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DE1081367B - Vorrichtung zum Herstellen ein- oder mehrschichtiger Bauplatten als Fertigteile fuerFertighaeuser - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen ein- oder mehrschichtiger Bauplatten als Fertigteile fuerFertighaeuser

Info

Publication number
DE1081367B
DE1081367B DES58654A DES0058654A DE1081367B DE 1081367 B DE1081367 B DE 1081367B DE S58654 A DES58654 A DE S58654A DE S0058654 A DES0058654 A DE S0058654A DE 1081367 B DE1081367 B DE 1081367B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
drum
centrifugal
prefabricated
centrifugal drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58654A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Smetana
Otto Konopka
Bohumir Kula
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES58654A priority Critical patent/DE1081367B/de
Publication of DE1081367B publication Critical patent/DE1081367B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • B28B13/0215Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen ein- oder mehrschichtiger Bauplatten als Fertigteile für Fertighäuser Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zum Herstellen von ein- oder mehrschichtigen Bauplatten, die Fertigteile für den Hausbau bilden.
  • Mit der Vorrichtung werden Bauplatten derart hergestellt, daß auf eine glatte oder verziert profilierte Unterlage durch Schleudern zunächst eine Schicht eines Verputzgemisches, auf dieselbe eine Schicht von Betongemisch, die sogenannte »Unterschicht« nach dem Einbetten der Armierung eine weitere Betongemisch-Schicht, die sogenannte »Oberschicht«, aufgetragen und diese Schichten durch Rütteln von oben verdichtet werden, worauf schließlich durch Schleudern eine Schicht von Verputzgemisch aufgetragen und diese mit einer Glättleiste geglättet wird. Die Form für diese Bauplatten wird von einem Formrahmen gebildet, in den das Material schichtweise eingefüllt wird.
  • Eine Füllung des Formkastens von Hand bedingt eine langwierige, anstrengende Arbeit, bei der sich eine weitgehend ungleichmäßige Schichtung ergibt, die eine stets gleichbleibende Qualität des Erzeugnisses nicht gewährleistet. Um diese Nachteile auszuschalten, verwendet man eine Wurfvorrichtung, die das Material in denFormrahmen schleudert und diederart überdem Rahmen angeordnet wird, daß man sie zwecks Vermeidung einer Materialanhäufung an einer bestimmten Stelle des Formrahmens verschwenken oder verschieben kann. Die Wurfvorrichtung wird dabei von einem ortsfesten Förderband mit Material gespeist. Der Schwenk- oder Verschiebeweg für die Wurfvorrichtung wird durch diese Bindung an einen ortsfesten Materialzubringer sehr stark begrenzt. Eine Ortsveränderlichkeit des Förderbandes, die eineVergrößerung dieses Weges ermöglichen würde, ist nur schwer durchführbar und würde zu verwickelten Konstruktionen der Beschickungsanlage führen. Da es sich aus denselben Gründen auch verbietet, den Formrahmen unter einer ortsfesten Wurfvorrichtung verfahrbar zu machen, sind die bisher bekannten Vorrichtungen der obengenannten Art nur zur Beschickung von Formrahmen begrenzter Abmessungen verwendbar und für eine leistungsfähige Massenfertigung von sogenannten Großblöcken nicht geeignet.
  • Die Erfindung geht einen anderen Weg. Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine Möglichkeit, die Wurfvorrichtung, die zweckmäßig in Form einer Schleudertrommel ausgeführt wird, über den Formen in einem praktisch brauchbaren Ausmaß zu verfahren, nur dann gegeben ist, wenn die Vorratsbehälter für den Baustoff zusammen mit der Trommel verfahren werden.
