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DE1079189B - Regeleinrichtung zur Spannungssymmetrierung eines unsymmetrischen Drehstrom-Dreileiterspannungssystems - Google Patents

Regeleinrichtung zur Spannungssymmetrierung eines unsymmetrischen Drehstrom-Dreileiterspannungssystems

Info

Publication number
DE1079189B
DE1079189B DES49050A DES0049050A DE1079189B DE 1079189 B DE1079189 B DE 1079189B DE S49050 A DES49050 A DE S49050A DE S0049050 A DES0049050 A DE S0049050A DE 1079189 B DE1079189 B DE 1079189B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
control device
voltages
phase
squaring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49050A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Edelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES49050A priority Critical patent/DE1079189B/de
Publication of DE1079189B publication Critical patent/DE1079189B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/24Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using bucking or boosting transformers as final control devices
    • G05F1/247Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using bucking or boosting transformers as final control devices with motor in control circuit
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/12Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks for adjusting voltage in AC networks by changing a characteristic of the network load
    • H02J3/16Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks for adjusting voltage in AC networks by changing a characteristic of the network load by adjustment of reactive power
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E40/00Technologies for an efficient electrical power generation, transmission or distribution
    • Y02E40/30Reactive power compensation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung zur Spannungssymmetrierung eines unsymmetrischen Drehstrom-Dreileiterspannungssystems Es ist bekannt, unsymmetrische Drehstromsysteme in der Weise zu symmetrieren, daß man ein in Grölte und Phase mit dem Gegensystem übereinstimmendes Spannungs- oder Stromsystem gegensinnig in die Drehstromleitung einspeist und damit das Gegensystem kompensiert. Das erfordert einen besonderen Gegengenerator und Meßeinrichtungen, die die Größe und Phasenfolge des Gegensystems genau erfassen.
  • Eine andere bekannte Symmetrierungsanordnung arbeitet mit einer 60°-Phasenschieber-Kondensatoranordnung, die in Verbindung mit Transformatoren eine Drehung der Komponenten des Gegensystems in eine gemeinsame gleichphasige Nullage herbeiführt. Zur Kompensation der gedrehten Komponenten ist auch hier ein Gegensystemgenerator erforderlich. Alle genannten Anordnungen verursachen einen relativ hohen Aufwand, insbesondere die letztgenannte, bei der noch die Frequenzabhängigkeit der Kompensationsglieder hinzukommt.
  • Es sind auch Anordnungen zur Spannungssymmetrierung bekanntgeworden, die nur bei bestimmten Lastverhältnissen ordnungsgemäß arbeiten. So wird z. B. bei einer bekannten Anordnung vorausgesetzt, daß der an den Netzimpedanzen hervorgerufene Spannungsabfall durch eine einphasige Last zwischen verketteten Spannungen hervorgerufen wird und mit der verketteten Spannung einen Winkel von 60° e1. bildet.
  • Die Regeleinrichtung, nach der Erfindung zur Span= nungssymmetrierung eines unsymmetrischen Drehstrom-Dreileiterspannungssystem - ohne Nullkomponenten in den Phasenspannungen -, die mit Hilfe einer geregelten Zusatzspannung zur Kompensierung des Gegensystems arbeitet, ist frei von den vorgenannten Nachteilen und Einschränkungen. Die Lösung besteht darin, daß Kompensationsglieder einerseits von einem in das Drehstrom-Dreileiterspannungssystem eingeschalteten Hilfstransformator gespeist werden, der die Komponenten (2.10, 21,o) der Zusatzspannung. liefert, und daß sie andererseits die Zusatzspannung in Abhängigkeit von Stellgliedern einregem, deren Steuerspannungen proportional zu der -die Unsymmetrie kennzeichnenden, in einer an das Dreileitersystem angeschlossenen Modulatorgruppe erfaßten schwingenden Leistung sind.
  • Voraussetzung ist, daß das Drehstrom-Dreileiterspannungssystem kein -Nullsystem enthält und hinsichtlich einer Phase konstant gehalten wird. Beide Forderungen lassen sich durch einfache an sich bekannte Maßnahmen erreichen. Sie schränken den Anwendungsbereich -der Regeleinrichtung gemäß der Erfindung nicht ein, da Spannungskonstanthaltemittel fast immer vorhanden sind und ein Verschwinden des Nullsystems mit Hilfe der bei der Leistungsübertragung benutzten Transformatoren in Stern-Dreiecks-Schaltung zwangläufig herbeigeführt wird.
