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DE1077945B - Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents

Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE1077945B
DE1077945B DEB42021A DEB0042021A DE1077945B DE 1077945 B DE1077945 B DE 1077945B DE B42021 A DEB42021 A DE B42021A DE B0042021 A DEB0042021 A DE B0042021A DE 1077945 B DE1077945 B DE 1077945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft carrier
shaft
slide
support position
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42021A
Other languages
English (en)
Inventor
Artur Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAG IAS GmbH Eislingen
Original Assignee
Gebrueder Boehringer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Boehringer GmbH filed Critical Gebrueder Boehringer GmbH
Priority to DEB42021A priority Critical patent/DE1077945B/de
Publication of DE1077945B publication Critical patent/DE1077945B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/38Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
    • B23Q5/40Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously by feed shaft, e.g. lead screw
    • B23Q5/404Screw bearings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Wellenträger für Werkzeugmaschinen Die Erfindung betrifft einen Wellenträger, der am Gestell einer Werkzeugmaschine quer zur Welle beweglich geführt und durch eine Feder unter Steuerung durch den die Welle aufnehmenden Bettschlitten in die Stützlage schwenkbar und in dieser verriegelbar ist.
  • Ein bekannter Wellenträger dieser Art ist um eine waagerechte Achse schwenkbar an einem Schlitten gelagert, der in einer waagerechten Gleitbahn des Gestells quer zu der abzustützenden Welle verschiebbar geführt ist. Beim Vorlauf dieses Schlittens schwingt der Wellenträger aufwärts in die Stützlage und gelangt dabei an einen ihn in der Stützlage haltenden Anschlag. Auf dem Wellenträger sind zum Abstützen zweier Wellen zwei Lagerschalen befestigt, die sich den Wellen auf einer geneigten Bahn von unten her nähern. Dieser bekannte Wellenträger hat indessen den Mangel, daß er die Wellen nicht gegenüber Kräften abstütezn kann, de waagerecht in Richtung auf das Maschinengestell wirken und die Wellen durchzuhiegen suchen; denn bei einer solchen Durchbiegung kann sieh der Wellenträger von dem ihn haltenden am Gestell vorgesehenen Anschlag abheben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen. Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Wellenträger am Gestell durch Parallelogrammlenker translatorisch auf einer Bogenbahn geführt ist, die bei Bewegung aus der Rückzug- in die Stützlage erst abwärts und dann aufwärts verläuft, und daß die Verriegelung aus einem Knickhebelgestänge besteht, das in gestreckter Lage den Wellenträger in der Stützlage starr verriegelt und durch eine am Schlitten vorgesehene Schubkurve zusammenklappbar ist. Infolgedessen kann der Wellenträger die Wellen auch gegen eine waagerechte, in Richtung auf das Maschinengestell wirkende Kraft abstützen. Dazu trägt auch besonders die Bogenbahn bei, auf der sich die Lagerschalen bewegen. Denn vermöge dieser bogenförmigen Gestalt dieser Bahn können die Innenkanten der Schalen sehr hoch gezogen werden, so daß sie bis in die Höhe der Achsen der Wellen ragen. Wirkt dann auf die Wellen eine waagerecht gerichtete Kraft, so ist nicht zu befürchten, daß die Wellen unter der Wirkung dieser Kraft aus den Lagerschalen herausklettern.
  • Vorzugsweise weist der eine Hebel des Knickhebe.I-gestänges eine Kulisse auf, in die ein an einem waagerecht gelagerten, quer zu den Wellen gegen Federdruck verschieblichen Schieber angeordneter Zapfen eingreift.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Stützlage des Knickhebelgestänges durch eine am Hebel angeordnete Anschlagfläche und einen gegen die Fläche verstellbaren Gewindestift eineinstellbar. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch das Bett einer mit Leitspindel, Zugspindel und Schaltwelle ausgerüsteten Drehbank und veranschaulicht den Wellenträger in zurückgeschobener Lage und Fi:g. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt zur Veranschaulichung des Wellenträgers in der Stützlage. Vorn an dem Bett 10 der Drehbank sind eine Leitspindel 11, eine Zugspindel 12 und eine Schaltwelle 13 gelagert. Auf der Gleitbahn 14 des Bettes läuft ein Bettschitten, der bei 15 angedeutet ist und in bekannter Weise von den Spindeln bzw. Wellen 11, 12 und 13 durchsetzt wird.
  • Bei langen Betten 10 ist es erforderlich, die Spindeln oder Wellen 11, 12 und 13 zwischen ihren Lagern abzustützen, da sie nur an den Enden gelagert sind. Diesem Zweck dient ein oder mehrere Wellenträger 16, die mit Lagerschalen 17, 18 und 19 ausgerüstet sind. Diese Lagerschalen ruhen auf Vorsprüngen 20 des Wellenträgers 16, die an der Vorderseite des Wellenträgers 16 angeordnet sind, unter die abzustützenden Spindeln bzw. Wellen greifen und innen aufwärts bis in die Höhe der Wellenachsen reichen.
