DE1084118B - Zickzacknaehmaschine mit Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Ziernaehten - Google Patents
Zickzacknaehmaschine mit Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von ZiernaehtenInfo
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Description
DEUTSCHES
INTERNAT. Kt. D 05 b
PATENTAMT
V11114 VII/52a
ANMELDETAG: 27. AUGUST 1956
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
OND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 23. JUNI 1960
DER ANMELDUNG
OND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 23. JUNI 1960
Die Erfindung' betrifft eine Zickzacknähmaschine mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung der
Überstichbreite und/oder der Stichfeldlage mittels einer auswählbaren Steuerkurve einer Steuerscheibe
durch einen Nachlauffinger sowie mit einer Einrichtung zur handbetätigten Einstellung. der Überstichbreite
und/oder der Stichfeldlage mittels einer durch Griffkncpf in entsprechende Schwenklagen einstellbaren
Betätigungswelle, ferner mit Mitteln, um für die Steuerung der Überstichbreite und/oder der Stichfeldlage
entweder die selbsttätig wirkenden oder die handbetätigten Steuermittel wirksam werden zu lassen.
Bei den bekannten Nähmaschinen dieser Art treibt die Armwelle zur selbsttätigen Steuerung der Überstichbreite
oder der Stichfeldlage ein als Kurbel ausgebildetes Schneckenrad an, das mittels eines Lenkers
eine zweite Kurbel in eine dauernde Hin- und Herbewegung versetzt, mit der die Steuerscheibe verbunden
ist. Die Steuerscheibe hat mehrere sich sektorartig aneinanderreihende Steuerkurven und steht mit der
schwingenden Kurbel durch eine axial wirkende Kupplung in Verbindung, die mittels einer Feder in
der Schließstellung gehalten wird und so viel Kupplungsstellen besitzt, wie die Steuerscheibe Steuerkurven
hat. Nach Ausrücken dieser Kupplung läßt sich eine andere Steuerkurve der Steuerscheibe in die
Arbeitsstellung bringen, wozu letztere mittels eines Griffknopfes drehbar ist. Ausgestattet ist diese Maschine
darüber hinaus mit einer geläufigen Vorrichtung zur Einstellung der Überstichbreite und der
Stichfeldlage von Hand, wobei für die Überstichbreiteneinstellung ebenfalls ein Griffknopf vorgesehen
ist, der auf einer Betätigungswelle sitzt, mit der die Kulisse verdreht wird. Der Handeinstellung der
Stichfeldlage dient ein Hebel, der den Versatz der Kulisse veranlaßt. Vorgesehen sind nun zwei Schieber,
von denen der eine mit den Stellteilen, die die Verdrehung der Kulisse veranlassen und der andere mit
den Stellteilen, die den Versatz derselben bewerkstelligen, verbunden ist. Je nachdem nun mit der
Steuerscheibe die selbsttätige Steuerung der Überstichbreite oder der Stichfeldlage erfolgen soll, wird
die Steuerscheibe mit dem betreffenden der genannten zwei Schieber in Wirkungsverbindung gebracht. Der
Steuerscheibe ist dazu ein ortsfest gelagerter Nachlauffinger zugeordnet, der mittels eines Lenkers mit
einem Schubglied in Verbindung steht, das wieder mittels eines Lenkers mit dem betreffenden Schieber
verbindbar ist. Zur Umstellung der Maschine von Hand- auf selbsttätige Steuerung der Überstichbreite
bzw. Stichfeldlage oder umgekehrt muß somit die Verbindung genannter Stange mit dem betreffenden Schieber
hergestellt oder gelöst werden, was höchst umständlich ist. Darüber hinaus sind der Griffknopf zur
Zickzacknähmaschine mit Einrichtung
zur selbsttätigen Steuerung von Ziernähten
zur selbsttätigen Steuerung von Ziernähten
Anmelder:
VEB Nähmaschinenwerke Altenburg,
Altenburg
Altenburg
Friedrich Lafrentz, Heinz Voigt und Karl Zwicker,
Altenburg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Umstellung der Steuerscheibe und der Griffknopf zur Einstellung der Überstichbreite von Hand räumlich
