DE1084351B - Durch den Streufluss des Schaltmagneten gesteuerte Schocksperre fuer Schuetze - Google Patents
Durch den Streufluss des Schaltmagneten gesteuerte Schocksperre fuer SchuetzeInfo
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Description
Bei verklinkten elektromagnetisch gesteuerten Schaltern wird der Magnetanker mit den beweglichen
Schaltstücken nicht von dem dauernd erregten Magneten, sondern von einer nach beendeter Schaltbewegung
einfallenden Verklinkung festgehalten. Der Erregerstromkreis wird unterbrochen. Das Ausschalten
wird durch einen besonderen Arbeitsstromauslöser bewirkt, der beim Ansprechen die Halteklinke herausschlägt.
Diese Schalter bieten eine Sicherheit gegen Stöße und Erschütterungen, haben aber im Gegensatz
zu den vom Erregerstrom gehaltenen Schützen den Nachteil eines größeren Aufwands an Einzelteilen.
Es ist bei einem Elektromagneten eine Schocksperre bekanntgeworden, bei welcher der von einer
Rückstellfeder in seine Ruhelage zurückgebrachte Anker in dieser bei nicht erregtem Magneten durch
Sperrkörper gehalten wird, deren Nasen sich unter Federkraft in eine Ringnut des Ankers einlegen. Bei
Erregung des Magneten werden die Sperrkörper entgegen der Wirkung ihrer Federn infolge des Kraftfelds
aus der, Ringnut herausbewegt, und diese geben somit den Anker frei, der sich nun entgegen der Wirkung
der Rückstellfeder in seine andere Endlage bewegt. Eine Sicherung des Ankers ist hier nur in der
Ruhelage gegeben.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Schocksperre für Schütze zu schaffen, durch die eine
Sicherung des Ankers bzw. des Schaltstückträgers sowohl in der Ein- als auch in der Ausschaltstellung
erfolgt. Die Ankeranzugspule ist hier zugleich Ankerhaltespule, d. h., das Schütz wird vom Erregerstrom
in der Einschaltstellung gehalten, und die Schocksperre wirkt hier zusätzlich als Sicherung bei stärkeren
Stößen und Erschütterungen.
Erfindungsgemäß erfolgt dies dadurch, daß Raststäbe der Schocksperre sich in Rasten eines mit den beweglichen
Kontaktstücken verbundenen Stößels legen. Zweckmäßig steht die sich in einer Ebene quer zur
Bewegungsrichtung des Ankers bewegende Schocksperre unter der Wirkung einer Feder, deren Kraftrichtung
der des wirksamen Streuflusses entgegengerichtet ist. Die Raststäbe können hierbei in vorteilhafter
Weise federnd nachgiebig an der Schocksperre angebracht sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt
Bild 1 eine Ansicht des Ankers mit der Verklinkungseinrichtung und
Bild 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
Die Vorrichtung ist nur schematisch dargestellt. Die Spule ist mit 1 und das Magnetjoch mit 2 bezeichnet.
Der bewegliche Anker 3, der mit den der Einfachheit halber nicht dargestellten beweglichen
Kontakten in üblicher Weise verbunden ist, führt
Durch den Streufluß des Schaltmagneten
gesteuerte Schocksperre für Schütze
gesteuerte Schocksperre für Schütze
Anmelder:
Continental Elektroindustrie
Aktienges ells chaf t
Voigt & Haeffner,
Frankfurt/M., Hanauer Landstr. 142-172
Dipl.-Phys. Wolfram H. Schmitz, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
eine Bewegung aus, wie sie durch den Pfeil 4 angedeutet ist.
Mit den nicht dargestellten beweglichen Kontakten bzw. deren Kontaktträger ist ein Stößel 5 verbunden,
dessen Bewegung im wesentlichen synchron der des Ankers 3 ist. Der Stößel 5 ist mit Vertiefungen 6 und 7
versehen. Im Wirkbereich der Spule 1 befindet sich ein Weicheisenteil 8, an dem ein Bügel 9 angebracht
ist, der den Stößel 5 umschließt. Dieser Bügel 9 dient zur Lagerung von als Ansätze dienenden Balken 10
und 11, die abwechselnd je nach Stellung des Weicheisenteils
bzw. des Bügels 9 in die Vertiefungen 6 oder 7 des Stößels 5 eingreifen.
