DE1078658B - Mit Sicherungen versehene mehrpolige Kragensteckdose - Google Patents
Mit Sicherungen versehene mehrpolige KragensteckdoseInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
Die Erfindung betrifft eine mit Sicherungen versehene mehrpolige Kragensteckdose aus Isolierstoff
beispielsweise nach DIN 49 450.
Solche Dosen sind an sich bekannt. Bei den bekannten Steckdosen ist ein besonderes Gehäuse vorhanden,
in welches die Sicherungen eingebaut sind. An einer Seite des Unterteils ist der Schutzkragen einer
Steckdose angeflanscht. Solche Steckdosen sind verhältnismäßig teuer, da- wenigstens drei Preßteile gebraucht
werden. Eine andere Ausführung sieht einen am Unterteil angepreßten Schutzkragen vor. Auch
diese Ausführung hat sich in der Praxis nicht bewährt, weil das Unterteil mit einem verhältnismäßig
teueren Preßwerkzeug erstellt werden mußte, welches entweder mit einem aushebbaren Backen oder mit
einem Seitenschieber zur Erstellung des Schutzkragens versehen war. Die Anordnung des Schutzkragens
an der unteren Stirnwand des Sicherungskastens hat außerdem den Nachteil, daß ein Anflanschen
eines Kabelstutzens an dieser Seite nicht möglich ist.
Es sind weiterhin Gußsteckdosen bekanngeworden, welche ein gemeinsames Unterteil, einen Deckel mit
angegossenem Schutzkragen und einen weiteren Klappdeckel zum Abdecken des Sicherungsraumes aufzuweisen
hatten. Auch hier sind drei Teile erforderlich, so daß die Herstellungskosten hoch liegen.
Es sind außerdem ungesicherte Gußsteckdosen bekannt, welche aus einem Dosenunterteil und aus einem
unmittelbar darauf befestigten Schutzkragenteil bestehen. Wollte man eine derartige Dose aus Isolierstoff
anfertigen, so ist die Herstellung des Schutzkragenteils deshalb unwirtschaftlich, weil auch hier Preßwerkzeuge
mit ausnehmbaren Backen oder Seitenschiebern erforderlich wären.-
Die Erfindung hat-sich die Aufgabe gestellt, vorgenannte
Nachteile an - einer mit Sicherungen versehene mehrpolige Kragensteckdose aus Isolierstoff
beispielsweise nach DIN 49 450, bestehend aus einem Unterteil und einem Deckel, dadurch zu beseitigen,
daß der auf der Frontseite des Deckels liegende und zu dieser unter einem Winkel von etwa 45° geneigte
ungeteilte, mit seinem ganzen -Umfang aus der Frontfläche herausragende Schutzkragen mit dem Deckel
einstückig ausgebildet ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die innere Wandung des Schutzkragens gebildet aus
einer oberen Rechteckfläche, zwei angrenzenden Viertelzylinderflächen, zwei parallel an letztere angrenzende,
eben ausgebildete Dreieckflächen und wiederum an letztere angrenzende, leicht nach innen
abgesetzte Viertelzylinderflächen und einer diese Flächen verbindenden unteren Rechteckfläche.
Der Vorteil gegenüber den bekannten Steckdosen Mit Sicherungen versehene mehrpolige
Kragensteckdose
Kragensteckdose
Anmelder:
Fa. Christian Geyer,
Nürnberg-S, Nimrodstr. 10-18
Fa. Christian Geyer,
Nürnberg-S, Nimrodstr. 10-18
Bernhard Hagen, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
besteht darin, daß lediglich zwei Preßteile erforderlieh
sind, welche ohne Backen- bzw. Seitenschieberwerkzeuge
gebreßt werden können und daher besonders preisgünstig sind, da keine Hinterpressungen von
Flächen vorhanden sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die untere innenliegende Wandung des Schutzkragens
gegenüber der Frontfläche des Deckels einen Winkel von etwa S0° bildet.
