DE1082568B - Einrichtung zum Herstellen von Streckmetall - Google Patents
Einrichtung zum Herstellen von StreckmetallInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D31/00—Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
- B21D31/04—Expanding other than provided for in groups B21D1/00 - B21D28/00, e.g. for making expanded metal
- B21D31/043—Making use of slitting discs or punch cutters
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Zum Herstellen von Streckmetall, cL h. von. maschen-
oder gitterartig geschnittenen und gestreckten Blechen, ähnlich Drahtgeweben, wie sie in steigendem
Maße für Betoneinlagen, zur Herstellung von Wänden, Verkleidungen für Träger und Säulen sowie zum
! Verputzen von Fachwerk aus Holz und Eisen verwendet werden, sind Streckmetallpressen bekannt, die
durchweg mit Kurbelantrieb arbeiten.
Bei den bekannten Maschinen wird das Blech durch ein gezahntes Messer eingeschnitten und der eingeschnittene
Blechsteg abgestreckt, wodurch bei jedem Arbeitshub eine halbe Masche des angestrebten Gewebes
hergestellt wird. Da dieses Gewebe aus jeweils um eine halbe Maschenbreite gegenüber der vorhergehenden
Masche seitlich versetzten Maschen bestehen soll, muß nach jedem Arbeitshub entweder das
gezahnte Messer oder die Blechtafel um eine halbe Maschenbreite seitlich verschoben werden. Für diese
Seitenbewegung sind bei jedem Hub erhebliche Massen zu beschleunigen und wieder abzubremsen, wodurch
der Hubzahl der Presse gewisse Grenzen gesetzt werden und ihre Leistung eingeengt wird. Auch
sind die Einrichtungen für die Seitenbewegung recht verwickelt, was beträchtliche Herstellungskosten verursacht.
Die bekannten Streckmetallpressen sind daher recht kostspielige Maschinen.
In dem Bestreben, die Herstellungskosten für Streckmetallpressen zu senken, ist bereits vorgeschlagen
worden, die Presse mit zwei um eine halbe Zahnteilung seitlich gegeneinander versetzten Messern zu
versehen, und zwar derart, daß bei jedem Arbeitshub der Presse die beiden Messer wirksam werden und
zwei seitlich gegeneinander versetzte halbe Maschen aus der Blechtafel abstrecken. Bei diesem Vorschlag
ist eine seitliche Bewegung entweder des Werkzeugs oder der Blechtafel nach jedem Hub nicht mehr notwendig,
seine Durchführung bereitet indes beträchtliche Schwierigkeiten.
So ist eine Anordnung bekanntgeworden, bei der am bewegten Teil der Presse jeweils ein als Patrize
und ein als Matrize ausgebildetes, gezahntes Messer hintereinander angeordnet sind, während am Pressentisch
als Untermesser in umgekehrter Reihenfolge jeweils als Matrize und als Patrize ausgebildete, gezahnte
Messer vorgesehen sind. Bei jedem Pressenhub werden demnach in zwei hintereinanderliegenden
Ebenen Einschnitte in das Blech ausgeführt und die eingeschnittenen Stege von dem als Patrize ausgebildeten
Obermesser des einen Messerpaares nach unten in die Ausnehmungen des als Matrize ausgeführten,
zugehörigen Untermessers gedrückt, während das andere Messerpaar mit einem als Patrize ausgebildeten
Untermesser den entsprechenden Blechsteg nach oben in die Ausnehmungen des als Matrize ausgeführ-
Einrichtung zum Herstellen
von Streckmetall
von Streckmetall
Anmelder:
M. Brück K. G., Düren
M. Brück K. G., Düren
Felix Brück, Niederau über Düren,
und Hans Leben, Düren,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
ten Obermessers drückt. Diese bekannte Anordnung hat erhebliche Nachteile.
Zunächst kann es leicht vorkommen, daß die die Maschen bildenden Blechstege in den Matrizen hängenbleiben,
da sie in diese nach Art des Prägens eingedrückt werden. Ein kontinuierliches Arbeiten der
Maschine, insbesondere mit größerer Hubzahl, wird dadurch in Frage gestellt. Weiterhin ist die Gefahr
des Zusetzens der Matrizen durch die beim Abstrecken abplatzende Walzhaut des Bleches groß.