  • Der Wellenträger 16 hat auf seiner Rückseite zweisenkrechte, im Abstand voneinander angeordnete Flansche 21, in die waagerechte Lagerbolzen 22 eingesetzt sind.
  • Die Vorderwand des Bettes ist bei 23 derart nach hinten gewölbt, .daß eine Höhlung 24 entsteht, in die ein Traggestell 25 eingesetzt ist. Auf der Vorderseite hat dieses Traggestell einen Flansch, der am Maschinengestell verschraubt und versenkt in dessen Vorderseite angeordnet ist.
  • Das Traggestell 25 hat an seiner Rückseite zwei im Abstand voneinander angeordnete, innere Flansche 26, die zwei waagerechte Lagerbolzen 27 tragen. Der Abstand der Lagerbolzen 27 ist ebenso groß wie der Abstand der Lagerbolzen 22. Die Bolzen 22 und 27 sind durch Parallelogrammlenker 28 miteinander verbunden. Auf diese Weise ist erreicht, daß der Wellenträger 16 quer zu den Spindeln oder Wellen -11, 12 und 13 -beweglich am Maschinengestell 23 geführt ist.
  • In der in Fig. 2 dargestellten Stützlage, in der die Lagerpfannen 17, 18 und 19 die Wellen oder Spindeln abstützen, ist der Wellenträger durch eine Verriegelung gesichert.
  • Diese Verriegelung besteht bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel aus einem Knickhebelgestänge, das aus zwei. durch einen Gelenkbolzen 29 miteinander verbundenen Lenkern 30 und 31 besteht. Der Lenker 30 greift zwischen zwei Flanschen 32, die am unteren Ende des Wellenträgers 16 sitzen und ist mit diesen Flanschen durch einen waagerechten Gelenkbolzen 33 verbunden. Der Lenker 31 sitzt auf einem Gelenkbolzen 34, der einen Schlitz 35 im Boden des Gestells 25 durchsetzt.
  • Zwischen den Gelenkzapfen 29, 34 hat der Lenker 31 eine Aussparung, durch die ein waagerechter Schieber, in Gestalt einer runden Stange 36, hindurchgeht. Das hintere Ende dieses Schiebers ist in einer Bohrung 37 des Gestells 25 verschiebbar geführt. In diese Bohrung ist ferner eine Schraubenfeder 38 eingesetzt, die den Schieber 36 nach außen zu drücken sucht. In einer waagerechten Querbohrung des Schiebers 36 sitzt ein Zapfen 39, dessen Enden aus dem Schieber herausragen und in Längsschlitze 40 eingreifen, die in dem Lenker 31 vorgesehen sind. Das vordere Ende der Stange 36 hat einen waagerechten Schlitz, in welchem eine Nockenrolle 41 gelagert ist.
  • Unter dem Einfluß des durch die Feder 38 nach außen gedrückten Zapfens 39 sucht der Lenker 31 im Uhrzeigersinn zu schwingen. Er hat jedoch eine Anschlagfläche 43, die sich dabei an einen Gewindestift 44 anlegt und dadurch den Winkelweg des Lenkers 31 derart beschränkt, daß dieser unter dem Einfluß der Feder 38 die in Fig. 2 gezeigte Strecklage einzunehmen sucht. In dieser Strecklage ist der Wellenträger in der Stützlage fest verriegelt.
  • Am Bettschlitten 15 ist eine waagerechte Schubkurve 42 befestigt. Nähert er sich bei seiner Verschiebung auf der Gleitbahn 14 dem Wellenträger 16, dann läuft diese Schubkurve auf die Nockenrolle 41 auf und drückt den Schieber 36 nach innen. Dadurch werden die Teile in die in Fig. 1 gezeigte Lage gebracht, in der die Vorsprünge 20 des Wellenträgers 16 unter den abgestützten Spindeln bzw. Wellen fortgezogen werden. Der Wellenträger gelangt dann in eine Stellung, in der er den Schlitten 15 vorbeigehen läßt. Nach Vorbeigang gibt die am Schlitten vorgesehene Schubkurve 42 den Schieber 36 wieder frei,, so daß die Teile in die Stützlage der Fig. 2 zurückkehren.
  • Die seitliche Führung des Wellenträgers 16 in der Arbeitsstellung wird von drei nicht näher gezeigten Bolzen im Wellenträger übernommen, die sich gegen Warzen im Gehäuse abstützen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wellenträger, der am Gestell einer Werkzeugmaschine quer zur Welle beweglich geführt und durch eine Feder unter Steuerung durch den die Welle umfassenden Bettschlitten in die Stützlage schwenkbar und in dieser verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenträger (16) am Gestell (25) durch Parallelogrammlenker (28) translatorisch auf einer Bogenbahn geführt ist, die bei Bewegung aus der Rückzug- in die Stützlage erst abwärts und dann aufwärts verläuft, und daß die Verriegelung aus einem Knickhebelgestänge (30, 31) besteht, das in gestreckter Lage den Wellenträger (16) in der Stützlage starr verriegelt und durch eine am Schlitten (15) vorgesehene Schubkurve (42) zusammenklappbar ist.
  2. 2. Wellenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Hebel (31) des Knickhebelgestänges (30, 31) eine Kulisse (40) aufweist, in die ein an einem waagerecht gelagerten, quer zu den Wellen gegen Federdruck versch:ieblichen Schieber (36) angeordneter Zapfen (39) eingreift.
  3. 3. Wellenträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlage des Knickhebelgestänges (30,31) durch eine am Hebel (31) angeordnete Anschlagfläche (43) und einen gegen die Fläche verstellbaren Gewindestift (44) einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 322 818, 480 500, 507376.
DEB42021A 1956-10-06 1956-10-06 Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen Pending DE1077945B (de)

