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DE1078667B - Anordnung zur Steuerung von Stromverbrauchern in Abhaengigkeit von einer Spannung - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Stromverbrauchern in Abhaengigkeit von einer Spannung

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Publication number
DE1078667B
DE1078667B DEST14475A DEST014475A DE1078667B DE 1078667 B DE1078667 B DE 1078667B DE ST14475 A DEST14475 A DE ST14475A DE ST014475 A DEST014475 A DE ST014475A DE 1078667 B DE1078667 B DE 1078667B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement according
layer
photoconductor
luminous
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEST14475A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1078667C2 (de
Inventor
Dipl-Ing Albert Lieb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST14475A priority Critical patent/DE1078667B/de
Publication of DE1078667B publication Critical patent/DE1078667B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1078667C2 publication Critical patent/DE1078667C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0035Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal using continuously variable impedance elements
    • H03G1/0047Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal using continuously variable impedance elements using photo-electric elements
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/02Remote control of amplification, tone or bandwidth

Landscapes

  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung von Stromverbrauchern in Abhängigkeit von einer Spannung Es ist bereits bekannt, den Widerstand eines Fotoleiters mit Hilfe eines elektrolumineszierenden Leuchtkondensators zu steuern. In diesem Falle liegt der Fotoleiter dem Leuchtkondensator gegenüber. Die Beeinflussung erfolgt durch die gegenseitige optische Kopplung der beiden Elemente. Die Abhängigkeit der Leitfähigkeit des Fotoleiters von der an den Leuchtkondensator angelegten Spannung ist dabei durch die physikalischen Eigenschaften des Fotoleiters und des Leuchtkondensators bestimmt. Sie kann nur in kleinem Maße und nur durch umständliche, schwierig vorher zu bestimmende Präparation der Leuehstoffe und der fotoleitenden Stoffe verändert werden.
  • Zur visuellen Anzeige einer Spannungsgröße sind auch Leuchtkondensatoren bekannt, bei denen sich die leuchtende Fläche mit der an den Kondensatoren angelegten Spannung ändert.
  • Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, aus diesen bekannten Elementen eine elektrische Steuervorrichtung, welche beliebig vorgegebene Steuerfunktionen ausführen kann, zu schaffen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem elektrolumineszierenden Leuchtkondensator, bestehend aus zwei leitenden Schichten, von denen mindestens eine strahlungsdurchlässig ist, und einer dazwischen angeordneten elektrolumineszierenden Schicht, deren Strahlung die Leitfähigkeit von Fotoleitern beeinflußt, erfindungsgemäß mindestens in einer Richtung die Größe der lumineszierenden Fläche mit der Größe der an ihn angelegten Spannung geändert und durch diese Flächenänderung die Leitfähigkeit der Fotoleiterschicht maßgeblich beeinflußt. Durch eine verschiedenartige Zuordnung von Elementen der lumineszierenden Fläche des Leuchtkondensators zu entsprechenden Flächenelementen der Fotoleiter können also beliebig vorgegebene Steuerfunktionen erzielt werden.
