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DE1078708B - Elektrischer Loetkolben mit Temperaturregler - Google Patents

Elektrischer Loetkolben mit Temperaturregler

Info

Publication number
DE1078708B
DE1078708B DEW23959A DEW0023959A DE1078708B DE 1078708 B DE1078708 B DE 1078708B DE W23959 A DEW23959 A DE W23959A DE W0023959 A DEW0023959 A DE W0023959A DE 1078708 B DE1078708 B DE 1078708B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
soldering iron
control switch
sensitive element
handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW23959A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl E Weller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weller Elektro Werkzeuge G M B
Original Assignee
Weller Elektro Werkzeuge G M B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weller Elektro Werkzeuge G M B filed Critical Weller Elektro Werkzeuge G M B
Priority to DEW23959A priority Critical patent/DE1078708B/de
Publication of DE1078708B publication Critical patent/DE1078708B/de
Priority to DEW28619A priority patent/DE1210501B/de
Priority claimed from DEW35182A external-priority patent/DE1245511B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0219Switches actuated by modification of the magnetic properties of a material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits
    • B23K3/03Soldering irons; Bits electrically heated
    • B23K3/033Soldering irons; Bits electrically heated comprising means for controlling or selecting the temperature or power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Elektrischer Lötkolben mit Temperaturregler Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Lötkolben mit einem in die beheizte Lötkolbenspitze eingesetzten temperaturempfindlichen Element, das bei Erreichen einer vorbestimmten Regel-Abschalttemperatur einen Kontaktsatz zur Unterbrechung des Heizstroms öffnet und bei Absinken der Temperatur auf die Regel-Wiedereinschalttemperatur wieder schließt und auf diese Weise die Lötkolbenspitze vor Leerlaufüberhitzungen schützt, einen unnötigen Stromverbrauch sowie eine Oxydation und Zunderbildung an der Lötkolbenspitze vermeidet.
  • Als temperaturempfindliches Element wurden bisher bei den bekannten elektrischen Lötkolben Bimetallstreifen oder andere thermostatische Einrichtungen benutzt, die bei Ausdehnung eines Körpers eine Abschaltung bewirken. Diese Einrichtungen haben sich jedoch bei elektrisch beheizten Lötkolben insbesondere deshalb nicht bewährt, weil die auf Ausdehnung eines Körpers beruhenden Schalteinrichtungen in ihrer durch die Bauweise des Lötkolbens vorgeschriebenen kleinen Abmessung-nicht die erforderliche Schaltleistung haben und deshalb bereits nach verhältnismäßig kurzer Zeit unbrauchbar wurden.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen elektrisch beheizten Lötkolben mit selbsttätig arbeitender Temperatureinstellung zu schaffen, welcher zuverlässig bei den vorbestimmten An- und Abschalttemperaturen arbeitet und eine lange Lebensdauer aufweist.
  • Zu diesem Zweck ist ein elektrischer Lötkolben mit einem in die beheizte Lötkolbenspitze eingesetzten, die Schaltung bewirkenden temperaturempfindlichen Element gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß als temperaturempfindliches Element ein von Temperaturreglern elektrisch beheizter Geräte bekannter, bei der Regel-Abschalttemperatur seine ferromagnetischen Eigenschaften verlierender und bei der Regel-Wiedereinschalttemperatur zurückerlangender Körper vorgesehen und in der Weise ausgebildet und angeordnet ist, daß das in der Lötkolbenspitze fest angeordnete temperaturempfindliche Element mit einem Magneten zusammenwirkt, der die Form eines Kolbens hat und in einer Hülse innerhalb der Lötkolbenspitze axial verschieblich ist und den im Lötholbenhandgriff befindlichen Kontaktsatz mit der unterhalb der Regel-Abschalttemperatur auf das Element wirkenden magnetischen Kraft gegen die Zugkraft einer im Lötkolbenhandgriff verankerten Zugfeder über eine Zugstange geschlossen hält.
