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DE1078037B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kalksandsteinen od. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kalksandsteinen od. dgl.

Info

Publication number
DE1078037B
DE1078037B DET16403A DET0016403A DE1078037B DE 1078037 B DE1078037 B DE 1078037B DE T16403 A DET16403 A DE T16403A DE T0016403 A DET0016403 A DE T0016403A DE 1078037 B DE1078037 B DE 1078037B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grippers
trolley
gripper
individual
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16403A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Zierholtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johannes Thiessen K G
Original Assignee
Johannes Thiessen K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johannes Thiessen K G filed Critical Johannes Thiessen K G
Priority to DET16403A priority Critical patent/DE1078037B/de
Publication of DE1078037B publication Critical patent/DE1078037B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/04Discharging the shaped articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kalksandsteinen od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Kalksandsteinen od. dgl., wobei nacheinander die durch die einzelnen Arbeitshübe einer Drehtischpresse od. dgl. ausgestoßenen Formlinge mittels einer aus einer endlosen Förderkette mit in Reihe hintereinandersitzenden Greifern bestehenden Greifvorrichtung erfaßt und auf einem Transportwagen abgesetzt werden.
  • Bei einer bekannten Ausführungsform erfaßt der Greifer j eweils vier Formlinge, die flach auf dem Pressentisch liegen, fährt mit ihnen unter gleichzeitiger waagerechter Schwenkung über den Plattenformwagen und setzt hier die vier Formlinge hochkant an einer Stelle ab, die durch einen verschiebbaren, zum Öffnen des Greifers dienenden Anschlag vorbestimmt ist. Während der Greifer anschließend zum Pressentisch zurückgeführt wird und die nächsten vier Formlinge erfaßt, rückt der verschiebbare Anschlag um eine Formlingsbreite vor. Ist die Plattform vollgesetzt, wird sie um eine Formlingshöhe abgesenkt, so daß das Absetzen der nächsten Schicht erfolgen kann. Diese Ausführung hat erhebliche Nachteile. So ist der Greiferweg infolge des gesteuerten Verschiebens des Öffnungsanschlages nach jedem Pressenhub verschieden.
  • Für ein Absetzspiel steht nur die Zeit eines Preßhubes zur Verfügung. Daher erfolgt eine sehr hohe Beanspruchung der Greiferglieder und Formlinge.
  • Durch die Schwenkbewegung beim Absetzen wird die ganze Absetzeinrichtung kompliziert.
  • Der Wagenwechsel auf der Plattform ist innerhalb eines Pressenspiels zeitlich nicht möglich. Die Presse muß nach dem Vollsetzen eines Wagens stillgesetzt werden, was zeitraubend und daher unrentabel ist.
  • Die Einrichtung ist nicht für Drehtischpressen verwendbar, da die vier nebeneinanderliegenden Formlinge nicht gepreßt werden können, wenn der Tisch und der Druckkolben nicht zu große Ausmaße haben sollen.
  • Bei einer anderen bekannten, nur in Verbindung mit Schubtischpressen verwendbaren, stufenweise arbeitenden Ausführung werden die von der Presse ausgestoßenen Formlinge nach jedem Preßhub von einer ersten Greifvorrichtung auf ein Stahltransportband übergesetzt, das gleichzeitig noch durch eine Vorhärtezone geführt werden kann. Am Ende dieses Bandes werden die Formlinge durch eine Gruppengreifvorrichtung nochmals erfaßt und nach einer Programmsteuerung durch Verfahren in senkrechter und in waagerechter Richtung auf Härtewagen gestapelt.
  • Die zweite Greifvorrichtung erfaßt jeweils die Formlinge aus vier Arbeitsspielen der Presse, so daß für das Verfahren dieser Greifvorrichtung ein Mehr- faches der Zeit eines Pressenarbeitsspiels zur Verfügung stehen muß. Die von dieser Greifvorrichtung zu bewältigenden Wege sind so lang, daß auch die Zeit von vier Arbeitsspielen nur dann ausreicht, den Stapelvorgang zu beenden, wenn man die Presse sehr langsam arbeiten läßt. Da auf diese Weise die Mengenleistung der Presse begrenzt ist, ist auch diese Ausführung zu unrationell.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bisher bekannten Ausführungen, von denen sie sich vor allen Dingen dadurch unterscheidet, daß jeder einzelne Formling absatzweise über den Transportwagen fortbewegt wird, bis so viel Einzelgreifer nebst Formlingen über ihm aufgereiht sind, wie zur Ausfüllung einer Formlingsreihe auf ihm notwendig sind, worauf durch Öffnen der Greifer die Formlinge auf dem Transportwagen abgesetzt und die nunmehr leeren Greifer gemeinsam durch einen Heber auf die oberen Schienen gehoben werden. Anschließend wird der Transportwagen zur Aufnahme einer weiteren Formlingreihe um eine Steinbreite verschoben.
