DE1080601B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer mit der Zeit linear zunehmenden Spannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer mit der Zeit linear zunehmenden SpannungInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, die dazu dient, eine mit der Zeit linear zunehmende
Spannung zu erhalten, und die einen Kondensator, eine Gleichspannungsquelle und einen Widerstand, über den
der Kondensator aufgeladen wird, enthält.
Derartige Schaltungen werden hauptsächlich bei Fernsehsende- und Empfangssystemen angewendet, bei denen
eine Kathodenstrahlröhre benutzt wird. Dabei werden Einrichtungen benötigt, die zum Steuern der Abtastbewegung
des Kathodenstrahlbündels einen dreieckförmigen Strom oder eine dreieckförmige Spannung
erzeugen. Es ist bei derartigen Systemen erwünscht, daß die Steuerspannung mit der Zeit linear zunimmt. Es sind
schon Schaltungsanordnungen zur Erzeugung eines Dreieckstromes oder einer Dreieckspannung bekannt, welche
einen Kondensator, eine Gleichspannungsquelle und einen einfachen Widerstand aufweisen, über den der Kondensator
von der Gleichspannungsquelle aufgeladen wird, während eine parallel zum Kondensator geschaltete Entladungsröhre
zur periodischen Entladung des Kondensators dient.
Eine derartige bekannte Einrichtung zur Erzeugung einer Dreieckspannung ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt,
in der 1 eine Spannungsquelle, 2 einen Kondensator, 3 eine Entladungsröhre und 4 einen einfachen ohmschen
Widerstand, über den der Kondensator aufgeladen wird, bezeichnet.
Die Wirkung einer derartigen Schaltung ist folgende:
Der Kondensator 2 wird von der Spannungsquelle 1 über den Widerstand 4 mit einer durch die Größe des
Widerstandes 4 und des Kondensators 2 bedingten Geschwindigkeit aufgeladen, bis die Zündspannung der Entladungsröhre
3 erreicht ist oder bis, was bei Fernseh" systemen üblich ist, an einem Gitter der Röhre 3 (nicht
gezeichnet) ein Spannungsstoß auftritt; in diesem Augenblick entlädt sich der Kondensator plötzlich, und die Aufladung fängt von neuem an.
Der Augenblickswert der über den Kondensator 2 auftretenden Spannung nimmt während der Ladezeit aber
nur dann linear mit der Zeit zu, wenn der Ladestrom des Kondensators 2 konstant ist. Es ist zu diesem Zweck
bereits bekannt, den Kondensator 2 über einen stromkonstanten Widerstand aufzuladen, der durch eine gesättigte
Zweielektrodenröhre, durch eine Schinngitterröhre oder eine Pentode gebildet wird.
Bei der Anwendung derartiger Widerstände sind Batterien, die eine veränderliche Spannung in bezug auf
die Erde besitzen und mithin weder unmittelbar noch kapazitiv geerdet werden dürfen, unentbehrlich. Ferner
bilden die Kapazitäten, welche die genannten Batterien in bezug auf die Erde besitzen, einen Teil des die Frequenz
der erzeugten Schwingungen bestimmenden Kreises, so daß die Frequenz, die mit der Schaltung erreicht werden
kann, herabgesetzt wird.
Schaltungsanordnung zur Erzeugung
einer mit der Zeit linear zunehmenden
Spannung
Anmelder:
Philips Patentverwaltung G.m.b.H.,
Hamburg lr Mönckebergstr. 7
Hamburg lr Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom. 18. April 1935
Niederlande vom. 18. April 1935
(N39243VIIIc/21g)
Anträge nach. Gesetz Nr. 8 AHK sind gestellt und vor der
Schiedskommission für Güter, Rechte und Interessen
in Deutschland anhängig
Es ist schon vorgeschlagen worden, in Schaltungen der obenerwähnten Art, in welchen der Kondensator über
eine Pentode oder Schirmgitterröhre aufgeladen wird, Abweichungen von dem zeitlineären Spannungsanstieg
der Kondensatorspannüng infolge des Vorhandenseins von anderen Schaltelementen parallel zum Kondensator
zu beseitigen, indem eine geeignete, von der Kondensatorspannung abgeleitete Kompensationsspannung dem
Steuergitter der Laderöhre aufgedrückt wird.
Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Schaltung, bei der der Kondensator über einen einfachen, d. h. nicht stromkonstanten Widerstand aufgeladen wird, und sie bezweckt, den infolgedessen nicht genau zeitlinearen Spannungsanstieg der Kondensatorspannung zu kompensieren.
Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Schaltung, bei der der Kondensator über einen einfachen, d. h. nicht stromkonstanten Widerstand aufgeladen wird, und sie bezweckt, den infolgedessen nicht genau zeitlinearen Spannungsanstieg der Kondensatorspannung zu kompensieren.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Ladestromkreis in Reihe mit dem Ladewiderstand und
der Ladestromquelle wenigstens ein Teil der Anodenimpedanz einer Entladungsröhre liegt, an dem eine von
der Kondensatorspannung abgeleitete Spannung auftritt, die der Kondensatorspannung gleich ist.
Vollständigkeitshalber sei noch erwähnt, daß es auch schon bekannt ist, die infolge des Vorhandenseins von
nicht stromkonstanten Schaltelementen auftretenden Verzerrungen einer sägezahnförmigen Kippschwingung
mittels eines Netzwerkes zu kompensieren.
In einer Ausführungsform der Schaltung gemäß der
Erfindung wird die vom Kondensator abgeleitete Spannung dem Anodenkreis der letzten einer geraden Anzahl
von in Kaskadenschaltung verbundenen Entladungs-
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3 4
röhren entnommen, denen die über! den Kondensator auf- vollkommen linear mit der Zeit zunimmt. Dies rührt von
tretende Spannung zugeführt wird. dem Umstand her, daß der Widerstand 7 im Zusammen-
Die vom Kondensator abgeleitete Spannung kann hang mit der Röhre 6 nicht behebig hoch gewählt werden
gleichfalls dem Anodenkreis der letzten einer ungeraden kann. Der durch den Widerstand 7 fließende Strom ist in
Anzahl von in Kaskadenschaltung verbundenen Ent- 5 diesem Fall in bezug auf den Ladestrom nicht mehr ver-
ladungsröhren entnommen werden, wenn eine ungerade nachlässigbar. Dieser Übelstand kann erfindungsgemäß
Anzahl dieser Röhren durch eine Mehrgitterröhre gebildet durch eine derartige Einstellung des Punktes 13 am
wird, deren Elektrodenspannungen derart eingestellt sind, Widerstand 12 beseitigt werden, daß die im Ladestrom-
daß im Anodenkreis der Mehrgitterröhre eine Spannung . . . . „ ., /. r,\ , . ,. .
auftritt, die mit der dem Gitter zugeführten Spannung 10 kreis TOrksame Spannung mit (l + -^) multiplizierten
in Phase ist. · . ;. - Kondensatorspannung gleich ist, wobei R1 die Größe des
Eine nähere Erörterung folgt an Hand der Zeichnung, Widerstandes 4 und R2 die Größe des Widerstandes 7
in der die Fig. 2 bis 4 einige Äusführungsformen von bezeichnet. Daß bei dieser Einstellung des Punktes 13
Schaltungsanordnungen nach, der Erfindung zeigen. die Kondensatorspannung linear mit der Zeit zunimmt,
In Fig. 2 ist eine Schaltung zum Erzeugen einer zu Ab- 15 folgt aus den nachstehenden Gleichungen:
tastzwecken bei Fernsehsystemen erforderlichen Dreieck- ^ _ .
spannung dargestellt, die einen kondensator 2, eine Gleich- + ei2 — ^ -^1 + e2, (1)
Spannungsquelle 1 und einen Widerstand 4 aufweist, e __ ^ ^>
ιγ,
über den der Kondensator 2 von der GJeichspannungs- 222..
