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DE1081530B - Elektrisch leitender, lichtdurchlaessiger Gegenstand - Google Patents

Elektrisch leitender, lichtdurchlaessiger Gegenstand

Info

Publication number
DE1081530B
DE1081530B DEL25104A DEL0025104A DE1081530B DE 1081530 B DE1081530 B DE 1081530B DE L25104 A DEL25104 A DE L25104A DE L0025104 A DEL0025104 A DE L0025104A DE 1081530 B DE1081530 B DE 1081530B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective layer
electrodes
metal film
electrically conductive
transparent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25104A
Other languages
English (en)
Inventor
William Harry Colbert
Willard Leroy Morgan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Libbey Owens Ford Glass Co
Original Assignee
Libbey Owens Ford Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Libbey Owens Ford Glass Co filed Critical Libbey Owens Ford Glass Co
Priority to DEL25104A priority Critical patent/DE1081530B/de
Publication of DE1081530B publication Critical patent/DE1081530B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/84Heating arrangements specially adapted for transparent or reflecting areas, e.g. for demisting or de-icing windows, mirrors or vehicle windshields
    • H05B3/86Heating arrangements specially adapted for transparent or reflecting areas, e.g. for demisting or de-icing windows, mirrors or vehicle windshields the heating conductors being embedded in the transparent or reflecting material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2203/00Aspects relating to Ohmic resistive heating covered by group H05B3/00
    • H05B2203/013Heaters using resistive films or coatings

