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DE1082460B - Drucklager zum verschiebungsfreien Abstuetzen zweier Maschinenteile - Google Patents

Drucklager zum verschiebungsfreien Abstuetzen zweier Maschinenteile

Info

Publication number
DE1082460B
DE1082460B DEM22871A DEM0022871A DE1082460B DE 1082460 B DE1082460 B DE 1082460B DE M22871 A DEM22871 A DE M22871A DE M0022871 A DEM0022871 A DE M0022871A DE 1082460 B DE1082460 B DE 1082460B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
thrust bearing
rubber
machine
machine parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM22871A
Other languages
English (en)
Inventor
Archie John Hirst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metalastik Ltd
Original Assignee
Metalastik Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metalastik Ltd filed Critical Metalastik Ltd
Priority to DEM22871A priority Critical patent/DE1082460B/de
Publication of DE1082460B publication Critical patent/DE1082460B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16MFRAMES, CASINGS OR BEDS OF ENGINES, MACHINES OR APPARATUS, NOT SPECIFIC TO ENGINES, MACHINES OR APPARATUS PROVIDED FOR ELSEWHERE; STANDS; SUPPORTS
    • F16M7/00Details of attaching or adjusting engine beds, frames, or supporting-legs on foundation or base; Attaching non-moving engine parts, e.g. cylinder blocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/34Relative movement obtained by use of deformable elements, e.g. piezoelectric, magnetostrictive, elastic or thermally-dilatable elements
    • B23Q1/36Springs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Drucklager zum verschiebungsfreien Abstützen zweier Maschinenteile Gegenstand der Erfindung ist ein Drucklager- zum verschiebungsfreien Abstützen zweier Maschinenteile, das eine geringe Winkelbewegung beider Teile gegeneinander zuläßt, mit einem teilzylindrischen Gummikörper, der sich gegen koaxiale, konvexe und konkave Sitzflächen abstützt.
  • Es sind bereits elastische Achsaufhängungen für Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen ein breites Verbindungsstück für die Verbindung der vorderen Enden von zwei Blattfedern der Hinterachsaufhängung mit dem Kraftfahrzeugrahmen vorgesehen war. Dabei wurden die vorderen Enden der Federn an einem-Gußstück befestigt, das vordere und hintere vertikale Flansche hatte, zwischen denen ein Steg angebracht war, dessen oberer Abschnitt halbzylindrische Form aufwies, um den Durchgang - des Gelenkwellenrohres durch den Bauteil zu ermöglichen. Der obere halbzylindrische Abschnitt dieses Steges stand über einen halbkreisförmigen Gummiteil in Form einer von einer, Gummischicht gebildeten nachgiebigen Zwischenlage mit der konkaven halbzylindrischen Innenfläche eines ortsfesten Teiles am Fahrzeugrahmen in Verbindung. Dabei war der letztgenannte Teil, in der Längsachsrichtung des Fahrzeuges gemessen, schmäler als der Steg an dem Gußkörper. Dieser Steg war infolgedessen Biegekräften unterworfen. Da ferner die Belastung dieses Teiles mindestens teilweise durch die Endflansche des Gußstückes übertragen werden mußte, konnten an der Verbindung zwischen dem Steg und den Endflanschen Scherkräfte auftreten, die auch in dem Steg selbst vorhanden waren. Der Angriff der zwischen den erwähnten Teilen zu übertragenden Kräfte hatte infolgedessen Biege- und Knickbeanspruchungen zur Folge: Im Gegensatz zu dieser bekannten elastischen Achsaufhängung für Kraftfahrzeuge wird durch die Erfindung ein Drucklager zum verschiebungsfreien Abstützen zweier Maschinenteile geschaffen, bei dem der die Kräfte übertragende Teil ausschließlich druckbelastet ist und weder Biegemomenten noch Schwerkräften unterliegt. Dies hat zur Folge, daß das erfindungsgemäß ausgebildete Drucklager mit einem erheblich geringeren Raumbedarf zur Übertragung der gleichen Kräfte ausgeführt werden kann, als dies bei den bekannten elastischen Aufhängevorrichtungen der Fall war:.