quelle 1 aufgeladen wird. Der Kondensator entlädt sich 20 j _. j _i_ j π\
absatzweise über eine Entladungsröhre 3, wobei deren
absatzweise über eine Entladungsröhre 3, wobei deren
Gitter absatzweise Impulse zugeführt werden. Die über wobei E die Spannung der Gleichspannungsquelle 1, ix
den Kondensator 2 auftretende Spannung wird über einen den Ladestrom des Kondensators 2, i2 den durch den
Kondensator 5 einer Entladungsröhre 6 zugeführt, zwi- Gitterableitungswiderstand 7 fließenden Strom, i den
sehen deren Gitter und Kathode ein Ableitungswider- 25 durch den Widerstand 4 fließenden Strom, e2 die Spannung
stand 7 liegt. Die im Anodenkreis der Röhre 6 über einen über den Kondensator 2, e12 die Spannung über den im
Widerstand 8 auftretende Spannung wird zweckmäßig Ladestromkreis liegenden Teil des Widerstandes 12, R1
den Ablenkplatten einer Kathodenstrahlröhre zugeführt. die Größe des Widerstandes 4 und R2 die Größe des
Um zu erreichen, daß die über den Kondensator 2 auf- Gitterableitungswiderstandes 7 darstellt,
tretende Spannung linear mit der Zeit zunimmt, wird die 30 - Aus den Gleichungen (1), (2) und (3) läßt sich ableiten:
im Anodenkreis der Röhre 6 auftretende Spannung über
einen Gitterkondensator 9 und. einen Ableitungswider- E -\- e12 = (^1 + J2) A1 -j- e2
stand 10 an das Gitter 11 einer Röhre angelegt, in deren °&eT
Anodenkreis ein Widerstand!^ Üegt, von dem ein Punktl3 _i IR1 Λ
mit dem von dem Kondensator 2 abliegenden Ende 35 + ^12 ~ j*1 x + ^2 \R^ + /
des Widerstandes 4 verbunden ist. Bei der beschriebenen -
Schaltung liegt in dem Ladestromkreis, der die Spannungs- Ist in dieser Gleichung während der Ladezeit e2
quelle I1 die gleichzeitig als Anodenspannungsquelle für / B1 . 1 \ · , ■, T ·, , ·, T7- ·, , o
j· -n-il c j ^^ j· ^ jj ττΓ-j i j λ j -?γ- + 1 = #!<>, so ist der Ladestrom des Kondensators 2
die Rohren 6 und 11 dient, und den Widerstand 4 und \R3 j "
den Kondensator 2 enthält, derjenige Teil des Wider- 40 während dieses Zeitraumes konstant, so daß die Spannung
Standes 12, der zwischen dem Punkt 13 und dem positiven des Kondensators linear mit der Zeit zunimmt.
Pol der Spannungsquelle 1 liegt. Der Punkt 13 ist erfin- Eine weitere Maßnahme, die erfindungsgemäß zur Ausdungsgemäß derart gewählt, daß die über den genannten gleichung der durch den Widerstand 7 herbeigeführten Teil des Widerstandes 12 auftretende Spannung der über Abweichung getroffen werden kann, besteht darin, daß den Kondensator 2 auftretenden Spannung gleich ist. 45 ein zwischen den Enden liegender Punkt des Gitterab-
Pol der Spannungsquelle 1 liegt. Der Punkt 13 ist erfin- Eine weitere Maßnahme, die erfindungsgemäß zur Ausdungsgemäß derart gewählt, daß die über den genannten gleichung der durch den Widerstand 7 herbeigeführten Teil des Widerstandes 12 auftretende Spannung der über Abweichung getroffen werden kann, besteht darin, daß den Kondensator 2 auftretenden Spannung gleich ist. 45 ein zwischen den Enden liegender Punkt des Gitterab-
Es wird mit der beschriebenen Schaltung erreicht, daß leitungswiderstandes 7 mit einem Punkt verbunden ist,
die über den Kondensator auftretende Spannung während dessen Spannung der am Gitter der Röhre 6 auftretenden
der Ladezeit linear mit der Zeit zunimmt. Dies läßt sich Spannung gleich und mit ihr in Phase ist. Der den Wider-
wie folgt erklären: stand 7 durchfließende Strom bleibt in diesem Fall in
Für den Ladestromkreis gilt die Gleichung 50 jedem Augenblick Null und kann mithin den Ladestrom
des Kondensators 2 nicht sehr beeinflussen. Außerdem
L· -\- e1% = e2-\- e4, kann infolgedessen der Kondensator 5 viel kleiner ge-
in der E die Spannung der Gleichspannungsquelle 1, e2 wählt werden, ohne daß die Gestalt der Kurve, die den