  • Soll z. B. die Steuerfunktion das Verhalten einer Schaltfunktion zeigen, d. h. soll bei einem bestimmten vorgegebenen engen Spannungsbereich der Steuerspannung eine sehr schnelle Abnahme des Widerstandswertes des Fotoleiters auf- einen mehr oder weniger ausgeprägten, niederen Sättigungswert erfolgen, so wird die Anordnung so gewählt, daß die Fotoleiter in der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des Leuchtkondensators ändert, nur wenig, in der anderen dazu senkrechten Richtung jedoch in starkem Maße ausgedehnt sind. Die Erzielung der geforderten Schaltfunktion wird neben dieser räumlichen Zuordnung und Ausführung der Fotoleiter und des Leuchtkondensators noch in besonderer Weise dadurch unterstützt, daß sich die Leuchtdichte eines elektrolumineszierenden Kondensators bei niederen elektrischenFeldstärken in starkem Maße und bei höheren Feldstärken jedoch in wesentlich geringerem Maße ändert. Es entsteht ein ausgeprägter Schwellwert und ein mehr oder weniger ausgeprägter Sättigungswert der Lichtemission. Diese besondere Eigenschaft der Abhängigkeit der Lichtemission von der Feldstärke kann im vorliegenden Anwendungsfalle der Erfindung durch die Verwendung eines geeigneten Leuchstoffes, eines geeigneten Dielektrikums oder durch entsprechende Wahl der Betriebsbedingungen, wie z. B. hohe Wechselfrequenz, in vorteilhafter Weise noch besonders verstärkt werden. Auch beim Fotoleiter zeigt sich je nach Art und Präparierung des fotoleitenden Stoffes sowie der Schichtherstellung mit zunehmender Belichtung eine Verringerung der Zunahme der Leitfähigkeit. Der Sättigungscharakter der Steuerkurve des elektrolumineszierenden Leuchtkondensators wird also in der gesamten Wirkung der Steuervorrichtung noch verstärkt.
  • Die Fotoleiter können auch entlang der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des Kondensators ändert, angeordnet sein. In diesem Falle ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß die Änderung der lumineszierenden Fläche des Leuchtkondensators die Leitfähigkeit der Fotoleiter entscheidend beeinflußt. Je nach der Zuordnung; der Elemente der veränderlichen lumineszierenden . Fläche zu entsprechenden Flächenelementen der Fotoleiter kann die Steuerfunktion vorgegebenen Steueraufgaben angepaßt werden. Beispielsweise kann der Leuchtkondensator so ausgeführt sein, daß entlang einer Richtung die Stärke der elektrolumineszierenden Schicht stetig bzw. unstetig zunimmt oder abnimmt. Den entlang dieser Richtung angeordneten Flächenelementen des Leuchtkondensators sind entsprechende Flächenelemente eines Fotoleiters zugeordnet. Diese Zuordnung kann z. B. so sein, daß entlang dieser Richtung die Größe der Fläche des Fotoleiters und oder der elektrolumineszierenden Flächenelemente zu- oder abnimmt.
  • Die Änderungen der lumineszierenden Fläche des Leuchtkondensators in mindestens einer Richtung kann durch eine unterschiedliche, an dem Leuchstoff wirksame Feldstärke oder eine unterschiedliche Aktivierung des Leuchtphosphors erzielt werden. Die unterschiedliche Feldstärke läßt sich z. B. durch eine verschiedene Spannung, welche an die zugehörigen Leitschichtelemente eines Leuchtkondensatorelementes angelegt wird, erzielen. Auch eine unterschiedliche Dielektrizitätskonstante des Dielektrikums, in die der Leuchtstoff eingebettet ist, oder die Anordnung einer weiteren zwischen den Leitschichten befindlichen Schicht mit unterschiedlicher Dielektrizitätskonstante oder unterschiedlicher Stärke wird in Vorschlag gebracht.
  • Außerdem wird noch vorgesehen, daß die Fotoleiter nicht nur durch den Leuchtkondensator, sondern noch zusätzlich durch eine weitere Strahlungsquelle, gleichgültig, ob korpuskulare Strahlung oder elektromagnetische Strahlung, zu beeinflussen. Die Strahlenquelle kann z. B. ein weiterer Leuchtkondensator, eine Glühlampe, eine Gasentladungslampe, eine radioaktive Strahlenquelle sein. Die Intensität der Strahlenquelle kann konstant sein; sie kann aber auch durch eine elektrische Größe in ihrer Intensität beeinflußt werden. In diesem Falle läßt sich eine Steuerfunktion herstellen, bei der z. B. durch zwei elektrische Spannungen der Widerstand des Fotoleiters beeinflußt werden kann. Die jeweilige Steuerfunktion kann durch entsprechende Anordnung, Gestaltung und Eigenschaft der Fotoleiter, der Leuchtkondensatoren und/oder der Strahlenquelle beliebig verändert werden.