  • Der erfinderische Schritt ist darin zu sehen, daß bei der von der Erfindung geschaffenen Vorrichtung beiderseits der in beiden Richtungen drehbaren Schleudertrommel Vorratsbehälter für den Baustoff vorgesehen sind. Der durch diese Bauweise erzielte Fortschritt liegt darin, daß eine solche Menge Baustoff mitgeführt werden kann, die in einem einzigen Vorratsbehälter nicht untergebracht werden könnte, ohne diesem Behälter eine Höhe zu geben, die für den praktischen Betrieb zu ungeschickt wäre. Andererseits ist die Möglichkeit gegeben, Bauplatten aus mehreren Schichten mit unterschiedlichen Baustoffen herzustellen, wobei zwei unterschiedliche Baustoffe in je einem Behälter gelagert werden und die Vorrichtung wahlweise den einen oder den anderen Baustoff, je nach den Erfordernissen einer kontinuierlichen Massenherstellung, entnehmen kann.
  • Zweigeteilte, durch Rüttler beaufschlagte Behälter, deren Teilkammern unterschiedliche Baustoffbestandteile aufnehmen, sind an sich bekannt. Sie sind bisher aber nur dazu verwendet worden um diese Bestandteile miteinander zu mischen, damit vor dem Ausstoß in einen Auswurfkanal ein einheitlicher Baustoff bestimmter Zusammensetzung entsteht. Bauplatten, die aus einer Mehrzahl von Schichten unterschiedlicher Materialstruktur bestehen, können unter Verwendung derartiger Behälter nicht hergestellt werden, ohne bei jedem Wechsel von einer Schicht zur anderen mindestens eine der Teilkammern mit einem die Struktur der nächsten Schicht bestimmenden Material neu zu füllen. Dieser Austausch der Füllungen, der einer kontinuierlichen Massenfertigung entgegensteht, ist bei der von der Erfindung geschaffenen Vorrichtung nicht erforderlich. Gemäß der Erfindung ist beiderseits der in beiden Richtungen drehbaren- Schleudertrommel -je ein zusammen mit dieser über die Formen verfahrbarer, den Baustoff aufnehmender und am Boden nach der Schleudertrommel hin offener -Vorratsbehälter angeordnet und mit der Schleudertrommel. auf gemeinsamem Fahrgestell untergebracht. dessen schwingbare Böden durch Rüttler zu beaufschlagen sind.
  • Um eine kontinuierliche Zuleitung des Materials an die Schleudertrommel zu sichern, können die Böden der Behälter zu der horizontalen Achse der drehbaren Trommel in einem Winkel = von 12 bis 35° geneigt sein.
  • An der der Trommel abgekehrten Wand der Behälter kann ein an deren- oberem Rand befestigter elastischer Stoff herabhängen, der zwischen sich und den Behälterwänden einen" Luftspalt beläßt. Dieser Stoff wird durch die schwingenden Böden in Bewegung gehalten, wodurch ein besseres Nachrutschen des Baustoffes erzielt wird.-Die von der Schleudertrommel geleistete Verdichtungsarbeit wird durch Rüttler unterstützt, deren Rammwerkzeuge auf den in den Formrahmen gefüllten Baustoff einwirken. Um diese Einwirkung aufzuheben, wenn sich unter den Rammwerkzeugen eine in der Bauplatte vorzusehende Aussparung befindet, kann gemäß der Erfindung an dem Fahrgestell an Zapfen ein gabelförmiger Rahmen -drehbar gelagert sein, an clem Rüttelgehäuse befestigt sind und dessen Endlagen eine Kurbelwelle unter Vermittlung einer Kulisse sichert.
  • Zur Veränderung der Schleuderbreite der Schleudertrommel, die erforderlich ist, wenn sich die mit der Aussparung versehene- Zone der Bauplatte im Wirkungsbereich der Schleudertrommel befindet, ist es zweckmäßig, an den Mündungen der Behälter Schieber vorzusehen, die mit den Böden der Behälter ein Ganzes bilden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Vorrichtung im Aufriß und Fig.2 im Grundriß.