Der Bügel 9 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 12, die versucht, den Balken 11 in der Vertiefung
7 des Stößels 5 zu halten. Wie ersichtlich, führt das Weicheisenteil mit dem Bügel 9 eine Bewegung
aus, die in einer Ebene quer zur Bewegung des Ankers 3 liegt. Die Bewegungsrichtung des Weicheisenteils
8 mit dem Bügel 9 ist durch den Pfeil 13 angegeben. Der Bügel 9 ist in einem Lager 14 geführt.
Die als Ansätze dienenden Balken 10 und 11 sind federnd nachgiebig in Bewegungsrichtung des Bügels
9 an diesem angebracht. Hierzu dienen die beiden Federn 15 und 16.
Die Vorrichtung wirkt nun in der Weise, daß bei Erregen der Spule 1 der Anker 3 angezogen wird und
dadurch ein Schließen der Kontakte erfolgt. Gleichzeitig wird das Weicheisenteil 8 entgegen der Wirkung
der Feder 12 vom wirksamen Streufeld des Schaltmagneten angezogen, so daß sich der Balken 10
im Bügel 9 an den Stößel 5 anlegt und in die Ver-
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tiefung 6 desselben einfällt. Solange nun durch den Erregerstrom das Schütz in der Einschaltstellung gehalten wird, ist zusätzlich noch eine Verklinkung gegeben,
die das Gerät absolut stoßsicher macht. Eine Lösung der Verklinkung erfolgt erst dann, wenn der
Erregerstrom abgeschaltet wird und der Bügel 9 unter der Wirkung der Feder 12 sich nach links bewegen
kann. In diesem Falle legt sich der Balken 11 an den Stößel 5 an, und da dieser sich mit4em Kontaktträger
nach oben bewegt, kann der Balken 11 in die Vertiefung 7 eingreifen. Das Schütz ist nun in der Ausschaltstellung
verklinkt. Diese Verklinkung wird wieder aufgehoben, wenn eine Erregung der Spule 1 erfolgt,
durch weiche das Weicheisenteil 8 wieder nach rechts bewegt wird.
Claims (3)
1. Durch den Streufluß des Schaltmagneten gesteuerte Schocksperre für Schütze, dadurch gekennzeichnet,
daß Raststäbe (10,11) der Schocksperre (8, 9) sich in Rasten (6, 7) eines mit den beweglichen
Kontaktstücken verbundenen Stößels (5) legen.
2. Sperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in einer Ebene quer zur
Bewegungsrichtung des Ankers (3) bewegende Schocksperre (8, 9) unter der Wirkung einer Feder
(12) steht, deren Kraftrichtung der des wirksamen Streuflusses entgegengerichtet ist.
3. Sperre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Raststäbe (10,11) federnd
nachgiebig an der Schocksperre (8, 9) angebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Patentschrift Nr. 10 805 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Patentschrift Nr. 10 805 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 548/529 6.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15836A DE1084351B (de) | 1959-01-24 | 1959-01-24 | Durch den Streufluss des Schaltmagneten gesteuerte Schocksperre fuer Schuetze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15836A DE1084351B (de) | 1959-01-24 | 1959-01-24 | Durch den Streufluss des Schaltmagneten gesteuerte Schocksperre fuer Schuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084351B true DE1084351B (de) | 1960-06-30 |
Family
ID=7575266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV15836A Pending DE1084351B (de) | 1959-01-24 | 1959-01-24 | Durch den Streufluss des Schaltmagneten gesteuerte Schocksperre fuer Schuetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1084351B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10805C (de) * | F. BUTZKE in Berlin, Wasserthorstr. 34 | Neuerungen an Spiritus-Löthlampen |
-
1959
- 1959-01-24 DE DEV15836A patent/DE1084351B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10805C (de) * | F. BUTZKE in Berlin, Wasserthorstr. 34 | Neuerungen an Spiritus-Löthlampen |
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