[go: up one dir, main page]

DE1081810B - Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Koetzerspulmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Koetzerspulmaschinen

Info

Publication number
DE1081810B
DE1081810B DEM26740A DEM0026740A DE1081810B DE 1081810 B DE1081810 B DE 1081810B DE M26740 A DEM26740 A DE M26740A DE M0026740 A DEM0026740 A DE M0026740A DE 1081810 B DE1081810 B DE 1081810B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
arm
thread
thread guide
reserve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM26740A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Lionel Muschamp
John Robert Grady
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1081810B publication Critical patent/DE1081810B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/14Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers on tubes, cores, or formers having generally parallel sides, e.g. cops or packages to be loaded into loom shuttles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Kötzerspulmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Kötzerspulmaschinen mit rotierender Spulspindel und mit an einem fortschreitend bewegten Fadenführerschlitten angeordnetem, gleichmäßig hin- und herbewegtem Fadenführer.
  • Es ist bei Kötzerspulmaschinen bekannt, beim Beginn des Spulens auf der Kötzerspule eine Reservewicklung zu erzeugen, die dazu dient, die Fühlervorrichtung des Webschützens beim Ausgehen des Fadens in Tätigkeit zu setzen, damit rechtzeitig eine Erneuerung der Kötzerspule stattfinden kann. Zu diesem Zweck ist der Vorschlag gemacht worden, den Hin-und Hergang des Fadenführers so zu regeln, daß beim Beginn des Wickelns einer Kötzerspule eine Anzahl von Fadenlagen mit einer verhältnismäßig kurzen gleichmäßigen Hubhöhe aufgespult werden.
  • Dazu benötigte bekannte Vorrichtungen weisen eine hin- und hergehende mit einem Lenker verbundene Stange auf, die den Fadenführer in bekannter Weise an der Spulenhülse auf- und abführt und dabei von einem Schwinghebel gesteuert wird. Außerdem ist noch eine Vorrichtung zum Festhalten des Lenkers am inneren Ende des Schwinghebels vorhanden, die aus einem schwingbaren Sektor besteht, dessen Schwingungsweite einstellbar ist. Der auf der Rückseite der hin- und hergehenden Stange liegende Lenker verläuft radial zu einem in dem Schwinghebel befindlichen Schlitz, so daß der Fadenführer beim Beginn der Erzeugung der Reservewicklung und der Hauptwicklung aus der gleichen rückwärtigen Stellung heraus arbeitet. Ferner sind die Breite der Reservewicklung und die Länge der Hauptwicklung konstant und können nicht geregelt werden.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung mit hin-und herbeweglichem Fadenführer ist ein Führungsdraht zur Begrenzung der Querbewegung des Fadens vorgesehen. Dieser Führungsdraht übt eine starke unerwünschte Spannung auf den Faden aus. Ferner besteht die Gefahr, daß die Reservewicklung nicht einwandfrei wird, da der Faden die meiste Zeit gegen den Draht liegt und eine Rippenbildung begünstigt wird, die für die Erzeugung weiterer Wicklungsstufen ungünstig ist.
  • Bei Kötzerspulmaschinen mit Nutentrommel ist es ebenfalls bekannt, eine Reservewicklung zu erzeugen.
  • Hierbei ist dann in der Nutentrommel eine zusätzliche, in sich zurückkehrende Nut vorgesehen, die in die Hauptnut einmündet. Es fehlt also der hin- und herschwingende Fadenführer.
  • Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich die Erfindung vor allen Dingen dadurch, daß ein weiterer im Gehäuse durch einen Antrieb hin- und herbewegbarer und mittels eines, einen Führungsschlitz aufweisenden Arms sowie eines Zapfens drehbarer Haken zur Bildung der ersten Kötzerwindungen vorgesehen und mit dem von einer Kurvenscheibe gegen den Zug einer Spiralfeder bewegten Fadenführer kuppelbar ist.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist ein mit dem Führungsschlitzarm gekuppeltes Schaltklinkengetriebe vorgesehen, durch das die Zahl der durch Kuppeln des Hakens mit dem Fadenführer die Fadenreserve bildenden Fadenwindungen bestimmbar ist.