Diese Walzhaut, auch Hammerschlag genannt, die bei Anwendung geradliniger Messer durch die Vorschub^
bewegung des Bleches mitgenommen wird, kann bei der vorstehend geschilderten Einrichtung aber nicht
durch die Vorschubbewegung aus den Matrizen entfernt werden, so daß sie bei jedem Hub fester in diese
gedrückt wird und auf diese Weise eine sich ständig verstärkende Auflage in den Matrizen entsteht, die
unter Umständen zum Bruch der Presse bzw. bei Vorhandensein einer Überlastungssicherung zum Ansprechen
derselben führen kann. Ein sauber gestrecktes Gewebe kann natürlich bei zugesetzten Matrizen
auch nicht mehr gefertigt werden. Schließlich bedingt noch die Ausbildung der zusammenwirkenden Messer
als Patrize und Matrize eine sehr genaue Ausführung der Profilierung derselben, wodurch wiederum erhöhte
Kosten für die Herstellung entstehen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Herstellen von Streckmetall der .letztgenannten
Art mit zwei um eine halbe Zahnteilung seitlich gegeneinander versetzten, gezahnten Messern und bezweckt,
die geschilderten "Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden. Zur Erreichung dieses
Zieles folgt die Erfindung dem Leitgedanken, die beiden Messer im Verlaufe eines Arbeitshubes in der
gleichen Schnittebene nacheinander wirksam werden zu lassen. Zu diesem Zweck sind ernndungsgemäß nur
am bewegten Teil der Einrichtung als Obermesser um
009 528«
3 4
Schnittiefe in Arbeitsrichtung versetzte, gezahnte Fig. 2 einen Schnitt entsprechend Fig. 1 im Bereich
Messer angeordnet, während an einem festen Tisch in des Vorschneiders und
gleicher Höhe angeordnete, geradlinige Messer als Fig. 3 eine Ansicht auf die Obermesser in Richtung
Untermesser vorgesehen sind, wobei das mit dem des Pfeiles III in Fig. 1.
tiefer angeordneten, rückwärtigen Obermesser zu- 5 Die wesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Einsammenwirkende
Untermesser absenkbar ausgebildet richtung sind ein feststehender Tisch 1 und ein bewegist,
derart, daß es zunächst dem Schnittdruck gegen- licher Messerbalken 2. Der Tisch 1 kann auf dem
über unnachgiebig ist, jedoch nach erfolgtem Schnitt Arbeitstisch einer vorhandenen Presse, Schere od. dgl.
des Obermessers vom bewegten Teil der Einrichtung befestigt werden, während der Messerbalken 2 an den
abgesenkt werden kann, damit das vordere Unter- io Stößel od. dgl. der Presse angeschraubt werden kann,
messer für den Schnitt mit dem zweiten, höher ange- Die Arbeitsweise der erwähnten Presse od. dgl., z. B.
ordneten Obermesser frei wird. einer Kurbelpresse, wird als bekannt vorausgesetzt
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es und ist daher in diesem Zusammenhang nicht näher
möglich, bei jedem Arbeitshub einwandfrei zwei erörtert.
