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DE1079385B - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1079385B
DE1079385B DEN13259A DEN0013259A DE1079385B DE 1079385 B DE1079385 B DE 1079385B DE N13259 A DEN13259 A DE N13259A DE N0013259 A DEN0013259 A DE N0013259A DE 1079385 B DE1079385 B DE 1079385B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
sleeve
delivery valve
valve chamber
fuel injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13259A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Edward Chatterton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Napier Turbochargers Ltd
Original Assignee
D Napier and Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by D Napier and Son Ltd filed Critical D Napier and Son Ltd
Publication of DE1079385B publication Critical patent/DE1079385B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/44Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
    • F02M59/48Assembling; Disassembling; Replacing
    • F02M59/485Means for fixing delivery valve casing and barrel to each other or to pump casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Kraftstoffeinspritzpumpen führ Brennkraftmaschinen, und zwar auf Einspritzpumpen mit einem Pumpenzylinder, in dem ein Kolben gleitet, der den Kraftstoff unter hohem Druck aus dem Zylinder durch ein Austritts- bzw. Förderventil herausdrückt und über eine oder mehrere Kraftstofförderleitungen einer oder mehreren Einspritzdüsen zuführt, durch die der Kraftstoff in einen Zylinder des Motors eingespritzt wird.
  • Bei der üblichen Konstruktion solcher Pumpen bildet der Zylinder ein von der das Förderventil enthaltenden Kammer getrenntes Bauteil. Diese beiden Bauteile sind entweder -unmittelbar oder zusammen mit einer zwischen ihnen angeordneten Dichtung fest miteinander verspannt, -um bei den angewendeten hohen Pumpdrücken das Austreten von Kraftstoff an der Trennfuge zwischen den Bauteilen zu vermeiden.
  • Während des Betriebs der Pumpe wird bei jedem Hub in dem Zylinder und in der Förderventilkammer ein hoher Purnpdruck erzeugt, der bestrebt ist, die Förderventilkammer von dem Kolben wegzudrücken. Die dieser Kraft entsprechende Reaktionskraft wird von der Förder-ventilkammer aus nach hinten auf das Nockengehäuse der Pumpe übertragen. Die hierauf zurückzuführenden Spannungen verursachen entsprechende Beanspruchungen der betreffenden Bauteile, die bestrebt sind, die Kraft, mit der die Bauteile miteinander verspannt sind, zu verkleinern, so daß sich eine erhöhte Gefahr des Kraftstoftdurchtritts zwischen der Förderventilkammer und dem Pumpenzylinder ergibt.
  • Wenn die,anf Ligliche Spannkraft über das Pumpengehäuse aufgebracht wird, z. B. bei den Ausführungen, bei denen der Punipenzylinder eine außenliegende, Schulter aufweist, die an einer innenliegenden Schulter innerhalb einer Aussparung des Pumpengehäuses angreift, und die Förderventilkammer eine außenliegende Schulter -besitzt, an der eine in die erwähnte Ausspa,rung des Pumpengehätises eingeschraubte Ringm-Litter angreift, Jiandelt es sich bei den auf die Pumpreaktionskraft -- zurückzuführenden Beanspruchungen, die bestrebt,s-ind,- die Spann- oder Haltekraft zu verkleinern, uiu-_4ie.j-enigen Kräfte, die durch die Förderventilkammer und das Pumpengehäuse bis zu der Schulter in der Aussparung des Pumpengehäuses aufgebracht werden;-, Wenn die Pumpreaktionskräfte von der Förderveitilkämmer unmittelbar auf Nockengehäuse übe#tic2!-eri g werden, z. B. mittels sich frei durch das Pumpehgehäuse hindurch erstreckender Ankerschrauben, so- 13gndelt -es -sich bei den in Frage stehenden Beanspruchungen um diej enigen der Förderventilkammer und dieser Ankerschrauben.
  • Es ist auch bereits eine Einspritzpumpe bekannt, bei der innerhalb; der Förderventilkammer eine Hülse -angeordnet ist. Die Hülse ist zwischen einer Innenschulter der Förderventilkammer und dem Pumpenzylinder eingespannt und dient zur genauen axialen Zentrierung des Ventilsitzes gegenüber der Külbenführung beim Zusammenbau der Pumpe. Die Hülse ist bei dieser bekannten Pumpenanordnung eine Führungshülse, und die über die Hülse übertragenen Druckkräfte sind nur so groß, daß sie die Hülse in ihrer Lage h#alten. Der Hauptteil der Pumpreaktionskräfte wird jedoch auch bei dieser Pumpenausbildung von einer zwischen Förderventilka,nimer -und Pumpenzylinder angeordneten Dichtung übertragen.
