DE1079972B - Kraftfahrzeug, insbesondere Lieferwagen - Google Patents
Kraftfahrzeug, insbesondere LieferwagenInfo
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- DE1079972B DE1079972B DEO5710A DEO0005710A DE1079972B DE 1079972 B DE1079972 B DE 1079972B DE O5710 A DEO5710 A DE O5710A DE O0005710 A DEO0005710 A DE O0005710A DE 1079972 B DE1079972 B DE 1079972B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J5/00—Doors
- B60J5/10—Doors arranged at the vehicle rear
- B60J5/101—Doors arranged at the vehicle rear for non-load transporting vehicles, i.e. family cars including vans
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeuge, insbesondere
Lieferwagen mit einem geschlossenen kastenförmigen Transportraum.
Bei diesen Fahrzeugen ist der hinter den'Fahrersitzen
liegende Transportraum gewöhnlich von der Rückseite des Wagens her durch eine Tür mit senkrechter
Scharnierachse zugänglich. Es ist ferner bekannt, an der Rückseite eine zweiflügelige Klapptür
vorzusehen, die sich nach oben und nach unten öffnet.
Schließlich sind auch Kraftfahrzeuge bekannt, die vorn und hinten Einstiegklappen aufweisen, die um je
eine an ihrem oberen Rand befindliche Querachse geschwenkt und im geöffneten Zustand festgestellt werden
können.
Die Verwendung einer sich über die ganze Breite der Rückwand erstreckenden Tür hat den Nachteil,
daß sie in der geöffneten Stellung keinen ungehinderten Zutritt zum Laderaum von allen Seiten gestattet.
Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Tür in einer bestimmten Stellung, z.B. bei 110° öffnungswinkel,
durch eine sogenannte Tür-Offenhalte-Vorrichtung arretiert ist. Bei einer solchen durch Federkraft arretierten
Tür besteht außerdem noch die Gefahr, daß sie durch einen Windstoß zugeschlagen wird und unter
Umständen die mit dem Be- und Entladen des Fahrzeuges beschäftigten Personen verletzt. Bei relativ
dicken Türen, z. B. bei doppelwandiger Ausführung, ragen auch in geöffneter Stellung noch Teile der Tür
oder die Scharniere in den Türraum hinein, so daß die lichte Öffnung der Tür nicht voll ausgenutzt werden
kann. Läßt sich eine solche Tür ganz umklappen, so steht sie weit über die Seitenwand des Wagens vor
und behindert dadurch den vorbeiflutenden Verkehr. Soll dagegen der geöffnete Türflügel nicht über die
Seitenwand hinausragen, und will man auch die oben geschilderten Nachteile einer etwa bei 110° Öffnungswinkel
durch Federkraft arretierten Tür vermeiden, so bleibt dem Konstrukteur nur die Wahl, die Tür
entsprechend schmal zu bemessen, was aber die Zugänglichkeit zum Laderaum wiederum beeinträchtigt.
Bei den bekannten Ausführungen mit zweiflügeligen Klapptüren ist es nicht möglich, mit einem Handgriff
■die ganze Türöffnung freizulegen. Während bei einer bekannten Ausführung mit einteiliger Klappe diese
sich nur über einen Teil der Rückwand des Fahrzeuges erstreckt, so daß nur eine kleine Öffnung zum
Be- und Entladen zur Verfügung steht, ist es ein Nachteil der bekannten Einstiegklappen, die die gesamte
Stirn- und/oder Rückenwand, des Personenkraftwagens umfassen, daß keine Mittel zur Erleichterung
ihrer Bedienung vorgesehen sind. Zum Öffnen bedarf es deshalb erheblicher körperlicher Kraftanstrengung,
die bei häufiger Anwendung, wie es besonders bei Lieferwagen der Fall ist, schnell zur Ermüdung führt.
Kraftfahrzeug, insbesondere Lieferwagen
Anmelder:
Adam Opel Aktiengesellschaft,
Rüsselsheim (Hess.)
Rüsselsheim (Hess.)
Hans Mersheimer, Rüsselsheim (Hess.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Ganz abgesehen davon, daß die Klappe in der geöffneten Stellung jedesmal durch Stützen od. dgl. festgestellt
werden muß.
Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung insbesondere für Lieferwagen mit einem geschlossenen,
von der Rückseite her zugänglichen Kastentransportraum vor, den Transportraum durch
eine Rückwandklappe zu verschließen, die sich über die gesamte Breite und Höhe der Rückwand des Wagens
erstreckt und an ihrem oberen Rand um eine Querachse geschwenkt werden kann, wobei die Rückwandklappe
durch zwei Scharniere am Dachrahmen angelenkt und ihr Gewicht durch die Federspannung
zweier sich quer über die ganze Breite der Rückwandklappe erstreckender Torsionsstäbe ausgeglichen wird.
Die Handhabung der Rückwandklappe wird durch die Gewichtsausgleichvorrichtung sehr erleichtert. Die
Anwendung von Torsionsstäben in der Vorrichtung bietet darüber hinaus noch den besonderen Vorteil,
daß wegen ihres geringen Platzbedarfes die Ladeöffnung nicht verkleinert wird.
Die Zeichnung zeigt die Rückansicht eines Lieferwagens mit der Rückwandklappe nach der Erfindung.
Die Rückwandklappe 11 erstreckt sich über die gesamte Höhe und Breite des Wagens und kann an ihrem
oberen Rand 12 um eine Querachse geschwenkt werden. Im oberen Bereich der Klappe ist eine Fensterscheibe
13 eingelassen. Zum Entriegeln dient ein Druckknopf 14. Durch Verdrehen mittels eines Schlüssels
kann der Druckknopf 14 in bekannter Weise mit dem Betätigunsgsglied des Schlosses außer Eingriff gebracht
werden und dadurch die Rückwandklappe abgeschlossen werden. Über dem Druckknopf ist ein Griffstück
15 angeordnet. Die Rückwandklappe 11 ist durch zwei Scharniere 17a und 17b am Dachrahmen 16 angelenkt.
Ihr Gewicht wird in bekannter Weise durch die Federspannung zweier sich quer über die ganze
909 770/271
Breite der Rückwandklappe erstreckender Torsionsstäbe ausgeglichen (nicht dargestellt).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Kraftfahrzeug, insbesondere Lieferwagen mit einem geschlossenen, von der Rückseite her zugänglichen Kasten-Transportraum, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung folgender für sich bekannter Merkmale:a) Der Transportraum ist durch eine Rückwandklappe (Xl) verschlossen, die sich über die gesamte Breite und Höhe der Rückwand des Wagens erstreckt und an ihrem oberen Rand (12) um eine Querachse schwenkbar ist.b) Die Rückwandklappe (11) ist durch zwei Scharniere (17a und 17 b) am Dachrahmen (16) angelenkt, und ihr Gewicht wird durch die Federspannung zweier sich quer über die ganze-Breite der Rückwandklappe erstreckender Torsionsstäbe ausgeglichen.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 954 482, 1 003 059;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 750 698;
britische Patentschriften Nr. 687 079, 696 420, 659;USA.-Patentschrift Nr. 2 672 942.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©909 770/271'4.6O'
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO5710A DE1079972B (de) | 1957-09-07 | 1957-09-07 | Kraftfahrzeug, insbesondere Lieferwagen |
| GB2855658A GB831717A (en) | 1957-09-07 | 1958-09-05 | Improvements in closed motor vehicles having a rear door |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO5710A DE1079972B (de) | 1957-09-07 | 1957-09-07 | Kraftfahrzeug, insbesondere Lieferwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079972B true DE1079972B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=7350665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO5710A Pending DE1079972B (de) | 1957-09-07 | 1957-09-07 | Kraftfahrzeug, insbesondere Lieferwagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079972B (de) |
| GB (1) | GB831717A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2013277C3 (de) * | 1970-03-20 | 1979-08-30 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Fahrzeugaufbau, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer Heckklappe |
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-
1957
- 1957-09-07 DE DEO5710A patent/DE1079972B/de active Pending
-
1958
- 1958-09-05 GB GB2855658A patent/GB831717A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB831717A (en) | 1960-03-30 |
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