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DE1079296B - Anordnung von Behaeltniseinheiten, wie Regalen, Schraenken, Staendern od. ae. Behaeltnissen - Google Patents

Anordnung von Behaeltniseinheiten, wie Regalen, Schraenken, Staendern od. ae. Behaeltnissen

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DE1079296B
DE1079296B DEST13058A DEST013058A DE1079296B DE 1079296 B DE1079296 B DE 1079296B DE ST13058 A DEST13058 A DE ST13058A DE ST013058 A DEST013058 A DE ST013058A DE 1079296 B DE1079296 B DE 1079296B
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DE
Germany
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row
longitudinal
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transport
transverse
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DEST13058A
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Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B53/00Cabinets or racks having several sections one behind the other
    • A47B53/02Cabinet systems, e.g. consisting of cabinets arranged in a row with means to open or close passages between adjacent cabinets
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B63/00Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like
    • A47B63/06Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like with parts, e.g. trays, card containers, movable on pivots or on chains or belts
    • A47B63/067Cabinets, racks or shelf units, specially adapted for storing books, documents, forms, or the like with parts, e.g. trays, card containers, movable on pivots or on chains or belts with a noria lift

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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Behältniseinheiten, wie Regalen, Schränken, Ständern oder ähnlichen Behältnissen, zur Unterbringung von Schrift- und Registraturgut, Akten, Büchern oder sonstigen Gegenständen in einem Raum, in welchem die in zwei nebeneinanderliegenden Reihen angeordneten Behältniseinheiten sowohl in Reihenlängsrichtung als auch in Reihenquerrichtung verschiebbar gelagert sind, und bezweckt die weitere Ausgestaltung der im Patent 1 002 514 geschützten Erfindung.
Gemäß dem Hauptpatent ist am vorderen bzw. hinteren Ende jeder der beiden benachbarten Reihen der Behältniseinheiten ein freier, der Aufnahme einer Behältniseinheit räumlich entsprechender Platz belassen. Die Behältniseinheiten einer jeden Längsreihe sind gruppenweise oder geschlossen in Richtung des freien Platzes der betreffenden Reihe vor- bzw. zurückschiebbar. Hierbei werden die Behältniseinheiten der beiden Reihen vorzugsweise gleichzeitig derart vor- bzw. zurückbewegt, daß die eine Behältnis- oder Trageinheit auf den vorderen freien Platz der betreffenden Reihe vorrückt, während die Behältniseinheit der anderen Reihe auf den hinteren freien Platz dieser Reihe zurückrückt. Anschließend wird die jeweils vorderste Behältniseinheit der einen Reihe und die jeweils hinterste Behältniseinheit der anderen Reihe seitlich in den durch die Verschiebung der Behältnis- oder Trageinheiten frei gewordenen Platz der benachbarten Reihe verschoben. Die seitliche Verschiebung dieser beiden Behältniseinheiten geschieht vorzugsweise ebenfalls gleichzeitig.
Die Behältniseinheiten sind mit Hilfe einer von Hand oder durch eine Hilfskraft betriebenen Betätigungsvorrichtung schrittweise längs in zwei gleichzeitig vor- und zurückgehenden Behältnisgruppen und quer an beiden Reihenenden ebenfalls gleichzeitig in dem Unterbringungsraum verschiebbar. Durch die vorliegende Erfindung wird nun vor allem bezweckt, eine einfache und zuverlässige Einrichtung zu schaffen, welche ohne großen Kraftaufwand eine genaue Steuerung und Bewegung der Behältniseinheiten in dem gewünschten Bewegungsrhythmus ermöglicht. Diese Vorrichtung soll vorzugsweise so ausgebildet sein, daß sie eine automatische Betätigung z. B. mittels Drucktastensteuerung sowie eine Umkehrung der Bewegungsrichtung der Behältnis- oder Trageinheiten gestattet.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die in Reihenlängsrichtüng auf Längslaufschienen und in Reihenquerrichtung auf Querlaufschienen geführten Behältniseinheiten durch in jeder Längsreihe und in jeder Querreihe vorgesehene Transportmittel verschoben werden, welche durch einen gemeinsamen Antriebsmotor über Zwischengetriebe und ein- und Anordnung von Behältniseinheiten,
wie Regalen, Schränken, Ständern
od. ä. Behältnissen
Zusatz zum Patent 1 002 514
Anmelder:
Johannes Steinicke,
Maxhöhe, Post Assenhausen (Obb.)
ausrückbare Kupplungen in den aufeinanderfolgenden Bewegungsschritten der Behältniseinheiten entsprechendem Rhythmus paarweise in entgegengesetztem Sinne angetrieben werden.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die erforderliche Umkehrung der Bewegungsrichtungen der Transportmittel zwangläufig durch ein Umkehrgetriebe bewirkt, welches nach Art eines Differentialgetriebes mit vier kreuzweise gegenüberliegenden und ineinandergreifenden Kegelrädern arbeitet.