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DEB42021A DE1077945B (de) 1956-10-06 1956-10-06 Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen

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DEB42021A DE1077945B (de) 1956-10-06 1956-10-06 Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen

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DE1077945B true DE1077945B (de) 1960-03-17

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DEB42021A Pending DE1077945B (de) 1956-10-06 1956-10-06 Wellentraeger fuer Werkzeugmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1269865B (de) * 1963-10-29 1968-06-06 Waldrich Werkzeugmasch Stuetzvorrichtung fuer horizontale Antriebsspindeln oder -wellen an Werkzeugmaschinen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE322818C (de) * 1918-07-27 1920-07-09 Schiess Akt Ges Maschf Durch den Werkzeugsupport ausrueckbares Stuetzlager fuer Antriebs- und Schaltwellen sowie Wellenwerkstuecke an Drehbaenken oder aehnlichen Werkzeugmaschinen
DE480500C (de) * 1926-10-23 1929-08-03 Schiess Defries Akt Ges Selbsttaetig ein- und ausrueckbare Stuetzlagerung fuer Schaftwellen an Werkzeugmaschinen
DE507376C (de) * 1929-10-05 1930-09-15 Wagner & Co Werkzeugmaschinen Selbsttaetiges durch geneigte Anschlaege ausrueckbares Schaftwellenstuetzlager an Drehbaenken

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