Landscapes

  • Non-Insulated Conductors (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch leitenden, lichtdurchlässigen Gegenstand aus einem durchsichtigen Trägermaterial mit einem an dessen Oberfläche haftenden, durchsichtigen, elektrisch leitenden Metallfilm, mit dem im Abstand voneinander angeordnete Elektroden in Kontakt stehen. Ein bekannter Nachteil dieser Anordnungen ist es, daß an der Kante der Elektroden Feldstärkeerhöhungen auftreten, welche zu Funkenbildung führen können. Verbesserungsvorschläge gingen bisher dahin, zusätzliche Metallauflagen zur Ausrundung bzw. Abrundung der gefährdeten Stellen zu verwenden.
Der Metallfilm ist verhältnismäßig weich und daher leicht durch Kratzer oder Erosion zu zerstören, was zu einem Durchbrennen des Films an dieser Stelle infolge hoher örtlicher Stromkonzentration führen kann. Zur Abhilfe ist bereits bekannt, den Metallfilm mit einer harten, durchsichtigen Schutzschicht abzudecken. Eine solche Schutzschicht ist vor allem an ihren Rändern gefährdet. Insbesondere, wenn eine relativ harte Schutzschicht verwendet wird, kann an deren Rändern leicht ein Absplittern oder Abschälen beginnen.
Die vorstehend geschilderten Nachteile werden bei einem elektrisch leitenden, lichtdurchlässigen Gegenstand aus einem durchsichtigen Trägermaterial mit einem an dessen Oberfläche haftenden, durchsichtigen, elektrisch leitenden Metallfilm, mit dem im Abstand voneinander angeordnete Elektroden in Kontakt stehen, und einer harten, durchsichtigen Schutzschicht über dem Film dadurch vermieden, daß gemäß der Erfindung Schutzschicht und Elektroden in einem Bereich, der sich an die Kontaktfläche zwischen Elektrode und Metallfilm anschließt, einander überlappen.
Wenn die Elektroden über den Rand der Schutzschicht übergreifen, kann am Schutzschichtrand keine zerstörende Kraft angreifen. Außerdem befindet sich überall dort, wo eine erhöhte Feldstärke zur Funkenbildung führen könnte, eine Ausfüllung oder Trennschicht aus dem dielektrischen Material, so daß es nicht zu Überschlagen kommt.
Wenn die Schutzschicht sowohl den durchsichtigen Metallfilm als auch die Elektroden bedeckt, dann erfolgt überraschenderweise eine derartige Festlegung des Randes auf der im Vergleich zum Metallfilm wesentlich dickeren Elektrode, daß ebenfalls ein Abschälen oder Absplittern weitgehend erschwert ist. Außerdem sind alle Teile der Elektrode, von denen eine Funkenbildung ausgehen könnte, durch die Schutzschicht abisoliert.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung. Hierin zeigt
Elektrisch leitender,
lichtdurchlässiger Gegenstand
Anmelder:
Libbey-Owens-Ford Glass Company,
Toledo, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. B. Wehr, Dipl.-Ing. H. Seiler,
Berlin-Grunewald, Lynarstr. 1,
und Dipl.-Ing. H. Stehmann, Nürnberg 2, Patentanwälte
William Harry Colbert, Ligonier, Pa.,
und Willard LeRoy Morgan, Pittsburgh, Pa.
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Gegenstands gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform.
Der in Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellte Gegenstand 10 umfaßt einen Trägerkörper 11 aus durchsichtigem Glas oder anderem durchsichtigem Material mit einem darauf haftenden dünnen Metallfilm 12. Der Film kann eine Lichtdurchlässigkeit von im allgemeinen wenigstens 5O°/o haben und z.B. aus den Metallen Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Nickel bestehen. In manchen Fällen ist es auch wünschenswert, daß der Film einen elektrischen Widerstand von nicht mehr als 150 Ohm pro Ouadratfläche hat.
Der Film 12 kann beispielsweise unter Zwischenlage einer Haftschicht, die direkt auf die Oberfläche des Trägerkörpers 11 aufgebracht ist, auf die Scheibe ausgebracht sein.
Alsdann wird der gesamte Metallfilm, von zwei gegenüberliegenden Randteilen abgesehen, mit einer harten, durchsichtigen Schutzschicht 13 aus dielektrischem anorganischem Material überzogen, während Elektroden 14 aus Silber, Kupfer oder anderem geeignetem Material auf die freibleibenden Randteile der Metallschicht aufgebracht werden. So stehen die Elektroden 14 in direktem elektrischem Kontakt mit der Metallschicht 12, und die Schutzschicht 13 erstreckt sich vollkommen zwischen den inneren Kanten dieser Elektroden. Es ist wichtig, daß die innere Kante 15
009 509/300
der Elektroden die anschließenden Enden der Schutzschicht, wie in Fig. 1 gezeigt, überlappt.
Der in Fig. 3 dargestellte und in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnete Gegenstand besteht aus einem Trägerkörper 17 und einer lichtdurchlässigen und elektrisch leitenden Metallschicht 18, ähnlich dem Körper 11 und der Schicht 12 des in Fig. 1 dargestellten Gegenstandes 10. In diesem Falle sind die Elektroden 19 ebenfalls direkt auf die Metallschicht längs zweier gegenüberliegender Randteile aufgebracht. Wie hier dargestellt, ist jedoch eine Schutzschicht 20 aus einem dielektrischen anorganischen Material über die Elektrode 19 ebenso wie über den dazwischen liegenden Teil der Metallschicht ausgebreitet.
Die elektrisch leitenden Schichten und die Schutzschichten der Gegenstände 10 und 16 sind in bekannter Weise auf ihre Trägerkörper durch direkte Wärmeaufdampfung geringer Mengen der diese Schichten oder Filme bildenden Materialien in einem Vakuum niedergeschlagen. In jedem Falle können Teile der Gegenstände durch Schablonen so verkleidet werden, daß die jeweiligen Schichten in dem gewünschten Muster aufgebracht werden. Falls die elektrisch leitenden Schichten 12 und 18 auf einer Haftschicht, die direkt auf den Trägerkörper aufgebracht wird, aufgetragen werden, kann diese Haftschicht natürlich auch durch Wärmeaufdampfung aufgebracht werden.
Es ist offensichtlich, daß die elektrisch leitenden Schichten und die Schutzschichten auf die Trägerkörper auch nach anderen bekannten Verfahren aufgebracht werden können. Die Haftschicht für den Film kann beispielsweise durch Aufsprühen in einem Restvakuum und die darauf aufgebrachte Metallschicht durch Kathodenzerstäubung in einer Wasserstoff- oder inerten Atmosphäre erzeugt werden. Auch kann der Metallfilm auf dem jeweiligen Trägerkörper chemisch niedergeschlagen werden.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, sollen Teile der Elektroden etwa bei 15, die benachbarten Kanten der Schutzschicht 13 etwas überlappen. Es ist klar, daß dies auf die elektrische Leitfähigkeit des Gegenstandes keinen schädlichen Einfluß hat; es stellt jedoch sicher, daß alle Teile der Schicht 12 bedeckt sind, und verhütet, daß die Kanten der Schutzschicht neben den Elektroden ffeiliegen, wo ein Absplittern und Abblättern beginnt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    !.Elektrisch leitender, lichtdurchlässiger Gegenstand aus einem durchsichtigen Trägermaterial mit einem an dessen Oberfläche haftenden, durchsichtigen, elektrisch leitenden Metallfilm, mit dem im Abstand voneinander angeordnete Elektroden in Kontakt stehen, und einer harten, durchsichtigen Schutzschicht über dem Film, dadurch gekennzeichnet, daß Schutzschicht und Elektroden in einem Bereich, der sich an die Kontaktfläche zwischen Elektrode und Metallfilm anschließt, einander überlappen.
  2. 2. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden über den Rand der Schutzschicht übergreifen.
  3. 3. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht sowohl den durchsichtigen Metallfilm als auch die Elektroden bedeckt.
  4. 4. Gegenstand nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht aus einem dielektrischen anorganischen Material besteht.
  5. 5. Gegenstand nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallfilm aus Gold, Silber, Kupfer, Nickel oder Eisen besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift N 6284 VIIId/21c (bekanntgemacht am 8. 3. 1956);
    USA.-Patentschriften Nr. 2 610606, 2497 507.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL25104A 1956-06-18 1956-06-18 Elektrisch leitender, lichtdurchlaessiger Gegenstand Pending DE1081530B (de)

Priority Applications (1)

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DE (1) DE1081530B (de)

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