Zwischen den von dem Umkehrgetriebe abgehenden Triebwellen und dem Transportmittel werden die ein- und ausrückbaren, vorzugsweise elektromagnetisch wirkenden Kupplungen eingeschaltet. Die Transportmittel selbst können auf verschiedene Weise ausgebildet sein und· mit den mit entsprechenden Aufnahmeoder Kupplungsmitteln versehenen Behältniseinheiten in Eingriff gebracht werden. Gemäß einer besonders einfachen und vorzugsweise zur Anwendung kommenden Ausführungsform der Erfindung bestehen die Transportmittel aus Zahnrädern, die mit an den Behältniseinheiten angeordneten Zahnstangen zusammenarbeiten. Letztere werden vorzugsweise in Form von zwei sich kreuzenden Triebstockverzahnungen ausgebildet, die in der Kreuzungsstelle unterbrochen sind. Um diese Unterbrechung beim Antrieb der Behältniseinheiten zu überbrücken, werden zweckmäßig in jeder Längs- und Querreihe der Einrichtung je zwei synchron angetriebene Transportzahnräder hintereinander gelagert.
Die Behältniseinheiten können zweckmäßig auf Laufkugeln rollen und sind mit hakenförmigen Kupplungen versehen, welche in den Längsreihen inein-
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3 4
andergreifen, sich dagegen in den Querreihen auto- den Längslaufschienen 3 und 4 ist je eine aus zwei
matisch lösen. Winkeleisen bestehende Leitschiene 7 bzw. 8 ange-
Durch die Erfindung wird eine Antriebseinrichtung ordnet. Die Leitschienen 7 und 8 verlaufen parallel geschaffen, mit deren Hilfe sämtliche Behältnis- zu den Laufschienen 3 bzw. 4, sind aber aus der einheiten in einem bestimmten Bewegungsrhythmus 5 Mittelachse der Laufschienenpaare nach der gleichen oder -takt, und zwar jeweils in zwei aufeinander- Seite, in Fig. 1 nach rechts, etwas versetzt,
folgenden Schritten, auf der im Rechteck angeordneten An einer Querseite des Rahmens 2 ist auf einem Schienenbahn im Schrittkreislauf vorwärts bewegt vorgebauten, aus U-Trägern9 gebildeten Gestell am werden. Nach jedem vollständigen, aus zwei Schritten oberen Ende einer vertikalen Welle 10 ein Elektrobestehenden Arbeitszyklus gelangt eine neue Behält- io motor 11 gelagert. Auf dem unteren Ende der Welle niseinheit, z. B. ein Aktenregal, auf einen der freien 10 ist ein Kegelrad 12 befestigt, welches mit einem Plätze des Unterbringungsraumes und wird dadurch Kegelrad 13 kämmt, das seinerseits auf einer horizonzugänglich. Gegenüber einer kontinuierlichen Kreis- talen Hauptwelle 14 sitzt. Die Hauptwelle 14 verläuft laufbewegung hat dies den Vorteil, daß eine raum- in der horizontalen Mittelachse des Rahmens 2 zwisparende, rechteckige Bewegungsbahn ohne toten 15 sehen den Laufschienenpaaren 3 und 4 etwa bis zur Raum verwendet werden kann und die Steuerung Mitte des Grundgestells und ist in Lagern 15, 16 und zwecks Zugänglichmachung einer bestimmten Behält- 17 (Fig. 1 und 5) drehbar gelagert. Auf dem verjüngniseinheit vereinfacht wird. Es genügt zu diesem ten Wellenstumpf 14' ist auf einem Kugel- oder Zweck, den Antrieb bzw. die Kupplungen nach Voll- Rollenlager 18 eine Zahnradnabe 19 mit einem Zahnendung einer bestimmten Anzahl von Arbeitszyklen 20 rad 20 drehbar gelagert. Die Nabe 19 kann mit Hilfe auszuschalten, also in einem Augenblick, in dem samt- einer elektromagnetischen Kupplung 21 mit der liehe Behältniseinheiten sowieso ihre Bewegung Hauptwelle 14 gekuppelt werden. Das mittlere Zahnunterbrochen haben. Das differentialartige Umkehr- rad 20 steht beiderseits über Zwischenzahnräder 22, getriebe bewirkt zwangläufig die erforderlichen Um- 23 mit Außenzahnrädern 24, 25 im Eingriff, Die kehrungen der Bewegungsrichtungen und ermöglicht 25 Außenzahnräder 24, 25 sitzen auf kurzen, zur Hauptdie Verwendung eines einzigen, gemeinsamen An- welle 14 parallel laufenden Triebwellen 26, 27. Auf triebsmotors. Dieser Motor kann gegebenenfalls stan- den inneren Enden der Triebwellen 26, 27 sitzen in dig gleichmäßig umlaufen, da die Kupplungen den der Mitte zwischen den Querlaufschienen 5 die TransAntrieb in den gewünschten Zeitpunkten unterbrechen portzahnräder 28 bzw. 29 für den einen Quertrieb,
