DE1079228B - Anordnung zum Loesen und Verbinden eines verseuchten Bauelementes - Google Patents
Anordnung zum Loesen und Verbinden eines verseuchten BauelementesInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Lösen und Verbinden, insbesondere zum Auswechseln eines
Bauelementes in einer geschlossenen Apparatur, z. B. in einem Reaktor. Sowohl für Reparatur ζ wecke als
auch zum Umrüsten müssen oftmals Bauelemente, beispielsweise Pumpen oder Wärmetauscher in einem
radioaktiven Kreislauf, ausgebaut oder neu eingesetzt werden, ohne daß gesundheitsschädliche Stoffe oder
Strahlen auch nur spurenweise entweichen können. Dabei sollen die völlig dichtschließenden Anschlüsse
und Verschlüsse möglichst einfach und robust, d. h. mit möglichst kleiner Störanfälligkeit und großer
Lebensdauer ausgelegt werden, da sie nur umständlich und schwer zugänglich sind, die Reparatur meist
'kostspielig ist und der Betrieb der Anlage möglichst wenig unterbrochen werden soll. Alle Arbeitsgänge in
verseuchten Räumen müssen dabei selbstverständlich in geeigneter Weise ferngesteuert werden.
Dichte Rohrverbindungen sind an sich bekannt, insbesondere solche, die durch Aneinanderpressen ebener
Flansche durch Anziehen von Schrauben hergestellt werden. Dichte Verschlüsse werden vielfach als
Schieber, Blindflansch od. dgl. ausgeführt. Außerdem sind bereits Vorrichtungen bekannt, um z. B. aus in
Betrieb befindlichen Anlagen, in denen chemische Reaktionen unter Druck ablaufen, Proben zu entnehmen,
indem ein entsprechendes Probegefäß ein-' und ausgeschleust wird. Diese bekannten Vorrichtungen
genügen jedoch im allgemeinen nicht den Anforderungen, die z. B. bei einem Reaktor zu stellen sind.
Sollen bei einer Anlage für chemische Reaktionen langlebige Bauelemente ausgewechselt werden, so wird
sie in der Regel vorher außer Betrieb gesetzt und von eventuell giftigen Reaktionsprodukten befreit. Eine
radioaktive Verseuchung dagegen hält auch bei Außerbetriebnahme eines Reaktors längere Zeit an und läßt
sich nicht so leicht beseitigen. Die Anordnung zum Auswechseln der Bauelemente muß dort ständig absolut
dicht sein, da spurenweise entweichende radioaktive Gase sich z. B. nicht einfach wie giftige Gase
in einer chemischen Anlage durch eine Klimaanlage od. dgl. beseitigen lassen. Außerdem ist auf ständige
Abschirmung gegen die radioaktive Strahlung zu achten, da die Aktivität der strahlenden Stoffe meistens
sehr hoch ist.
Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß eine mit mindestens einer Bohrung versehene, auf eine
ortsfeste öffnung der Apparatur einstellbare bzw. diese verschließende, drehbare Verschluß scheibe einerseits
mit einem Gegenflansch der Apparatur dicht zusammenpreßbar und andererseits unter Wahrung der
Abdichtung zum Ermöglichen einer Drehung vom Gegenflansch' lösbar verbunden ist und daß eine strahlungssichere,
dicht verschließbare Transportglocke für Anordnung zum Lösen und Verbinden
eines verseuchten Bauelementes
eines verseuchten Bauelementes
Anmelder:
Brown, Boveri & Qe. Aktiengesellschaft, Mannheim-Käfertal, Boveristr. 22,
und Beteiligungsund Patentverwaltungsgesellschaft
mit beschränkter Haftung,
Essen, Altendorf er Str. 103
mit beschränkter Haftung,
Essen, Altendorf er Str. 103
Dr. rer. nat. Rudolf Schulten, Mannheim,
Dipl.-Ing. Andreas Setzwein, Neuhermsheim,
Dipl.-Ing. Andreas Setzwein, Neuhermsheim,
und Helmuth Braun, Rülzheim,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
den Ab- und Antransport des auszuwechselnden Bauelementes vorgesehen ist, die auf die durch die drehbare
Verschlußscheibe dicht verschließbare Öffnung in der Decke des versuchten Raumes derart aufsetzbar
ist, daß der verseuchte Raum und der Innenraum der Glocke gegen den Außenraum stets vollkommen dicht
abgeschlossen sind, während die Transportglocke ein Hebezeug enthält, mit dessen Hilfe das Bauelement
von seiner Unterlage mit den Anschlüssen abhebbar und mit entsprechenden Führungen aufsetzbar ist.
Die Erfindung besteht also aus der Kombination mehrerer Merkmale, die zum Teil bekannt sind. Es
hat sich herausgestellt, daß eine Drehverschlußscheibe gemäß der Erfindung gegenüber den anderen möglichen
Verschlüssen noch die größte Lebensdauer hat und am zuverlässigsten arbeitet, ebenso die Flansche.