voneinander getrennt, was gleiches auch bezüglich des Hebels zur Einstellung der Stichfeldlage von Hand
zutrifft,was eine weitere Bedienungserschwerung darstellt. Schließlich läuft bei der selbsttätigen Steuerung
der Überstichbreite bzw. Stichfeldlage der Griffknopf bzw. der Hebel für die Handeinstellung mit, was
höchst unerwünscht ist. Dafür haben diese vorbekannten Maschinen einen in der Steuerscheibe begründeten
erheblichen Vorteil, der darin besteht, daß dieselbe den Einsatz von so viel Einzelsteuerscheiben
erläßlich macht, wie die Steuerscheibe einzelne Steuerkurven besitzt. Diesen Vorteil bei Vermeidung
der angeführten Nachteile zunutze zu machen, ist Zweck der Erfindung.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die der handbetätigten Einstellung von Überstichbreite
und/oder Stichfeldlage dienende, mit Griffknopf versehene Betätigungswelle außer den Mitteln zur handbetätigten
Einstellung von Überstichbreite bzw. Stichfeldlage auch die Mittel für die Auswahl der Steuerungsart (selbsttätige Steuerung bzw. Handsteuerung)
sowie die Mittel zur Auswahl der Steuerkurve im Falle der selbsttätigen Steuerung aufweist, wobei die
Erfindung in der Kombination folgender Einzelmerkmale liegt:
a) In an sich bekannter Weise sind die Steuerkurven auf der Steuerscheibe sektorenartig verteilt angeordnet, und in an sich bekannter Weise steht die
Steuerscheibe mit der Armwelle der Nähmaschine in einer ein- und abschaltbaren Antriebsverbindung
für eine hin- und hergehende Schwingbewegung,
b) in an sich bekannter Weise sind die Steuerkurven am Außenumfang der Steuerscheibe angeordnet
009 547/132
und sind mit dem gegenüber der Steuerscheibe radial beweglich gelagerten Nachlauffinger kraftschlüssig
verbunden,
c) der Antrieb der Steuerscheibe für Schwingbewegung erfolgt durch ein an sich bekanntes Schrittschaltwerk
mit einstellbarer Hubgröße über eine Klinkenkupplung, deren Kupplungsnuten der Zahl
der auf der Steuerscheibe angeordneten Steuerkurven entsprechen,
d) die Betätigungswelle trägt lose die Steuerscheibe, die in einem bestimmten Sektor mit einer neutralen
Steuerkurve versehen ist, deren Krümmung konstant und zentrisch zur Achse der Betätigungswelle ist, sowie das Nutenteil der Klinkenkupplung,
das mit der Steuerscheibe bzw. mit dem angetriebenen Teil der Klinkenkupplung fest verbunden
ist und das im Bereich der neutralen Steuerkurve mit einer breiten Nut versehen ist,
e) die Betätigungswelle trägt in auf Drehung fest verbundener
Weise außer dem Griffknopf ein Steuerglied, das einerseits durch geeignete Mittel die
Steuerscheibe und den Nutenteil mit der Betätigungswelle derart kuppelt, daß eine Antriebsverbindung
nur zum Weiterschalten der einzelnen Sektoren entsteht, daß dagegen die Schwingbewegung
der Steuerscheibe nicht auf die Betätigungswelle übertragen wird, und das andererseits
in einem durch die neutrale Steuerkurve der Steuerscheibe bestimmten Bereich mit einer der
Handeinstellung dienenden Steuerkurve versehen ist,
f) das Nachlaufglied ist mit Mitteln versehen, so daß es sowohl im Bereich der Steuerscheibe als auch
im Bereich der Steuerkurve wirksam ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 die gesamte Einrichtung zur selbsttätigen oder von Hand erfolgenden Steuerung der Überstichbreite
und der Stichfeldlage von vorn gesehen,
Abb. 2 die Steuermittel einer Steuerstelle für sich allein in Schrägansicht,
Abb. 3 die Steuermittel einer Steuerstelle in einer anderen Ausführung ebenfalls in Schrägansicht,
Abb. 4 ein Stück der Steuerscheibe für die Stichbreite und
Abb. 5 bis 7 die mit dieser Steuerscheibe herstellbaren verschiedenen Nahtmuster.
