DE1080966B - Einziehvorrichtung fuer eine Buerstenstopfmaschine - Google Patents
Einziehvorrichtung fuer eine BuerstenstopfmaschineInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung· bezieht sich auf eine Einziehvorrichtung
für eine Bürstenstopfmaschine zum Herstellen von Bürsten aus endlosen synthetischen Fasern,
wobei die Fasern einem Zuführungskopf in Bandform zugeführt werden, welcher das Faserband in
einer Länge in die öffnung des Einziehwerkzeuges in axialer Richtung einschiebt, die gleich derjenigen des
für die Bildung des Büschels notwendigen Bundeis ist, nach Patent 1 049 823.
In dem Hauptpatent ist eine automatisch arbeitende Bürstenstopfmaschine beschrieben, die für die Herstellung
der Borstenbüschel ein endloses Band aus synthetischen Fasern benutzt, wobei das. Band von
einer Spule abläuft und für die Bildung der Borstenbüschel seitlich in eine Einziehvorrichtung eingeführt
wird. Die Borstenbüschel werden direkt auf die für die Bildung der Büschel erforderliche Länge von dem
Band abgeschnitten, wobei die Länge der Büschel in Abhängigkeit vom ihrer Länge, veränderlich ist, die
sie auf der Bürste haben sollen. Die Einziehvorrichtung für die Bürstenstopfmaschine, gemäß dem
Hauptpatent, welche ein senkrecht zum Arbeitstisch zwischen einer oberen und unteren Stellung bewegtes
Einziiehwerkzeug aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer quer zu der Vorrichtung verlaufenden,
in einen Kanal mündenden Öffnung versehen ist, in der sich eine Zunge bekannter Art
bewegt; über der ersten, Öffnung mündet eine weitere Öffnung, die quer zu der Einziehvorrichtung gestellt
ist, wobei der Zuführungskopf der in diesem Patent beschriebenen· Maschine eine Trommel besitzt, auf
der das Band in einer Leerwindung geführt ist, und ferner zwei Greiferzangen aufweist, die es ermöglichen,
das Band während des Abschneidens eines Büschels stillzusetzen,. Die Länge des, Borstenbüschels
wird hierbei automatisch bestimmt mittels einer Schablone der herzustellenden Bürste, und zwar
durch eine elektronische Steuerung, die den Antriebsmotor für das Band entsprechend der genauen Länge
des Borstenbüschels eine entsprechende Anzahl Umdrehungen ausführen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bürstenstopfmaschine gemäß dem Hauptpatent
wesentlich durch die besondere Ausgestaltung des Zuführungskopfes zu verbessern. Dies wird dadurch erreicht,
daß der Zuführungskopf folgende Teile umfaßt:
1. Zwei Greiferzangen, durch die das Faserband hindurchgeführt ist, die so zu betätigen sind, daß sie
das Band mittels elektromagnetischer Steuerorgane einzeln festklemmen können, wobei eine
dieser Zangen während des größeren Teiles der Periode, die zwischen dem Einsetzen zweier aufeinanderfolgender
Büschel liegt, unbeweglich gehalten wird;
Einziehvorrichtung
für eine Bürstenstopfmaschine
für eine Bürstenstopfmaschine
Zusatz zum Patent 1 049 823
Anmelder:
Societe La Brosse & J. Dupont Reunis,
Paris
Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr. jux. A. Welling
und Dipl.-Ing. L. Welling, Patentanwälte,
Köln, Lothringer Str. 81
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 24. Juli 1954
Frankreich, vom 24. Juli 1954
2. ein elektromagnetisches Element, welches betätigt wird, um di'e bewegliche Zange einmal im Laufe
jeder dieser Perioden hin- und hergehend parallel zur Achse des Bandes zu verschieben;
3. ein hinteres Widerlager, gegen welches die bewegliche
Zange im Laufe ihrer Verschiebung zum Anhalten kommt;
4. einen Nocken, der mit dem hinteren Widerlager in Verbindung steht, um dessen Lage zu bestimmen;
5. einen zweiten Nocken, der mit der festen Zange in Verbindung steht, um deren Abstand von der
Achse der Einziehvorrichtung einzustellen;
6. eine Schere zum Abschneiden der Borstenbüschel von dem Faserband, die aus einer von der festen
Zange getragenen Platte und einem beweglichen, von dem beweglichen Teil der Einziehvorrichtung
getragenen Teil besteht.
Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß der Zuführungskopf einen einfachen Aufbau erhält und die
Einstellung der Länge der Borstenbüschel mit Hilfe von Nocken genau vorgenommen werden kann, ohne
Gefahr zu laufen, daß durch Zurückschnellbewegungen bei der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine
Fehler auftreten.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung gleiten die beiden Zangen in ein und derselben
Gleitbahn. Sie besitzen Verlängerungen, die mitein-
009 50S/6
ander, in Berührung kommen, um den Hub der beweglichen Zange in Vorwärtsrichtung zu begrenzen. Der
die Stellung der festen Zange steuernde Nocken wird derart angetrieben, daß er die Stellung der festen
Zange in dieser Richtung zwangläufig steuert.
Vorteilhaft besitzen die für das Festklemmen der Greiferzangen benutzten elektromagnetischen Elemente
eine in einem radialen magnetischen Ringfeld bewegliche Spule und sind mit einem Hebel versehen,
der um die Achse der beweglichen Spule drehbar ist und die Zange mittels einer auf dem genannten
Hebel gleitenden Kugel betätigt.
Die folgende Beschreibung der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung läßt die Einzelheiten
für deren Durchführung erkennen, die als Bestandteile der Erfindung anzusehen sind.
Fig. 1 ist eine Ansicht des oberen Teiles der Maschine,
die mit einer Einziehvorrichtung bekannter Bauart und einem erfindungsgemäßen Zuführungskopf ausgerüstet ist, wobei die zweite Bearbeitungsstelle von einer automatischen Bohrmaschine für das
Bohren der Bürstenkörper eingenommen wird;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt des Zuführungskopfes längs tier Linie H-II der Fig. 3;
Fig. 3 ist eine teilweise Draufsicht, welche die Anordnung der elektromagnetischen Elemente für den
Klemmvorgang der Greiferzangen zeigt;
Fig. 4 ist ein teilweiser Längsschnitt längs der Achse des elektromagnetischen Bauelementes, welches
zur Verschiebung der beweglichen Zange verwendet wird;
Fig. 5 ist ein Axialschnitt durch eines der elektrischmagnetischen
Bauelemente für den Klemmvorgang der Zangen und zeigt seine Zusammenarbeit mit
diesen Zangen;
Fig. 6 ist ein waagerechter Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 1 durch das bewegliche Teil der Einziehvorrichtung,
welches die Schere trägt, die mit der Platte der festen Zange zusammenarbeitet, um die
Büschel von dem endlosen Faserband abzuschneiden.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Maschine besitzt das Gehäuse einen Tisch 1,
der die beiden Schlitten 2 und 3 trägt, die sich senkrecht zueinander verschieben können und auf denen
die Werkstückträger 16 befestigt sind. Oberhalb des Tisches besitzt das Gehäuse einen oberen Querträger
401, auf dem oberhalb jedes Werkstückträgers 16 eine automatische Bohrmaschine 450 beliebiger Bauart
bzw. eine Einziehvorrichtung befestigt ist, wobei letztere direkt von einem elektromagnetischen Bauelement
405 angetrieben wird, dessen Bauart in dem Hauptpatent im einzelnen beschrieben ist. Der Häuptmotor
162 der Maschine ist ebenfalls auf dem oberen Querträger 401 angeordnet. Er treibt über eine Riemenscheibe 451 und einen Riemen 452 die Hauptwelle
161 an, die sich in nicht dargestellten Lagern dreht, die in dem Gehäuse 453 angeordnet sind, welches
die Antriebseinrichtung der Pleuelstange 13 der Zunge enthält, die sich in d.em beweglichen Teil 62
der Einziehvorrichtung hin- und hergehend verschiebt.
Der als Ganzes mit 454 bezeichnete Zuführungskopf ist auf einem Schlitten 20 angeordnet, der auf
dem Tisch 1 gleitet. Seine Grundplatte 455 gleitet auf Gleitbahnen 456, die fest mit dem Schlitten 20 verbunden
sind; er ist auf diesen Gleitbahnen durch Führungen 457 geführt. Die Platte 455, welche den
Zuführungskopf 454 und die Nocken für die Steuerung der Greiferzangen, die später beschrieben werden,
trägt, kann senkrecht zur Zeichenebene der Figur verschoben werden zu einem Zweck, der weiter unten
erläutert wird.
