DE1080660B - Scherentrenner - Google Patents
ScherentrennerInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/34—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact adapted to engage an overhead transmission line, e.g. for branching
- H01H31/36—Contact moved by pantograph
Landscapes
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- Outer Garments And Coats (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
kl. 21 c 28/03
INTERNAT. KL. H 02 C
PATENTAMT
L 31455 VIIIb/21 c
ANMELDETAG: 10. OKTOBER 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 28.APRIL1960
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 28.APRIL1960
Die Erfindung bezieht sich auf Scherentrenner, deren Gegenkontakte an einer Freileitung bzw. an
einem Doppelleiter angebracht sind, und zwar auf solche Scherentrenner, deren über den oberen Gelenkpunkt
hinaus verlängerte Scherenarme als Anpreßkontakte ausgebildet sind. Die bekannten Scherentrennschalter
sind vielfach so ausgeführt, daß sich Greiferkontakte im ausgefahrenen Zustand um die
Freileitung bzw. um eine an dieser befestigte Walze leg"en. Nun hat ein solcher Greiferkontakt den Nachteil,
daß bei Verkürzung der Leitung infolge tiefer Temperaturen keine Änderung in der Lage der Kontaktwalze
zu den Greiferbacken eintreten kann, weil der im Hinblick auf einen guten Stromübergang unbedingt
erforderliche Kontaktdruck dies verhindert. In diesem besonderen Falle wird dann sowohl auf die
Träger der Freileitung als auch auf den Trennschalterstützer eine sehr hohe mechanische Beanspruchung
ausgeübt. Wenn dieser Nachteil vermieden werden soll, so muß dafür gesorgt werden, daß die Kontaktwalze
lagenmäßig der Zugbeanspruchung des Freileitungsseils nachgeben kann. Die Erfindung geht zur
Vermeidung dieses vorgenannten Nachteiles von den bekannten Scherentrennschaltern mit Anpreßkontakten
aus; es sind dies Schalter, bei denen sich die am oberen Ende der Scherenarme angeordneten oder von
deren oberen Gelenkpunkt getragenen Kontakte nach bzw. mit dem Einlauf in den Gegenkontakt spreizen
und gegen einen gegebenenfalls im Innern des Gegenkontaktes angeordneten Kontaktrahmen gepreßt werden;
hierzu sind die beweglichen Kontakte gelenkig an den oberen Scherenarmen angebracht und werden
durch drehbar gelagerte Winkelhebel in Abhängigkeit von der Stellung der Schere gespreizt und gegen den
Gegenkontakt gepreßt; durch einen gegen die Winkelhebel ausgeübten hohen Kontaktdruck bzw. durch
Aufrauhung der beweglichen Kontakte wird für eine gute Kontaktgabe gesorgt. Allerdings geht damit die
Möglichkeit verloren, auch bei den obengenannten, temperaturbedingten Lagen-(Höhen) Änderungen des
Gegenkontaktes eine Kontaktgabe unter dem erforderlichen Kontaktdruck herzustellen bzw. zu gewährleisten;
andererseits verursacht die Verwendung von Winkelhebeln und Steuergliedern Schwierigkeiten in
mechanischer und elektrischer Hinsicht.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden, und zwar dadurch, daß bei einem Scherentrennschalter,
dessen über den oberen Gelenkpunkt hinaus verlängerte Scherenarme als Anpreßkontakte
für an einer Freileitung befestigte Gegenkontakte ausgebildet sind, die Enden der oberen Scherenarme
derart gebogen sind, daß sie im ausgefahrenen Zustand der Schere in an sich bekannter Weise auseinandergespreizt
werden und sich dabei fest gegen als Scherentrenner
Anmelder:
LICENTIA Patent -Verwaltungs -G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dipl.-Ing. Wolfgang Schick
und Dipl.-Ing. Franz Petermichl, Kassel,
sind als Erfinder genannt worden
drehbare Walzen ausgeführte Gegenkontakte legen. Die Walze kann dabei an dem Anpreßkontakt auf und
ab rollen, ohne daß sich eine ins Gewicht fallende Änderung des Kontaktdruckes ergibt. Auch bei dem
bekannten Schalter mit Greiferkontakten wäre dieser Vorgang nicht möglich, wenn die beiden Greiferkontakte
bzw. -backen sich an eine drehbare Walze legten. Es würden dann Drehmomente in verschiedener Richtung
auf die Walze ausgeübt werden, wodurch diese ihre Lage beibehält. Durch die erfindungsgemäße
Ausführung kann jedoch die Freileitung in bestimmtem Maße den Längenänderungen nachgeben, so daß
unzulässig hohe Beanspruchungen der Hängeisolatoren bzw. deren Tragmaste wegfallen.
Vorteilhaft erweist sich beim Scherentrenner gemäß der Erfindung ferner, daß die Anpreßbewegung der
beweglichen Kontakte und die Kontakte selbst durch Abbiegen der über den oberen Scherengelenkpunkt
hinausreichenden Scherenarme entgegengesetzt zur Schließbewegung der unteren Scherenarme erzielt
wird bzw. gebildet sind, d. h., die über den oberen Scherengelenkpunkt hinausreichenden Teile der
Scherenarme kreuzen sich nicht wie üblich, sondern diese Teile sind so abgebogen, daß jeder einzelne sich
an den auf der gleichen Seite wie der untere Scherenarm liegende Teil des Gegenkontaktes anlegt und damit
zugleich als beweglicher Kontaktteil bzw. Kontaktarm wirkt; besondere Winkelhebel oder Steuerglieder
werden somit beim Scherentrennschalter gemäß der Erfindung nicht benötigt, vielmehr bilden die
Kontaktteile bzw. Kontaktarme mit den Scherenarmen starre, zusammenhängende Stücke.