Die Armwelle 37 treibt mittels eines Schraubenradpaares 58 den Dreieckexzenter 26 an, der die
Kulisse 14 in Schwenkbewegungen versetzt. Mittels des Lenkers 47 werden diese Bewegungen auf den Führungsrahmen
54 für die Nadelstange 55 übertragen. Die Kulisse 14, die ihre Lagerstelle bei 59 hat, ist
hierzu mit einer an dem Dreieckexzenter 26 anliegenden Rolle 39 ausgestattet. Das dem Führungsrahmen
54 abgekehrte Ende des Lenkers 47 trägt einen Gleitstein 25, der in der Kulisse 14 längsverschiebbar ist,
wodurch die Überstichbreite veränderlich ist. Die Einstellung der Stichfeldlage geschieht durch Verstellen
der Lagerstelle 59 der Kulisse 14. Links der Kulisse 14 befindet sich eine Betätigungswelle 17 und rechts
eine gleiche Betätigungswelle 23. Auf der ersteren befindet sich eine Steuerscheibe 10 zur selbsttätigen Einstellung
der Stichfeldlage, auf der letzteren eine Steuerscheibe 22 zur selbsttätigen Einstellung der
Überstichbreite. Beide Steuerscheiben 10, 22 sind sektorenartig mit mehreren Steuerkurven versehen,
wie dies insbesondere die Abb. 4 zeigt. Der Sektor 40 dient zur Herstellung des Nahtmusters 50 (Abb. 7),
der Sektor 41 zur Erzeugung des Nahtbildes 51 (Abb. 5). Die Anzahl dieser Sektoren auf jeder Steuerscheibe
10, 22 ist beliebig. Bei Gebrauch der Steuerscheiben 10, 22 werden diese im Bereich eines solchen
Sektors 40, 41 hin und her geschwenkt, was ebenfalls von der Armwelle 37 veranlaßt wird. Auf der Armwelle
37 sitzt hierzu eine Hubscheibe 1, die einen bei 5 ortsfest gelagerten Klinkenhebel 48 in Schwenkbewegungen
versetzt. Die Klinke 49 desselben greift in das Schaltrad 60 ein, das ebenfalls bei 5 ortsfest
gelagert ist. Eine zweite Klinke 52 dient der Rücklaufsicherung. Mit dem Schaltrad 60 ist ein Zahnrad 2
antriebsverbunden, das in einen elliptischen Zahnkranz 36 eines Lenkers 3 eingreift. Letzterer ist bei 6
an eine Kurbelscheibe 7 angelenkt, die wie später beschrieben, dem Antrieb der Steuerscheibe 10 dient.
Ausgestattet ist der Lenker 3 mit einem Führungsteil 4, der die gleiche Form wie der elliptische Zahnkranz
36 hat und für den ein ortsfester Führungsteil vorgesehen ist, der aus dem die Lagerstelle 5 bildenden
Zapfen besteht. Hierdurch wird ein einwandfreier Eingriff von Zahnkranz 36 und Zahnrad 2 gewährleistet.