Auf der Grundplatte 455 ist links in Fig. 2 ein Klotz 458 befestigt, in welchem das hintere Widerlager
459 gleitet, wobei die bewegliche Zange 460 und die feste Zange 461 in gleicher Weise vordere Widerlager
bilden. In diese drei Stücke ist ein Kanal gebohrt, durch welchen das Faserband 11 hindurchtreten
kann, welches von den beiden Greiferzangen zusammen von rechts nach links auf Fig. 2 transportiert
wird. In der Verlängerung der Zangen und in bezug auf die Einziehvorrichtung hinten ist die Grundplatte
455 mit einer Büchse 462 versehen, in der eine Welle 463 drehbar angeordnet ist, die an ihrem unteren
Ende ein Schneckenrad 464 trägt, welches mit einer in den Figuren nicht dargestellten Schnecke im Eingriff
steht, die mit einer Welle 465 fest verbunden ist, die sich in Lagern dreht, die in dem Schlitten 20
(Fig. 1) vorgeselien sind. Die Welle 465 wird über
Kardangelenke 466, 467 und die Teleskopwelle 468 von einem Kettenrad 469 angetrieben, welches auf
dem Gehäuse der Maschine drehbar angeordnet ist und selbst über die Kette 470 und ein Kettenrad 471
angetrieben wird, welches auf der Hauptwelle 161 aufgekeilt ist. An ihrem oberen Ende trägt die Welle
463 (Fig. 1) dlie beiden Nocken 472 und 473, welche die Verschiebung der mit der beweglichen Zange zusammenarbeitenden
Widerlager steuern. Der Nocken 472, der das hintere Widerlager steuert, hat eine am
Außenumfang liegende Nockenfläche, während der Nocken 473, der das vordere Widerlager betätigt,
eine innenliegende Nockenfläche hat. In dem Klotz
458 des Zuführungskopfes ist unter dem Widerlager
459 eine Kulissenführung 474 vorgesehen, die unter der Einwirkung einer Feder, 475 steht, welche in
Achsrichtung auf sie einwirkt, um ihr rechtes Ende, welches eine Rolle 476 trägt, an dem Nocken 472 zur
Anlage zu bringen,. Diese Kulissenführung474 ist mit einer senkrechten Bohrung versehen, in die ein Zapfen
477 eingepaßt ist, der von dem unteren Teil des Widerlagers 459 ausgeht, wobei der Klotz 458 die
erforderlichen Ausnehmungen besitzt, um dem Widerlager 459 die durch den Nocken 472 aufgedrückte
maximale Verschiebung zu ermöglichen. Die feste Zange 461 dient als vorderes Widerlager. Sie ist in
ähnlicher Weise mittels eines Zapfens 478 mit einer zweiten Kulissenführung 479 verbunden, die sich parallel
verschiebt zu der aus den Zangen 460, 461 und dem Widerlager 459 bestehenden Gesamtanordnung
in dem Klotz 458.
An ihrem rechten Ende in Fig. 2 ist diese Kulissenführung 479 hakenförmig ausgebildet zwecks Aufnahme
der Rolle 480, die sie senkrecht in bezug auf die innere Nockenfläche des Nockens 473 trägt. Eine
Feder 481, welche gegen einen mit der Kulissenführung 479 fest verbundenen Keil 482 drückt, gewährleistet
das Anliegen der Rolle 480 auf dem Nocken 473. Jede der beiden Zangen besitzt einen Schaft, der
mit einer seitlichen Verlängerung 460 a und 461a versehen
ist. Die Verlängerungen kommen miteinander in Berührung, wenn die bewegliche Zange 460 nach
vorn verschoben wird. Die Verlängerung 461 α der festen Zange 461 dient also als Widerlager für die
bewegliche Zange in dieser Richtung.