  • Die genannten Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß das Drucklager zum verschiebungsfreien Abstützen zweier Maschinenteile, das eine geringe Winkelbewegung beider Teile gegeneinander zuläßt, mit einem teilzylindrischen Gummikörper, der sich gegen koaxiale; konvexe und konkave Sitzflächen abstützt, in der Weise ausgebildet wird, daß in an sich bekannter Weise an beiden Maschinenteilen konkave Sitzflächen vorgesehen sind und sich die an den Sitzflächen anliegenden Gummikörper auf den einander -.gegenüberliegenden Mantelflächen eines Bolzens abstützen, wobei sämtliche Sitzflächen der Gummikörper koaxial liegen.
  • Die Erfindung ist im nachfolgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine Teilansicht: im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2 einer einfachen Form eines. Gelenkes gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, Fig. 3 eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform eines Gelenkes, das für die Aufnahme eines nur in einer einzigen axialen Richtung wirkenden Schubes geeignet ist, Fig. 4 eine Teilansicht im Schnitt, Fig.5 eine Endansicht eines Gelenkes nach einer weiteren Ausführungsform für die Aufnahme des Schubes in beiden axialen Richtungen, Fig. 6 eine Teilansicht im Schnitt und Fig.7 eine Ansicht im Querschnitt nach derLinie 7-der Fig. 6 eines Gelenkes, welche eine Anordnung zur Festlegung des Gelenkbolzens in seiner Lage zeigt, Fig. 8 und 9 der Fig. 6- ähnliche Ansichten, welche eine andere Festlegung der Lage des Gelenkbolzens zeigen, -Fig. 10 und 11 den Fig. 6 und 7 ähnliche Ansichten; welche eine weitere Anordnung zur Lagesicherung des Gelenkbolzens zeigen, wobei Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10 darstellt, Fig. 12 eine Teilansicht im Schnitt und Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 12 mit einer Anordnung zur Lagesicherung des Gelenkbolzens an einer Stelle zwischen seinen Enden, Fig. 14 eine Teilansicht im Schnitt und Fig.15 eine Ansicht im Querschnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 14, welche eine weitere Anordnung zur Festlegung der Lage des Gelenkbolzens zeigt, Fig-. 16 und 17 eine Ansicht von der Seite bzw. im Schnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 16 eines für hohe Schubbelastungen abgeänderten Gelenkbolzens, Fig. 18 und 19 Teilansichten im Aufriß und in Draufsicht eines Gelenkes für einen schwingenden Lenker einer unabhängigen Radaufhängung für ein Kraftfahrzeug, Fig20 eine Endansicht eines Bolzengelenkes zur Verwendung in der Bautechnik, Fig. 21 eine Endansicht eines erweiterten Gelenkes zur Verwendung in der Bautechnik.
  • Bei der in Fig. 1 gezeigten einfachen Form der Gelenkverbindung gemäß der Erfindung ist der Gelenkbolzen 22 zylindrisch. Das elastische Material 23, beispielsweise Gummi, ist mit dem Gelenkbolzen festhaftend verbunden und hat teilzylindrische äußere Auflageflächen 24 und 25, die daher für das Zusammenwirken mit den hohlen entsprechend ausgebildeten Innenflächen einander gegenüberliegender Lagerkörper 26, 27 geeignet sind. Der Gummikörper 23 ist mit einander diametral gegenüberliegenden Längsspalten 28 zwischen benachbarten Kanten der Auflageflächen 24 und 25 ausgebildet, deren Abstand voneinander ausreichend groß ist, um die erforderliche relative Bewegung zwischen den Lagerkörpern zu ermöglichen. Jeder der Lagerkörper 26 und 27 ist symmetrisch zu der Linie A-A angeordnet, längs welcher die normale statische Belastung wirkt,: die das Gelenk aufnehmen soll, da, wie dargestellt, mit Bezug auf den Lagerkörper 26 die radialen Linien B von der Gelenkachse zu den Kanten des Lagerkörpers gleiche Winkel C mit der Linie A-A einschließen.
  • Um die Endlage des Gelenkbolzens zu verbessern, können einer oder beide Lagerkörper 26, 27 mit einer das jeweils benachbarte Ende des Gelenkbolzens übergreifenden Verlängerung ausgebildet sein.