  • Die Erfindung sei nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Querschnitt und die Fig. 2 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Steueranordnung.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel soll in mehreren Schaltkreisen bei verschieden vorgegebenen, voneinander unterschiedlichen Spannungswerten der Steuerspannung ein Schaltvorgang durchgeführt werden.
  • Auf einer elektrolumineszierenden Schicht 1, z. B. einer Kunststoffschicht, in welcher ein geeigneter elektrolumineszierender Leuchtstoff eingebettet ist, befindet sich eine elektrisch leitende, optisch durchsichtige Schicht 2. Als Leuchtstoff kann z. B. ein mit Kupferüberschuß aktivierter Zinksulfidleuchtstoff verwendet werden. Die Leitschicht 2 kann eine dünn aufgedampfte Metall- oder Halbleiterschicht, wie z. B. eine Aluminium-, Wolfram- oder Zinnoxydschicht, sein. Eine weitere Schicht 3 ist als Widerstandsschicht ausgebildet. Der Längswiderstand dieser Schicht ist gegenüber dem Querwiderstand der elektrolumineszierenden Schicht so bemessen, daß längs der Schicht 3 ein merklicher Spannungsabfall auftritt. Die Schicht kann z. B. aus Kohle bestehen. Ein Pol, der die Elektrolumineszenz erregenden Spannungsquelle 4, die z. B eine Wechselspannung von einigen 100 V und einigen 100 Hz sein kann, wird an die Leitschicht 2 gelegt. Ein Ende der Widerstandsschicht 3 ist über den Widerstand 5 an denselben Spannungspol angeschlossen. Der Widerstand 5 ist der elektrolumineszierenden Schicht 1 des Leuchtkondensators so angepaßt, daß der Spannungsabfall im Widerstand bei einer vorgegebenen Spannungsgröße der Quelle 4 der für eine ausreichende Lichtemission erforderlichen Spannungshöhe entspricht. Der Widerstand kann aber auch durch einen Teil der Widerstandsschicht 3 gebildet werden. Bei Anlegen der Spannung der Quelle 4 ergibt sich ein rechteckig begrenzter Leuchtfleck. Die Ausdehnung des Leuchtfleckes in Richtung des Spannungsabfalles der Widerstandsschicht wird durch die Größe der angelegten Spannung bestimmt. Auf der Leitschicht 2 befinden sich Fotoleiter, bestehend aus den fotoleitenden Schichten 6, 6 ca und 6 b und den Leitschichten 7, 7 a und 7 b. Die fotoleitenden Elemente sind in der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des elektrolumineszierenden Kondensators ändert, nur wenig, in der dazu senkrechten Richtung jedoch über die gesamte Fläche des Leuchtkondensators ausgedehnt. Die fotoleitende Schicht besteht z. B. aus aufgedampftem oder gesintertem und entsprechend aktiviertem CdS oder CdSe. Der Fotoleiter kann auch in Pulverform in einem geeigneten Stoff, wie z. B. Kunststoff, Harz u. dgl., eingebettet sein.
  • Die Spannungsquelle 8 ist mit den symbolisch angedeuteten Verbrauchern 9, 9 a und 9 b über die Leitschicht 2, die fotoleitenden Schichten 6, 6 a und 6 b sowie den Leitschichten 7, 7 a und 7 b verbunden. Bei Erhöhung der Spannung der Quelle 4 werden die Verbraucherstromkreise nacheinander geschlossen.
  • Um Störungen des Steuervorganges durch äußere Strahleinwirkung zu vermeiden, befindet sich mindestens der lichtempfindliche Teil der Anordnung in einem strahlungsundurchlässigen Kasten 10, der in der Figur gestrichelt angedeutet ist. Auf die Darstellung des Kastens wird bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen verzichtet. Es ist selbstverständlich, daß er sinngemäß- auch dort in ähnlicher Weise angebracht werden kann.
