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DE1078443B - Reibungskupplung mit Bremse fuer Pressen - Google Patents

Reibungskupplung mit Bremse fuer Pressen

Info

Publication number
DE1078443B
DE1078443B DEK24484A DEK0024484A DE1078443B DE 1078443 B DE1078443 B DE 1078443B DE K24484 A DEK24484 A DE K24484A DE K0024484 A DEK0024484 A DE K0024484A DE 1078443 B DE1078443 B DE 1078443B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
clutch
friction
presses
friction clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK24484A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Carl Hoelzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TH Kieserling and Albrecht GmbH and Co
Original Assignee
TH Kieserling and Albrecht GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TH Kieserling and Albrecht GmbH and Co filed Critical TH Kieserling and Albrecht GmbH and Co
Priority to DEK24484A priority Critical patent/DE1078443B/de
Publication of DE1078443B publication Critical patent/DE1078443B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D67/00Combinations of couplings and brakes; Combinations of clutches and brakes
    • F16D67/02Clutch-brake combinations
    • F16D67/04Clutch-brake combinations fluid actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Reibungskupplung mit Bremse für Pressen Mechanische Pressen, die in der Metallindustrie zum Stanzen, Verformen, Prägen od. dgl. eingesetzt werden, sind meist mit Schaltkupplungen ausgerüstet. An diese Kupplungen werden höchste Anforderungen hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Sicherheit gestellt. Verlangt werden unter anderem rasche Reaktion auf den Schaltvorgang, selbsttätige Einzelhubschaltung sowie ein Durchlaufbetrieb der Presse. In jedem Falle werden unverzüglicher Stillstand in jeder Stellung während des Stößelniederganges, also stufenloses Ausschalten und unbedingtes zuverlässiges Abbremsen der Stößelbewegung ohne Nachlauf gefordert.
  • Bekannte Pressenkupplungen, wie Drehteil- oder Gewindekupplungen, mit stufenweiser Schaltmöglichkeit erfüllen die gestellten Ansprüche nicht. Pressen mit derartigen Kupplungen können daher nicht als ausreichend Betriebs- und unfallsicher angesprochen werden. Die bekannten Druckluft- oder elektromagnetischen Schaltkupplungen bedingen verhältnismäßig große Bauweisen, sie sind teuer und im Schaltvorgang träge.
  • Als zum Stande der Technik gehörend sind ferner sowohl Kupplungen, bei denen ein druckmittelbeaufschlagter Ringkolben eine Scheiben- oder Lamellenkupplung betätigt, als auch Kupplungen bekannt, die mit einer Ringmembran zur Steuerung von Ringscheiben versehen sind. Jene mit einer Ringmembran ausgestatteten Ausführungsformen haben den Vorteil, daß die bei Ringkolben unvermeidlichen Leckverluste nicht auftreten können. Sie haben jedoch andererseits den Nachteil, daß Ringmembranen nur dann die notwendige Lebensdauer haben, wenn der für das Kuppeln erforderliche Verstellweg klein gehalten ist. Bei größerem Verstellweg ist die Lebensdauer der Membran so klein, daß ihre Verwendung unmöglich wird. Des weiteren entwickeln die bei den bekannten Konstruktionen verwendeten Scheiben- oder Lamellenkupplungen hohe Wärmegrade infolge der Großflächenreibung, so daß die Reibscheiben in ausgekuppelter Stellung einen verhältnismäßig großen Abstand haben müssen, da bei nur geringem Spalt die Wärme nicht in genügendem Maße abfließen kann. Dieser große Spalt erfordert einen großen Verstellweg, der von einer Membran nur bei untragbarer Herabsetzung der Lebensdauer zurückgelegt werden kann.
  • Man hat versucht, den Verstellweg möglichst klein zu halten, wobei man gezwungen war, ein umfangreiches Wärmeableitkanalsystem anzuwenden. Diese Konstruktionen konnten sich in der Praxis deshalb nicht durchsetzen, weil die Wärmeableitung mit hohen Kosten verbunden war und ungenügend blieb.
