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DE1079797B - Kippbare Glasschmelzwanne - Google Patents

Kippbare Glasschmelzwanne

Info

Publication number
DE1079797B
DE1079797B DEP19874A DEP0019874A DE1079797B DE 1079797 B DE1079797 B DE 1079797B DE P19874 A DEP19874 A DE P19874A DE P0019874 A DEP0019874 A DE P0019874A DE 1079797 B DE1079797 B DE 1079797B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tub
vertical
bearing
attached
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP19874A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Scott Gregorius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PPG Industries Inc
Original Assignee
Pittsburgh Plate Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pittsburgh Plate Glass Co filed Critical Pittsburgh Plate Glass Co
Publication of DE1079797B publication Critical patent/DE1079797B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/04Rolling non-patterned sheets continuously
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/04Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in tank furnaces
    • C03B5/05Discontinuously-working tank furnaces, e.g. day tanks
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/235Heating the glass
    • C03B5/237Regenerators or recuperators specially adapted for glass-melting furnaces
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/50Glass production, e.g. reusing waste heat during processing or shaping

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Kippbare Glasschmelzwanne Die vorliegende Erfindung betrifft eine kippbare Glasschmelzwanne, die die Herstellung mäßig kleiner Mengen einer einzelnen Art von Gegenständen oder die Erzeugung kleiner Mengen verschiedener Glasversätze ermöglicht, wobei aber die Kosten im Vergleich zu denen des Gießens kleiner Glasmengen aus Häfen niedriger sind und doch der Betrieb nahezu ebenso anpassungsfähig ist wie beim Gießen aus Häfen.
  • Die kippbare Glasschmelzwanne hat eine Beschikkungsöffnung am einen Ende, eine waagerecht angeordnete Ausgangsöffnung am entgegengesetzten Ende, mindestens eine Feuerungstür und einen mit ihr zusammenarbeitenden Brenner und mindestens eine Abzugsöffnung für die ausströmenden Abgase der Beheizung der Wanne sowie ein Drehlager, um das die Wanne zum Gießen gekippt werden kann. Das Besondere ist dabei, daß feststehende Gasregeneratoren mit den Feuerungstüren und den zu diesen gehörigen Brennern in Verbindung stehen, wenn die Wanne nicht gekippt ist, und daß außerdem wenigstens eine Hilfsfeuerungstür in der Nähe der genannten Hauptfeuerungstür angebracht ist, die einen besonderen Hilfsbrenner darin hat und zusammen mit der Wanne kippbar ist und diese beheizen kann, wenn sie sich in gekipptem Zustand befindet.
  • Kippbare Glasschmelzwannen sind zwar schon durch die französische Patentschrift 1088851 bekanntgeworden; bei diesen bekannten Glasschmelzwannen war zur Beheizung ein Brenner im Scheitel des über der Wanne angebrachten Gewölbes vorgesehen, während Abgasleitungen aus demselben Gewölbe in der Nähe des oberen Wannenrandes vorhanden waren. In der genannten französischen Patentschrift wird auch schon der Gedanke erwähnt, die Wärme der Abgabe zur rekuperativen Beheizung des Ofens auszunutzen; jedoch wird nichts darüber gesagt, welcher Art die benutzten Brenner sind, und erst recht nichts darüber, ob und wie die Beheizung während des Kippens der Wanne fortgesetzt werden soll. Die Angaben der französischen Patentschrift über die Nutzbarmachung der Wärme im Betrieb des Ofens mußte aber, weil solche Wärmeriickgewinnungsvorrichtungen notwendigerweise sehr groß und schwer sind, in der Fachwelt das Vorurteil entstehen lassen, daß eine Beheizung der Wanne während des Kippens überhaupt unmöglich sei.
  • Demgegenüber stellt die Anordnung zusätzlicher Hilfsbrenner, die sich zusammen mit der kippbaren Wanne bewegen können, nach vorliegender Erfindung einen erheblichen technischen Fortschritt dar, denn man kann dadurch das zu gießende Glas auf wirtschaftliche Weise beliebig warm halten, indem man für das Aufheizen die erwähnten Hauptbrenner mit Regeneratoreinrichtungen benutzt, die bekanntlich sehr wirtschaftlich arbeiten und andererseits während des Kippens und Gießens durch kleinere und an sich weniger wirtschaftlich, arbeitenden Hilfsbrenner dafür sorgt, daß die Glasschmelze nicht zu kalt wird. Dadurch gelingt es, die in der. französischen Patentschrift ausdrücklich erwähnten Schwierigkeiten beim Gießen zu vermeiden, die sämtlich auf einen zu raschen Temperaturrückgang während des Gießens zurückzuführen sind.
  • Eine derartige kippbare Schmelzwanne in der Größenordnung von etwa 30 t ermöglicht einen etwa 48stündigen Betrieb, und infolgedessen lassen sich leicht einzelne Gegenstände oder kleine Mengen unterschiedlicher Zusammensetzungen herstellen.