  • Nach Fig. 3 erstreckt sich eine Endwand 29 vom Lagerkörper 26 quer zu dem einen Ende des Gelenkbolzens und eine Endwand 30 vom Lagerkörper 27 quer zum entgegengesetzten Ende- des Gelenkbolzens.
  • Die Gummilage 31 ist zwischen den Endwänden 29 und 30 und den- benachbarten Enden des Gelenkbolzens angeordnet und vorzugsweise mit diesem festhaftend verbunden. Bei dieser Ausführungsform kann Schub nur in einer Richtung übertragen werden. Schubbelastung kann z. B. vom Lagerkörper 26 in der Richtung des Pfeiles D auf- den Lagerkörper 27 übertragen werden. Wenn Schub in beiden Richtungen aufgenommen werden soll, ist es zweckmäßig, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, daß sich Endwände 32 und 33 von jedem Sitzkörper quer über einem Teil jedes Endes des Gelenkbolzens erstrecken.
  • Der Gummi 31 zwischen den Endwänden 32 und 33 und dem benachbarten Ende des Gelenkbolzens ist mit einer zwischen den gegenüberliegenden längs Kreissehnen verlaufenden Endwänden 32 und 33 hineinragenden Verlängerung 34 ausgebildet. Die Verlängerung 34 muß :ausreichend dick sein, um die erforderliche Winkelbewegung zwischen den Lagerkörpern 26 und 27 und zwischen jedem Lagerkörper und dem Gelenkbolzen 22 zu ermöglichen.
  • Gegebenenfalls kann, wie in Fig. 6 und 7 gezeigt, jedes Ende des Gelenkbolzens 22 von einer parallelen Scheibe 35 durch ein kurzes Kissen in Abstand gehalten werden, welches bei dem dargestellten Beispiel ein Gummizylinder 36 ist, der sowohl mit dem Gelenkbolzen 22 als auch mit der Scheibe 35 festhaftend verbunden ist.
  • Die Scheibe 35 kann in. axialer Richtung durch den Eingriff ihrerKante in einerAussparung37 imLagerkörper 27 und winkelig durch die Anlage der Abflachungen 38 an den Kanten der Querausnehmung 39 gehalten werden. Die Scheibe am- entgegengesetzten Ende des Gelenkbolzens kann in ähnlicher Weise am Lagerkörper 26 verankert werden.
  • Statt mit einer Scheibe festhaftend verbunden zu sein, kann das mit dem Gelenkbolzen festhaftend verbundene Gummikissen 36 mit einem sich verjüngenden Querschnitt ausgebildet sein, wie bei 40 in Fig. 8 gezeigt, oder eine kegelige Endfläche 41 haben, wie in Fig. 9 gezeigt, die in jedem Fall mit einer entsprechend ausgebildeten Fläche des Lagerkörpers 27 im Eingriff steht: Schub kann bei den nur für die Aufnahme von Schub in einer einzigen Richtung ausgebildeten Formen in beidenRichtungen aufgenommen werden, wenn das Gelenk in ein oder mehrere in axialer Richtung fluchtende Gelenkpaare unterteilt wird in der Weise, daß die Glieder jedes Paares geeignet sind, Schub in entgegengesetzten Richtungen aufzunehmen.
  • Wenn das elastischeMaterial mitLängsspalten ausgebildet ist, ist es wünschenswert, Mittel für die Sicherung der Lage des Gelenkbolzens vorzusehen, damit sich die Spalten in den richtigen Winkellagen in bezug auf die Lagerkörper befinden und das Gelenk nicht unrichtig zusammengebaut werden kann. Einige der bereits für das Sichern des Gelefkbolzens in axialer Richtung beschriebenen Mittel sichern diesen auch in seiner Winkellage. Die Sicherung der Winkellage kann ferner auch auf einer Vielzahl von anderen Wegen erzielt werden.