  • Das weitere Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 ist gegenüber dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 etwas abgewandelt. Es zeigt in der Fig. 3 einen Querschnitt, in der Fig. 4 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Steuervorrichtung. Zwischen der elektrolumineszierenden Schicht 1 und der Widerstandsschicht 3 befindet sich bei dieser Anordnung eine spannungsabhängigeWiderstandsschicht 12. Diese Schicht weist einen von der Spannung abhängigen Querwiderstand auf. Beim Auftreten eines bestimmten Spannungsschwellwertes zeigt die Schicht eine starke Verminderung des Querwiderstandes. Dieser Schwellwert der Schicht wird zweckmäßigerweise auf den Spannungsschwellwert der elektrolumineszierenden Schicht 1 abgestimmt. Es ergibt sich damit ein scharf definierter Spannungsschwellwert der Gesamtanordnung und damit eine scharf begrenzte und definierte Leuchtfleckberandung. Die Auslösung der Schaltvorgänge erfolgt dadurch in einem engen definierten Spannungsbereich. Die Schicht kann ebenso wie bei dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel aus gesintertem, in einen geeigneten Stoff, z. B. Harz, eingebettetem Cd S oder Cd Se od. dgl. bestehen.
  • Die Schichten 2, 1, 12, 3 sind auf einen durchsichtigen Träger 13, z. B. Glas oder Glimmer, aufgebracht. Die leitende lichtdurchlässige Schicht 2 kann z. B. Zinnoxyd sein, welches nach einem der bekannten Verfahren, z. B. durch Reaktion von SnCl mit dem erhitzten Träger erzeugt worden ist. Die die Elektrolumineszenz erregende Spannungsquelle 4 ist mit einem Pol mit der Leitschicht sowie über den Widerstand 5 mit dem mittleren Teil der Widerstandsschicht 3 verbunden. Der andere Pol der Spannungsquelle 4 liegt an den Enden der Widerstandsschicht 3. Es ergeben sich damit zwei rechteckig begrenzte Leuchtflecke. Die Größe der Leuchtfläche nimmt mit zunehmender Spannung der Quelle 4 zu; ihr gegenseitiger Abstand verkleinert sich. Die veränderlichen Kanten der Leuchtflächen bewegen sich in entgegengesetzter Richtung. Die fotoleitenden Elemente, bestehend aus den Fotoleitschichten 6, 6a und 6 b und den Leitschichten 7, 7 a und 7 b sowie 11, 11 a und 11 b, sind in der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des elektrolumineszierenden Kondensators ändert, nur wenig ausgedehnt. Sie sind im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 nicht parallel, sondern senkrecht zur elektrolumineszierenden Schicht bzw. sie sind entsprechend dem Beispiel der Schichtanordnung 6, 7 und 11 etwas aus der senkrechten Richtung geneigt angeordnet.
  • Die Erfindung sieht vor, die fotoleitenden Elemente auf dem elektrolumineszierenden Leuchtkondensator beweglich anzubringen. Die Schaltvorgänge lassen sich damit jeweils den verschiedenen Spannungswerten zuordnen, z. B. auf einen vorgegebenen Spannungswert einjustieren. Auch eine gesteuerte Bewegung der fotoleitenden Elemente wird z. B. bei Regelvorgängen mit in Betracht gezogen.
  • Jedem fotoleitenden Element ist ein Verbraucher 9, 9a, 9 b sowie eine Spannungsquelle 8, 8a, 8 b zugeordnet. Bei wachsender Spannung der Steuerspannungsquelle werden, nacheinander die Verbraucher 9, 9 a und 9 b eingeschaltet.
