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DE1082642B - Isolator ohne umlaufende Halsrille, fuer Hoch- und Niederspannung, insbesondere Stuetzenisolator, an dem ein elektrisches Freileitungsseil mittels eines Buegels oder Halteseiles befestigt wird - Google Patents

Isolator ohne umlaufende Halsrille, fuer Hoch- und Niederspannung, insbesondere Stuetzenisolator, an dem ein elektrisches Freileitungsseil mittels eines Buegels oder Halteseiles befestigt wird

Info

Publication number
DE1082642B
DE1082642B DEL29631A DEL0029631A DE1082642B DE 1082642 B DE1082642 B DE 1082642B DE L29631 A DEL29631 A DE L29631A DE L0029631 A DEL0029631 A DE L0029631A DE 1082642 B DE1082642 B DE 1082642B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulator
slots
head
tether
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29631A
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Lampert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THEO LAMPERT
Original Assignee
THEO LAMPERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THEO LAMPERT filed Critical THEO LAMPERT
Priority to DEL29631A priority Critical patent/DE1082642B/de
Publication of DE1082642B publication Critical patent/DE1082642B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung ist ein Isolator ohne umlaufende Halsrille für Nieder- und Hochspannungen. Bei den bisher für diesen Zweck vorgesehenen Stützenisolatoren ist der Kopf des Isolators pilzartig mit einer ringförmigen umlaufenden Halsrille ausgeführt S und das Leiterseil entweder seitlich in der Halsrille oder in einer Rille auf der Kopfmitte befestigt.
Es ist auch bekannt, an Stützenisolatoren lippen- oder hornartige Ansätze vorzusehen, die zum Halten der Seile dienen können. Die Herstellung von derartigen Isolierkörpern mit lippen- oder hornartigen Ansätzen ist aber auch verhältnismäßig schwierig, da die Lippen, Hörner u. dgl. besonders geformt werden müssen. Das gleiche gilt von Isolatoren, bei denen zum besseren Halten des Leiterseiles ein besonderes Zusatzstück aufgesetzt ist, das durch Brennen mit dem Isolator fest verbunden wird.
Bei anderen bekannten Isolatoren sind Schlitze, die den Isolierkörper hinterschneiden oder Duchbohrungen vorgesehen, die zur Aufnahme der Leiterseile dienen. Diese Schlitze bedingen durch ihre Gestalt eine umständliche und schwierige Formgebung des Isolierkörpers, so daß der Isolator dadurch unwirtschaftlich teuer wird. Teilweise bedingen diese Aussparungen ferner, daß auch das Leiterseil Zickzackförmig in den Schlitzen geführt wird, was aber bei Leitern für Hoch- und Niederspannung auf jeden Fall vermieden werden muß.
Die Erfindung löst die Aufgabe, einen einfach und billig herzustellenden Isolator ohne umlaufende Halsrille zu schaffen, der eine gute und zuverlässige Befestigungsmöglichkeit für das Leiterseil mittels eines Bügels oder Halteseils bietet, dadurch, daß erfindungsgemäß der Isolator an seiner das Freileitungsseil tragenden Oberfläche die Form eines Paraboloides oder eines an der Spitze abgerundeten Kegels erhält, in dem an gegenüberliegenden Seiten je ein hinterschneidungsfreier, schräg zur Waagerechten gerichteter Schlitz vorgesehen ist, der vorzugsweise von außen nach innen mit einem Winkel zwischen 20 und 60°, insbesondere von 40°, zur Waagerechten verläuft, die Schlitze parallel zur Leitungsrichtung, vorzugsweise symmetrisch zur Isolatarachse liegend, verlaufen und die Schlitze über die ganze Einschnittiefe etwa die gleiche Schlitzbreite besitzen.
Ein derartig ausgebildeter Isolator läßt sich bei derartig angeordneten Schlitzen sehr einfach herstellen und hat gegenüber den bekannten Ausführungsformen mit pilzartigem Kopf noch den Vorteil größerer mechanischer Festigkeit. Ferner werden die Seile in solchen seitlichen Schlitzen sicherer als in einer Halsoder Kopfrille gehalten. Bei dem angegebenen Winkel (20 bis 40°) der Schlitze gegenüber der Waagerechten ist zuverlässig, auch bei Seilbewegungen nach oben Isolator ohne umlaufende Halsrille,
