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DE1082191B - Foerderanlage mit einer innerhalb einer fest angeordneten Traegerschiene laufenden Glieder-Foerderkette - Google Patents

Foerderanlage mit einer innerhalb einer fest angeordneten Traegerschiene laufenden Glieder-Foerderkette

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Publication number
DE1082191B
DE1082191B DEK15965A DEK0015965A DE1082191B DE 1082191 B DE1082191 B DE 1082191B DE K15965 A DEK15965 A DE K15965A DE K0015965 A DEK0015965 A DE K0015965A DE 1082191 B DE1082191 B DE 1082191B
Authority
DE
Germany
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chain
vertical
conveyor system
shaped
horizontal
Prior art date
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Pending
Application number
DEK15965A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Mayer King
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1082191B publication Critical patent/DE1082191B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/20Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising load-carriers suspended from overhead traction chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/02Articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Förderanlage mit einer innerhalb einer fest angeordneten Trägerschiene laufenden Glieder-Förderkette Die Erfindung soll die Aufgabe lösen, an Förderketten normaler Bauart an beliebigen Stellen Lastenträger anzubringen ohne eine Anderung der Kette. dalbei soll die Führung der Kette in senkrechter und waagerechter Ebene gewährleistet sein.
  • Es ist bereits eine Förderanlage bekanntgeworden, bei welcher die Förderkette in senkrechter und waagerechter Ebene zwangläufig durch Laufkatzen geführt wird. Bei dieser Fördervorrichtung können Lastenträger durch einfaches Anhängen mittels Haken in den Kettengliedern mit senkrecht verlaufender Laschenwandung angebracht werden, und zwar zwischen zwei der in Höhe der Laschenverbindungsbolzen sitzenden Laufkatzen. Diese Laufkatzen bedingen aber hier eine im Querschnitt komplizierte Fiihrungsschiene.
  • Hat die Fördenbahn bei dieser Vorrichtung im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Förderkette scharfe Kurven, dann. wirkt auf die Lastenträgerund ihre Aufhängung die Fliehkraft. Sie erzeugt seitwärts gerichtete Komponenten, welche bestrebt sind, die Kettenglieder,'an denen dieLastenträger'hängen, seitlich durchzubiegen, da die seitlich wirkenden Führungsrollen der Laufkatzen in einen Hebelarm bildendem Abstand vom Angriffspunkt der Fliehkraft an der Aufhängung des Lastenträgers sitzen.
  • Es sind ferner Förderanlagen bekannt, an deren aws Gliedern bestehenden Förderkette Lastenträger angeschlossen werden können. Hier tragen die Ltastenträger isehber Führungsrollen, die aber nur die Abstützung in senkrechter Ebene übernehmen. Die Förderkette dieser Vorrichtung besteht zwar auch aus verschiedenen Gliedern, von denen aber die mit senkrecht verlaufender Laschenwandung eine Spezialausbildung haben müssen. Die Gehänge der Lastenträger werden in diese Glieder eingeführt, und sie mussen Vorkehrungen haben gegen Längsverrutschen in den Gliedern. Wenn an dieser Fördervorrichtung, wie oben ausgeführt, die Fliehkraft unerwünscht wirkt, dann werden tauch hier infolge der Hebelarme bis zu den Verbindungsbolzen hin Biegungskräfte auf die Laschenschenkel einwirken.
  • Diese Nachteile will die Erfindung dadurch vermeiden, daß das Lastenträgergehänge bei einer Förderanlage mit in der Führungsschiene in senkrechter und waagerechter Ebene zwangläufig geführter Förderkette an beliebiger Stelle so angebracht werden kann, daß seitlich einwirkende Kräfte weder ein Lösen der Anbringung noch Biegwirkungen auf die Kette ausüben.
  • Zu diesem Zweck dient bei der bekannten Querbolzenbefestigung der horizontalen und vertikalen Laschenpaare der Kette erfindungsgemäß als Trägr für die senkrechten Laufrollen und für die waagerechten Führungsrollen der Lastenträger eine Klammer, welche aus einem oberen waagerechten Jochstück und einem unteren, parallel zum Jochstück liegenden Klammerteil besteht, die beide die Gliederkette an den Querbolzen umgreifen, wobei beide Enden des Jochstückes und des unteren Klamerstückes als Achsstummel dienen für Naben der senkrechten Laufrollen, welche die Klammer gleichzeitig zusammenhalten und gegen Abgleiten von den. Achsstummeln gesichert sind.
