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DE1081843B - Buestenhalter - Google Patents

Buestenhalter

Info

Publication number
DE1081843B
DE1081843B DEI9128A DEI0009128A DE1081843B DE 1081843 B DE1081843 B DE 1081843B DE I9128 A DEI9128 A DE I9128A DE I0009128 A DEI0009128 A DE I0009128A DE 1081843 B DE1081843 B DE 1081843B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
breast
elastic
attached
shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI9128A
Other languages
English (en)
Inventor
Larry L Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Latex Corp
Original Assignee
International Latex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Latex Corp filed Critical International Latex Corp
Publication of DE1081843B publication Critical patent/DE1081843B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A50/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather
    • Y02A50/30Against vector-borne diseases, e.g. mosquito-borne, fly-borne, tick-borne or waterborne diseases whose impact is exacerbated by climate change

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Büstenhalter mit zwei horizontal angeordneten elastischen Seitenabschnitten.
Bei einem bekannten derartigen Büstenhalter, der im Abstand angeordnete Brustschalen aufweist, ist jeder elastische Seitenabschnitt einlagig ausgebildet, wobei die mit dem rückwärtigen Rand jeder Brustschale verbundene vordere Kante des Seitenabschnittes unterhalb der Befestigungsstelle des Tragbandes endet. Dadurch können die Seitenabschnitte lediglich die übliche Spannung in Umfangsrichtung der Trägerin, jedoch nicht entlang des seitlichen oberen Brustansatzes ausüben.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß jeder dieser Seitenabschnitte einen elastischen Seitenteil und ein elastisches Seitenstück enthält, wobei sich der Seitenteil und das Seitenstück überlappen und beide mit der Brustschale und mit dem rückwärtigen Teil verbunden sind und wobei die rückwärtige Kante des Seitenstücks und die vordere Kante des rückwärtigen Teils gleich hoch und über ihre ganze Höhe miteinander verbunden sind und wobei die rückwärtige Kante des Seitenteils eine geringere Höhe hat als die Vorderkante des rückwärtigen Teils und an dessen Vorderkante befestigt ist, und daß die Vorderkante des Seitenstücks an der Seitenkante des Vorderteils des Büstenhalters befestigt ist und von dessen unterem Rand bis etwas über die horizontale Mittellinie der Brustschale reicht und daß die Vorderkante des Seitenteils an der Seitenkante der Brustschale von deren unterem Rand über die obere Kante des Seitenstücks bis zu einer Stelle in der Nähe der obersten Befestigungsstelle der Brustschale befestigt ist und wobei dieser Seitenteil in der Nähe der oberen Kante der Brustschale schmäler und in der Nähe der oberen Kante des Seitenstücks breiter ist und wobei die obere Kante des Seitenteils die obere Kante des Seitenstücks überkreuzt und länger ist als die obere Kante des Seitenstücks und eine größere gesamte elastische Streckbarkeit hat als die obere Kante des Seitenstücks.
Durch diese Ausbildung der elastischen Seitenabschnitte ist eine feste Spannung um den unteren Teil der Brustschalen vorhanden, so daß beim Anziehen der Tragbänder die Gefahr ausgeschlossen ist, daß der untere Teil des Büstenhalters über den unteren Teil der Brüste gleiten und ein seitliches Verschieben des Büstenhalters eintreten kann.
Außerdem nimmt durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Seitenabschnitte die Spannung von der unteren Hälfte der Brustschale nach oben zu ab, von wo aus die Richtung dieser Spannung allmählich von der horizontalen Richtung in eine geneigte Richtung übergeht. Die größere Länge des geneigten oberen Randes des elastischen Seitenteils schmiegt sich dabei, Büstenhalter
Anmelder:
International Latex Corporation,
Dover, Del. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. F. Zumstein, Patentanwalt,
München 2, Bxäuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 29. September 1953
Larry L. Krieger, Dover, Del. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ohne in die Haut der Trägerin einzuschneiden, an den oberen äußeren Rand der Brustschale im Bereich des Brustmuskels an diesen formend an.
Gleichzeitig wird dadurch, daß der obere Rand des Seitenteils das Seitenstück überkreuzt, ein stampfer Winkel gebildet, so daß genügend Platz unter der Achselhöhle vorhanden ist.
