DE1080652B - Verankerung von Unterwasserkabeln an Muffen oder Gehaeusen - Google Patents
Verankerung von Unterwasserkabeln an Muffen oder GehaeusenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/08—Cable junctions
- H02G15/10—Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
- H02G15/12—Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes for incorporating transformers, loading coils or amplifiers
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Vorkehrungen an den Enden bewehrter elektrischer Kabel und hat besondere Bedeutung
bei der Verankerung von Unterwasserkabeln an Verstärkergehäusen oder Gehäusen, wie sie für
den Einbau von Pupinspulen od. dgl. in Unterwasserkabeln verwendet werden.
Da derartige Gehäuse formstarr sind und die bewehrten Kabel verhältnismäßig biegsam, so können
sich bei der Verlegung derartiger Kabel dadurch Schwierigkeiten ergeben, daß die Kabel unmittelbar ro
neben dem Gehäuse zu stark gebogen und dadurch beschädigt werden. Man verwendet daher besondere
Bauteile, wie Verankerungsringe mit runden Flächen, die von den Bewehrungsdrähten umschlungen werden
und die Zugkräfte übertragen. Ferner besteht bei der- *5
artigen Kabeln die Gefahr, daß sie bei der Verlegung im Verhältnis zu dem Gehäuse tordiert werden und
dadurch Kabelfehler auftreten können. Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Kabelverankerung
an derartigen Verankerungsringen anzugeben, durch die diese Schwierigkeit ausgeschaltet wird.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Verankerung von bewehrten elektrischen Kabeln an
Muffen oder Apparategehäusen wie z. B. Verstärkergehäusen von Unterwasserkabeln, bei der die Übertragung
der Verankerungszugkräfte durch die Bewehrungsdrähte des Kabels erfolgt, indem diese durch
einen zunächst nicht am Gehäuse befestigten Verankerungsring geführt, dann gespreizt und über die
konisch abnehmende Außenfläche des Ringes zur Einfädelung in einen ringförmigen Gegenkonus zurückgebogen
und dann zusammen mit dem Verankerungsring mittels des.Gegenkonus mit dem Gehäuse, zug-
und torsionsfest verbunden und vorteilhafterweise die zugspannungslosen Enden der Bewehrungsdrähte auf
das Kabel zurückgeführt sind und eine die Bewehrung verstärkende und die Steifigkeit des Kabels in Gehäusenähe
erhöhende weitere Lage bilden, die dadurch gekennzeichnet sein soll, daß die Bewehrungsdrähte
vor ihrer zugfesten Anbringung am Gehäuse in die Torsion der Bewehrungsdrähte bzw. des Kabels verhindernde
und zweckmäßig an einem am Gehäuse verdrehungssicher angebrachten ringscheibenartigen
Element angeordnete. Nuten eingelegt oder hindurchgeführt sind.
Die Bewehrungsdrähte des Kabels, die die Zugkräfte im Kabel durch radial gespreizte Schlingen auf
das Verstärkergehäuse übertragen, werden also durch Nuten, die in Teilen des Verstärkergehäuses angebracht
sind, verhindert, sich im Verhältnis zum Ver-Stärkergehäuse zu verdrehen. Diese Nuten sind entsprechend
der Lage der Bewehrungsdrähte auf dem Kabel im Verstärkergehäuse, insbesondere also an
einem Verankerungsring, radial angeordnet.
Verankerung von Unterwasserkabel)!
an Muffen osier Gehäusen
an Muffen osier Gehäusen
Anmelder:
International Standard Electric
International Standard Electric
Corporation,
New York, M Y. (V. St. A.)