  • Jede Klammer, die vorzugsweise einen in Förderrichtung schwenktbar angebrachten Lastenträger trägt, ist~ ernndungsgemäß mit der Kette durch einen der Querbolzen verbunden. Die Laufschiene ist in bekannter Weise als die.'Kette.schachtartigumschließende U-Schiene mit nach unten gerichtetem, den Durchtritt des Lastenträgers gestattendem Längsschlitz ausgebildet. Das untere Klammerteil trägt einen herabhängenden Fortsatz aLs Tragorgan des Lastenträgers. Beiderseits der Kette zwischen oberem Jochstück und unterem Klammerteil sitzt je ein im Querschnitt U-förmiger Riegel, der von der senkrechten Achse der waagerechten Führungsrollen durchsetzt wird, während seine Verbindungsstege von dem querbolzen der Kette durchgriffen werden.
  • Die waagerechten Führungsrollen sind auf Achsen gelagert, deren Enden in Locher an den seitlich vor- springenden Achsstumeln amJochstückundam unteren parallelen Klammerteil eingreifen. Zwischen den Achsstummeln am Jochstück und am unteren Klammerteil kann auch beiderends ein becherförmiges Lager für eine seitlich vorspringende Führungskugel angeordnet sein. Jedes der (becherförmigen Langer hat in seinem boden eine Öffnung, in die das Ende eines Ketten-Querbolzens eingreift. Jede Führungskugel ist vorteilhaft in an sich bekannter Weise auf einem Stützkugelkranz aus kleineren Kugeln gelagert, der in dem becherförmigen Lager liegt, Das obere Jochstück der Klammer kann auch als das Kettenglied übergreifende bandförmige Klaue ausgebildet sein, durch welche der Ketten-Querbolzen mit seinen beiden Enden greift, und die Klaue an den Enden in einen unteren Lagerteil für die senkrechte Achse der waagerechten Führungsrollen auslaufen, wobei sich beiderends an die Klaue Winkelstücke ansetzen, die den oberen Lagerteil für die senkrechte Rollenachse bilden, und von denen mindestens eines einen senkrechten Schlitz aufweist, den das Ende des Querbolzens mit durchgreift, und wobei zwisohen Kettenglied und bandförmiger Klaue auf dem Querbolzen eine Traglasche für den Lastenträger schwingbar angelenkt ist.
  • Die Erfindung wird im einzelnen an Hand der Zeichnungen beschrieben. Hierin ist Fig. 1 ein Querschnitt nach Linie I-I der Fig. 2, die ein Rollenpaar in Arbeitslage auf einer Förderkette zeigt, welche an einer festen oberirdischen Schiene angeordnet ist ; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 1 ; Fig. 3 und 4 veranschaulichen Abwandlungen von Rollenausführungen ; Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer Tragvorrichtung, wie sie bei der Ausführung nach Fig. 6 verwendet wird ; Fig. 6, 6 a und 6b zeigen noch eine weitere Form einer Rollenkonstr. uktion unter Verwendung einer Tragvorrichtung mit Zapfenlagerung ; Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Zusammensetzung einer Förderkette veranschaulicht.
  • Eine allgemein mit 10 bezeichnete, endlose, angetriebene Förderkette läuft in einer-allgemein mit 11 bezeichneten Schiene, die rechteckigen oder kastenartigen Querschnitt hat und in der Mitte ihres Bodensteges einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz aufweist, durch welchen Tragstangen od. dgl. ragen.
  • Wie in Fig. 7 ersichtlich, kann die Kette in bekannter Weise aus einer Reihe von im wesentlichen U-förmigen Gliedern 12 zusammengesetzt sein, wobei aufeinanderfolgende Glieder um 90° zueinander verdreht und mittels Verbrndungsbolzen 13 miteinander verbunden sind. Die Konstruktion der Kette ist bekannt.