für Hoch- und Niederspannung,
insbesondere Stützenisolator,
an dem ein elektrisches Freileitungsseil
mittels eines Bügels oder Halteseiles
befestigt wird
Anmelder:
Theo Lampert,
Selb (Bay.), H-Braun-Str. 1
Theo Lampert, Selb (Bay.),
ist als Erfinder genannt worden
oder seitwärts, z.B. durch Rauhreif abfall, Vogelabflug, Böen usw. ein Herausspringen des Seiles und des Befestigungsbügels vermieden. Bei steileren Winkeln als 60° könnte bei seitlichen Seilbewegungen, etwa durch Böenwinde, die untere Porzellanwand des Schlitzes zu stark beansprucht werden, während bei zu kleinen Winkeln, z. B. unter 20 bis 30°, bei wellenartigen Seilbewegungen nach oben, etwa bei Vogelabflug, der obere Kopfteil übermäßig belastet werden könnte.
Die Schnittiefe kann dabei ohne Gefahr ausreichend groß gewählt, ferner können der Leiter- und Befestigungsbügel durch Rutschklemmen derart dicht vor und hinter dem Isolator miteinander verbunden sein, so daß ein Abziehen über den Isolatorkopf auch bei größten Beanspruchungen ausgeschlossen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Isolators teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Isolator nach Fig. 1,
Fig. 2 a eine Draufsicht ähnlich Fig. 2 mit Befestigungsbügel.
In den Figuren ist 1 ein Stützenisolator von im wesentlichen paraboloidenförmiger oder abgerundet kegelstumpfförmiger Außenfläche mit zwei gegenüberliegenden seitlichen Schlitzen 2 und 3. Dadurch wird ein kopfartiger Teil 4 gebildet, der aber zwischen den Schlitzen absatzlos1 in die Seitenflächen des Isolators übergeht. Im Innern besitzt der Isolator eine gegebe-
0<ö528ß15
nenfalls mit Gewinde oder Rillen 5 versehene Bohrung 6 zum Aufsetzen auf eine nicht dargestellte Eisenstütze.
Die beiden Schlitze 2 und 3 nehmen den Leiter 7 bzw. einen Befestigungsbügel 8 auf, der entweder ebenfalls aus einem Leiterstück oder aus einem starren Bügel bestehen kann. Der Bügel 8 wird mit Hilfe von Rutschklemmen 9 möglichst dicht vor und hinter dem Isolator 1 mit dem Leiter 7 verbunden. Die Schlitztiefe, die Schräglage und die Abstände der Rutschklemmen vom Isolator sind so gewählt, daß ein Abziehen über den Isolatorkopf 4 hinweg nicht möglich ist.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, haben die beiden Schlitze 2, 3 eine Neigung zur Waagerechten von etwa 40°. Dies verhindert eine übermäßige Beanspruchung sowohl des Kopfes als auch der seitlichen Isolatorteile bei senkrechten oder seitlichen Beanspruchungen des Leiters 7, wie sie betriebsmäßig auftreten können. Gegebenenfalls kann der Isolator unter Einhaltung der elektrisch und mechanisch erforderlichen Wandstärken im Teil zwischen den Schlitzen an den den Rutschklemmen benachbarten Seiten hinterschneidungsfrei verjüngt werden, so daß eine ovale Kopfform und in der Ebene I-I ein Querschnitt entlang den strichpunktierten Linien 10 und 11 entsteht. Die Rutschklemmen lassen sich dann noch entsprechend näher an den Isolator heranrücken. Die untere Kreisform der Isolatorglocke bleibt erhalten.
In Fällen, in denen das Leiterseil in einer Kopfrille mit einem Halteseil an dem Isolator befestigt werden soll, erfolgt dies zweckmäßig in der Form, daß ein Halteseil oder zwei in den seitlichen Schlitzen Aufnahme findet, während für das Leiterseil 12, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet, eine ziemlich tiefe Rinne 13 in der Mitte des Isolatorkopfes vorgesehen wird. In diesem Falle wird vorzugsweise der Winkel der Einschnitte für das Halteseil gegenüber der Waagerechten kleiner als 40° gewählt, um ein Herausziehen der beiden Halteseilteile zuverlässig zu verhindern.