  • Es sind zwar für andere Zwecke bereits Temperaturregler bekannt, deren temperaturempfindliches Element ein ferromagnetischer Körper ist, dessen magnetischer Umwandlungspunkt (Curie-Punkt) durch entsprechende Legierungswahl so eingestellt ist, daß er bei der gewünschten Regel-Abschalttemperatur liegt. Da bei Erreichen des Curie-Punktes die _ferromagnetischen Eigenschaften sprunghaft verlorengehen, wird der bis dahin magnetisch durch eine Rückstellkraft (z. B. Schwerkraft oder Federkraft) gehaltene Körper losgelassen und der Kontaktsatz zur Steuerung der Heizenergie unterbrochen. Derartige für Temperaturregelzwecke bereits bekannte Regler waren jedoch aus baulichen Gründen bei elektrisch beheizten Lötkolben nicht anwendbar, da bei diesen die Forderung gestellt ist, daß der Lötspitzenhalter aus einem stabförmigen Körper möglichst kleinen Durchmessers besteht, damit z. B. beim Anlöten der Drähte bei elektrischen Schaltungen der Lötkolben auch in schwer zugängliche, eng umgrenzte Räume eingeführt werden kann.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Thermostaten wird diese Forderung voll erfüllt. Der kolbenartig ausgebildete Temperaturregler erfordert keinerlei Vergrößerung des äußeren Durchmessers und bewirkt ein zuverlässiges Schalten mit großer Schalthäufigkeit und langer Lebensdauer.
  • Die Heizwicklung für den Lötkolben ist zwecks Verhinderung der Beeinflussung des Reglers nach Art bifilarer, eigene magntische Felder auslöschender Wicklungen gegenläufig gewickelt.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung können die in an sich bekannter Weise austauschbaren Lötkolbenspitzen mit temperaturempfindlichen Elementen verschieden gewählter Regel-Ab-und -Wiedereinschalttemperaturen ausgerüstet sein.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung vonAusführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Lötkolbens, Fg.2a und 2b zusammen einen Längsschnitt des Lötkolbens entlang der Linie 2-2 in Fig.1 in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Teilschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2 a und. 2 b, Fig. 4 in auseinandergezogener Darstellung die Lötkolbenspitze und die in ihr befindlichen Bauteile, Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linien 5-5 gemäß Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie 6-6 gemäß Fig. 3, Fig. 7 einen Teilschnitt nach der Linie 7-7 gemäß Fig. 2b mit geschlossenem Schalter, Fig. 8 einen der Fig. 7 entsprechenden Schnitt mit geöffnetem Schalter, Fig. 9 einen Querschnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 2 a, Fig. 10 einen Teilschnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 1, Fig. 11 eine Ansicht eines Wicklungsteiles, Fig. 12 einen Querschnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 2 a, Fig.13 in größerem Maßstab einen teilweisen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lötkolbens, Fig. 14 in auseinandergezogenerDarstellung dieLötkolbenspitze des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 13 und die von ihr aufgenommenen Bauteile.
  • In den Fig. 1 bis 12 ist der Lötkolben insgesamt mit 10 bezeichnet. Er besitzt eine Lötkolbenspitze 11, die von einem an einem Handgriff 13 befestigten Rohr 12 getragen wird. Die Lötkolbenspitze 11 besteht z. B. aus Tellur-Kupfer, das zuerst mit Eisen und dann mit Nickel plattiert ist. Gemäß Fig. 2 a weist die Lötkolbenspitze eine zylindrische Hülse 14 auf, die sich von dem konischen Ende 15 der Spitze aus nach hinten erstreckt. Die Spitze läuft vorn in einen meißelförmigen Teil 16 aus. Die Hülse 14 umschließt eine axiale Bohrung 17, die sich im vorderen Teil in einer Bohrung 18 kleineren Durchmessers fortsetzt und in einem konischen Bodenteil 19 endet. Die Bohrung 17 besitzt ein Innengewinde zum Einschrauben der Einsatzteile.