Die letzteren sind auch darum erforderlich, damit die Verbindung bereits beim Anheben der Scheibe um
wenige Millimeter gelöst und diese beweglich wird. Beim Anheben um wenige Millimeter wiederum bleibt
das Volumen klein, in das der Inhalt aus den getrennten Öffnungen auslaufen kann. Zum Aufrechterhalten
der besonderen Dichtigkeit während des Anhebens und Drehens müssen weitere Mittel vorgesehen
909 769/447
sein, beispielsweise ein Ringkanal mit einer passiven
Sperrflüssigkeit, in den ein ringförmiger Fortsatz der Verschlußscheibe eintaucht, wobei die Druckdifferenz
zwischen innen und außen eine entsprechende Flüssigkeitssäule trägt, wie es an sich bei der beweglichen
Dichtung eines Gasometers bekannt ist. Wohlgemerkt wird diese Flüssigkeitsdichtung aber nur während des
Drehvorganges gebraucht; für die Dauerabsperrung sind die feste aneinander gepreßten Flansche zuverlässiger;
außerdem treten im Betrieb meist größere Druckdifferenzen auf.
Bevorzugte Ausführungsformen werden an Hand der Figuren erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Teil eines Reaktors, in dem Bauelemente mit entsprechenden Vorrichtungen ausgewechselt
werden können;
Fig. 2 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus Fig. 1, der dort mit einem strichpunktierten Kreis gekennzeichnet
ist;
Fig. 3 ist eine Ausführungsform einer drehbaren Verschluß scheibe im Innern eines verseuchten Reaktorraumes,
und
Fig. 4 zeigt die Anordnung mehrerer drehbarer Verschlußscheiben in der Decke des verseuchten Reaktorraumes
;
Fig. S und 6 zeigen Anordnungen im Innern einer drehbaren Verschlußscheibe zum dichten Anpressen
von Flanschen.
In den Figuren bedeutet unter anderem 1 ein gegen alle übrigen Räume des Reaktors abgeschlossenes,
gasdichtes Gefäß von der Form eines flachen Kreiszylinders, 2 eine drehbare Verschluß scheibe in der
Decke des verseuchten Raumes, 3 eine gas- und Strahlungsdichte Schutzglocke zum Ab- und Antransport
auszuwechselnder Bauelemente, 4 einen vorzugsweise flüssigkeitsgefüllten (verseuchten) Raum zwischen den
Bauelementen, 5 gasgefüllte (verseuchte) Räume, die die einzelnen Bauelemente des Reaktorkreislaufes enthalten,
6 kreiszylinderförmige glatte Stahlwände, die die Räume 5 gegen den Raum 4 dicht abschließen, und
7 ein auswechselbares Bauelement, z. B. eine Pumpe, einen Wärmetauscher, ein Rohrstück od. dgl.
In der Gesamtübersicht der Fig. 1 ist die Verwendung
von Drehverschlußscheiben 2, 14, 28 nach der Erfindung gleich dreimal zu erkennen. Soll z. B. ein
Bauelement 7 ausgewechselt werden, so wird zunächst die fahrbare Transportglocke 3 auf die geschlossene
Drehverschlußscheibe 2 in der Decke 20 des verseuchten Raumes 4 aufgesetzt. Zweckmäßig bildet man die
Transportglocke auf Rädern 29 und Schienen (in Decke 20 und Scheibe 2 eingelassen und in der Zeichnung
nicht sichtbar) fahrbar aus, überträgt aber ihr Gewicht beim Aufsetzen auf die Scheibe 2 durch
Hochklappen der Räder 29 auf eine Weicheisendichtung 11, um einen gas- und strahlungssicheren Verschluß
der zu öffnenden verseuchten Räume gegenüber einem Außenraum 19 zu gewährleisten. Der
Druck auf die Dichtung 11 kann gegebenenfalls noch durch Anziehen entsprechender Schraubbolzen od. dgl.
erhöht werden. An Stelle von Weicheisen kann auch anderes Weichmetall zur Dichtung verwendet werden.
Nach dem dichten Aufsetzen der Transportglocke 3 kann, nachdem die Dichtigkeit durch nicht gezeigte
Mittel gegebenenfalls noch einmal überprüft worden ist, ein Schieber 41 in der Glocke 3 geöffnet werden.
Gleichzeitig wird die Drehverschlußscheibe 2 von ihrer Weichmetalldichtung 13 z. B. durch einen aus
mehreren ringförmig angeordneten Einzelkolben und -zylindern bestehenden Hydraulikheber 50 abgehoben.