  • Ein in der beschriebenen Weise vorbereitetes Drehstrom-Dreileiterspannungssystem ist mit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung als Ausführungsbeispiel in,der Zeichnung dargestellt; es zeigt Fig. 1 ein Schaltbild der Regeleinrichtung mit Leistungsmessung, Fig.2 eine Abwandlung der Leistungsmeßeinrichtung der Regeleinrichtung nach Fig. 1.
  • Durch die gestrichelt gezeichneten Trennlinien ist angedeutet, daß die Anordnung nach Fig. 2 sinngemäß an Stelle der in Fig. 1 dargestellten Meßeinrichtung in das Netzwerk nach Fig. 1 einzusetzen ist.
  • Bei der Regeleinrichtung nach Fig. 1 ist die in ihre festen Komponenten 2.1o und 2.C., zerlegte geregelte Zusatzspannung einem an das Drehstrom-Dreileiterspannungssystem angeschlossenen im Dreieck-geschalteten Hilfstransformator 1 mit den Hauptklemmen R, S, T und den Hilfsklemmen P, Q entnommen. Die Zusatzspannungskomponenten 2.1o und I19, stehen vektoriell aufeinander senkrecht. Die Komponente 11, ist an den Klemmen Q, R und die Komponente 2C" an den Klemmen S, T abgenommen. Die Phasen des in der Zeichnung links vom Hilfstransformator 1 liegenden Teiles des Drehstrom-Dreileiterspannungssystems sind mit R', S, T bezeichnet. Die Bezeichnung R' deutet an, daß die dieser Phase zugeordneten Leiterspannungen S-R' bzw. T-R' unsymmetrisch sind. Voraussetzungsgemäß ist eine Leiterspannung konstant, hier also die zwischen den Phasen S, T liegende Spannung. Die mit R, S, T bezeichneten Dreileiterphasen rechts vom Hilfstransformator kennzeichnen das symmetrierte Dreileiternetz.
  • Die dem Hilfstransformator 1 entnommenen Spannungskomponeten 2C0, 2C90 sind den Primärklemmen je eines in die Phase R' sekundärseitig eingeschalteten Zusatztransformators 2, 3 zugeführt. Die auf diese Weise in die Phase R' eingeprägten Zusatzspannungen 2C0, 21s0 können jeedoch sekundärseitig über verschiebbare Abgriffe 4, 5 mehr oder weniger verändert werden. Die Verstellung der Abgriffe, mit der mittelbar die Symmetrierung des Drehstrom-Dreileiterspannungssystem bewirkt wird, geschieht durch die Stellmotoren 6, 7 je nach Größe und Richtung der an ihnen liegenden Steuerspannungen U0 bzw. U90.
  • Diese Steuerspannungen sind ihrerseits proportional zu den die Spannungssymmetrie des Drehstrom-Dreileiterspannungssystems verursachenden Komponenten des Gegensystems. Sie sind einem System frequenzunabhängiger Modulatoren ausgangsseitig entnommen, das eingangsseitig aus den fünf quadrierenden Hallgeneratoren 8, 9, 10, 11, 12 und ausgangsseitig aus den beiden multiplizierenden Hallgeneratoren 13, 14 besteht. Die diesen multiplizierenden Haugeneratoren 13, 14 entnommenen pulsierenden Gleichstromsteuerspannungen U0 und U90 werden gegebenenfalls über je einen Verstärker 15, 16, der Glättungsglieder enthalten kann, den zugeordneten Stellmotoren 6, 7 zubeführt.