  • In die Bohrung 18 ist ein temperaturempfindliches Element 20 eingesetzt. Dieses besteht aus einem Körper, der bei der Regel-Abschalttemperatur seine ferromagnetischen Eigenschaften verliert und bei der Regel-Wiedereinschalttemperatur wiedererlangt. Dieses Element 20 ruht mit einem zylindrischen Abschnitt 21 in dem vorderen Teil der Bohrung 17 und mit einem zylindrischen Abschnitt 22 kleineren Durchmessers mit konischem Ende 23 in der Bohrung 18. Der Durchmesser des zylindrischen Abschnitts 21 entspricht sehr genau dem Durchmesser der Bohrung 18, damit das Element 20 mit festem Reibungssitz in seiner Lage gehalten wird.
  • In die Bohrung 17 ist ein- Rohr 24 eingeschoben und mittels eines Außengewindes 25 eingeschraubt. An dem aus der Bohrung 17 vorstehenden Teil weist das Rohr 24 einen Bund 26 auf. Auf das dem temperaturempfindlichen Element 20 benachbarte Ende des Rohres 24 ist eine Scheibe 27 aus nichtrostendem Stahl aufgesetzt.
  • Ein zweites Rohr 28 umgibt das Rohr 24 und ist mit dem Bund 26 durch Hartlötung verbunden. Das dem Ende 16 der Lötkolbenspitze 11 zugewandte Ende des Rohres 28 trägt eine Buchse 29, die ein äußeres Rohr 30 trägt. Das hintere Ende des Rohres 30 trägt innen eine weitere Buchse 31, die das vordere Ende einer Hülse 32 umgibt, die in dem Handgriff 13 befestigt ist. Die Buchsen 29, 31 sind mit Aussparungen 33 für das Lot versehen.
  • Die zwischen den Rohren 30 und 28 liegende, an ihren Enden durch die Buchsen 29 und 31 abgeschlossene Ringkammer nimmt das Heizelement 34 auf, das gemäß Fig. 10 drei Schichten aus isolierendem Flachmaterial, nämlich eine innere Schicht 35 a, eine mittlere Schicht 35 b und eine äußere Schicht 35 c, aufweist. Zwischen den Isolierschichten 35 a und 35 b befindet sich eine innere Wicklung 36 und zwischen den Isolierschichten 35 b und 35 c eine äußere Wicklung 37. Die beiden Wicklungen bestehen aus Widerstandsdraht 38, der Zuleitungen 39 und 40 aufweist.
  • Die Wicklungen sind bifilar gewickelt, so daß eine gegenseitige Auslöschung des Flusses erfolgt, und sie sind somit induktionsfrei. Am Ende des Rohres 28 ist ein in den Fig. 10 und 11 mit 41 bezeichnetes Verankerungsblech aus nichtrostendem Stahl zwischen die sich überlappenden Kanten der äußeren gewellten Glimmerschicht der inneren Isolierschicht 35a eingeschoben. Diese Isolierschicht kann an einer Ecke einen Ausschnitt aufweisen, so daß der geschlitzte Teil des Verankerungsbleches 41 frei liegt, und der Draht 38 wird in mehreren eng anliegenden Windungen über den Schaftabschnitt des Verankerungsbleches gewickelt, um dieses in seiner Lage zu halten; dann wird der Draht durch die Einschnitte des Verankerungsbleches hindurch gewickelt, um das Ende der Wicklung festzulegen und eine Verankerung für den Wicklungsumkehrpunkt zu bilden, von dem aus die Windungen der äußeren Wicklung 37 gewickelt werden. Die entgegengesetzte Zuleitung des Heizelementes wird ebenfalls verankert, indem man ein mit dem Blech 41 gleiches Verankerungsblech zwischen die sich überlappenden Kanten der die mittlere Isolierschicht 35 b bildenden Schicht aus gewelltem Glimmer schiebt.
  • Die äußeren Zuleitungen 39 und 40 des Drahtes 38 erstrecken sich von dem Heizelement 34 aus durch einander diametral gegenüberliegende Öffnungen 42 eines Keramikrohres 43, welches in der Hülse 32 angeordnet ist. Die Innenwand des Keramikrohres 43 ist mit 44 bezeichnet.