  • Die zur Ausübung eines derartigen Verfahrens dienende Vorrichtung weist erfindungsgemäß eine endlose Kette von Einzelgreifern, eine Steuervorrichtung für die Bewegung der Greifer und eine in Abhängigkeit von der Greifervorrichtung gesteuerte Verschiebevorrichtung für die Transportwagen auf.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können zwei parallel zueinander in senkrechten Ebenen laufende, endlose, bewegte Ketten vorgesehen und die Einzelgreifer durch an diesen Ketten sitzende Mitnehmer auf übereinander angeordnete Tragschienen verschoben werden.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung hängen die Einzelgreifer an Tragbalken, die auf den Tragschienen lose aufliegen, und können durch Senk- und Hebevorrichtungen von dem oberen Tragschienenpaar auf das untere und umgekehrt transportiert werden.
  • Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, die Einzelgreifer einzeln abzusenken und gruppenweise anzuheben.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung bestehen die oberen Tragschienen aus im Abstand voneinander liegenden Teilstücken und sind die Abstände durch sich öffnende Brückenstücke überbrückt.
  • Diese Brückenstücke bestehen vorteilhaft aus durch Federdruck geschlossen gehaltene Backen, die nach unten divergierende Schrägflächen aufweisen. Die Tragbalken der zu einer Absetzgruppe gehörenden Einzelgreifer werden gemeinsam magnetisch auf das obere Tragschienenpaar angehoben.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Ansprüchen.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß ein äußerst kurzer Transportweg zu verzeichnen ist und die Formlinge, die, je nach den Sandverhältnissen, sehr empfindlich sein können, nur einmal von den Greifern erfaßt werden. Ferner erfolgen alle Bewegungen der Greifer und der Härtewagen sehr langsam, so daß ein fast stoßfreie Arbeiten stattfindet. Durch die vorstehend genannten Vorteile ist eine Leistungssteigerung der Presse zu verzeichnen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Vorrichtung platzsparend ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht und Fig. 3 einen Grundriß der Vorrichtung nach der Erfindung, während Fig. 4 bis 8 teilweise in schaubildlicher Darstellung Einzelheiten wiedergeben und Fig. 9 einen Schaltplan, Fig. 10 eine schematische Darstellung der Bewegung der Plattformen der Transportwagen und Fig. 11 einen weiteren Schaltplan veranschaulichen.
  • Mit 1 ist eine übliche Tischpresse mit dem Drehtisch 2 bezeichnet, die durch den Motor 3 angetrieben wird.
  • Oberhalb der Ausstoß stelle der Presse für die Formlinge auf dem Drehtisch 2 ist die Greifervorrichtung angeordnet, die aus zwei in vertikalen Ebenen parallel laufenden endlosen Ketten 4> 5 besteht, zwischen denen Einzelgreifer 6 verschoben werden können. Die Ketten 4, 5 laufen auf einer Seite über Antriebsräder7, die von einem Kegelrädergetriebe angetrieben werden, und auf der anderen Seite um zwei Umlenkräder 8, 9.
  • Zwischen den Ketten befindet sich ein oberes Tragschienenpaar 11, 11' und ein unteres Tragschienenpaar 12, 12'.
  • Auf diesen Tragschienen gleiten die Tragbalken 13 der Greifer 6 und werden auf diesen Schienen durch an den Ketten3,4 befindlichen Mitnehmern 14,15 15 verschoben.
  • Diese Mitnehmer sind so voneinander distanziert, daß gerade die Breite des Tragbalkens 13 zwischen sie paßt (Fig. 5).