  • Zur Erfassung des Spannungsgegensystemzeigers sind räumlich vor die Netzanschlußklemmen des Hilfstransformators 1 die :drei quadrierenden Hallgeneratoren 9, 10, 11 an das Dreileiternetz angeschlossen. Die Eingänge der anderenbeiden quadrierenden Hallgeneratoren 8, 12 sind zur Entnahme von Hilfsspannungen bestimmter Phasenlage - wie sie für die erfindungsgemäße Regelung notwendig sind - an den Hilfstransformator 1 angeschlossen. Der Hallgenerator 8 liegt demnach wie -die Primärwicklung des Zusatztransformotors 2 an der Spannung 2C0, also an den. Klemmen Q, R des Hilfstransformators 1. Die Hilfsspannung 2C45 des Hallgenerators 12 ist an den Klemmen ,S, P des Hilfstransformators 1 abgenommen.
  • Die an das Drehstrom-Dreileiterspannungssystem angeschlossenen Hallgeneratoren weisen durch Sumtnenschaltung eine gemeinsame Ausgangsseite bzw. Ausgangsspannung auf. Dieser Ausgang bzw. diese Ausgangsspannung ist gemeinsam mit je einem Ausgang der quadrierenden Hallgeneratoren 8 bzw. 12 an dieEingänge der zugeordneten multiplizierendenHallgeneratoren 13 bzw. 14 geschaltet. Zur Unterdrückung bzw. Aussiebung von Gleichstromkomponenten sind Kondensatoren oder Übertrager in die Verbindungsleitungen der Hallgeneratoren eingeschaltet.
  • Zur Wirkungsweise der neuen Regeleinrichtung sei folgendes vorausgeschickt: Man kann bekanntlich die in einem elektrischen System transportierte elektrische Leistung mit Hilfe der komplexen Drehzeigermethode als Wirk- bzw. Blindleistungsanteile der Scheinleistung darstellen. Abweichend von dieser üblichen Zerlegung kann man aber auch bei unsymmetrischen Mehrleitersystemen die elektrische Leistung vorteilhaft in zwei Scheinleistungsanteile zerlegen. Der eine, als »schwingende Leistung 9« bezeichnete Anteil schwingt mit doppelter Netzfrequenz, während der andere, als »komplexe Leistung 9« bezeichnete Anteil, fest ist. Die Beträge 9 und 9-X sind untereinander gleich groß und bedeuten beide die Scheinleistung. Dabei ist der Realteil von R der üblicherweise als Wirkleistung und der Imaginärteil von 92 der üblicherweise als Blindleistung bezeichnete Anteil der »komplexen Leistung 9«.
  • Bei Dreileiternetzen ist dann Symmetrie vorhanden, wenn die schwingende Leistung »litt« verschwindet, d. h. die abgegebene Leistung zeitlich konstant ist. Die »schwingende Leistung IJ2« ist an das Vorhandensein eines Gegensystems gebunden, während das Mitsystem die Wirkleistung führt.
  • Die Regeleinrichtung gemäß der Erfindung stellt nun die Spannungssymmetrie einer unsymmetrischen Drehstromleitung selbsttätig wieder her. Es wurde schon erwähnt, daß das Nullsystem bereits ausgeschieden ist, da es einen Einfluß auf die »schwingende« und die »komplexe« Leistung hat. Die Hallgeneratoranordnung nach den Fig. 1 bzw. 2 bildet das aus den oben näher beschriebenen Leistungsanteilen 9 und Tt bestehende Leistungsprodukt selbsttätig nach.
  • Bei der Regeleinrichtung nach Fig. 1 :ergibt sich also folgende Wirkungsweise der Hallgeneratoranordnung: Die quadrierenden Hallgeneratoren 9, 10, 11 erfassen die unsymmetrischen Spannungen des Dreileitersystems und liefern ausgangsseitig in an sich bekannter Weise eine quadrierte Spannung doppelter Frequenz, die als pulsierende Summengleichspannung auftritt, Der Gleichspannungsanteil ist dem Realteil der »komplexen Leitung 9« proportional, während der überlagerte Wechselspannungsanteil. doppelter Netzfrequenz dem Betrag der »schwingenden LeistungVi« proportional ist. Da nur die »komplexe Leistung 9« an das Mitsystem gebunden ist, wird der den Realteil der »komplexen Leistung 9« wiedergebende Gleichspannungsanteil nicht benötigt und durch Kondensatoren unterdrückt bzw. durch andere Mittel, z. B. E ntkopplungstransformatoren, ausgesiebt. Der verbleibende Spannungsanteil doppelter Netzfrequenz kann noch nicht als Steuerspannung zur Regelung der Dreileiterspannungen benutzt werden.