  • Im Innenraum 45 des Rohres 24 ist gleitend beweglich ein zylindrischer Magnet 46 angeordnet, an dessen hinterer Stirnfläche eine Verbindungsstange 47 aus Stahl befestigt ist, die sich nach hinten durch die Öffnung 44 des Keramikrohres 43 bis in den Handgriff 13 erstreckt.
  • Der Handgriff 13 besteht gemäß Fig. 3 aus zwei Hälften 13 a und 13 b aus Plastikmaterial, die durch einen Hohlniet 48 sowie durch einen Sprengring 49 zusammengehalten werden, der in einer Ringnut 50 (Fig. 2 a) eingesetzt ist.
  • Die Vorderteile der Hälften 13 a und 13 b bilden eine zylindrische Öffnung 51, die am vorderen Ende des Griffes mündet und dem rückwärtigen Ende der Hülse 32 angepaßt ist, so daß sie dieses Ende mit festem Sitz aufnehmen kann. An einander diametral gegenüberliegenden Teilen der Innenwand der Öffnung 51 sind kreisrunde Vorsprünge 52 ausgebildet, die in entsprechend geformte Öffnungen der Hülse 32 eingreifen, um den Lauf gegen Drehbewegungen um seine Achse sowie gegen ein axiales Herausziehen aus der Öffnung 51 zu sichern. An das rückwärtige Ende der Öffnung 51 schließt sich eine engere Öffnung 53 an, in die das vorspringende Ende des Keramikrohres 43 hineinpaßt.
  • In dem Handgriff 13 ist in einem axialen Abstand von der Stirnwand der Bohrung 53 eine Kammer 54 für den Kontaktsatz angeordnet, die vorn durch eine Wand 55 begrenzt wird, welche die Kammer von der Öffnung 51 trennt und eine Bohrung 55' (Fig. 2b) aufweist, in der sich die Verbindungsstange 47 bewegen kann. Am anderen Ende wird die Kammer 54 durch eine Wand 56 (Fig. 3) begrenzt.
  • Der insgesamt mit 57 bezeichnete Kontaktsatz umfaßt eine flache Platte 58 aus Isoliermaterial, deren Seitenkanten in Nuten 59 (Fig.2b) verschiebbar sind. Die Platte 58 trägt eine Zunge 60, die sich zwischen die Wände 61 des Handgriffs 13 erstreckt, und er besitzt eine Öffnung 62, die an ihrem hinteren Ende durch eine Kante 63 begrenzt ist. Die Platte ist bei 58' an der Verbindungsstange 47 befestigt.
  • Ein fester Kontakt 64 (Fig. 8) weist einen Basisflansch 65 auf, der in einem Teil 66 des Handgriffs verankert ist: Der Kontakt 64 steht mit seinem nach oben ragenden Schenkel 67 durch die Öffnung 62 der Platte 58 hindurch. Am oberen Ende des Schenkels 67 ist ein Kontaktblättchen 68 befestigt. Mit dem festen Kontakt 64 wirkt ein beweglicher Kontakt 69 zusammen. Der bewegliche Kontakt 69 weist einen Basisflansch 70 (Fig. 2b) mit einem rechteckigen Abschnitt 70a auf, der mit einer Öffnung zum Befestigen des Kontaktes 69 an dem Verankerungsfortsatz 71 des Handgriffs 13 aus plastischem Material versehen ist und einen schmaleren Abschnitt 70 b aufweist, der sich von dem rechteckigen Abschnitt aus nach vorn erstreckt. Der bewegliche Schenkel 72 (Fg. 7) erstreckt sich vom vorderen Ende des schmaleren Abschnitts 70 b aus nach oben durch die Öffnung 62 der Platte 58 hindurch und trägt nahe seinem oberen Ende ein Kontaktplättchen73. Der Schenkel 72 des beweglichen Kontaktes 69 ist an seinen Seitenkanten mit Schlitzen 74 (Fig. 5) versehen, in die das hakenförmig umgebogene Ende einer Schraubenfeder75 (Fig.8) einsteht. Das andere Ende der Schraubenfeder 75 ist an einem mit den Gehäusehälften 13a und 13b verbundenen Verankerungsstift 76 befestigt. Die Hinterkante des rechteckigen Abschnitts 70 a ist durch einen mit diesem Abschnitt aus einem Stück bestehenden, nach hinten ragenden Fortsatz 77 unterbrochen. Die Abmessungen des Kontaktgliedes 69 sind so gewählt, daß der Fortsatz 77 an der aus Kunststoff bestehenden Wand 56 am rückwärtigen Ende der Schalterkammer 54 anstößt, wenn die die Öffnung in dem rechteckigen Abschnitt 70 a begrenzenden Teile dieses Abschnitts auf dem Fortsatz 71 aus Kunststoff nach unten und gegen den Boden der Kammer 54 gedrückt werden, wobei der hintere Teil des Basisflansches 70 etwas nach oben von dem Boden der Kammer 54 weggebogen wird.