  • Es ist Aufgabe -der Erfindung, eine Kraftstoffeinspritzpumpe zu schaffen, bei der auch bei großen Betriebskräften nur eine kleine TIerabsetzung der Vorspannung auftritt.
  • Die Erfindung geht von einer Kraftstoffpumpe für Brennkräftmaschineh aus, bei welcher di#r Kraftstoff durch den Pumpenkolben unter hohem Druck über ein Förderventil gedrückt wird, welches in einer am Pumpengehäuse befestigten Förderventilkammer angeordnet ist, in der eine Hülse angeordnet ist, die in Achsrichtung zwischen einer- Innenschulter der Förderventilkammer einerseits und- dem Pumpenzylinder andererseits eingespännt ist. - - Das Neue nach der Erfindung besteht nün-dariii-, daß die gesamte bei der Befestigung der Förde#r#,entilkammer am Pumpengehäuse aufgebradlite-Vorspannung durch die genannte Hülse und gegebenenfalls ein weiteres Zwischenglied als axiale Druckkraft auf den 15urrfpehzyl,inder übertragen wird und daß die Hülse so ausgebildet ist, daß ihre durch die genannte anfängliche Druckvorspannung hervorgerufene Längszusammendrückung erheblich größer ist als die Längung, die durch die Reaktion auf den Pumpdruck in den diese Reaktionauf das Pumpengehäuse Übertragenden Bauteilen hervorgerufen wird.
  • Die Längung der Hülse, die du rch die Längung derjenigen Bauteile zugelassen wird, welche durch die Reaktion auf den Purnpdruck beansprucht werden, führt somit lediglich dazu, daß sich die auf die Hülse wirkende Drucklast nur um einen Bruchteil ändert, und die anfänglich aufgebrachte -Spannkraft wird nur um diesen Bruchteil vermindert.
  • Wenn man die Hülse aus einem Material herstellt, dessen Elastizitätsmodul im Verzleich mit demjenigen der Bauteile der Pumpe, welche die Reaktion auf den Pumpdruck übertragen, niedrig ist, so kann die anfängliche Spannkraft, die erforderlich ist, um die nötige anfängliche Zusammendrückung der Hülse herbeizuführen, im Vergleich zu den bis jetzt angewendeten Spannkräften klein sein.
  • Wenn man die Hülse ferner aus einem Material mit einem geeigneten Wärmeausdehnungskoeffizienten herstellt, so läßt sich die Spannkraft trotz der Wärmedehnung des Pumpengehätises oder anderer Bauteile mit größerer Genauigkeit auf dem gewünschten Wert halten.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung, die eine erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpurnpe im Schnitt veranschaulicht, an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Die in der Zeichnung wiedergegebene Pumpe umfaßt einen gegossenen Körper bzw. ein Gehäuse 10 aus Aluminium oder einer Aluminitimle 'gierung, das einen Pumpenzylinder 11 und eine Förderventilkammer 12 aufnimmt. Die Förderventilkammer 12 enthält ein als E.insatzstück ausgebildetes Sitzteil 13, das mit einem Förderventilteil 14 zusammenarbeitet, welches durch eine Druckfeder 15 auf die Sitzfläche an dem Sitzteil oder Ventileinsatz 13 gedrückt wird. Auf das obere Ende der Förderventilkammer 12 ist ein Anschlußstück 16 aufgeschraubt, an dem sich eine hier nicht gezeigte Kraftstofförderleitung, die zu dem Einspritzventil führt, befestigen läßt.
  • Der Zylinder 11 weist eine außenliegende Schulter 17 auf, die sich an einer entsprechenden innenliegenden Schulter 18 innerhalb des Pumpengehäuses 10 abstützt.
  • Die Förderventilkammer 12 besitzt eine außen-liegende Schulter 19, auf welthe das untere Ende einer Ringmutter 20 drückt, die die Förderventilkammer umgibt und sich in das Pumpengehäuse 10 einschrauben läßt.
  • Das obere Ende des Zylinders 11 ist mit einer ebenen Paßfläche 21 versehen, auf der eine entsprechende ebene Paßfläche 22 des Ventileinsatzes 13 aufliegt. Der Ventileinsatz 13 bildet somit ein Abdichtungsglied zwischen dein Zylinder 11 und der Förderventilkammer 12.