Die Verschiebung der beweglichen Zange 460 wird von folgender Einrichtung gesteuert: Unter der
Grundplatte 455 (Fig. 4) ist eine elektromagnetische Einrichtung 483 befestigt, die durch einen hohlen
Kern 484 aus weichem Eisen gebildet wird und in der Achse eines Topfes 485 befestigt ist, der die Form
5 6
einer Glocke hat, um einen ringförmigen Polzwischen- der Spule 503 fest verbunden und an ihrem Ende mit
raum 487 zu bilden. Auf den Kern ist eine Erreger- einem geraden Hebel 505 gelenkig verbunden ist, der
spule 488 gewickelt; in dem Polzwischenraum 487 um eine Achse 506 drehbar ist, die auf einer Kappe
verschiebt sich in axialer Richtung eine bewegliche 507 angeordnet ist.. Die Kappe 507 ist mit einer Platte
Steuerspule 489, die von einem Gleichstrom durch- 5 508 fest verbunden, die sich auf einem Kugellager509
flössen wird. Das aus isolierendem Material be- dreht, welches am Boden, der Glocke der elektrostehende
Gehäuse der beweglichen Spule 489 ist mittig magnetischen Vorrichtung 502 angeordnet ist.
mit einer Stange 490 verbunden, die axial in dem Die Kugel 501, die in der Vertiefung auf der Oberhohlen Kern 484 gleitet. Die Stange 490 trägt an seite des Kolbens 498 ruht, besitzt eine radial verihrem
freien Ende eine Kappe 491. Ein Winkelhebel io laufende Bohrung, deren Durchmesser ausreicht, um
492. der um die feste Achse 493 drehbar ist, ist mit das Ende des Hebels 505 frei durchtreten zu lassen,
seinem einen Ende gelenkig mit der Kappe 491 ver- Man sieht, daß die Spule 503, wenn sie von einem
bunden, während sein anderes, gabelförmig ausgebil- Strom geeigneter Durchfluß richtung durchflossen
detes Ende492 α mit einem Würfel 494 in Verbindung wird, nach oben verschoben wird. Hierdurch wird der
steht, der auf einem Zapfen 495 drehbar ist, der fest 15 Hebel 505 so verschwenkt, daß er den Kolben 498
mit der Zange 460 verbunden ist und sich in einer nach unten drückt und infolgedessen die Zange. 460
Kulissenführung 496 verschiebt, die in dem Block 458 zusammendrückt. Wenn diese durch ihre Steuer-,
(Fig. 2 und 3) ausgearbeitet ist, parallel verlaufend einrichtung verschoben wird, treibt die Kugel 501
zu der Nut 497, in welcher sich die oberen Enden der den Hebel 505 an, indem sie auf ihm gleitet, und
Zangen 460 und 461 verschieben. Wenn die beiden 20 dieser Hebel, der sich um die Achse der Stange 506
Spulen 488 und 489 (Fig. 4) gleichzeitig von Gleich- dreht, treibt unter Zwischenschaltung der Kappe 507
strom durchflossen werden, so nimmt die bewegliche die Platte 508 an, die auf dem.Kugellager 509 abrollt.
Spule 489 eine ihrer Endstellungen in dem ring- Um die Borstenbüschel von dem Faserband abzuförmigen
Magnetfeld ein, welches von dem Elektro- schneiden, hat man eine Parallelschere vorgesehen,
magneten 484,485 erzeugt wird, und zwar derart, daß 25 die eine Platte 510 besitzt (Fig. 2 und 6), die aus
die bewegliche Zange 460 mittels der Stange 490 und einer gehärteten Stahlplatte besteht und mittels
des Winkelhebels 492 gegen das hintere Widerlager Schwalbenschwänzen, in der festen Zange 461 derart
459 oder gegen, die vordere feste Zange 461 zur An- befestigt ist, daß sie die vordere Fläche dieser Zange
lage gebracht wird je nach der Richtung des- die be- berührt. Diese Platte besitzt eine Bohrung 22 α, welche
wegliche Spule 489 durchfließenden Stromes, wobei 30 den Zuführungskanal 22 verlängert. Ein mit dieser