  • Es ist beabsichtigt, die Kette 10 innerhalb der Schiene 11-zu lagern, und zwar in der Weise, daß eine Anzahl Laufkatzen an ihr angebracht werden, von denen eine Form in den Fig. 1 und 2 angegeben ist.
  • JedeLaufkatze hat ein Paar um eine horizontale Achse drehbare Räder oder Rollen 14 und ein zweites Paar um vertikale Achsen drehbare Räder oder Rollen 15, wabei die Räder oder Reiten auf den Innenflächen der Schiene 11 laufen und die Kette tragen, Jedes Taaufkatzenaggregat umfaßt weiter ein oberes Jochglied 16 und ein unteres Tragglied 17, die beide so ausgebildet sind, daß sie an der Ober- bzw. Unterseite eines Kettengliedes 12 quer zur Längsachse der Kette angebracht werden können. Jedes Tragglied 17 besteht zweckmäßig aas zwei band-oder platten- förmigen Teilen im wesentlichen in umgekehrter L-Form, die Rückseite an Rückseite angeordnet und durch Nieten oder Schweißen fest miteinander verbunden sind, wodurch ein im wesentlichen T-förmiges Gebilde entsteht, dessen vertikaler Teil senkrecht von der Kette herabhängt und durch den Schlitz oder Durchtritt im Bodensteg der Laufschiene 11 ragt.
  • Joch-und Tragglieder 16 nzw. 17 sind so bemessen, daß sie seitlich von der Kette 10 vorstehen, so daR beiidenseits der Kette 10 eine Lagerung für eine Radnabe gebildet wird. Jede Radnabe hat einen runden, scheibenartigen Teil 18 mit zentraler Offnung, die so ausgebildet und bemessen ist, dlaß die Nabenscheibe 18 über die vorstehenden Enden des Joch-und Traggliedes bevderseits der Kette aufgeschoben werden kann. - Die beiden Nabenscheiben 18 dienen. dazu, das Joch- und das Tragglied 16 und 17 an einem Glied der Kette zu befestigen. Jede der Nabenscheiben 18 hat auf ihrer Umfangsnäche eine Nut zur Aufnahme eines Kranzes von Kugeln 19, die zwischen der Nabenscheibe und einem Felgenring 20 eingesetzt sind, der vorzugsweise U-förmigen Querschnitt aufweist. Auf den Kugeln 19 ist die Felge 20 frei drehbar und dadurch einem Rad oder einer Rolle gleichwertig. Vorzugsweise besteht (Fig. 1) die Felge 20 aus zwei Ringen von im wesentlichen L-förmigem Querschnitt, die iheinanderpassen und, zusammengesetzt, einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt ergeben, Beim Zusammensetzen wird der Rand des äußeren über den inneren Teil umgebordelt, wodurch beide Teile zusammengehalten werden. Zwischen Nabe und Felge werden vorzugsweise Dichtungsringe eingesetzt, die zum Festhalten des. Schmiermittels und zum Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern in dieKugelbahn dienen.
  • Zur Führung der Kette in seitlicher Richtung dienen die zwei Führungsrollen 15, deren vertikale Achsen in rechtem Winkel zur Drehachse der eben beschriebenen Räder oder Rollen liegen. Jede Führungsrolle 15 ist zwischen den auf jeder Seite der Kette vorstehenden Enden des Joch- und des Traggliedes 16 bzw. 17 angeordnet und auf einem Zapfen 21 drehbar, der mit seinen Enden in den vonstehenden Enden des Joch-und des Traggliedes gelagert sit. Die Führungsrollen stützen sich auf den Innenflächen der senkrechten Wände der Führungsschienen a) b. Um jeden Drehzapfen 21 richtig einzusetzen, hat der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Ende eine Abflachung 22, die in eine im wesentlichen D-förmige Offnung im Ende des Traggliedes 17 greift.
  • Um die Bestandteile der Laufkatze in ihrer Lage zu sichern, sind zwei Klammern 23 vorgesehen, von denen je eine auf jeder Seite der Kette 10 zwischen den vorstehenden Enden des Joch- und des Traggliedes eingeführt werden kann. Jede Klammer 23 besteht vorzugsweise aus einem U-förmig oder im wesentlichen U-förmig gebogenen Metallband, wobei beide parallelen Schenkel der Klammer an ihren freien Enden Ausschnitte aufweisen, die zum Einsetzen der Zapfen 21 dienen. Der Scheitelteil der Klammer weist in der Mitte eine Öffnung auf, um das vorstehende Stück des Verbindungsbolzens 13 aufzunehmen, der zur Verbindung der Kettenglieder 12 dient.