  • Die Erfindung bezweckt die Ausnutzung des Vorteils einer Ringmembran unter gleichzeitiger Behebung des Nachteils der bisher bekannten Kupplungen mit Wärmeableitvorrichtungen. Sie geht von einer Reibungskupplung mit Bremse für Personen aus, bei der eine durch eine öldruckbeaufschlagte Ringmembran entgegen Federdruck axial verschiebbare Zwischenscheibe zum Schließen der Kupplung unter gleichzeitigem Öffnen der Bremse vorgesehen ist. Die letztgenannte steht gleichfalls unter Federdruck, der ihr Schließen bewirkt. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, in durchgehenden Bohrungen in dem zu kuppelnden. Kupplungsteil, Schwung- oder Triebrad mehrere Reibkörper einzusetzen, die bei Kupplungsschluß an ihrem einen Ende durch die Zwischenscheibe und an ihrem anderen Ende durch einen Anlaufring beaufschlagt sind. Vorzugsweise sind die in jeder Bohrung des Kupplungsteils eingesetzten Reibkörper geteilt ausgeführt und mit auswechselbaren Zwischenstücken versehen.
  • Die erfindungsgemäße Kupplung ermöglicht die Verwendung einer Membransteuerung dadurch, daß trotz eines sehr kleinen Verschiebeweges die Wärmeentwicklung durch die besondere Ausbildung der Reibkörper in dem zu kuppelnden Teil .gering bleibt. Die Reibkörper lassen zufolge der durch ihre vorstehenden Köpfe auftretenden Luftwirbel nur geringe Wärmegrade aufkommen; diese geringe Wärme wird von dem Schwungradkörper, in dem die Reibkörper eingebettet sind, sehr gut abgeleitet, ohne daß ein kompliziertes Wärmeableit- oder Ventilationssystem erforderlich wird. Die Zerstörungsfaktoren für eine Ringmembran, nämlich großer Verschiebeweg und hohe Erwärmung, sind ausgeschaltet, so daß eine ausreichende Lebensdauer der Membran gesichert ist.
  • In -der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Kupplung gemäß der Erfindung dargestellt, wobei,die Bremse in Bremsstellung gezeigt ist. Die Bremse und die Kupplung befinden sich auf der Pressentriebwelle 1, die als Kurbel- oder Vorgelegewelle ausgebildet sein kann. Die Bremse legt sich gegen den ortsfesten Anlaufteil 2 der Maschine, dieser Teil kann beispielsweise mit einem Wellenlager verbunden sein. Gegen diesen Anlaufteil 2 wirkt die als Bremse dienende Ringscheibe 3 aus geeignetem Bremsmaterial. Diese Ringscheibe ist an der Bremsscheibe 4 befestigt, die mit einer Zwischenscheibe 5 durch Schraubelemente, z. B. mit Gewindebolzen 6, Hülsenmuttern 7, Federnmuttern 8 und Druckfedern 9, verbunden ist. Die Gewindebolzen 6 sind in der Zwischenscheibe 5 gegen Drehen gesichert. Die Zwischenscheibe 5 und die Bremsscheibe 4 sind axial verschiebbar, jedoch gegen Drehung gegenüber der Welle 1 gesichert angeordnet.
  • Fest mit der Welle 1 ist ferner der Membranträger 10 verbunden, in dem die Ringmembran 11 eingesetzt ist. Das Drucköl wird der Membran durch den Kanal 12 zugeführt.
  • Am äußeren Ende der Welle 1 ist eine Endscheibe 13 mit einem Haltering 14 und ein verstellbar eingesetzter Anlaufring 15 vorgesehen, der durch Druckschrauben 16 verstellbar und durch Halteschrauben 17 unter Zwischenlage von auswechselbaren Abstandsringen 18 an der Endscheibe 13 befestigt ist.
  • . Zwischen der Endscheibe 13 und der Zwischenscheibe 5 ist das Antriebsschwungrad 19 auf der Pressentriebwelle 1 in Kugellagern 20 lose umlaufend gelagert. Innerhalb dieses Schwungrades sind, mehrfach auf dem Durchmesser verteilt, Reibkörper 21 mit Zwischenstücken 22 angeordnet. Bei kleinen Kupplungen können beispielsweise sechs Paare derartiger Reibkörper ebenso wie auch sechs Gewindebolzen vorgesehen sein.
  • Die Arbeitsweise .der Kupplung ist folgende: Im Ruhezustand der Pressentriebwelle 1 läuft das. Antriebsschwungrad 19 lose um, wobei die Bremseinrichtung durch die Druckfeder 9 angepreßt ist.