die über den Kondensator 2 auftretende Spannung, e4 die Augenblickswert der Spannung als Funktion der Zeit an-
über den Widerstand 4 und e12 die Spannung über den 55 gibt, dadurch beeinflußt wird. Die dem zwischen den
im Ladestromkreis liegenden Teil des Widerstandes 12 Enden liegenden Punkt des Ableitungswiderstandes 7
bezeichnet. Ist in dieser Gleichung während der Ladezeit zuzuführende Spannung kann dem Anodenkreis einer der
e2 = e12, d. h. ist im Ladestromkreis eine Spannung wirk- Entladungsröhren in der Schaltung entnommen werden,
sam, die der Kondensatorspannung gleich und mit ihr Eine Ausführungsform einer Anlage zur Erzeugung
in Phase ist, was durch eine richtige Wahl der Anzahl 60 einer Dreieckspannung, bei der die genannte Maßnahme
der hinter den Kondensator 2 geschalteten Stufen und angewendet wird, ist in Fig. 3 dargestellt. In dieser Figur
durch Einstellung des Punktes 13 erreicht werden kann, wird zwischen einem Punkt 14 des Widerstandes 7 und
so ist die Spannung e4 über den Widerstand 4 während der Kathode der Röhre 6 eine Spannung angelegt, die der
dieser Periode konstant. Der Kondensator wird in diesem zwischen dem Gitter und der Kathode der Röhre 6 auf-
FaIl mit einem gleichbleibenden Strom aufgeladen, und 65 tretenden Spannung gleich und mit dieser Spannung in
die Spannung über den Kondensator 2 nimmt infolge- Phase ist, da der Punkt 14 über einen Blockkondensator 15
dessen linear mit der Zeit zu. mit dem mit dem Anodenkreis der Röhre 11 verbundenen
■ Es ist bei der beschriebenen Schaltung jedoch möglich, Ende des Widerstandes 4 verbunden ist. Die Schaltung
daß durch das Vorhandensein des über den Kondensa- entspricht sonst vollkommen der in Fig. 2 dargestellten
■tor 5 angeschlossenen Widerstandes 7 die Spannung nicht 70 Schaltung. Ein Vorteil der letztgenannten Maßnahme zur
Ausgleichung des Einflusses des Gitterableitungswiderstandes 7 in bezug auf die erstgenannte besteht darin, daß
sie von der Größe des Widerstandes 4 unabhängig ist, während die erstgenannte Maßnahme von der Größe des
Widerstandes 4 und mithin von der Amplitude der zu erzeugenden Schwingungen abhängt.
In Fig. 4 ist eine Schaltung dargestellt, die zweckmäßig zum Steuern der Abtastbewegung eines Kathodenstrahlbündels
einer Kathodenstrahlröhre mit elektrostatischer Steuerung zu Fernsehsende- und Empfangszwecken angewendet
wird.
Mit dieser Schaltung wird eine dreieckförmige Spannung erzeugt mit Hilfe einer Spannungsquelle 1, eines
Kondensators 2, eines Widerstandes 4 und einer Entladungsröhre 3, der die Synchronisierimpulse zugeführt
werden, welche die Entladung des Kondensators 2 bewirken. Die über den Kondensator 2 auftretende Dreieckspannung
wird auf bekannte Weise den in Kaskadenschaltung verbundenen Röhren 6 und 11 zugeführt. Das
Gitter der Röhre 11 ist mit einem derartigen Punkt des Ausgangskreises der Röhre 6 verbunden, daß die zwischen
dem Gitter und der Kathode der Röhre 11 auftretende Dreieckspannung der Spannung, die das Gitter der Röhre 6
in bezug auf die Kathode besitzt, gleich und mit dieser Spannung in Gegenphase ist. Es treten infolgedessen in
dem Ausgangskreis der Röhren 6 und 11 über die Widerstände 8 und 12 Spannungen auf, die einander gleich und
in Gegenphase miteinander sind. Die mit der Anode der zugehörigen Röhre verbundenen Enden der Widerstände 8
und 12 sind je mit einer der zum Steuern des Kathoden-Strahlbündels dienenden Ablenkplatten 16 und 17 einer
Kathodenstrahlröhre, gegebenenfalls über einen Gitterkondensator und einen Ableitungswiderstand, verbunden.
Bei der beschriebenen Schaltung ist die Spannung in der Mittelebene zwischen den Ablenkplatten konstant, wie
dies zur Vermeidung einer Verzerrung des empfangenen Bildes bei Kathodenstrahlröhren erwünscht ist.
