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DE891999C - Bandsperre für Zentimeterwellen - Google Patents

Bandsperre für Zentimeterwellen

Info

Publication number
DE891999C
DE891999C DENDAT891999D DE891999DA DE891999C DE 891999 C DE891999 C DE 891999C DE NDAT891999 D DENDAT891999 D DE NDAT891999D DE 891999D A DE891999D A DE 891999DA DE 891999 C DE891999 C DE 891999C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waveguide
wave
branch
rod
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT891999D
Other languages
English (en)
Inventor
Paris Jean Dascotte
Original Assignee
Societe Francaise Radio Electrique, Paris
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE891999C publication Critical patent/DE891999C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/20Frequency-selective devices, e.g. filters
    • H01P1/213Frequency-selective devices, e.g. filters combining or separating two or more different frequencies
    • H01P1/2138Frequency-selective devices, e.g. filters combining or separating two or more different frequencies using hollow waveguide filters

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Bandsperre für Zentimeterwellen In der Technik der Zentimeterwellen ist die Verwendung von Bandsperren bekannt, d. n. von Einrichtungen, die in eine Übertragungsleitung, insbesondere in einen Wellenhohlleiter, eingeschaltet werden und die Fähigkeit haben, den Durchgang einer Welle, die sich in @diesem Hohlleiter nach einer genau bestimmten Art fortpflanzt und einem bestimmten Frequenzband angehört, zu verhindern oder zu gestatten,- wobei die Betätigung der Umschaltung in einfacher Weise mit Hilfe eines mechanischen Systems vorgenommen wird.
  • Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art besitzen häufig den Mangel, daß sie die Anwendung von komplizierten mechanischen Systemen erfordern. Außerdem ist die Herstellung dieser Systeme deshalb heikel, weil sie in der geöffneten Stellung im Innern des Hohlleiters keine Hindernisse bilden dürfen, die unerwünschte Reflexionen hervorrufen können, was bei Zentimeterwellen häufig ein schwieriges Problem ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung dieser Art, welche ein besonders einfaches mechanisches Betätigungssystem besitzt. Außerdem hat in der geöffneten Stellung das Hindernis, welches sie in dem Hohlleiter bildet, einen vernachlässigbaren Reflexionskoeffizienten.
  • Wenn in einem rechteckigen Hohlleiter, in welchem sich eine Welle der transversal-elektrischen Art Hol fortpflanzt, zwei leitende Stäbe angebracht sind, von denen der eine an der einen schmalen Wand und der andere an der anderen schmalen Wand auf gleicher Fluchtlinie senkrecht zu diesen Wänden und in gleichem Abstand von den beiden breiten Wänden angeordnet ist, so besitzt bekanntlich das so für die: Wellenausbreitung gebildete Hindernis einen zu, vernachlässigenden Reflexionskoeffizienten. Wenn man hingegen in der Nähe dieser Stäbe eine örtliche Störung des elektrischen Feldes erzeugt, so daß seine Komponente in Richtung der Stäbe nicht mehr Null ist, so verhält sich bekanntlich das System wie eine Bandsperre.
  • Gemäß der Erfindung besitzt ein Wellenhohlleiter mit rechteckigem Querschnitt zwei leitende Stäbe, die einander gegenüberliegend an je einer schmalen Wand des Hohlleiters senkrecht zu der Wand und in gleichem Abstand von. den beiden breiten Wänden angebracht sind. Der erste Stab besitzt einen an seinem Ende angebrachten leitenden Arm, ,velcher die Rolle der Störanordnung spielt, wobei mechanische Mittel vorgesehen sind, um einerseits diesen Arm durch Umdrehung dieses ersten Stabes um sich selbst auszurichten und andererseits den zweiten Stab in den Hohlleiter mehr oder weniger tief eintreten zu lassen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen Fig. i und 2 ein vereinfachtes Schema der Erfindung, Fig. 3 und d. eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung in der geöffneten bzw. geschlossenen Stellung, Fig.5 das Schema eines Umschaltsystems mit zwei Zweigen, welches die erfindungsgemäße Einrichtung verwendet.