  • Dieses Schaltklinkengetriebe ist in bekannter Weise durch Getriebeteile vom Automaten der Kötzerspulmaschine steuerbar.
  • Bei der Ausführung nach der Erfindung ist die Gefahr der Rippenbildung bei der Erzeugung der Reservewicklung vermieden, vielmehr wird eine schmale Querwicklung aufgebaut. Die Breite der Reservewicklung und die Länge der Hauptwicklung können entsprechend den jeweiligen Erfordernissen leicht geregelt werden. Der Fadenführer kann durch den Haken mechanisch verstellt und in einer solchen Lage gehalten werden, daß die Reseryewicklung hinter der Hauptwicklung zu liegen kommt, so daß auch solche Kötzerspulen verwendet werden können, die an einem Ende eine besondere Nut zur Aufnahme der Reservewicklung haben, welche in kurzer Entfernung vor der Hauptwicklung liegt.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Fadenführung nebst Antrieb, Fig. 2 eine Stirnansicht der Fig. 1, Fig. 3 einen Grundriß der- Fig. 1 mit vom Haken freigegebener Fadenführung, Fig. 4 und 5 Ansichten, die denen nach den Fig. 1 und 2 entsprechen und den die Fadenreserve bildenden Haken in seiner normalen oder unwirksamen Stellung zeigen, in der er von der Fadenführung abgekuppelt ist, Fig. 6 einen Querschnitt durch das Gehäuse, der das Getriebe zum Steuern der Bewegungen des Hakens erkennen läßt, Fig. 7 eine Seitenansicht der Fig. 9, Fig. 8 und 9 Grundrisse der Fig. 6 und 7, die den Haken einmal in Arbeitsstellung und einmal in Ruhestellung wiedergeben, und Fig. 10 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform.
  • Wie die Fig. 1 bis 5 zeigen, ragen aus dem Gehäuse 10 die SpulspindellOa und Führungsstangen 11, 12 heraus, auf denen ein Fadenführerschlitten 13 verschiebbar ist. Von diesem Fadenführerschlitten ragen zwei Arme 14 nach unten und umfassen eine unter der Führungsstange 11 angeordnete Vierkantwelle 15, welche in bekannter Weise vom Innern des Gehäuses her angetrieben wird. Diese Vierkantwelle trägt zwischen den Armen 14 eine Kurvenscheibe 16, die auf der Vierkantwelle 15 zusammen mit den Armen des Fadenführerschlittens verschiebbar ist, aber sich nicht um sie drehen kann. Parallel zur Führungsstange 11 verläuft eine Schraubenspindel 17, die in bekannter Weise von dem Innern des Gehäuses aus angetrieben wird. Am Fadenführerschlitten 13 ist ein Arm 18 drehbar befestigt, dessen halbmutterförmiger Kopf 19 durch eine Feder 20 gegen die Schraubenspindel 17 gepreßt wird. An der der Spulspindel zugekehrten Seite des Fadenführerschlittens befindet sich ein nach unten weisender Arm 21, der eine Buchse 22 trägt, in der eine Stange 23 drehbar gelagert ist. An einem Ende dieser Stange ist ein Fadenführer 24 und am andern Ende mittels eines Stifts ein nach unten weisender Arm 25 gehalten, der einen verschiebbar gelagerten Stößel 26 trägt. In einer Ausnehmung des Arms 25 liegt eine Spiralfeder 27, deren eines Ende an dem Arm, und deren anderes Ende an der Buchse 22 befestigt ist. über der Führungsstange 12 sitzt in der Gehäusewand eine Buchse 28, durch die eine Stange 29 in das Gehäuse 10 hineinragt, die einen Haken 30 trägt, der den Fadenführer 24 erfassen kann (Fig. 1 und 2). Dieser Haken kann durch Drehen der Stange 29 außer Eingriff mit dem Fadenführer gebracht werden (Fig. 3 und 4). Der Haken 30 hat die Aufgabe, dem Fadenführer 24 eine Bewegung zu erteilen, die zur Bildung der Fadenreserve nötig ist. Er erhält eine hin- und herschwingende Bewegung über einen in dem Gehäuse 10 befindlichen Antrieb, durch den die Stange 29 entsprechend bewegt wird, und gelangt in oder außer Eingriff mit dem Fadenführer durch das Drehen der Stange um ihre Achse mittels eines entsprechenden Antriebs.