Die Last der Scheibe 2 mit der darauf stehenden Glocke 3 wird dadurch von der Dichtung 13 auf das
Rollenlager 22 verlagert. Dabei ist die Dichtigkeit nach außen dann nur durch eine passive Sperrflüssigkeit
21 gegeben. Die Scheibe 2 wird nun durch einen entsprechenden, auf die Randverzahnung 51 der
Scheibe 2 wirkenden Antrieb (liegt nicht in der Zeichenebene und ist daher nicht erkennbar) so lange
verdreht, bis eine Bohrung 43 in der Scheibe 2 mit dem Zylinderraum 5, der als Bohrung durch die feste
ίο Decke 20 hindurchgeht, bündig schließt. Dann wird
die Scheibe 2 wieder auf ihre Dichtungen 13 abgesetzt und das Bauelement 7 kann durch ein entsprechend
ferngesteuertes Hebezeug 52 in der Transportglocke 3 herausgehoben (in die gestrichelt gezeichnete Lage)
oder beim umgekehrten Vorgang eingesetzt werden. Ist dieser Vorgang beendet, werden alle Schritte zurück
in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt, d. h. die Drehscheibe 2 von den Dichtungen 13 abgehoben
und gedreht, bis der Raum 5 verschlossen ist, dann wieder auf die Dichtungen 13 abgesetzt, der Schieber
41 wieder vorgeschoben, die Dichtigkeit noch einmal überprüft und radioaktive Restgase zwischen Schieber
41 und Drehscheibe 2 beseitigt, die Transportglocke 3 von der Dichtung 11 abgehoben und abtransportiert.
Zweckmäßigerweise wird die Drehscheibe 2 auf den Gegenflansch bzw. die Dichtungen 13 in beiden Stellen
durch geeignete Mittel, z. B. Schraubenbolzen, aufgepreßt.
Das Bauelement 7 ruht wiederum auf der Drehverschlußscheibe
14 im Innern des verseuchten Raumes auf und ist über diese mit gas- und flüssigkeitsdichten
Rohrleitungen 17 von radioaktiven Kreisläufen verbunden. Je nach Art des Kreislaufes kann es dabei auf
der Dreh Verschluß scheibe 14 befestigt und seine An-Schlüsse auf dieser Seite dicht mit den öffnungen der
Scheibe 14 verbunden sein. Soll die Drehverschlußscheibe 14 zusammen mit dem Bauelement 7 oder nach
Entfernen desselben herausgenommen werden, so kann es zum Zurückhalten des hochaktiven Kreislaufinhaltes
4.0 in den verseuchten Räumen zweckmäßig sein, daß die
Scheibe 14 selbst als dicht schließend hochziehbarer Kolben im Stahlzylinder 6 ausgebildet ist.
An Stelle eines komplizierten Bauelementes 7, z. B.
eines Pumpensatzes, Wärmetauschers od. dgl. kann auf eine zur Scheibe 14 völlig gleiche Drehverschlußscheibe
28 im Innern des verseuchten Raumes auch eine einfache Rohrverbindung 16 aufgesetzt werden.
Diese Rohrverbindung 16 kann entweder als eingesetzter Anschlußteil zum wahlweisen Austausch gegen
ein komplizierteres Bauelement 7 eingebracht sein, oder sie kann, ohne gegen andersartige Bauelemente
austauschbar zu sein, einen anderen Zweck erfüllen, indem sie zusammen mit der Drehverschlußscheibe
nach Art eines Mehrwegehahnes zum wahlweisen Verbinden oder Trennen fest eingebauter, vorzugsweise in
Beton 18 eingegossener Anschlußrohre 17 verwendet wird. Umgekehrt kann auch die Drehverschlußscheibe
14 dazu dienen, kompliziertere Bauelemente 7 nicht nur zum Zwecke des Entfernens von den Anschlüssen
zu lösen, sondern auch diese nach Art eines Mehrwegehahnes wahlweise mit mehreren fest eingebauten
Anschluß rohren 17 zu verbinden oder von diesen zu trennen; d. h. die Verschlußscheibe wirkt als Umschaltorgan.
Anstatt im Innern eines verseuchten Raumes 4 kann ein Bauelement 7 auch auf der Decke 20 eines verseuchten
Raumes stehen und mit diesem durch entsprechende feste Rohrleitungen verbunden sein, wenn
die Dr eh Verschluß scheibe so ausgebildet ist, daß auch bei abgenommenem Bauelement eine Verseuchung des
Raumes 19 unterbleibt, und wenn das Bauelement mit einer strahlungssicheren Umhüllung versehen ist, die
mit diesem fest verbunden bleibt, solange sich das Bauelement 7 in nicht zu verseuchenden Räumen befindet.
Dabei kann die strahlungssichere Umhüllung ebenfalls als Transportglocke ähnlich der Glocke 3
ausgebildet sein, die auf der Drehverschlußscheibe 2 steht und mit dem Bauelement dort verbleibt, aus der
aber das Bauelement nach einem Abtransport wieder
auf die Flansche 26 der Scheibe 14 wird durch Aufblasen des Wellenrohrkompensators 10 erzeugt, der
gleichzeitig kleine mechanische Verformungen und thermische Längenänderungen aufzunehmen in der
5 Lage ist. Bei nicht aufgeblasenem Wellenrohrkompensator ruht das Gewicht des Bauelementes 7 auf Anschlägen
46. Im übrigen werden die Rohre zweckmäßig aus hartem Material hergestellt und zur Abdichtung
an den Flanschen wird lediglich eine dünne
gelöst werden kann. (In jedem Fall ist es vorteilhaft, io Weichmetallschicht, vorzugsweise eine Weicheiseneine
Transportglocke so auszubilden, daß sie wahl- schicht, eingelegt.