  • Diese kippbare Glasschmelzwanne kommt hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit des Betriebes dem Gießen aus Häfen nahe, ermöglicht gegenüber diesem Verfahren jedoch erhebliche.Einsparungen. Beim Gießen aus einer 30 t fassenden kippbaren Tageswanne nach der Erfindung erhält man' jeweils aus einer Wannenbesclzickung etwa 1390 m2 gegossenes Scheibenglas. Dabei ist ein Verlust als Vorlauf und als Rückstand unvermeidlich; jedoch ist dieser Verlust immer derselbe, unabhängig vom Füllungsgrad der Schmelzgefäße und der Menge des-vergossenen Glases. Beim Gießen aus Häfen benötigt man andererseits zur Erreichung derselben Kapazität von 30 t wie bei der neuen kippbaren Glasschmelzwanne eine sehr große Anzahl von Einzelbeschickungen, und beim Ausgießen jeder der Häfen tritt durch Vorlauf und Rückstand jeweils ein verhältnismäßig sehr viel höherer Verlust auf.
  • Der Gesamtverlust würde bei Verwendung von Häfen zur Erreichung der genannten Kapazität etwa 25mal so groß sein wie bei der erwähnten kippbaren Glasschmelzwanne, bei der nur ein einziger Vorlauf-und Rückstandsverlust auftritt.
  • Zum besseren Verständnis der Art und des Rahmens der Erfindung wird diese nun an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht auf die Glasschmelzwanne und ihre Zubehörteile; Fig. 2 ist eine Rückansicht der Anlage, wobei ein Teil des Rückführungs- und des Luftzuleitungskanals fortgelassen ist; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Tageswanne entlang der Linie 3-3 in Fig. 2, wobei die strichpunktierte Linie die gekippte Stellung der Wanne zeigt; Fig. 4 ist ein waagerechter Schnitt entlang den Schnittlinien 4-4 der Fig. 5; Fig. 5 ist eine Ansicht der Vorderseite mit dem die Zuführungswalzen aufweisenden Ende der Glasschmelzwanne, bei dem die beiden rechten Enden der Zuführungswalzen weggelassen sind; Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch die Wanne entlang der Linie 6-6 der Fig.1; Fig. 7 ist eine vergrößerte Teilansicht des linken Endes der Walzen und der in Fig. 5 dargestellten Kippvorrichtung der Glasschmelzwanne; Fig. 8 ist ein Schnitt entlang der Linie 8-8 der Fig. 7 und zeigt den Motorantrieb für die Walzen; Fig. 9 ist ein senkrechter Schnitt entlang der Linie 9-9 der Fig. 7 und zeigt den Antrieb für die Walzen; Fig. 10 ist ein senkrechter Schnitt entlang der Linie 10-10 der Fig. 7 und zeigt die Walzen und in gestrichelten Linien ihre Lage in der Kippstellung der Wanne; Fig. 11 ist ein senkrechter Schnitt entlang der Linie 11-11 der Fig. 8 und zeigt die Anordnung der Walzen und ihres Antriebes; Fig. 12 ist eine Seitenansicht einer modifizierten kippbaren Glasschmelzwanne mit einer andersartigen Kippvorrichtung; Fig. 13 ist eine Rückansicht der kippbaren Glasschmelzwanne entlang der Linie 13-13 der Fig. 12; Fig. 14 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 14-14 der Fig. 12 mit dem Wälzlager für die kippbare Glasschmelzwanne.
  • In der ganzen Beschreibung und den verschiedenen Figuren beziehen sich dieselben Bezugsziffern auf ähnliche Teile.
  • Die Glasschmelzwanne (auch als Tageswanne bezeichnet) wird allgemein mit 10 bezeichnet; sie hat gewisse Zubehörteile, wie Förderrollen 11, die sich um eine Achse 11' drehen können und zu einem Rollenförderband 12 gehören, das so auf die Wanne ausgerichtet ist, daß es gegossene und gewalzte Glasscheiben in den allgemein mit 13 bezeichneten Kühlofen zu führen vermag, in dem sich eine die Walzen 15 tragende Plattform befindet.
  • je zwei feststehende aufrechte Doppel-T-Träger 16 auf beiden Seiten der Wanne bilden die Hauptstreben, von denen aus waagerechte Träger 17 nach vorn gehen (Fig. 3), die eine Auflage für die das Rollenförderband 12 tragenden Querstreben 18 bilden. Die hier dargestellte Tageswanne hat eine Leistungsfähigkeit in der Größenordnung von 30 t und läßt sich um eine Achse kippen, die mit derjenigen der unteren Walze 20 (Fig.5) zusammenfällt; auf dieser Achse liegt beiderseits je ein End-Drehzapfen 19 sowie je eine Endwelle 20' der Walze 20. Entsprechende äußere Lager 19' sind an den oberen Enden der ein Stück voneinander entfernt angebrachten senkrechten Streben 16 beiderseits der Tageswanne angeordnet; sie tragen die Enden der beiden Drehzapfen 19, die als Drehachsen für die allgemein mit 23 bezeichnete Wannenplattform dienen. Die obere Walze 21 bewegt sich zusammen mit der Wanne auf die in Fig. 3 dargestellte und in Verbindung mit dem Wannenaufbau beschriebene Weise.
