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DE1083470B - Heizoelbrenner mit einer ringfoermigen Verdampfungskammer - Google Patents

Heizoelbrenner mit einer ringfoermigen Verdampfungskammer

Info

Publication number
DE1083470B
DE1083470B DEA27307A DEA0027307A DE1083470B DE 1083470 B DE1083470 B DE 1083470B DE A27307 A DEA27307 A DE A27307A DE A0027307 A DEA0027307 A DE A0027307A DE 1083470 B DE1083470 B DE 1083470B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
evaporation chamber
outlet openings
air
oil
ribs
Prior art date
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Pending
Application number
DEA27307A
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English (en)
Inventor
Paul Ayasse
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to CH6028358A priority patent/CH369851A/de
Publication of DE1083470B publication Critical patent/DE1083470B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

  • Heizölbrenner mit einer ringförmigen Verdampfungskammer Die Erfindung betrifft einen Heizölbrenner mit einer ringförmigen, geschlossenen Verdampfungskammer, die einen zu ihr mittig angeordneten, zylindrischen, an seiner Oberseite geschlossenen, die durch die Mittelöffnung der Verdampfungskammer zugeführte Verbrennungsluft in einen Erstluftstrom und einen Zweitluftstrom aufteilenden Hohlkörper trägt und außer einer Vielzahl Austrittsöffnungen für die außen an dem Hohlkörper nach oben abströmenden Öldämpfe noch einige zusätzliche Austrittsöffnungen für einen abgezweigten, der Eigenbeheizung der Verdampfungskammer dienenden Teil der Öldämpfe aufweist.
  • Bei der Verbrennung von Heizöl in kleineren Feuerungsanlagen, insbesondere in kleineren Öfen, hat man bisher sogenannte Schalenbrenner benutzt, deren Böden und mit diesen auch das in der Schäle befindliche Öl mittels einer Lunte, einer elektrischen Heizplatte od. dgl. erwärmt wird. Bei dieser Erwärmung verdampft das in der Schale befindliche und deren gesamte Bodenfläche bedeckende Öl allmählich und bildet einen Öldampf, der sich mit der den Brenner umgebenden Luft zu einem feuchten Öldampf-Luft-Gemisch vereinigt. Ein solches feuchtes Öldampf-Luft-Gemisch verbrennt jedoch nur unter einer sehr starken, nachteiligen Rußbildung.
  • Um das in der Schale befindliche Heizöl gegenüber den in dem Verbrennungsraum befindlichen Flammen abzuschirmen, hat man schon Heizölbrenner mit geschlossenen Verdampfungskammern benutzt, die mehr oder weniger große Austrittsöffnungen für den Durchtritt der Öldämpfe in den eigentlichen Verbrennungsraum aufweisen. Es hat sich jedoch bei diesen geschlossenen Kammern gezeigt, daß die in dem Verbrennungsraum befindlichen Flammen leicht in die Kammer zurückschlagen und dann das in dieser befindliche Öldampf-Luft-Gemisch zur Entzündung bringen, wenn bei einem nur ungenügenden Zug durch die Austrittsöffnungen für die Öldämpfe Erstluft in die geschlossene Kammer gelangt.
  • Zur Beseitigung dieses Nachteiles ist daher bereits der Vorschlag gemacht worden, die geschlossene Verdampfungskammer ringförmig auszubilden und die Verbrennungsluft durch die von der Verdampfungskammer umgebene Mittelöffnung hindurchzuführen, wobei dann ein auf der Verdampfungskammer angeordneter Hohlkörper die zugeführte Verbrennungsluft in einen Erstluftstrom und einen Zweitluftstrom aufteilt.
