DE1083135B - Radaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Radaufhaengung fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE1083135B DE1083135B DED23879A DED0023879A DE1083135B DE 1083135 B DE1083135 B DE 1083135B DE D23879 A DED23879 A DE D23879A DE D0023879 A DED0023879 A DE D0023879A DE 1083135 B DE1083135 B DE 1083135B
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- Pending
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G3/00—Resilient suspensions for a single wheel
- B60G3/18—Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram
- B60G3/20—Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram all arms being rigid
- B60G3/24—Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram all arms being rigid a rigid arm being formed by the live axle
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
- Radaufhängung für Kraftfahrzeuge Die briinctung bezieht sich aut die Kaclautliangung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für die beiden einzeln aufgehängten, angetriebenen Hinterräder, mit vor der Hinterachse am Fahrzeug angelenkten Längslenkern.
- Die Erfindung bezweckt die Hebung des Momentanzentrums bei Kraftfahrzeugen. Außerdem sollen neben anderen Vorteilen die Räder im wesentlichen in ihrer Rotationsebene bleiben, wodurch sich außerdem ein breiter nutzbarer Innenraum ergibt, da die Radkästen sparsamst bemessen werden können.
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Anlenkachsen der Längslenker von einem Punkt in der senkrechten Längsebene des Fahrzeuges aus nach den Seiten desselben abfallen, so daß sie jeweils senkrecht zu den zugehörigen Rädern des Fahrzeuges verlaufen und daß sie, im Grundriß gesehen, von ihrem Schnittpunkt aus mit geringer Neigung zu einer Querebene nach dem hinteren Fahrzeugende zu verlaufen. Der Schnittpunkt einer Anlenkachse mit der zugehörigen, mittleren Reifenlängsebene kann dabei, in einem vertikalen Onerschnitt durch das Fahrzeug gesehen, in der Höhe etwa im Bereich der Radmitte liegen.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß die Längslenker einerseits an den Längsholmen eines Heckgruppenhilfsrahmens, andererseits in einem in der Längsmittelebene an einem Querträger des Heckgruppenhilfsrahmens angeordneten Lager gelagert sind. Außerdem ist es zweckmäßig, wenn das mittlere Lager der Längslenker gleichzeitig als vordere Auflage für die An- triebseinheit dient.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß jeder Längslenker den zugehörigen Längsholm des Heckgruppenhilfsrahmens untergreift und zwischen der Anlenkachse und der Radachse kreuzt. Im Bereich dieser Kreuzungsstelle kann zwischen H#ckgruppenhilfsrahmen und Längslenker auf jeder Fahrzeugseite ein Federelement angeordnet sein.
- Nähere Einzelheiten sind der folgenden Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, in der die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert ist.
- Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Kraftfahrzeug mit Anlenkachsen gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch dasselbe Fahrzeug gemäß Schnitt II-II der Fig. 1; Fig. 3 zeigt die Draufsicht insbesondere auf die Heckanordnung des Fahrzeuges mit einem Längslenker nach der Erfindung gemäß Schnitt III-III der Fig. 2.
- Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Kraftfahrzeug sind die Längslenker 1, von, denen in Fig. 3 nur einer eingezeichnet ist, einerseits in einer vertikalen Längsmittelebene 2 bei 3 schwenkbar gelagert. Von diesem Punkt 3 ab verläuft die Anlenkachse 4 des Längslenkers 1 in Fig. 1 in Richtung auf die Längsebene des Rades 5 etwas geneigt nach unten. Das zweite Lager 6 des Längslenker 1 liegt auf derselben Achse und ist am Längsträger 7 des Heckgruppenhilfsrahmens befestigt. Die Neigung der Anlenkachse 4 ist derartig bzw. der Punkt 3 ist in einer solchen Höhe angeordnet, daß der Schnittpunkt der Anlenkachse 4 mit der mittleren Längsebene 8 der Räder 5, im Querschnitt der Fig. 1 gesehen, in der Höhe etwa im Bereich des Mittelpunktes 9 des Rades 5, nämlich im Punkte 10 liegt. Beim Ausführungsbeispiel liegt der Schnittpunkt'der Anlenkachse 4 mit der Radlängsmittelebene 8 in der Darstellung nach Fig. 1 im Punkt 10 etwas unterhalb der Radmitte 9. Aus der Fig. 1 ist ferner zu entnehmen, daß in diesem Querschnitt die Längsmittelebene 8 der Räder 5 senkrecht zur Anlenkachse 4 verläuft und somit die Radoberkanten im Hinblick auf die Radunterkanten nach außen geneigt sind.