  • In dem hinteren Ende des Handgriffs 13 sind in Abstand voneinander Trennwände 78 und 79 (Fig. 2 b) so angeordnet, daß zwischen ihnen eine Nut verbleibt. Dieser Abschnitt des Handgriffs besitzt außerdem eine nach außen offene Aussparung 80 zur Einführung des Steckers 81 einer Zuleitungsschnur. Ferner sind zwei Steckstifte 82 vorgesehen, die mit geeigneten ringförmigen Bunden 83 versehen sind, welche in die Nut zwischen den Trennwänden 78 und 79 hineinragen. Außerdem besitzen die Steckstifte Ringnuten 84, deren Länge der Breite der Trennwand 78 entspricht, die in entsprechend geformte halbzylindrische Ansätze in der Trennwand 78 eingesetzt sind, um die Steckstifte zu verankern. Die Steckstifte 82 können zusätzliche Bunde 83' und Ringnuten 84' aufweisen, die innerhalb der Trennwand 78 in den Handgriff hineinragen.
  • Die Zuleitung 40, die von dem Heizelement 34 ausgeht, erstreckt sich vom Ausgang der ihr zugeordneten Öffnung 42 in dem Keramikrohr 43 aus durch einen Kanal 85 in dem Handgriff 13 und ist an das innere Ende eines der Steckstifte 82 angelötet. Die Zuleitung 39 ist an den Basisflansch 65 des feststehenden Kontaktgliedes 64 angelötet, und eine Zuleitung 86 ist an einem Ende mit dem Flansch 70 des beweglichen Kontaktes 69 und .an ihrem anderen Ende mit dem anderen Steckstift 82 verlötet, so daß der Schalter 57 mit der Stromzuführung des Heizelementes in -Reihe geschaltet ist. Eine -Scheibe 87 ist auf der Hülse 32 derart angeordnet, daß sie an dem vorderen Ende des Handgriffs 13 anliegt. Diese Scheibe besitzt vorzugsweise eine achteckige oder eine andere regelmäßige geometrische Gestalt und steht nach außen so weit vor, daß sie zusammen mit der Kante des hinteren Endes des Handgriffs 13 eine Zweipunktauflage für den Lötkolben bildet.
  • Das temperaturempfindliche Element 20 ändert bei Erreichen des Curie-Punktes seine magnetischen Eigenschaften. Bei Überschreiten des Curie-Punktes fällt die die Teile 46, 20 verbindende Kraft weg, und die Schraubenfeder-75 öffnet die Kontakte 68, 73 des Schalters-57. Bei Unterschreitung des Curie-Punktes erfolgt wiederum eine gegenseitige Anziehung der Teile 20, 46 entgegen der Wirkung der Feder 75, und die Kontakte 73; 68 werden wieder geschlossen.