  • Wie die Fig. 6 bis 9 zeigen, ragt die Stange 29 in das Gehäuse 10 hinein und weist an dem darin liegenden Ende eine Ringschulter 31 auf, an der ein Zapfen 32 befestigt ist. Die Ringschulter ist auf der Stange 29 verschiebbar und mittels einer Madenschraube 33 in ihrer jeweiligen Stellung feststellbar. Auf der Innenseite des Gehäuses 10 ist an der Vorderwand mittels Schrauben 34 eine Tragplatte 35 befestigt, in der eine Lagerbuchse 36 sitzt, deren Flansch 37 gegen die Unterseite der Tragplatte 35 liegt und deren oberes Ende durch die Tragplatte und durch einen Ringkragen 38 hindurchgeht und eingenietet ist. In der Lagerbuchse ist eine senkrechte Umsteuerwelle 39 geführt, deren unteres Ende mit einem Steuerarm 40 verbunden ist, welcher einen nach unten weisenden Zapfen 41 enthält, der gegen eine Steuerscheibe 42 liegt, die in Fig. 6 und 7 sowie Fig. 1 und 4 strichpunktiert angedeutet ist. Diese Steuerscheibe sitzt auf dem innen liegenden Ende der Vierkantwelle 15, die die Kurvenscheibe 16 treibt. Die Steuerscheibe 42 hat drei Nocken, die synchron zur Kurvenscheibe 15, aber flacher sind. Der Steuerarm 40 und die Steuerscheibe 42 sind in den Fig. 8 und 9 weggelassen, damit die anderen Teile besser rkennbar sind.
  • Am oberen Ende der Umsteuerwelle 39 ist ein Winkelhehel 43 befestigt, dessen einer Arm eine Schaltklinke 44 trägt, die ein langes Ende 44 a aufweist und unter der Wirkung einer -Rückholfeder 45 steht, während der andere Arm des Winkelhebels einen nach unten weisenden Zapfen 46 trägt. Auf der Oberseite der Tragplatte35 liegt über dem Ringkragen 38 ein Zahnrad 47, das einen aufrechtstehenden Anschlagzapfen 48 hat. Die Lage dieses Zapfens kann durch eine Sperrklinke 49 festgelegt werden, die in das Zahnrad eingreift. Am oberen Ende der Umsteuerwelle 39 sitzt drehbar ein Klinkenrad 50, dem die Schaltklinke 44 zugeordnet ist. Dieses Klinkenrad besitzt einen nach unten weisenden Zapfen 51, der gegen den Zapfen 48 trifft (Fig. 8). Das Klinkenrad wird durch eine Feder 52 im Uhrzeigersinn gedreht (Fig. 8).