  • Gemäß der weiteren Erfindung wird dieser Spannungsanteil doppelter Netzfrequenz zur Erfassung der Phasenlage in seine beiden vektoriell aufeinander senkrecht stehenden spannungskomponenten dUo, 4U90 zerlegt. Zu diesem Zweck werden dem Hilfstransformator 1 die netzfrequenten Spannungen 2C0, 2C4, als feste Hilfsspannungen entnommen und den quadrierenden Hallgeneratoren 8, 12 zugeführt. Der Hallgenerator 8 quadriert die zugeführte Hilfsspannung 2C0 und verdoppelt deren Frequenz. Dem Hallgenerator 12 wird die um 45° gegen die Spannung lt, verschobene Hilfsspannung 2C4, zugeführt, die dieser bei gleichzeitiger Verdoppelung des Phasenwinkels und der Frequenz quadriert. Die dabei als Gleichspannungsanteil wieder auftretende »komplexe Leistung K« wird ebenfalls durch Kondensatoren unterdrückt.
  • Die quadrierten Spannungen W und 11 werden in den beiden multiplizierenden Hallgeneratoren 13, 14 mit den die »schwingende Leistung R« des Gegensystems kennzeichnenden Summenspannungsanteilen '2C0 bzw Alt.. der Hallgeneratoren 9, 10, 11 moduliert.
  • An den Ausgängen der multiplizierenden Hallgeneratoren 13, 14 werden daher die den Spannungskomponenten All() bzw. Also des Gegensystems proportionalen Steuerspannungen Uo bzw. U90 als pulsierende Gleichspannungen abgenommen. Nacheinergegebenenfalls notwendigen Glättung und Verstärkung in den Verstärkern 15, 16 gelangen sie an die zugeordneten Stellmotoren 6, 7, die ihrerseits eine Verstellung der sekundärseitigen Abgriffe 4, 5 bewirken. Die dem Hilfstransformator 1 entnommenen festen Spannungen 1.1, und 2C9, werden so lange in die Phase R' eingeprägt, bis das Gegensystem verschwunden ist.
  • Wie weiter oben ausführlich beschrieben, sind bei der der Regeleinrichtung nach Fig; 1 die quadrierenden Hallgeneratoren 9, 10, 11 für die Leistungsmessung und Erfassung des Gegensystems vorgesehen. Man kann bei der Leistungsmessung einen Hallgenerator einsparen, wenn man die Leistung nach dem Verfahren von Aron mißt.
  • Eine solche mit Hallgeneratoren aufgebaute Leistungsmeßeinrichtung zeigt Fig. 2. An Stelle der quadrierenden Haugeneratoren 9, 10, 11 nach Fig. 1 sind hier zwei multiplizierende Hallgeneratoren 17, 18 vorgesehen. Die Widerstandskombination 19 in Dreieckschaltung stellt eine für die Leistungsmessung erforderliche symmetrische Last dar. Entsprechend liegen die Hallgeneratoren 17, 18 mit einem der beiden Eingänge in je einem Strompfad der Dreiecksbelastung 19, während der jeweils zweite Eingang der multiplizierenden Hallgeneratoren 17, 18 zur Erfassung der Spannungsunsymmetrie an das Dreileiternetz angeschlossen ist.
  • Die Ausgänge der Haugeneratoren 17, 18 sind -wie bei der Anordnung nach Fig. 1 - in Reihe geschaltet und stehen demnach gemeinsam mit je einem Ausgang der quadrierenden Haugeneratoren 8 bzw. 12 mit den Eingängen der zugeordneten multiplizierenden Hallgeneratoren 13, 14 in Verbindung.