  • Die weiteren Ausführungsbeispiele der Fig. 5, 6, 7, 8, 9, 10 zeigen Anordnungen, bei denen die fotoleitenden Elemente entlang der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des Kondensators ändert, angebracht sind.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig.5, welche einen Querschnitt und der Fig.6, welche eine Draufsicht einer derartigen Vorrichtung zeigt, sind auf einem kreisförmig ausgebildeten Träger 13 nacheinander eine elektrisch leitende, optisch durchsichtige Schicht 2, eine elektrolumineszierende Schicht 1 und eine Widerstandsschicht 3 aufgebaut. Ein Pol der die Elektrolumineszenz erregenden Spannungsquelle4 ist mit dem Mittelpunkt der kreisförmig angeordneten Widerstandsschicht 3 verbunden. Der andere Pol liegt an der Leitschicht 2 und ist über den Widerstand 5 an dem kreisförmigen Leitring 15 angeschlossen. Der Leitring 15 kann als Metallring ausgeführt sein. Es kann jedoch auch eine aufgetragene oder aufgedampfte Metallschicht die erforderliche Kontaktierung mit dem äußeren Kreisrand der Widerstandsschicht 3 übernehmen. Bei Erhöhung der Spannung der Quelle 5 bildet sich ein kreisförmig begrenzter, sich vergrößernder Leuchtfleck. Dem aus den Teilen 13, 2, 1, 3 bestehenden Leuchtkondensator liegt ein Fotoleiter, bestehend aus dem Träger 14, der transparenten Leitschicht 11, der fotoleitenden Schicht 6 und der Leitschicht 7 gegenüber. An den Leitschichten 7 und 14 liegt in Serie mit der Spannungsquelle 8 der zu steuernde Verbraucher 9. Entlang der Richtung, in der die Spannung in der Widerstandsschicht abfällt, wird die Größe der einander zugeordneten elektrolumineszierenden und fotoleitenden Flächenelemente entsprechend der Zu- und Abnahme der Kreisfläche geändert. Die Leitfähigkeit des fotoleitenden Elementes wird damit maßgeblich durch die Leuchtfläche der elektrolumineszierenden Schicht gesteuert. Es ergibt sich eine Steuerfunktion, welche über einen weiten Spannungsbereich eine starke Abhängigkeit des Widerstandes von der an die elektrolumineszierende Schicht angelegten Spannung aufweist.
  • Fig. 7 zeigt einen Querschnitt, Fig. 8 eine Draufsicht und Fig. 9 einen Schnitt längs der Schnittlinie A-B einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung: Hier befindet sich zwischen dem Fotoleiter und dem elektrolumineszie. renden Leuchtkondensator eine optische Blende 16. Der elektrolumineszierende Kondensator besteht aus dem transparenten Träger 13, der transparenten Leitschicht 2, der elektrolumineszierenden Schicht 1 und der Leitschicht 17. Der Abstand der Leitschichten 17 und 13 ist, wie aus der Fig.7 ersichtlich, in der Längsausdehnung der Schichtflächen verschieden. Dementsprechend ist auch die an dem Leuchtstoff wirksame Feldstärke unterschiedlich. Die unterschiedliche Feldstärke kann jedoch auch durch eine verschiedene Dielektrizitätskonstante des Dielektrikums,- in dem der Leuchtstoff eingebettet ist, erzielt werden. Eine andere Möglichkeit der Erzielung einer unterschiedlichen Feldstärke besteht darin, zwischen den Leitschichten 13 und 17 noch zusätzlich eine Schicht mit verschiedenen Dielektrizitätskonstanten einzubringen. Durch die unterschiedliche Feldstärke wird bei zunehmender Spannungserhöhung der die Elektrolumineszenz erregenden Spannungsquelle 4 zuerst der linke Teil des elektrolumineszierenden Kondensators zur Lumineszenz angeregt und erst nach Überschreiten eines weiteren Spannungsschwellwertes die rechte mit größerem Elektrodenabstand ausgeführte Seite erregt. Die nacheinander auf dem Träger aufgebrachten Schichten, die transparente Leitschicht 11, die fotoleitende Schicht 6 und die Leitschicht 7 bilden den Fotoleiter. Die Spannungsquelle 8 ist über dieLeitschicht 11, die fotoleitende Schicht 6, die Leitschicht 7 an den symbolisch angedeuteten Verbraucher 9 gelegt. Die Blende 16 weist Aussparungen 18 auf. Die Blendenöffnung verändert sich in Richtung der Eigenschaftsänderungen des elektrolumineszierenden Kondensators. An den Stellen der Aussparungen beeinflussen die Flächenelemente des Leuchtkondensators den Fotoleiter. Die Steuerung des Fotoleiters wird maßgeblich durch die öffnung 18 der Blende 16 bestimmt. Durch Änderung der Blende läßt sich die Steuerkennlinie in nahezu beliebiger Weise ändern und den Steueraufgaben anpassen.