  • Fg. 10 zeigt einen flachen Ansatz 42, der am Ende des Gelenkbolzens 22 ausgebildet ist und zwischen die längs Kreissehnen verlaufenden Endwände 32 und 33 hineinragt, wie bereits in Verbindung mit Fig. 4 und 5 beschrieben. Die flachen Seiten dieses Ansatzes können einen Belag 43 aus elastischem Material haben, dessen Dicke so ausreichend bemessen sein muß, daß die erforderliche Winkelbewegung zugelassen wird. Wie in Fig. 12 und 13 gezeigt, können die Ansätze 42 durch zwei entgegengesetzte Abflachungen 44, die durch tiefe Ausnehmungen 45 im- Gelenkbolzen 22 gebildet werden, ersetzt werden, mit welchen segmentförmige Rippen 46 der Lagerkörper 26, 27 im Eingriff stehen, wobei der Raum zwischen den Rippen, den Ausnehmungen und Abflachungen durch elastisches Material 47 ausgefüllt ist.
  • Fig. 14 und 15 stellen eine andere Anordnung zur Sicherung der Lage des Gelenkbolzens in Dreh- und in Axialrichtung dar, die die Aufnahme von Schubbelastungen in beiden Richtungen ermöglicht. Diese Anordnung ist besonders in den Fällen geeignet, in denen die Lagerkörper an Teilen vorgesehen sind, die nebeneinanderliegen, die gleiche Richtung haben und an einem Ende gelenkig miteinander verbunden werden sollen. Der Gelenkbolzen 22 hat bei dieser Ausführungsform eine halbzylindrische axiale Verlängerung48, durch die eineSchulter49 gebildet wird. Eine Endwand 50 des Lagerkörpers des inneren Teiles 51 übergreift das Ende der Schulter 49 und sichert den Bolzen in axialer Richtung, wobei die längs einer Kreissehne verlaufende Endwand 50 mit der flachen axialen Fläche 52 zusammenwirkt, um den Bolzen in Drehrichtung zu sichern. EineEndwand53 desLagerkörpers des äußeren Teiles 54 übergreift das Ende der Verlängerung 48 und besteht bei dem dargestellten Beispiel aus einem Stück mit dem äußeren Teil 54. Zwischen allen einander zugekehrten Flächen befindet sich eine Gummilage 55 von ausreichender Dicke, um die erforderliche Winkelbewegung zu ermöglichen. Diese Ausführungsform ist besonders für die unabhängige Radaufhängung bei Kraftfahrzeugen für die Gelenke der schwingenden Lenker geeignet. Der innere Teil 51 kann in diesem Fall ein Befestigungsarm zur Befestigung am Fahrzeugrahmen und der äußere Teil 54 der schwingende Lenker sein.
  • Die gewünschte Steifigkeit der Gelenkverbindung in Dreh-, in axialer und in radialer Richtung kann durch geeignete Bemessung des Rollengelenkes erzielt werden. Die axiale Steifigkeit in langen Gelenken ist normalerweise hauptsächlich durch die auf Scherung beanspruchte Fläche des elastischen Materials bedingt, wenn jedoch eine erhöhte axiale Steifigkeit gefordert wird, kann die Gelenkverbindung in eine Anzahl axial miteinander fluchtender Gelenke unterteilt werden, von denen jedes Endwände aufweist, die einen Teil der Enden des Gelenkbolzens übergreifen und von diesem durch Gummi getrennt sind und Schub in beiden Richtungen aufnehmen können, oder die Gelenkverbindung kann aus Gelenkpaaren hergestellt werden in der Weise, daß die Gelenke jedes Paares Schub in entgegengesetzten Richtungen, wie bereits beschrieben, aufnehmen.
  • Wie Fig. 16 und 17 zeigen, kann die axiale Steifigkeit auch durch eine Reihe in Abstand voneinander vorgesehener Abflachungen 44 in Ausnehmungen 45 des Gelenkbolzens 22 erhöht werden, die mit segmentförmigen Rippen 46 in den Gehäusen zusammenwirken, wie in Verbindung mit Fig. 12 und 13 für die Sicherung in Drehrichtung beschrieben. Gegebenenfalls kann der Gelenkbolzen gänzlich in eine Anzahl kürzerer axial miteinander fluchtender Längenteile unterteilt werden, die voneinander durch Rippen oder Trennwände getrennt sind, welche an den Lagerkörpern befestigt sind, wobei Gummi zwischen den Trennwänden und den Enden jeder Länge vorgesehen ist.
  • Für ein Gummigelenk gemäß der Erfindung bestehen viele Anwendungsmöglichkeiten.
