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DE1077111B - Spielzeugwaffe - Google Patents

Spielzeugwaffe

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Publication number
DE1077111B
DE1077111B DEP13927A DEP0013927A DE1077111B DE 1077111 B DE1077111 B DE 1077111B DE P13927 A DEP13927 A DE P13927A DE P0013927 A DEP0013927 A DE P0013927A DE 1077111 B DE1077111 B DE 1077111B
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DE
Germany
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firing pin
toy gun
running rail
gun according
spring
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DEP13927A
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English (en)
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Publication of DE1077111B publication Critical patent/DE1077111B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/06Cap-firing pistols, e.g. toy pistols
    • F41C3/08Cap-firing pistols, e.g. toy pistols with band supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeugwaffe Die Erfindung betrifft eine Spielzeugwaffe, bei der ein Teil der Waffe, an einem Körperteil des Benutzers anliegend, relativ zu einem anderen von Hand gegen den Körper geführten Teil bewegbar ist und bei der Bewegung eine Betätigungsvorrichtung antreibt, die einen Schlagbolzen und eine mit diesem gekuppelte Transportvorrichtung für das Amorceband so bewegt, daß jeder Zyklus des Schlagbolzens ein Zündplättchen zur Entzündung bringt.
  • Bei einer bekannten Spielzeugwaffe der genannten Art ist eine Zündplättchentrommel vorgesehen, zu deren Drehung eine Schubklinke dient, die in ein entsprechend geformtes, mit der Trommel verbundenes Zahnrad eingreift. An Stelle von Zündplättchen können auch Amorcebänder Verwendung finden. Der unter Federbewegung stehende Schlagbolzenhebel dient zur jeweiligen Entzündung je eines Zündplättchens. Die Trommel wird weiter gedreht, wenn der Schlagbolzen gespannt wird. Für jeden Schuß muß ein Abzug einmal gezogen werden, wobei sich die Trommel dreht. Eine rasche Knallfolge ist dadurch nicht erzielbar.
  • Die Erfindung hat den Zweck, den Spielreiz dieser Spielzeugwaffe zu erhöhen und die Ähnlichkeit mit einem Großgerät dieser Art zu verbessern.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß das Antriebsglied derart ausgebildet bzw. angeordnet ist, daß beim Antrieb eine an sich bekannte einsinnige Relativbewegung des bewegbaren Antriebsgliedes gegenüber den festen Geräteteilen entsteht, wobei diese Relativbewegung zum mehrfachen aufeinanderfolgenden Betätigen des Schlagbolzens und zum Transport des Amorcebandes ausgenutzt ist, was über Zwischenglieder geschieht, die ein Spill bzw. eine Seiltrommel enthalten, welches bzw. welche durch ein beim Bewegen des Antriebsgliedes mitbewegtes gespanntes Seil gedreht wird.
  • Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Spielzeugwaffe, abgesehen von der Erfüllung des obengenannten Zweckes, billig in der Herstellung ist, insbesondere bei Verwendung von thermoplastischen Kunststoffen für die Waffenteile. Außerdem ist die Waffe kleiner, leichter und einfacher als die bisherige Waffe.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Waffe derart ausgestaltet, daß das Spillseil mit seinem einen Ende an einer Laufschiene bzw. an einem Ansatz der Laufschiene, mit seinem anderen Ende am Umfang einer mit Rückdrehfeder versehenen Trommel befestigt ist, derart, daß es unter elastischer Spannung steht und beim Eindrücken der Laufschiene in das Gehäuse das Spill antreibt, wobei die Rückdrehfeder der Trommel gespannt wird. Diese Anordnung erspart die Verwendung einer langen und kostspieligen Rückholfeder, die die Waffe schwer macht und relativ großen Raum beansprucht. Für das Spillseil wird ein in an sich bekannter Weise aus Kunststoff bestehender Faden von hoher Zerreißfestigkeit verwendet, insbesondere aus Nylon, Perlon od. dgl.
