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DE1079394B - Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstutzung von zwei sich drehenden Wellen - Google Patents

Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstutzung von zwei sich drehenden Wellen

Info

Publication number
DE1079394B
DE1079394B DESCH23378A DESC023378A DE1079394B DE 1079394 B DE1079394 B DE 1079394B DE SCH23378 A DESCH23378 A DE SCH23378A DE SC023378 A DESC023378 A DE SC023378A DE 1079394 B DE1079394 B DE 1079394B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
rollers
rolling
connecting shaft
raceway
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH23378A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1783601U (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
N Schlumberger SAS
Original Assignee
N Schlumberger SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by N Schlumberger SAS filed Critical N Schlumberger SAS
Publication of DE1079394B publication Critical patent/DE1079394B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/02Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for connecting two abutting shafts or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei sich drehenden Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei sich drehenden Wellen, insbesondere für die Walzen von kontinuierlich arbeitenden Spinnmaschinen, wie z. B. Ringspinnmaschinen, und anderen Textilmaschinen großer Länge mit einer -Verbindungswelle, welche in die einander benachbarten Enden von zwei zu kuppelnden Wellen eingesetzt ist und einen mittleren Abschnitt aufweist, der als-Laufbahn für, in einen von einem Lager gehaltenen, festen Laufring eingesetzte Wälzkörper dient.
  • Bisher traten bei derartigen Ausführungen mancherlei Schwierigkeiten auf, die insbesondere darin ihre Ursache haben, daß an der Kupplungs- und Abstützstelle der beiden Wellen nicht viel Raum zur Verfügung steht. Das schließt unter anderem die Verwendung von genügend kräftigen und. im Durchmesser genügend großen handelsüblichen Wälzlagern aus. Hinzu kommt, daß diese mit ebenfalls raumbeanspruchenden Abdichtungen- versehen sein müßten, die das Eindringen von Textilfasern in -die Lager verhindern und damit deren einwandfreien Dauerbetrieb sicherstellen. Man hat zwar versucht, Nadellager zu verwenden, deren Durchmesser zwar sehr gering ist, die aber schnell unbrauchbar werden, wenn Fasern in ihr Inneres eindringen, da diese die Drehung der Nadeln verhindern und ihren Bruch bewirken.
  • Die Erfindung bezweckt, den obigen Nachteilen der bekannten Vorrichtungen abzuhelfen, und strebt zugleich eine Bauform an, die eine leichte Schmierung und Reinigung des Wälzlagers ohne dessen Ausbau gestatten.
  • Der Erfindung gemäß wird das dadurch erreicht, daß der feste Außenring, in welchem .die durch Rollen gebildeten Wälzkörper rollen, eine Bohrung ohne innere Randleisten aufweist, und daß ein Ausweichraum, dessen Durchmesser größer ist als der dieser Bohrung, an wenigstens einem Teil des Umfanges des Ringes beiderseits der Laufbahn vorgesehen ist, und daß ferner die auf dem mittleren Abschnitt der Verbindungswelle befindliche Laufbahn der Rollen in axialer Richtung .durch Seitenteile begrenzt ist, welche mit der Welle starr verbunden sind, und deren Höhe wenigstens gleich dem Halbmesser der Rollen ist.
  • Bei dieser Bauweise werden etwa in das Rollenlager eindringende Abfälle von den Rollen plattgedrückt, seitlich aus der Bohrung des festen Ringes herausgetrieben und in den seitlichen Ausweichräumen unschädlich gemacht. -Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung weist der seitliche Ausweichraum Unterbrechungen in der Umfangsrichtung auf.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform münden die Ausweichräume radial außerhalb der Teile, in welche sie eingeschnitten sind.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung an einem Beispiel erläutert.
  • Fig.1 zeigt einen Axialschnitt einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei Walzen von kontinuierlich arbeitenden Spinnmaschinen.
  • Fig. 2 zeigt einen Querschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1.
