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DE1081520B - Hohlleiterbauelement - Google Patents

Hohlleiterbauelement

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Publication number
DE1081520B
DE1081520B DEG23215A DEG0023215A DE1081520B DE 1081520 B DE1081520 B DE 1081520B DE G23215 A DEG23215 A DE G23215A DE G0023215 A DEG0023215 A DE G0023215A DE 1081520 B DE1081520 B DE 1081520B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waveguide
slot
section
wall
transmission line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23215A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Gumbrell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Company PLC
Original Assignee
General Electric Company PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Company PLC filed Critical General Electric Company PLC
Publication of DE1081520B publication Critical patent/DE1081520B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte
    • H01M6/06Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01P1/10Auxiliary devices for switching or interrupting
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Description

  • Hohlleiterb auelement Die Erfindung betrifft Hohlleiterbauelemente, die aus einem Hohlleiterabschnitt mit einem Schlitz bestehen, der wenigstens annähernd in Längsrichtung in einer Wandung dieses Hohlleiters verläuft.
  • Hohlleiter der obigen Art haben den Nachteil, daß ein Teil der fortgepflanzten elektromagnetischen Energie aus dem Schlitz abgestrahlt wird und auf diese Weise verlorengeht. Ver,schiedene Rohleiterbauelemente sind vorgeschlagen worden, in denen ein Hauptteil aus Ferritmaterial innerhalb eines Hohlleiters mit kreisrundem Querschnitt angeordnet ist, wobei der Ferritlçörper einem magnetischen Feld in einer zur Längsachse des Hohlleiters parallelen Richtung unterworfen ist. Einige solcher Bauelemente, z. B. Dämpfungselemente und Gyratoren, hängen für ihren Betrieb von der Faradayschen Drehung der Polarisationsebene der elektromagnetischen Welle innerhalb des Hohlleiters ab. Dieses magnetische Feld wird gewöhnlich von einer Spule erzeugt, die den Hohlleiter im Bereich des Ferritkörpers umgibt, und die Übertragungseigenschaften des Hohl leiterbauelementes können dadurch geändert werden, daß der von der Spule geführte Strom geändert wird. Falls das Hohlleiterbauelement zwei untersclliedliche Ubertragungsbedingungen periodisch und abwechselnd darstellen soll, so kann dies dadurch geschehen; daß ein geeignetes elektrisches Signal an die Spule geliefert wird. In einigen Anwendungsfällen, beispielsweise in einem Radarsystem zum Zwecke des Umschaltens zwischen Sende- und Empfangszustand des Systems, ist es erwünscht, wenn man zwischen diesen beiden Betriebszuständen sehr schnell itnd häufig wechseln kann, und der an die Spule gelieferte Strom enthält dann eine Komponente verhältnismäßig hoher Frequenz. Da jedoch die Wandung des kreisrunden Hohlleiters wirkungsgemäß eine Kurzschluß windung bildet, in der Leistung nutzlos verbraucht wird, wobei sich diese nachteilige Wirkung der kurzgeschlossenen Windung mit der Frequenz vergrößert, müssen Maßnahmen getroffen werden, um die Leistung herabzusetzen, die sonst zur Erregung der Spule erforderlich sein würde. Ein dafür vorgeschlagener Weg besteht darin, die Dicke der Hohlleiterwandung zu vermindern, so daß deren Widerstand bei der Schaltfrequenz erhöht wird. Jedoch ist eine Grenze hinsichtlich der Größe der Wandstärke des Wellenleiters vorhanden, auf welche man heruntergehen kann, ohne eine Streuung der elektromagnetischen Energie hervorzurufen, die sich durch den Hohlleiter fortpflanzt.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Hohlleiterbauelementes der obigen Art, bei dem die vorgenannten Nachteile beseitigt sind und kein merklicher Teil der elektromagnetischen Energie über einen breiten Wellenlängenbereich in dem Hohlleiter durch den Schlitz hindurch verlorengeht.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schlitz in der Hohlleiterwandung so angeordnet und bemessen ist, daß durch den Schlitz Energie verlorengehen würde, falls keine Maßnahme zur Verhinderung eines solchen Verlustes getroffen wäre, wenn sich eine elektromagnetïsche Welle entlang dem Hohlleiter ausbreitet, und daß eine leitende Fläche so angeordnet ist, daß sie außerhalb des Hohlleiters und angrenzend an den Schlitz liegt, so daß diese Fläche und die Hohlleiterwandung zusammen eine Übertragungsleitung bilden, wobei der Abstand der Fläche von der Hohlleiterwandung so klein bemessen und die dielektrischen Stoffe im Hohlleiter und in der Übertragungsleitung derart gewählt sind, daß bei der Frequenz einer sich entlang dem Hohlleiter ausbreitenden elektromagnetischen Welle die Eigenwellenlänge einer Welle in der Übertragungsleitung größer als die Eigenwellenlänge in dem Hohlleiter ist, derart, daß die tXbertragungsleitung- einer aperiodisch abklingenden oder räumlich gedämpften Schwingungsform erregt wird.