  • Die Erfindung kann fernerhin darin bestehen, daß als Betätigungsvorrichtung für den Schlagbolzen und für die Transportvorrichtung des Amorcebandes ein Kurbelgetriebe vorgesehen ist, an dessen Kreuzkopf der Schlagbolzen befestigt ist. Diese Vorrichtung hat den besonderen Vorteil, daß der Schlagbolzen auch bei sehr hoher Drehzahl mit vollständiger Sicherheit zur Wirkung kommt.
  • Um die Spielzeugwaffe auch in ihren anderen Teilen m_it großen Toleranzen herstellen zu können, was die Fabrikation erheblich verbilligt, sieht die Erfindung vor, daß der Schlagbolzen mit etwas Spiel am Kreuzkopf sitzt, bzw. der Schlagbolzen einschließlich des Kreuzkopfes mit etwas Spiel an der Kurbelstange des Kurbeltriebes sitzt, und zwar derart, daß der Schlagbolzen in seiner Endlage beim Amboß im Rahmen des Spieles an diesem fest anliegen kann, bzw. einen Abstand haben kann, der mindestens der einfachen Dicke des Amorcebandes entspricht. Hierdurch schlägt der Schlagbolzen wegen Fehlens einer vom Kurbeltrieb abhängigen zwangläufigen Schlagführung mit einer großen Wucht zum Amboß hin, die aus der in der Periode der großen Geschwindigkeit erzielten Geschwindigkeit des Schlagbolzens resultiert.
  • Eine sichere Entzündung des Zündplättchens des Amorcebandes wird dadurch erzielt, daß der Schlagbolzen mittels eines seitlich schwenkbaren Hebels am Kreuzkopf abgelenkt ist, so daß sich seine Schlagfläche durch seitliche Schwenkung der Amboßfläche anpassen kann.
  • Damit keine unnötigen Zündungen beim Rücklauf der Laufschiene mit ihren Teilen auftreten und der Rücklauf ohne wesentlichen Widerstand erfolgen kann, besteht die-Erfindung darin, daß zwischen dem Schlagbolzen und der relativ zum Gehäuse der Spielzeug- Waffe geführten Laufschiene eine Freilaufkupplung vorgesehen ist, durch welche die Verbindung zum Schlagbolzen nur beim Betätigen des Antriebsgliedes in der einen Richtung hergestellt ist, während die Verbindung beim Betätigen in der anderen Richtung unterbrochen ist.
  • Eine billig herzustellende Vorrichtung gemäß dem vorhergehenden Absatz besteht darin, daß zwecks Kupplung eine als Sperrklinke wirkende Blattfeder mit einem Klinkenzahnrad im Eingriff steht, welches auf der Achse des Spills befestigt ist, wobei die Blattfeder an der Kurbelscheibe des Kurbelgetriebes derart befestigt ist, daß das Spill bei der Drehung in der einen Richtung über das Klinkenzahnrad sowie die Feder das Klinkengetriebe mitnimmt, bei Drehung in der anderen Richtung dagegen nicht mitnimmt.
  • Eine große Schußfolge kann dann erzielt werden, wenn die Transportvorrichtung für das Amorceband eine von der Betätigungsvorrichtung angetriebene Förderrolle bzw. Riffelwalze enthält, die das Amorceband gegen ein Widerlager drückt und bei ihrer Drehung dem Amboß zuführt.
  • Ein sicherer Transport wird dabei dadurch erzielt, daß das Widerlager unter Druck einer Feder an der Förderrolle anliegt.
  • Eine Verbesserung des Transportes kann fernerhin dadurch erzielt werden, daß das Widerlager eine oder mehrere frei drehbare oder angetriebene Rollen hat, die das Amorceband auf die Förderrolle drückt bzw. drücken.
  • Gegenüber dem Kurbelantrieb wird eine Vereinfachung dadurch ermöglicht, daß der Schlagbolzen am Umfang einer drehbaren Scheibe derart angeordnet ist, daß der Schlagbolzen bei jeder im gleichen Sinne wirkenden Drehung der Scheibe auf das Amorceband auftrifft und nach dem Auftreffen durch die Bewegung der Scheibe wieder abgehoben wird.