  • Die Plattform 23 besteht zuunterst aus zwei Paaren zusammengeschweißter Träger 24 und bildet die Auflage für die kippbare Tageswanne. Die beiden in der Längsrichtung verlaufenden Träger jedes der beiden Paare sind immer so weit voneinander entfernt, daß sie auf den äußeren der senkrechten Streben 16 auf die in Fig. 5 und 6 dargestellte Weise gleitend geführt werden. Diese Träger 24 werden durch Doppel-T-Träger 28 (s. Fig. 3) miteinander verbunden.
  • Die hinteren Enden der inneren Träger 24 sind durch die Querträger 25 miteinander verbunden, die vorderen Enden durch die- im Abstand voneinander angebrachten Querträger 26 und 27. Ein weiterer querverlaufender Doppel-T-Träger, der eine Auflage für die auf der Rückseite der Wanne befindlichen senkrechten Pfosten 52 bildet, ist mit 29 bezeichnet. Er verbindet die inneren Längsträger der beiden Paare 24-24 miteinander. Die Plattform wird um die Drehzapfen 19 auf jeder Seite durch die senkrecht angeordneten Pfosten 8 geschwenkt, die an den Platten 67 und den querverlaufenden Doppel-T-Trägern 26 und 27 befestigt sind. Oben tragen die Pfosten 8 Lager 9, in denen sich die Drehzapfen 19 drehen können.
  • Jedes der beiden Längsträgerpaare 24-24 wird hinten ebenfalls durch ein Abstandsstück 30 zusammengehalten, durch das ein Drehzapfen 31 geht, auf dem ein Hebegelenk 32 sitzt. Auf der Wannenrückseite werden ferner zwei senkrechte Doppel-T-Träger 33 an Verstrebungen 34 gehalten; sie dienen als Spur für den Läufer 35, der, einen über die vorderen Flansche der Doppel-T-Träger 33 passenden Läuferteil 35' enthält. Jeder der Läufer sitzt auf dem äußeren Ende einer Kolbenstange 36 eines hydraulischen Hebezylinders 37, der neben jedem der senkrechten Träger 33 angeordnet ist und dazu dient, die kippbare Tageswanne 10 zu heben und zu senken.
  • Auf den Trägern 28 der Plattform liegt eine stählerne Bodenplatte 38, die vorn quer einen Doppel-T-Eisenträger 39 und seitlich zwei ebensolche Träger 40 hat; die letzteren sind an ihren vorderen Enden mit dem Querträger 39 zu einem in der Draufsicht U-förmigen Halter für den feuerfesten Boden der Glaswanne des Ofens zusammengeschweißt. Diese Seitenträger 40 sind am besten in Fig. 6 zu sehen; sie sind an die ihnen benachbarten Seiten der senkrechten, im Abstand voneinander aufragenden Pfosten 42 beiderseits der Tageswanne angeschweißt. Unten sind die Pfosten 42 ferner an die Bodenplatte 38 angeschweißt, so daß sie also sowohl mit den seitlichen unteren Trägern 24 wie auch mit den Seitenträgern40 verbunden sind. Die Endpfosten 43, von denen sich an jeder Ecke einer befindet, sind am besten in Fig. 4 zu erkennen; sie sind unten ebenfalls an die Bodenplatte 38 angeschweißt und so mit der Plattform 23 verbunden. Auf dieser Plattform 23 und den Auflageplatten 38 ruhen die den Boden bildenden feuerfesten Blöcke 44, die gekrümmte Rückwand 45 der Wanne, die vorderen Boden- und Endblöcke 46, die eine Ausgußöffnung 46' und einen darin sitzenden Stopfen 46" aufweisen und an den Schnabelstein 47 angrenzen, der sich senkrecht in Richtung nach dem oberen Ende der Glaswanne hin erstreckt und eine die Ausgußläche bildende konvexe Innenseite 47' aufweist. Dieser Schnabelstein 47 ruht auf einem Winkeleisen 48 (Fig. 3), das sich über die Vorderseite des Ofens hinweg erstreckt und an die senkrechten Endpfosten 43 angeschweißt ist, die eigentliche Heizkammer liegt über der Glasschmelzwanne 41 und hat stärkere feuerfeste Wände, wie es am deutlichsten in Fig. 6 zu sehen ist. 48 sind die Seitenwände der Glaswanne 41; sie sind etwa halb so stark wie die Seitenwände der eigentlichen Schmelzkammer oberhalb der Glasschmelze. Die Rückwand der Schmelzkammer ist gekrümmt und besteht aus feuerfesten Blöcken 50; in ihr ist eine Beschickungsöffnung 51 vorgesehen. Die die Krümmung ergebenden feuerfesten Blöcke an der Rückwand werden durch die unten an den Doppel-T-Eisen-Querträger 29 angeschweißten senkrechten Pfosten 52 gehalten. Die Blöcke der Oberteile der Seitenwände sind mit 53 und 54 bezeichnet; sie umschließen Feuerungstüren55 für die Hauptbrenner 58' und den Regenerator und solche 56 für die Hilfsbrenner 59', die von außen her durch bewegliche Zuleitungen 59" mit Heizmitteln versorgt werden.