New York, M Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. Hii'Claessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien: vöBi 30. Oktober 1953
Großbritannien: vöBi 30. Oktober 1953
Edwin C. Lee; London,
ist als Erfinder.genannt worden
ist als Erfinder.genannt worden
Die Vergrößerung der Steifigkeit des Unterwasserkabels
in der Nähe des Gehäuses wird in bekannter Weise dadurch erreicht, daß die Bewehr ungs drähte
durch eine weitere Bewehrung verstärkt werden. Diese besteht zunächst darin, daß die freien Enden der die
Verankerungsschlinge bildenden Bewehr ungs drähte nach der Umschlingung wieder auf das Kabel zurückgebogen
werden und eine gewisse Länge auf diesem als zusätzliche Lage auf der ursprünglichen obersten
Lage der Bewehrungsdrähte entlanggeführt werden.
Gleichzeitig können aber auch weitere selbständige bzw. nicht mit dem Kabel zusammenhängende Schlin-1
gen neben die mit dem Kabel zusammenhängenden gelegt werden und gleich jenen mit der Schlinge der
torsionshindernden Verankerung und mit den freien vorteilhaft abgestuften mit Rohrklemmen befestigten
Enden der Versteifung des Kabels in Gehäusenähe dienen. Diese Verstärkung kann ferner vorteilhafterweise
noch zusätzlich, aber auch allein, durch Drahtwendeln aus hochzugfesten Drähten bestehen, die in
mehreren Lagen in ihrer Länge derart abgestuft auf das Kabel gewickelt werden, daß die Anzahl der
Lagen dieser Drahtwendeln vom Gehäuse aus gesehen stufenweise abnimmt. Im Gehäuse selbst sind diese
Verstärkungswendeln befestigt.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. -
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Verankerung eines Unterwasserkabels im Verstärkergehäuse·
Fig. 2 und 3 zeigen im Querschnitt bzw. in der Ansicht einzelne Teile den Fig. .1;
009 507/310
Fig. 4 stellt eine andere Ausführungsform für eine derartige Kabelverankerung dar.
In Fig. 1 wird das Ende des Verstärkergehäuses 1 durch die" Verankerungsplatte 2 verdrehungssicher
durch die konische Abschlußhaube 3 abgeschlossen. In der konischen Abschlußhaube 3 ist eine Buchse 4 eingesetzt,
die sich gegen die Abschlußhaube 3 abstützt.
Das Kabel 5 führt durch eine zentrale Bohrung 6 der Verankerungsplatte 2, in der es gegenüber dem
Gehäuse räumlich festgelegt ist. Die Bewehrungsdrähte? des Kabels sind schlingenförmig radial um
einen ringförmigen Klemmring 8 mit am Umfang konischer Gestalt herumgelegt und durch den weiteren
Klemmring 9 mit entsprechend konischer Bohrung festgeklemmt.
In die Verankerungsplatte 2 ist eine verdrehungshindernde Platte 10 eingelegt, die in der Fig. 3 in der
Draufsicht dargestellt ist und welche mit einer der Anzahl der Bewehrungsdrähte entsprechenden Vielzahl
von radialen Nuten 11 versehen ist, deren Maße den Abmessungen der Bewehrungsdrähte bzw. Bewehrungsbänder
angepaßt sind. Die Schrauben 12 stellen eine feste Verbindung zwischen der Platte 10
und dem konischen Klemmring 8 her. Auf diese Weise ist die Lage der einzelnen Bewehrungsdrähte zueinander
von vornherein festgelegt, und Schwierigkeiten durch Torsion oder Verschlingung der Drähte werden
vermieden.
Der Drahtbund 13 sichert die Lage der Bewehrungsdrähte in ihrer ursprünglichen Lage, bevor sie
sich vom Kabel abheben und entlang der rohrartigen Schutzmuffe 14 um den konischen Klemmring 8 herumlegen.
