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DE1079195B - Elektronischer Wirkleistungsmesser mit Aussteuerungskontrolle - Google Patents

Elektronischer Wirkleistungsmesser mit Aussteuerungskontrolle

Info

Publication number
DE1079195B
DE1079195B DEG26601A DEG0026601A DE1079195B DE 1079195 B DE1079195 B DE 1079195B DE G26601 A DEG26601 A DE G26601A DE G0026601 A DEG0026601 A DE G0026601A DE 1079195 B DE1079195 B DE 1079195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
tube
active power
power meter
grid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG26601A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudo Faelker
Ernst Aug Huecking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Graetz GmbH and Co OHG
Original Assignee
Graetz GmbH and Co OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Graetz GmbH and Co OHG filed Critical Graetz GmbH and Co OHG
Priority to DEG26601A priority Critical patent/DE1079195B/de
Publication of DE1079195B publication Critical patent/DE1079195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R21/00Arrangements for measuring electric power or power factor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Elektronischer Wirkleistungsmess er mit Aussteuerungskontrolle Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Wirkleistungsmesser, der aus zwei Elektronenröhren in Brückenschaltung besteht, wobei dem Steuergitter der einen Röhre die Summe aus einer dem Strom des Strompfades proportionalen Spannung und der Spannung des Spannungspfades oder einem Teil derselben zugeführt wird und dem Steuergitter der anderen Röhre die Differenz dieser beiden Spannungskomponenten. Die Erfindung besteht darin, daß eine Aussteuerungskontrolle vorgesehen ist, die dadurch bewerkstelligt wird, daß das Steuergitter derjenigen Röhre, der die Differenz der beiden vorerwähnten Spannungskomponenten zugeführt wird, durch eine Schaltvorrichtung wechselspannungsmäßig mit dem Massepotential verbunden werden kann, wodurch dann das zur Anzeige der Wirkleistung ohnehin vorhandene Meßinstrument die Funktion der Aussteuerungsanzeige übernimmt. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Skala des Meßinstrumentes mit Marken versehen, aus denen der bei der jeweiligen Aussteuerung etwa zu erwartende Meßfehler der Leistungsanzeige hervorgeht.
  • Elektronische Wirkleistungsmesser unter Verwendung von Elektronenröhren in Brückenschaltung sind in vielen Varianten bekannt. In Abb. 1 ist ein besonders einfaches und übersichtliches Beispiel davon dargestellt. Es werden die beiden Elektronenröhren 1 und 2 inBrückenschaltung dazu verwendet, die von einemGenerator 3 an den Verbraucher 4 abgegebene Wirkleistung zu messen. Zur Bildung der den Elektronenröhren zuzuführenden Spannungskomponenten sind in Serie mit dem Strompfad die beiden Widerstände 5 und 6 angeordnet, während im Spannungspfad, zwischen den Serienwiderständen 5 und 6, ein Spannungsteiler angeordnet ist, der aus den Widerständen7 und 8 besteht. Durch diese Anordnung der Widerstünde 5 bis 8 ergibt sich, daß der am Widerstand 7 abfallende Teil der Spannung des Spannungspfades den Steuergittern beider Röhren in gleicher Polarität zugeführt wird, während der durch den Strom des Strompfades bedingte Spannungsabfall des Widerstandes 5 am Gitter der Röhre 1 in entgegengesetzter Polarität erscheint wie der Spannungsabfall des Wider standes 6 am Gitter der Röhre 2. Folglich tritt am Gitter der Röhre 1 stets die Summe dieser beiden Komponenten auf, während am Gitter der Röhre 2 stets deren Differenz erscheint.
  • In die Anodenzuleitungen der Röhren 1 bzw. 2 sind die Anodenwiderstände 9 bzw. 10 eingefügt. Die Anoden beider Röhren sind durch das Meßinstrument 11 miteinander verbunden. Dieses Instrument zeigt nur die Differenz der Anodenströme beider Röhren an.
  • In Abb. 1 sind nur die zur Erläuterung des Meßprinzips notwendigen Einzelteile enthalten. Insbeson- dere sind die zur Erzeugung der für die Röhren notwendigen Gittervorspannung dienenden Einzelteile weggelassen sowie etwaige Einstellorgane zum Brükken-Nullabgleich.
  • Für eine einwandfreie Wirkleistungsanzeige ist es von ausschlaggebender Bedeutung, daß die Röhren nur im quadratischen Kennlinienbereich ausgesteuert werden, denn nur dann wird die reine Wirkleistung unabhängig vom Leistungsfaktor, d. h. unabhängig von der gegebenenfalls zusätzlich noch umgesetzten Blindleistung angezeigt. Da bei den Elektronenröhren der Gitterspannungsbereich, in dem die Kennlinie ausreichend genau quadratisch verläuft, nur einen mehr oder weniger geringen Teil der Kennlinie ausmacht, ist eine Aussteuerungskontrplle sehr erwünscht, damit nicht durch Uberschreiten des quadratischen Bereiches Meß fehler auftreten. Übersteuerungsgefahr besteht vor allem bei Messungen mit kleinem Leistungsfaktor, weil dann bei geringen Wirkleistungen sehr hohe Spannungen und Ströme auftreten können.
  • Aber auch bei reinem Wirkleistungsumsatz kann Übersteuerung auftreten, nämlich dann, wenn der Verbraucherwiderstand extrem niedrig oder extrem hoch ist: im ersteren Falle können nämlich die Röhren, bevor der Vollausschlag des Meßinstrumentes erreicht ist, allein vom Strompfad her übersteuert werden, während im zweiten Fall eine Übersteuerung allein vom Spannungsfeld her auftreten kann.