  • Die genannten Seitenwände werden durch die senkrechten Pfosten zusammengehalten, die nach vorn und nach hinten verlaufende Verbindungsstangen 57 enthalten, die die vorderen und hinteren Pfosten 43 miteinander verbinden, während die Querverbindungsstangen 58 die seitlichen Pfosten 42 sichern. Die aus feuerfesten Spezialsteinen gemauerten Feuerungstüren 55 stehen bei umgekippter Wanne in Verbindung mit den Drennerkanälen 55', die sich diagonal von entgegengesetzten Seiten aus nach innen erstrecken; unmittelbar an sie schließen sich die Brenner 58' an. Winkeleisen 52' verlaufen waagerecht an der unteren Rückwand der Wanne 45 entlang und werden von den benachbarten Endpfosten 43-43 getragen. Ein weiteres Winkeleisen 59; das ebenfalls an seinen Enden an den Eckpfosten 43-43 angeschweißt ist, trägt den überhängenden Sims der oberen Rückwand 50. Von dem Querträger 25 gehen diagonale Zugstangen 25' zu den oberen Enden der hinteren senkrechten Endpfosten 43.
  • Die feuerfeste Decke 61 ruht auf einem Absatz 60' der Vorderwand 60. Als Stützen dienen zwei auf der Außenseite der Vorderwand 60 im Abstand voneinander angebrachte waagerechte Doppel-T-Träger 62, die mit ihren Enden an den benachbarten vorderen senkrechten Endpfosten 43-43 befestigt sind. In der Vorderwand 60 sind, wie in Fig. 3 und 6 dargestellt ist, senkrechte feuerfeste Steine 63 neben den Enden des Schnabelsteines 47 eingesetzt, und quer darüber liegen an der Gießöffnung bei den Walzen 20 und 21 die feuerfesten Steine 64. In Fig. 3 ist eine senkrechte Platte 65 gezeigt, die von dem unteren Querträger 62 herabhängt, und ferner wird zwischen der Platte 65 und den feuerfesten Steinen 64 von dem Träger 62 ein gewölbter feuerfester Teil getragen, dessen Enden beiderseits auf Platten 66' ruhen, wie in Fig. 3 durch die Doppellinien dargestellt ist. Auf den vorderen Querträgern 26 und 27 (Fig. 3) liegt eine Platte 67, die zwei etwas voneinander entfernt stehende senkrechte Säulen 68 mit dem in Fig. 4 gezeigten Querschnitt trägt, an denen zwei einander gegenüberliegende Gleitbahnen 68' vorhanden sind, um die Gleitstücke 69 b und 69 t aufzunehmen, die nach dem Einsetzen beispielsweise durch Schrauben 69' daran befestigt sind.
  • Die oberen Enden der Säulen nehmen gleitend die Ansätze 68" der Kappenstücke 68t auf, die sich quer zur Wanne erstrecken (s. Fig. 3, 9 und 10). Die Ansätze 68" sind durch Nietzapfen 70 an Winkelstücken 71 befestigt, die auf der Vorderseite der Wanne sitzen. In den Ansätzen 68" liegen senkrechte Gewindebüchsen 72 (s. Fig. 11), die die Gewindespindeln 73 aufnehmen. Jedes der unteren Gleitstücke 69 b (s. Fig. 10) hat eine Öffnung, in der ein Lagerblock 94 zur Aufnahme der entsprechenden Endwelle 20' der unteren Walze 20 sitzt. Zum Einsetzen der Gleitstücke 69 b dient jeweils ein mit Gewinde versehenes Anschlagstück 95, das sich zwischen dem unteren Ende der Säule 68 und dem Gleitstück 69 b befindet. Nachdem das Anschlagstück 95 in seine Stellung nach oben geschraubt worden ist, sichert man es mit der Haltemutter 95', während das Gleitstück 69 b durch die Verriegelungsschrauben 69' in seiner Stellung auf der Säule 68 festgehalten wird.
  • Die oberen Gleitstücke 69 t sind nach der Seite hin gegabelt und haben jeweils eine senkrechte Aussparung 69 r, die vom oberen Ende nach unten geht und ein Gleitlager 74 aufnimmt, das die Endwelle 21' der oberen Walze trägt. Das Gleitlager 74 hat ferner eine Aussparung 74' in seinem Oberteil zur Aufnahme des unteren Endes einer Druckfeder 76. Das untere Ende einer jeden Gewindespindel 73 hat einen Flansch 73', der von ihrem unteren Ende einen bestimmten Abstand hat und sich gegen das obere Ende der Druckfeder 76 legt: Die untere Stellung des Gleitlagers 74 wird durch- eine Stellschraube 74" eingestellt, die in eine Gewindebohrung im Boden des Gleitstückes 69 t eingeschraubt ist. Auf diese Weise wird die obere Walze 21 so elastisch gelagert, daß eine Ausweichbewegung nach oben möglich ist, wie sie z. B. notwendig würde, um Beschädigungen der Walzen möglichst zu vermeiden, wenn ein Glasbrocken zwischen die Walzen käme.