  • Diese Drehung wird durch das Auftreffen des Zapfens 51 auf den Zapfen 48 begrenzt. Das Klinkenrad 50 hat auf der oberen Flachseite eine Nut 53, die hall) so tief ist, wie der Raddicke entspricht und die mit einer Sperrklinke 54 zusammenarbeitet, die am oberen Ende eines Bolzens 55 befestigt ist, welcher in einer Buchse 56 liegt, die in der Tragplatte 35 sitzt. Die Sperrklinke 54 hat einen Arm 57 mit kurvenförmigem Ende, dem der Zapfen 46 zugeordnet ist. Am unteren Ende des Bolzens 55 sitzt ein einen Führungsschlitz aufweisender Arm 58. In diesen Schlitz ragt der Zapfen 32 hinein. An der Buchse 56 ist eine Schraubenfeder 59 befestigt, die die Arme 54, 58 im Uhrzeigersinn um die Achse der Spindel 55 bewegt. Von dem Arm 58 geht ein Arm 58a ab, der drehbar mit dem einen Ende eines mit einer Schlitzführung versehenen Lenkers 60 verbunden ist, in dessen Schlitz der Zapfein 61 eines Rückstellarms62 geführt ist, der auf einer Welle 63 festgeklemmt ist. Die Welle und der Arm stellen eine Rückstellvorrichtung für das vorstehend beschriebene Getriebe dar, das zum Erzeugen der Fadenreserve dient. Der Hebel dieser Vorrichtung trägt einen Auslösezapfen 64, der ergänzend mit dem zu langen Klinkenende 44 a zusammenwirkt. An der Tragplatte 35 ist ein Hebel 66 mittels eines Zapfens 65 drehbar verbunden. Dieser Hebel weist an einem Ende einen in die Nut der Ringschulter 31 eingreifenden Ring 67 auf. Ferner sind im Hebel mehrere Löcher 68 vorgesehen zum Verstellen des Lenkers 69, dessen anderes Ende mit dem Winkel hebel 43 verbunden ist.
  • Während des Arbeitens wird der Fadenführer schlitten 13 infolge des Eingriffs des halbmutterförmigen Kopfs 19 des Arms 18 in die Schraubenspindel 17 langsam von dem Gehäuse 10 wegbewegt. Gleichzeitig wird der Fadenführer 24 durch -den gegen eine der ringförmigen Kurvenführungen der Kurvenscheibe 16 anliegenden Stößel 26 kontinuierlich hin-und herbewegt. Die Kurven haben auf der linken Seite der Kurvenscheibe (Fig. 1 oder 4) dieselbe Höhe. Der Hub der Kurvenbahnen unterscheidet sich mit ihrem Durchmesser. Der Stößel 26 kann nun so eingestellt werden, daß er gegen die eine oder die andere Fläche der abgestuften Kurvenscheibe liegt, so daß der Fadenführer verschieden weit aus schwingt.
  • Die Kurvenscheibe 16 verschiebt sich mit dem Fadenführerschlitten auf der Welle 15, so daß die Querbewegung aufrechterhalten wird, während die Vierkantwelle 15 und die Schraubenspindel 17 in bekannter Weise durch ein geeignetes in dem Gehäuse befindliches Getriebe angetrieben werden. Dieses Getriebe ist nicht dargestellt und beschrieben, da es keinen Bestandteil der Erfindung bildet. Aus demselben Grunde ist auch der Antrieb für die Spulspindel 10 a nicht dargestellt und beschrieben.
  • Wenn das Aufspulen des Kötzers beendet ist, was in bekannter Weise angezeigt werden kann, dann rückt der Automat ebenfalls in bekannter Weise den halbmutterförmigen Kopf aus der Schraubenspindel 17 aus, so daß der Fadenführerschlitten 13 schnell in seine Ausgangsstellung zurückgeführt werden kann.
  • Ferner wird der Antrieb der Spulspindel, der Vierkantwelle 15 sowie der Schraubenspindel 17 ausgekuppelt und der Rückstellarm 62 durch den Automaten im Uhrzeigersinn (Fig. 8) bewegt, wodurch der Haken 30 zurückgestellt wird. Der Rückstellarm 62 wird so lange bewegt, bis der Zapfen 61 durch Auftreffen die Sperrklinke 54 aus der Nut 53 ausrückt und das Klinkenrad 50 freigegeben wird. Durch diese Bewegung wird der Führungsschlitzarm 58 gemäß Fig. 8 im Gegenuhrzeigersinn verstellt, so daß der Zapfen 32 durch das Eingreifen in den Schlitz des Arms die Stange 29 dreht, wodurch der Haken 30 in die Arbeitsstellung nach Fig. 1 und 2 gesenkt wird.