  • Auf einer Unterlage 1 (Fig. 1) ist ein Formrahmen 2 und im Innern des Rahmens je nach Bedarf auch ein Fenster- oder Türfutter 3 befestigt. Entlang der Unterlage 1 sind beiderseits des Formrahmens Schienen 4 gelagert, auf denen sich die Räder 5 eines Fahrgestelles 6 einer Schleudervorrichtung bewegen. An dem Fahrgestell 6 sind sich über die Breite des Formrahmens erstreckende Vorratsbehälter 7, 8 in der Fahrtrichtung hintereinander angeordnet. Deren Wände sind mit einem lose hängenden Gummi- oder Linoleumteppich 9, 10 oder mit einem anderen elastischen Stoff belegt. Der Teppich ist nur an dem oberen Rand der Vorratsbehälter 7, 8 befestigt. Der Vorratsbehälter 8 weist genau dasselbe Zubehör wie der Vorratsbehälter 7 auf, deshalb werden in der weiteren Beschreibung die Vorratsbehälter sowie das Zubehör mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Der zweckmäßig unter einem Winkel von 12 bis 35° geneigte Boden des Vorratsbehälters 7 wird von Zubringern 11, 11 a, 11 b gebildet, die schwingbar aufgehängt sind und durch einen Exzenter 12 oder eine andere Vorrichtung vom Motor 13 in eine Schwingbewegung versetzt werden. Jeder Zubringer wird selbständig angetrieben. Den Impuls zum Inbetriebsetzen der Zubringer erteilen auf elektrische Weise ein Daumen 14 und Anschläge 15, die an dem Rand des. Formrahmens 2 befestigt und beliebig einstellbar sind. Zwischen den einzelnen Zubringern 11, 11 a, 11 b sind abwärts abgeschrägte Trennmesser 16 angeordnet, die die Bildung von fortschreitenden Zwischenräumen zwischen den Zubringern in der Gemischschicht verhindern. Die Mittelwände des Vorratsbehälters 7 sind unten entlang ihrer ganzen Länge mit einem einstellbaren Schieber 17 versehen, welcher gemeinsam mit den Zubringern 11, 11a, 11b bzw. mit den Böden des Vorratsbehälters die Mündung des Vorratsbehälters 7 bildet, die je nach Bedarf einstellbar ist. Von der Seite ist ein steuerbarer Winkelschieber 18 angeordnet, mit dem die Mündung des Vorratsbehälters 7 beim Zubringer 11 b verdeckt und dadurch die Breite des Schleuderns des Gemisches geändert werden kann.
  • In der Mitte zwischen den Mündungen der Vorratsbehälter 7, 8 ist an dem Fahrgestell 6 eine mit Schaufeln 20 versehene Schleudertrommel 19 und über derselben entlang ihrer ganzen Länge eine Schutzhaube 21 angeordnet. Die Schleudertrommel 19 wird von einem Elektromotor 22 angetrieben, der in beiden Richtungen laufen kann.
  • An dem Fahrgestell 6 sind Zapfen 23 angeordnet (Fig.2), an denen waagerecht liegend ein gabelförmiger Rahmen 24 schwingbar gelagert ist, der auf Federn ein System von auswechselbaren Gehäusen 25 mit Rüttlern trägt. Mittels einer Kulisse 26 und einer Kurbelwelle wird der Rahmen 24 in seiner oberen unwirksamen Lage gehalten. Die einzelnen in den Gehäusen 25 gelagerten Rüttler werden mittels einer Schraubenvorrichtung 27 außer Betrieb gesetzt. Dieses Außerbetriebsetzen wird dann durchgeführt, wenn sich in der Bauplatte eine Tür- oder Fensteröffnung befindet, wenn die Platte abgeschwächt werden soll u. dgl.
  • An dem Fahrgestell sind auch die folgenden Mechanismen befestigt: Eine Glättleiste 28, die eine horizontale schwingende und kreisende Bewegung ausführt, ein Elektromotor mit einem Getriebegehäuse 29 und mit einem Exzenter und Rüttler 30. Die Vorrichtung wird während ihrer Fahrt durch einen Elektromotor 31 angetrieben, der in beiden Richtungen umlaufen kann.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Auf die Unterlage 1, entweder mit einer glatten Oberfläche, wenn auf dieselbe zuerst der innere Putz geschleudert werden soll, oder mit einer verziert profilierten Oberfläche, wenn der äußere Putz ein Relief aufweisen soll, wird der Formrahmen2 befestigt. Der Behälter 7 wird mit Betongemisch und der Behälter 8 mit Putzgemisch gefüllt. Der Elektromotor 22 setzt die Schleudertrommel 19 in der gewünschten Richtung in Drehung und der Elektromotor 31 bewirkt die Bewegung der ganzen Schleudervorrichtung in der Richtung gegen den Formrahmen. Sobald der Daumen 14 auf den ersten Anschlag 15 stößt, setzen die Elektromotoren 13 die Zubringer 11, 11 a, 11 b in Tätigkeit.