weise für mehrere auswechselbare Bauelemente des Bei entsprechend biegsamen Anschluß rohren 53
Reaktors zu verwenden ist.) kann auch auf den Wellenrohrkompensator 10 ver-
Oft können Bauelemente, die schadhaft geworden ziehtet werden. Der Andruck der Flansche läßt sich
sind, wegen ihrer hohen Strahlenaktivität nicht mehr 15 dann beispielsweise dadurch erzeugen, daß der Innenrepariert
werden, so daß sie lediglich an Plätze zu raum 45 aufgeblasen wird, wenn sich die Flansche auf
transportieren sind, wo sie keine Gefährdungen her- der als biegsame Membran ausgebildeten Wand 56
vorrufen. Trotzdem müssen bei solchen Bauelementen dieses Innenraumes 45 befinden. Auch bei Verwendung
noch die Rohranschlüsse 53 verschlossen werden, eines Wellenrohres 10 muß sich diese Gefäßwand 56
damit das Austreten hochaktiver Stoffe in die freie ao wie eine biegsame Membran verhalten, damit der
Atmosphäre verhindert wird. Das Verschließen der Wellenrohrkompensator 10 den Flansch 24 bewegen
Rohranschlüsse 53 der Bauelemente 7 geschieht in kann und trotzdem der Innenraum 45 vollkommen
diesem Fall besonders einfach, billig und wirkungs- dicht abgeschlossen bleibt.
voll, indem die Anschlüsse 53 mit einer Verschluß- Beim Hochziehen der Scheibe 14 im Stahlzylinder 6
masse, ζ. B. mit Beton, ausgegossen werden. Es sind 25 bewirkt die Dichtung 44 ein dichtes Schließen. Sobald
dann Mittel zum entsprechenden Einbringen der Ver- diese die Ausbuchtung 33 passiert hat, verliert der
schlußmasse in die Anschlüsse vor dem endgültigen Fortsatz 12 den Kontakt mit der Flüssigkeit 15.
Herausbringen des Bauelementes vorzusehen. Fig. 3 zeigt die Drehverschlußscheibe 14 in der
Weiterhin laßt sich die Gefahr eines Austretens der Draufsicht. Im gezeigten Beispiel hat die Scheibe 14
hochaktiven Stoffe aus dem Innern des Kreislaufes 30 insgesamt vier Bohrungen mit Dichtungsflanschen 26
(Rohre 17 bzw. Bauelemente 7) in das Innere der für das aufzusetzende Bauelement. Bei der gezeigten
Transportglocke 3 noch dadurch vermindern, daß der Stellung ist das Bauelement abgenommen und die fest
Druck im Innern der Transportglocke 3 gegenüber eingebauten Rohranschlüsse 55 (gestrichelt gezeichnet)
dem Druck im Innern des Kreislaufes erhöht wird. sind verschlossen. Das große, starr gehaltene Zahn-
In Fig. 2 sind Einzelheiten einer Drehverschluß- 35 rad 9 gestattet die Verdrehung der Scheibe 14 durch
scheibe 14 im Innern des verseuchten Raumes näher zwei Motoren über Zahnräder 34. Im Betrieb des
erkennbar. Die Anschlußrohre 17 für das Bauelement Reaktors wird die ganze Scheibe durch insgesamt
sind zweckmäßig wie alle nicht auswechselbaren Teile sechzehn Hydraulikantriebe über die Versteifungsin
Beton 18 eingegossen. Zum Verbinden oder Trennen rippen 42 auf die Gegenflansche 55 aufgepreßt. Außerdes
festen, in Beton 18 eingegossenen Anschluß rohr es 40 dem sind noch die Flansche 12 der Scheibe 14, die
17 mit dem Bauelement wird die Drehverschluß scheibe Sperrflüssigkeit 15 und die feste Zylinderwand 6 vor-14
durch einen Hydraulikheber 30 um wenige Milli- handen.
meter angehoben, dann durch einen Motor 8 über Eine Ausbildungsform für Drehverschlußscheiben
Zahnräder 34 und 9 in die neue Lage gedreht und in der Decke des verseuchten Raumes ist in Fig. 4 gewieder
dichtschließend auf ihre Unterlage abgesenkt. 45 zeigt. Bei abgenommener Transportglocke verschließt
Dabei ist der Hydraulikheber 30 mit dem Zahnrad 9 j ede Scheibe 2 zwei Durchführungslöcher 57 (gestrichelt
feststehend, und die Scheibe ruht mit ihrem und dem gezeichnet) in der Decke 20 des verseuchten Raumes.