können. Durch Einbau entsprechender Übersetzungs- 30 Auf dem inneren Ende der Hauptwelle 14 sitzt ein getriebe lassen sich beliebig große Kräfte auf die Be- Kegelrad 30, welches über Kegelräder 31, 32 mit hältniseinheiten übertragen, so daß auch große und einem Kegelrad 33 im Eingriff steht. Die Kegelräder schwere Behälter oder Gegenstände leicht bewegt 30 und 33 bilden zusammen ein differentialartiges werden können. Die gesamte Antriebseinrichtung Umkehrgetriebe, welches die Drehrichtung der Hauptkann unterhalb der zu bewegenden Behältniseinheiten 35 welle 14 in die für den anderen Quertrieb und die ■etwa in der Ebene der Laufschienen angeordnet wer- beiden Längstriebe erforderlichen Drehrichtungen den, wodurch ebenfalls viel Platz gespart und der umwandelt. Das Kegelrad 33 sitzt auf einer koaxial Unterbringungsraum bis an die Decke voll ausgenutzt zur Hauptwelle 14 verlaufenden Welle 34, die in -werden kann. Lagern 35 und 36 (Fig. 4) läuft. Die Welle 34 ist
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung 40 über eine elektromagnetische Kupplung 37 mit einer
sind in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Verbindungswelle 38 kuppelbar, die innen in einem
Zeichnung näher erläutert: Lager 39 (Fig. 4) und außen in einem in der Zeich-
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in nung nicht näher dargestellten zweiten Lager drehbar
einer Ausführungsform beispielsweise veranschau- gelagert ist.
licht. 45 Auf dem äußeren Ende der Verbindungswelle 38
Fig. 1 zeigt schematisch in Draufsicht die Bewe- sitzt ein Mittelzahnrad 40, welches über Zwischen-
gungseinrichtung mit lediglich angedeuteten Platt- zahnräder 41, 42 mit Außenzahnrädern 43, 44 im
formen der Behältniseinheiten; Eingriff steht. Die Außenzahnräder 43, 44 sitzen auf
Fig. 2 zeigt die Einrichtung von vorn gesehen mit kurzen, zur Welle 38 parallel verlaufenden Trieb-
oben abgebrochenen Behältnissen; 50 wellen 45, 46. Auf den inneren Enden der Triebwellen
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Einrich- 45, 46 sitzen in der Mitte zwischen den Ouerlauf-
tung nach der Linie IH-III der Fig. 1; schienen 6 die Transportzahnräder 47, 48 für den
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt der Einrichtung anderen Quertrieb.
nach der Linie IV-IV der Fig. 1 in größerem Maß- Die Kegelräder 31 und 32 des Umkehrgetriebes
stab; 55 sitzen an den inneren Enden von Ouerwellen 49 bzw.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt der Einrichtung 50, die über elektromagnetische Kupplungen 51, 52
nach der LinieV-V der Fig. 1 in größerem Maßstab; mit den Naben von unabhängig drehbar gelagerten
Fig. 6 zeigt im vertikalen Querschnitt eine Behält- Zahnrädern 53 bzw. 54 kuppelbar sind. Das Zahnrad
niseinheit auf den Laufschienen der Einrichtung; 53 treibt an beiden Seiten Zahnräder 55 und 56 an,
Fig. 7 zeigt die Plattform einer Behältniseinheit 60 die über Triebwellen 57, 58 mit den Transportzahn-
von unten gesehen, und rädern 59, 60 des einen Längstriebes verbunden sind.