  • Es wird auch vorgesehen, die Anordnung so zu treffen, daß die Blende ausgewechselt werden kann. Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt die Fig. 10 im Querschnitt. Der Leuchtkondensator besteht aus dem transparenten Träger 13, der transparenten Leitschicht 2, der Leitschicht 17 und der elektrolumineszierenden Schicht 1. Die elektrolumineszierende Schicht 1 ist keilförmig ausgeführt. Es entsteht damit entlang des veränderlichen Elektrodenabstandes eine unterschiedliche Feldstärke und damit eine unterschiedliche Anregung des Leuchtstoffes. Über dem Leuchtkondensator ist der Fotoleiter, welcher aus der transparenten Leitschicht 11, der fötoleitenden Schicht 6 und der Leitschicht 7 und 19 besteht, angeordnet. Der Spannungsteiler 23 und die den Leitschichten 11 und 19 gegenüberliegenden fotoleitenden Widerstände, welche aus der fotoleitenden Schicht 6 gebildet werden, sind zusammen mit der Spannungsquelle 8 und dem Verbraucher 9 in einer Brückenschaltung vereinigt. Die Brücke kann durch den Schiebewiderstand 23 beliebig abgeglichen werden. Die Steuerkennlinie kann damit in nahezu beliebiger Weise verändert werden. Ein für besondere Anwendungsfälle bevorzugter Abgleich der Brücke ergibt sich dann, wenn die Brücke ohne Leitfähigkeitserregung der fotoleitenden Schicht 6 auf Null abgeglichen wird. In diesem Fall ergibt sich für den Verbraucher 9 bei zunehmender Spannung der Quelle 4 zuerst eine Spannungszunahme und nachfolgend infolge der räumlich größeren fotoleitenden Schicht, welche der Leitschicht 7 gegenübersteht, wieder eine Abnahme.
  • Um Störungen, hervorgerufen durch kapazitive Kopplung oder Kriechströme, auszuschalten, kann zwischen dem fotoleitenden Element und dem elektrolumineszierenden Leuchtkondensator eine auf einer transparenten Unterlage 20, z. B. aus Glas, befindliche, optisch durchlässige Leitschicht 21, z. B. Sn02 und SnO, angebracht werden. Diese Schicht kann an Erde angeschlossen werden.
  • Die in den verschiedenen Ausführungsbeispielen aufgezeigten Merkmale der Erfindung können auch miteinander kombiniert oder vertauscht werden.
  • Erfindungsgemäß wird außerdem vorgesehen, die Leitfähigkeit des Fotoleiters der Steuervorrichtung zusätzlich zu der Strahlungseinwirkung durch den Leuchtkondensator der Einwirkung einer äußeren, z. B. in der Intensität veränderlichen Strahlung, z. B. einer Lichtstrahlung, einer radioaktiven Strahlung u. dgl. auszusetzen. Damit kann eine weitere zusätzliche Steuerwirkung erzielt werden.