Maschenhälften abzustrecken. Da nur mit gezahnten 15 Am Messerbalken 2 sind zwei gezahnte Obermesser 3
Obermessern und geradlinigen Untermessern gear- und 4 hintereinander befestigt, und zwar ist das vor-
beitet wird, wird ein Hängenbleiben der gestreckten dere Obermesser 4 um die Schnittiefe höher ange-
Maschen und das Zusetzen der arbeitenden Teile bracht als das rückwärtige Obermesser 3. Die Zähne4'
durch Hammerschlag vermieden. Der abplatzende des Obermessers 4 sind gegenüber den Zähnen 3' des
Hammerschlag wird vielmehr bei jeder Vorschub- 20 Obermessers 3 um eine halbe Zahnteilung seitlich ver-
bewegung des Bleches von der ebenen Oberkante des setzt (Fig. 3). Außerdem ist am Messerbalken 2 ein
Untermessers abgestreift. Auch werden keine beson- unter Federdruck stehender Niederhalter 5 vorgesehen,
ders hohen Anforderungen an die Genauigkeit der Am Tisch 1 sind zwei geradlinige Untermesser 6
Verzahnung der Messer gestellt. Die erfmdungs- Und 7 angeordnet. Das Untermesser 7 ist fest mit dem
gemäße Einrichtung ist somit bei zuverlässiger Wir- 25 Tisch 1 verschraubt. Das Untermesser 6 ist dagegen
kung einfach im Aufbau. Ihre Hubzahl kann ohne auf einem Schlitten 8 befestigt, der beweglich am
Schwierigkeiten gegenüber den bisher bei derartigen Tisch 1 gelagert ist und unter der Wirkung von
Maschinen üblichen Hubzahlen gesteigert werden, so Schraubendruckfedern 9 steht. Diese Federn drücken
daß ihre Leistungsfähigkeit größer ist als diejenige den Schlitten 8 gegen einen. Ansatz 10 des Tisches 1,
der bekannten Maschinen. 30 der so angeordnet ist, daß die beiden. Untermesser 6
Das Absenken des hinteren Untermessers nach dem und 7 bei Beginn des Arbeitshubes in gleicher Höhe
ersten Schnitt kann auf verschiedene Weise bewerk- liegen. Die Federn 9 sind derart bemessen, daß das
stelligt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungs- rückwärtige Messerpaar 3, 6 einen Schnitt ausführen
form ist das Untermesser an einem am festen Tisch kann, ohne daß hierbei das Messer 6 nachgibt,
beweglich gelagerten Schlitten befestigt, der unter der 35 Beim Absenken des Stößels der Presse wird der Wirkung von Federn steht. Die Druckkraft der Federn Messerbalken 2 nach unten bewegt, wobei zunächst ist erfindungsgemäß so bemessen, daß sie größer ist der Niederhalter 5 auf das Blech 11 aufsetzt, so daß als die Schnittkraft. Die Federn halten das Unter- dieses flach auf den Messern 6 und 7 aufliegt. Beim messer in Arbeitsstellung und werden erst vom be- weiteren Absenken des Messerbalkens 2 schneiden, die wegten Teil der Presse abgesenkt, nachdem das zu- 40 Zähne 3' des hinteren Obermessers 3 in Verbindung gehörige Obermesser seinen Schnitt ausgeführt hat. mit dem hinteren Untermesser 6 das Blech 11 ein und Der Antrieb der Presse muß demnach so ausgelegt strecken die Maschenhälften 12 ab. Wenn dieser Vorsein, daß die Antriebskraft beim Schnitt des zweiten gang beendet ist, haben die Zähne 4' des vorderen Messerpaares zusätzlich zu der Schnittkraft den Obermessers 4 das Blech 11 erreicht. Diese Stellung Federdruck des abzusenkenden Untermessers über- 45 der einzelnen Teile ist in Fig. 1 der Zeichnung festwindet, gehalten. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des
beweglich gelagerten Schlitten befestigt, der unter der 35 Beim Absenken des Stößels der Presse wird der Wirkung von Federn steht. Die Druckkraft der Federn Messerbalken 2 nach unten bewegt, wobei zunächst ist erfindungsgemäß so bemessen, daß sie größer ist der Niederhalter 5 auf das Blech 11 aufsetzt, so daß als die Schnittkraft. Die Federn halten das Unter- dieses flach auf den Messern 6 und 7 aufliegt. Beim messer in Arbeitsstellung und werden erst vom be- weiteren Absenken des Messerbalkens 2 schneiden, die wegten Teil der Presse abgesenkt, nachdem das zu- 40 Zähne 3' des hinteren Obermessers 3 in Verbindung gehörige Obermesser seinen Schnitt ausgeführt hat. mit dem hinteren Untermesser 6 das Blech 11 ein und Der Antrieb der Presse muß demnach so ausgelegt strecken die Maschenhälften 12 ab. Wenn dieser Vorsein, daß die Antriebskraft beim Schnitt des zweiten gang beendet ist, haben die Zähne 4' des vorderen Messerpaares zusätzlich zu der Schnittkraft den Obermessers 4 das Blech 11 erreicht. Diese Stellung Federdruck des abzusenkenden Untermessers über- 45 der einzelnen Teile ist in Fig. 1 der Zeichnung festwindet, gehalten. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des