  • Die Walzen 20 und 21 werden von einem Motor 77 über ein Getriebe in einem Getriebekasten 78 angetrieben, der an der Grundplatte 68 b einer der Säulen 68 befestigt ist und zusammen mit der Wanne gekippt werden kann. Die Antriebswelle 97, die von dem Getriebekasten 78 aus auf die in Fig. 11 gezeigte Weise herausragt, trägt ein Zahnrad 97', das durch eine Kette 98 mit einem weiteren Zahnrad 99 auf der Welle 20' der unteren Walze 20 in Verbindung steht. Die Walze 21 wird über einen elastischen Antrieb von einem Getriebe 101 auf der Welle 20' angetrieben, so daß sich die Walze 21 auf- und abwärts bewegen kann (s. Fig. 9). Ein Paar miteinander kämmender Ritze1102 und 103 sind nachgiebig durch die Feder 103' nach innen und außen beweglich auf einem Joch 104 angeordnet, wobei das Ritze1103 mit dem Ritze1105 auf der Welle 21' kämmt und es antreibt. Ein Gehäuse 106 umgibt das Getriebe.
  • Die Hauptfeuerungstüren 55 und die Brennerkanäle 55' fluchten, wie in Fig. 6 dargestellt, mit den Kanalteilen 81 und 82 beiderseits des Oberteils der Wanne. Jeder der Kanalteile 81 und 82 ist in die Wannenwand eingebaut und ruht auf waagerechten Trägern 83, die an den senkrechten Seitenteilen 42 befestigt sind.
  • In Fig. 1 und 2 ist das allgemein mit 84 bezeichnete Generatorheizsystem dargestellt; in der dort speziellen gezeigten Ausführungsform ist das Gehäuse 87 als Zuführungsvorrichtung ausgebaut und enthält Gebläse und Dämpfer. durch die erwärmte Luft von dem Einlaß 85 aus um den Fuchs 92 des Schornsteins geführt wird. 86 und 91 sind Gasgeneratoren in Form von Kanälen, die, etwas voneinander entfernt, mit Gittersteinen ausgemauert sind. In ihnen wird z. B. Frischluft beim Durchgang durch 86 erwärmt, durch ein Gebläse in das Gehäuse 87 gesaugt und dann durch die Kanäle 88 geleitet, die in der hier dargestellten Anordnung als Einlaßrohre für die Abzugsstücke dienen. Die heißen Abgase von der Wanne strömen durch die als Auslasse dienenden Kanäle 82, durch die Kanäle 89, das Gehäuse 90, den Gasgenerator 91 mit der Gitterausmauerung und in den Fuchs 92. In die Gehäuse 87, 90 und 92 sind Dämpfer und Prallwände eingebaut, um den Durchgang der Gase umkehren zu können. Die seitlich des Kanals 82 eingebauten Brenner dienen zusammen mit den Hilfsbrennern dazu, den Durchfluß der Gase so umzukehren, daß etwa erst der Regenerator 86 aufgeheizt wird, worauf er als Luftv orwäriner läuft. Die Kanäle 88 und 89 ruhen auf den Stützen 88' und 89'.
  • Während der normalen Beheizung der Tageswanne in ihrer ungekippten Stellung strömt den Brennern58' Brennstoff aus dem Verteiler 80 durch die Rohre 61' zu. Während des Kippens der Wanne sind die Hilfsbrenner 59' in Betrieb; sie werden aus genügend langen biegsamen Rohren 59" gespeist, die ebenfalls mit dem Brennstoffverteiler 80 verbunden sind. Eine ähnliche Brennstoffzuführungsanlage ist auf der entgegengesetzten Seite der Wanne vorgesehen.
  • Abgewandelte Anordnung der kippbaren Tageswanne Es sei hierzu auf die Fig. 12, 13 und 14 verwiesen, die eine abgeänderte Anordnung zum Kippen der Tageswanne zeigen. Die Tages- oder Glasschrnelzwanne 110 lagert bei dieser Bauart auf einer kippbaren Plattform 111 und ist der Tageswanne 10 ähnlich, deren Anbringung auf der Plattform 23 vorstehend erläutert wurde.