  • Als Beispiel sei das Gelenk des unteren Lenkers einer unabhängigen Radaufhängung bei Kraftfahrzeugen genannt. Ein solches Gelenk ist oft besonders stark belastet, wobei die geringstmögliche Drehsteifigkeit erforderlich ist, um eine Erhöhung des Steifigkeitsgrades der gesamten Aufhängung zu vermeiden, während eine beträchtliche axiale und radiale Steifigkeit notwendig ist, um die Räder, insbesondere die Lenkräder; zwangläufig führen zu können.
  • Eine Anwendungsform der beschriebenen Art ist in Fig. 18 und 19 dargestellt; der eine Lagerkörper wird bei dieser Ausführungsform von dem zur Befestigung am Fahrzeugrahmen dienenden Arm 56 gebildet, während den anderen Lagerkörper der untere Lenker 57 bildet. Der Gelenkbolzen 22 ist, wie in Fig. 14 und 15 gezeigt, in seiner Lage gesichert. Die Feder muß so angeordnet sein, daß auch beim Rückfedern eine Druckbelastung des Gelenkes vorhanden ist, die normalerweise in Richtung der Linie A-A wirkt.
  • Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Erfindung besteht beispielsweise in der Bautechnik als Bolzengelenk, z. B. Dreigelenkbögen und Eisenbeton-Balkenbrücken. Fig. 20 zeigt ein einfaches Gelenk der erwähnten Art. Die Lagerkörper bilden unbearbeitete gegossene Befestigungsarme `58; 59. Für lange Gelenkverbindungen kann eineReihe von axial miteinander fluchtenden Gelenken verwendet werden. Fig. 21 zeigt eine erweiterte Gelenkverbindung mit zwei parallelen Gelenken oder mit zwei parallelen Reihen von axial miteinander fluchtenden =Gelenken. Die benachbarten Lagerkörper 61 und 62 sind miteinander durch eine kurze Verstrebung 60 verbunden, alle Lagerkörper und die Verstrebung 60 sind als Gußstücke ausgebildet und können unbearbeitet bleiben.
  • Bei den beiden in Fig. 20 und 21 dargestellten Ausführungsformen können bei langen Gelenkverbindungen die Rollen in für die Herstellung geeignete Längen unterteilt werden.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRtJCHE: 1. Drucklager zum verschiebungsfreien Abstützen zweier Maschinenteile; das eine geringe Winkelbewegung beider Teile gegeneinander zuläßt, mit einem teilzylindrischen Gummikörper, der sich gegen koaxiale, konvexe und konkave Sitzflächen abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise an beiden Maschinenteilen (26, 27) konkave Sitzflächen (24, 25) vorgesehen sind und sich die an den Sitzflächen anliegenden Gummikörper (23) auf den einander gegenüberliegenden Mantelflächen eines Bolzens (22) abstützen, wobei sämtliche Sitzflächen der Gummikörper koaxial liegen.
  2. 2. Drucklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den mit dem Bolzen (22) festhaftend verbundenen Gummikörpern (23) an dessen äußeren zur Auflage an den Maschinenteilen (26, 27) dienenden Umfangsfläche Metallschalen festhaftend verbunden sind, die sich formschlüssig in die schalenartig ausgebildeten Maschinenteile (26,27) einlegen.
  3. 3. Drucklager nach Anspruch 1 öder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Maschinenteile oder beide eine Endwand (29, 30, 32; 33) aufweisen, die die benachbarten Enden des Bolzens (22) unter Zwischenschaltung einer Gummischicht (31) übergreift.
  4. 4. Drucklager nach Anspruch3 für die Aufnahme von Längsschub in -beiden Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Endwand (32, 33) jedes Maschinenteiles nur zum Teil quer entlang jedes Endes des Bolzens (22) erstreckt.
  5. 5. Drucklager nach Anspruch 3 für die Aufnahme von Längsschub in nur einer Richtung, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Endwand (29) in dem Maschinenteil (26), durch den der Längsschub auf das Gelenk wirksam wird, quer zu einem Ende des Bolzens (22) erstreckt und sich eine End`Wand (30) von dem Maschinenteil (27), auf welchen der Längsschub übertragen wird, quer zum anderen Ende des Bolzens (22) erstreckt.