Zwar ist bereits ein Büstenhalter bekannt, bei dem entlang des Außenrandes einer jeden Brustschale ein von dem Seitenabschnitt ausgehender, nach der Befestigungsstelle des Tragbandes spitz zulaufender Streifen angeordnet ist. Dieser Streifen ist jedoch unelastisch ausgebildet und nicht Bestandteil eines aus überlappten elastischen Lagen bestehenden Seitenabschnitts, so daß hierdurch die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile nicht eintreten können.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind an der Innenseite der Brustschalen die Brust umfassende, zentral angeordnete Glieder befestigt, die von einer Stelle in der Nähe des oberen Randes der Brustschalen zu vorderen, unter diesen Brustschalen angeordneten Einsätzen führen, wobei Ränder dieser Glieder nach unten zu breiter werden und die Richtung der größten Elastizität eines jeden dieser Glieder parallel zu dessen freier Kante verläuft.
Durch diese Glieder, die sich leicht an die Fläche des Büstenhalters anpassen, ist ein insbesondere beim Vorwärtsbeugen der Trägerin auftretendes Aufbauchen der gegenüberliegenden Ränder der Schalen des Halters vermieden.
005 510/3
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des flach ausgebreiteten Büstenhalters, . . ·
Fig. 2 eine vergrößerte Vorderansicht eines Seitenabschnitts und eines Teils einer Brustschale des Büstenhalters,
Fig. 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Querschnitte längs der Linien 3-3, 4-4, 5-5, 6-6, 7-7 und 8-8 der Fig. 2,
Fig. 9 eine vergrößerte Vorderansicht des vorderen Mittelteils des Büstenhalters und
Fig. 10 einen Ouerschnitt längs der Linie 10-10 der Fig. 9.
Der in Fig. 1 dargestellte Büstenhalter besitzt ein den Körper umfassendes Band 20, Bruststützen 21 und Träger 22, deren eine Enden an den Spitzen der Bruststützen 21 mittels einer Schlaufe oder mittels eines doppelten Bandes 23 und eines Verbindungsstückes 24 befestigt sind. Die anderen Enden der Träger 22 sind an voneinander getrennten festen Stellen des rückwärtigen Teils des den Körper umgebenden Bandes 20 durch Nähte befestigt. Das Band 20, das an seinen rückwärtigen Teilen unterbrochen ist, ist an seinen Enden mit Befestigungsvorrichtungen, z. B. einer Anzahl Reihen von Ösen 25, die mit Haken am anderen Ende des Bandes übereinstimmen, ausgestattet.
Die Brustschalen 26 bestehen aus einem leichten und biegsamen, im wesentlichen unelastischen Gewebe, das zugeschnitten oder in anderer Weise geformt und zu konischen Schalen vernäht ist. Um eine gefällige und dekorative Wirkung zu erzielen, kann die Schale aus zwei verschiedenen Geweben, wie gemustertem zartem, spitzenartigem Nylon und glattem Nylongewebe nach Art von Marquisette bestehen, wobei das letztere an ein doppeltes Stück des ersteren genäht wird, dessen beide Teile dann gewendet werden, so daß die Schnittkante des letzteren, das den unteren Teil 27 der Brustschale bildet, zwischen den beiden Gewebeschichten des oberen Teils 28 der Brustschale liegt. Der Saum 29 zwischen dem oberen und dem unteren Abschnitt 28 und 27 liegt zweckmäßig so, daß er an der Außenkante der Brustschale im wesentlichen mit der horizontalen Mittellinie der Brust zusammenfällt und dadurch die Brustschale in eine obere und in eine untere Hälfte aufteilt. Die genannte Verbindung des oberen Teils 28 mit dem unteren Teil 27 weist eine glatte, von der Trägerin angenehm empfundene Oberfläche auf. Das für den oberen Abschnitt 28 verwendete Gewebe ist vorzugsweise so zugeschnitten, daß seine Fäden diagonal zu dem nach oben gerichteten Zug des Trägers liegen. An dem unteren Rand des unteren Teils jeder Brustschale 26 ist ein Gürteleinsatz 31 aus verhältnismäßig schwerem Gewebe angenäht, das einen Vorder- oder Brustteil des den Körper umfassenden Bandes 20 bildet und das in der dargestellten Ausführungsform in vertikaler Richtung elastisch und in horizontaler Richtung verhältnismäßig unelastisch ist. Hierfür ist ein Band oder Gewebestück, das unverkleidete oder verkleidete Gummifäden mit Kunstseide- oder Baumwollfäden enthält, wie beispielsweise das als Lastex bekannte Material, besonders geeignet. Der obere Teil des Gürteleinsatzes 31 ist konkav geformt, um mit der unteren Begrenzung der Brust übereinzustimmen, während die vertikalen Kanten des Gürteleinsatzes 31 die Seiten der darüberliegenden Brustschalen fortsetzen, so daß das Frontstück 31 mit der Brustschale 26 zusammenwirkt und der Brust eine feste Stütze bietet. Die untere horizontale Kante des Gürteleinsatzes 31 wird geformt, indem man das Gewebe nach innen einschlägt und, wie später beschrieben, entlang der Linie 32 zusammennäht.
