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DE1079931B - Raumluftentstauber, insbesondere fuer Textilbetriebe - Google Patents

Raumluftentstauber, insbesondere fuer Textilbetriebe

Info

Publication number
DE1079931B
DE1079931B DEK33121A DEK0033121A DE1079931B DE 1079931 B DE1079931 B DE 1079931B DE K33121 A DEK33121 A DE K33121A DE K0033121 A DEK0033121 A DE K0033121A DE 1079931 B DE1079931 B DE 1079931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room air
fan
air
filter basket
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK33121A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Regenscheit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Krantz GmbH and Co
Original Assignee
H Krantz GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Krantz GmbH and Co filed Critical H Krantz GmbH and Co
Priority to DEK33121A priority Critical patent/DE1079931B/de
Publication of DE1079931B publication Critical patent/DE1079931B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H11/00Arrangements for confining or removing dust, fly or the like
    • D01H11/005Arrangements for confining or removing dust, fly or the like with blowing and/or suction devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Raumluftentstauber, insbesondere für Textilbetriebe In Arbeitsräumen, insbesondere der Textilindustrie, treten bei der Verarbeitung des Fasermaterials kurze Fasern als Flugstaub in die Raumluft, der an Siebflächen von Luftumwälzanlagen ausgeschieden wird.
  • I;ür diesen Zweck verwendet man üblicherweise besondere Raumluftentstauber, die im Raum iiber den Arbeitsmaschinen aufgehängt werden und als Filterkörbe ausgebildet sind, durch welche ein Ventilator Raumluft ansaugt und oberhalb der Filterkörbe waagerecht wieder in den Raum aufbläst. Die den Staub aus der durchgesaugten Luft zurückhaltenden Siebflächen der Filterkörbe werden von Zeit zu Zeit von Hand gereinigt.
  • Es sind auch Staubabscheidevorrichtungen für die Raumluft bekannt, bei denen der Ventilator am unteren Ende eines Filterkorbes vorgesehen ist und der Staublufteinlaß mittels eines einstellbaren Balgens oder eines Saugmundstückes nahe an die stauberzeugende Arbeitsstelle herangeführt werden kann. Der Ventilator bläst die angesaugte Staubluft in einen über ihm angeofdneten Filtersack oder -schlauch, aus dem die gereinigte Luft durch die Filterflächen hindurch in den umgebenden Raum zurückströmt. Zur Reinigung bzw. zur Rückgewinnung des Faserstaubes ist der Filtersack von seiner Tragvorrichtung leicht abnehmbar.
  • Demgegenüber hat man bei Raumluftentstaubern, bei denen die staubige Raumluft durch Siebflächen des Filterkorbes gesaugt und die gereinigte Luft am oberen Ende des Filterkorbes wieder in den Raum geblasen wird, schon vorgeschlagen, die Siebflächen selbsttätig zu reinigen. Dazu wird beim Abstellen des Ventilators eine Klopf- oder Rüttelvorrichtung in Betrieb gesetzt, wodurch der Faserflor von den Siebflächen abgeschüttelt wird und in einen unterhalb des Filterkorbes angeordneten Sammelbehälter fällt. Diese Art der Abreinigung der Siebflächen von Raumluftentstaubern befriedigt~im Dauerbetrieb nicht, weil sie die Motoren und die Filterkörbe sehr stark beansprucht.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, solche stoß weisen Beanspruchungen durch Klopfschläge oder Rüttelschwingungen beim selbsttätigen Abreinigen derartigerRaumluftentstauber mit frei im Raum hängendem Filterkorb, bei denen Raumluft unter Absetzen des mitgeführten Schwebstaubes und Faserfluges durch den Siebmantel von außen nach innen gesaugt und aus einem Ringspalt am oberen Ende wieder in den umgebenden Raum geblasen wird, zu vermeiden.
  • Nach dem Erfindungsvorschlag ist der Ventilator in eine etwa in halber Höhe des Filterkorbes achsnormal angeordnete Trennwand eingebaut, die den Siebmantel in einen oberen und einen unteren Teil scheidet. Der Ventilator saugt durch den Siebmantelteil unterhalb der Trennwand Raumluft direkt an, während vom Blasstrahl des Ventilators durch den oberen Siebmantelteil hindurch noch zusätzlich Raumluft mitgerissen wird. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß nur etwa die Hälfte der zu reinigenden Luftmenge durch den Ventilator strömt, weiL ja dessen Blasstrahl im oberen Teil des Filterkorbes eine etwa gleich große Raumluftmenge ejektorartig einsaugt und auf Kosten seiner eigenen Strömungsenergie mitfördert.
  • Zum Reinigen der Siebflächen ist erfindungsgemäß über dem Abblasquerschnitt des Ventilators ein in der Achsrichtung des Filterkorbes höhenverschiebbarer Teller vorgesehen, der bei Filterbetrieb durch den Staudruck des Blasstrahles des Ventilators an der den Filterkorb oberhalb des Reinluftauslasses abschließenden Deckplatte gehalten wird. Beim Abschalten des Ventilatormotors sinkt der Teller ab und lenkt den vom auslaufenden Ventilator noch erzeugten leichten Luftstrom so zur Siebfläche hin, daß sich der Faserflor am oberen Ende des Siebmantels löst, nach außen umstülpt und infolge seines Eigengewichts, nach unten fortschreitend, vollständig vom Filterkorb abfällt. Im Bereich oberhalb der Trennwand wird die fortschreitende Ablösung des Faserflors noch durch den Blasstrom unterstützt, der infolge des weiteren Absinkens des Tellers mehr und mehr nach außen gelenkt wird, wobei seine Auftreffzone auf dem Siebmantel abwärts wandert. Wenn