Um bei der beschriebenen Schaltung zu erreichen, daß die Spannung zwischen den Platten 16 und 17 linear mit
der Zeit zunimmt, wird dem Anodenkreis der Röhre 11 eine Spannung entnommen, die der Kondensatorspannung
.gleich und mit ihr in Phase ist, weil ein Punkt 13 des
Widerstandes 12 mit dem vom Kondensator 2 abliegenden Ende des Widerstandes 4 verbunden ist. Der Einfluß des
Widerstandes 7 kann bei dieser Schaltung gewünschtenfalls durch eine derartige Einstellung des Punktes 13 aufgehoben
werden, daß die Spannung zwischen diesem Punkt und dem mit dem positiven Pol der Gleichspannungsquelle
verbundenen Ende des Widerstandes 12 gleich der mit dem Faktor (-^- + 1 ] multiplizierten Span-
V-"-2 /
Tiung des Kondensators 2 ist. Es wird jedoch zweckmäßig
eine Spannung, die der zwischen dem Gitter und der Kathode der Röhre 6 auftretenden Spannung gleich
und mit ihr in Phase ist, zwischen einem Punkt des Gitter-.ableitungswiderstandes
7 und der Kathode der Röhre 6 ■dadurch angelegt, daß das vom Kondensator 2 abliegende
Ende des Widerstandes 4 über einen Kondensator 15 mit •einem Punkt des Gitterableitungswiderstandes 7 verbunden
wird.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen ■Schaltung besteht darin, daß die von der Kondensatorspannung
abgeleitete Spannung dem Anodenkreis einer Mehrgitterröhre entnommen wird, der die über einen Kondensator
auftretenden Schwingungen zugeführt werden und deren Elektrodenspannungen derart eingestellt sind,
daß die im Anodenkreis auftretende Spannung mit der dem Gitter zugeführten Spannung in Phase ist.
Bei der beschriebenen Ausführungsform kann auch zum Aufladen des Kondensators 2 eine Gleichspannungsquelle benutzt werden, die nicht gleichzeitig als Anodenspannungsquelle
für die hinter dem Kondensator geschalteten Röhren dient. Das vom Kondensator abliegende
Ende des Widerstandes wird in diesem Fall über einen Blockkondensator mit dem Punkt 13 des Anodenkreises
verbunden, dem die von der Kondensatorspannung abgeleitete Spannung entnommen wird. Um dabei zu
verhindern, daß die Gleichspannungsquelle, von welcher der Kondensator 2 aufgeladen wird, einen Kurzschluß für
die Ausgleichsspannung bildet, ist es erforderlich, daß im Speisekreis in Reihe mit der Gleichspannungsquelle ein
hoher Widerstand liegt.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer mit der Zeit linear zunehmenden Spannung an einem Kondensator,
der von einer Gleichspannungsquelle über einen einfachen, nicht gesteuerten Widerstand aufgeladen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Ladestromkreis in Reihe mit dem Ladewiderstand und der
Ladestromquelle wenigstens ein Teil der Anodenimpedanz einer Entladungsröhre liegt, an dem eine
von der Kondensatorspannung abgeleitete Spannung auftritt, die der Kondensatorspannung gleich bzw. von
einer solchen Größe ist, daß die Spannung am Kondensator mit der Zeit linear ansteigt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die über den Kondensator auftretende Spannung über
einen Gitterkondensator einer Entladungsröhre mit Ableitungswiderstand zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die von der Kondensatorspannung
1 + -—■] multiplizierten
Kondensatorspannung ist, wobei R1 die Größe des Ladewiderstandes und R2 die Größe des
Gitterableitungswiderstandes ist,
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kondensatorspannung
abgeleitete Spannung dem Anodenkreis der letzten einer geraden Anzahl von in Kaskadenschaltung
verbundenen Entladungsröhren entnommen wird, denen die über den Kondensator auftretende
Spannung zugeführt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Kondensatorspannung
abgeleitete Spannung dem Anodenkreis einer Mehrgitterröhre entnommen wird, deren
Elektrodenspannungen derart eingestellt sind, daß die in ihrem Anodenkreis auftretende Spannung mit der
Kondensatorspannung in Phase ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 3 oder 4, bei der die über den Kondensator auftretende Spannung
über einen Gitterkondensator einer Entladungsröhre mit Ableitungswiderstand zugeführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß ein zwischen den Enden liegender Punkt des Gitterableitungswiderstandes mit
einem Punkt der Schaltung verbunden ist, dessen Spannung sich in gleicher Weise ändert wie die
Spannung des mit dem Gitter verbundenen Ende des Gitter ableitungswiderstandes.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen den Enden des
Gitterableitungswiderstandes liegender Punkt mit dem vom Kondensator abliegenden Ende des Widerstandes
verbunden ist, über den der Kondensator aufgeladen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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