  • Gegenüber dem Kurbelantrieb ist eine weitere Vereinfachung auch dadurch erreichbar, daß die als Antriebsvorrichtung dienende, in Längsrichtung hin- und herbewegbare Laufschiene, die in bekannter Weise mittels Anschlages den federbetätigten, an der drehbaren Scheibe befindlichen Schlagbolzen verschwenkt und zum Entzünden der Zündplättchen auf dem Amorceband freigibt, mehrere Anschläge in Abständen hat.
  • Eine sichere Zündfolge kann dadurch gegeben werden, daß die Freilaufkupplung zum Betätigen des Schlagbolzens nur beim Eindrücken der Laufschiene in der Art ausgebildet ist, daß die drehbare, mit einer Rückholfeder versehene Schlagbolzenscheibe konzentrisch zur Achse eine etwa halbkreisförmige Nut hat, und daß drehbar auf der Achse der Scheibe ein zum Zusammenwirken mit den Anschlägen bestimmter Mitnehmerhebel vorgesehen ist, der einen in die Nut eingreifenden Ansatz trägt, der durch Zug einer Feder am in Abheberichtung des Schlagbolzens liegenden Ende der Nut während der Antriebsbewegung der Laufschiene anliegt, während er bei Rückbewegung der Laufschiene durch die Anschläge in den freien Raum der Nut zurückgeführt wird.
  • Bei den in den beiden vorhergehenden Absätzen beschriebenen Spielzeugwaffen ist es aus obigen Gründen fernerhin zweckmäßig, daß auch die Transportvorrichtung für das Amorceband über eine Freilaufkupplung an die Laufschiene angekuppelt ist.
  • Eine ruhige Lage der Waffe erzielt man dadurch, daß an Stelle der Laufschiene ein nach einer Richtung zu drehende Scheibe mit Anschlägen oder ein Rad mit Anschlägen vorgesehen ist. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu ersehen. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Spielzeugwaffe, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Spielzeugwaffe, Fig.3 eine andere Seitenansicht der Spielzeugwaffe, Fig. 4 eine Ansicht gemäß IV-IV der Fig. 1, Fig. 5 eine Seitenansicht einer anders ausgeführten Spielzeugwaffe, Fig. 6 eine andere Seitenansicht der Spielzeugwaffe nach Fig. 5 und Fig. 7 eine Teilansicht eines Schnittes VII-VII der Fig. 5, vergrößert dargestellt.
  • Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, ist beim Ausführungsbeispiel die Spielzeugwaffe als Spielzeugmaschinengewehr ausgebildet mit einem Rahmen 1, der zwei parallele Seitenwände 2 und 3 hat, die mittels Bolzen 4 zusammengeschraubt sind. Im unteren Teil des Rahmens 1 ist eine Laufschiene 5 horizontal geführt. Die Laufschiene 5 hat einen Anschlag 6, der den Vorlauf begrenzt, und einen hochgebogenen Lappen 7. Am Lappen 7 ist ein Kunststoffaden 8 von hoher Zerreißfestigkeit befestigt, z. B. aus Perlon, der um eine Spillrolle 9 gewickelt ist. Das andere Ende des Fadens ist bei 10 an einer Trommel 11 befestigt. In der Trommel 11 ist in nicht dargestellter Weise eine Spiralfeder angeordnet, die die Trommel il nach ihrer Verdrehung wieder in die ursprüngliche Lage zurückzudrehen bestrebt ist und nach Loslassen der Laufschiene diese wieder in die Ausgangsstellung bringt. Auf der Spillrolle 9 ist ein Sperrzahnrad 12 befestigt und eine Kurbelscheibe 13 drehbar angeordnet. An der Kurbelscheibe 13 ist eine Feder 14 befestigt, die mit dem Sperrzahnrad 12 im Eingriff