  • Fig.3 und Fig.4 zeigen der Fig. 1 entsprechende Axialschnitte von abgewandelten Ausführungsformen. Die Fig. 1 und 2 lassen zunächst die einander benachbarten Enden 1 und 2 von zwei Walzen einer kontinuierlich arbeitenden Spinnmaschine erkennen, welche durch eine Verbindungsachse 3 miteinander gekuppelt sind, deren beide mit Gewinde versehene Enden 4 in die entsprechenden Gewindebohrungen der Walzen eingeschraubt sind. Glatte Lagerflächen 5 des Verbindungsteiles 3 sind in glatte Bohrungen entsprechenden Durchmessers der Walzen eingepaßt, um eine gute Zentrierung derselben zu gewährleisten.
  • Der mittlere Abschnitt 6 des Verbindungsgliedes 3 bildet eine gehärtete und geschliffene Laufbahn, auf welcher Rollen 7 rollen. Diese haben eine geringe Länge, so daß sie gut durch ihre Seitenflächen geführt werden können. Außerdem haben sie einen großen Durchmesser, damit sie die etwa auf ihre Bahn gelangenden Textilfasern plattdrücken und zurücktreiben können.
  • Die seitliche Führung der Rollen erfolgt durch zwei Seitenteile 8, die an den einander gegenüberliegenden Seiten von zwei ringförmigen Schultern 9 des Verbindungsgliedes gebildet sind. Die Rollen rollen gleichzeitig in einem Außenring 11, der durch eine in einem nicht dargestellten Zwischenhalter angebrachte Schelle 12 gehalten wird. Die Bohrung des Ringes 11 hat auf ihrer ganzen Länge einen konstanten Durchmesser, d. h., sie weist keine innere Randleiste auf, die etwa in das Innere des Wälzlagers gelangte Textilfasern zurückhalten könnte. -Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist beiderseits des Ringes 11 ein Ring 14 vorgesehen, der radial verlaufende, auf der Außenfläche des Ringes mündende Einschnitte 13 aufweist. Dieser Ring 14 bildet durch das Zusammenwirken mit folgenden drei Flächen ein Dichtungslabyrinth: ebene Außenseite des Schulterteiles 9, zylindrische Außenfläche des dem Verbindungsglied angehörenden zylindrischen Teiles 16 und ebene innere Seitenfläche des Ringes 17, der zwischen dem Ende des Teiles 16 des Verbindungsgliedes 3 und dem angrenzenden Ende der entsprechenden Walze 1 eingespannt ist.
  • Die zylindrische Oberfläche des Ringes 17 ist mit einem oder mehreren Schraubengängen versehen, die in einer solchen Richtung schräg liegen, daß sie sich dem Eindringen von Fremdkörpern zwischen diesen beiden Flächen widersetzen und zur Bildung eines Dichtungslabyrinthes mit der Innenfläche der Schelle 12 zusammenwirken.
  • Ein in der Schelle 12 angebrachtes Loch gestattet die Schmierung des Wälzlagers durch die Einschnitte 13.
  • Das so ausgebildete Wälzlager hat offensichtlich eine sehr geringe radiale Abmessung, da seine innere Laufbahn durch die der Verbindungsachse 3 angehörende Zylinderfläche 6 gebildet wird, so daß in der Durchmesserrichtung die Dicke des Innenringes der üblichen Wälzlager eingespart wird. Die Rollen 7 mit großem Durchmesser sind widerstandsfähig und werden, da-sie kurz sind, durch die Seitenteiles 8 seitlich gut geführt. Das in dem Wälzlager befindliche Schmiermittel, das aus diesem auszutreten sucht, wird durch den Schulterring 9 zurückgehalten, da die hier auftretende Fliehkraft das Schmiermittel hindert, auf den kleineren Durchmesser des zylindrischen Teiles 16 des Verbindungsgliedes 3 zu gelangen. Andererseits treffen die Textilfasern, die in das: Wälzlager einzutreten suchen, auf eine ganze Reihe von Hindernissen, nämlich die Schraubengänge des Ringes 17, die an der Innenfläche des Ringes 17 entwickelte Fliehkraft und das zuvor beschriebene Dichtungslabyrinth. Schließlich werden die wenigen Fasern, die doch in das Lager eindringen können, von den Rollen ohne Schaden für .diese plattgewalzt und .seitlich herausgetrieben, bis sie in den Einschnitten 13 verschwinden. Unter diesen Umständen wird das Arbeiten des Wälzlagers in keiner Weise gestört. Gegebenenfalls kann in größeren Zeitabständen eine Reinigung dieser Einschnitte vorgenommen werden, wenn sie sich schließ-Eich mit Flocken füllen, die durch die Anhäufung von in längerer Zeit. in das Lager eingedrungenen Textilfasern gebildet werden. Zum Zwecke dieser Reinigung braucht nur die Schelle 12 so weit axial verschoben werden, daß die Einschnitte 13 freigelegt sind, woraufhin die Flocken z. B. mit einem spitzen Werkzeug entfernt werden können. Es braucht also für die Reinigung praktisch kein Ausbau erfolgen.