Ein ganz besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß oberhalb· des oben angebrachten Scharniers.
für den Dosen-Klappdeckel ein Wasserablauf dach vorgesehen ist. - - -
Ein solches Dach fehlt bei den -bisher bekannten Dosen vollständig. Die Feder des Scharniers liegt daher mehr oder weniger oft- unter Wasser und wird
frühzeitig lahm, da diese Feder oft innerhalb kurzer Zeit einer großen -Feuchtigkeit und einer hohen-Temperatur
durch Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist.-Der unter Federwirkung stehende Dosen-Klappdeckel
hat bekanntlich noch die Aufgabe, die Sperrung eineseingeführten Steckers zu übernehmen. Bei einer erlahmten
Feder kann der-Klappdeckel eine solche Aufgabe nicht mehr übernehmen. Die Folge davon waren
Störungen in elektrischen Anlagen.
Vorteilhaft sind in den Ecken des Unterteils Wandbefestigungslöcher
angeordnet, die wahlweise zum • Einführen der Wandbefestigungsschrauben oder zum
Einführen von Befestigungsschrauben zum Anflanschen von Wandbefestigungslaschen dienen.
Hierdurch wird erreicht, daß je nach den örtlichen Verhältnissen eine geschützte innenliegende Wandbefestigungsmöglichkeit vorhanden ist oder auch eine Befestigung durch Steinschrauben ermöglicht wird. Um ein falsches Einführen eines Steckers in den Doseneinsatz bei geöffnetem Deckel zu vermeiden, be-
Hierdurch wird erreicht, daß je nach den örtlichen Verhältnissen eine geschützte innenliegende Wandbefestigungsmöglichkeit vorhanden ist oder auch eine Befestigung durch Steinschrauben ermöglicht wird. Um ein falsches Einführen eines Steckers in den Doseneinsatz bei geöffnetem Deckel zu vermeiden, be-
- 909· 768/315
findet sich auf dem Doseneinsatz vorteilhaft ein Sperrwinkel, welcher bei geschlossenem Deckel in einer Nut
des Schutzkragens zu liegen kommt.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die mit Sicherungen versehene Kragensteckdose im Grundriß, wobei der rechte Teil ohne Deckel
dargestellt ist,
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie a-b der
Fig. 1, ίο
Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie c-d der Fig. 1, jedoch ohne Befestigungsschraube und ohne
Wandbefestigungslasche,
Fig. 4 eine Seitenansicht — teilweise aufgeschnitten — der Kragensteckdose,
Fig. 5 eine teilweise Innenwandung des Schutzkragens in vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie e-f der Fig. 5 und
Fig. 7 eine Teilansicht des Deckels mit Schutzkragen in Pfeilrichtung A der Fig. 4.
In der Fig. 4 ist das Unterteil mit 1 und der Deckel mit 2 bezeichnet. Entsprechend der Fig. 1 ist der
Schutzkragen 5 auf der Frontseite des Deckels 2 angebracht. Der Deckel selbst ist an der einen Seite
scharnierbar, wobei die Scharnierlager 21 mit dem Deckel verbunden sind und ein breites Gegenlager 20
am Unterteil befestigt ist. Die Scharnierachse ist mit 22 bezeichnet. Wie Fig. 2 und 4 erkennen lassen, ragt
der Drehpunkt des Scharniers mit dem Abstand α aus dem Unterteil heraus, wobei der mit dem Abstand a
aus dem Kastenunterteil 1 herausragende Drehpunkt 22 des Deckelscharniers etwa ein Viertel der Unterteilhöhe
Ή beträgt (Fig. 2 und 4). Dadurch wird es ermöglicht, den lichten Innenraum des Schutzkragens 5
klein zu halten, ohne daß damit beim öffnen des Deckels ein Hängenbleiben der Deckelwandung an
dem Doseneinsatz 10 oder an dem Sperrwinkel 11 zustande kommt. Der Dosen-Klappdeckel ist mit 3 bezeichnet
(Fig. 1 und 4). Oberhalb des Klappdeckel-Scharniers ist ein Wasserablaufdach 4 zum Schütze
der Klappdeckeldruckfeder vorgesehen (Fig. 4). Der Sperrwinkel 11 ist auf dem Doseneinsatz 10 befestigt
und derselbe auf einem Steg 14. Wie aus Fig. 1 deutlich zu ersehen ist, ist der durch die Schrauben 12 befestigte
Sperrwinkel 11 an seinem vorderen Ende schmäler ausgebildet, damit er beim öffnen des
Deckels aus der Nut 6 gleiten kann. In den Ecken des Unterteils sind Wandbefestigungslöcher 18 vorgesehen.