Fig. 8 zeigt im vertikalen Längsschnitt mehrere Das Zahnrad 54 treibt entsprechend an beiden Seiten
aneinandergekuppelte Plattformen von Behältnis- Zahnräder 61, 62 an, die über Triebwellen 63, 64 mit
einheiten. den Transportzahnrädern 65, 66 des anderen Längs-
Auf einem von U-Trägern 1 gebildeten, von einem 65 triebes verbunden sind. Die Transportzahnräder 65, rechteckigen Rahmen 2 umgebenen Grundgestell sind 66 drehen sich infolge des Umkehrgetriebes in entzwei in Längsrichtung des Gestells verlaufende Paare gegengesetztem Sinne wie die Transportzahnräder von Laufschienen 3 und 4 sowie zwei in Querrichtung 59, 60.
des Gestells verlaufende Paare von Laufschienen 5 Auf den Laufschienenpaaren 3, 4 und 5, 6 bewegen
und 6 jeweils parallel zueinander befestigt. Zwischen 70 sich die Behältniseinheiten, im Ausführungsbeispiel
Plattformen 67', welche Schranke oder Regale 68 od. dgl. tragen. Jede Plattform 67 ruht auf vier frei beweglich gelagerten Laufkugeln 69, welche auf den Laufschienen 3, 4, 5, 6 rollen. Unter jeder Plattform 67 ist in der Plattformlängsachse ein Triebstock 70 für die Qüerbewegung und in der Plattformquerachse ein Triebstock 71 für die Längsbewegung der Plattform befestigt. In der Kreuzungsstelle 72 sind die beiden Triebstöcke 70, 71 unterbrochen. In die Triebstöcke 70 greifen die synchron laufenden Transportzahnräder 28, 29 bzw. 47, 48 der Quertriebe ein, während in die Triebstöcke 71 die ebenfalls synchron laufenden Transportzahnräder 59, 60 bzw. 65, 66 der Längstriebe eingreifen.
Seitlich neben dem Triebstock 71 sind unter der "Plattform 67 auf vertikalen Achsen 73 Führungsrollen 74 gelagert, die in Leitschienen 7 bzw. 8 gleiten, um ein seitliches Ausweichen oder Schrägstellen der Plattformen 67 zu verhindern.
An den Längsseiten der Plattformen 67 sind hakenförmige Kupplungsschienen 75, 76 befestigt, durch welche die Plattformen 67 bei ihrer Bewegung in den Längsrichtungen des Rahmens 2 miteinander gekuppelt werden. Ferner sind an den Querseiten des Rahmens 2 entsprechende hakenförmige Führungsschienen 77 befestigt, welche zur Führung der Plattformen bei deren Querbewegung dienen.
Zum Ein- und Ausschalten der elektromagnetischen Kupplungen sind an dem Gestellrahmen 2 Schaltkontakte 78 und 79 bzw. 78' und 79' angeordnet.
Der Triebstock 71 ist gemäß Fig. 7 und 8 über die Breite der Plattform 67 hinaus um das Stück 80 verlängert, um den durch die Anordnung der Kupplungsschienen 75, 76 bedingten gegenseitigen Abstand der Plattformen 67 zu überbrücken.
Die vorstehend beschriebene und in der Zeichnung veranschaulichte Einrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn eine bestimmte, im Inneren des Unterbringungsraumes befindliche Behältniseinheit, z. B. eine Plattform 67 mit einem Aktenregal 68, am vorderen Ende einer Längsreihe zwecks Entnahme oder Unterbringung von Schriftgut zugänglich gemacht werden soll, wird bei vollautomatischer Ausbildung der Einrichtung eine entsprechende Taste eingedrückt oder ein entsprechender Hebel betätigt. Dadurch wird der Antriebsmotor 11 in Gang gesetzt. Die elektromagnetischen Kupplungen 21 und 37 werden selbsttätig ausgerückt, und die elektromagnetischen Kupplungen 51, 52 werden eingerückt. Dadurch werden über die Hauptwelle 14, das Umkehrgetriebe 30 bis 33 und die Querwellen 49, 50 sowie die Triebwellen 57, 58 und 63, 64 die Transportzahnräder 59, 60 und 65, 66 in entgegengesetztem Drehsinne angetrieben. Die genannten Transportzahnräder greifen in die Triebstöcke 71 der über ihnen stehenden Plattformen 67 ein und schieben dieselben in entgegengesetzten Richtungen vorwärts bzw. rückwärts. Durch die hakenförmigen Kupplungsschienen 75, 76 werden sämtliche in der einen bzw. in der anderen Längsreihe auf den Längslaufschienen 3 bzw. 4 stehenden Plattformen mitgenommen.