  • Gleichzeitig trifft der an dem Rückstellarm 62 sitzende Auslösezapfen 64 gegen das lange Ende 44 a der Schallklinke 44, die dadurch aus den Zähnen des Klinkenrads ausrastet, das dann durch die Feder 52 zurückgedreht wird, bis der Zapfen 51 gegen den Anschlagzapfen 48 des Zahnrads 47 trifft. Nun setzt der Automat seinen normalen Arbeitsgang fort und zieht in an sich bekannter Weise die volle Kötzerspule von der Spulspindel 10 a und bringt eine neue, leere Spule auf diese Spindel. Ferner wird der Faden festgehalten, damit er beim Anlaufen der Spulspindel wieder mitgenommen werden kann, nachdem der unter dem neuen Kötzer liegende Teil des Fadens durchtrennt worden ist, so daß der auf der vollen Spule sitzende Teil jetzt vollständig von dem übrigen Faden abgetrennt ist. Der Rückstellarm 62 wird nun durch den Automaten in die normale Stellung nach Fig. 8 und 9 zurückgeführt. Wenn der Automat das Aufspulen wieder einschaltet, dann wird der Fadenführer 24 durch den Haken30 zurückgehalten und nimmt die kurze hin- und hergehende Bewegung dieses Hakens auf, die ihm durch die Steuerscheibe42, den Zapfen 41, die Umsteuerwelle 39, den Winkelhebel 43, den Lenker 69, den Hebel 66 und den Ring 67, aber nicht von der Kurvenscheibe 16 erteilt wird. Die Umsteuerwelle 39 schwingt den Winkelhebel 43 zusammen mit der Schaltklinke 44 hin und her, die dadurch das Klinkenrad 50 schrittweise im Gegenuhrzeigersinn dreht. Die Sperrklinke 54 greift gemäß Fig. 8 in die Zähne des Klinkenrads 50 und verhindert dessen Rückdrehung. Wenn die Nut 53 genau unter der Sperrklinke 54 liegt, dann fällt diese in die Nut (Fig. 9), so daß jetzt der Führungsschlitzarm 58 in die Stellung nach Fig. 9 gelangt und dabei die Stange 29 dreht, die den Haken 30 in die Freistellung nach Fig. 4 und 5 bringt. Gleichzeitig wird die hin- und hergehende Bewegung des Hakens 30 durch den Arm 57 unterbunden, der gegen den Zapfen 46 trifft und den Winkelhebel 43 in seiner Lage hält, so daß der Zapfen 41 gerade von dem Kurvennocken der Steuerscheibe 42 freikommt.
  • Gemäß Fig. 10 is-t an die Stelle der Stange 29 und des Hakens 30 die Welle 70 getreten, die ein gebogenes Ende 71 hat und direkt gegen das Ende des Arms 25 liegt. Die Welle 70 wird durch dasselbe Getriebe hin- und herbewegt und gedreht, das die Stange 29 in und aus der Bahn des Arms 25 bringt, so daß sie dem Fadenführer 24 statt der normalen, in Querrichtung erfolgenden, durch die Kurvenscheibe 16 bewirkte Hin- und Herbewegung eine die Fadenreserve erzeugende hin- und hergehende Bewegung erteilt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Kötzerspulmaschinen mit rotierender Spulspindel und mit an einem fortschreitend bewegten Fadenführerschlitten angeordnetem, gleichmäßig hin- und herbewegtem Fadenführer, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer, im Gehäuse (10) durch einen Antrieb (42, 41, 39, 43, 69, 66, 67, 29) hin- und herbewegbarer und mittels eines, einen Führungsschlitz aufweisenden Armes (58) sowie eines Zapfens (32) drehbarer Haken (30) zur Bildung der ersten Kötzerwindungen mit dem von einer Kurvenscheibe (16) gegen den Zug einer Spiralfeder (27) bewegten Fadenführer (24) kuppelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der durch Kuppeln des Hakens (30) mit dem Fadenführer (24) die Fadenreserve bildenden Fadenwindungen durch ein mit dem Führungsschlitzarm (58) ,gekuppeltes Schaltklinkengetriebe (50, 53, 54) bestimmbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltklinkengetriebe (50, 53, 54) durch Getriebeteile (62, 61, 60, 64, 44a) vom Automaten der Kötzerspulmaschine steuerbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 741 302, 265 667; USA.-Patentschrift Nr. 2673 691.