  • Wenn die Temperatur der Lötkolbenspitze 11 unterhalb derjenigen Temperatur liegt, bei der es erwünscht ist, daß der Schalter 57 selbsttätig geöffnet wird, reicht die magnetische Kraft zwischen dem Magneten 46 und dem Element 20 aus, den Magneten 46 in Anlage an der Scheibe 27 zu halten. Die an der sich von dem Magneten aus erstreckenden Verbindungsstange 47 befestigte Platte wird dabei in ihrer vordersten Stellung festgehalten, bei der die Kante 63 der Platte an der Rückseite des Schenkels 72 des beweglichen Kontaktes 69 anliegt.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Heizwicklung bifilar gewickelt, damit eine Beeinflussung der Haltewirkung zwischen Magneten 46 und Element 20 vermieden wird.
  • Die Fig. 13 und 14 veranschaulichen ein anderes Ausführungsbeispiel mit geringer Leistungsaufnahme von z. B. 40 Watt. Dieser Lötkolben eignet sich insbesondere zur Herstellung von Lötverbindungen bei gedruckten Schaltungen. Das insgesamt mit 20' bezeichnete temperaturabhängige Element ist bei diesem Ausführungsbeispiel etwas anders ausgebildet und weist ein Bauteil 90 auf, das mit der Lötkolbenspitze 11' befestigt ist. Das- Element 20' umfaßt einen zylindrischen vorderen Abschnitt 91, dessen Durchmesser etwas größer ist als derjenige der Bohrung 18', so daß ein fester Sitz entsteht, sowie einen mitAußengewinde versehenen mittleren Abschnitt 92 und einen dünneren rückwärtigen Abschnitt 93; der durch eine konische Stirnfläche 94 begrenzt wird. Mit diesem fest eingebauten Element 90 ist ein Element 95 verschraubt, das aus einem ähnlichen Material besteht wie das Element 20 bei dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel. Dieses Bauteil besitzt eine Bohrung 96 zur Aufnahme der Abschnitte 92 und 93 des Bauteils 90. Diese Bohrung weist einen mit Innengewinde versehenen Abschnitt auf, der auf den mit Außengewinde versehenen Abschnitt 92 des Bauteils 90 aufgeschraubt ist, und die Grundfläche der Bohrung 96 wird fest gegen das konische Ende 94 des Elements 90 gedrückt, wenn die Elemente 95 und 90 miteinander verschraubt werden. Die übrigen Bauteile entsprechen den Bauteilen gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.1 bis 12. Zur Unterscheidung sind die Bezugszeichen jeweils mit einem Strich versehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Lötkolben mit einem in die beheizte Lötkolbenspitze eingesetzten temperaturempfindlichen Element, das bei Erreichen einer vorbestimmten Regel-Abschalttemperatur einen Kontaktsatz zur Unterbrechung des Heizstroms öffnet und bei Absinken auf die Regel-Wiedereinschalttemperatur wieder schließt, dadurch gekennzeichnet, daß als temperaturempfindliches Element ein von Temperaturreglern elektrisch beheizterGeräte bekannter, bei der Regel-Abschalttemperatur seine ferromagnetischen Eigenschaften verlierender und bei der Regel-Wiedereinschalttemperatur zurückerlangender Körper vorgesehen und in der Weise ausgebildet und angeordnet ist, daß das in der Lötkolbenspitze fest angeordnete temperaturempfindliche Element (20) mit einem Magneten (46) zusammenwirkt, der die Form eines Kolbens hat und in einer Hülse (24) innerhalb der Lötkolbenspitze axial verschieblich ist und den im Lötkolbenhandgriff (13) befindlichen Kontaktsatz (68, 73) mit der unterhalb der Regel-Abschalttemperatur auf das Element (20) wirkenden magnetischen Kraft gegen die Zugkraft einer im Lötkolbenhandgriff verankerten Zugfeder (75) über eine Zugstange (47) geschlossen hält.
  2. 2. Elektrischer Lötkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwicklung nach Art bifilarer, eigene magnetische Felder auslöschender Wicklungen gegenläufig gewickelt ist.
  3. 3. Elektrischer Lötkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise austauschbaren Lötkolbenspitzen mit temperaturempfindlichen Elementen (20) verschieden gewählter Regel-Ab- und -Wiedereinschalttemperaturen ausgerüstet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 435 321, 647 747, 850 637; französische Patentschrift Nr. 1140 119.
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