  • Die Einzelgreifer bestehen aus zwei schwenkbaren Backen 16, 17, die um Achsbolzen 18, 19 schwenkbar sind, welche auf einem Tragstück 20 angeordnet sind.
  • Von den Drehpunkten 18>19 gehen noch zwei divergierende Hebel 21, 22 aus, welche an ihrem Ende nach außen gerichtete Rollen 23) 24 aufweisen.
  • Zwischen den Hebeln 21,22 ist eine Zugfeder 25 angeordnet, welche die Tendenz hat, die Backen6, 17 in eine auseinanderklaffende Stellung gegen einen Anschlag zu ziehen, d. h. in eine Stellung, in der diese Backen nicht greifen.
  • Auf der unteren Tragschiene 12 sind Einschnitte 26> 27 vorhanden, die durch magnetisch betriebene Schieber 28, 29 geschlossen werden können.
  • Decken die Schieber28,29 die Einschnitte 26, 27 nicht ab, können die Rollen 23, 24 der geöffneten Zange hindurch fahren.
  • Werden nun die Schieber28,29 betätigt, drücken sie die Rollen 23, 24 nach unten, wodurch die Backen 16, 17 zusammengehen und die zwischen ihnen befindlichen Formlinge greifen.
  • Die in Fig. 2 oben von rechts nach links und unten von links nach rechts transportierten Einzelgreifer 6 werden in einem weiter unten noch zu beschreibenden Rhythmus von einer Absenkvorrichtung 30 von dem oberen Schienenpaar 11, 11' auf das untere Schienenpaar 12> 12' abgesenkt, und zwar auf die Weise, daß die Ketten4,5 mittels der Mitnehmer 14, 15 den Tragbalken 13 eines Einzelgreifers zwischen die horizontalen Stücke 31> 32, die eine Gabel bilden, schieben.
  • Diese Stücke 31, 32 sitzen an einem Schieber 33, auf dem eine Zahnstange 34 befestigt ist, welche mittels des Ritzels 35 je nach dessen Drehsinn auf und ab, durch Anschläge begrenzt, bewegt werden kann, so wie es in Fig. 6 veranschaulicht ist.
  • Auf dem Schieber 33 sitzt noch ein Nocken 36, der durch ein Langloch 37 der Vorderplatte 38 der Absenkvorrichtung hindurchragt und der, wenn die Absenkbewegung beendet ist, auf den Taststift 39 eines Endschalters III drückt.
  • Um die Gruppe von Einzelgreifern, die gemeinsam die Formlinge auf den Transportwagen ablegen, wieder auf das obere Schienenpaar 11, 11' zurück zu befördern, ist eine Hebevorrichtung 40 vorgesehen, die an einem Schieber 41 einen Längsträger 42 aufweist, der nun seinerseits wieder Magnetplatten 43, 44, 45, 46 trägt, die in einem solchen Abstand angeordnet sind, daß sie oberhalb der Tragbalken 13 der Greifervorrichtungen zu liegen kommen, die gemeinsam die Formlinge auf den Transportwagen absetzen.
  • Werden die Magnetplatten 43 bis 46 eingeschaltet, ziehen sie die Tragbalken 13 der Greifer an. Wird nun der Schieber 41 mit Hilfe der Zahnstange 47 und eines entsprechenden Ritzels 48 nach oben bewegt, so werden die Tragbalken 13 angehoben.
  • Um ein solches Anheben zu ermöglichen, sind die Einschnitte 26, 27 geöffnet, d. h. nicht durch die Schieber 28, 29 abgedeckt.
  • Um die Tragbalken 13 über das obereTragschienenpaar 11, 11' anheben zu können, sind die Tragschienen 11, 11' in entsprechenden Abständen mit Einschnitten 49 versehen, die durch zwei backenartig zusammenwirkende Teile 50, 51 überbrückt werden, wie es in Fig. 7 veranschaulicht ist. Diese Backenstücke 50, 51 sind auf schwenkbaren Haltern52,52' angebracht und weisen Schrägflächen 53, 54 auf. Sie stehen unter Federdruck und sind immer geschlossen.