Wie besonders die Fig. 2 zeigt, besitzt der Büstenhalter nach der Erfindung einen Seitenabschnitt, der aus einem streifenförmigen Seitenstück 33 und aus einem Seitenteil 38 besteht. Das Seitenstück 33 ist mit der vertikalen Vorderkante an der rückwärtigen Kante oder Seite des Gürteleinsatzes 31 und mit der vertikalen rückwärtigen Kante am Saum 36 mit der Vorderkante oder Seite des hinteren oder Rückstückes 34, das einen Teil des den Körper umfassenden, in Fig. 1 dargestellten Bandes 20 bildet, verbunden. Die obere Kante 35 des eine Trapezform aufweisenden Seitenstückes 33 ist leicht nach aufwärts gegen die Vorderseite des Büstenhalters geneigt und schneidet die Außenseite der Brustschale ungefähr bei der Verbindungsstelle des oberen und des unteren Teils, d. h. beim Saum 29. Sie ist dadurch an dem unteren Teil 27 der Brustschale befestigt und wirkt mit dieser zusammen. Das Seitenstück 33, das aus dem gleichen oder einem ähnlichen elastischen Gewebe hergestellt ist wie der Gürteleinsatz 31, ist so bemessen, daß die rückwärtige Kante in der Gegend der Achselhöhle liegt. Ferner ist das Seitenstück 33 so geschnitten, daß es, wie durch den Pfeil 37 in Fig. 2 angedeutet, in horizontaler Richtung maximale Elastizität besitzt.
An den äußeren Kanten des oberen und unteren Teils 28 und 27, die die Brustschale 26 bilden, ist die vordere vertikale Kante oder Seite des elastischen Seitenteils 38 befestigt. Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist das eine spitze Form aufweisende obere Stück des elastischen Seitenteils 38 an der Außenkante der oberen Hälfte 28 der Brustschale 26 befestigt und erstreckt sich von dieser Kante aus randartig nach außen. Dadurch wird in vorteilhafter Weise ein enger Außenseitenrandteil des obersten Teils des die Brust stützenden Teils gebildet, der eine weitere Bedeckung des Brustmuskels ergibt. Die rückwärtige vertikale Kante des elastischen Seitenteils 38 ist an der vorderen Seitenkante des den Körper umfassenden Bandes am Saum 36 befestigt, der sich an der rückwärtigen Kante des elastischen Seitenstücks 33 befindet. Folglich überlappt sich das Seitenstück 33 mit dem elastischen Seitenteil 38 weitgehend, wobei das letztere auf der gesamten Länge des ersteren aufliegt. Der Saum 36 kann, wie in Fig. 3 gezeigt, durch Zusammennähen des Seitenstücks 33, des elastischen Seitenteils 38 und des rückwärtigen Teils 34 bei 39-39, Umbiegen des rückwärtigen Teils 34 und Zusammennähen bei 41-41 unter Bildung eines fertigen Saumes hergestellt werden. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen, wird die obere und die untere Kante 47 des elastischen Teils 38 dadurch fertiggestellt, daß man die Kanten nach innen umbiegt und bei 42-42 und 43-43 zusammennäht. Wie aus den Fig. 4 und 5 weiter zu ersehen ist, sind das Seitenstück 33 und der elastische Seitenteil 38 bis auf die Außenkanten voneinander getrennt und können sich bis zu einem begrenzten, aber ausreichenden Ausmaß unabhängig voneinander bewegen.