  • Schließlich hat man zur Beheizung der Verdampfungskammer auch schon in deren Nähe eine besondere, ein Öldampf-Luft-Gemisch verbrennende Eigenbeheizungseinrichtung angeordnet, der die Öldämpfe durch zusätzliche Austrittsöffnungen in der Verdampfungskammer zuströmen. Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen solchen Heizölkörper, so auszubilden, daß eine Eigenbeheizung der Verdampfungskammer ohne eine besondere zusätzliche Brenneinrichtung ermöglicht und gleichzeitig eine innige Mischung der Öldämpfe zunächst mit der Erstluft und anschließend mit der Zweitluft erreicht wird.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß an dem der Verdampfungskammer benachbarten Teil der Außenwandung des den zugeführten Luftstrom aufteilenden Hohlkörpers mit dessen Innenraum in Verbindung stehende hohle Rippen mit Austrittsöffnungen für die Erstluft angeordnet sind. Durch diese hohlen Rippen wird ein Teil der in den Hohlkörper einströmenden Verbrennungsluft als Erstluft abgezweigt und durch die in den Rippen angeordneten Austrittsöffnungen den aus der Verdampfungskammer austretenden Öldämpfen zugeführt. Während durch die Zufuhr dieser Erstluft zu den aus den in dem Oberteil der Verdampfungskammer angeordneten Öffnungen austretenden Öldämpfen noch kein zündfähiges Öldampf-Luft-Gemisch entsteht, reicht der den aus den einzelnen in dem Außenmantel der Verdampfungskammer vorgesehenen zusätzlichen Öffnungen schräg nach außen austretenden Öldämpfen zugeführte Anteil der Erstluft aus, um eine Verbrennung dieser Öldämpfe unmittelbar neben dem Außenmantel der Verdampfungskammer und damit eine Eigenbeheizung derselben zu ermöglichen.
  • Diese besondere Ausführung des Heizölbrenners bringt neben einer recht einfachen, aber durchdringenden Eigenbeheizung der Verdampfungskammer, die nicht nur kreisförmig, sondern auch elliptisch oder sogar rechteckig gestaltet sein kann, vor allem eine besonders innige Vermischung der Öldämpfe mit der zugeführten Verbrennungsluft und damit eine nahezu vollkommen rußfreie Verbrennung mit sich, wodurch ein außergewöhnlich hoher Verbrennungswirkungsgrad erzielt wird. Da außerdem der schon beim Anfahren verhältnismäßig rasch warm werdende Brenner sehr bald eine Erwärmung der in dem Ofen befindlichen Luft und damit einen ausreichenden Zug bewirkt, strömt auch dann immer noch eine genügende Menge Erstluft nach, wenn der Brenner unter Vollast gefahren wird. Diese Möglichkeit, einen Heizölbrenner unter Vollast anfahren zu können, bedeutet aber immer gerade in den Fällen eine besondere Annehmlichkeit, in denen ein Olofen nur zeitweise betrieben und eine kurze Anheizzeit zur raschen Erwärmung des noch kalten Raumes erwünscht ist.
  • Um den aus den zusätzlichen Austrittsöffnungen in dem Außenmantel der Verdampfungskammer austretenden, der Eigenbeheizung derselben dienenden Oldämpfen die Erstluft möglichst günstig zuführen zu können, stehen die Rippen vorteilhaft außerhalb des Außenmantels der Verdampfungskammer mindestens bis in die Höhe dieser zusätzlichen Austrittsöffnungen vor und weisen in deren Höhe zusätzliche Austrittsöffnungen für die Erstluft auf. Hierbei ist zweckmäßigerweise jeder in dem Außenmantel der Verdampfungskammer vorgesehenen Austrittsöffnung für die Öldämpfe je eine Rippe zugeordnet.
  • Eine weitere innige Vermischung des zur Eigenbeheizung der Verdampfungskammer vorgesehenen Öldampf-Luft-Gemisches läßt sich dadurch erzielen, daß die in dem Außenmantel der Verdampfungskammer vorgesehenen Austrittsöffnungen für die Öldämpfe schräg nach außen und die ihnen zugeordneten, in den Rippen eingearbeiteten Austrittsöffnungen für die Erstluft derart gerichtet sind, daß die aus ihnen austretende Erstluft nahezu senkrecht auf die seitlich aus der Verdampfungskammer herausströmenden Öldämpfe auftrifft.
  • Weisen die Rippen außerdem gegenüber der Senkrechten eine Neigung von etwa 20 bis 25° auf, so strömt die Erstluft zunächst in einer gegen den Boden geneigten Richtung aus den Rippen aus und steigt anschließend nach Vermischung mit den aus dem Oberteil der Verdampfungskammer heraustretenden Oldämpfen schraubenförmig nach oben.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Heizölbrenners gemäß der Erfindung dar. Es zeigt Fig. 1 den Brenner im Längsschnitt, Fig.2 einen Querschnitt des Brenners gemäß der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht des Brenners.