der Teller seine Tiefstlage erreicht, d. h. wenn er sich auf das Filtergehäuse - dessen Ausblasquerschnitt abdeckend - auflegt, hat der Ventilator noch immer eine gewisse Auslaufdrehzahl. Der dabei noch für kurze Zeit aufrechterhaltene Restdruck reicht jedoch nicht aus, um den Teller vom Filtergehäuse abzuheben, ist aber genügend, um einen geringen Luftstau unterhalb der Trennwand des Filterkorbes zu erzeugen. Eingehende Versuche haben gezeigt, daß dieser Druck im Verein mit dem Eigengewicht der von der oberen Siebmantelhälfte abfallenden Faserschicht voll ausreicht, diese auch von der unteren Korbhälfte abzulösen. Die Faserschicht fällt in einen unter dem Filterkorb an einem Tragstab leicht abnehmbar befestigten Sammelbehälter, der zweckmäßigerweise aus durchsichtigem Material besteht, so daß sein Füllungsgrad wegen der von Zeit zu Zeit erforderlichen Entleerung ohne weiteres von außen beobachtet werden kann.
  • Um das Ablösen der Faserschicht noch zu erleichtern, ist die Verwendung eines Siebmantels mit bekanntermaßen sich nach unten verjüngender Kegelstumpffonn vorteilhaft.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Raumluftentstaubers nach der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigt Fig. 1 den Raumluftentstauber in einem schematischen Längsschnitt mit Darstellung des Strömungsverlaufs bei Filterbetrieb, Fig. 2 im selben Schnitt den Strömungsverlauf bei auslaufendem Ventilator in zwei aufeinanderfolgenden Phasen.
  • Der Filterkorb 1 des Raumluftentstaubers besteht aus einem sich kegelstumpfförmig nach unten verjüngenden Siebmantel 2 mit einem geschlossenen Boden 3, welcher mittels eines Stabes 4 den mit einer entsprechenden Führungsbuchse 5 versehenen und durch einen Riegel 7 leicht lösbar befestigten, oben offenen Sammelbehälter 6 trägt.
  • An das obere Ende des Siebmantels 2 schließt sich ein düsenartig aufgeweiteter Luftführungsring 8 an, dessen Profilkrümmung in eine waagerechte Abström-Ringfläche 8' übergeht. Dieser Luftführungsring ist durch mehrere Stehbolzen 9 an einer kreisscheibenförmigen, mit einer Aufhängevorrichtung 11 versehenen Deckplatte 10 befestigt. Durch den Umfangsspalt zwischen dem Rand der Deckplatte 10 und der Abströmfläche 8' des Luftführungsringes wird die gereinigte Luft wieder in den umgebenden Raum geblasen.
  • Etwa in halber Höhe des Filterkorbes 1 ist eine Trennwand 14 angeordnet, welche den Siebmantel 2 in einen oberen und einen unteren Teil trennt. In diese Trennwand ist ein Axialventilator 15 mit dem Motor 16 eingebaut. Die obere Abdeckplatte 10 trägt an ihrer Unterseite eine vertikale Führungsstange 12, die bis zur Ausblasöffnung des Ventilatorgehäuses herabreicht und auf der ein in der Höhe verschiebbarer Teller 13 geführt ist.
  • Bei voller Ventilatordrehzahl hebt der Blasstrahl des Ventilators den Teller 13 gegen die Deckplatte 10 (Fig. 1) und saugt durch den unteren Teil des Sieb mantels 2 des Filterkorbes Raumluft an, deren Verunreinigungen, wie Fasern, Staub u. dgl., sich am unteren Siebmantelteil absetzen. Oberhalb der Trennwand 14 reißt der Blasstrahl des Ventilators die ihn umgebende Luft mit, wodurch an der Innenseite des Siebmantels ein Unterdruck gegenüber dem Außenraum entsteht. Infolge dieses Druckgefälles strömt auch oberhalb der Trennwand noch Raumluft von außen in das Innere des Filterkorbes und lagert dabei ihre Verunreinigungen auf dem oberen Teil des Siebmantels 2 ab.
  • Beim Abschalten des Motors 16 sinkt die Förderleistung des Ventilators 15, so daß schließlich der Blasstrahl den Teller 13 nicht mehr trägt und dieser allmählich nach unten sinkt (Fig. 2). Der vom auslaufenden Ventilator noch erzeugte schwächer werdende Luftstrom wird durch den absinkenden Teller 13 zunächst auf den oberen Rand des Siebmanteis 2 und anschließend immer tiefer gelenkt, wobei der Faserstaubflor in der eingangs beschriebenen Weise sich vollständig vom Siebmantel 2 löst und in den Sammelbehälter 6 fällt. Zum Entleeren kann der Sammelbehälter von dem Tragstab 4 abgenommen werden.
  • Hierzu braucht lediglich der Boden des Sammelbehälters etwas angehoben und der Riegel 7 gedreht zu werden.
  • PATENTANSPRSCHE: 1. Raumluftentstauber, insbesondere für Textilbetriebe, mit im Raum hängendem Filterkorb, durch dessen Siebflächen Raumluft unter Absetzen ihres Staubgehaltes von außen nach innen gesaugt und durch eine Ringöffnung am oberen Ende des Filterkorbes wieder in den Raum geblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator (15) in eine den Filterkorb (1) etwa in halber Höhe in einen oberen und unteren Teil scheidende Trennwand (14) eingebaut ist, so daß durch den Siebmantelteil des Filterkorbes unterhalb der Trennwand Raumluft direkt angesaugt wird, während durch den Siebmantelteil oberhalb der Trennwand Raumluft vom Blasstrahl des Ventilators mitgerissen wird, und daß zum Reinigen des Siebmantels im oberen Teil des Filterkorbes (1) ein in dessen Achsrichtung der Höhe nach verschiebbarer, in seiner tiefsten Stellung den Ausblasquerschnitt des Ventilators abdeckender Teller (13) angeordnet ist, der durch den Staubdruck des vom Ventilator erzeugten Luftstromes in der oberen Endlage gehalten wird, beim Abschalten des Ventilators abwärts sinkt und den vom auslaufenden Ventilator noch erzeugten Restluftstrom oberhalb der Trennwand (14) auf die Siebfläche (2) hinlenkt.