Gewicht des Bauelementes 7 nun auf dem Rollenlager 31. Soll ein Bauelement angebracht oder entnommen wer-Während
der Drehung wird die vollkommene Dich- den, so wird die Transportglocke auf die Bohrung 43
tigkeit lediglich durch die passive Sperrflüssigkeit 15 5° der Scheibe 2 aufgesetzt und die Scheibe durch den
erhalten, die die Öffnungen in einem umschließenden Antrieb 23 so lange verdreht, bis die Bohrung 43 sich
Ringkanal umgeben, in welchen ein ringförmiger Fort- mit einer entsprechend gestrichelt gezeichneten Durchsatz
12 der Verschlußscheibe 14 eintaucht und dadurch führung deckt.
den Verschluß bewirkt, während in der Ruhelage die Fig. 5 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform zum
Flansche 24, 26; 54, 55 die Dichtigkeit auch gegen 55 Anpressen der Flansche 54., 55 an der inneren Drehhohe
Drücke bewirken. Verschlußscheibe 14. Hier sind die Scheibe 14 und das Der Andruck der Flansche 54 der Drehverschluß- Bauelement 7 nicht in Achsrichtung der Scheibe 14
scheibe 14 auf die Gegenflansche 55, entweder der fest bzw. des Rohres 17 verschiebbar, sondern der Flansch
eingebauten Anschlußrohre 17 oder in der Trenn- 54 zum starr im Beton 18 eingegossenen Anschluß 17
stellung auf fest eingebaute, nicht gezeigte Blind- 60 auf Seite der Scheibe 14 ist für sich allein bewegbar,
flansche, wird zunächst einmal durch das Gewicht der Grundsätzlich hat man also mehrere Möglichkeiten,
die Flansche 54, 55,24,26 zu trennen und aufeinander
zu pressen. Im erstgezeigten Beispiel war die ganze
Verschlußscheibe 14 vom Gegenflansch 55 ζ. Β. durch
65 einen Hydraulikheber 30 abhebbar und auf diesen aufpreßbar. In diesem Beispiel sind auf der Verschlußscheibe 14 auf die Gegenflansche 55 aufpreßbare und
von diesen abhebbare Flansche 54 vorgesehen. Umgekehrt ist es auch noch möglich, daß der Gegenflansch
zu pressen. Im erstgezeigten Beispiel war die ganze
Verschlußscheibe 14 vom Gegenflansch 55 ζ. Β. durch
65 einen Hydraulikheber 30 abhebbar und auf diesen aufpreßbar. In diesem Beispiel sind auf der Verschlußscheibe 14 auf die Gegenflansche 55 aufpreßbare und
von diesen abhebbare Flansche 54 vorgesehen. Umgekehrt ist es auch noch möglich, daß der Gegenflansch
Scheibe 14 und des ganz auf ihr ruhenden Bauelementes 7 erzeugt, kann dann anschließend durch
Betätigen des Hydraulikantriebes 35 noch erheblich
verstärkt werden.
Betätigen des Hydraulikantriebes 35 noch erheblich
verstärkt werden.
Hierbei stützt sich der durch den Antrieb 35 betätigte Hebel 32 auf einem Widerlager 36 in einer
Ausbuchtung 33 im Zylinder 6 ab und überträgt den
Druck über eine Versteifungsrippe 42 auf die Scheibe
Ausbuchtung 33 im Zylinder 6 ab und überträgt den
Druck über eine Versteifungsrippe 42 auf die Scheibe
14. Der Andruck der Bauelementanschlußflansche 24 70 55 bewegbar, d. h. auf die Verschlußscheibe 14 auf-
preßbar bzw. von dieser abhebbar ist. Zweckmäßigerweise sind die Anschlußrohre des Bauelementes 7
selbst starr mit dieser verbunden und die Flansche nur durch einen unmittelbar daran anschließenden, als
Wellenrohr 10 ausgebildeten Teil bewegbar. Dieser Teil kann außerdem kleine mechanische Verformungen
und thermische Längenänderungen aufnehmen.
Um den Flansch 54 einerseits bewegbar zu machen und andererseits bei abgehobenem Flansch 54 den
Raum 59 klein zu halten, in den der Inhalt der Anschlußrohre 17 ausströmen kann, werden die bewegbaren
Flansche auf einer Membran 49 angebracht, die den Raum 58 abdichtet, in dem sich der Wellenrohrkompensator
10 gegebenenfalls mit einer weiteren druckgesteuerten Vorrichtung 47 befindet. Die Membran
ist mit den starren Geräteteilen bündig abgeschlossen.
Ist ein Flansch hinreichend vorgedichtet, so genügt es meistens, den Innendruck eines zugehörigen Wellenrohrkompensators
zu erhöhen und dadurch diesen Flansch anzupressen und die Dichtigkeit der Verbindung
zu vergrößern. Allein durch Wegnahme des Innendruckes am zugehörigen Wellrohrkompensator
kann dann der Flansch gleitend seitwärts verschoben und die Drehverschluß scheibe verdreht werden.