  • Die Zubringer beginnen infolge ihrer Schwingbewegung das Putzgemisch auf die Schaufeln20 der Schleudertrommel 19 zu laden, die das Gemisch fließend in den Raum des Formrahmens 2 schleudert. Schon bei diesem Schleudern wird das Gemisch derart verdichtet, daß die gewünschte Menge des Gemisches in den Formrahmen eingebracht wird, ohne daß ein Ansatz nötig wäre, der beim Füllen mit einem lose geschütteten Gemisch unerläßlich wäre. Sobald die Mündung des Behälters 8 zum Ende des Formrahmens gelangt, werden durch Einwirkung des Daumens 14 und des Anschlages 15 die die Zubringer 11, 11 a, 11 b des Behälters 8 antreibenden Elektromotoren abgestellt, wodurch der erste Arbeitsgang beendet ist.
  • Für den zweiten Arbeitsgang wird die Drehrichtung der Elektromotoren 31 und 22 geändert, und die Schleudervorrichtung beginnt wiederum über den Formrahmen2, jedoch in entgegengesetzter Richtung wie zuvor, zu fahren, wobei wieder durch Einwirkung des Daumens und der Anschläge 15 die Elektromotoren 13 und der Zubringer 11, 11 ca, 11b, diesmal unter dem Behälter 7, in Betrieb gesetzt werden. Die Zubringer beginnen infolge ihrer Schwingbewegung das Betongemisch aus dem Behälter zuzuführen, wobei das Betongemisch durch die Schleudertrommel 19 mit den Schaufeln 20 auf die Grundschicht des Verputzes geschleudert wird.
  • Beim dritten Arbeitsgang wird auf die Betongemischschicht die Armierung gelegt, und der vierte Arbeitsgang, der eine Analogie des zweiten Arbeitsganges darstellt, schließt das Schleudern von Betongemisch aus dem Behälter 7 auf die beim dritten Arbeitsgang gelegte Armierung ein.
  • Der fünfte Arbeitsgang ist das Rütteln, welches derart ausgeführt wird, daß eine Programmwalze in Tätigkeit gesetzt wird, die die Fahrt der Schleudervorrichtung schrittweise steuert, wobei sich die Vorrichtung in vorgeschriebenen Zwischenzeiten um eine kleinere Entfernung als die Breite der Rüttelgehäuse 25 in .der Richtung der Längsachse der Schleudervorrichtung fortbewegt. Bei der Fortbewegung wird der ganze Rahmen 24 durch die Kurbelwelle in die unwirksame Lage gehoben und in dieser Lage durch die Kulisse 26 gesichert. Nach Einstellung der Fortbewegung der Vorrichtung bringt die Programmwalze die Kulisse 26 wieder automatisch in Tätigkeit, die den Rahmen 24 in die untere Arbeitslage herabläßt, und in dieser Lage beginnen die Rüttler ihre Tätigkeit. Nach beendetem Rütteln werden die Rüttler selbsttätig abgeschaltet, der Rahmen 24 in seine obere unwirksame Lage gehoben, und der gleiche Vorgang wird entlang der ganzen Länge 'der Schleudervorrichtung wiederholt.
  • Der sechste Arbeitsgang bildet eine Analogie des ersten Arbeitsganges mit der einzigen Änderung, daß ein Verputzgemisch auf die durch die Rüttler verdichtete Betonschicht geschleudert wird.