  • Bei dieser abgewandelten Bauart enthält die Plattform 111 zwei äußere Doppel-T-Längsträger 112, die am besten in Fig. 12 dargestellt sind und sich nach vorn bis 113 erstrecken. Der Vorderteil 113 ist oben etwas abgesetzt und trägt eine Verstärkungsplatte 113', die nach hinten bis zu dem nach hinten ansteigenden Auflageteil 113" reicht, der seinerseits an die Auflagefläche 112' der Seitenträger 112 angeschweißt ist. Ein gebogener Schuh 114 mit einem Krümmungsradius von etwa 3,25 m um die Mitte der unteren Walze 20 ist an das vordere Ende des Vorderteils 113 angeschweißt, das mit einem entsprechenden Bogen geschnitten ist. Der Schuh schneidet den unteren Flansch 112" des Doppel-T-Trägers 112 etwa in der Mitte seiner Länge. Der Schuh 114 ist beiderseits seines Tiefstpunktes außerdem mit einem senkrechten Verstärkungssteg 114' versehen, der oben an den Flansch 112" des Doppel-T-Trägers 112 angeschweißt ist.
  • Zur besseren Lagerung des vorderen Endes der Plattform 111 beim Kippen ist beiderseits ein Sockel 115 vorgesehen, der aus einem zusammengeschweißten Rahmen aus einer waagerechten Grundplatte116, einer senkrechten Endplatte 117, einer gekrümmten tragenden Bahn 118 mit einem Krümmungsradius von etwa 2,4 m von der Mitte der unteren Walze 20 aus und oberen Abschlußplatten 119, die die Enden der Bahnen 118 mit der Endplatte 117 verbinden, und einer senkrechten Versteifungsplatte 120 in der Mitte besteht.
  • Eine Anzahl von Rollen, die zu je einer Einheit 121 zusammengefaßt sind, trägt auf dem Lagersektor 118 den bogenförmigen Schuh 114 so, daß er eine Kippbewegung auf der bogenförmigen Bahn dieses Lagersektors um die Mitte der unteren Walze 20 ausführen kann. Die Rolleneinheit 121 enthält außerdem zwei bogenförmige Seitenleisten 122, die an dem Schuh 11.4 befestigt sind, in parallelen senkrechten Bahnen liegen und zwischen sich die in Abständen voneinander liegenden Rollen 123 tragen. Die Rollen 123 drehen sich um waagerechte Abstandszapfen 124, die in den Seitenplatten 122 gelagert sind. Die tragende Oberfläche der Rollen hat einen Durchmesser von etwa 45 cm, und die Rollen haben vorstehende Seitenflansche 123', die an den Enden der tragenden Oberfläche radial nach außen herausragen, so daß sie gegen die Ränder des Schuhes 114 und der tragenden Bahn 118 zu liegen kommen und dadurch die Rolleneinheit 121 in tragender Stellung auf der Bahn 118 halten.
  • Das hintere Ende der in Fig. 12 gezeigten kippbaren Wanne hat eine Hebe- und Senkvorrichtung 125. Feststehende senkrechte Stützen 126, die oben waagerechte Blöcke 126' tragen, sind an jeder hinteren Ecke der Plattform 111 und unter den seitlichen Doppel-T-Trägern 112 vorgesehen, um die Wanne in ihrer unteren Stellung zu halten.
  • Die Hebevorrichtung 125 kann hydraulisch arbeiten. Je eine Öse 127 ist hinten am Boden der Plattform 111 seitlich befestigt. Ein Kolben 128 trägt ein Kreuzstück 128', das zwischen den gegabelten Teilen 127' der Öse 127 aufgenommen und durch einen Drehzapfen 129 drehbar darin befestigt ist. Der Kolben 128 ist in einem Zylinder 130 mit einem Kopf 130' und einem Boden 131 beweglich. Der Boden hat eine Querbohrung 131' und wird in einer Öse 132 drehbar durch einen Stift 132' gehalten und am Boden eines Sammelbehälters 133 befestigt. Der Zylinder 130 ist mit Zuflußrohren für eine hydraulische Flüssigkeit und mit Steuereinrichtungen dafür (nicht gezeigt) versehen.
  • In Fig. 12 ist die Stellung der gekippten Wanne 110 und ihrer Plattform 111 in gestrichelten Linien gezeigt. Die Wanne wird dabei um die Achse der unteren Walze 20 geschwenkt. Die tragende Rolleneinheit 121 bewegt sich zusammen mit dem Schuh 114 gegenüber zu der Bahn 118 während des Auf- und Abwärtskippens der Wanne.
  • Im Betrieb treten die Heizgase zu der Wanne 10 oder 110 zunächst durch die Kanalteile 81, während die Kanalteile 82 als Auslässe für die Abgase dienen. Die Abgase heizen etwa das Gittermauerwerk in dem Regenerator 91 auf, worauf man die Gasdurchgangsriehtung umkehrt. Das erhitzte Gittermauerwerk dient dann dazu, die den jeweils verwendeten Brennern zugeführte Luft vorzuwärmen. Später wird die Arbeitsrichtung wieder umgekehrt.
  • Diese kippbaren Tageswannen haben vorzugsweise eine Kapazität von etwa 30 t. Die Tatsache, daß sie erst liegend aufgeheizt und dann sogar in angehobener Stellung weiter beheizt werden können, entspricht einem großen Bedürfnis der Praxis; diese Wannen sind in ihrem Betrieb sehr anpassungsfähig.