Um einen Freiheitsgrad mehr für den Anpreßdruck der Flansche 54, 55 zu haben und um auch die Bedingung
erfüllen zu können, daß der Druck in der Transportglocke größer als im Kreislaufsystem sein
soll, bringt man das Wellenrohr bzw. den Wellenrohrkompensator 10 in ein gegen alle üblichen Räume abgeschlossenes
Gefäß (entweder genügt es bereits, einen abgeschlossenen Raum 58 zu benutzen oder man verwendet
ein zusätzliches, übergestülptes Gefäß 47), dessen Innendruck bzw. dessen Druckdifferenz gegen
das Innere des Anschlußrohres 17 allein den Andruck der Flansche 54., 55 bestimmt. Um dieses Anpressen
zu steuern, versieht man dieses abgeschlossene Gefäß 47 zweckmäßig mit einer gesonderten Zuleitung 48,
durch die es mit dem zum Anpressen erforderlichen Über- oder Unterdruck beaufschlagt werden kann.
Will man das Anpressen mehrerer einzelner Flansche auf einer Drehverschlußscheibe getrennt und einzeln
steuern können, was bei mehreren verschiedenartigen Anschlüssen des Bauelementes mit verschiedenen
Drücken von Bedeutung sein kann, so sieht man für einen Teil der Anschlüsse, vorzugsweise für jeden
einzelnen Anschluß ein gesondertes Gefäß mit gesondertem Druck bzw. gesonderter Druckregelung vor.
Große Andrücke der Flansche lassen sich besonders dann leicht erzeugen, wenn das abgeschlossene Gefäß
wiederum ein Wellenrohrkompensator 47 ist, dessen Innendruck im wesentlichen den Andruck der Flansche
54, 55 bestimmt.
Im Beispiel der Fig. 5 ist dies der große Wellenrohrkompensator 47 innerhalb der Aussparung 58 in
der Drehverschluß scheibe 14j der über den kleinen
Wellenrohrkompensator 10 der Durchführung gestülpt ist. Der Druck, mit dem die Flansche aufeinander gepreßt
werden, ist im wesentlichen proportional zum Durchmesser des Wellenrohrkompensators und dessen
Innendruck. Da der Wellenrohrkompensator 47 einen sehr viel größeren Durchmesser hat als der Wellenrohrkompensator
10, bestimmt der erstere im wesentlichen den Anpreß druck der Flansche 54., 55.
Im gegebenen Beispiel wird nur der Anpreßdruck der Flansche 54, 55 zum festen Rohranschluß 17 durch
einen Wellenrohrkompensator 47 gesteuert, während die Flansche 24, 26 von der Seite des Bauelementes 7
durch andere Mittel fest aufgepreßt sind. Es ist aber ebenso gut möglich, die Durchführungsanordnung in
der Drehverschlußscheibe 14 so zu treffen, daß der Druck eines Wellenrohrkompensators gleichzeitig nach
beiden Seiten wirkt und damit gleichzeitig zwei Flansche aufpreßt. In diesem Fall hält man den
Wellenrohrkompensator 47 zweckmäßig an einem starren Mittelteil an der Scheibe 14 fest. Statt eines
durchgehenden Wellenrohrkompensators können an diesem Mittelteil sich beiderseits auch zwei getrennte
einzeln aufblasbare Wellenrohrkompensatoren befinden.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel, in dem die Flansche 26., 54 in der Dreh Verschluß scheibe 14 einzeln und getrennt
steuerbar auf ihre Gegenflansche 55, 24 aufpreßbar sind und eine Verschiebung anderer Teile in Achsrichtung
der Scheibe 14 bzw. des Rohres 17 nicht erforderlich ist, um die Scheibe 14 drehen zu können. Der
Innendruck des Rohres 17 unterstützt den Anpreßdruck noch, sobald er erhöht wird, indem er statt eines
Wellenrohrkompensators eine Linse 60 aufbläst. Ein Innenrohr 65 der Durchführung durch die Scheibe 14
ist so kurz, daß es auf jeden Fall die Drehung der Scheibe 14 nicht behindert; es hat vom festen Gegenflansch
55 stets wenige Millimeter Abstand. Der Flansch 54 ist gegenüber dem Innenrohr 65 in einer
dicht schließenden Stopfbuchsenpackung 63 in seiner Achsrichtung bewegbar. Der Flansch 54 wird auf den
Flansch 55 aufgepreßt, wenn eine durch die Stopfbuchsenpackung 63 dicht abgeschlossene Linse 61 über
eine Leitung 67 aufgeblasen wird, und die Flansche 54, 55 gestatten die Drehung der Scheibe 14., wenn der
Druck aus der Linse 61 herausgelassen wird. Am anderen Ende der Durchführung durch die Scheibe 14
beim Bauelement 7 läßt sich ganz unabhängig dasselbe Prinzip anwenden; hier üben Innenrohr 66, Stopfbuchsenpackung
64 und Linse 62 mit Zuleitung 68 an den Flanschen 24, 26 genau die gleichen Funktionen
aus wie die entsprechenden Teile auf der Gegenseite.
