DE1078850B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines biegsamen Schneidwerkzeuges - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines biegsamen SchneidwerkzeugesInfo
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- DE1078850B DE1078850B DEC11431A DEC0011431A DE1078850B DE 1078850 B DE1078850 B DE 1078850B DE C11431 A DEC11431 A DE C11431A DE C0011431 A DEC0011431 A DE C0011431A DE 1078850 B DE1078850 B DE 1078850B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D61/00—Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
- B23D61/18—Sawing tools of special type, e.g. wire saw strands, saw blades or saw wire equipped with diamonds or other abrasive particles in selected individual positions
- B23D61/185—Saw wires; Saw cables; Twisted saw strips
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines biegsamen Schneidwerkzeuges Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines biegsamen Schneidwerkzeuges aus gehärtetem Werkzeugstahl.
- Schneidwerkzeuge zum Schneiden von Metallen od. dgl., die aus einer Stahlseele und aus einem um diese Stahlseele in eng nebeneinanderliegenden Schraubengängen gewickelten Drahtelement bestehen, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Es gibt z. B. biegsame Seilsägen, bei .denen um eine biegsame Drahtseele ein weiterer Draht wendelförmig aufgewickelt ist, um ein sägeartiges Werkzeug zu erhalten. Hierbei besteht die Drahtwendel aus urgehärtetem Stahl. Zum Bearbeiten ist die Hinzunahme von schmirgelnden Stoffen, wie z. B. Sand o-d. dgl., erforderlich, da die nicht gehärtete Drahtwendel keine ausreichende Schneidfähi,gkeit aufweist. Andererseits ist es bekannt, insbesondere für Feilen, die aus profiliertem Stahldraht oder Stahlband schraubengangförmiggewickelte Wendel als gehärtete Hohlkörper auszubilden. Hierbei ist die Wendel aus gehärtetem Werkzeugstahl mit einem Dorn versehen, der starr und nicht biegsam ist. Die Wendel aus gehärtetem Stahl ist mit dem starren Dorn verbunden. Ein solches Schneidwerkzeug hat zwar eine gute Schneidfähigkeit, es ist jedoch nur als starres Werkzeug verwendbar.
- Die Erfindung hat ein Herstellungsverfahren für ein biegsames Schneidwerkzeug aus. gehärtetem Werkzeugstahl zum Gegenstand. Das Härten eines in eine Wendelform übergeführten Drahtelementes als unmittelbares Schneidwerkzeug steht demZiel .derSchaffung eines Schneidwerkzeuges mit einer biegsamen Seele entgegen, weil mit dem Härten eine etwa vorhandene Seele ebenfalls mitgehärtet werden würde und damit die Biegsamkeit verliert. Gemäß der Erfindung wird das zu einer Wendel gewickelte Drahtelement vor oder nach dem Härten von dem vorläufigen Träger abgezogen, worauf diegehärtete Wendel auf eine biegsame Seele aufgeschoben wird. Dadurch, daß das Härten nicht auf der endgültigen Seele der-S-chheidwendel durchgeführt wird, sondern die Seele gegenüber der Schneidwendel verschiebbar und auswechselbar bleibt, erhält man ein Schneidwerkzeug, dessen gewickeltes Schneidelement aus einem gehärteten Werkzeugstahl mit einer biegsamen Seele eine Einheit bildet. Man kann auf diese Weise ein gehärtetes Schneidwerkzeug in eine an sich bekannte Ringform überführen bzw. in sonst beliebiger Art endlos gestalten, um Seilsägen aus gehärtetem Werkzeugstahl zu erhalten. Die Hinzunahme von weiteren, der Bearbeitung dienenden Werkstoffen, z. B. Schmirgelstoffen, kommt hierbei in Fortfall. Das erfindungsgemäße Schneidwerkzeug ermöglicht ein kontinuierliches Schneiden durch Bewegung des Schneidwerkzeuges lediglich in einer Richtung. Als Vorrichtung zur Herstellung des Schneidwerkzeuges ausgehärtetem Werkzeugstahl gemäß der Erfindung dienen vorteilhaft zwei gerillte Walzen, durch die das Drahtelement in Schraubengängen auf den vorläufigen Trägerdraht gewickelt und gleichzeitig durch das Profil der Rillen verformt und -fortbewegt wird.. Die Rillen der Walzen können hierbei zugleich eine solche Gestalt aufweisen, da ß sie auf dem durch deWalzen aufgewickelten Drahtelement eine5chneidkante bilden.
- In der. Zeichnung ist das Schneidwerkzeug und die Vorrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt durch die Achse, ein Schneidwerkzeug, das durch Aufwinden eines Metalldrahtes mit trapezförmigem Querschnitt und spitzwinkliger Schneide auf einen Seelendraht in engen Windungen erhalten wurde, Fig.2 und 3 schematisch in zwei Schnitten, eine Vorrichtung zum schraubenförmigen Aufwinden eines Drahtes mit kreisförmigem oder vieleckigem Querschnitt auf einen vorläufigen Träger und zum gleichzeitigen Verformen eines Teiles des Querschnittes des Wickeldrahtes durch Walzen und Fig. 4 eine Durchführungsform der Verbindung des Seelendrahtes.
- Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1, in dem zwei gerillte Walzen 2 und 3 in Pfeilrichtung (Fig.3) drehbar gelagert sind. Die Walzen werden durch den Motor 4 über die Zahnräder 5 und 6, die auf den Walzenachsen befestigt und mittels .des frei laufenden Zwischenzahnrades 7 verbunden sind, angetrieben. Das Zahnrad 7 ist samt seinem Zapfen mit einer axialen Bohrung versehen.
- Durch (nicht dargestellte) Einrichtungen wird der Trägerdraht 8 der Bohrung des Zahnrades 7 zugeführt und zwischen den Walzen 2 und 3 parallel zu deren Achsen durchbewegt. Auf den Trägerdraht 8 werden spiralförmige Windungen eines länglichen Metalldrahtes oder Streifens 9 aufgewunden, der zwischen den Rillen der Walzen 2 und 3 eingezwängt wird. Bei Drehung der Walzen 2 und 3 wird der Wendeldraht 9. infolge der Wirkung der genannten Rillen auf den Trägerdraht 8 aufgewickelt, und gleichzeitig wird ein Vorwärtsschieben der erhaltenen Drahtspirale 9 sowie des Trägerdrahtes 8 bewirkt, die durch die beiden inneren Vorsprünge 10 und 11 des Gehäuses 1 geführt werden. Das Profil der Rillen der Walzen 2 und 3 ist nicht halbkreisförmig, sondern kantig mit geeigneten Winkeln, so daß der Wendeldraht 9 beim Aufwinden in der in der Zeichnung dargestellten Form verformt wird, d. h. ein schneidendes Zahnprofil erhält.
- Das so erhaltene- Schneidwerkzeug kann in Form eines geschlossenen Ringes zusammengefügt werden. In Fig. 4 sind die Enden des biegsamen Seelendrahtes 12 mit 13 und 14 bezeichnet, und man sieht, wie diese Enden verwunden werden, so daß sie für ein Stück mit den Windungen des Wendeldrahtes 9 abwechseln.
- Es versteht sich, daß .das Schneidwerkzeug auch in nicht geschlossener Ringform als Säge mit hin- und hergehender Bewegung verwendet werden kann.
- Die durch den Wendeldraht 9 gebildete Spirale wird vom Trägerdraht 8 abgezogen, gehärtet und auf den endgültigen Träger 12 aufgeschoben. In diesem Fall genügt es, als vorübergehenden Träger ein kurzes Drahtstück zu verwenden, das beispielsweise am linken Ende des Gehäuses 1 (Fig. 2) befestigt sein kann und um welches der Draht 9 gewickelt wird, ohne daß es sich mit diesem mitbewegt. Die aus der Vorrichtung herauskommende Spirale wird gehärtet und sodann auf den endgültigen, bleibenden Seelendraht 12 aufgeschoben.
- Es kann eine beliebige Form der Rillen der Walzen 2, 3 angewendet werden, um ein beliebiges gewünschtes Profil .der Schneidkante zu erhalten. Auch können diese Rillen mit Quervorsprüngen versehen sein, um eine nicht fortlaufende Kante am Wendeldraht 9 zu erzielen.
- Es ist ferner möglich, die Achsen der Walzen 2 und 3 so anzuordnen, daß sie sich schräg kreuzen, um eine allmähliche Umwandlung des Querschnittes des aufzuwindenden Drahtes in das gewünschte Profil zu erreichen und damit auch das Abziehen der sich formenden Spirale, vom Trägerdraht zu erleichtern. Es sei schließlich bemerkt, daß der Wendeldraht 9 auch mit anderen Mitteln verformt werden kann, beispielsweise mittels eines Fräsers, der einen Teil des Wendeldrahtes 9 zerspant, während sich der Wendeldraht 9 um den Trägerdraht 8 biegt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren. zum Herstellen eines biegsamen Schneidwerkzeuges, das aus. einem um eine biegsame Seele in eng nebeneinanderliegenden Schraubengängen gewickelten, mit einer Schneidkante versehenem Draht aus gehärtetem Werkzeugstahl besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (9) zuerst zu der Wendel auf einen vorläufigen Träger (8) aufgewickelt und mit der Schneidkante versehen wird, sodann die Wendel vor oder nach dem Härten von dem Träger abgezogen und danach die gehärtete Wendel auf den biegsamen Träger (12) aufgeschoben wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Draht (9) von kreisförmigem Querschnitt verwendet wird, der während der Bildung der Wendel in einen Querschnitt mit einer Schneidkante umgeformt wird.
- 3. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zwei gerillte Walzen (2, 3) aufweist, deren Rillungen dem Schneidprofil des Drahtelementes entsprechen, zwischen denen der Träger (8) hindurchführbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen der Walzen (2, 3) schraubenlinienförmig verlaufen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Walzen (2, 3) sich schräg kreuzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 866128, 672 429, 480 721, 451529, 203 014, 100 621, 64 800, 33 524; schweizerische Patentschrift Nr. 83 541; französische Patentschrift Nr. 436 171; britische Patentschrift Nr. 163 166; USA.-Patentschriften Nr. 2 687 561, 2 451383, 1687089. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 944 787.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1078850X | 1954-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078850B true DE1078850B (de) | 1960-03-31 |
Family
ID=10872409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC11431A Pending DE1078850B (de) | 1954-08-05 | 1955-06-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines biegsamen Schneidwerkzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078850B (de) |
Citations (15)
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-
1955
- 1955-06-22 DE DEC11431A patent/DE1078850B/de active Pending
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