Der elastische Seitenteil 38 ist etwa in der Form eines abgestumpften rechtwinkligen Dreiecks zugeschnitten, wobei die vordere Kante gerade und nicht, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, die die Lage dieser Kante in der Gebrauchsstellung des Büstenhalters angeben, gebogen ist. Wenn der elastische Teil 38 aus einem Material hergestellt ist, dessen Elastizität in
verschiedenen Richtungen verschieden ist, wie Lastex, so wird dieses Material vorzugsweise so geschnitten, daß seine maximale Elastizität in diagonaler Richtung liegt, wie durch den Pfeil 44 in Fig. 2 angedeutet. Dabei ist die Richtung der maximalen Elastizität etwa 45° gegen die Horizontale geneigt. Der Pfeil 45 in Fig. 2 deutet die Diagonalelastizität des Teils 38 in horizontaler Richtung an. Die Richtung der maximalen Elastizität entspricht etwa der Linie zwischen dem äußeren Ende der horizontalen Mittellinie der Brust und dem Mittelpunkt der Vorderkante des rückwärtigen Teils 34. Der elastische Seitenteil 38 oder das Seitenstück 33 kann vorteilhaft aus einem in zwei Richtungen dehnbaren elastischen Material oder aus einem gewirkten Material, das in mehr als zwei Richtungen dehnbar ist, hergestellt werden. In jedem Fall hat der Teil 38 eine beträchtliche Elastizität in der mit dem Pfeil 44 angegebenen Diagonalrichtung. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die untere Kante 46 des elastischen Seitenteils 38, insbesondere an seinem vorderen Ende, in Abstand von der unteren Kante des Seitenstücks 33 anzuordnen, etwa in einem Abstand, der gleich der Höhe der Rückkante des Vorderstücks 31 ist. Die obere Kante 50 des Seitenteils 38, die gerade ist, ist gegen die Rückseite des Halters zu mit einem Winkel von 45 bis 60° gegen die Horizontale geneigt. Durch diese Anordnung des Seitenteils 38 wird ein seitlicher Zug, wie er sich von der Begrenzung der Brust aus innerhalb der Brustschale ergeben kann, zum Rückteil des den Körper umgebenden Bandes übertragen, ohne die Funktion des Seitenstücks 33 und des Gürteleinsatzes 31 bezüglich der Umfassung des Körpers zu stören, da der elastische Seitenteil 38 sich bis zu einem bestimmten Grad unabhängig von diesen beiden Elementen diagonal bewegen oder strecken kann. Wenn sich das Seitenstück 33 auf der Trägerin streckt, so hat der elastische Seitenteil 38 genügend begrenzte Elastizität, um ein Faltigwerden oder Wegziehen der Brustschalen 26 zu verhindern. Außerdem wird ein Auf- Waffen der Außenseite der Brustschale 26 verhindert, was von Vorteil ist, wenn der Büstenhalter von einer Frau mit kleiner Brust getragen wird. Auch reguliert und formt der elastische Seitenteil 38 die Körperpartien zwischen Arm und Brust bei starken Frauen. 4-5
Wie Fig. 6 zeigt, kann die vordere Kante des elastischen Seitenteils 38 mit der von dem oberen und dem unteren Teil der Brustschale gebildeten rückwärtigen Kante bei 48-48 durch Nähen zusammengefaßt werden. Danach wird die vordere Kante des Seitenstücks 33 so gelegt, daß sie die vordere Kante des elastischen Seitenteils 38 zusammen mit einem unelastischen Band oder einer Borte 49, um dem Saum ein fertiges Aussehen zu verleihen, überlappt. Durch Nähen bei 51-51 und 52-52 kann die Borte 49 mit dem Seitenteil 38 und dem Seitenstück 33 verbunden werden. Dadurch entsteht ein unelastischer äußerer Saum oder eine Kante der Brustschale 26, der bzw. die sich ohne Unterbrechung vom unteren Rand des unteren Teils 27 bzw. von dem unteren Rand des vorderen Gürteleinsatzes 31 zum oberen Rand des oberen Teils 28 erstreckt. Da die Stichlinien 51 und 52 ohne Unterbrechung um die Seitenränder der Brustschale 26 laufen, ist die Fertigstellung der Brustschale 26 und die Zusammenfügung der Brustschale mit dem Seitenabschnitt einfach. In gleicher Weise werden zusammenhängende Bänder oder Borten an den oberen und unteren Kanten der Seitenstücke 33, der oberen und unteren Kante des rückwärtigen Teils 34 und der unteren Kante des vorderen Gürteleinsatzes 31 angebracht, indem man zuerst die Bänder an den Außenseiten dieser Teile, deren Kanten nur geschnitten sind, wie Fig. 7 und 8 zeigen, bei 53-53 und 54-54 annäht, dann die Kanten nach innen einschlägt und schließlich bei 55-55 und 56-56 zusammennäht. Vorteilhaft wird, wenn Elastizität erwünscht ist, eine streckbare Naht, z. B. eine Zickzacknaht, verwendet.