Claims (26)
1. Anordnung zum Lösen und Verbinden, insbesondere zum Auswechseln eines Bauelementes in
einer geschlossenen Apparatur, z. B. einem Kernreaktor, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit mindestens
einer Bohrung versehene, auf eine ortsfeste öffnung der Apparatur einstellbare bzw. diese
verschließende drehbare Verschlußscheibe einerseits mit einem Gegenflansch dicht zusammenpreßbar
und andererseits unter Wahrung der Abdichtung zum Ermöglichen einer Drehung vom Gegenflansch
lösbar ist und daß eine strahlungssichere, dicht verschließbare Transportglocke für den
Ab- und Antransport des auszuwechselnden Bauelementes vorgesehen ist, die auf die durch die
drehbare Verschlußscheibe dicht verschließbare öffnung in der Decke des verseuchten Raumes
derart aufsetzbar ist, daß der verseuchte Raum und der Innenraum der Glocke gegen den Außenraum
stets vollkommen dicht abgeschlossen ist, während gleichzeitig die Transportglocke ein
Hebezeug enthält, mit dessen Hilfe das Bauelement von seiner Unterlage mit den Anschlüssen abhebbar
und mit entsprechenden Führungen aufsetzbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe vom Gegenflansch,
vorzugsweise durch einen Hydraulikheber ^ abhebbar und auf diesen aüfpreßbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenflansch auf die Verschlußscheibe
aufpreßbar oder von ihr abhebbar ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Verschlußscheibe auf die
Gegenflansche aufpreßbare und von diesen abhebbare Flansche vorgesehen sind.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zusammenpreßbaren
Flansche auf einer Membran befinden und die entsprechenden Anschlußrohre mit einem als
Wellenrohr ausgebildeten Teil versehen sind, der in der Lage ist, kleine mechanische Verformungen
und thermische Längenänderungen aufzunehmen.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich an mindestens
einem Anschluß ein Wellenrohrkompensator befindet, der durch Erhöhen seines Innendruckes den
Flansch anpreßt, wenn dieser hinreichend vorgedichtet ist, und der vorzugsweise bei nicht abhebbarer
Verschlußscheibe bereits allein durch Wegnahme seines Innendruckes die Drehung der
Scheibe gestattet.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Wellenrohr bzw. der
Wellenrohrkompensator an einem gegen alle übrigen Räume abgeschlossenen Gefäß befindet,
dessen Innendruck oder/und dessen Druckdifferenz gegen das Innere des Anschlußrohres allein den
Andruck der Flansche bestimmen.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das abgeschlossene Gefäß mit einer
gesonderten Zuleitung versehen ist, durch die es mit dem zum Anpressen erforderlichen Über- oder
Unterdruck beaufschlagt werden kann.
9. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß für einen Teil der Anschlüsse,
vorzugsweise für jeden einzelnen Anschluß, ein gesondertes Gefäß mit gesondertem Druck bzw.
gesonderter Druckregelung vorgesehen ist.
10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das abgeschlossene Gefäß ein
Wellenrohrkompensator ist, dessen Innendruck im wesentlichen den Andruck der Flansche bestimmt.
11. Anordnung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich das abgeschlossene
Gefäß im Innern der entsprechend ausgebildeten Drehverschlußscheibe befindet und die
Durchführung vorzugsweise in einem starren Mittelteil festgehalten ist, so daß die Flansche
gleichzeitig nach beiden Seiten der Scheibe anpreßbar sind.
12. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschluß scheibe
und der Gegenflansch in beiden Stellungen durch geeignete Mittel, z. B. Schraubenbolzen, zusammenpreßbar
sind.
13. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur vollkommenen
Abdichtung der ortsfesten öffnung bei nicht zusammengepreßten
Flanschen ein an sich bekannter, zur Drehachse zentrischer, die ortsfeste Öffnung
umschließender Verschluß in Gestalt eines Ringkanals vorgesehen ist, in welchem ein ringförmiger
Fortsatz der Verschlußscheibe in eine passive Sperrflüssigkeit eintaucht.
14. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das auszuwechselnde
Bauelement über die Drehverschlußscheibe mit gas- und flüssigkeitsdruckdichten Rohrleitungen,
z. B. solchen von radioaktiven Kreisläufen, in einem Reaktor verbunden ist.
15. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement auf
der Drehverschlüßscheibe befestigt ist und sein Anschluß auf dieser Seite gas- und flüssigkeitsdruckdicht
mit der Öffnung der Scheibe verbunden ist.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehverschlußscheibe nach
Art eines Mehrweghahnes zum wahlweisen Verbinden oder Trennen eines Bauelementes oder/und
von Rohrverbindungen mit fest eingebauten Anschlußrohren ausgebildet ist.
17. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Flanschen
zur besseren Abdichtung eine Weichmetallschicht, vorzugsweise eine Weicheisenschicht, liegt.
18. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch die Anwendung
der Verschlußscheibe als schädliche Wirkungen ausschließender Verschluß eines verseuchten
Raumes, insbesondere als gas- und flüssigkeitsdichter und strahlungssicherer Verschluß eines
radioaktiv verseuchten Reaktorraumes, vorzugsweise in der Decke des Raumes über einem auswechselbaren
Bauelement.