  • Die Wirkungsweise eines Hohlieiterbauelemeiites nach der Erfindung wird nun an Hand der schematischen Fig. 1 der Zeichnung erörtert, die einen Qierschnitt eines Hohlleiterabschnitts zeigt, der sehr lang sein kann. Der Hohlleiterabschnitt 1 hat gleichmäßigen Kreisquerschnitt über seine Gesamtlänge und ist mit einem homogenen verlustlosen Material gefüllt, wobei die Brechungszahl dieses Materials gegenüber elektromagnetischen Wellen N, ist. Ein Schlitz 2 ist in der Wandung 3 des Hohlleiterabschnitts 1 in einer parallelen Richtung zu der Längsachse des Hohlleiters vorgesehen, wobei auch dieser Schlitz sehr lang sein kann, während außerhalb des Hohlleiterabschnitts l und angrenzend an den Schlitz 2 über dessen Gesamtlänge ein bogenförmiges Metallelement 4 vorgesehen ist. Dieses Metallelement 4 liegt gleichmäßig auf jeder Seite des Schlitzes 2, und die benachbarten Oberflächen 5 und 6 der Hohlleiterwandung 3 und des Elementes 4 sind in gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnet. Das Material in dem Raum 7 zwischen dem Element 4 und der Hohlleiterwandung 3 hat die Brechungszahl N2.
  • Wenn sich nun eine elektromagnetische Welle, die zirkulär in der dominierenden Hl,-Schwingungsform polarisiert ist, längs des Hohlleiterabschnitts 1 ausbreitet, ist es zweckmäßig, eine solche Welle so zu betrachten, als ob sie aus zwei linear- oder flächenpolarisierten Wellen aufgebaut ist, die zeitlich und räumlich um 900 verschoben sind, wobei eine dieser Komponentenwellen in der Ebene des Schlitzes 2, d. h. parallel zu dem Pfeil 8, linear polarisiert ist, während die andere Komponente in einer zu der Schlitzebene senkrechten Ebene, d. h. parallel zu dem Pfeil 9, polarisiert ist. Von diesen beiden Komponenten ist nur die Komponente, die in der zu dem Pfeil 9 parallelen Ebene polarisiert ist, durch den Schlitz 2 an die Parallelpi atten-Übertragungsleitung gekoppelt, die von dem Element 4 und der Hohlleiterwandung 3 gebildet ist. Die Amplitude dieser Kopplung ändert sich sinusförmig entlang dem Schlitz, und das Erregungsdiagramm in der Übertragungsleitung bewegt sich in paralleler Richtung zu der Längsachse des Hohlleiterabschnitts, d. h. rechtwinklig zu der Ebene der Fig. 1, mit der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Welle in dem Hohlleiterabschnitt 1.