die Stromrichtung in der Spule 488 als unveränder- Platte zusammenarbeitendes bewegliches Scherenteil
Hch angenommen wird. Diese bewegliche Zange wird 511 (Fig. 6) ist.auf dem beweglichen Teil 62 der Einalso
gegen das Widerlager zur Anlage gebracht durch ziehvorrichtung angeordnet. Dieses Scherenteil 511
die elektromagnetische Kraft, die auf die bewegliche aus gehärtetem Stahl ist U-förmig ausgebildet und so
Spule ausgeübt wird. Diese Kraft, die sehr beträeht- 35 angeordnet, daß es seitlich auf dem beweglichen Teil
lieh sein kann, kommt je nachdem zu der Kraft- gleitet unter Einwirkung der Federn 512, welche es
wirkung der Federn 475 und 481 hinzu, um die RoI- gegen die Platte 510 .andrücken. Es wird in vertikaler
len 476 und 480 gegen ihre entsprechenden Nocken Richtung durch tragende Flächen 513 gehalten, welche
anzudrücken, was jeden Lagenfehler ausschließt, der auf dem beweglichen Teil 62 der Einziehvorrichtung
von einem evtl. Abheben der Rollen von den Nocken 40 eingefräst sind. In der Basis des U-förmigen Scherenbei
einer mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit laufenden teiles ist in der Verlängerung des· in dem beweglichen
Maschine herrühren könnte. Teil der Einziehvorrichtung vorgesehenen Zufüh-
Die beiden Zangen 460 und 461 werden auf die1- rungsloches 71 eine Bohrung 514 vorgesehen, die in-
selbe Weise angetrieben und gesteuert. Es wird daher folgedessen in der oberen Lage der Einziehvorrich-
an Hand der Fig. 5 nur eine der beiden beschrieben; 45 tungdar in der Platte 510.vorgesehenen Bohrung 22 a
diese Beschreibung gilt auch für die andere. Der gegenüberliegt.
Schaft 460 der Zange ist in Längsrichtung mit dem Für die Betätigung der elektromagnetischen. Steuer-Kanal
22 versehen, in welchem das endlose Faser- einrichtung der Zangen genügt es, die Richtung des
band 11 transportiert wird. Oberhalb des Schaftes ihre beweglichen Spulen durchfließenden Gleich-
460 ist ein Kolben 498 angeo-fdnet, der nach unten 50 stromes umzukehren, was leicht mittels der Aneine
flache Verlängerung 499 besitzt, die in dem Ordnung von Stromkreisen möglich ist, wie sie in
Schaft 460 derart gleitet, daß sie den Kanal 22 ab- bezug auf die Fig. 4 der eingangs genannten Patentdeckt,
wenn der Kolben 498 seine untere Stellung ein- anmeldung beschrieben sind. Diese Stromkreise braunimmt.
Federn 500, die sich einerseits auf der Unter- chen daher.nicht noch einmal beschrieben zu werden,
seile des Kolbens 498 und andererseits gegen den 55 Es dürfte genügten, daran zu erinnern, daß jede beBoden
entsprechender Ausnehmungen abstützen, die wegliche Spule mit einer Scheibe zusammenarbeitet,
in dem Schaft 460 vorgesehen sind, halten normaler- in die zwei Löcher eingearbeitet sind und die sich vor
weise den Kolben 498 in seiner oberen Stellung. Die einer der Scheibe gegenüberliegenden fotoelektrischen
obenliegende Fläche des Kolbens 498 besitzt eine halb- Zelle dreht, die daher pro Umdrehung zwei Impulse
kugelförmige Vertiefung, in welche eine Kugel 501 60 erzeugt, deren Phase (durch entsprechende Befestizu
liegen kommt. gung der Scheibe) derart eingestellt ist, daß der
Auf der dem Zuführungskopf zugewandten Seite Wechsel der Stromrichtung in den vorbestimmten
des Blockes 458 ist ein elektromagnetisches Steuer- Augenblicken erfolgt.