DEM26740A 1954-04-24 1955-04-04 Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Koetzerspulmaschinen Pending DE1081810B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1189354A GB764968A (en) 1954-04-24 1954-04-24 Improvements in or relating to yarn traverse mechanism for pirn winders

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1081810B true DE1081810B (de) 1960-05-12

Family

ID=9994589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM26740A Pending DE1081810B (de) 1954-04-24 1955-04-04 Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Koetzerspulmaschinen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1081810B (de)
GB (1) GB764968A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3607342A1 (de) * 1986-03-06 1987-09-10 Schuster & Co F M N Vorrichtung zum bilden einer fadenreserve beim anspulen eines fadens auf einer spulenhuelse
CN106666998B (zh) * 2017-03-03 2024-06-07 洽兴包装工业(中国)有限公司 按压式化妆笔

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265667C (de) * 1912-08-24 1913-10-13 Joseph Robert Leeson Kötzerspulmaschine
DE741302C (de) * 1938-06-08 1943-11-09 Schlafhorst & Co W Koetzerspulmaschine
US2673691A (en) * 1951-12-08 1954-03-30 Whitin Machine Works Short-traverse mechanism for bobbin winding machines

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265667C (de) * 1912-08-24 1913-10-13 Joseph Robert Leeson Kötzerspulmaschine
DE741302C (de) * 1938-06-08 1943-11-09 Schlafhorst & Co W Koetzerspulmaschine
US2673691A (en) * 1951-12-08 1954-03-30 Whitin Machine Works Short-traverse mechanism for bobbin winding machines

Also Published As

Publication number Publication date
GB764968A (en) 1957-01-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE839304C (de) Gewindeschneidevorrichtung fuer Drehbaenke
DE1081810B (de) Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung an automatischen Koetzerspulmaschinen
DE907155C (de) Vorrichtung zum Verstellen der Ringbank an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen
DE918140C (de) Spulmaschine zum Herstellen von Koetzern od. dgl.
DE687782C (de) Fadenfuehrungseinrichtung fuer Koetzerspulmaschinen
DE429798C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Steuerung von Wirkstuehlen
DE263832C (de) Kötzerspulmaschine
DE710244C (de) Spulenwechselvorrichtung an selbsttaetigen Spulmaschinen
AT61803B (de) Kötzerspulmaschine.
DE586993C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen, mustergemaessen Einstellen der Endanschlaege fuer die Fadenfuehrerschienen von flachen Kulierwirkmaschinen
DE468250C (de) Regler fuer Ringspinnmaschinen
DE505850C (de) Spulmaschine
DE913145C (de) Fadenfuehrer-Vorschubgetriebe, insbesondere fuer Koetzerspulmaschinen
DE824910C (de) Kupplungsvorrichtung, vorzugsweise fuer Zwirnmaschinen
DE447457C (de) Steuervorrichtung fuer die Ringbank von Spinn- und Zwirnmaschinen
DE500973C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Drehzahl des Antriebsmotors von Ringspinnmaschinen
DE476639C (de) Fadenklemmvorrichtung fuer Spinnmaschinen
DE891084C (de) Ausstossvorrichtung fuer Zeilengiessmaschinen
DE912519C (de) Gewindeschneidautomat
DE436495C (de) Mechanisch bewegtes Spielzeug
DE509831C (de) Fadenspannvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE628363C (de) Fadenfuehreraufrueckvorrichtung fuer Flaschen- und aehnliche Spulmaschinen
DE572419C (de) Rotierende Flaschenfuellmaschine mit schrittweisem Vorschub
DE851414C (de) Vorrichtung zum laufenden Abwiegen von Gegenstaenden und zum Anzeigen von Verschiedenheiten im Gewicht
DE568193C (de) Straehnwickelvorrichtung