steht. Die Feder 14 hat eine derartige Spannung, daß beim Drehen der Spillrolle 9 in einer Richtung die Zähne des Sperrzahnrades 12 unter der Feder 14 hinweggleiten, während in der anderen Richtung die Feder 14 mit den Zähnen des Rades 12 im Eingriff stehen. Im ersteren Falle nimmt die Spillrolle 9 die Kurbelscheibe 13 nicht mit. Im letzteren Falle wird das Kurbelgetriebe bewegt. An der Kurbelscheibe 13 ist eine Kurbelstange 14a angelenkt. Die Kurbelstange 14a greift mit ihrem anderen Ende durch einen Schlitz 18 der Seitenwand 2 und ist mit einem Kreuzkopf 15 gelenkig verbunden. Das Gelenk 16 hat ein derartiges Spiel, daß der Kreuzkopf 15 mehrere Millimeter frei hin- und herbeweglich ist. Der Kreuzkopf ist ferner mittels einer Schraube 17 im Schlitz 18 der Seitenwand 2 geführt. Auf der anderen Seite des Kreuzkopfes ist ein Steg 19 vorgesehen, der durch einen Schlitz 18a der Seitenwand 3 hindurchragt. Der Schlitz 18a gibt damit dem Kreuzkopf auch auf der anderen Seite des Gehäuses eine Führung. Auf dem Steg 19 ist der Schlagbolzen 20 befestigt. Der Steg 19 kann bei Bedarf bei 21 drehbar auf dem Kreuzkopf gelagert sein, so daß der Schlagbolzen in geringem Ausmaß frei schwenken und sich einem am Gehäuse angebrachten Amboß 22 anpassen kann. Bei Bewegung der Kurbelstange 14a durch die Kurbelscheibe 13 in die äußerste linke Lage ist der Schlagbolzen 20 derart an den Amboß 22 herangebracht, daß er auf Grund des Spieles bei 16 oder 21 in seiner einen extremen Lage am Amboß anliegt, dagegen in der anderen extremen Lage etwa 1 bis 2 min vom Amboß entfernt liegt.
  • Mit der Kurbelscheibe 13 ist ein Ritzel 23 fest verbunden. Das Ritzel treibt ein Zahnrad 23a an. Das Zahnrad 23a ist auf einer Welle 24 befestigt, die an ihrem anderen Ende als Förderrolle eine Riffelwalze 25 trägt. Der Riffelwalze 25 steht ein bewegliches Widerlager 26 gegenüber, das mittels einer Blattfeder 27 auf die Riffelwalze 25 wirkt. Auf einen Bolzen 28 ist die Amorcebandrolle auflegbar. Das Band ist zwischen der Riffelwalze 25 und dem Widerlager 26 hindurchgeführt und gleitet auf Grund der Bewegung der Riffelwalze 25 am Amboß 22 vorbei. Die Übersetzung der Zahnräder 23, 23a ist derartig gewählt, daß die Riffelwalze 25 eine solche Geschwindigkeit entwickelt, daß innerhalb zweier Wirkintervalle des Schlagbolzens 20 eine Zündladung des Amorcebandes auf den Amboß 22 gefördert wird. Damit kommt jede Ladung zur Detonation.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Durch Hereindrükken der Laufschiene 5 nach links in Richtung des Pfeiles 29 wird mittels des Lappens 7 der Faden 8 in die gleiche Richtung gezogen. Der Faden 8 wickelt sich dabei auf der Spillrolle 9 ab. Die Spillrolle 9 nimmt mittels des Sperrzahnrades 12 über die Feder 14 die Kurbelscheibe 13 in Richtung des Pfeiles 31 mit. Die an die Kurbelscheibe 13 angelenkte Kurbelstange 14a bewegt dabei den Kreuzkopf 15 mit Schlagbolzen 20 entsprechend der Kurbelbewegung hin und her. Am Wendepunkt des Schlagbolzens 20, beim Amboß 22, schlägt der Schlagbolzen 20 auf Grund seines Beharrungsvermögens nach vorn und lose auf den Amboß 22 auf, und zwar im Rahmen des Spieles innerhalb des Gelenkes 16 bzw. des Bolzens 21.