  • Beim siebenten Arbeitsgang wird durch das Herablassen in die untere Arbeitsstellung die Glättleiste 28, die ein horizontales Rütteln ausführenden Rüttler 30 und der die kreisförmige Glättbewegung der Leiste '28 hervorrufende Elektromotor 29 in Tätigkeit gesetzt, wobei die Leiste 28 über die ganze Länge der Bauplatte gezogen wird. Am Ende des Formrahmens 2 wird die Glättleiste 28 in ihre obere, unwirksame Lage gehoben.
  • Nach Beendigung des siebenten Arbeitsganges ist die Bauplatte fertig und zum Ausheben aus der Form und Ausreifen bzw. Trocknen bereit, während die Schleudervorrichtung sich über den weiteren Formrahmen weiterbewegt.
  • Bei der Herstellung von Bauplatten (Großblöcken) mit einer Tür- oder Fensteröffnung wird das Futter 3 auf die Unterlage 1 ins Innere des Formrahmens 2 gelegt. Das Herstellungsverfahren ist ähnlich wie der Vorgang bei der Herstellung von Platten ohne Öffnungen, nur mit dem Unterschied, daß beim Schleudern des Gemisches aus jedem der Behälter bei der Überfahrt über das Futter die sich jeweils über dem Futter 3 befindlichen Zubringer mit dem Daumen 14 und Anschlägen 15 selbsttätig außer Betrieb gesetzt werden. Auch werden während des Rüttelvorganges die sich über dem Futter 3 befindenden entsprechenden Rüttelgehäuse 25 mittels der Schraubenvorrichtung 27 in ihre obere unwirksame Lage gehoben.
  • Die Verteilung und Tätigkeit der Zubringer 11, il a, 11b sowie der Rüttelgehäuse 25 kann durch deren Austausch je nach den gegebenen Ausmaßen des Tür- oder Fensterfutters oder je nach der Dicke der Bauplatten oder verschiedener Ausmaße, Profile u. dgl. geändert werden. Die erfindungsgemäße Schleudervorrichtung kann in einer solchen Ausführung verwendet werden, bei der die Schleudervorrichtung nicht fahrbar ist, unter dieser jedoch die Unterlage oder Unterlagen mit eigenem oder zentral gesteuertem Antrieb sich bewegen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen ein- oder mehrschichtiger Bauplatten als Fertigteile für Fertighäuser mittels einer über feststehenden Formen beweglichen, dem Baustoff eine Vorverdichtung erteilenden Schleudertrommel, welche mit quer zur Bewegungsrichtung verlaufenden Schleuderschaufeln ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der in beiden Richtungen drehbaren Schleudertrommel (19) je ein zusammen. mit dieser über die Formen (2) verfahrbarer, den Baustoff aufnehmender und am Boden nach der Schleudertrommel (19) hin offener Vorratsbehälter (7, 8) angeordnet und mit der Schleudertrommel (19) auf gemeinsamem Fahrgestell (6) untergebracht ist, dessen schwingbare Böden (11, 11 a, 11 b) durch Rüttler (12) zu beaufschlagen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden. (11, 11d, 11b) der Behälter (7,8) zu der horizontalen Achse der drehbaren Trommel (19) in einem Winkel von 12 bis 35a geneigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Trommel (19) abgekehrten Wand der Behälter (7, 8) ein an deren oberem Rand befestigter elastischer Stoff (9) herabhängt, der zwischen sich und den Behälterwänden einen Luftspalt beläßt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fahrgestell (6) an Zapfen (23) ein gabelförmiger Rahmen (24) drehbar gelagert ist, an dem Rüttelgehäuse (25) befestigt sind und dessen Endlagen eine Kurbelwelle durch Vermittlung einer Kulisse (26) sichert.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Mündungen der Behälter (7, 8) angeschlossene Schieber (18) mit den Böden (11, 11a, 11b) der Behälter (7, 8) ein Ganzes bilden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 832 725, 450 515; schweizerische Patentschrift Nr. 131 749.
DES58654A 1958-06-19 1958-06-19 Vorrichtung zum Herstellen ein- oder mehrschichtiger Bauplatten als Fertigteile fuerFertighaeuser Pending DE1081367B (de)

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