  • Die Regeleinrichtung ist nicht auf die Ausregelung unsymmetrischer Spannungssysteme beschränkt. Es kann von ihr auch zur Symmetrierung unsymmetrischer Stromsysteme durch Kompensation des Stromgegensystems Gebrauch gemacht werden. Große Bedeutung hat die Regeleinrichtung auch bei der Netzspannungsregelung von Eich- und Prüffeldern und insbesondere von Rundfunksendern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regeleinrichtung zur Spannungssymmetrierungeines unsymmetrischen Drehstrom-Dreileiterspannungssystems-ohne Nullkomponenten in den Phasenspannungen - durch Kompensierung des Gegensystems mit Hilfe einer geregelten Zusatzspannung, dadurch gekennzeichnet, daß Kompensationsglieder (2, 3) einerseits von einem in das Drehstrom-Dreileiterspannungssystem eingeschalteten Hilfstransformator (1) gespeist werden, der die Komponenten (11,, 11.o) 'der Zusatzspannung liefert, und daß sie andererseits die Zusatzspannung in Abhängigkeit von Stellgliedern (4, fr bzw. 5, 7) einregeln, deren Steuerspannungen proportional zu der die Unsymmetrie kennzeichnenden, in einer an das Dreileitersystem angeschlossenen Modulatorgruppe (8 bis 14) erfaßten, schwingenden Leistung sind.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsglieder (2, 3) Zusatztransformatoren sind, an deren Primärklemmen die Komponenten (2C,, 119,) der Zusatzspannungen angelegt sind und deren Sekundärwicklungen mit den über die Abgriffe (4, 5) der Stellglieder (6, 7) geregelten Zusatzspannungen in die zu symmetrierende Phase eingeschaltet sind.
  3. 3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Steuerspannungen (U,, U.,) liefernde Modulatorgruppe (8 bis 14) aus fünf quadrierenden (8 bis 12) und zwei multiplizierenden (13, 14) Hallgeneratoren besteht.
  4. 4. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erfassung des Spannungsgegensystemzeigers und zur Leistungsbildung drei (9, 10, 11) der quadrierenden Haugeneratoren an das Dreileiternetz und die anderen zwei (8, 12) zur Entnahme von Hilfsspannungen bestimmter Phasenlage - an den Hilfstransformatoren (1) angeschlossen sind.
  5. 5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an das Drehstromnetz angeschlossenen quadrierenden Haugeneratoren (9, 10, 11) durch Summenschaltung eine gemeinsame Ausgangsspannung aufweisen, die mit der Ausgangsspannung je eines der beiden anderen quadrierenden Hallgeneratoren (8, 12) an die Eingänge ,der multiplizierenden Hallgeneratoren (13, 14) angelegt ist.
  6. 6. Regeleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Glättung und zur Verstärkung (15, 16) bestimmter oder aller in dem Regel- bzw. Modulatorkreis auftretenden Spannungen vorgesehen sind.
  7. 7. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung bzw. Aussiebung von Gleichstromkomponenten Kondensatoren oder Übertrager in die Verbindungsleitungen zwischen den multiplizierenden und quadrierenden Hallgeneratoren eingeschaltet sind. B. Regeleinrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der fünf quadrierenden Haugeneratoren (8 bis 12) zwei quadrierende (8, 12) und zwei multiplizierende (17, 18) Hallgeneratoren vorgesehen sind, von denen die letztgenannten an das Dreileiternetz angeschlossen sind. 9. Regeleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, .daß je einer der Eingänge der multiplizierenden Hallgeneratoren (17, 18) im Strompfad einer symmetrischen Dreieckslast (19) liegt und die zweiten Eingänge an die entsprechendenNetzspannungen gelegt sind(Aron-Schaltung). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 914873; schweizerische Patentschrift Nr. 109 558; USA.-Patentschrift Nr. 1665 917; E. H u e t e r, »Die symmetrischen Komponenten unsymmetrischer Drehstromsysteme«, Walter de Gruyter & Co., Berlin, 1949, S. 21 und S. 23; ETZ, 56 (1935), S. 1095ff.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2809860A1 (de) * 1977-05-19 1978-11-23 Sundstrand Corp Spannungssymmetrierer

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CH109558A (de) * 1923-05-19 1925-04-01 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zur Regelung der Spannung eines unsymmetrisch belasteten Dreiphasen-Netzes.
US1665917A (en) * 1921-04-12 1928-04-10 Westinghouse Electric & Mfg Co Regulator system
DE914873C (de) * 1951-10-10 1954-07-12 Licentia Gmbh Anordnung zur Spannungssymmetrierung eines mehrphasigen Netzteiles

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