Claims (21)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Steuerung von Stromverbrauchern in Abhängigkeit von einer Spannung, bestehend aus einem Leuchtkondensator mit zwei leitenden Schichten, von denen mindestens eine strahlungsdurchlässig ist, und einer dazwischen angeordneten elektrolumineszierenden Schicht, deren Strahlung die Leitfähigkeit von Fotoleitern beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtkondensator mindestens in einer Richtung seine lumineszierende Fläche mit der Größe der an ihn angelegten Spannung ändert und daß diese Flächenänderung die Leitfähigkeit der fotoleitenden Schicht maßgeblich beeinflußt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotoleiter in der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des Leuchtkondensators ändert, im Verhältnis zu den übrigen räumlichen Abmessungen der Vorrichtung nur wenig ausgedehnt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotoleiter entlang der Richtung, in der sich die lumineszierende Fläche des Leuchtkondensators ändert, angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Fotoleiter und Leuchtkondensator eine Blende befindet, deren Öffnung- die Steuerung der Leitfähigkeit des Fotoleiters durch den Leuchtkondensator bestimmt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende auswechselbar ist:
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen denFotoleitern und dem Leuchtkondensator eine elektrisch leitender optisch durchlässige Schicht befindet.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende oder die Fotoleiter gegenüber dem Leuchtkondensator verschoben werden. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der lumineszierenden Fläche durch die an dem Leuchtkondensator wirksame Feldstärke oder die Emissionseigenschaften der Leuchtstoffes bestimmt wird.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Feldstärke durch eine unterschiedliche Spannung, welche an den zugehörigen Leitschichtelementen des Leuchtkondensators liegt, erzielt wird.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Feldstärke durch einen verschiedenen Abstand der Leitschichtelemente des Leuchtkondensators erzielt wird.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Emissionseigenschaft durch eine unterschiedliche Dielektrizitätskonstante des Dielektrikums, in dem der Leuchtstoff eingebettet ist, erzielt wird.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedliche Emissionseigenschaft durch die Anordnung einer zwischen den Leitschichten des Leuchtkondensators befindlichen Schicht mit unterschiedlicher Dielektrizitätskonstante oder unterschiedlicher Schichtstärke erzielt wird.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schicht des Leuchtkondensators als Widerstandsschicht ausgebildet ist, wobei der Längswiderstand dieser Schicht gegenüber dem Querwiderstand der elektrolumineszierenden Schicht so bemessen ist, daß längs der Widerstandsschichten ein merklicher Spannungsabfall auftritt.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoleitende Schicht des Fotoleiters aufgedampft, gesintert oder in einen geeigneten isolierenden Stoff eingebettet ist.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens der lichtempfindliche Teil der Vorrichtung in einem strahlenundurchlässigen Kasten befindet.
  16. 16. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtkondensator und der Fotoleiter kreisförmig ausgebildet sind, die Emissionseigenschaft des Leuchtkondensators sich in radialer Richtung ändert und die Zuführung der Spannung an den Fotoleiter über den Kreismittelpunkt und den äußeren Kreisrand erfolgt.
  17. 17. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leuchtkondensator entlang der Richtung, in der sich die Emissionseigenschaft ändert, zwei Fotoleiter zugeordnet sind, welche jeweils einen Zweig einer elektrischen Brückenschaltung bilden.
  18. 18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verändern des Widerstandsverhältnisses des anderen, nicht durch die Fotoleiter gebildeten Brückenzweiges die Steuerkennlinie verändert wird.
  19. 19. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß - die fotoleitende Schicht des Fotoleiters senkrecht oder nahezu senkrecht zur elektrolumineszierenden Schicht des Leuchtkondensators angeordnet ist.
  20. 20. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fotoleiter durch eine weitere Strahlungsquelle zusätzlich gesteuert werden.
  21. 21. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität der äußeren Strahlung verändert wird.
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