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DE1079170B - Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors - Google Patents

Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors

Info

Publication number
DE1079170B
DE1079170B DES54869A DES0054869A DE1079170B DE 1079170 B DE1079170 B DE 1079170B DE S54869 A DES54869 A DE S54869A DE S0054869 A DES0054869 A DE S0054869A DE 1079170 B DE1079170 B DE 1079170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
control
motor
voltage
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54869A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Waetzmann
Dipl-Ing Franz Seeboeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES54869A priority Critical patent/DE1079170B/de
Publication of DE1079170B publication Critical patent/DE1079170B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/195Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H23/198Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations motor-controlled (Controlling electrical drive motors therefor)

Landscapes

  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors In der Antriebstechnik liegt vielfach die Aufgabe vor, einen strom- oder drehzahlgeregelten elektrischen Antriebsmotor mit niedriger Drehzahl winkelgetreu zu führen, ihn in einer vorgegebenen Winkellage stillzusetzen und ein Weiterschleichen des Motors zu vermeiden. Es sei beispielsweise an ein Haspelwalzwerk gedacht, bei dem der mit einer Einrichtung zur Drehzahiregelung versehene Walzmotor zum Einfädeln des Walzgutes langsam vor- und zurückführbar sein muß.
  • Da vielfach auch zwischen den Walzgerüsten oder zwischen Walzgerüst und Haspel bei Stillstand des Walzmotors ein Zug aufrechtzuerhalten ist, muß vermieden werden, daß der Walzmotor unter dem Zug des Walzgutes weiterschleicht. Der vorhandene Drehzahlregler, der zur Konstanthaltung der Betriebsdrehzahl dient, ist bei derartig niedrigen Schleichdrehzahlen nicht empfindlich genug.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einfachen Mitteln. Sie besteht bei einer Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors bei kleinen Drehzahlen und im Stillstand darin, daß unterhalb einer bestimmten Motordrehzahl eine Einrichtung zur Folgeregelung in den Regelkreis an die Stelle der Einrichtung zur Strom- oder Drehzahlregelung einschaltbar ist. Es wird dadurch die Möglichkeit geschaffen, im Bereich kleiner Drehzahlen von der Drehzahlregelung oder von der Stromregelung auf eine Winkellageregelung überzugehen. Zu diesem Zweck kann in an sich bekannter Weise der Antriebsmotor mit einem Drehfeldinduktionsgeber gekuppelt werden, an den ein Drehfeldinduktionsempfänger angeschlossen ist. Die an diesem abgenommene Spannung wird in bekannter Weise durch eine phasenempfindliche Gleichrichteranordnung in eine in ihrer Amplitude und Polarität von der jeweiligen Winkellage des Induktionsgebers zum Empfänger abhängige Gleichspannung umgeformt. Diese Spannung kann dann als Maß für die Regel- bzw. Winkelabweichung in den vorhandenen Regler an Stelle der Regelabweichung bei Strom- oder Drehzahlregelung eingeführt werden. Dadurch wird es in bekannter Weise möglich, durch Verdrehen des Drehfeldempfängers den Motor in jede gewünschte Winkellage einzustellen bzw. darin festzuhalten. Die Verstellung des Empfängers kann von Hand oder auch motorisch erfolgen.
  • Praktisch kann damit dem Antriebsmotor jede beliebige konstante oder veränderliche Drehzahl vorgegeben werden, wie es aus der Technik der Folgeregelung bekannt ist.
  • Um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen und beim Übergang von Drehzahl- oder Stromregelung auf die Folgeregelung Pendelungen zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung Vorsorge getroffen, daß dieser Übergang von der einen Regelungsart auf die andere nur unterhalb einer gewissen Drehzahl möglich ist. Entweder kann die Umschaltung in Abhängigkeit von der Drehzahl selbsttätig vorgenommen werden, oder es kann die Umschaltung zur Varnahme von Hand oder durch sonstige Steuermittel gegebenenfalls nur in Abhängigkeit von der Drehzahl freigegeben werden. Für die Freigabe oder die Umschaltung kann die von der phasenempfindlichen Gleichrichteranordnung gelieferte Spannung benutzt werden, die bei jeder Verdrehung des Drehfeldg(bers gegenüber dem Drehfeldeinpfänger sich nach einer Sinuskurve ändert, die also selbst wieder eine Wechselspannung ist, deren Frequenz von der relativen Drehzahl zwischen Geber und Empfänger abhängt. Man kann nun mit bekannten Mitteln diese mit der Drehzahl abnehmende Frequenz in ein proportionale Spannung umwandeln, z. B. mit einem RC-Spannungsteiler, und mit dieser drehzahlabhängigen Spannung z. B. ein Schütz steuern, das die Umschaltung von Strom- oder Drehzahlregelung auf Folgeregelung freigibt oder unmittelbar vornimmt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, dem ein drehzahlgeregelter Leonardantrieb zugrunde liegt.
  • Der konstant erregte Motor M mit der fremderregten Feldwicklung 1 wird ankerseitig vom Generator G gespeist. Die Drehzahlregelung erfolgt durch entsprechende Einstellung des Stromes durch die Erregerwicklung 2 des Generators. Zu diesem Zweck ist in bekannter Weise mit dem Motor M eine Tachometermaschine 3 gekuppelt, deren Spannung mit einer am Sollwerteinsteller 4 abgenommenen Spannung verglichen wird. Die dem Drehzahlfehler proportionale Spannungs differenz steuert den Regelverstärker 5, der beispielsweise ein Röhrenverstärker oder ein Magnetverstärker sein kann und den Erregerstrom für die Wicklung 2 des Generators liefert.