Die elliptische Form des Zahnkranzes 36 hat den Zweck, die Kurbelscheibe 7 mit ständig gleichbleibender
Winkelgeschwindigkeit zu verschwenken. Ein ortsfest gelagerter Exzenter 29 dient dazu, den
wirksamen Arbeitsweg des Klinkenhebels 48 einstellen zu können. Mit der Steuerscheibe 10 arbeitet ein bei 13
gestellfest gelagerter Nachlauffinger 12 zusammen. Der Fühlstift 11 desselben wird mittels der Feder 57
gegen den betreffenden Sektor der Steuerscheibe 10 gezogen. Durch Verschwenkungen des Nachlauffingers
12 wird die Kulissenlagerstelle 59, die sich an dem Nachlauffinger 12 befindet, verstellt und damit die
Stichfeldlage verändert. Ein gleicher, bei 61 ortsfest gelagerter Nachlauffinger 43 arbeitet mit der Steuerscheibe
22 zusammen. Der Fühlstift 30 dieses Nachlauffingers 43 wird mittels der Feder 56 gegen den betreffenden
Sektor der Steuerscheibe 22 gezogen. Das dem Schwenkrahmen 54 zugekehrte Ende des Nachlauffingers
43 ist mittels eines Lenkers 46 mit dem Lenker 47 verbunden. Verschwenkungen des Nachlauffingers
43 haben somit Verschiebungen des Gleitsteines 25 in der Kulisse 14 zur Folge, wodurch die
Überstichbreite verändert wird. Der Antrieb der Steuerscheibe 22 erfolgt ebenfalls durch eine Kurbelscheibe,
und zwar von der Kurbelscheibe 7 der Steuerscheibe 10 aus. Die beiden Kurbelscheiben 7 sind
hierzu durch einen Lenker 24 miteinander verbunden. Durch sektorweises, gegenseitiges Verstellen der
Steuerscheiben 10, 22 lassen sich eine ziemliche Anzahl von Kombinationsmustern erzeugen, welche Auswahl
sich noch dadurch erhöhen läßt, daß eine oder beide Steuerscheiben 11, 22 auch nur um eine halbe
Sektorteilung umschaltbar sind. Es entsteht dadurch jeweils ein Zwischensektor 42, wie in Abb. 4 gezeigt,
mit dem sich dann die Ziernaht 72 der Abb. 6 erzeugen läßt, die sich aus den Nähten 50, 51 der Abb. 5, 7 zusammensetzt.
Die umschaltbare Kupplung der Steuerscheiben 10, 22 mit ihren Kurbelscheiben 7 kann auf verschiedenem Wege erfolgen. Gemäß Abb. 2 ist auf der Betätigungswelle
17, die die Steuerscheibe 10 trägt, die Kurbelscheibe 7 lose drehbar angeordnet. Ebenfalls
lose drehbar sitzt auf der Betätigungswelle 17 eine Nutenscheibe 9. Die Kupplung dieser beiden Teile erfolgt
durch die vorteilhaft unter Federdruck stehende Klinke 8, die sich an einem Zapfen der Kurbelscheibe 7
befindet. Fest mit dieser Nutenscheibe 9 ist die Steuerscheibe 10 verbunden, die damit an sich ebenfalls lose
drehbar auf der Betätigungswelle 17 sitzt. Demgegen-
über ist auf der Betätigungswelle 17 fest das Steuerglied
16 angebracht, das ein kreisbogenförmiges Langloch 53 besitzt, in das ein Stift 15 der Steuerscheibe 10
eingreift. Die Länge des Langloches 53 entspricht dem Winkel eines Sektors der Steuerscheibe 10. Ebenfalls
fest ist auf dem aus dem Maschinengehäuse 45 frei herausragendem Ende der Betätigungswelle 17 ein
Griffknopf 18 angebracht. Dieser weist einen unter der Wirkung der Feder 20 stehenden Rasthebel 19
auf, für den am Maschinengehäuse 45 die einzelnen Rasten 21 vorgesehen sind. Zum Umstellen der Steuerscheibe
10 wird einfach der Rastenhebel 19 eingedrückt und mittels des Knopfes 18 die Betätigungswelle 17
gedreht. Dadurch gelangt das betreffende Ende des Langloches 53 an den Stift 15 zum Anliegen, wodurch
nun die Steuerscheibe 10 mitgedreht wird. Da diese mit der Nutenscheibe 9 verbunden ist, wird auch diese
gedreht, unter vorübergehender Aushebung der Klinke 8. ImFaIIe der Abb. 3 sitzt die Kurbelscheibe 7
ebenfalls lose drehbar auf der Betätigungswelle 17, desgleichen die Nutenscheibe 9. Beide sind aber miteinander
durch nicht gezeigte Mittel verbunden. Ebenfalls lose drehbar auf der Betätigungswelle 17 steckt
die Steuerscheibe 10, die in diesem Falle die Klinke 8 trägt. Fest auf der Betätigungswelle 17 befinden sich
wieder der Griff knopf 18 und das Steuerglied, welches hier mit 33 bezeichnet ist. Das Steuerglied 33 weicht
von dem Steuerglied 16 der Abb. 2 nur insoweit ab, als es für den Stift 15 eine Mitnehmernase 62 aufweist.