  • Das untere Ende des Ventileinsatzes 13 trägt einen Flansch23, -und im Inneren der Förderventilkanimer 12 ist eine sich quer zur Zylinderachse erstreckende Schulter 24 vorgesehen. Zwischen dem Flansch 23 und der Schulter 24 liegt eine Druckhülse 25 aus einem Material, dessen Elastizitätsmodul im Vergleich zum E lastizithtsmodul der Materialien der anderen Pumpenbauteile niedrig ist. Die Länge und das Material der Hülse 25 sind so gewählt, daß die Verfo-rmung der Hülse durch Druckspannungen, die erfolgt, wenn die Ringmutter 20 fest in das Pumpengehäuse 10 eingeschraubt wird, die t-,esamten durch Zugspannungen hervorgerufenen Verformungen der übrigen beanspruchten Bauteile der Pumpe erheblich überschreitet. Wenn nun der Punipdruck dadurch aufgebracht wird, daß der nicht gezeigte Pumpenkolben in dem Zylinder11 nach oben vorgeschoben wird, und wenn die Pumpe derart beansprucht wird, daß ein Bestreben entsteht, die Förderventilkammer 12 von dem Z-Oinder 11 wegzubewegen, ist somit die von diesen zusätzlichen Beanspruchungen herrührende zusätzliche Verformung oder Längung dieser Bauteile auf Grund von Zugbeanspruchungen geringer als die anfängliche gesamte Zusammendrückung der Hülse 25, Zwar wird sich die Hülse 25 dann in einem Ausmaß längen, das gleich der zusätzlichen Längung der anderen Bauteile ist, doch wird der Rest der anfänglichen, durch Aufbringen von Druckkräften hervorgerufenen Verformung erhalten bleiben, und die Druckhülse wird fortfahren, den Ventileinsatz 13 fest gegen den Zylinder 11 zu drükken, so daß nach wie vor eine Spannkraft zwischen den Flächen 21 und 22 wirksam ist und das Auftreten von Undichtigkeiten zwischen diesen Flächen verhindert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, bei welcher der Kraftstoff durch den Pumpenkolben unter hohem Druck über ein Förderventil gedrückt wird, welches in einer am Pumpengehäuse befestigten Förderventilkammer angeordnet ist, in welcher eine Hülse angeordnet ist, welche in Achsrichtung zwischen einer Innenschulter der Förderventilkammer einerseits und dem Pumpenzylinder andererseits eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte bei der Befestigung der Förderventilkammer (12) am Pilmpengehättse (10) aufgebrachte Vorspannung durch die genannte Hülse (25) und gegebenenfalls ein weiteres Zwischenglied (23) als axiale Druckkraft auf den Pumpenzylinder übertragen wird und daß die Hülse (25) so# ausgebildet ist, daß ihre durch die genannte anfängliche Druckvorspannung hervorgerufene Längszusammendrückung erheblich größer ist als die durch die Reaktion auf den Pumpdruck bei den diese Reaktion auf da-s Pumpengehäuse übertragenden Bauteilen hervorgerufene L#ngung.
  2. 2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach, Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse aus einem Material besteht, dessen Elastizitätsmodul im Vergleich zum Elastizitätsmodul der genannten Bauteile der Pumpe, welche die Reaktion auf den Purnpdruck fibertragen, niedrig ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 218 190; französische Patentschrift Nr. 1078 478; »Taschenbuch für den Maschinenbau« von II. D u b#b e 1, td. I, S. 513 und 515.
DEN13259A 1956-02-29 1957-01-31 Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1079385B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB1079385X 1956-02-29

Publications (1)

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DE1079385B true DE1079385B (de) 1960-04-07

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ID=10872462

Family Applications (1)

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DEN13259A Pending DE1079385B (de) 1956-02-29 1957-01-31 Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1079385B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT377335B (de) * 1981-09-26 1985-03-11 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH218190A (de) * 1940-05-11 1941-11-30 Saurer Ag Adolph Druckventil mit Rückholkolben für Brennstoffeinspritzpumpen.
FR1078478A (fr) * 1952-03-01 1954-11-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Soupape de décompression pour dispositif injecteur de carburant

Patent Citations (2)

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