  • Der Heizölbrenner weist eine an einer ringförmigen Bodenplatte 1 befestigte, ringförmige Verdampfungskammer 2 mit einem etwa rechteckigen Querschnitt auf, deren Mittelöffnung mit 3 bezeichnet ist. Unmittelbar unterhalb des eine ringförmige Schale zur Aufnahme des zu verdampfenden Heizöles bildenden Bodens 4 der Verdampfungskammer 2 ist eine Heizeinrichtung 5 angeordnet, die zweckmäßigerweise mehrere parallel geschaltete Heizspiralen 62, 63 aufweist.
  • In der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 sind an deren äußerem Rand eine Vielzahl düsenartiger Austrittsöffnungen 7 für die in der Verdampfungskammer 2 entstehenden Öldämpfe kranzartig angeordnet.
  • Für die Zuführung des zu verbrennenden Heizöles ist eine Speiseleitung 8 vorgesehen, deren Ende 9 von unten her in die Mittelöffnung 3 der Verdampfungskammer 2 hineinragt. An diesem Ende 9 der Speiseleitung 8 sind, wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich, vorzugsweise drei einen Winkel von 120° miteinander bildende Ölzuführungsleitungen 11 angeschlossen, die in die Verdampfungskammer 2 hineinragen und unmittelbar oberhalb deren Boden 4 münden. Um einen möglichst gleichmäßigen, aber auch nicht zu starken Ölzulauf zu erzielen, ist das Ende 9 der Speiseleitung 8 düsenartig ausgebildet. Außerdem sind die Ölzuführungsleitungen 11 derart gegen den Boden 4 der Verdampfungskammer 2 geneigt, daß das aus dem Ende 9 der Speiseleitung 8 heraustretende Öl mit einer nur verhältnismäßig geringen Strömungsgeschwindigkeit durch die Ölzuführungsleitungen 11 hindurchfließt und tropfenförmig auf den Boden 4 der Verdampfungskammer 2 fällt.
  • Oberhalb der in die Verdampfungskammer 2 hineinragenden Enden der Ölzuführungsleitungen 11 ist in der Verdampfungskammer 2 ein waagerecht angeordneter Blechring 12 vorgesehen, der mit seiner Innenkante unmittelbar an dem inneren Mantel 13 der V erdampfungskammer 2 anliegt. Die Breite dieses Blechringes 12 ist dabei so bemessen, daß zwischen seiner Außenkante und dem Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 ein ringförmiger Schlitz 15 frei bleibt. Zwischen den Austrittsöffnungen 7 für den Öldampf in der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 und diesem Blechring 12 ist in einem bestimmten Abstand von diesem ein weiterer gleichartiger Blechring 16 waagerecht in der Verdampfungskammer 2 angeordnet, der jedoch mit seiner Außenkante unmittelbar an dem Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 anliegt und dessen Breite so bemessen ist, daß zwischen seiner Innenkante und dem inneren Mantel 13 der Verdampfungskammer 2 ein weiterer ringförmiger Schlitz 17 frei bleibt. Durch diese besondere Anordnung der Schlitze 15 und 17 wird erreicht, daß die vom Boden der Verdampfungskammer 2 aufsteigenden Öldämpfe, um zu den Austrittsöffnungen 7 in der Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 zu gelangen, in Richtung des Pfeiles 18 waagerecht an den Blechringen 12 und 16 vorbeiströmen müssen.
  • Die Wirkung dieser Blechringe 12 und 16 auf die an ihnen vorbeiströmenden Öldämpfe ist dabei eine doppelte: Einerseits wird der Strömung der Öldämpfe ein Widerstand entgegengesetzt, so daß sich im Inneren der Verdampfungskammer 2 ein Staudruck bildet, der ein unerwünschtes Einströmen von Verbrennungsluft in die Verdampfungskammer 2 verhindert; andererseits aber wirken die Blechringe 12 und 16 als zusätzliche Heizflächen und geben die ihnen vom Gehäuse der Verdampfungskammer 2 zufließende Wärme an die an ihnen vorbeiströmenden Öldämpfe ab, so daß nachträglich eine »trockene« Verdampfung stattfindet, bei der gegebenenfalls noch nicht vollkommen verdampfte Ölteilchen restlos verdampfen.
  • Auf der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 ist ferner eine ringförmige Rinne 19 mit einem U-förmigen Querschnitt angeordnet, deren äußerer Schenkel 21 die Austrittsöffnungen 7 für die Oldämpfe nach außen hin abdeckt und dessen innerer Schenkel 22 der Zentrierung eines nach oben hin abgedeckten, auf die Verdampfungskammer 2 aufgesetzten Hohlkörpers 23 dient, dessen Außendurchmesser a geringer ist als der Innendurchmesser b des Kranzes der in der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 angeordneten Austrittsöffnungen 7.
  • Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich, sind an der Außenwandung 24 des zylindrischen Hohlkörpers 23 hohle, in radialer Richtung vorstehende und mit dem Inneren des Hohlkörpers verbundene Rippen 25 gleichmäßig verteilt angeordnet, in denen beispielsweise drei übereinander angeordnete, tangential gerichtete Austrittsöffnungen 26 für die in Richtung der Pfeile 27 durch die Mittelöffnung 3 dem Hohlkörper 23 und die Rippen 25 zuströmende Erstluft eingearbeitet sind. Weisen die Rippen 25 neben an ihren Außenkanten tangential vorstehenden Leitblechen 28 gegenüber der Senkrechten auch noch eine Neigung von etwa 20 bis 25° auf, so tritt die Erstluft in tangentialer Richtung gemäß den Pfeilen 29 aus den in den Rippen 25 vorgesehenen Austrittsöffnungen 26 heraus und trifft auf die in Richtung der Pfeile 31 aus den Austrittsöffnungen 7 in der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 aufsteigenden Öldämpfe, vermischt sich innig mit diesen und steigt gemäß den Pfeilen 32 spiralförmig als zündfähiges Öldampf-Luft-Gemisch in den oberhalb des Hohlkörpers 23 befindlichen Verbrennungsraum.
  • Um diesem Öldampf-Luft-Gemisch die zur vollständigen Verbrennung erforderliche, zusammen mit der Erstluft durch die Mittelöffnung 3 zuströmende Zweitluft gemäß den Pfeilen 33 und 34 zuzuführen, ist auf dem Hohlkörper 23 ein Rohrstutzen 35 mit einem geringeren Durchmesser angeordnet, in dessen Mantel 36 derart eine Vielzahl gleichmäßig verteilter Luftaustrittsöffnungen 37 für die Zweitluft eingearbeitet sind, daß die Verbindungslinien der jeweils übereinander angeordneten Luftaustrittsöffnungen 37 eine Neigung von etwa 10 bis 30° gegenüber der Senkrechten aufweisen. Die Aufteilung der durch die Mittelöffnung 3 der Verdampfungskammer 2 einströmenden Verbrennungsluft in Erstluft und Zweitluft bewirkt dabei der untere, in den Hohlkörper 23 hineinragende Teil 38 des Rohrstutzens 35.
  • Außerdem ist oberhalb dieser Luftaustrittsöffnungen 37 an dem Mantel 36 des Rohrstutzens 35 ein nach außen vorstehender Blechring 39 angeordnet, der ein zu rasches Aufsteigen der Verbrennungsgase verhindert. Oberhalb dieses Blechringes 39 ist in dem Mantel 36 noch ein weiterer Kranz Luftaustrittsöffnungen 44 vorgesehen, durch die den bereits an dem Blechring 39 vorbeigeströmten Verbrennungsgasen nochmals Verbrennungsluft zugeführt wird, so daß auch die letzten in diesen Verbrennungsgasen noch etwa enthaltenen, nicht restlos verbrannten Öldämpfe nunmehr restlos verbrennen können.
  • Zur Zündung des in Richtung der Pfeile 32 aufsteigenden Öldampf-Luft-Gemisches ist unmittelbar oberhalb des Hohlkörpers 23 in dem Mantel 36 eine elektrische Zündeinrichtung 45 angeordnet, deren Zündspirale 46 in radialer Richtung über die Außenwandung 24 vorsteht. Die Zuleitungen 47 der Zündeinrichtung45 können dabei durch die Mittelöffnung3, den Hohlkörper 23 und den Rohrstutzen 35 hindurchgeführt sein.