Der Büstenhalter enthält vorteilhaft zwischen den beiden Brusttaschen angeordnete innere elastische Glieder 57 und 58, die an den inneren Kanten der oberen Teile 28 der Brustschalen 26 befestigt sind und die sich von den oberen Rändern der Brustschalen aus nach dem den unteren vorderen Rand des Büstenhalters mitbildenden vorderen Gürteleinsatz 31 erstrecken. Dadurch werden die Brust stützende schmale innere Rand- oder Seitenteile gebildet. Die Glieder 57 und 58 sind aus dem gleichen oder aus einem ähnlichen Material hergestellt, das für die äußeren elastischen Teile 38 verwendet wird, und sind in der Form einer Pfeilspitze geschnitten, so· daß sie zweischichtige, stumpfwinklige Dreiecke bilden. Die längste Seite dieses Dreiecks ist an der inneren Kante des oberen Teils 28 einer Brustschale und an der vorderen oder inneren Seitenkante des angrenzenden vorderen Gürteleinsatzes 31 befestigt, während die kürzeste Seite an der Innenseite des gegenüberliegenden vorderen Gürteleinsatzes 31, wie in Fig. 9 gezeigt, befestigt ist. Die dritte Seite ist eine umgebogene Kante, die zum größten Teil die innerste oder Zentralkante des die Brust stützenden Teils wird. Die elastischen Glieder 57 und 58 sind so geschnitten, daß ihre maximale Elastizität in entgegengesetzt diagonalen Richtungen liegt, d. h. im wesentlichen von dem betreffenden Träger zum Zentrum des Frontabschnittes, wie durch die Pfeile 59 und 61 angegeben, und formen oder begrenzen dadurch die inneren oberen Teile der Brüste. Da die Richtung der maximalen Elastizität parallel zu den äußeren umgebogenen Kanten der Glieder 57 und 58 und ungefähr parallel zu den Innenkanten der Brustschalen liegt, neigen diese Teile dazu, entweder flach zu liegen oder sich in Übereinstimmung mit der Brust zu biegen, wenn der Büstenhalter getragen wird.
Die elastischen Glieder 57 und 58 erstrecken sich abwärts zum unteren Rand des den Körper umfassenden Bandes und überlappen sich an ihren unteren Enden, wodurch sie eine Tasche von der Form eines umgekehrten gleichschenkligen Dreiecks bilden. In der Tasche und nur an deren Seiten befindet sich ein durch Nähen bei 62-62 befestigter Stoffstreifen 63 aus biegsamem, unelastischem Gewebe, wie Nylontaft, der die gleiche Form wie die Tasche, d. h. die Form eines umgekehrten gleichschenkligen Dreiecks aufweist. Durch eine derartige Anordnung wird ein unelastischer dreieckiger Mittelabschnitt gebildet, der als ein Teil des den Körper umfassenden Bandes fungiert und dazu dient, die Brustschalen 26 in einem konstanten Abstand zu halten. Ein solcher Mittelabschnitt wirkt einem vertikalen Zusammenrutschen oder Aufrollen des Vorderteils des den Körper umfassenden Bandes entgegen und ist trotzdem bequem, da er in Richtung um den Körper herum biegsam ist.
Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Büstenhalter bequem und trotzdem zweckdienlich ist. Die elastischen Ränder an den Seiten der die Brust stützenden Teile, darunter insbesondere die Teile 38, 57 und 58, bewirken, daß die Brust nach vorn in erwünschter Weise konisch geformt wird. Ferner verhindern die Randteile eine unerwünschte Verschiebung des Büstenhalters bei j eg-
licher Körperbewegung der Trägerin. Das den Körper umfassende Band ist so ausgebildet, daß es nicht aufrollt oder ausbauscht oder am Rücken der Trägerin hochrutscht. Der Seitenabschnitt ermöglicht es der Trägerin, ihre Arme ohne Behinderung durch den Büstenhalter frei zu bewegen. Dabei entstehen keine unansehnlichen Hervorquellungen. Die genannten Vorteile werden ohne zu große Komplikationen des ganzen Wäschestücks, die die Herstellungskosten zu hoch machen würden, erzielt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Büstenhalter mit einem Vorderteil mit zwei Brustschalen, mit einem Rückenteil und mit zwei horizontal angeordneten elastischen Seitenabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder dieser Seitenabschnitte einen elastischen Seitenteil (38) und ein elastisches Seitenstück (33) enthält, wobei sich der Seitenteil (38) und das Seitenstück (33) überlappen und beide mit der Brustschale (26) und mit dem rückwärtigen Teil (34) verbunden sind und wobei die rückwärtige Kante des Seitenstücks (33) und die vordere Kante des rückwärtigen Teils (34) gleich hoch und über ihre ganze Höhe miteinander verbunden sind und wobei die rückwärtige Kante des Seitenteils (38) eine geringere Höhe hat als die Vorderkante des rückwärtigen Teils (34) und an dessen Vorderkante befestigt ist, und daß die Vorderkante des Seitenstücks (33) an der Seitenkante des Vorderteils des Büstenhalters befestigt ist und von dessen unterem Rand bis etwas über die horizontale Mittellinie der Brustschale (26) reicht und daß die Vorderkante des Seitenteils (38) an der Seitenkante der Brustschale (26) von deren unterem Rand über die obere Kante des Seitenstücks (33) bis zu einer Stelle in der Nähe der obersten Befestigungsstelle der Brustschale (26) befestigt ist und wobei dieser Seitenteil (38) in der Nähe der oberen Kante der Brustschale (26) schmäler und in der Nähe der oberen Kante des Seitenstücks (33) breiter ist und wobei die obere Kante des Seitenteils (38) die obere Kante des Seitenstücks (33) überkreuzt und länger ist als die obere Kante des Seitenstücks (33) und eine größere gesamte elastische .Streckbarkeit hat als die obere Kante des Seitenstücks (33).
2. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Brustschalen die Brust umfassende, zentral angeordnete Glieder (57, 58) befestigt sind und von einer Stelle in der Nähe des oberen Randes der Brustschalen zu vorderen, unter diesen Brustschalen angeordneten Einsätzen (31) führen, wobei Ränder dieser Glieder (57, 58) nach unten zu breiter werden und die Richtung der größten Elastizität eines jeden dieser Glieder (57, 58) parallel zu dessen freier Kante verläuft.
3. Büstenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der die Brust umfassenden Glieder (57, 58) aus einem elastischen Gewebe besteht, das so herausgeschnitten und gefaltet ist, daß es etwa ein langgestrecktes stumpfwinkliges Dreieck bildet, dessen längste Seite an die Innenseite einer der Brustschalen und an den anschließenden vorderen Gürteleinsatz (31) angenäht ist, während die kürzeste Seite an den gegenüberliegenden vorderen Gürteleinsatz angenäht ist und die dritte Seite aus dem gefalteten Rand besteht, der parallel zur Richtung der Elastizität des Gewebes verläuft, wobei sich die untersten Teile dieser Glieder überlappen und so eine Tasche bilden, deren Seiten zugenäht sind und die oben offen ist.
4. Büstenhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein unelastisches biegsames Gewebe (63) in der Tasche angeordnet und an deren Säumen befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften.:
Österreichische Patentschrift Nr. 174 359;
schweizerische Patentschrift Nr. 257 098;
französische Patentschrift Nr. 896 210;
USA.-Patentschriften Nr. 2 359 804, 2 491 299,
562 582, 2 635 242.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©, 0OJ 510/3 5.60
DEI9128A 1953-09-29 1954-09-11 Buestenhalter Pending DE1081843B (de)

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