  • Das wandernde Erregungsdiagramm in der von dem Element 4 und der Hohlleiterwandung 3 gebildeten Übertragungsleitung kann als die Resultierende der beiden Diagramme der stehenden Wellen betrachtet werden, die gleiche Amplitude und einen Abstand von einer Viertelwellenlänge zueinander haben und um 900 phasenverschoben sind. Da jedoch die Faktoren, welche die Ausbreitung in dieser Übertragungsleitung beeinflussen, die sich aus jedem dieser Diagramme der stehenden Wellen ergibt, gleich sind, ist es nur erforderlich, die Ausbreitung zu betrachten, die sich aus einem einzigen stehenden Erregungsdiagramm ergibt.
  • Da vorausgesetzt wird, daß der Abstand des Elementes 4 und der Hohlleiterwandung3 genügend klein ist, um zu gewährleisten, daß Erregungsmodi, die elektrische Feldkomponenten in zu den Leitern der tfibertragungsleitung parallelen Richtungen einschließen, nicht fortgepflanzt werden können, folgt daraus, daß die allein mögliche, von diesem besonderen stehenden Wellendiagramm erregte Ausbreitung in solcher Schwingungsform erfolgt, daß die elektrischen Feldlinien zwischen den beiden Leitern so verlaufen, daß sie senkrecht zu den Oberflächen 5 und 6 liegen, während die magnetischen Feldlinien orthogonal zu den elektrischen Feldlinien liegen und Schleifen bilden, die in aufeinanderfolgenden Reihen angeordnet sind, wobei jede dieser Reihen parallel zu dem Schlitz 2 in einer zu der Ebene der Fig. 1 senkrechten Richtung verläuft.
  • Die Übertragungsleitung ist (wie im folgenden beschrieben ist) so angeordnet, daß, falls sie eine Welle in der im letzten Absatz erörterten Schwingungsform fortpflanzen soll, die Wellenlänge dieser Welle in der Übertragungsleitung größer sein würde als die Wellenlänge der erregenden Welle in dem Hohlleiter 1.
  • Dies ist naturgemäß nicht möglich mit dem Ergebnis, daß die Übertragungsleitung nicht in der erörterten Schwingungsform erregt werden kann, um eine Welle auszubreiten, so daß sie daher in einer aperiodisch abklingenden oder räumlich gedämpften Schwingungsform erregt wird. Somit wird jede in die Übertragungsleitung durch den Schlitz 2 gekoppelte Welle sehr schnell gedämpft und erreicht nicht die offenen Enden 10 und 11 der Leitung. Infolgedessen geht im wesentlichen keine Energie durch den Schlitz 2 verloren.
  • Die von dem Element 4 und der Hohlleiterwandung3 gebildete Ubertragungsleitung wird in einer aperiodisch abklingenden oder räumlich gedämpften Schwingungsform, wie zuvor erwähnt wurde, erregt, falls der folgenden Ungleichung genügt wird: N2 Ag < AoX (l) wobei Ag die in dem Hohlleiter in Längsrichtung gemessene Länge der durch den Hohlleiter 1 fortgepflanzten elektromagnetischen Welle ist und 20 die Länge dieser Welle im freien Raum ist. Mit anderen Worten, Ag muß kleiner sein als die Eigenwellenlänge (Ao)/N2 einer Welle in der Übertragungsleitung, welche dieselbe Frequenz hat wie die Welle in dem Hohlleiter 1.
  • Durch Umformung der Ungleichung (l) kann gezeigt werden, daß die Übertragungsleitung in einer unendlich kleinen oder abklingenden Schwingungsform erregt wird, falls N,2 -N22)(AOl;lc)2 (2) ist, wobei Ae die Sperrwellenlänge für den Hohlleiter 1 in der Hii-Schwingungsform ist.
  • Obgleich sich die obige Erörterung auf die Annahme stützt, daß der Hohlleiter 1 mit einem homogenen Material der Brechungszahl N1 gefüllt ist, ist die Ungleichung (1) noch gültig, wenn der Hohlleiter 1 teilweise mit einem Körper, wie beispielsweise einem Ferritstab (mit gestrichelter Umrißlinie 12 dargestellt), gefüllt ist, der eine Brechungszahl hat, während der übrige Teil des Hohlleiters mit einem Material gefüllt ist, das eine andere Brechungszahl hat.