  • Beim Zusammenbau der Laufkatze wenden Joch-und Tragglied 16 bzw. 17 am oberen und unteren Rand eines Kettengliedes 12 in der Nähe der Verbindungsstelle zweier Glieder angesetzt. Die Klammern 23 werden dann beisderseits der Kette zwischen den vorstehenden Enden des Joch- und des Traggliedes 16 bzw. 17 eingeschoben, und zwar so, daß die Enden des Verbindungsbolzens 13 der Kettenglieder 12 in die QSnungen m den Scheitelteilen der Klammern greifen.
  • Nach Aufbringung der Klammern 23 werden die Paclcungen 24 über die vorstehenden Enden des Joch-und des Tragglicedes weggeschloben, worauf die Führungsrollen 15 eingesetzt werden, Nach Einsetzen der Führungsrollen15werdenUnterlagsscheiben eingefügt, und jede Rolle 15 wird durch Einsetzen des Zapfens 21, der in einer Öffnung in Ende des Traggliedes 17 sitzt, während das obere Ende in eine Öffnung im ENde des Jochgliedes 16 ragt, gelagert, Die Nabenscheiben 18 der beiden Hauptrollen werden dann aufgeschoben und das Ganze wird gesichert, indem Splinte 21 a axial durch die Zapfen 21 gesteckt werden. Die Anbringung der Nabenscheiben 18 bewirkt,. daß die Zapfen 22 gegen Verschiebung gesichert und das Joch- und das Tragglied 16 bzw. 17 und damit das Ganze wf der Kette festgehalten wird.
  • Jede Klammer 23 ihrerseits wird durch den die Führungsrolle 15 haltenden vertikalen Zapfen 21 festgehalten und an. einer Bewegung nach außen gehindert.
  • In dem in Fig.1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu ersehen, daß die Laufschiene 11 aus L-Profilen zusammengesetzt is, t, die im Abstand voneinander parallel verlaufen und zueinander so angeordnet sind, daß ein Laufscheine von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt entsteht, die in der Mitte ihres Steges den erforderlichen Längsschlitz anweist. Die L-Profile der Schieae sind in bestimmten Abstanden durch Bolzen 27 verbunden, wobei eine Albstandsmuffe 28 auf jedem Bolzen die Schienenteile im Abstand vonein, ander hält.
  • In Fig. 3 ist eine abgewandelte Ausführung eines Rollensatzes angegeben. Hier sind die Seitenrollen 15 des Ausführungsbeispiels nach Fig.1 durch Kugeln 43 ersetzt. Jede Kugel 43 wird in einem becherförmigen Lager 44 gehalten, das aucheinenKranz von verhältnismäßi, kleinen Kugeln 45 enthält als. Lagerung für die Kugel 43. Der becherförmige Teil 44, der die Klammer 23 des vorhergehenden Amsführungsbeispiels ersetzt, sitzt auf dem vorstehenden Ende des zur Verbindung der Kettengliederl2 dienendenVerbindungsbolzens 13, der mittels des Stiftes 46 festgehalten wird. Bei dieser Ausführungsform ist die Konstruktion des Joch-und des Traggliedes 47 bzw. 48 leicht zu ändern, ferner muß auch die Form der Packung 49 geändert werden. Die Zusammensetzung der Ausführungsform nach Fig. 3 geht aus der Beschreibung der Fig. 1, und 2 hervor. Förderketten mit Lauflcatzen nach Fig. 3 können in beliebigen Schienen verwendet werden.