  • Die Rrfindung, die im folgenden beschrieben wird, geht von der Tatsache aus, daß die Röhre des Wirkleistungsmessers, der die Summe der beiden Spannungskomponenten zugeführt wird, also die Röhrel nach Abb. 1, am leichtesten übersteuert wird, und daß es deshalb sinnvoll ist, diese Röhre selbst zur Aussteuerungskontrolle heranzuziehen. Gemäß der Erfindung, die durch Abb. 2 als Beispiel erläutert wird, geschieht dies in einfachster Weise dadurch, daß das Gitter der Röhre 2 durch die Schaltvorrichtung 12 wechselspannungsmäßig mit dem Massepotential verbunden wird. Nun bildet die Schaltung nämlich ein Röhrenvoltmeter, das die Summenspannung am Gitter der Röhre 1, die sich übrigens durch die Umschaltung in keiner Weise ändert, mißt. Es ist nun möglich, das Instrument 11 mit einer Marke zu versehen, die die Grenze des quadratischen Kennlinienbereiches anzeigt. Wird beispielsweise die Schaltvorrichtung 12 als Taste ausgebildet, so kann vor jeder Leistungsablesung durch Drücken der Taste ohne weiteres festgestellt werden, ob die elektrischen Verhältnisse im Meßkreis eine Leistungsmessung mit der betreffenden Wirkleistungsmesser-Auslegung gestatten.
  • Es ist übrigens nicht notwendig, das Gitter der Röhre2 galvanisch direkt mit dem Massepotential zu verbinden. Diese Verbindung braucht nur für die Wechselspannung zu bestehen, damit die Röhre 2 während der Äussteuerungskontrolle nicht gesteuert wird.
  • Das Netzwerk zur Abnahme der dem Strom und der Spannung im Meßkreis proportionalen Spannungskomponenten, das bei dem in den Abbildungen dargestellten einfachsten Fall aus den Widerständen 5 bis 8 besteht, kann auch bei Anwendung der Erfindung nach allen bekannten Arten abgewandelt sein. So können z. B. Ubertragerkopplung und/oder kapazitive Spannungsteilung angewendet werden. Auch ist die Anwendung der Erfindung nicht auf Schaltungen mit Eingitterröhren beschränkt. Eine Weiterbildung der Erfindung geht von der Tatsache aus, daß die Grenze des quadratischen Aussteuerungsbereiches nicht eindeutig festzulegen ist, weil die Kennlinie allmählich von der quadratischen Form abweicht. Das äußert sich so, daß mit zunehmender Übersteuerung ein zunehmender Anzeigefehler auftritt. Die Grenze für die maximale Aussteuerung hängt also von den Ansprüchen an die Meßgenauigkeit ab. Diese Tatsache ermöglicht es, wenn das Meßproblem eine geringere Genauigkeit zuläßt, weiter auszusteuern, und damit gegebenenfalls eine Messung noch unter elektrischen Verhältnissen des Meßkreises vorzunehmen, die bei hohen Genauigkeitsansprüchen nicht mehr möglich wäre. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird das Anzeigeinstrument 11 mit mehreren Marken oder einer ganzen Skala ausgestattet, die angibt, wie groß der Aussteuerungsbereich je nach der verlangten Genauigkeit sein darf. Wenn auch der bei Uberschreitung des quadratischen Kennlinienbereiches auftretende Fehler von der Kurvenform des Stromes und der Spannung sowie vom Leistungsfaktor abhängt, so ergibt sich dennoch in der Praxis bei nicht allzu großer Übersteuerung eine brauchbare Übersicht über die zu erwartenden Meßfehler, soweit diese von der Ubersteuerung herrühren.
  • Der Vorteil der Erfindung liegt also darin, daß bei elektronischen Wirkleistungsmessern eine Aussteuerungskontrolle mit geringstem technischem Aufwand ermöglicht wird, die es darüber hinaus noch gestattet, die bei der Leistungsmessung unter den jeweiligen Bedingungen zu erwartenden Meßfehler in etwa abzuschätzen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Elektronischer Wirkleistungsmesser unter Verwendung von zwei Elektronenröhren in Brückenschaltung, wobei dem Steuergitter der einen Röhre die Summe und dem Steuergitter der anderen Röhre die Differenz aus einer dem Strom des Strompfades proportionalen Spannung und der Spannung des Spannungspfades oder einem Teil derselben zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergitter der Röhre (2), der die Differenz der beiden Spannungskomponenten zugeführt wird, mit Hilfe einer Schaltvorrichtung (12) zwecks Kontrolle der Aussteuerung der anderen Röhre (1) wechselspannungsmäßig mit dem Massepotential verbunden werden kann, wobei zur Ablesung der Aussteuerung das zur Leistungsmessung ohnehin vorhandene Meßinstrument (11) verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektronischer Wirkleistungsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßinstrument (11) mit Marken versehen ist, die die Ablesung der bei Leistungsmessung mit verschieden weiter Aussteuerung jeweils zu erwartenden Meßfehler gestatten.
DEG26601A 1959-03-11 1959-03-11 Elektronischer Wirkleistungsmesser mit Aussteuerungskontrolle Pending DE1079195B (de)

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DEG26601A DE1079195B (de) 1959-03-11 1959-03-11 Elektronischer Wirkleistungsmesser mit Aussteuerungskontrolle

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DE1079195B true DE1079195B (de) 1960-04-07

Family

ID=7122978

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260021B (de) * 1961-08-02 1968-02-01 Wickmann Werke Ag Verfahren zur elektronischen wattmetrischen Messung elektrischer Stroeme und/oder Spannungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260021B (de) * 1961-08-02 1968-02-01 Wickmann Werke Ag Verfahren zur elektronischen wattmetrischen Messung elektrischer Stroeme und/oder Spannungen

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