Genannter Stift 15 befindet sich übrigens nun an der Klinke 8. Zum verdrehsicheren Festlegen der
Betätigungswelle 17 in den verschiedenen Stellungen ist in diesem Falle eine zweite Nutenscheibe 34 fest
auf der Betätigungswelle 17 angebracht, für welche Nutenscheibe 34 eine unter Federdruck stehende
Klinke 35 am Maschinengestell 45 gelagert ist. Die Nutenscheiben 9, die Nutenscheibe 34 und das Maschinengehäuse
45 sind mit so viel Nuten bzw. Rasten und in solcher Teilung versehen, daß gegebenenfalls
beide Betätigungswellen 17, 23 im Bereich jeder halben Sektorteilung der Steuerscheiben 10, 22 formschlüssig
festgestellt werden können. Nach der erwünschten Einstellung der Steuerscheiben stehen somit die Betätigungswellen
17, 23 und damit deren -Griffknöpfe 18 still.
Beide Steuerscheiben 10, 22 sind nun außer den musternden Steuerkurven 40, 41 mit einer neutralen
Steuerkurve für die Handeinstellung von Überstichbreite bzw. Stichfeldlage versehen. Sind diese neutralen
Steuerkurven in die Wirkstellung gebracht, so stehen die Fühlstifte 11, 30 der Nachlauffinger 12, 43
mit den Steuergliedern 16, 33 in Wirkverbindung, die hierzu mit einer keilförmig ansteigenden Steuerkurve
44 ausgestattet sind. Selbstverständlich müssen dafür die neutralen Steuerkurven der Steuerscheiben konstant
und zentrisch zu den Betätigungswellen 17, 23 gekrümmt sein. Je nachdem, ob der Grifrknopf 18 der
Betätigungswellen. 17, 23 bei Benutzung der Steuerglieder
16, 33 mehr oder weniger nach links bzw. nach rechts verdreht wird, erfährt dadurch der Stich eine
andere Lage bzw. eine andere Breite. Die beiden Steuerscheiben 10, 22 müssen hierbei natürlich stillstehen.
Um dies zu ermöglichen, sind die Nutenscheiben 9 mit einer entsprechend breiten Nut 38
(Abb. 2, 3) versehen, in der die Klinke 8 (Abb. 2) bzw. der Stift 15 (Abb. 3) dann leer hin- und hergeht.
An den Steuerscheiben 10, 22 ist ein Stift 27 angebracht,
der in eine Kerbe einer Blattfeder 28 einrastet, wenn von den Steuerscheiben 10, 22 die neutrale
Steuerkurve benutzt wird.
Eine so' breite Nut 63 befindet sich im Falle der
Abb. 3 auch in der Nutenscheibe 34 für die Klinke 35.
Auf diese Weise dienen also· ein und dieselben Griffknöpfe
18 nicht nur dem Wechsel der Steuerkurven 40, 41, 42 beim selbsttätigen Einstellen von Überstichbreite
und/oder Stichfeldlage, sondern auch zum Handsteuern der Nadelausschlagbewegungen, außerdem
aber auch noch zum Wechsel von der einen zur anderen Steuerart.
Untergebracht ist die vorliegende Einrichtung am besten im Arm des Maschinengehäuses.