  • Fig. 4 und 5 zeigen eine weitere Abwandlung, worin die herabhängende Tragvorrichtung schwenkbar angebracht ist. In diesem Fall gleich das Rollenaggregat idem in Fig. 1 und 2 veranschaulichten, mit der Ausnahme jedoch, daß, statt das Tragglied 17 als Tragvorrichtung und zweiteilig auszuführen, dasselbe in einem Stück50, d, as dem Jochglied 16 gleich ist, ausgeführt wird. Die Tragvorrichtung besteht dann aus zwei gleichen Platten 51 od. dgl., von denen jede an dem dargestellten Aimsführungsbeitspiel ein Ptar Bogenschlitze 52 und eine Öffnung 53 in der Mitte aufweist. Gewünschtenfalls können die Platten 51 so verändert werden, daß der obere Schlitz 52 entbehrlich wird.
  • Beim Zusammenbau der Ausführungsform nach Fig. 3 und 5 wird von den Jochgliedern 16 und den Traggliedern 50 eines oberhalb und eines unterhalb der Kette 10 angebracht ; dann wird von den Tragplatten 51 eine auf jeder Seite angesetzt, so daß die vorstehenden Enden der Glieder 16 und 50 durch die Sehlitze 52 auf jeder Platte greifen, während das Ende des zur Verbindung fder Kettenglieder 12 dienenden Bolzens 13 durch die mittlere Offnung 53 ragt.
  • Nach Aubringung der Tragvorrichtung geht der Zusammenbau wie zuvor vor sich, In diesem Fall ist dann die aus zwei Platten 51 xbestehende Tragvorrichtung um die Achse des Zapfens 13 aschwewnkbar, wobei diese Bewegung durch die Länge der Schlitze 52 begrenzt wird.
  • Selbstverständlich kann die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsform ohne weiteres so abgewandelt werden, daß Kugeln an Stelle der Rollen 15 verwendet werden.
  • In den Fig. 6, 6 a und 6 b wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Hier ist ein Jochglied 54 vorgesehen, das auf der Oberseite der Förderkette 10 angebracht werden kann und die in Fige 6 a angegebene Form hat. An Stelle des Traggliedes sind zwei Glieder 55 vorgesehen, von denen jedes einen Schlitz 56 (Fig.6b) aufweist. Beim Zusammenbau der Ausführungsform nach Fig. 6, 6a und 6b wird ein Paar Tragplatten 57 je auf einem vorstehenden Ende des Kettengliedverbindungsbolzens 13 angebracht, wobei die Platten 57 mit OSnungen versehen sind, so daß sie eine Sebwenkbewegung um die Achse des Bolzens 13 ausführen k-önnen. Nach Anbringung der Platten 57 wird das Jochglied 54 an der Kette angebracht, wonach die Teile 55 eingeschoben werden. Der Schlitz 56 in jedem Teil 55 kann einen Hals am Bolzen 13 aufnehmen, so daß dieser an einer Bewegung in Richtung seiner Achse gehindert wird.
  • Lappen 58 an dem Teil 55 decken die Kanten des Jochgliedes 54 ab. Bevor der Teil 55 angebracht wird, wird der die seitliche Rolle 15 tragende Zapfen 59 eingesetzt, dessen Enden abgeflacht, sind, so daß er in D-förmige Öffnungen im JOchglied 54 und Teil 55 paßt. Nach Zusammenbau von Jochglied 54 und Teil 55 und Anbringung der Rollen 15 wenden die Nabenscheiben 18 aufgesetzt und nach ihnen die Abstandsringe 60. Jeder denselben wird schließlich durch einen Splint 61 festgehalten. Eine Nase 62 auf dem Teil 55 dient zum Feststellen der Nabe 18, die wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen zur Lagerung eines Kugelringes und eines Felgenringes dient.
  • Bei dem in Fig. 6 veranschaulichten Ausführungsbeispiel kann die Tragvorrichtung 57 frei schwingen.
  • Wie hier gezeigt ist, werden die Tragplatten 57 vorzugsweise auf Lagenbuchsen am Bolzen 13 gelagert.