  • Obgleich außerdem bei der obigen Erörterung angenommen wurde, daß durch den Hohlleiter 1 eine elektromagnetische Welle hindurchgeht, die zirkulär polarisiert ist, ist er gleichermaßen für eine linear polarisierte Welle anwendbar, die eine in Ausbreitungsrichtung kontinuierlich rotierende Polarisationsebene haben kann, da eine linear polarisierte Welle so betrachtet werden kann, als ob sie aus zwei zirkulär polarisierten Wellen gleicher Amplitude und entgegengesetzten Umlaufsinns gebildet ist.
  • Eine beispielhafte Konstruktion eines Hohlleiterbauelementes nach der Erfindung wird nun an Hand der Fig. 2 der Zeichnung beschrieben, die eine isometrische Ansicht des Bauteiles zeigt. Um den Aufbau des Bauelementes zu veranschaulichen, ist Fig. 2 teilweise auseinandergezogen und teilweise unter Entfernung äußerer Schichten geschnitten dargestellt. v In Fig. 2 besitzt das Bauelement einen Hohlleiterabschnitt 13 mit kreisrundem Querschnitt, in dem ein Ferritstab gelagert ist, der aus einer Anzahl gleichartiger Hauptteile 14a und zwei gleicher Endteile 14b hergestellt ist, wobei der übrige Teil des Hohlleiters mit Polystyrol gefüllt ist. Tatsächlich wird der Hohlleiterabschnitt 13 dadurch hergestellt, daß die Außenfläche eines Polystyrolrohres 16 mit einem geeigneten chemischen Verfahren versilbert und dann die Silberschicht galvanisiert wird, so daß die Hohlleiterwandung 15 entweder mit Silber oder Kupfer auf eine Stärke von angenähert 0,13 mm aufgebaut wird.
  • Die Teile 14a des Ferritstabes haben gleichmäßigen Durchmesser, der etwas kleiner als der Innendurchmesser des Polystyrolrohres 16 ist, während die Endteile 14 b verjüngt sind, um in bekannter Weise die von dem Stab 14 hervorgerufenen Impedanzungleichmäßigkeiten auf ein Minimum zu verringern. Während der Herstellung wird der Stab in die Stellung innerhalb des Rohres 16 gestoßen, und jedes Ende dieses Rohres wird mit einem Formelement aus Polystvrol stopfenartig verschlossen. Wenn der Zusammenbau in dieser Weise erfolgt ist, ist das Ende 18 des Elementes mit dem Ende 19 des Polystyrolrohres 16 bündig. Ein Schlitz 20, der parallel zu der Längsachse 21 des Hohlleiters verläuft, ist in der Hohlleiterwandung vorgesehen und endigt angenähert zusammen mit dem Ferritstab 14. Dieser Schlitz wird während der Herstellung des Hohlleiters dadurch gebildet, daß ein Draht oder Faden (nicht dargestellt) entlang dem Polystyrolrohr 16 während des Versilherungsvorganges angeklebt und dann vor dem Galvanisieren abgestreift wird. In gleicher Weise sind zwei Umfangsschlitze (von denen in Fig.2 nur der Schlitz 22 dargestellt ist) in der Hohlleiterwandung 15 an jedem Ende des Längsschlitzes 20 vorgesehen, so daß der den Ferritstab umschließende Teil der Hohlleiterwandung 15 keine Kurzschlußwindung bildet. Der Umfangsschlitz 22 beispielsweise liegt in der die Kante 23 enthaltenden Ebene.
  • Eine rechteckige Metallplatte25, die bogenförmig gebogen ist, ist iiber dem Längsschlitz 20 angeordnet.
  • Der Abstand zwischen den benachbarten Flächen der Platte 24 und der Hohlleiterwandung 15 ist gleichmäßig, und das dadurch in der Übertragungsleitung gebildete Dielektrikum ist in der Hauptsache Luft.