  • Fig. i und 2 zeigen perspektivisch einen rechteckigen Wellenhohlleiter, in welchem sich eine Hol-Welle der transversäl-elektrischen Art ausbreitet. Die Bandsperre besteht aus zwei Metallstäben a und b mit vernachlässigbarem Durchmesser. Die beiden Stäbe sind in je einer schmalen Wand senkrecht zur Wand auf gleicher Fluchtlinie und mit gleichem Abstand von den beiden breiten Wänden angebracht. Eine Einrichtung dieser Art verhält sich, wenn sie allein vorgesehen ist, wie ein Hindernis mit einem zu vernachlässigenden Reflexionskoeffizienten. Wenn hingegen in ihrer Nähe eine Deformation des von der Welle erzeugten elektrischen Feldes hervorgerufen wird, durch welche es eine örtliche Komponente nach der gemeinsamen Richtung der beiden Stäbe erhält, verhält sich die Einrichtung immer wie ein Hindernis, das einen zu vernachlässigenden Reflexionskoeffizienten besitzt, außer für Hoi Wellen; deren Frequenz einer bevorzugten Frequenz nahe kommt. Diese bevorzugte Frequenz hängt von den Abmessungen des Hohlleiters und den Längen der Stäbe a und b ab, und bei ihr nimmt der Reflexionskoeffizient einen endlichen Wert an, der um so höher und um so näher der Einheit ist, je größer" die Kopplung des Systems an die geführte Welle ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird die örtliche Deformation des elektrischen Feldes durch einen geraden, am Ende des Stabes a angelöteten Metallarm c hervorgerufen, wobei dieser Arm mit diesem Stab einen Winkel von 9o° bildet. Der Stab ca mit dem Arm c kann um den Stab frei gedreht werden. Die Kopplung kann dann von dem Wert Null (wenn der Arm c nach Fig. i parallel zu der Achse des Hohlleiters G liegt) auf einen vorbestimmten Wert gebracht werden, der von der Länge des Armes abhängt, wenn der Arm c senkrecht zu dieser Achse steht (Fig. 2) und die größtmögliche örtliche Deformation 'hervorruft. Der Stab b kann gemäß der Erfindung in den Hohlleiter mehr oder weniger tief eintreten und ermöglicht so die Einstellung der Sperrfrequenz bei konstant bleibender Länge des Stabes a.
  • Fig. 3 und, q. zeigen :ein Beispiel einer mechanischen Ausführungsform der Erfindung, wobei dieselben Bezugszeichen verwendet sind wie in Fig. a und 2.
  • Der .Stab a ist mit Hilfe einer flachen Scheibe d befestigt, die in dem Höhlleiter angeordnet ist und gegen die Wand des Hohlleiters so anliegt, daß sie einen zu vernachlässigenden Reflexionskoeffizienten und einen guten Kontakt mit dem Hohlteiter aufweist. Der- Stab bist mit Gewinde versehen, so daß er mit Hilfe einer Rändelscheibe M mehr oder weniger tief in den Hohlleiter eingeführt und so die Sperrfrequenz des Filters eingestellt werden kann. Der Pfeil E stellt die Richtung des elektrischen Feldes dar.
  • Fig. 3 und q. zeigen die Einrichtung in der geöffneten bzw. geschlossenen Stellung.
  • Die Längen der Stäbe a und c werden durch Versuch so bestimmt, daß bei der gewünschten Sperrfrequenz das Dämpfungsmaximüm erzielt wird. Man geht in folgender Weise vor: Am Eingang des Hohlleiters wird ein Sender angeordnet, der mit einer Sonde gekoppelt ist, und diese wird so angebracht, daß der Hohlleiter nach der Hoi Schwingungsar t erregt wird, wobei man den Sender auf die gewünschte Frequenz regelt. Am Ausgang wird eine Kristallsonde angeordnet, die ein Milliamperem,eter speist. Man verändert dann die Längen der Stäbe a und c bei gleichbleibender Länge von b, so daß man das Dämpfungsmaximum erhält und die Anordnung bei der gewünschten Frequenz und einer festen Länge des Armes c geschlossen ist.