Claims (1)

  1. 2. Raumluftentstauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Filterkorb (1) in bekannter Weise ein abnehmbarer Sammelbehälter (6), vorzugsweise aus durchsichtigem Material, angeordnet ist.
    3. Raumluftentstauber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkorb (1), wie an sich bekannt, eine sich nach unten verjüngende Kegelstumpfform hat.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 204 990.
DEK33121A 1957-10-10 1957-10-10 Raumluftentstauber, insbesondere fuer Textilbetriebe Pending DE1079931B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK33121A DE1079931B (de) 1957-10-10 1957-10-10 Raumluftentstauber, insbesondere fuer Textilbetriebe

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DEK33121A DE1079931B (de) 1957-10-10 1957-10-10 Raumluftentstauber, insbesondere fuer Textilbetriebe

Publications (1)

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DE1079931B true DE1079931B (de) 1960-04-14

Family

ID=7219641

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK33121A Pending DE1079931B (de) 1957-10-10 1957-10-10 Raumluftentstauber, insbesondere fuer Textilbetriebe

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DE (1) DE1079931B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109014B (de) 1959-03-12 1961-06-15 Krantz H Fa Rueckspuelvorrichtung zum Abreinigen des Filterkorbes eines Raumluftentstaubers mit Saugluftventilator fuer Textilbetriebe
US4905340A (en) * 1988-08-11 1990-03-06 Alan Gutschmit Lint control apparatus

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE204990C (de) *

Patent Citations (1)

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