  • Mit dem Motor M ist außerdem der Anker eines an sich bekannten, zweiphasig erregten Drehfeldgebers 6 gekuppelt. An diesen ist ein Drehfeldempfänger 7 angeschlossen, der sich an beliebiger Stelle, z.B. am Steuerpult eines Walzwerkes, befinden kann und dessen Ausgangsspannung durch eine phasenempfindliche Gleichrichterschaltung in eine in ihrer Amplitude und Polarität von der jeweiligen Winkellage des Drehfeldgebers 6 zum Drehfeldempfänger 7 abhängige Gleichspannung umgeformt wird. Diese phasenempfindliche Gleichrichteranordnung ist, da sie an sich bekannt ist, nicht dargestellt. Sie sei bei 8 untergebracht.
  • Die Ausgangsspannung der phasenempfindlichen Gleichrichteranordnung 8 ist aus bekannten Gründen eine Gleichspannung, die sich mit der Winkelabweichung zwischen Geber 6 und Empfänger 7 nach dem Sinusgesetz ändert. Sie erreicht also bei 9()° Stellungsunterschied ihr Maximum in der einen (z. B. positiven) Richtung, geht bei 1800 Stellungsunterschied durch Null, erreicht bei 2700 ihr Maximum in entgegengesetzter (z. B. negativer) Richtung und geht bei 3600 wieder durch Null. Wenn daher bei stillstehendem Drehfeldempfänger 7 der Geber 6 umläuft, so entsteht eine Wechselspannung, deren Frequenz proportional ist der Drehzahl des Antriebsmotors M.
  • Diese Frequenz wird mit abnehmender Drehzahl des Antriebsmotors immer kleiner, bis sie bei Stillstand des Motors zu Null wird und die Ausgangsspannung der phasenempfindlichen Gleichrichteranordnung 8 somit einen der Winkelabweichung entsprechenden konstanten Wert annimmt. Dieser Gleichspannungswert kann dann auch dazu benutzt werden, eine Gleichstellung zwischen Geber 6 bzw. Motor M und Empfänger 7 herbeizuführen, indem man diese winkel fehlerproportionale Spannung bei auf Null zurück gestelltem oder überbrücktem Soliwerteinsteller an Stelle des von der Tachometermaschine 3 gelieferten Meßwertes in den Regelkreis des Drehzahlreglers einführt, was beispielsweise durch Öffnen des Schalters Sj und Schließen der Schalter S2 und S3 geschehen kann.
  • Damit eine solche Umschaltung nur bei einer so niedrigen Drehzahl des Antriebsmotors M vorgenommen werden kann, daß keine nachteiligen Pendelerscheinungen mehr auftreten können, ist eine drehzahlabhängige Umschalteinrichtung vorgesehen. Diese besteht aus dem von der Ausgangsspannung der phasenempfindlichen Gleichrichterschaltung 8 gespeisten RC-Spannungsteiler 9, 10 und dem durch den Spannungsabfall am Kondensator 10 gesteuerten Schütz S. Letzterem kann eine Schaltröhre 11> z. B. eine gittergesteuerte Gasentladungsröhre, vorgeschaltet sein. Ist die Spannung am Kondensator 10, welche mit abnehmender Frequenz, also mit abnehmender Drehzahl des Motors zunimmt, genügend groß, so wird die Schaltröhre 11 gezündet und das Schütz S erregt.
  • Dieses kann entweder die Schalter S1 his S3 unmittelbar betätigen oder ihre Betätigung nur freigeben, so daß sie von Hand od. dgl. umgestellt werden können.
  • Da die Schaltröhre 11 nur bei steigender positiver Gitterspannung gezündet wird, erfolgt bei direkter Steuerung der Schalter Sj und S2 durch das Schütz S die Umschaltung immer bei der gleichen Winkellage des Motors bzw. des Gebers 6 zum Empfänger 7, wenn für eine gleichbleibende Ruhestellung des Empfängers 7 gesorgt ist. Durch Verdrehen des Empfängerankers kann der Motor aber auch in jede beliebige Winkellage gedreht werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors, insbesondere eines Walzmotors, bei kleinen Drehzahlen und im Stillstand, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb einer bestimmten Motordrehzahl eine Einrichtung zur Folgeregelung in den Regelkreis an die Stelle der Einrichtung zur Strom- oder Drehzahl regelung einschaltbar ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Folgeregelung aus einem mit dem zu steuernden Motor gekrupp eltern D rehfeldinduktionsgeber, einem von diesem gespeisten D rehfeldinduktions empfänger und aus einer Einrichtung zur phasenempfindlichen Gleichrichtung der Ausgangsspannung des Empfängers besteht.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der durch die phasenempfindliche Gleichrichtung gewonnenen Spannung als Maß für die Motordrehzahl benutzt ist, bei der die Umschaltung oder die Freigabe der Umschaltung von Strom- oder Drehzahlregelung auf Folgeregelung erfolgt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umschaltung oder zur Freigabe der Umschaltung ein Relais dient, das vom Spannungsabfall am Kondensator eines RC-Spannungsteilers gesteuert ist, an dem die Ausgangsspannung des phasenempfindlichen Gleichrichters liegt.
DES54869A 1957-08-24 1957-08-24 Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors Pending DE1079170B (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1079170B true DE1079170B (de) 1960-04-07

Family

ID=7490079

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DES54869A Pending DE1079170B (de) 1957-08-24 1957-08-24 Anordnung zur Steuerung eines strom- oder drehzahlgeregelten Elektromotors

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255775B (de) * 1964-12-28 1967-12-07 Licentia Gmbh Digitale Lageregelung, insbesondere bei numerisch gesteuerten Arbeitsmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255775B (de) * 1964-12-28 1967-12-07 Licentia Gmbh Digitale Lageregelung, insbesondere bei numerisch gesteuerten Arbeitsmaschinen

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