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DE1082399B - Herstellung von Isolierungen ebener Flaechen, Formkoerpern und Verpackungen aus haertbaren schaumfoermigen Kunstharzen - Google Patents

Herstellung von Isolierungen ebener Flaechen, Formkoerpern und Verpackungen aus haertbaren schaumfoermigen Kunstharzen

Info

Publication number
DE1082399B
DE1082399B DEB37217A DEB0037217A DE1082399B DE 1082399 B DE1082399 B DE 1082399B DE B37217 A DEB37217 A DE B37217A DE B0037217 A DEB0037217 A DE B0037217A DE 1082399 B DE1082399 B DE 1082399B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulation
foam
synthetic resins
packaging
flat surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB37217A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Graf
Hubertus Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB37217A priority Critical patent/DE1082399B/de
Publication of DE1082399B publication Critical patent/DE1082399B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/028Compositions for or methods of fixing a thermally insulating material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Herstellung von Isolierungen ebener Flächen, Formkörpern und Verpackungen aus härtbaren schaumförmigen Kunstharzen Zusatz zum Patent 1016 992 Gegenstand des Patents 1016 992 ist ein Verfahren zur Herstellung von Rohrwärmeisolierungen aus härtbaren schaumförmigen Kunstharzen, die in fertig aufgeschäumtem Zustand in den Hohlraum zwischen dem zu isolierenden Rohr und einem dieses Rohr in einem der Dicke der späteren Isolierung entsprechenden Abstand umgebenden Mantel eingebracht werden und dort erhärten, wobei als Mantel ein poröses Gewebe verwendet wird. Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform dieses Verfahrens werden die fertig aufgeschäumten härtbaren Kunstharze durch. die Maschen des porösen Gewebes hindurch in den Hohlraum eingebracht.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich dieses Verfahren auch vorzüglich zur Herstellung von Isolierungen ebener Flächen, Formkörpern und Verpackungen anwenden läßt.
  • Geeignete härtbare Schaumharze sind beispielsweise solche aus aminoplast- oder phenoplastbildenden Verbindungen und Aldehyden, insbesondere Formaldehyd. Vorzugsweise werden wäßrige Lösungen, die beispielsweise Harnstoff, Formaldehyd und ein saures Härtungsmittel enthalten, mit Luft oder anderen Gasen verschäumt. Auch die verschäumten Lösungen von vorkondensierten, aber noch härtbaren Produkten können verwendet werden. Die porösen Gewebe können beispielsweise aus Jute, Kunstfasern, Papier, Glasfasern oder Draht bestehen. Brennbare Gewebe können vorteilhaft mit feuerhemmend wirkenden Verbindungen imprägniert sein. Faserige und rauhe Gewebe sind besonders geeignet.
  • So lassen sich beispielsweise Formkörper, etwa Isolierkissen, in einfacher Weise herstellen, indem man den härtbaren Schaum zwischen poröse, zu einer geschlossenen Form miteinander verbundene Gewebe unter Druck einfüllt. Der härtbare Schaum kann entweder durch das Gewebe selbst oder durch eine öffnung im Gewebe eingespritzt werden.
  • Es ist ferner möglich, in den durch das poröse Gewebe gebildeten Hohlraum bereits gehärtete Schaumkörper einzubringen, die anschließend mit noch härtbarem Schaumharz umgeben und in diesem bei seiner Härtung eingeschlossen werden. An Stelle von gehärteten Schaumkörpern kann man auch beliebig geformte Voll- oder Hohlkörper aus den verschiedenartigsten Materialien, etwa zu verpackende Gegenstände oder Waren, beispielsweise Pharmazeutika, die auch bereits in üblicher Weise verpackt sein können, in die poröse Schalung einbringen und darin mit dem härtbaren Schaumharz umgeben. Zur Erhöhung der Isolierwirkung kann der so im gehärteten Schaumharz verpackte Gegenstand mit einer beliebigen Schutzhülle umgeben werden. Hierzu läßt sich z. B. eine Kunststoff- oder Metallfolie verwenden. Ferner kann man den ganzen Formkörper in die Lösung eines filmbildenden Stoffes tauchen und diesen anschließend verfestigen bzw. härten. Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit kann der Formkörper beispielsweise mit Gips, Zement, Blech oder Dachpappe umhüllt werden. Häufig sind Schutzhüllen von Vorteil, die den Eintritt oder Austritt von Feuchtigkeit, Gasen oder Geruchstoffen verhindern.