  • Wie insbesondere aus der Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind ferner zwischen dem oberen Blechring 16 und der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 in deren Außenmantel 14 schräg nach außen gerichtete zusätzliche Austrittsöffnungen 48 vorgesehen. Diese Austrittsöffnungen 48, deren Anzahl gleich der Anzahl der an der Außenwandung 24 angeordneten hohlen Rippen 25 ist, sind dabei etwas gegenüber diesen hohlen Rippen versetzt angeordnet. Um auch den aus diesen zusätzlichen Austrittsöffnungen 48 herausströmenden Oldämpfen unmittelbar Verbrennungsluft zuführen zu können, sind die Rippen 25 nach unten hin verlängert und weisen gerade in Höhe dieser Austrittsöffnungen 48 je zwei zusätzliche Austrittsöffnungen 49 für die Verbrennungsluft auf, die gegen den Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 und damit auch gegen die zusätzlichen Austrittsöffnungen 48 für die Öldämpfe gerichtet sind. Darüber hinaus sind, wie aus der Fig. 3 ersichtlich, zwischen den in den Rippen 25 vorgesehenen oberen Austrittsöffnungen 26 und den zusätzlichen Austrittsöffnungen 49 für die Erstluft weitere gegenüber den radialen Wandungen der Rippen 25 senkrecht stehende, gegenüber der Waagerechten also ebenfalls um etwa 20 bis 25° geneigte Leitbleche 51 angeordnet, die sich von den nach unten vorstehenden Teilen der Rippen 25 bis zu den diesen benachbarten Rippen 25 erstreckenden und ein Aufsteigen des sich unterhalb dieser Leitbleche 51 bildenden Öldampf-Luft-Gemisches verhindern, so daß dieses unmittelbar neben dem Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 verbrennt und diese erhitzt.
  • Die Wirkungsweise dieses in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Heizölbrenners ist nun folgende: Soll der Brenner gemäß der Erfindung in Betrieb genommen werden, so ist zunächst die Heizeinrichtung 5 einzuschalten, die den Boden 4 der Verdampfungskammer 2 erwärmt. Daraufhin wird das Ventil eines über die Speiseleitung 8 angeschlossenen, nicht besonders dargestellten Ölbehälters geöffnet, so daß das Heizöl zu den Ölzuführungsleitungen 11 fließt, aus denen es tropfenweise auf den Boden 4 der Verdampfungskammer 2 gelangt. Beim Auftreffen der Öltropfen auf den durch die Heizeinrichtung 5 erhitzten Boden 4 der Verdampfungskammer 2 verdampfen diese außerordentlich rasch. Die hierbei gebildeten Öldämpfe strömen dann anschließend in Richtung des Pfeiles 18 an den Blechringen 12 und 16 vorbei, wobei sie infolge der von diesen Blechringen 12 und 16 abgegebenen Wärme getrocknet und die in ihnen gegebenenfalls noch flüssigen Ölteilchen vollständig verdampft werden, bevor sie im wesentlichen durch die oberen Austrittsöffnungen 7, teilweise aber auch die seitlichen Austrittsöffnungen 48 aus der Verdampfungskammer 2 ausströmen. Die aus der Verdampfungskammer 2 ausgetretenen Öldämpfe vereinigen sich nun mit der den Heizölbrenner umgebenden, in dem Verbrennungsraum befindlichen Luft zu einem zündfähigen Öldampf-Luft-Gemisch, das durch die Zündspirale 46 der Zündeinrichtung 45 gezündet wird. Bei dieser anfänglichen Verbrennung entsteht in dem Verbrennungsraum ein Unterdruck, so daß durch die Mittelöffnung 3 von unten her Verbrennungsluft angesogen wird, die einerseits zunächst als Erstluft aus den Austrittsöffnungen 26 und 49 aus den Rippen 25 und andererseits als Zweitluft aus den in dem Mantel 36 vorgesehenen Luftaustrittsöffnungen 37 herausströmt und sich mit den aus der Verdampfungskammer 2 ausströmenden Öldämpfen zu einem zündfähigen Öldampf-Luft-Gemisch vermengt.
  • Schon bereits nach einer nur verhältnismäßig kurzen Betriebszeit ist die Verdampfungskammer 2 einerseits durch die Heizeinrichtung 5 und andererseits durch die in ihrer unmittelbaren Nähe stattfindende anfängliche Verbrennung auf eine hohe Temperatur erhitzt worden, so daß sich die Verdampfung des zugeführten Heizöles rasch steigert. Da die nunmehr aus den Austrittsöffnungen 7 in der oberen Deckplatte 6 der Verdampfungskammer 2 austretende öldampfmenge wesentlich größer geworden ist, reicht die in Richtung der Pfeile 27 und 29 durch die Rippen 25 zugeführte Erstluft nur mehr zur Bildung eines zündfähigen Öldampf-Luft-Gemisches aus, das gemäß den Pfeilen 32 nach oben steigt und nach Zuführung der Zeitluft in Richtung der Pfeile 33 und 34 durch die in dem Mantel 36 vorgesehenen Luftaustrittsöffnungen 37 erst oberhalb des Hohlkörpers 23 verbrennt. Da der am oberen Teil des Rohrstutzens 35 angeordnete Blechring 39 ein zu rasches Aufsteigen der Verbrennungsgase verhindert, enthalten die in den oberen Bereich des Rohrstutzens 35 gelangenden Verbrennungsgase nur noch verhältnismäßig wenig unverbrannte Bestandteile, die nach Zuführung weiterer Verbrennungsluft durch die oberhalb des Blechringes 39 in dem Mantel 36 vorgesehenen Luftaustrittsöffnungen 44 fast vollständig verbrennen.