  6. 6. Drucklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende des Bolzens von einer parallelen Scheibe (35) durch ein Gummikissen (36) in Abstand gehalten wird, das sowohl mit dem Bolzen (22) als auch mit der Scheibe (35) festhaftend verbunden ist, wobei die Scheibe an dem einen Ende des Bolzens axial und in Drehrichtung durch Abflachungen (38) in ihrer Lage mit Bezug auf den einen Maschinenteil (26) und die Scheibe am entgegengesetzten Ende des Bolzens in gleicher Weise in dem anderen Maschinenteil (27) gehalten wird. 7.
  7. Drucklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB jede Endfläche des Bolzens festhaftend mit einem Gummikissen verbunden ist, das einen sich verjüngenden Querschnitt (40) oder eine konische Endfläche (41) aufweist, welche mit übereinstimmend ausgebildeten, sich an oder in den Maschinenteilen (26,27) erstreckenden Ausnehmüngen im Eingriff stehen, wobei die eine dieser Ausnehmungen an dem einen Ende des Bolzens sich an oder in dem einen Maschinenteil (26) befindet und die andere am entgegengesetzten Ende an bzw. in dem anderen Maschinenteil (27). B.
  8. Drucklager nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen am Ende des Bolzens (22) ausgebildeten Ansatz (42), der sich zwischen den einander gegenüberliegenden Kanten .der Endwände (32,33) der (26, 27) erstreckt, um den Bolzen (22) in Drehrichtung zu sichern, wobei zwischen dem Ansatz (42) und den Kanten der Endwände (32, 33) vorzugsweise Gummi solcher Schichtstärke vorgesehen ist, daß die erforderliche relative Winkelbewegung zwischen den Maschinenteilen (26, 27) und zwischen jedem Maschinenteil und dem Bolzen (22) freigegeben ist.
  9. 9. Drucklager nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß -entgegengesetzt gerichtete, durch -tiefe Ausnehmungen (45) in dem Bolzen (22) gebildete Abflachungen (44) j e mit einer Rippe (46) zusammenwirken, die von dem benachbarten Maschinenteil vorkragen, wobei der Raum zwischen den Rippen, den Ausnehmungen und den Abflachungen durch Gummi (47) in solcher Schichtstärke ausgefüllt ist, daß die erforderliche Drehbewegung zwischen den Maschinenteilen und zwischen jedem Maschinenteil und dem Bolzen (22) freigegeben ist.
  10. 10. Drucklager nachAnspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (22) einen teilzylindrischen, vorzugsweise halbzylindrischen Ansatz (48) aufweist, der einen abgestuften Teil des Bolzens bildet, wobei die Endwand (53) eines der Maschinenteile (54) das Ende dieses abgestuften Teiles des Bolzens übergreift, um den letzteren axial zu sichern, und die Endwand (50) des anderen Maschinenteiles (51) die Schulter (49) des teilzylindrischen Ansatzes den Bolzen (22) axial und in Drehrichtung sichernd übergreift, wobei sich zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen des Bolzens. und der Maschinenteile Gummi (55) solcher Schichtstärke befindet, daß, die erforderlichen Winkelbewegungen zwischen den Maschinenteilen (51, 54) und zwischen jedem Maschinenteil und dem Bolzen (22) zugelassen sind.
  11. 11. Drucklager nachAnspruchl oder 2, dadurch gekennzeichnet; daß der Bolzen in eine Anzahl axial fluchtender Längsteile unterteilt ist (Fig.16)' die durch jeweils an einem der Maschinenteile befindliche Rippen oder Trennwände voneinander getrennt sind, wobei zwischen diesen Rippen oder Trennwänden und den Enden jedes der Längsteile des Bolzens Gummi zwischengeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 597 010, 826 675, 934 800; USA.-Patentschrift Nr. 2 553 743.
DEM22871A 1954-04-26 1954-04-26 Drucklager zum verschiebungsfreien Abstuetzen zweier Maschinenteile Pending DE1082460B (de)

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Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE597010C (de) * 1932-12-24 1934-05-15 Herman Rene Marie Gerard Smeet Kraftfahrzeug, dessen Rahmen durch zwei oder mehr nebeneinanderliegende, angetriebene und mit je zwei Blattfedern versehene Hinterachsen getragen wird
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