Diese Schutzmuffe 14, auf der die Nuten im Bedarfsfalle auslaufen können, bringt den Vorteil,
daß die unter Zugspannung stehenden Bewehrungsdrähte vor dem Verankerungspunkt von der empfindlichen
Kabelseele abgehoben und entfernt werden und die Kabelseele so vor Scheuer einwirkungen u. dgl.
geschützt ist. Die Schutzmuffe 14 besitzt am einen Ende einen ausladenden Umfang bei 15, der. gleichfalls
radiale Nuten 16 trägt, in die sich die Schlingen der Bewehrungsdrähte einlegen und damit die Lage
dieser Drähte am Umfang dieser Muffe festhalten. Wenn die Bewehrungsdrähte gerade um den konischen
Preßring 8 herumgeschlungen sind, so nehmen sie etwa die Lage der strichpunktierten Linien la in der
Fig. 2 ein. Die Bewehrungsdrähte werden in dieser erfindungsgemäßen Einrichtung demnach durch die
Nutenführung einwandfrei voneinander getrennt über diejenigen Teile des Gehäuses geführt, durch die die
Zugkräfte des Kabels aufgenommen werden.
Noch bevor die Kabelverankerung das Stadium erreicht hat, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, ist der mit
konischer Bohrung versehene Klemmring 9 über das Kabel zu schieben. Die Platte 10 ist darauf auf die
Schraubenbolzen 17 zu setzen, die in der Verankerungsplatte 2 verschraubt sind. Wenn die Bewehrungsdrähte die in Fig. 2 bei 7 gezeigte Lage einnehmen,
wird der konische Klemmring 9 gleichfalls auf die Schraubenbolzen 17 gesetzt und mit den Schraubenmuttern
18 fest angezogen. Danach werden die Bewehrungsdrähte, die den konischen Ring 8 umschlungen
haben, als weitere bewehrende Drahtlage auf die ursprüngliche Bewehrung des Kabels aufgelegt und
durch den Kabelbund 19 gesichert. Diese auf das Kabel zurückgebogenen Bewehrungsdrähte laufen eine
gewisse Länge auf dem Kabel her, wie weiter unten noch beschrieben wird.
Die herausnehmbare Buchse 4 in der konischen Haube 3 ist bezüglich ihrer Wandstärke derartig bemessen,
daß bei gleichem Außendurchmesser der Buchse Kabel mit verschiedenem Außendurchmesser
eingebaut werden können. Die Buchse besitzt innen einen Schraubengang, der der obersten Lage der
Federwendeln 21, 22 und 23 angepaßt ist. Die
Schraube 24 legt diese oberste Federwendel gegenüber der Buchse 4 in ihrer Lage fest.
Fig. 4 zeigt eine etwas andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kabelverankerung. Es sind
ίο hierbei weitere, die Steifigkeit des Kabels in der Nähe
des Gehäuses vergrößernde Drähte angeordnet, die in einem weiteren Verankerungsring 26 dadurch befestigt
sind, daß sie durch Bohrungen dieses Ringes geführt werden, die in der Fig. 4 bei 27 gestrichelt angedeutet
sind. Diese zusätzlichen selbständigen Verankerungsdrähte 28 werden gleichfalls aus dem Verstärkergehäuse
herausgeführt und enden in einem gewissen Abstand von ihm. Die aus dem Verstärkergehäuse
herausgeführten zusätzlichen Verankerungsdrähte
ao werden in ungleichmäßigem Abstand vom Gehäuse derart abgeschnitten, daß durch sie die Steifigkeit des
Kabels in Gehäusenähe am größten ist. Die Enden dieser Bewehrungsdrähte werden durch Rohrklemmen,
wie sie in Fig. 4 bei 29, 30 und 25 angedeutet sind, auf dem Kabel festgehalten. Die Rohrklemme 31 dient
ferner dazu, den Spreizungspunkt der Bewehrungsdrähte festzulegen. Das durch die erfindungsgemäße
Verankerungseinrichtung hindurchgeführte Kabel 5 wird in Richtung zu dem Inneren mit Apparaten wie
Verstärkern, Pupinspulen od. dgl. gefüllten Gehäuse vorteilhafterweise mittels eines biegsameren Anschlußkabels
durch eine geeignete, in einer Schottwand befindliche Dichtung weitergeführt.