Durch diese Löcher 18 können Schrauben 19 eingeführt werden, welche zur Anflanschung von
Wandbefestigungslaschen 17 dienen. Damit eine Hinterpressung der Innenwandung des Schutzkragens
vermieden wird, ist die Ausbildung dieser Innenwand besonders gestaltet. Zur Erläuterung dienen die Fig. 4
bis 7. Zunächst grenzen an die obere Rechteckfläche 23 (Fig. 7) zwei Viertelzylinderflächen 24 und 24' an.
An letztere grenzen zwei parallel und eben ausgebildete Dreieckflächen 25 und 25'. Die Auspressung der
Flächen 23 bis 25' geschieht durch Einsätze, welche in der Preßform im Stempel angebracht sind. Zur vollständigen
Innenwandung des Schutzkragens dienen noch die an 25 und 25' angrenzenden Viertelzylinderflächen
26 und 26' und die Rechteckfläche 23', welche die letztgenannten Flächen zur vollständigen Innenwandung
verbindet, Die Flächen 26 und 26' und 23' werden durch Einsätze hergestellt, welche in der
Preßform im Gesenk liegen. Die Trennungsebene für beide Einsätze ergibt sich durch die in der Fig. 5
dargestellten Linie 7.
Claims (7)
1. Mit Sicherungen \rersehene mehrpolige
Kragensteckdose aus Isolierstoff beispielsweise nach DIN 49 450, bestehend aus einem Unterteil
und einem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Frontseite des Deckels (2) liegende und zu
dieser unter einem Winkel von etwa 45° geneigte ungeteilte, mit seinem ganzen Umfang aus der
Frontfläche des Deckels herausragende Schutzkragen (5) mit dem Deckel einstückig ausgebildet
ist.
2. Kragensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wandung des
Schutzkragens (5) gebildet ist aus einer oberen Rechteckfläche (23), zwei angrenzenden Viertelzylinderflächen
(24, 24'), zwei parallel an letztere angrenzende, eben ausgebildete Dreieckflächen
(25, 25') und wiederum an letztere angrenzende, leicht nach innen abgesetzte Viertelzylinderflächen
(26, 26') und einer diese Flächen verbindenden unteren Rechteckfläche (23' in Fig. 5, 6
und 7).
3. Kragensteckdose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechteckfläche (23')
gegenüber der Frontfläche des Deckels (2) einen Winkel von etwa 30° bildet.
4. Kragensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des oben angebrachten
Scharniers für den Dosen-Klappdeckel (3) ein Wasserablaufdach (4) vorgesehen ist.
5. Kragensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Abstand (α) aus
dem Kastenunterteil (1) herausragende Drehpunkt (22) des Deckelscharniers etwa ein Viertel der
Unterteilhöhe (H) beträgt (Fig. 2 und 4).
6. Kragensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ecken des Unterteils
(1) Wandbefestigungslöcher (18) angeordnet sind, die wahlweise zum Einführen der Wandbefestigungsschrauben
oder zum Einführen von Befestigungsschrauben (19) zum Anflanschen von Wandbefestigungslaschen (17) dienen.
7. Kragensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Doseneinsatz (10) ein
Sperrwinkel (11) befestigt ist, welcher in einer Nut (6) des Schutzkragens (5) zu liegen kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909· 768/316 3.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG26847A DE1078658B (de) | 1959-04-16 | 1959-04-16 | Mit Sicherungen versehene mehrpolige Kragensteckdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG26847A DE1078658B (de) | 1959-04-16 | 1959-04-16 | Mit Sicherungen versehene mehrpolige Kragensteckdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078658B true DE1078658B (de) | 1960-03-31 |
Family
ID=7123046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG26847A Pending DE1078658B (de) | 1959-04-16 | 1959-04-16 | Mit Sicherungen versehene mehrpolige Kragensteckdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078658B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266848B (de) * | 1960-07-21 | 1968-04-25 | Geyer Fa Christian | Abschaltbare Kraftsteckdose mit einem Schalter |
-
1959
- 1959-04-16 DE DEG26847A patent/DE1078658B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1266848B (de) * | 1960-07-21 | 1968-04-25 | Geyer Fa Christian | Abschaltbare Kraftsteckdose mit einem Schalter |
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