Beim Scherentrenner nach der Erfindung werden ferner die Walzen zweckmäßig drehbar um das Freileitungsseil
angeordnet, wodurch sich eine sehr einfache Konstruktion ergibt. In diesem Falle liegt die
Schere im zusammengeklappten Zustand in Richtung
009 507/318
zeigt zwei Aufhängungsmöglichkeiten der
der abgehenden Leitung. Um die Freileitungsseile nicht auseinanderzudrücken, müssen die Walzen
durch Abstandshalter fixiert sein. Ebenso ist es möglich, bei um 90° versetzten Scheren auch die Ab-Standshalter
selbst als Kontaktwalzen auszubilden.
In der Zeichnung ist ein Scherentrenner nach der Erfindung schematisch dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 den Schalter im ausgefahrenen Zustand, wobei die gestrichelten Linien den Weg und die Lage
der Scherenarme bei der Ausschaltung anzeigen;
Fig. 2 ist ein Teilausschnitt des einen Anpreßkontaktes im vergrößerten Maßstab;
Fig. 3
Kontaktwalzen.
Kontaktwalzen.
In Fig. 1 wird von dem Stützer 1 der Antriebsmechanismus
2 getragen, der von einer nicht dargestellten Antriebsmaschine über eine ebenfalls nicht
gezeigte Isolierwelle betätigt wird. Von diesem Antriebsmechanismus 2 wird die Doppelschere mit ihren
Betätigungsarmen 3 und den unteren Scherenarmen 4 auf und ab bewegt. Die unteren Scherenarme 4 sind
über den oberen Gelenkpunkt 5 hinaus verlängert und so gebogen, daß sie im ausgefahrenen Zustand als
Anpreßbacken 6 sich gegen die Kontaktwalzen 7 legen. Die Kontaktwalzen 7 können um die Freileitung
direkt drehbar angeordnet sein. Die Abzweigleitung ist mit 8 bezeichnet.
Fig. 2 zeigt nun, wie die Kontaktwalze 7 an der Anpreßbacke 6 bei Längenänderungen des Freileitungsseils
abrollen kann. Dabei zeigt die untere Stellung der Walze 7 den maximalen Seildurchhang
bei hohen Temperaturen oder Eisbelastung des Seils, die mittlere Stellung den normalen, und die obere
Stellung den minimalen Seildurchhang bei tiefen Temperaturen. Der Kontaktdruck ändert sich bei dem
Aufundabrollen der Walze nicht wesentlich.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die an den Freileitungsseilen 9 angebrachten Gegenkontakte. In
Fig. 3 a sind die Kontaktwalzen 7 direkt um die Freileitungsseile drehbar angeordnet und durch Abstandshalter
10 miteinander mechanisch so verbunden, daß die Drehung der Walzen nicht behindert wird, aber
ein Auseinanderpressen der Freileitung andererseits nicht möglich ist. Können die Kontaktwalzen nicht
nachträglich an dem Freileitungsseil angeordnet werden, so ist die Anbringung eines Rahmens mit den
Walzen an der Freileitung erforderlich. Die Walzen laufen zweckmäßig auf Ringkontakten, die von der
Freileitung oder den an ihr befestigten Rahmenteileii
getragen werden. In Fig. 3 b sind die Abstandshalter als Kontaktwalzen ausgebildet. In diesem Falle ist
eine Drehung der Schere um 90° gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 a notwendig. Die Schere
liegt dann im zusammengeklappten Zustand senkrecht zu der Abzweigleitung.
Claims (4)
1. Scherentrenner, dessen über den oberen Gelenkpunkt hinaus verlängerte Scherenarme als Anpreßkontakte
für an einer Freileitung befestigte Gegenkontakte ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden (6) der oberen Scherenarme derart gebogen sind, daß sie im ausgefahrenen
Zustand der Schere in an sich bekannter Weise auseinandergespreizt werden und sich dabei
fest gegen als drehbare Walzen (7) ausgeführte Gegenkontakte legen.
■ 2. Scherentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (7) drehbar um das Freileitungsseil angeordnet sind.
3. Scherentrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (7) drehbar an dem Gestänge eines an der Freileitung aufgehängten
Rahmens (10) angebracht sind.
4. Scherentrenner nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzen (7) auf Ringkontakten laufen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 955 616, 964 961;
Patentschrift Nr. 10 202 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Deutsche Patentschriften Nr. 955 616, 964 961;
Patentschrift Nr. 10 202 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 507/318 Φ.60
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL31455A DE1080660B (de) | 1958-10-10 | 1958-10-10 | Scherentrenner |
| DEL32153A DE1085942B (de) | 1958-10-10 | 1959-01-08 | Scherentrenner |
| CH7844659A CH374734A (de) | 1958-10-10 | 1959-09-18 | Scherentrenner |
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| GB3398459A GB903286A (en) | 1958-10-10 | 1959-10-07 | An electric disconnecting switch |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL31455A DE1080660B (de) | 1958-10-10 | 1958-10-10 | Scherentrenner |
| DEL32153A DE1085942B (de) | 1958-10-10 | 1959-01-08 | Scherentrenner |
Publications (1)
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| DE1080660B true DE1080660B (de) | 1960-04-28 |
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ID=25985179
Family Applications (2)
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| DEL31455A Pending DE1080660B (de) | 1958-10-10 | 1958-10-10 | Scherentrenner |
| DEL32153A Pending DE1085942B (de) | 1958-10-10 | 1959-01-08 | Scherentrenner |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR1237048A (de) |
| GB (1) | GB903286A (de) |
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-
1959
- 1959-01-08 DE DEL32153A patent/DE1085942B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1237048A (fr) | 1960-07-22 |
| CH374734A (de) | 1964-01-31 |
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