  • Wird nun ein Tragbalken 13 nach oben bewegt, gleitet er an den Schrägflächen 53> 54 nach oben und drückt hierbei die Backenteile 50, 51 auseinander, die sich nach seinem Passieren wieder schließen und mit ihren oberen Flächen dann wieder eine Brückenfläche bilden, so daß die Tragarme 13 nun ohne weiteres über die Schienen 11, 11' durch die Ketten 4, 5 wieder nach links (Fig. 2) verschoben werden können, um von da aufs Neue mittels der Senkvorrichtung 30 auf das untere Schienenpaar 12, 12' abgesenkt zu werden.
  • Die Transportwagen 55, 56 stehen auf zwei Plattformen 57, 58 (Hebebühnen), die auf Kolben 59, 60 aufgesetzt sind, die hydraulisch angehoben und gesenkt werden können.
  • Die hydraulischen Vorrichtungen sitzen auf einem Wagen 61, der auf versenkten Schienen 70 senkrecht zur Laufebene der Ketten4,5 verschoben werden kann, so daß die Wagen 55, 56 unter die Ketten 4, 5 und die daranhängende Greifervorrichtung in vertikaler und horizontaler Richtung in gewünschte Stellungen geführt werden können.
  • Der Wagen 61 wird über Ritzel 62 und Zahnkränze 63 durch den Motor 64 angetrieben (Fig. 3).
  • Die Hebebühnen 57, 58 werden über eine tWldruckpumpe oder doppelwirkende Hydraulikzylinder durch Elektromagnetventile 65, 65' so gesteuert, daß ein genaues, stoßfreie Absenken der Härtewagen gewährleistet ist. Im gleichen Rhythmus geht der nächste Härtewagen hoch, so daß nach Beladen des ersten Härtewagens, der jetzt in Flurhöhe steht, der zweite Härtewagen in Pressentischhöhe gehoben ist (Fig. 1).
  • Ein Schema für die hydraulischen Arbeitsgänge ist in Fig. 10 und 11 veranschaulicht. Für die Steuerung der einzelnen Arbeitsgänge ist ein Schrittschaltwerk 66 vorgesehen, welches über Endschalter 6T die Bewegungen einleitet. Es ist dadurch möglich, jede Form der Stapelung durchzuführen.
  • Der Ablauf der Bewegungen der Greifer ist folgender: Eine Greifervorrichtung 6 wird von Ketten 4, 5 nach links (Fig.2) zwischen die Teile31,32 des Senkers 30 verschoben, worauf die Ketten anhalten.
  • Die Greifervorrichtung wird durch den Senker abgesenkt und greift die von der Presse ausgestoßenen Formlinge und wird dann im Bewegungsrhythmus der wieder laufenden Ketten4,5 auf den unteren Tragschienen 12, 12' absatzweise nach rechts bewegt.
  • Sind ausreichend viele Greifer über dem Transportwagen angelangt, legen die über dem Wagen befindlichen Greifer gemeinsam die Formlinge ab und werden gemeinsam durch den Heber 40 wieder auf die oberen Tragschienen 11, 11' angehoben, auf denen sie leer wieder absatzweise nach links bewegt werden.
  • In der Zwischenzeit hat die Hebe- und Schiebebühne den Transportwagen in eine Stellung bewegt, in der neue Formlinge abgelegt werden können, oder hat den Transportwagen ausgewechselt.
  • Das Schaltsystem der Fig. 9 arbeitet wie folgt: Ein Endschalter I ist fest montiert an der Kurbelwelle der Drehtischpresse und wird durch einen Nocken auf der Kurbelwelle bei jeder Umdrehung (ein Pressenarbeitsspiel) einmal betätigt. Dieser Endschalter schaltet im Rhythmus der Presse die Kupplung, die zwischen Antriebsmotor und Kegelradpaar der Antriebsketten für die Greiferzangen liegt, ein.
  • Der EndschalterII, der am Ende der oberen Tragschiene 11' befestigt ist, schaltet die gleiche Kupplung wieder aus, nachdem die Ketten die Zangen um eine Teilung weitertransportiert haben. Der Endschalter II schaltet gleichzeitig den Magneten für die Schieber 28, 29> wodurch die Durchgangs schlitze 26> 27 für Spannrollen 23, 24 an den Zangen freigegeben werden.
  • Derselbe Endschalter II gibt dem Motor des Senkers 30 Strom, und der Greifer wird abgesenkt. Der Magnet behält beim Absenken über ein Verzögerungsrelais so lange Strom, bis der Greifer 6 die ausgestoßenen Steine der Presse gefaßt hat, worauf der Magnet abfällt.