  • Die Platte 24 ist tatsächlich in Abstand von der Hohlleiterwandung 15 durch dünne Streifen 25 aus einem geeigneten festen dielektrischen Stoff, wie etwa Polyäthylen, angeordnet, wobei diese Streifen den Hohlleiter 15 teilweise umschließen. Es können aber auch in anderer Weise zu diesem Zweck mit Polyäthylenstreifen Schleifen gebildet werden, die den Hohlleiter 13 vollständig umschließen oder um den Hohlleiter in Schraubenlinienform herumgewickelt sind. Die Platte 24 wird an ihrem Platz gegen diese Streifen 25 durch Bänder26 festgehalten, die um die Platte 24 und den Hohlleiter 13 zusammen herumgewickelt sind.
  • Das magnetische Polarisationsfeld, in welchem der Ferritstab während der Verwendung des beschriebenen Bauelementes liegt, wird von einer Spule 27 geliefert. Die Spule27 ist zwischen Seitenwänden 28 über der Kombination des Hohlleiters 13 und der Platte 24 gewickelt. Die Spule 27 kann auf einen Spulenkörper (nicht dargestellt) gewickelt werden, der sich iiber der vorgenannten Anordnung befindet.
  • Metallische Kopplungsflansche 29 sind an jedem Ende des Hohlleiterabschnitts 13 vorgesehen und mit der Hohlleiterwandung 15 elektrisch verbunden.
  • Beispielsweise Abmessungen des Hohlleiterbauelementes und die zugehörigen Parameter der Materialien sind folgende: Innendurchmesser des Hohlleiters 13 13,5 mm Durchmesser des Ferritstabes ..... 6,4 mm Länge des Ferritstabes (unter Vernachlässigung der verjüngten Enden) ...... . 76,2 mm Brechungszahl des Polystyrols ..... 1,6 Brechungszahl des Ferritmaterials (bei dem magnetischen Feld Null) 3,1 Länge des Längsschlitzes 20 .. 76,2 mm Länge der Platte 24 ...... .. ....... 76,2 mm Bogenbreite der Platte 24 ......... 20,3 mm Abstand zwischen Platte und Hohlleiterwandung 15 ... . . 0,254 mm Die Länge des Stabes und somit des Schlitzes 20 und der Platte 24 ist natürlich nicht kritisch, soweit es die Erfindung betrifft, und wird so gewählt, daß das Bauelement die gewünschten elektrischen Kennwerte erhält.
  • Das Hohlleiterbauelement kann ein Gyrator sein, und in diesem Falle wird die Spule 27 während der Anwendung so erregt, daß eine durch den Hohlleiterabschnitt 13 in einer Richtung hindurchgehende Welle einer Phasenverschiebung von 1800 unterworfen wird, wogegen eine in der entgegengesetzten Richtung hindurch verlaufende Welle keine Phasenverschiebung erfährt. Die Phasenverschiebungen, der durch den Hohlleiterabschnitt 13 in beiden Richtungen hindurchverlaufende Wellen unterworfen sind, können durch Umkehren des Flusses des Erregungsstromes durch die Spule27 geändert werden. Zu diesem Zweck sind Schaltvorrichtungen (nicht dargestellt) in einen Stromkreis mit der Spule 27 geschaltet.
  • Es wird bemerkt, daß in dem oben beschriebenen Hohlleiterbauelement die Wellenlänge eine Funktion der Amplitude des von der Spule 27 hervorgerufenen magnetischen Feldes ist und daher die Ungleichung (1) für den größten Wert dieser Wellenlänge über den gewünschten Amplitudenbereich des magnetischen Feldes befriedigt wird. Da sich jedoch die Wellenlänge in dieser Weise ändert, wird bemerkt, daß es nicht möglich sein würde, Abstrahlung aus dem Längsschlitz 20 in der Hohlleiterwandung 15 mittels einer üblichen Resonanzdrosselanordnung zu verhindem. Eine solche Strahlung wird jedoch dadurch verhindert, daß die Übertragungsleitung vorgesehen wird, die von dem Element 24 und der Hohlleiterwandung 15 gebildet ist und in einer unendlich kleinen oder abklingenden Schwingungsform gemäß einem Merkmal der Erfindung erregt wird.