  • Nach dem Trocknen bzw. Härten des schaumförmigen Harzes, das bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur erfolgen kann, ist es möglich, den entstandenen Formkörper zu pressen. Hierdurch gewinnt er an Elastizität und kann nun besonders vorteilhaft in Hohlräume, beispielsweise von Bauwerken, Isolierwagen und Kühlschiffen, eingepreßt werden.
  • Es ist ferner möglich, auf diese Weise Platten aus schaumförmigen Kunstharzen z. B. in kontinuierlicher Arbeitsweise herzustellen. Hierzu kann man beispielsweise zwei Gewebebahnen in dem der Dicke der zukünftigen Schaumharzplatte entsprechenden Abstand so an einer oder mehreren Düsen, aus denen das härtbare Schaumharz austritt, vorbeiführen, daß der Schaum durch das Gewebe hindurchgepreßt wird und den Raum zwischen den beiden Gewebebahnen ausfüllt. Die eine der beiden Gewebebahnen wird zweckmäßig durch eine Unterlage gestützt, die andere ist straff gespannt. Nachdem der Raum zwischen den beiden Gewebebahnen mit härtbarem Schaumharz ausgefüllt ist, durchläuft der Formkörper zweckmäßig eine Kammer, in der das Schaumharz durch Einwirkung von Wärme getrocknet und gehärtet wird. Die erhaltene Platte aus gehärtetem Schaumharz kann anschließend in der Kälte oder Wärme gepreßt werden.
  • Zur Isolierung ebener Flächen mit schaumförmigen Kunstharzen, insbesondere der Wandflächen von Bauwerken, kann man die zu isolierenden Flächen mit einem porösen Gewebe bedecken, durch das der härtbare Schaum hindurchgespritzt wird. Der Schaum hebt dann das Gewebe von der Wandfläche ab und verteilt sich beim Weiterbewegen der Düse gleichmäßig hinter dem Gewebe. Das Gewebe kann aber auch in einem Abstand von der Wandfläche aufgespannt werden, der der Dicke der herzustellenden Isolierung aus dem gehärteten Schaumharz entspricht. Der härtbare Schaum wird dann durch eine Öffnung oder ebenfalls durch die Poren des Gewebes hindurch zwischen Wand und Gewebe gespritzt und anschließend getrocknet und gehärtet. Die schallisolierenden Eigenschaften einer solchen Wandverkleidung können verbessert werden, indem man die Schaumharzisolierung nach dem teilweisen oder völligen Härten verdichtet. Man erhält eine weiche, elastische Wandisolierung, die jedoch nicht in Schwingungen versetzt wird, weil ihre Oberfläche durch das poröse Gewebe versteift ist. Die so hergestellten Isolierungen sind nagelfest und können beispielsweise mit Geweben oder sonstigen Überzügen, z. B. schallschluckenden Platten, versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anwendung des Verfahrens zur Herstellung von Rohrwärmeisolierungen aus härtbaren schaumförmigen Kunstharzen, die in fertig aufgeschäumtem Zustand in .den Hohlraum zwischen dem zu isolierenden Rohr und einem dieses Rohr in einem der Dicke der späteren Isolierung entsprechenden Abstand umgebenden Mantel aus einem porösen Gewebe eingebracht werden und dort erhärten, nach Patent 1016 992, zur Herstellung von Isolierungen ebener Flächen, Formkörpern und Verpackungen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patenschrift Nr. 836 097; schweizerische Patentschrift Nr. 289307; französische Patentschrift Nr. 801432.
DEB37217A 1955-09-17 1955-09-17 Herstellung von Isolierungen ebener Flaechen, Formkoerpern und Verpackungen aus haertbaren schaumfoermigen Kunstharzen Pending DE1082399B (de)

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Publications (1)

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DE1082399B true DE1082399B (de) 1960-05-25

Family

ID=6965144

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR801432A (fr) * 1935-01-30 1936-08-04 Int Latex Processes Ltd Sac de couchage avec matelas en caouchouc-éponge et procédé de fabrication de ce sac
DE836097C (de) * 1948-11-26 1952-04-07 Westinghouse Electric Corp Verfahren zur Erzeugung von Zellkoerpern aus fluessigem Phenol-Aldehyd-Kunstharz
CH289307A (de) * 1951-03-02 1953-03-15 Brockhues Frederick Verfahren zur Herstellung von Konstruktionselementen.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR801432A (fr) * 1935-01-30 1936-08-04 Int Latex Processes Ltd Sac de couchage avec matelas en caouchouc-éponge et procédé de fabrication de ce sac
DE836097C (de) * 1948-11-26 1952-04-07 Westinghouse Electric Corp Verfahren zur Erzeugung von Zellkoerpern aus fluessigem Phenol-Aldehyd-Kunstharz
CH289307A (de) * 1951-03-02 1953-03-15 Brockhues Frederick Verfahren zur Herstellung von Konstruktionselementen.

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