Ein weiteres Merkmal der Erfindung bezieht sich Messerbalkens 2 führt das Obermesser 4 in Verbinauf
die Steuerung des Vorschubes, und zwar sind am dung mit dem Untermesser 7 bei 13 einen Einschnitt
bewegten Teil der Einrichtung, anschließend an die aus, streckt das Bleckstück 14 nach unten ab und
Messer, den Vorschub der Blechtafel regelnde Vor- 50 bewegt zugleich den Schlitten 8 gegen den. Druck der
schneider vorgesehen. Die Vorschneider schneiden bei Federn 9 nach unten. Auf diese Weise werden, bei
jedem Arbeitshub aus den Seitenrändern der Blech- jedem Arbeitshub nacheinander zwei um eine halbe
tafel ein Stück aus, dessen Breite dem gewünschten Maschenlänge seitlich versetzte Maschenhälften her-Vorschub
entspricht. Zum Vorschieben der Blechtafel gestellt, ohne daß hierbei eine seitliche Bewegung entkönnen
daher einfache, mit Voreilung arbeitende 55 weder der Messer oder des Bleches erforderlich ist.
Walzen verwendet werden, die lediglich die Aufgabe Im Bereich der Seitenkanten des Bleches sind anhaben, die Vorderkante der Blechtafel fest gegen die schließend an die Messer 3, 4 Vorschneider 15 am Abschneider zu drücken. Messerbalken 2 befestigt (Fig. 2). Der untere Stem-
Walzen verwendet werden, die lediglich die Aufgabe Im Bereich der Seitenkanten des Bleches sind anhaben, die Vorderkante der Blechtafel fest gegen die schließend an die Messer 3, 4 Vorschneider 15 am Abschneider zu drücken. Messerbalken 2 befestigt (Fig. 2). Der untere Stem-
Schließlich ist erfmdungsgemäß die Einrichtung als pelteil 16 des Vorschneiders 15 bleibt auch bei angeselbständige
Einheit ausgebildet, die in vorhandene 60 hobenem Messerbalken2 im Bereich der in den Tisch.1
Arbeitsmaschinen einbaubar ist. Hierdurch ist man eingesetzten Matrize 17. Er ist gegenüber der Schneidnicht
mehr, wie bisher, darauf angewiesen, zur Her- kante 18 des Vorschneiders so weit in Arbeitsrichtung
stellung von Streckmetall eine besondere, nur diesem ausgenommen, wie der Vorschub der Blechtafel 11 bei
einen Zweck dienende Maschine anzuschaffen, sondern jedem Arbeitshub betragen soll, d.h. um die Summe
kann die Einrichtung in vorhandene Pressen oder 65 der Breiten der Blechstreifen 12 und 14. Wird der
Scheren einbauen. Messerbalken 2 angehoben, so wird die Blechkante 19
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der mittels (nicht dargestellter) Walzen, od. dgl. gegen die
Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fläche 20 des Stempelteils 16 gedrückt. Beim Ab-
Fig. 1 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße senken, des Messerbalkens schneidet die Kante 18 am
Einrichtung, 70 Seitenrand der Blechtafel das dem Vorschubweg ent-
sprechende Blechstück aus, so daß das Blech beim nächsten Anheben des Messerbalkens 2 um den gewünschten
Vorschubweg weiterbewegt werden kann. Der Vorschub läßt sich auf diese Weise sehr genau
einstellen und ist stets in gleicher Größe sichergestellt. S
Wie bereits erwähnt, ist die beschriebene und dargestellte Ausführungsform nur ein Beispiel für die
Verwirklichung der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei
andere Ausführungen möglich. So könnten die Messer unmittelbar am Stößel der Presse bzw. am Tisch derselben
angebracht werden. Auch könnte die federnde Abstützung des Schlittens 8 anders ausgeführt werden,
indem man z. B. die Unterkante des Schlittens 8 auf den einen Arm eines drehbaren Winkelhebels aufsetzen
und am anderen Arm des Winkelhebels die Feder angreifen lassen könnte. Durch eine solche Gestaltung
würde eine waagerechte Anordnung der Feder möglich, wodurch an Bauhöhe gespart werden könnte.