  • Der Senker 30 wird durch den Endschalter III in der tiefsten Stellung angehalten, der Motor für den Senker polt um und hält ganz kurze Zeit in der unter- sten Stellung. In diesem Augenblick hat die Kurbelwelle der Drehtischpresse eine Umdrehung gemacht und der Kette für die Greifer durch den Endschalter I einen neuen Impuls gegeben. Der Senker geht in die obere Ruhestellung zurück, und das zweite Arbeitsspiel hat begonnen.
  • Das wiederholt sich so oft, bis der erste volle Greifer durch seinen Tragbalken 13 den Endschalter IV erreicht hat. In diesem Moment ist der Vorschub der Greifer durch EndschalterII abgeschaltet. Endschalter IV betätigt einen Magneten, der über eine Leiste 68 alle Schlitze 26, 27 für die Spannrolle 23, 24 der Greifer freigibt und diese so öffnet. In der Endstellung der Leiste 68 ist der Endschalter V erreicht und gibt den Magnetplatten 43 bis 46 und Motor für den Heber 40 Strom. Der Heber wird abgesenkt. Die geöffneten Greifer werden angezogen, und der Heber 40 bleibt in der untersten Stellung kurz stehen, polt um und hebt sich mit dem Greifer an.
  • Hat der Heber 40 den Endschalter VI erreicht, liegen Tragbalken der Greifer auf den Leisten 11, 11', der Motor schaltet ab und polt um. Gleichzeitig werden Magnetplatten 43 bis 46 stromlos. Die Kurbelwelle der Drehtischpresse schaltet über Endschalter 1 die Transportketten für die Greifer ein.
  • Senken oder Heben der Hebebühnen (Fig. 10 und 11) Ein feststehender Endschalter 67, genau unter der Mitte der Greiferzangen befestigt, wird von einem Nocken 69 gedrückt oder überfahren. Dieser Nocken ist an den Plattformen57, 58 des in Pfeilrichtung hin- und herlaufenden Unterwagens 61 der Schiebebühne angebracht und öffnet oder schließt ein oder mehrere Magnetventile65, 65' und bringt somit ein Absenken oder Heben der auf den Hydraulikkolben 59> 60 befestigten Plattformen57,58 zustande. Im Notfall kann die eingefahrene Höhe noch verriegelt werden. Endschalter müssen nach der gewünschten Form der Stapelung angebracht sein.
  • Schrittweises Verfahren der Schiebebühne in Pfeilrichtung Ein Endschalter VI gibt einen Impuls auf ein Schrittschaltwerk 66, von dem sämtliche Umschaltleitungen 71 zu einem Endschalterblock 72 laufen. Die Anzahl der Endschalter ist abhängig vom Fahrprogramm der Bühne, d. h. wieviel Einzelschritte gefahren werden sollen. Der durch das Schrittschaltwerk vorgewählte Endschalter schaltet die Fahrbewegung der Bühne ab, indem er durch einen am Fahrwerk befestigten Nocken gedrückt wird. Ist die Schiebebühne in die jeweils äußerste gewünschte Stellung gekommen, so wird vom Schrittschaltwerk über den jeweiligen Endschalter umgepolt, und der Härtewagen wird in der anderen Richtung belegt.
  • Es sei noch gesagt, daß der Antrieb für die Greifvorrichtung, außer der hier beschriebenen Art, auch von der Presse auf mechanischem Wege ausgeführt oder von den Rohlingen selbst über Endschalter ausgelöst werden kann. Ebenso ist für die Doppel-Hebebühne ein rein mechanischer oder elektrischer Antrieb möglich. Das Zubringen der leeren und Abnehmen der vollen Wagen wird so vorgenommen, daß ein kontinuierliches Arbeiten der Presse sichergestellt ist.
  • Vorteile 1. Kürzester Transportweg und nur einmaliges Greifen der Rohlinge, die je nach den Sandverhältnissen der einzelnen Fabriken sehr empfindlich sein können.
  • 2. Alle Bewegungen der Zangen und der Härtewagen sind langsam, daher ist fast stoßfreie Arbeiten möglich.
  • 3. Durch die Vorteile 1 und 2 ist eine Steigerung der Leistung der Presse möglich.