Sobald z. B. die in Fig. 1 in der rechten Längsreihe vorderste Plattform 67 in die vordere Querreihe gelangt ist, stößt sie gegen den Schaltkontakt 78, welcher das Ausrücken der-Kupplungen 51, 52 und gleichzeitig das Einrücken der Kupplungen 21, 37 bewirkt. Dadurch gelangen die Längsbewegungen der Plattformen zum Stillstand. Dafür werden von der Hauptwelle 14 über die Zahnräder 20 und 22 bis 25 und die Triebwellen 26, 27 die Transportzahnräder 28, 29 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne angetrieben, während die hinter dem Umkehrgetriebe 30 bis 33 liegende Verbindungswelle 38 über die Zahnräder 40 bis 44 die Transportzahnräder 47, 48 im Uhrzeigersinne in Drehung versetzt. Die Transportzahnräder 29 in der vorderen Querreihe und 48 in der hinteren Querreihe greifen in die Triebstockverzahnung 70 der über ihnen stehenden Plattformen 67 ein und verschieben die letzteren vorn nach links und hinten nach rechts. Wenn die Plattformen über die Mittelachse der Einrichtung hinweg gelangt sind, greifen die Transportzahnräder 28 bzw. 47 ebenfalls in die Triebstöcke 70 ein und sorgen für die weitere Querbewegung. Sobald die vordere Plattform 67 auf den Querlaufschienen 5 ganz nach links verschoben worden ist, stößt sie gegen den Schaltkontakt 79', welcher das sofortige Lösen der Kupplungen 21 und 37 und damit das sofortige Wiedereinrücken der Kupplungen 51 und 52 bewirkt. Dadurch werden die Transportzahnräder 59, 60 und 65, 66 wieder, wie oben beschrieben, in umgekehrtem Sinne in Drehung versetzt, und die in den Längsreihen befindlichen Plattformgruppen werden auf den rechten Längslaufschienen 3 gemeinsam nach vorn und auf den linken Längslaufschienen 4 gemeinsam nach hinten verschoben. Dieses Spiel wird automatisch so oft wiederholt, bis die Plattform mit dem gewünschten Aktenregal 68 vorn rechts frei zugänglich ist. Dann schaltet sich der Antrieb selbsttätig aus.
Bei der Querverschiebung der Plattformen 67 lösen sich jeweils die hakenförmigen Kupplungsschienen 75 von den Kupplungsschienen 76 der benachbarten Plattform, und die vordere Kupplungsschiene 76 greift während der Querverschiebung der betreffenden Plattform in die Führungsschienen 77 des Rahmens 2 ein, um eine genaue Führung zu gewährleisten.
Die Richtung der schrittweise erfolgenden Kreislaufbewegung der Plattformen 67 auf den Laufschienen 3, 4 und 5, 6 kann durch Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsmotors 11 umgekehrt werden. Man kann dadurch, je nachdem, wo sich das gewünschte Aktenregal od. dgl. gerade befindet, jeweils den kürzesten Weg der betreffenden Plattform nach vorn wählen.
Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform, sondern sie umfaßt alle Varianten im Rahmen des Erfindungsgedankens. So könnten z. B. gegebenenfalls auch zwei Antriebsmotore verwendet werden. An Stelle der Transportzahnräder und Triebstockverzahnungen könnten auch entsprechende Transportmittel, wie z. B. Kettentriebe, Kurbeltriebe mit vor- und zurückgehenden, auf die Plattformen wirkenden Stößeln od. dgl., verwendet werden.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Anordnung von Behältniseinheiten, wie Regalen, Schränken, Ständern oder ähnlichen Behältnissen, zur Aufnahme von Schrift- und Registraturgut, Akten, Büchern oder sonstigen Gegenständen, nach Patent 1002 514, wobei die Behältniseinheiten in zwei nebeneinanderliegenden Reihen in einem am Ende jeder Reihe mit einem freien Platz versehenen Raum angeordnet und in zwei aufeinanderfolgenden Bewegungsschritten jeweils gruppenweise in Reihenlängsrichtung und einzeln
an beiden Reihenenden in Reihenquerrichtung verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reihenlängsrichtung auf Längslaufschienen (3, 4) und in Reihenquerrichtung auf Ouerlaufschienen (5, 6) geführten Behältniseinheiten (67) durch in jeder Längsreihe und in jeder Ouerreihe vorgesehene Transportmittel verschiebbar sind, welche durch einen gemeinsamen Antriebsmotor über Zwischengetriebe und ein- und ausrückbare Kupplungen in den aufeinanderfolgenden Bewegungsschritten der Behältniseinheiten entsprechendem Rhythmus paarweise in entgegengesetztem Sinne angetrieben werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die notwendige Umkehrung der Bewegungsrichtungen der Transportmittel zwangläufig durch ein differentialartiges Umkehrgetriebe (30, 31, 32, 33) bewirkt wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (11) über eine Hauptwelle (14) das Eingangskegelrad (30) des Umkehrgetriebes (30 bis 33) antreibt, von dessen quer zur Hauptwellenachse liegenden Kegelrädern (31, 32) die zu den Transportmitteln der beiden Längsreihen führenden Querwellen (49, 50) in entgegengesetztem Drehsinne angetrieben werden, während das dem Eingangskegelrad (30) gegenüberliegende Kegelrad (33) des Umkehrgetriebes eine zu den Antriebsmitteln der einen Querreihe führende Zwischenwelle (34) in umgekehrter Richtung wie die Hauptwelle (14) in Drehung versetzt, von deren gegenüberliegendem Wellenende der Antrieb der Transportmittel der anderen Querreihe abgeleitet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den von dem Umkehrgetriebe (30 bis 33) abgehenden Wellen (49, 50, 34) bzw. dem Ende der Hauptwelle (14) einerseits und den Längs- bzw. Quertransportmitteln oder deren Triebwellen andererseits elektromagnetische Kupplungen (51, 52, 37 bzw. 21) eingeschaltet sind.
5. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportmittel aus Zahnrädern bestellen, die in an den Behältniseinheiten (67) angeordnete Zahnstangen eingreifen.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Transportzahnrädern zusammenarbeitenden Zahnstangen aus an der Unterseite der Behältnis- oder Trageinheiten (67) angeordneten, sich kreuzenden Triebstöcken (70, 71) bestehen, die in der Kreuzungsstelle (72) unterbrochen sind.
7. Anordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überbrückung der unterbrochenen Triebstockkreuzungsstellen (72) in jeder Längs- und Ouerreihe je zwei synchron angetriebene Transportzahnräder f28-29, 47-48, 59-60, 65-66) hintereinander gelagert sind.
8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Behältniseinheiten (67) um vertikale Achsen (73) drehbare Führungsrollen (74) gelagert sind, welche mit zwischen den Längslaufschienen (3 bzw. 4) angeordneten Leitschienen (7 bzw. 8) zusammenarbeiten.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß· die Behältniseinheiten (67) an ihren Längsseiten mit hakenförmigen Kupplungsschienen (75, 76) versehen sind, welche die Einheiten (67) in den Längsreihen zusammenkuppeln und sich in den Querreihen voneinander lösen.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ouerseiten des Laufschienengestells (2) hakenförmige Führungsschienen (77) für den Eingriff der Kupplungsschienen (76 bzw. 75) der Behältnis- oder Trageinheiten (67) befestigt sind.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteile der Behältniseinheiten (67) als. Plattformen ausgebildet sind, welche mittels Laufkugeln (69) auf den Längs- und Ouerlaufschienen (3, 4 bzw. 5, 6) rollen. ~
12. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an einer oder mehreren Seiten des Laufschienenrahmens (2) Schaltkontakte (78, 79) bzw. 78', 79') angebracht sind, welche von den auf sie auftreffenden Behältnisemheiten (67) betätigt werden, um die elektromagnetischen Kupplungen (51, 52, 37,. 21) ein- bzw. auszurücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909· 769/27 3.60
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1001897C2 (nl) * 1995-12-14 1997-06-17 Geel Groep B V Van Verrijdbare archiefkast.
EP0985368A1 (de) * 1998-09-09 2000-03-15 Kardex Te-Co S.p.A. Regal auf einem bewegbaren Bodem mit einem verbesserten Antrieb

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