Claims (5)
1. Verankerung von bewehrten elektrischen Kabeln an Muffen oder Apparategehäusen, wie
z. B. Verstärkergehäusen von Unterwasserkabeln, bei der die Übertragung der Verankerungszugkräfte
durch die Bewehrungsdrähte des Kabels erfolgt, indem diese durch einen zunächst nicht am
Gehäuse befestigten Verankerungsring geführt, dann gespreizt und über die konisch abnehmende
Außenfläche des Ringes zur Einfädelung in einen ringförmigen Gegenkonus zurückgebogen und
dann zusammen mit dem Verankerungsring mittels des Gegenkonus mit dem Gehäuse zug- und torsionsfest
verbunden und vorteilhafterweise die zugspannungslosen Enden der Bewehrungsdrähte
auf das Kabel zurückgeführt sind und eine die Bewehrung verstärkende und die Steifigkeit des
Kabels in Gehäusenähe erhöhende weitere Lage bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsdrähte
vor ihrer zugfesten Anbringung am Gehäuse in die Torsion der Bewehrungsdrähte bzw. des Kabels verhindernde und zweckmäßig an
einem am Gehäuse verdrehungssicher angebrachten ringscheibenartigen Element (10) angeordnete
So Nuten (11) eingelegt oder hindurchgeführt sind,
2. Verankerung von bewehrten elektrischen Kabeln gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das nutentragende, ringscheibenartige Element (10) zusammen mit einer zwischen Kabelseele
und den unter Zugspannung stehenden Teilen der Bewehrungsdrähte angeordneten rohrartigen
Schutzmufie (14) verwendet wird und zweckmäßig mit ihr fest verbunden ist,
3. Verankerung von bewehrten elektrischen Kabeln gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß neben den Schlingen von Bewehrungsdrähten, die Teile des Kabels sind, noch
selbständige Verankerungsschiingen aus hochzugfesten Drähten auf dem Kabelende angeordnet und
als weitere Bewehrungslage befestigt sind und die Schlingen entweder mit den kabeleigenen Bewehrungsdrähten
am gleichen ringförmigen Bauteil oder einem besonderen Bauteil, vorzugsweise einem weiteren Haltering, aufgehängt sind.
4. Verankerung von bewehrten elektrischen Kabeln gemäß Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der kabeleigenen ebenso wie die der selbständigen Bewehrungsdrähte
außerhalb jedoch in der Nähe des Gehäuses so ab-
gestuft sind, um in Gehäusenähe die größte Kabelsteifheit zu erhalten.
5. Verankerung von bewehrten elektrischen Kabeln gemäß Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur weiteren Vergrößerung der Kabelsteifigkeit in Gehäusenähe eine oder mehrere
Lagen hochzugfester Drahtwendeln um das Kabel gewickelt und mit dem Gehäuse fest verbunden
und auf dem Kabel so abgestuft werden, daß die Kabelsteifigkeit in Richtung zum Gehäuse zunimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 643 550.
Britische Patentschrift Nr. 643 550.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1080652X | 1953-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1080652B true DE1080652B (de) | 1960-04-28 |
Family
ID=10872581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI9314A Pending DE1080652B (de) | 1953-10-30 | 1954-10-30 | Verankerung von Unterwasserkabeln an Muffen oder Gehaeusen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1080652B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB643550A (en) * | 1948-03-22 | 1950-09-20 | Submarine Cables Ltd | Improvements in and relating to sealing devices for submarine electric cables |
-
1954
- 1954-10-30 DE DEI9314A patent/DE1080652B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB643550A (en) * | 1948-03-22 | 1950-09-20 | Submarine Cables Ltd | Improvements in and relating to sealing devices for submarine electric cables |
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