Die vorerwähnte Formgebung ermöglicht die Herstellung derartiger Isolatoren auf Automaten auch bei größeren Typen. Das bisherige nachträgliche Eindrehen der üblichen Halsrille sowie die nachträgliche Anbringung einer Kopfrinne fallen fort. Die zwei Schlitze im Isolierkörper können leicht mit Hilfe eines Drahtes und einer Schablone hergestellt werden. Die Befestigung der Seile ist einfach.
Bei Hochspannungsisolatoren ist es nun nicht mehr notwendig, ein oder zwei durchgehende Bohrungen im Kopf des Isolators unterhalb der Kopfrille zur Aufnahme des Halteseils vorzusehen, was fertigungsmäßig ein zeitraubendes Durchbohren und einen dadurch bedingten höheren Ausfall an Material zur Folge hatte. Beim Gegenstand der Erfindung lassen sich die beiden Schlitze auch leicht und schnell mit Hilfe einer Drahtsäge und einer über den Isolatorkopf zu stülpenden Schablone herstellen. Außerdem ermöglicht diese Bauart für alle Befestigungsarten, ζ. Β.
durch Drahtwickel, Beiseil, Haltebügel usw., in gleicher Weise ein einfaches und leichtes Arbeiten.
Als weiterer Vorteil der Einschnitte kann gewertet werden, daß diese sich im Brand besser beherrschen lassen als Bohrungen, da das Feuer in die Bohrungen nicht voll eintreten kann.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Isolator ohne umlaufende Halsrille, insbesondere Stützenisolator, für Hoch- und Niederspannung, an 'dem ein elektrisches Freileitungsseil mittels eines Bügels oder Halteseiles befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (1) an seiner das Freileitungsseil tragenden Oberfläche die Form eines Paraboloids oder eines an der Spitze abgerundeten Kegels erhält, in den an gegenüberliegenden Seiten je ein hinterschnei dungsfreier, schräg zur Waagerechten gerichteter Schlitz (2, 3) vorgesehen ist, der vorzugsweise von außen nach innen mit einem Winkel zwischen 20 und 60°, insbesondere von 40°, zur Waagerechten verläuft, die Schlitze (2, 3) parallel zur Leitangsrichtung, vorzugsweise symmetrisch zur Isolatorachse liegend, verlaufen, und die Schlitze (2, 3) über die ganze Einsehnittiefe etwa die gleiche Schlitzbreite besitzen.
2. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittiefe der Schlitze (2, 3) so groß gewählt und der Leiter (7) und der Befestigungsbügel (8) durch Rutschklemmen (9) derart dicht vor und hinter dem Isolator (1) miteinander verbunden sind, daß ein Abziehen über den Isolatorkopf (4) auch bei größten Beanspruchungen ausgeschlossen ist.
3. Isolaitor nach dien Ansprüchen! 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dlaß der Isolator (1) unter Einhaltung der elektrisch und mechanisch erforderlichen Wandstärken zwischen den Schlitzen (2, S) am der dten Rutschklemmen benachbarten Seiten hinterschneidunigsfrei verjüngt (10,11) ist.
4. Isolator nach denAnsprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Isolatorkopfes eine entsprechend tiefe Kopfrille (13) zur Aufnahme des Leiterseiles (12) vorgesehen ist, während die in diesem Falle vorzugsweise unter einem Winkel zur Waagerechten von weniger als 40° angebrachten Schlitze (2, 3) zur Unterbringung eines oder zweier Halteseile dienen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 953 356, 867714;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 011 953;
französische Patentschrift Nr. 413 808;
französische Patentschrift Nr. 29197 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 570016);
britische Patentschriften Nr. 472 507, 487 456,
171599;
schweizerische Patentschrift Nr. 38 529;
USA.-Patentschrift Nr. 2445 009.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 528/215 5.60
DEL29631A 1958-02-07 1958-02-07 Isolator ohne umlaufende Halsrille, fuer Hoch- und Niederspannung, insbesondere Stuetzenisolator, an dem ein elektrisches Freileitungsseil mittels eines Buegels oder Halteseiles befestigt wird Pending DE1082642B (de)

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Citations (10)

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