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DE1078641B - Schaltanordnung zur UEbertragung elektrischer Schwingungen - Google Patents

Schaltanordnung zur UEbertragung elektrischer Schwingungen

Info

Publication number
DE1078641B
DE1078641B DEP2162D DEP0002162D DE1078641B DE 1078641 B DE1078641 B DE 1078641B DE P2162 D DEP2162 D DE P2162D DE P0002162 D DEP0002162 D DE P0002162D DE 1078641 B DE1078641 B DE 1078641B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
noise
cathode
transmission
switching arrangement
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP2162D
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Bakker
Maximiliaan Julius Otto Strutt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Publication of DE1078641B publication Critical patent/DE1078641B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/26Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements
    • H03F1/28Modifications of amplifiers to reduce influence of noise generated by amplifying elements in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltanordnung zur Übertragung elektrischer Schwingungen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung zur Übertragung elektrischer Schwingungen, insbesondere von Ultrahochfrequenzschwingungen, die wenigstens eine gesteuerte Entladungsröhre enthält, und bezweckt, Mittel zu schaffen, durch die das bei solchen Schaltanordnungen auftretende Geräusch vermindert werden kann.
  • Dieses Geräusch, das sich insbesondere bei der Übertragung schwacher Signale als sehr störend geltend macht, wird teilweise von in der Schaltung vorhandenen Entladungsröhren, teilweise von den übrigen Schaltelementen herbeigeführt, und kann daher in Röhrengeräusch und Schaltungsgeräusch unterschieden werden.
  • Das Schaltungsgeräusch wird durch spontane Spannungsschwankungen herbeigeführt, die infolge der thermischen Bewegung der Elektronen an den Enden jedes Leiters auftreten, und zwar um so stärker, je nachdem der betreffende Leiter einen größeren Ohmschen Widerstand besitzt. So tritt z. B. über einen in den Eingangskreis einer Hochfrequenzverstärkerröhre aufgenommenen Schwingungskreis eine solche Rauschspannung auf, die gewöhnlich mit »Kreisgeräusch« bezeichnet wird.
  • Das Röhrengeräusch kann in Emissionsgeräusch und Verteilungsgeräusch unterschieden werden. Das Emissionsgeräusch besteht aus Schwankungen der Emission einer Kathode, wobei es sich sowohl um eine thermionische Kathode als auch um eine sekundäremittierende Hilfskathode oder eine Photokathode handeln kann. Das Verteilungsgeräusch entsteht durch Schwankungen der Stromverteilung in Röhren mit mehr als einer positiven Elektrode und tritt also z. B. bei Schirmgitterröhren und Mehrgitterröhren auf.
  • Insbesondere bei der Übertragung von Ultrahochfrequenzschwingungen macht sich weiterhin noch das sogenannte »Laufzeitgeräusch« bemerkbar, welche Erscheinung nachstehend näher erklärt wird.
  • Im allgemeinen bildet das Geräusch ein kontinuierliches Frequenzspektrum, von dem nur jener Teil störend ist, der von der Schaltanordnung durchgelassen wird.
  • Man hat schon versucht, das Röhrengeräusch durch besondere Röhrenkonstruktionen zu vermindern. So kann z. B. bei Schirmgitterröhren das Verteilungsgeräusch vermindert werden, sei es durch eine Beschränkung des Schirmgitterstromes, sei es durch eine solche geometrische Aufstellung der Elektroden, daß die Emission von bestimmten Teilen der Kathode ausschließlich zum Schirmgitterstrom und die von anderen Teilen ausschließlich zum Anodenstrom beiträgt.
  • Die Erfindung schafft die Mittel, durch die ohne Verwendung von besonderen Röhrenkonstruktionen das Röhrengeräusch stark ermäßigt werden kann. Erfindungsgemäß wird in der Kathodenleitung der Röhre ein hochfrequenzmäßig nicht überbrückter Ohmscher Widerstand angeordnet, welcher derart bemessen ist, daß das Laufzeitgeräusch kompensiert wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Wenn die Laufzeit der Elektronen zwischen der Kathode und der Anode einer Entladungsröhre nicht mehr verschwindend klein in bezug auf die Periode der zu übertragenden Schwingungen ist, tritt ein dem Steuergitter zufließender Influenzstrom auf, wie an Hand des in Fig.1 dargestellten Vektordiagramms leicht eingesehen werden kann. Dieses Diagramm gilt für eine Triode, bei Mehrgitterröhren treten aber im Wesen die gleichen Erscheinungen auf. In der Figur stellt V, die Steuergitterwechselspannung dar. Infolge der verhältnismäßig großen Laufzeit der Elektronen zwischen dem Steuergitter und der Kathode eilt der Kathodenwechselstrom Ik ein wenig in bezug auf die Steuergitterwechselspannung nach. Der Anodenstrom 1" ist, wenn