  • Ein Arbeitsgang bei ihnen kann etwa aus der Beschickung mit einer ersten Charge durch die Öffnung 51 und anschließende Aufheizung bestehen. Es folgt eine weitere Beschickung und anschließend eine weitere Beheizung. Bei der höchsten Temperatur schmilzt das Glasgemenge nieder, worauf man mit der Temperatur heruntergeht. Bei der so verminderten Temperatur kippt man die Wannen allmählich durch die motorisch angetriebenen Kippvorrichtungen und gießt das Glas über den Schnabelstein und zwischen die Weiterführungswalzen 20 und 21 aus.
  • Diese kippbaren Tageswannen können verwendet werden, um Glas in Ziehöfen oder. Häfen zu gießen und Scheiben daraus herzustellen, oder aber man benutzt die Wannen in der vorstehend beschriebenen Weise.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. 1. Kippbare Glasschmelzwänne mit einer Beschickungsöffnung an einem Ende, einer waagerecht angeordneten Ausgußöffnung am entgegengesetzten Ende, mindestens einer Feuerungstür und jeweils einem mit ihr zusammenarbeitenden Brenner, mindestens einer Abzugsöffnung für die ausströmenden Abgase und einem Drehlager, um das die Wanne zum Gießen gekippt werden kann, gekennzeichnet durch feststehende Gasgeneratoren (86, 91), die mit den Feuerungstüren (55) in Verbindung stehen, wenn die Wanne nicht gekippt ist, und wenigstens eine Hilfsfeuerungstür (56) in der Nähe der Feuerungstür (55), wobei diese Hilfsfeuerungstür (56) mit einem Hilfsbrenner (59) darin zusammenarbeitet, gleichzeitig mit der Wanne beweglich ist und die Wanne beheizt, wenn diese gekippt ist.
  2. 2. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbrenner (59') für die Hilfsbrenneröffnung durch eine biegsame Brennstoffzuführungsleitung (59") beschickt wird.
  3. 3. Wanne nach Anspruch 1 oder 2 - mit einem Paar zur Formgebung des Glases dienender Walzen nahe der Ausgußöffnung, zwischen denen das Glas beim Ausgießen aus der Wanne hindurchgeführt wird, wobei die untere dieser beiden Walzen auf derselben Achse liegt, um die die Wanne gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlagereinrichtung (19, 19') aus senkrechten, nach oben gerichteten Streben (16) beiderseits der Wanne, die mitLagern (19') an ihren oberenEnden versehen sind, davon etwas entfernt liegenden, nach oben gerichteten Pfosten (8), die an einer Plattform (23) für die Wanne (10) am vorderen Ende der genannten Plattform nahe den beiden Enden der erwähnten Walzen (20,21) angebracht sind, einer zweiten Lagereinrichtung (9), die an den senkrechten Pfosten (8) in Verlängerung einer gemeinsamen Achse für die erste Lagereinrichtung (19,19') und die untere Walze (20) befestigt ist, sowie aus einer waagerechten Welle (20') besteht, die durch die zweite Lagereinrichtung an beiden Enden der unteren Walze (20) geht.
  4. 4. Wanne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager aus einem Lagersektor (118) mit konkav nach oben gerichteter Bahn, deren Krümmungsmitte auf die Mittelachse der unteren Walze (20) ausgerichtet ist, einer Anzahl von Rollen (123), die auf diesem Lagersektor des Sockels beweglich sind, und aus einem gebogenen Schuh (114) von ähnlicher Krümmung wie der Lagersektor besteht, der an dem Boden der Wanne befestigt ist und dessen Krümmungsmitte ebenfalls in der Achse der unteren Walze liegt, wobei die Wanne und der an ihr sitzende Schuh (114) durch die Rollen so getragen werden, daß sie eine Kippbewegung in dem gebogenen Lagersektor (118) ausführen können.
  5. 5. Wanne nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch eine Plattform (23), auf der die Wanne ruht, durch eine Hebe- und Senkvorrichtung (32, 36, 37; 125) am hinteren Ende der Plattform nahe der Beschickungsöffnung, um die Plattform um das Drehlager (19, 114) zu kippen, durch einen Schnabelstein (47) am Ausgußende der Wanne zum Überlaufenlassen des Glases, durch einen Haltepfosten (42, 43) an den Seiten und Enden der Wanne, um sie unter Druck abzustützen, und durch ein Regenerator-Heizsystem mit Kanalteilen (81, 82) neben dem Regenerator und den Hauptbrenneröffnungen (55) zu der Wanne, um die Wanne beim Kippen an den Kanalteilen vorbei und danach wieder zurück in eine auf sie ausgerichtete Stellung führen zu können.
  6. 6. Wanne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (23) seitliche Träger (40), an ihnen befestigte Querträger (39), im Abstand voneinander auf den Seitenträgern angeordnete Querträger, eine Bodenplatte auf den Querträgern, auf denen die Wanne ruht, und eine sich über das Ende der Seitenträger am drehbar gelagerten Ende der Plattform erstreckende Platte hat, die ein Lager für die Walzen (20,21) bildet.