Ferner wäre es denkbar, an Stelle der Federn eine mechanische Verriegelung des Schlittens8 vorzusehen,
die nach Beendigung des ersten Schnittes bzw. Abstrecken der ersten Maschenhälfte durch den bewegten
Teil der Einrichtung gelöst werden müßte, damit bei Beginn des zweiten Schnittes das vordere Untermesser
frei wird.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Herstellen von Streckmetall aus Blech auf einer mit geradlinigem Hub
ausgestatteten Arbeitsmaschine, z.B. einer Kurbelpresse, durch Einschneiden einer Blechtafel und
Abstrecken der eingeschnittenen Stege mittels gezahnter Messer, bei der zwei um eine halbe Zahnteilung
seitlich und um Schnittiefe in der Höhe gegeneinander versetzte Messer hintereinander
angeordnet sind, derart, daß bei jedem Arbeitshub der Presse beide Messer wirksam werden und zwei
seitlich gegeneinander versetzte halbe Maschen abstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß nur am
bewegten Teil (2) der Einrichtung als Obermesser um Schnittiefe in Arbeitsrichtung versetzte, gezahnte
Messer (3, 4) angeordnet sind, während an einem festen Tisch (1) in gleicher Höhe angeordnete,
geradlinige Messer (6, 7) als Untermesser vorgesehen sind, wobei das mit dem tiefer angeordneten,
rückwärtigen Obermesser (3j zusammenwirkende Untermesser (6) absenkbar ausgebildet
ist, derart, daß es zunächst dem Schnittdruck gegenüber unnachgiebig ist, jedoch nach erfolgtem
Schnitt des Obermessers (3) vom bewegten Teil der Einrichtung abgesenkt werden kann, damit
das vordere Untermesser (7) für den Schnitt mit dem zweiten, höher angeordneten Obermesser (4)
frei wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Untermesser (6)
durch Federn (9) mit einer größer als die Schnittkraft bemessenen Druckkraft in Arbeitsstellung
gehalten ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (9) auf einen beweglich
gelagerten Schlitten (8) wirken, an dem das Untermesser (6) befestigt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am bewegten Teil (2)
anschließend an die Messer (3, 4) den Vorschub der Blechtafel (11) regelnde Vorschneider (15)
vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 623 253.
Britische Patentschrift Nr. 623 253.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©«»528/5&5.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB47435A DE1082568B (de) | 1958-01-14 | 1958-01-14 | Einrichtung zum Herstellen von Streckmetall |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB47435A DE1082568B (de) | 1958-01-14 | 1958-01-14 | Einrichtung zum Herstellen von Streckmetall |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082568B true DE1082568B (de) | 1960-06-02 |
Family
ID=6968266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB47435A Pending DE1082568B (de) | 1958-01-14 | 1958-01-14 | Einrichtung zum Herstellen von Streckmetall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082568B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2090359A1 (de) * | 1970-05-29 | 1972-01-14 | Longhi Giuseppe | |
| EP0345488A3 (de) * | 1988-06-10 | 1990-10-17 | Giuseppe Longhi | Einrichtung zur Herstellung von Streckmetall |
| EP1038605A3 (de) * | 1999-03-23 | 2002-07-10 | Joachim Brünsch | Obermesser für eine Vorrichtung zur Herstellung eines Streckmetallgitters |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB623253A (en) * | 1947-04-21 | 1949-05-13 | Robert Barr | Improvements in or relating to press tools for forming open mesh work structures |
-
1958
- 1958-01-14 DE DEB47435A patent/DE1082568B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB623253A (en) * | 1947-04-21 | 1949-05-13 | Robert Barr | Improvements in or relating to press tools for forming open mesh work structures |
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| EP0345488A3 (de) * | 1988-06-10 | 1990-10-17 | Giuseppe Longhi | Einrichtung zur Herstellung von Streckmetall |
| EP1038605A3 (de) * | 1999-03-23 | 2002-07-10 | Joachim Brünsch | Obermesser für eine Vorrichtung zur Herstellung eines Streckmetallgitters |
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