  • Als Anwendungsbeispiel zeigt die Fig. 5 schematisch eine Y-Verzweigung von rechteckigen Hohlleitern mit drei Zweigen (i, 2, 3; die schematisch durch zwei parallele Linien angedeutet sind. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung kann auf einen Wellenstrahler R, der durch den Zweig 3 gespeist wird, der eine oder andere der beiden Sender El und E2 umgeschaltet werden, welche an die Zweige i bzw. 2 angeschlossen und auf dieselbe Frequenz eingestellt sind. Diese beiden Sender sind so angebracht, daß sie die Zweige i bzw. 2 nach der Schwingungsart Hol erregen, und der -eine der beiden Sender soll beim Ausfallen des anderen eingesetzt werden. Die Zweige i und 2 sind mit den erfindungsgemäßen Einrichtungen Dl bzw. Dz versehen, welche auf idie Frequenz F abgestimmt sind. Diese beiden Einrichtungen sind so angebracht, daß die eine Einrichtung Dl ständig in der geöffneten Stellung ist, wenn die andere D2 sich in der geschlossenen Stellung befindet, und umgekehrt. Beispielsweise sei Dl in ider geöffneten Stellung angenommen und ermöglicht daher die Verbindung zwischen dem Sender Ei und dem Strahler R; D2 ist in der geschlossenen Stellung und verhält sich gegenüber E2 fast wie ein Kurzschluß. Wenn die Anordnung so ausgebildet wurde, daß Dl und D2 in ihrer geschlossenen Stellung in den Eingang des Zweiges 3 eine unendliche Parallelimpedanz einführen, so wird in dem behandelten Fall die ganze Energie von Ei von dem Zweig i in den Zweig 3 ohne merkliche Reflexion übergehen. Man kann leicht eine einzige Betätigungseinrichtung vorsehen, welche es gestattet, Dl zu schließen und gleichzeitig D2 zu öffnen und so einen der beiden Sender abzutrennen, während der andere in Betrieb ist.
  • Die praktische Bedeutung der Erfindung ergibt sich aus der Einfachheit der Mittel, die zur Ausführung dieser Maßnahmen benutzt werden, und ferner daraus, daß es leicht ist, die guten Kontakte zu gewährleisten, die bei jedem Organ unerläßlich sind, welches bewegliche Teile in einem Höchstfrequenzfeld aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bandsperre für Zentimeterwellen, die sich in einem rechteckigen Hohlleiter nach der transversal-elektrischen Wellenart Hol ausbreiten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei dünne Metallstäbe in gleicher Fluchtlinie an je einer schmalen Wand des Hohlleiters und senkrecht zu dieser Wand angebracht sind, von denen der eine eine feste Stellung einnimmt und der andere an seinem Ende einen im rechten Winkel verlaufenden leitenden Arm trägt und frei um sich selbst drehbar so angeordnet ist, daß die Einrichtung als Bandsperre wirkt, wenn dieser Arm senkrecht zu der Achse des Hohlleiters steht, und daß sie für die gleiche Welle einen zu vernachlässigenden Reflexionskoeffizienten aufweist, wenn der Arm 'zu der Hohlleiterachse parallel liegt. z. Bandsperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab, welcher eine feste Lage einnimmt, mit Mitteln versehen ist, um seine Eindringtiefe in den Hohlleiter und somit die Sperrfrequenz des Filters zu regeln. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeig'hnet, daß der frei drehbare Stab mit Hilfe einer Seheibe festgehalten wird, die innerhalb des Hohlleiters angeordnet ist und gegen dessen Wand so anliegt, daß sie einen zu vernachlässigenden Reflexionskoeffizienten für die Welle und einen guten Kontakt mit dem Hohlleiter hat. q.. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine feste Lage einnehmende Stab mit Gewinde versehen ist und z. B. mittels einer Rändelscheibe mehr oder weniger tief in den Hohlleiter eingeschraubt werden kann. Anordnung zur Umschaltung zweier Wellenerzeuger mit der gleichen Ultrahochfrequenz auf eine Belastung, bei welcher eine Y-Verzweigung von rechteckigen Hohlleitern mit einem Zweig an die Belastung und mit je einem Zweig an die Wellenerzeuger angeschlossen ist, die den betreffenden Zweig mit einer. transversul-elektrischen Hol-Welle erregen, .dadurch gekennzeichnet, daß in den mit den Wellenerzeugern verbundenen Zweigen je eine Bandsperre nach Anspruch i angeordnet ist und Mittel vorgesehen sind, um gleichzeitig die eine dieser Sperren in Betrieb und die andere außer Betrieb zu setzen.
DENDAT891999D Bandsperre für Zentimeterwellen Expired DE891999C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2910659A (en) * 1956-05-21 1959-10-27 Bell Telephone Labor Inc Microwave impedance branch

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BE531757A (de) * 1953-09-10

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