  7. 7. Wanne nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebe- und Senkvorrichtung der die Wanne tragenden Plattform einen senkrecht verlaufenden, zur Führung dienenden Träger (33), der nahe dem hinteren Ende der Plattform angeordnet ist, einen auf der senkrechten Führung angeordneten Läufer (35), eine das Gleitstück und das hintere Ende der Plattform verbindende Gelenkvorrichtung (32) und eine zu einem hydraulischen Zylinder (37) gehörende Kolbenstange (36) sowie eine mit dem Läufer verbundene Kolbenvorrichtung hat, von der der Läufer an der senkrechten Führung entlangbewegt wird. B.
  8. Wanne nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebe- und Senkvorrichtung (125) für die die Wanne tragende Plattform einen Flüssigkeitszylinder (130) und eine Kolbenvorrichtung (128), die an einem Ende (bei 131) kippbar unterhalb der Wanne angeordnet und am anderen Ende (bei 127,128') drehbar an dem hinteren unteren Ende der Wanne befestigt ist, und senkrechte Ösen (127) enthält, die am hinteren Ende der Wanne und beiderseits neben der Kolbenvorrichtung angeordnet sind und das hintere Ende der Wanne tragen.
  9. 9. Wanne nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (20, 21) nahe ihren Enden an je einer senkrechten Säule (68) angeordnet sind, wobei diese Säulen an der Wanne befestigt sind, und einen an der Wanne befestigten oberen Querteil (68t) mit einer senkrechten Gewindebüchse (72) aufweisen und daß in jeder dieser Bohrungen eine Gewindespindel (73) mit Lagerblöcken (94) für die untere, an den senkrechten Säulen gelagerte Walze, mit beweglich in den Säulen angeordneten, die obere Walze tragenden Gleitlagern (74), mit zwischen den Gewindespindeln und den die obere Walze tragenden Gleitlagern angeordneten Druckfedern (76), von denen die obere Walze (21) mit Druck gegen die untere Walze (20) gepreßt wird, und mit einer Antriebsvorrichtung zum Drehen der Walzen vorgesehen ist.
  10. 10. Glasschmelzwanne mit einer unteren Walze, um deren durch sie hindurchgehende Achse die Wanne zum Gießen gekippt werden kann, und mit einer zweiten, oberhalb der unteren Walze gelagerten zweiten Walze, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung für die Walzen (20, 21), die aus einer nahe den Enden der Walzen befindlichen, unten an dem Wannenunterbau anzubringenden senkrechten Säule (68) mit einem an dem Wannenaufbau zu befestigenden oberen Querteil (68 t) mit einer senkrechten Bohrung darin besteht, durch eine ringförmige, mit Gewinde versehene Vorrichtung (72), die an dem erwähnten oberen Querteil (68 t) befestigt ist und mit der Bohrung in Verbindung steht und auf sie ausgerichtet ist, durch in die Gewindebohrung eingeschraubte Gewindeteile `(73), durch an den senkrechten Säulen (68) angebrachte und die untere Walze tragende Lagerblöcke (94), durch beweglich an den Säulen angebrachte, die oberen Walzen tragende Gleitlager (74) und durch Druckfedern (76), die so zwischen den Gewindeteilen und den Gleitlagern für die obere Walze angeordnet sind, daß sie die obere Walze tragen und sie unter Spannung gegen die untere Walze halten.
  11. 11. Wanne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten- Säulen (68) untere Querteile mit senkrechten, auf die gleitend auf den senkrechten Säulen (68) beweglichen unteren Lagerblöcke (94) ausgerichteten Gewindebohrungen haben und daß mit ihren unteren Enden in diese Bohrungen eingeschraubte Gewindespindeln (95) mit ihren oberen Enden den unteren Walzenlagerblock tragen, daß der Lagerblock (94) eine Schraubvorrichtung (69') trägt, mit der er nach der Einstellung durch die Gewindespindel der Höhe nach an der senkrechten Säule (68) befestigt werden kann, daß die Gleitstücke (69t) für die obere Walze je eine sich senkrecht und waagerecht erstreckende Aussparung enthalten, wobei in der senkrechten Aussparung (69r) jeweils ein Gleitlager (74) für eine Achse der oberen Walze (21) liegt; die durch die waagerechte Aussparung in dem oberen Gleitstück (69t) hindurchgeht, wobei das Gleitlager (74) unten eine Gewindebohrung hat, die auf die senkrechte Aussparung des Gleitstückes (69t) ausgerichtet ist, und daß in die genannte Gewindebohrung eine der Gewindespindeln eingesetzt ist und gegen das Gleitlager (74) drückt, um es der Höhe nach in die richtige Lage zu bringen, und daß das Gleitlager (74) oben eine Vertiefung zur Aufnahme des unteren Endes der senkrechten Druckfeder (76) hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1088 851.
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