Claims (11)
1. Zickzacknähmaschine mit einer Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Überstichbreite
und/oder der Stichfeldlage mittels einer auswählbaren Steuerkurve einer Steuerscheibe durch einen
Nachlauffinger sowie mit einer Einrichtung zur handbetätigten Einstellung der Überstichbreite und/
oder der Stichfeldlage mittels einer durch Griffknopf in entsprechende Schwenklagen einstellbaren
Betätigungswelle, ferner mit Mitteln, um für die
Steuerung der Überstichbreite und/oder der Stichfeldlage entweder die selbsttätig wirkenden oder
die handbetätigten Steuermittel wirksam werden zu lassen, dadurch gekennzeichnet, daß die der handbetätigten
Einstellung von Überstichbreite und/ oder Stichfeldlage dienende, mit Griffknopf (18)
versehene Betätigungswelle (17 bzw. 23) außer den Mitteln zur handbetätigten Einstellung von
Überstichbreite bzw. Stichfeldlage auch die Mittel für die Auswahl der Steuerungsart (selbsttätige
Steuerung bzw. Handsteuerung) sowie die Mittel zur Auswahl der Steuerkurve im Falle der selbsttätigen
Steuerung aufweist, und zwar durch die Kombination folgender Einzelmerkmale:
a) In an sich bekannter Weise sind die Steuerkurven (40, 41, 42) auf der Steuerscheibe (10
bzw. 22) sektorenartig verteilt angeordnet, und in an sich bekannter Weise steht die Steuerscheibe
(10, 22) mit der Armwelle (37) der Nähmaschine in einer ein- und abschaltbaren Antriebsverbindung für eine hin- und hergehende
Schwingbewegung,
b) in an sich bekannter Weise sind die Steuerkurven (40, 41, 42) am Außenumfang der
Steuerscheibe (10 bzw. 22) angeordnet und sind mit dem gegenüber der Steuerscheibe (10,
22) radial beweglich gelagerten Nachlauffinger (12,43) kraftschlüssig verbunden,
c) der Antrieb der Steuerscheibe (10, 22) für Schwingbewegung erfolgt durch ein an sich
bekanntes Schrittschaltwerk (1, 48, 49, 60) mit einstellbarer Hubgröße über eine Klinkenkupplung
(7, 8, 9), deren Kupplungsnuten der Zahl der auf der Steuerscheibe (10, 22) angeordneten
Steuerkurven (40, 41, 42) entsprechen,
d) die Betätigungswelle (17) trägt lose die Steuerscheibe (10, 22), die in einem bestimmten Sektor
mit einer neutralen Steuerkurve versehen ist, deren Krümmung konstant und zentrisch
zur Achse der Betätigungswelle (17) ist, sowie das Nutenteil (9) der Klinkenkupplung (7,8,9),
das mit der Steuerscheibe (10, 22) bzw. mit dem angetriebenen Teil (7) der Klinkenkupplung
fest verbunden ist und das im Bereich der neutralen Steuerkurve mit einer breiten Nut
(38) versehen ist,
1 UÖ4 1 18
e) die Betätigungswelle (17) trägt in auf Drehung fest verbundener Weise außer dem Griffknopf
(18) ein Steuerglied (16 bzw. 33), das einerseits durch geeignete Mittel (53, 15 bzw. 62,
15) die Steuerscheibe (10, 22) und den Nutenteil (9) mit der Betätigungswelle (17) derart
kuppelt, daß eine Antriebsverbindung nur zum Weiterschalten der einzelnen Sektoren entsteht,
daß dagegen die Schwingbewegung der Steuerscheibe (10, 22) nicht auf die Betätigungswelle
(17) tibertragen wird, und das andererseits in einem durch die neutrale Steuerkurve
der Steuerscheibe bestimmten Bereich mit einer der Handeinstellung dienenden Steuerkurve (44) versehen ist,
f) das Nachlauf glied (12, 43) ist mit Mitteln (11) versehen, so daß es sowohl im Bereich der
Steuerscheibe (10, 22) als auch im Bereich der Steuerkurve (44) wirksam ist.
2. Zickzacknähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (10
bzw. 22) bei Einstellung auf ihre neutrale Steuerkurve, gegen Verdrehung gesichert, am Maschinengestell
festlegbar ist.
3. Zickzacknähmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gesonderte
Steuerglied (16 bzw. 33) aus einem mit der Steuerscheibe (10 bzw. 22) achsengleich angeordneten
Sektor besteht.
4. Zickzacknähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied
(16 bzw. 33) mittels eines Stiftes (15) mit der Steuerscheibe (10 bzw. 22) mitnahmeverbunden
ist, wobei zwischen dem Steuerglied (16 bzw. 33) und dem Stift (15) ein Mitnahmespiel in der Größe
des Winkels eines Sektors besteht.
5. Zickzacknähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (17 bzw. 23) in den verschiedenen Winkelstellungen
der Steuerscheibe (10 bzw. 22) durch federnd nachgiebige Formschlußmittel (19, 21 bzw.
34, 35) am Maschinengehäuse (45), gegen Verdrehung gesichert, festlegbar ist.
6. Zickzacknähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch federnd nachgiebige
Formschlußmittel (27, 28) für die Steuerscheibe (10 bzw. 22), die bei Verstellung des Nachlauffingers
(12 bzw. 43) durch das mit der Steuerkurve (44) versehene Steuerglied (16 bzw. 33) der
Sicherung der Kurvenscheibe (10 bzw. 22) gegen Verdrehung dienen.
7. Zickzacknähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe
(10 bzw. 22) gegenüber ihrer Klinkenkupplung (7 bis 9) um eine halbe Sektorteilung winkelverstellbar
ist.
8. Zickzacknähmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks voneinander
unabhängiger Einstellbarkeit von Uberstichbreite und Stichfeldlage zwei Steuerscheiben (10, 22)
und Steuerglieder (16 bzw. 33) vorgesehen sind, wobei nur die Klinkenkupplung (7 bis 9) der einen
Steuerscheibe (10) unmittelbar durch das Schrittschaltwerk (1, 48, 49, 60) angetrieben ist, die
Klinkenkupplung der zweiten Steuerscheibe (22) hingegen mit der erstgenannten Klinkenkupplung
in Antriebsverbindung steht.
9. Zickzacknähmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuerscheiben
(10, 22) mit ihrer Klinkenkupplung (7 bis 9), bezogen auf die Längsachse der Maschine,
hintereinander vorgesehen sind und die letzteren miteinander durch einen Lenker (24) antriebsverbunden
sind.
10. Zickzacknähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der
Welle des Schaltrades (60) ein Zahnrad (2) befindet,
in das ein elliptischer Zahnkranz (36) eines Lenkers (3) eingreift, der mit der Klinkenkupplung
(7 bis 9) der Steuerscheibe (10) verbunden ist.
11. Zickzacknähmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (3) im Bereich
seines elliptischen Zahnkranzes (36) mit einem gleichgestalteten Führungsteil (4) versehen
ist, der in Zusammenarbeit mit einem ortsfesten Führungsteil (5) den Zahnkranz (36) mit dem
Zahnrad (2) im Eingriff hält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 219 187, 694 339,
Deutsche Patentschriften Nr. 219 187, 694 339,
915;
Druckschrift Nr. I 1956—1000 Mod. P 291D der
Firma Necchi, Pavia. (S. 14).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11114A DE1084118B (de) | 1956-02-28 | 1956-08-27 | Zickzacknaehmaschine mit Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Ziernaehten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347703X | 1956-02-28 | ||
| DEV11114A DE1084118B (de) | 1956-02-28 | 1956-08-27 | Zickzacknaehmaschine mit Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Ziernaehten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084118B true DE1084118B (de) | 1960-06-23 |
Family
ID=25828225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV11114A Pending DE1084118B (de) | 1956-02-28 | 1956-08-27 | Zickzacknaehmaschine mit Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Ziernaehten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1084118B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281251B (de) * | 1963-01-19 | 1968-10-24 | Husqvarna Vapenfabriks Ab | Zickzacknaehmaschine |
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| DE219187C (de) * | ||||
| DE694339C (de) * | 1938-12-22 | 1940-07-30 | Hermann Koehler Akt Ges | Vorrichtung zur Erzeugung von Ziernaehten auf Zickzacknaehmaschinen |
| DE905915C (de) * | 1951-04-05 | 1954-03-08 | Emil Woeckel | Steuerungsgetriebe |
-
1956
- 1956-08-27 DE DEV11114A patent/DE1084118B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281251B (de) * | 1963-01-19 | 1968-10-24 | Husqvarna Vapenfabriks Ab | Zickzacknaehmaschine |
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