  • Die Bewegung der Kurbelscheibe 13 wird weiterhin über das mit ihr verbundene Ritzel und das Zahnrad 23 auf die Welle 24 und damit auf die Riffelwalze 25 übertragen. Das zwischen der Riffelwalze 25 und dem federnden Anschlag 26 liegende Amorceband wird dabei von der auf dem Bolzen 28 befindlichen Amorcebandrolle abgerollt. Das Band läuft am Amboß 22 vorbei, und es werden durch den Schlagbolzen 20 die einzelnen Ladungen nacheinander zur Entzündung gebracht. Es wird damit der Eindruck eines Feuerstoßes aus einem Maschinengewehr erweckt. Beim Bewegen der Laufschiene 5 in Richtung des Pfeiles 29 ist durch den sich von der Trommel 11 abwickelnden Faden die Spiralfeder in der Trommel 11 gespannt wordgn. Beim Loslassen der Laufschiene 5 wird auf Grund der in der Trommel 11 befindlichen Spiralfeder die Trommel 11 zurückgedreht. Damit wickelt sich der Faden auf die Trommel 11 wieder auf und zieht die Laufschiene 5 in Richtung des Pfeiles 30 zurück. Hierbei gleitet das Rastenzahnrad 12 unter der Feder 14 der Kurbelscheibe 13 hinweg. Die Kurbelscheibe 13 wird also bei der Rückbewegung der Laufschiene 5 nicht bewegt.
  • An Stelle der Laufschiene 5 gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel kann auch eine Zahnstange Verwendung finden, die ohne Verwendung eines Fadens unmittelbar auf eine Welle mit Ritzel wirkt, die die Spillrolle 9 ersetzt. Es kann fernerhin an Stelle der Laufschiene - wie an sich bekannt - ein drehbares Zahnrad treten. Diese Mittel haben dieselbe Wirkung wie die Laufschiene 5.
  • In dem in den Fig. 5 bis 7 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel werden für gleichgestaltete Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 4 verwendet.
  • Das Spielzeugmaschinengewehr besteht wieder aus einem Rahmen 1, welcher zwei Seitenwände 2 und 3 hat. Die Seitenwände sind ebenfalls durch die Bolzen 4 zusammengehalten. Zwischen den Seitenwänden ist gleitbar eine Laufschiene 35 angeordnet. Die Laufschiene 35 hat einen Lappen 7, an dem der Kunststofffaden 8 vorgesehen ist, der über die Spillrolle 9 gelegt und an der Trommel 11 befestigt ist. In der Trommel 11 ist eine Rückdrehfeder 36 vorgesehen. Die Spillrolle 9 ist drehbar auf einer in den Seitenwänden 2, 3 gelagerten Welle 41 angeordnet und an einer Seite fest mit einer Hälfte einer Kupplung 37 verbunden. Die andere Hälfte der Kupplung 37 ist mit der Welle 41 verkeilt. Auf einem Ende der Welle 41 ist ferner ein Sperrzahnrad 39, auf dem anderen Ende die Riffelwalze 25 befestigt. Auf das Sperrzahnrad wirkt eine Sperrfeder 40.
  • Die Betätigungsvorrichtung besteht aus einer Anzahl auf bestimmten Abstand gestellte Nocken 46, die an der Laufschiene 35 befestigt sind. Mit diesen Nokken 46 steht ein auf einer Achse 49 drehbarer Mitnehmerhebel 47 im Eingriff. Auf der Achse 49 ist ferner drehbar eine Schlagbolzenscheibe 48 mit dem Schlagbolzen 20 angeordnet, der auf den Amboß 22 wirkt. Ein Ansatz 55 des Mitnehmerhebels 47 greift in eine im Winkelbereich etwa 220° die Achse 49 umfassende Ringnut 50, die in der Schlagbolzenscheibe 48 vorgesehen ist. Am Mitnehmerhebel 47 ist eine Zugfeder 51 befestigt, deren anderes Ende an der Schlagbolzenscheibe 48 angeschraubt ist. An der Schlagbolzenscheibe 48 ist ferner eine Feder 45 angebracht, deren anderes Ende an der Seitenwand 3 befestigt ist und die zum Zurückholen der Schlagbolzenscheibe 48 nach ihrer Verschwenkung dient.