  • Falls das Bauelement in einem Hohlleitersystem verwendet werden soll, das hauptsächlich aus Hohlleitern mit rechteckigem Querschnitt besteht, kann jeweils ein Längs stück des Hohlleiters zum Übergang von kreisrunden auf rechteckigen Querschnitt mit jedem Ende des Hohlleiterabschnitts 13 verbunden werden.
  • Zur Verbesserung der Symmetrie kann es in einigen Fällen zweckmäßig sein, mehr als einen Längsschlitz in der Hohlleiterwandung 15 vorzusehen, und es können beispielsweise vier Schlitze in gleichem Abstand angeordnet werden, wobei jeder dieser Schlitze seine zugeordnete Übertragungsleitung hat, die anordnungsgemäß in unendlich kleiner oder abklingender Schwingungsform erregt wird.
  • PATENTANSPROCHE-1. Hohlleiterbauelement, bestehend aus einem Hohlleiterabschnitt mit einem Schlitz, der wenigstens annähernd in Längsrichtung in einer Wandung dieses Hohlleiters verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz in der Hohlleiterwandung so angeordnet und bemessen ist, daß durch den Schlitz Energie verlorengehen würde, falls keine Maßnahme zur Verhinderung eines solchen Verlustes getroffen wäre, wenn sich eine elektromagnetische Welle entlang dem Hohlleiter ausbreitet, und daß eine leitende Fläche so angeordnet ist, daß sie außerhalb des Hohlleiters und angrenzend an den Schlitz liegt, so daß diese Fläche und die Hohlleiterwandung zusammen eine Übertragungsleitung bilden, wobei der Abstand der Fläche von der Hohlleiterwandung so klein bemessen und die dielektrischen Stoffe im Hohlleiter und in der Übertragungsleitung derart gewählt sind, daß bei der Frequenz einer sich entlang dem Hohlleiter ausbreitenden elektromagnetischen Welle die Eigenwellenlänge einer Welle in der Übertragungsleitung größer als die Eigenwellenlänge in dem Hohlleiter ist, derart, daß die Übertragungsleitung in einer aperiodisch abklingenden oder räumlich gedämpften Schwingungsform erregt wird.

Claims (1)

  1. 2. Hohlleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiterabschnitt kreisrunden Querschnitt hat.
    3. Hohlleiterbauelement nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen innerhalb des Hohlleiterabschnitts angeordneten Körper aus Ferritmaterial, eine oder mehrere den Hohlleiter umgebende Spulen, um den Ferritkörper einem magnetischen Feld zu unterwerfen, von dem wenigstens eine Komponente in einer zu der Längsachse des Hohlleiters parallelen Richtung liegt, wobei der Längsschlitz angenähert gleichmäßig mit dem Ferritkörper endigt und der Hohlleiterabschnitt so angeordnet ist, daß er keine kurzgeschlossene Windung bildet, die diesen Körper umschließt.
    4. Hohlleiterbauelement nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jedem Ende des genannten Längsschlitzes ein Umfangsschlitz in der Hohlleiterwandung befindet.
    5. Hohlleiterbauelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsleitung auf einer Seite des Schlitzes längs der Schlitzlänge liegt; 6. Hohlleiterbauelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein gleichmäßiger Abstand zwischen dem genannten Element und der Hohlleiterwandung vorhanden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 446 863.
DEG23215A 1956-10-26 1957-10-25 Hohlleiterbauelement Pending DE1081520B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB32809/56A GB831503A (en) 1956-10-26 1956-10-26 Improvements in or relating to waveguide components

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DEG23215A Pending DE1081520B (de) 1956-10-26 1957-10-25 Hohlleiterbauelement

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GB (1) GB831503A (de)

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