  • Da die aus den in dem Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 vorgesehenen Austrittsöffnungen 48 ausströmenden Öldämpfe nach Zufuhr der erforderlichen Verbrennungsluft durch die unteren Austrittsöffnungen 49 in den Rippen 25 auch weiterhin unmittelbar neben dem Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 verbrennen und deren Temperatur auf der erforderlichen Höhe halten, kann die Heizeinrichtung 5 schon verhältnismäßig bald abgeschaltet werden. Hierbei wirkt es sich besonders günstig aus, daß die unteren Austrittsöffnungen 49 gegen den Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 gerichtet sind und die aus ihnen austretende Verbrennungsluft gerade auf die aus den schräg nach außen gerichteten Austrittsöffnungen 48 ausströmenden Öldämpfe treffen, die sich mit der zugeführten Verbrennungsluft zu einem zündfähigen Öldampf-Luft-Gemisch vermischen. Sowohl die Neigung der Rippen 25 als auch die zu diesen senkrecht angeordneten Leitbleche 51 sorgen dabei dafür, daß die Verbrennung auch tatsächlich in der gewünschten Weise unmittelbar neben dem Außenmantel 14 der Verdampfungskammer 2 stattfindet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Heizölbrenner mit einer ringförmigen, geschlossenen Verdampfungskammer, die einen zu ihr mittig angeordneten zylindrischen, an seiner Oberseite geschlossenen, die durch die Mittelöffnung der Verdampfungskammer zugeführte Verbrennungsluft in einen Erstluftstrom und einen Zweitluftstrom aufteilenden Hohlkörper trägt und außer einer Vielzahl Austrittsöffnungen für die außen an dem Hohlkörper nach oben abströmenden Öldämpfe noch einige zusätzliche Austrittsöffnungen für einen abgezweigten, der Eigenbeheizung der Verdampfungskammer dienenden Teil der Oldämpfe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Verdampfungskammer (2) benachbarten Teil der Außenwandung (24) des Hohlkörpers (23) mit dessen Innenraum in Verbindung stehende hohle Rippen (25) mit Austrittsöffnungen (26) für die Erstluft angeordnet sind.
  2. 2. Heizölbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (25) außerhalb des Außenmantels (14) der Verdampfungskammer (2) mindestens bis in die Höhe der in diesem eingearbeiteten zusätzlichen Austrittsöffnungen (48) vorstehen und in deren Höhe zusätzliche Austrittsöffnungen (49) für die Erstluft aufweisen.
  3. 3. Heizölbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Austrittsöffnung (48) in dem Außenmantel (14) der Verdampfungskammer (2) je eine Rippe (25) zugeordnet ist.
  4. 4. Heizölbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (48) in dem Außenmantel (14) der Verdampfungskammer (2) schräg nach außen und die ihnen zugeordneten, in den Rippen (25) eingearbeiteten Austrittsöffnungen (49) derart gerichtet sind, daß die aus ihnen austretende Erstluft nahezu senkrecht auf die aus den Austrittsöffnungen (48) herausströmenden Öldämpfe auftrifft.
  5. 5. Heizölbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (25) gegenüber der Senkrechten derart um etwa 20 bis 25° geneigt sind, daß die aus ihnen austretende Erstluft schräg nach unten gerichtet (29) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 610 271, 630 319, 636 448; französische Patentschrift Nr. 947 430; USA.- Patentschrift Nr. 2 039 591.
DEA27307A 1957-06-12 1957-06-12 Heizoelbrenner mit einer ringfoermigen Verdampfungskammer Pending DE1083470B (de)

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FR947430A (fr) * 1943-09-28 1949-07-01 Philips Nv Brûleur pour combustibles liquides lourds

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