  • Diese Betätigungsvorrichtung arbeitet wie folgt: Durch Verschieben der Laufschiene 35 in Richtung des Pfeiles 42 gleiten die Nocken 46 am Mitnehmerhebel 47 vorbei. Jeder Nocken 46 verschwenkt den Mitnehmerhebel 47 in Richtung des Pfeiles 52. Dabei wird der Schlagbolzen 20 vom Amboß abgehoben, da der Ansatz 55 des Mitnehmerhebels 47 sich gegen das eine Ende der Ringnut 50 anlegt und damit die Schlagbolzenscheibe 48 in Richtung des Pfeiles 52 verdreht. Erreicht der zur Wirkung gekommene Nokken 46 das Ende des Mitnehmerhebels 47, so gleitet der Mitnehmerhebe147 auf Grund der Wirkung der Feder 45 von dem Nocken 46 ab und kommt zwischen diesem und dem nächsten Nocken 46 zu liegen. Hierbei verdreht sich die Scheibe 48, und der Schlagbolzen 20 schlägt auf den Amboß 22 auf. Dieses wiederholt sich bei dem Vorbeigleiten an jedem einzelnen Nocken 46. Auf Grund der getriebemäßigen Verbindung der Laufschiene mit der Riffelwalze 25 wird das Amorceband dem Amboß zugeführt, da die Klauenkupplung 37 in dieser Richtung im Eingriff steht.
  • Die Drehgeschwindigkeit der Riffelwalze entspricht auf Grund des gewählten Übersetzungsverhältnisses den taktgemäßen Schlagbolzenschlägen. Das Zurückführen der Laufschiene in- Richtung des Pfeiles 44 erfolgt durch die gespannte Spiralfeder 36 in der gleichen Art wie oben beschrieben. Die Nocken 46 nehmen dabei den Mitnehmerhebe147 mit und schwenken ihn entgegen der Richtung des Pfeiles 52 um etwa 90°. Es wird mithin bei der Rückbewegung der Laufschiene 35 der Schlagbolzen 20 nicht betätigt. Bei dieser Bewegungsrichtung dreht sich die Spillrolle 9 entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles 43. Die Welle 41 wird durch die mit dem Sperrzahnrad 39 im Eingriff stehende Feder 40 festgehalten. Der an der Spillrolle 9 befestigte Teil der Kupplung 37 gleitet über den an der Welle 41 befestigten anderen Kupplungsteil. Die Riffelwalze 25 bleibt also unbeweglich. Bei der Umkehrung der Bewegung der Laufschiene 35 von der Pfeilrichtung 44 in die Pfeilrichtung 42 legt sich auf Grund der Wirkung der Feder 51 der Mitnehmerhebel 47 zwischen zwei Nocken 46 und wird herumgeschwenkt, bis der Ansatz 55 des Mitnehmerhebels 47 wieder zur Anlage an das Ende der Ringnut 50 kommt. Damit wird wiederum die Schlagbolzenscheibe 48 verschwenkt. Dann beginnt ein gleiches Spiel wie oben beschrieben.
  • In allen Fällen hat der Schlagbolzen vorteilhafterweise eine Breite, die dem Abstand zweier Zündladungen des Amorcestreifens entspricht, so daß auch bei unregelmäßiger Arbeit der Riffelwalze jeweils mindestens eine Zündladung mittels eines oder mehrerer Schläge zur Detonation gebracht wird.