wenigstens die Laufzeit der Elektronen zwischen dem Steuergitter und der Anode nicht größer als eine halbe Periode der zu verstärkenden Schwingungen ist, dem Absolutwert nach ungefähr gleich groß wie Ik, weist aber eine größere Nacheilung in bezug auf die Steuergitterwechselspannung auf. Der Strom I%, der den geometrischen Unterschied der Ströme I" und Ik bildet, muß dem Steuergitter zugeflossen sein. Der dem Steuergitter zu-fließende Influenzstrom Ig enthält eine Komponente, üie 90° in bezug auf die Steuergitterwechselspannung- vöreilt und als eine Folge einer scheinbaren Zunahme der Steuergitter-Kathoden-Kapazität aüfgefaß t werden kann, und eine Komponente, die mit der SteuergitterlvechseIspannung in Phase ist und die sogenannte »Laufzeitdämpfung« veranlaßt. Der Strom lg enthält eine mit dem Kathodengeräusch korrelierte Rauschkomponente, die über den Eingangskreis eine Rauschspannung herbeiführt,- die in bezug auf den Kathoden -r auschstrom phasenverschoben ist und eine wesentliche Zunahme des mit dem Kathodengeräusch korrelierten Rauschstromes im Anodenkreis verursacht. Dieser zusätzliche Rauschstrom kann mit »Laufzeitgeräusch<; bezeichnet werden.
  • Es wird vollständigkeitshalber bemerkt, daß die in Wirklichkeit auftretenden Erscheinungen verwickelter sind als aus den obenstehenden Betrachtungen hervorgehen würde, und zwar weil die Geschwindigkeit der Elektronen zwischen dem Steuergitter und der Kathode vom Augenblickswert der Steuergitterspannung abhängig ist. Die dadurch auftretenden Geschwindigkeitsänderungen der Elektronen veranlassen einen zusätzlichen Influenzstrom, der zwar zu der scheinbaren Zunahme der Steuergitter-Kathoden-Kapazität und zu der »Laufzeitdämpfung« beiträgt, aber keine Rauschkomponente enthält und daher nicht zum »Laufzeitgeräusch« beiträgt.
  • Die »Laufzeitdämpfung« kann als ein scheinbar zum Eingangskreis parallel geschalteter Widerstand und das » Laufzeitgeräusch« als spontane Spannungsschwankungen in diesem Widerstand aufgefaßt werden. Bei dieser Betrachtung ergibt sich, daß der genannte Widerstand sich wie ein Ohmscher Widerstand verhält, der sich etwa auf Kathodentemperatur befindet und daher bedeutend stärker als ein Ohmscher Widerstand gleichen Wertes bei Zimmertemperatur rauscht. Das »Laufzeitgeräusch« erweist sich demnach im Verhältnis zu den sonstigen Geräuschquellen als besonders schädlich.
  • Es ist bekannt, daß die »Laufzeitdämpfung« durch Aufnahm'e eins für Hochfrequenzströme nicht überbrückten Widerstandes in die Kathodenleitung der Röhre beseitigt werden kann. Die Erfindung ist auf der Erkenntnis aufgebaut, daß durch die Anbringung eines solchen Widerstandes in der Kathodenleitung auch das »Laufzeitgeräusch« völlig kompensiert werden kann. Mit Rücksicht auf die schon erwähnte Komplikation, die von den Geschwindigkeitsänderungen der Elektronen zwischen der Kathode und dem Steuergitter herbeigeführt wird, ist für das Kompensieren des »Laufzeitgeräusches« ein etwa 1,5-bis 2mal größerer Widerstand nötig, als für das Kompensieren der »Laufzeitdämpfung« erförderlich ist.
  • In der Fig.2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Figur zeigt eine Verstärkerschaltüng für Ultrahochfrequenzschwingungen, welche mit einem Eingangskreis 1, einer- Verstärkerröhre 2 und einem Ausgangskreis 3 versehen ist. In der Kathodenleitung der Röhre 2 liegt ein .hochfrequenzmäßig nicht überbrückter Ohmscher Widerstand 4, von solcher Bemessung, das das »Laufzeitgeräusch« aufgehoben wird. Der hierzu erforderliche Widerstandswert ist von der Größenordnung von 50 bis 200 Ohm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zur Übertragung elektrischer Schwingungen sehr hoher Frequenz, weiche wenigstens eine gesteuerte Entladungsröhre enthält, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kathodenleitung der Röhre ein für Hochfrequenzströme nicht überbrückter Ohmscher Widerstand angebracht ist, der derart bemessen ist, daß das Laufzeitgeräusch beseitigt ist.
DEP2162D 1940-01-31 1941-02-05 Schaltanordnung zur UEbertragung elektrischer Schwingungen Pending DE1078641B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL233053X 1940-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1078641B true DE1078641B (de) 1960-03-31

Family

ID=19780095

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP2162D Pending DE1078641B (de) 1940-01-31 1941-02-05 Schaltanordnung zur UEbertragung elektrischer Schwingungen

Country Status (2)

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CH (1) CH233053A (de)
DE (1) DE1078641B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH233053A (de) 1944-06-30

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