19. Anordnung nach den Ansprüchen 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement mit
einer strahlungssicheren Umhüllung versehen ist und sich zusammen mit der Verschlußscheibe in
einem zugänglichen, nicht verseuchten Raum befindet und daß Mittel vorgesehen sind, um beim
Abheben des Bauelementes von der Verschlußscheibe keine radioaktiven Stoffe oder Strahlen
austreten zu lassen.
20. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlungssichere Umhüllung
als Transportglocke ausgebildet ist, die mit der Verschluß scheibe das Bauelement gegen den
Außenraum abschließt und mit dem Bauelement auf der Scheibe verbleibt, während das durch entsprechende
Mittel darin gehaltene Bauelement mit der Glocke abtransportiert und danach aus dieser
gelöst werden kann.
21. Anordnung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportglocke
oder das Bauelement mit der strahlungssicheren Umhüllung auf Rädern und vorzugsweise auf
Schienen fahrbar ist und daß sie bzw. es beim Aufsetzen mit dem hauptsächlichen Gewicht zum
Zwecke der Abdichtung auf der Dichtung aufruht.
22. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, den
Druck in der Transportglocke gegenüber dem Inneren des Bauelementes zu erhöhen.
23. Anordnung nach Anspruch 14 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel
vorgesehen sind, die Anschlüsse des zu entfernenden Bauelementes vor dem endgültigen Herausbringen
mit einer Verschlußmasse, ζ. Β. Beton, auszugießen.
24. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß alle nicht
auswechselbaren Teile, insbesondere die Verbindungsrohre, des Reaktors in Beton eingegossen
sind.
25. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportglocke derart ausgebildet
ist, daß sie wahlweise für mehrere aus-
909 769/447
Γ079 228
wecfiselbare Bauelemente des Reaktors verwendbar
ist.
26. Anordnung nach den Ansprüchen 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehverschlüßscheibe
im Innern des radioaktiv verseuchten Raumes ihrerseits auswechselbar ist, indem sie als
dicht schließend hochziehbarer Kolben in einem z. B. aus Stahl bestehenden Zylinder ausgebildet
ist, der das auswechselbare Bauelement enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 638 237, 704 740.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
909 769/44.7 3.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46812A DE1079228B (de) | 1957-11-16 | 1957-11-16 | Anordnung zum Loesen und Verbinden eines verseuchten Bauelementes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB46812A DE1079228B (de) | 1957-11-16 | 1957-11-16 | Anordnung zum Loesen und Verbinden eines verseuchten Bauelementes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079228B true DE1079228B (de) | 1960-04-07 |
Family
ID=6968042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB46812A Pending DE1079228B (de) | 1957-11-16 | 1957-11-16 | Anordnung zum Loesen und Verbinden eines verseuchten Bauelementes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079228B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175369B (de) * | 1960-12-21 | 1964-08-06 | Krupp Ardelt Gmbh | Einrichtung zum Ein- und Ausbauen eines Geraetes in einen bzw. aus einem Kernreaktor |
| DE1178153B (de) * | 1960-05-24 | 1964-09-17 | Atomic Energy Authority Uk | Abgeschirmter Behaelter fuer die voruebergehende Lagerung von Brennstoffelementen fuer Kernreaktoren |
| US3243353A (en) * | 1961-04-10 | 1966-03-29 | Commissariat Energie Atomique | Fluid-tight access means for a nuclear reactor |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638237C (de) * | 1936-11-12 | Metallwarenfabrik Koeppen | Drehschieber | |
| DE704740C (de) * | 1938-10-09 | 1941-04-05 | Miag Muehlenbau Und Ind Akt Ge | Vorrichtung zum Speisen von unter Druck stehenden Raeumen mit Holzschnitzeln oder sonstigem Fasergut, z.B. zwecks Zerfaserung |
-
1957
- 1957-11-16 DE DEB46812A patent/DE1079228B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE638237C (de) * | 1936-11-12 | Metallwarenfabrik Koeppen | Drehschieber | |
| DE704740C (de) * | 1938-10-09 | 1941-04-05 | Miag Muehlenbau Und Ind Akt Ge | Vorrichtung zum Speisen von unter Druck stehenden Raeumen mit Holzschnitzeln oder sonstigem Fasergut, z.B. zwecks Zerfaserung |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178153B (de) * | 1960-05-24 | 1964-09-17 | Atomic Energy Authority Uk | Abgeschirmter Behaelter fuer die voruebergehende Lagerung von Brennstoffelementen fuer Kernreaktoren |
| DE1175369B (de) * | 1960-12-21 | 1964-08-06 | Krupp Ardelt Gmbh | Einrichtung zum Ein- und Ausbauen eines Geraetes in einen bzw. aus einem Kernreaktor |
| US3243353A (en) * | 1961-04-10 | 1966-03-29 | Commissariat Energie Atomique | Fluid-tight access means for a nuclear reactor |
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