  • Zum Einschalten der Maschine wird beispielsweise über zwei Handgriffe am Pressentisch ein Steuerventil einer Druckölanlage geschlossen. Hierdurch baut sich im Druckölkanal 12 und hinter der Ringmembran 11 sofort ein Öldruck auf, durch den sich die Ringmembran gegen die Zwischenscheibe 5 wölbt und diese unter Überwindung des Federdruckes 9 gegen die Reibkörper 21 drückt. Hiermit löst sich zunächst der Bremsteil, und anschließend entsteht Kupplungsschluß zwischen der Zwischenscheibe 5 und dem Anlaufring 15 über die Reibkörper 21.
  • Soll gekuppelt werden, so wird das Steuerventil geöffnet, wodurch der Druck im Druckölkanal 12 und hinter der Ringmembran 11, unterstützt durch den Druck der Federn 9, sofort abfällt, der Kupplungsschluß aufgehoben und die Bremse angepreßt wird.
  • Mit der Einrichtung nach der Erfindung ist eine Kupplung mit. Bremse geschaffen, die bei kleinen Abmessungen und einfacher Herstellung als selbständiges Bauelement Verwendung findet. 'Es ist also beispielsweise eine betriebliche Druckluftanlage nicht erforderlich. Mit Hilfe der Kupplung wird eine zuverlässige Schaltung, schnelles Reagieren und vor allem sowohl bei Einzelhub als auch im Durchlaufbetrieb das Stillsetzen des Pressenstößels stufenlos in jeder Stellung ermöglicht.
  • Zur genauen Einstellung des Bremsteiles kann der Federdruck 9 mittels der Müttern 8 einreguliert werden. Bei eintretendem Verschleiß der Ringscheibe 3 ist eine Nachstellung durch die Hülsenmuttern 7 möglich. Zur Feineinstellung des Kupplungsteiles dient der verstellbare Anlaufring 15 mit seinen Verstellelementen 16, 17 und 18. Bei einem Verschleiß an den Reibkörpern 21 kann .durch verstärkte Zwischenstücke 22 oder durch Beilegen von Zwischenscheiben das gewünschte Maß der Reibkörperlänge wieder hergestellt werden.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt; so kann beispielsweise der Anlaufteil 2 der Bremse auch an einem mit dem Pressengestell verbundenen Außenlager gehalten werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Reibungskupplung mit Bremse für Pressen, mit durch eine öldruckbeaufschlagte Ringmembran entgegen Federdruck axial verschiebbarer Zwischenscheibe: zum Schließen der Kupplung, unter gleichzeitigem Öffnen der-Bremse, die unter deren Schließen bewirkendem Federdruck steht, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zu kuppelnden Kupplungsteil, Schwung- oder Triebrad (19), in durchgehenden Bohrungen mehrere Reibkörper (21) eingesetzt und bei Kupplungsschluß an ihrem einen Ende durch die Zwischenscheibe (5) und an ihrem anderen Ende durch einen Anlaufring (15) beaufschlagt sind.
  2. 2. Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in jeder Bohrung des Kupplungsteiles (19) eingesetzten Reibkörper (21) geteilt ausgeführt .und mit auswechselbaren Zwischenstücken (22) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 242 396, -2 441543, 2 472 452, 2 581637, 2 584 191.
DEK24484A 1954-12-30 1954-12-30 Reibungskupplung mit Bremse fuer Pressen Pending DE1078443B (de)

Priority Applications (1)

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DEK24484A DE1078443B (de) 1954-12-30 1954-12-30 Reibungskupplung mit Bremse fuer Pressen

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Publications (1)

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DE1078443B true DE1078443B (de) 1960-03-24

Family

ID=7217032

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DEK24484A Pending DE1078443B (de) 1954-12-30 1954-12-30 Reibungskupplung mit Bremse fuer Pressen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2610692A1 (de) * 1976-03-13 1977-09-15 Schuler Gmbh L Antriebseinrichtung fuer eine mechanisch angetriebene presse

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