- In Fig. 2 ist erkennbar, daß die Anlenkachsen 4 vor der Radachse gelagert sind. Der Längslenker 1 wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, bei Punkt 3 von einem in der Längsmittelebene des Fahrzeuges angeordneten Lager 11 gehalten, das am Querträger 12 des Heckgruppenhilfsrahmens angeordnet ist. Das Lager 11 dient auch gleichzeitig als vordere Auflage für die Antriebseinheit 13.
- Aus Fig. 3 ist ferner zu ersehen, daß die Anlenkachse 4 und 4* von ihrem Schnittpunkt, dem Punkt 3 im Lager 11, aus schräg nach hinten verlaufen. Der Längslenker 1 kreuzt außerdem den Längsholm 7 des Heckgrtippenhilfsrahmens an der Stelle 15, die unterhalb des Längsholmes 7 liegt. Die Kreuzung 15 zwischen den Linkslenker 1 und dem Holm 7 des Heckgruppenhilfsrahmens liegt in einer Querebene, die zwischen den Radmittelpunkten 9 bzw. der Hinterachse 14 und dem Schnittpunkt 3 der Anlenkachsen 4 verläuft. An der Kreuzungsstelle 15 des Längslenkers 1 mit den Längsholmen 7 wird je ein Federelement angeordnet, das im- Falle des Ausführungsbeispieles aus einer Schraubenfeder 16 besteht. Aus Fig. 3 ist ferner zu ersehen, daß der Schnittpunkt 10 der Anlenkachse 4 des Längslenkers 1 mit der mittleren Radlängsebene 8 in der Draufsicht noch vor der vorderen Kante des Reifens 5 liegt. Durch die geschilderte, erfindungsgemäße Anordnung des Längslenkers wird es möglich, daß das Rad 5 etwa nur in der Ebene 8 in der angedeuteten Richtung der Pfeile 17 und 17' schwingt, wodurch die Radkästen schmal gehalten werden können.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE: 1. Radaufhängung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für die beiden einzeln aufgehängten, angetriebenen Hinterräder, mit vor der Hinterachse am Fahrzeug angelenkten Längslenkern, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkachsen (4) der Längslenker (1) von einem Punkt (3) in der senkrechten Längsebene (2) des Fahrzeuges aus nach den Seiten desselben abfallen, so daß sie jeweils senkrecht zu den zugehörigen Rädern (5) des Fahrzeuges verlaufen und daß sie, im Grundriß gesehen, von ihrem Schnittpunkt aus mit geringer Neigung zu einer Querebene nach dem hinteren Fahrzeugende verla7ufen.
- 2. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittpunkt (10) einer Anlenkachse (4) mit der zugehörigen mittlereii Reifenlängsebene (8), in einem vertikalen, Querschnitt durch das Fahrzeug gesehen, in der höhe etwa im Bereich der Radmitte (9) liegt. 3. Radaufhängung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längslenker (1) einerseits an den Längsholmen (7) eines Heckgruppenhilfsrahmens, andererseits in einem in der Längsmittelebene (2) an einem Querträger (12) des Heckgruppenhilfsrahmens angeordneten Lager (11) gelagert sind. 4. Radaufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Lager (11) der Längslenker (1) gleichzeitig als vordere Auflage für die Antriebseinheit (13) dient. 5. Radaufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Längslenker (1) . den zugehörigen Längsholm (7) des Heck-"ruppenhilfsrahmens U untergreift und zwischen der Anlenkachse (4) und der Radachse (14) kreuzt (bei 15). 6. Radaufhängung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Kreuzungsstelle (15) zwischen Heckgruppenhilfsrahmen und Längslenker auf jeder Fahrzeugseite ein Federelement (16) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 903 177.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED23879A DE1083135B (de) | 1956-09-22 | 1956-09-22 | Radaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED23879A DE1083135B (de) | 1956-09-22 | 1956-09-22 | Radaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1083135B true DE1083135B (de) | 1960-06-09 |
Family
ID=7037979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED23879A Pending DE1083135B (de) | 1956-09-22 | 1956-09-22 | Radaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083135B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903177C (de) * | 1951-09-23 | 1954-02-01 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorderradabfederung von Kraftfahrzeugen |
-
1956
- 1956-09-22 DE DED23879A patent/DE1083135B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE903177C (de) * | 1951-09-23 | 1954-02-01 | Bayerische Motoren Werke Ag | Vorderradabfederung von Kraftfahrzeugen |
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