  • 4. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist platzsparend.
  • Als Beispiel für Punkt 2 und 3 sei folgender Vergleich angeführt: Bei bereits bekannten Absetzvorrichtungen müssen in der Zeit von vier Pressenarbeitsbeispielen folgende Wege zurückgelegt werden: 1. Senken der Zange ........ etwa 30 cm 2. Heben der Zange ........ etwa 30 cm 3. Fahren der Zange ........ etwa 240 cm 4. Senken der Zange ........ etwa 150 cm 5. Absetzen 6. Heben der Zange ........ etwa 150 cm 7. Zurückfahren der leeren Zange bis zur Ausgangsstellung ¢ 240 cm etwa 840 cm Im beschriebenen Fall wird in derselben Zeit nur eine Bewegung in Längsrichtung der Bühne 36 cm, im Höchstfall von 95 cm ausgeführt.
  • Absenken der Bühne von nur 11,5 cm geschieht gleichzeitig mit der Längsbewegung der Bühne.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen, Steinen od. dgl., bei dem nacheinander die durch die einzelnen Arbeitshübe einer Drehtisch-oder dergleichen Presse ausgestoßenen Formlinge mittels einer aus einer endlosen Förderkette mit in Reihe hintereinander sitzenden Greifern bestehenden Greifvorrichtung erfaßt und auf einen Transportwagen abgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Formling absatzweise über dem Transportwagen (55, 56) fortbewegt wird, bis so viel Einzelgreifer (6) nebst Formlingen über dem Transportwagen (55, 56) aufgereiht sind, wie zur Ausfüllung einer Formlingsreihe auf dem Transportwagen notwendig sind, worauf durch Öffnen der Greifer (6) die Formlinge auf dem Transportwagen abgesetzt und die nunmehr leeren Greifer (6) gemeinsam durch einen Heber (40) auf die oberen Schienen (11, 11') gehoben werden, worauf der Transportwagen zur Aufnahme einer weiteren Formlingsreihe um eine Steinbreite verschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine endlose Kette von Einzelgreifern (6), einer Steuervorrichtung für die Bewegung der Greifer (6) und eine in Abhängigkeit von der Greifervorrichtung gesteuerte Verschiebungsvorrichtung für die Transportwagen (55, 56).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgreifer (6) durch zwei parallel zueinander in einer Vertikalebene laufende endlose Ketten (4, 5) zu bewegen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgreifer (6) durch an den Ketten (4, 5) sitzende Mitnehmer (14, 15) auf übereinander angeordneten Tragschienen (li, 11', 12, 12') zu verschieben sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgreifer (6) an Tragbalken (13) hängen, die auf den Tragschienen (11, 11', 12, 12') lose aufliegen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgreifer (6) durch Senk- (30) und Hebe- (40) Vorrichtungen von dem oberen Tragschienenpaar (11, 11') auf das untere (12, 12') und umgekehrt zu fördern sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Absenken der Einzelgreifer (6) einzeln und das Anheben gruppenweise geschieht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Tragschienen (11, 11') in ihrem hinteren Teil aus im Abstand voneinander angeordneten Teilstücken bestehen, deren Abstände durch sich öffnende Brückenstücke (50, 51) überbrückt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenstücke (50, 51) aus durch Federdruck in geschlossener Stellung gehaltenen Backen bestehen, die nach unten divergierende Schrägflächen (53, 54) aufweisen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbalken (13) der zu einer Absetzgruppe gehörenden Einzelgreifer (6) magnetisch oder mechanisch gemeinsam auf das obere Tragschienenpaar (11, 11') zu heben sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsvorrichtung für die Transportwagen aus einem horizontal hin- und herverschiebbaren Wagen (61; Schiebebühne) besteht, auf dem für je einenTransportvorgang eine heb- und senkbare Plattform (57, 58; Hebebühne) angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Transportwagen (55, 56) gemeinsam auf dem horizontal verschiebbaren Wagen (61) angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattformen (57, 58) hydraulisch auf und ab bewegbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 401 948; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 003 113; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 779748; Tonindustrie-Zeitung, 1958, Heft 16, Aufsatz von Gunzelmann.
DET16403A 1959-03-16 1959-03-16 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kalksandsteinen od. dgl. Pending DE1078037B (de)

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