Claims (10)

  1. PATENTANSPROCHE 1. Förderanlage mit einer innerhalb einer fest angeordneten Trägerschiene laufenden Glieder-Fönderkette, die aus vertikalen und horizontalen Laschenpaaren besteht, welche durch Bolzen miteinander verbunden sind. und an welche Lastentröger, die in der Förderbahn mittels senkrechter und waagerechter Laufrollen oder Kugeln abgestützt und geführt werden, nach Wahl ansetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen und horizontalen Laschenpaare in an sich bekannter Weise durch Querbolzen verbunden sind, dal3 als Träger für die senkrechten Laufrollen (14) und für die waagerechten Fuhmingsrollen (15, 43) der Lastentrager eine Klammer dient, welche aus einem oberen waagerechten Jochstück (16, 47, 54) und einem unteren, parallel zum Jochstück liegenden Klammerteil (17, 50, 48, 55) besteht, die beide die Gliederkette (10) an den Querbolzen (13) umgreifen, wobei beide Enden des Jochstückes (16, 47, 54) und des unteren klammerstückes (17, 50, 48, 55) als Achsstummel dienen für Naben (18) der senkrechten Laufrollen (14), welche die Klammer gleichzeitig zusammenhalten und gegen Abgleiten von den Achsstummeln gesichert sind.
  2. 2. Förderanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, de, jede Klammer (16, 17), welche vorzugsweise einen in Förderrichtung schwenkbar angebrachten Lastenträger Trägt, mit der Kette (10) durch einen der Querbolzen (13) verbunden ist.
  3. 3. Föndenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieLaufschiene (11) in bekannter Weise als eine die Kette (10) schachtartig umschließende U-förmige Schiene mit nach unten gerichteten, den Durchtritt des Latstenträgers gestattendem Längsschlitz ausgebildet ist.
  4. 4. Förderanlage nch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der untere Klammerteil (17) mit einem herabhängenden Fortsatz versehen ist, welcher das Tragorgan des Lastenträgers bildet.
  5. 5. Förderanlage nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Kette (10) swischen demoberenJochstück (16) unddem unteren Klammerteil (17) je ein im Querschnitt U-förmiger Bügel (23) sitzt, der von der senkrechten Achse (21) der waagerechten Führungsrollen (15) an seinen beiden Schenkeln durchsetzt wind, während seine Verbindungsstege von dem Quenbolzen (13) der Kette (10) durchgriffen werden.
  6. 6. Förderanlage nach Anspruch 1 oder folgenden, dafdurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Führungsrollen (15) auf Achsen (21) gelagert sind, deren Enden in Löcher an den seitlich vorspringenden Achsstummeln am Jochstück (16) und am unteren parallelen Klammerteil (17) ein greifen.
  7. 7. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Achsstummeln am Jochstück und am unteren Klammerteil beiderends je ein tbecherförmiges Lager (44) für eine seitlich vocsp ringende Führungskugel (43) angeordnet ist.
  8. 8. Förderanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes becherförmige Lager (44) in seinem Baden eine Offnung aufweist, in welche das Ende eines Ketten-Queribolzens (13) eingreift.
  9. 9. Förderanlaige nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungskugel (43) in a. n sich bekannter Weise auf einem Stützkugelkranz aus kleineren Kugeln (45) gelagert ist,. der in tdem ibecherförmigen Lager (44) liegt.
  10. 10. Anlage nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Jochstück der Klammer als das Kettenglied (10) üibergreifende bandförmige Klaue (54) ausgebildet ist, durch welche der Ketten-Querbolzen (13) mit seinen beiden Enden greift, und die Klaue an den Enden in einen unteren Lagerteil für die senkrechte Achse (59) der waagerechten Führungsrollen (15) ausläuft, wobei sich bei, derends an die Klaue (54) Winkelstücke (55) ansetzen, die den oberen Lagerteil für die senkrechte Rollenachse (59) bilden, und von denen mindestens eines einen senkrechten Schlitz (56) aufweist, den das Ende des Quenbolzens (13) mit durchgreift, und zwischen Kettenglied (10) und bandförmiger Klaue (54) auf dem Quecbolzen (13) eine Traglatsche (57) für den Lastenträger schwingbar angelenkt i, st.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 674 903 ; britische Patentschriften Nr. 639 244, 614 176, 600876, 590384, 570577 ; USA.-Patentschriften Nr. 2600174, 2562406, 2 490 682, 2 249 531.
DEK15965A 1951-10-29 1952-10-29 Foerderanlage mit einer innerhalb einer fest angeordneten Traegerschiene laufenden Glieder-Foerderkette Pending DE1082191B (de)

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