element 502 angeordnet, welches eine in einem ring- Es sei bemerkt, daß die das Schneckenrad 464 an-
förmigen Magnetfeld bewegliche Spule 503 besitzt 65 treibende Schnecke ein solches Gewinde besitzt, daß
und in sämtlichen Einzelheiten ähnlich aufgebaut ist sie eine Umdrehung bei jeder vollständigen Um-
wie das die Verschiebung der beweglichen Zange drehung der Hauptwelle. 161 macht und daß das Rad
steuernde Element 483, welches an Hand der Fig. 4 464 so viel Zähne besitzt, als Büschel einzuziehen
beschrieben, worden ist. Durch die hohle Achse dieses sind. Dieses Rad muß also ausgewechselt werden,
Elementes 502 ist eine Stange 504 geführt, die mit 7° wenn die Anzahl der Büschel sich ändert; die Grund-
Claims (8)
1. Zwei Greiferzangen, durch die das Faserband hindurchgeführt ist, die so zu betätigen sind,
daß sie das Band mittels elektromagnetischer Steuerorgane einzeln festklemmen können, wobei eine dieser Zangen während des größeren
Teiles der Periode, die zwischen dem Einsetzen zweier aufeinanderfolgender Büschel
liegt, unbeweglich gehalten wird;
2. ein elektromagnetisches Element, welches betätigt wird, um 'die bewegliche Zange einmal
im Laufe jeder dieser Perioden hin- und hergehend parallel zur Achse des Bandes zu verschieben;
3. ein hinteres Widerlager, gegen welches die bewegliche Zange im Laufe ihrer Verschiebung
zum Anhalten kommt;
4. einen Nocken, der mit dem hinteren Widerlager in Verbindung steht, um dessen Lage zu
bestimmen;
5. einen zweiten Nocken, der mit der festen Zange in Verbindung steht, um deren Abstand von
der Achse der Einziehvorrichtung einzustellen;
6. eine Schere zum Abschneiden der Borstenbüschel von dem Faserband, die aus einer von
der festen Zange getragenen Platte und einem beweglichen, von dem beweglichen Teil der
Einziehvorrichtung getragenen Teil besteht.
2. Zuführungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zangen Verlängerungen
besitzen, die miteinander in Berührung kommende Anschläge bilden, um den Hub der beweglichen
Zange bei ihrer Verschiebung nach vorn zu begrenzen.
3. Zuführungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lage der feststehenden
Zange einstellende Nocken eine innenliegende Nockenfläche besitzt und in bezug auf das Einziehwerkzeug
hinter der Zange angeo'rdnet ist und eine mit der Zange fest verbundene Gleitführung
an ihrem Ende als Haken ausgebildet ist, in dem eine Rolle angebracht ist, die mit der Nockenfläche
in Berührung gehalten wird.
4. Zuführungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zange einen Schaft besitzt,
der von einem Kanal durchdrungen ist, in welchem sich das Faserband verschiebt, ferner ein
Kolben vorgesehen ist, der eine untere Verlängerung trägt, die so in dem Schaft gleitet, daß sie
den Kanal am Ende des Hubes abschließt, ferner Federn vorhanden sind, die zwischen dem Zangenschaft
und dem Kolben angeordnet sind, um das Ende der Verlängerung auf Abstand vom Boden
des Kanals zu halten.
5. Zuführungskopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß idie obere Fläche des Kolbens
jeder Zange eine halbkugelige Vertiefung besitzt, in welche eine Kugel eingreift, die auf einem
Klemmhebel der Zange gleitet.
6. Zuführungskopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetischen
Klemmelemente der Zangen eine Spule aufweisen, die sich axial in einem ringförmigen Magnetfeld
verschiebt und mittels einer Stange mit einem Hebel gekuppelt ist, der auf einer Kappe drehbar
angelenkt ist und sich um die Achse der Spule drehen kann, wobei auf diesem Hebel die Kugel
gleitet, die sich auf dem Klemmhebel verschiebt.
7. Zuführungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das· die Verschiebung der beweglichen Zange bewirkende elektromagnetische
Organ eine Spule besitzt, die in einem magnetischen Ringfeld axial am Ende einer Stange angeordnet
ist, die mit dem Ende des einen Armes eines Winkelhebels gekuppelt ist, dessen zweiter
Arm in eine Gabel ausläuft, deren Finger einen Würfel umfassen, der auf einem mit der beweglichen
Zange festverbundenen Zapfen drehbar ist.
8. Zuführungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil der
Schere durch ein U-förmiges Stahlstück gebildet wird, welches auf dem beweglichen Teil der Einziehvorrichtung
befestigt ist und durch Federn mit der von der festen Zange gehaltenen Platte in
Berührung gehalten wird und welches in vertikaler Richtung durch tragende Flächen gehalten
wird, die auf dem beweglichen Teil der Einziehvorrichtung eing'efräst sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 508/6 4.60
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| DE1080966B true DE1080966B (de) | 1960-05-05 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB36553A Pending DE1080966B (de) | 1954-07-24 | 1955-07-20 | Einziehvorrichtung fuer eine Buerstenstopfmaschine |
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-
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