  • Es ist ferner zu bemerken, daß die Innenflächen der Ringe 17 - mit den Außenflächen der Ringe 14 so zusammenwirken können, daß ein axialer Anschlag für die Walzen in beiden Richtungen entsteht.
  • In Fig.3 ist eine Ausführungsabwandlung dargestellt, die sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 nur dadurch unterscheidet, daß die Einschnitte 13' dem äußeren Laufring 11' angehören, so daß die seitlichen Ringe 14' schmaler sind.
  • Bei einer anderen, in Fig.4 dargestellten Ausführungsabwandlung weisen die Außenringe 17' eine innere Schulter auf, die mit der Bohrung der Zwischenringe 14 so zusammenwirkt, daß sie einen Teil des Dichtungslabyrinthes bildet, während bei den Ausführungsformen der anderen Figuren diese innere Schulter der Verbindungsachse 3 angehört.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstützung von zwei sich drehenden Wellen, insbesondere für Walzen von kontinuierlich arbeitenden Spinnmaschinen, z. B. Ringspinnmaschinen, und anderen Textilmaschinen großer Länge mit einer Verbindungswelle, welche in die benachbarten Enden von zwei zu kuppelnden Wellen eingesetzt ist und einen mittleren Abschnitt aufweist, welcher als Laufbahn für, in einen von einem Lager gehaltenen, festen Laufring eingesetzte Wälzkörper dient, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Außenring (11), in welchem die durch Rollen (7) gebildeten Wälzkörper rollen, eine Bohrung ohne innere Randleisten aufweist, und daß ein Ausweichraum, dessen Durchmesser größer als der dieser Bohrung ist,- an wenigstens einem Teil des Umfanges des Ringes beiderseits der Laufbahn vorgesehen ist, und daß ferner die auf dem mittleren Abschnitt der Verbindungswelle (3) befindliche Laufbahn (6) der Rollen (7) in axialer Richtung durch Seitenteile (8) begrenzt ist, welche mit der Welle starr verbunden sind, und deren Höhe wenigstens gleich dem Halbmesser der Rollen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Ausweichraum Unterbrechungen in der Umfangsrichtung (13,13') aufweist. .
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausweichräume (13', Fig. 3) in die Seitenflächen des festenLaufringes (11-") eingeschnitten sind,
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausweichräume (13) in gegen die Enden des festen Laufrings (11) angedrückte Ringe. (14) eingeschnitten sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausweichräume (13, 13') radial außerhalb der Teile münden, in welche sie eingeschnitten sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits .des Rollenlagers angeordnete Dichtungslabyrinthe durch mit der Verbindungswelle (3) starr verbundene . Wände gebildet werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungslabyrinthe in an sich bekannter Weise durch Schraubengänge gebildet werden.
DESCH23378A 1957-02-15 1958-01-13 Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstutzung von zwei sich drehenden Wellen Pending DE1079394B (de)

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DE1079394B true DE1079394B (de) 1960-04-07

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DESCH23378A Pending DE1079394B (de) 1957-02-15 1958-01-13 Vorrichtung zur Kupplung und Zwischenabstutzung von zwei sich drehenden Wellen

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DE (1) DE1079394B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2439333A1 (de) * 1974-08-16 1976-02-26 Schaeffler Ohg Industriewerk Wellenkupplung, insbesondere fuer unterwalzen an spinnereimaschinen
DE2439334A1 (de) * 1974-08-16 1976-02-26 Schaeffler Ohg Industriewerk Wellenkupplung, insbesondere fuer unterwalzen an spinnereimaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2439333A1 (de) * 1974-08-16 1976-02-26 Schaeffler Ohg Industriewerk Wellenkupplung, insbesondere fuer unterwalzen an spinnereimaschinen
DE2439334A1 (de) * 1974-08-16 1976-02-26 Schaeffler Ohg Industriewerk Wellenkupplung, insbesondere fuer unterwalzen an spinnereimaschinen

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