  • Weiterhin kann die Laufschiene35 durch eine entsprechend ausgebildete Scheibe oder Walze ersetzt werden, die gedreht wird. Die Wirkung ist dieselbe wie bei der Stange.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spielzeugwaffe, bei der ein Teil der Waffe, an einem Körperteil des Benutzers anliegend, relativ zu einem anderen von Hand gegen den Körper geführten. Teil bewegbar ist und bei der Bewegung eine Betätigungsvorrichtung antreibt, die einen Schlagbolzen und eine mit diesem gekuppelte Transportvorrichtung für das Amorceband so bewegt, daß jeder Zyklus des Schlagbolzens jeweils ein Zündplättchen zur Entzündung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (z. B. 5 bzw. 35) derart ausgebildet bzw. angeordnet ist, daß beim Antrieb eine an sich bekannte einsinnige Relativbewegung des bewegbaren Antriebsgliedes gegenüber den festen Geräteteilen (z. B. Gehäuse 1) entsteht, wobei diese Relativbewegung zum mehrfachen aufeinanderfolgenden Betätigen des Schlagbolzens (20) und Transport des Amorcebandes ausgenutzt ist, was über Zwischenglieder geschieht, die ein Spill (9) bzw. eine Seiltrommel (11) enthalten, welches bzw. welche durch ein beim Bewegen des Antriebsgliedes (5 bzw. 35) mitbewegtes gespanntes Seil (8) gedreht wird.
  2. 2. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spillseil (8) mit seinem einen Ende an einer Laufschiene (5 bzw. 35) bzw. an einem Ansatz (7) der Laufschiene, mit seinem anderen Ende am Umfang einer mit Rückdrehfeder (z. B. 36) versehenen Trommel (11) befestigt ist, derart, daß es unter elastischer Spannung steht und beim Eindrücken der Laufschiene (5) in das Gehäuse (1) das Spill (9) antreibt, wobei die Rückdrehfeder der Trommel (11) gespannt wird.
  3. 3. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spillseil (8) in bekannter Weise aus Kunststoffäden von hoher Zerreißfestigkeit hergestellt ist.
  4. 4. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsvorrichtung für den Schlagbolzen (20) und für die Transportvorrichtung (25) für das Amorceband ein Kurbelgetriebe (13, 14a, 15) vorgesehen ist, an dessen Kreuzkopf (15) der Schlagbolzen (20) befestigt ist.
  5. 5. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (20) mit etwas Spiel am Kreuzkopf (15) sitzt bzw. der Schlagbolzen (20) einschließlich des Kreuzkopfes (15) mit etwas Spiel an der Kurbelstange (14a) des Kurbeltriebes sitzt, und zwar derart, daß der Schlagbolzen (20) in seiner Endlage beim Amboß (22) im Rahmen des Spieles an diesem fest anliegen kann, oder einen Abstand hat, der mindestens der einfachen Dicke des Amorcestreifens entspricht.
  6. 6. Spielzeugwaffe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen mittels eines seitlich schwenkbaren Hebels (19) am Kreuzkopf (15) angelenkt ist, so daß sich seine Schlagfläche durch seitliche Schwenkung der Amboßfläche (22) anpassen kann.
  7. 7. Spielzeugwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schlagbolzen (20) und der relativ zum Gehäuse (1) der Spielzeugwaffe geführten Laufschiene (5 bzw. 35) eine Freilaufkupplung (12,14) vorgesehen ist, durch welche die Verbindung zum Schlagbolzen (20) nur beim Betätigen des Antriebsgliedes (Laufschiene 5) in der einen Richtung (29) hergestellt ist, während die Verbindung beim Betätigen in der anderen Richtung (30) unterbrochen ist. B. Spielzeugwaffe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kupplung eine als Sperrklinke wirkende Blattfeder (14) mit einem Klinkenzahnrad (12) im Eingriff steht, das auf der Achse des Spills (9) befestigt ist, wobei die; Blattfeder (14) an der Kurbelscheibe (13) des Kurbelgetriebes derart befestigt ist, daß das Spill (9) bei Drehung in der einen. Richtung über das Klinkenzahnrad (12) sowie die Feder (14) das Kurbelgetriebe mitnimmt, bei Drehung in der anderen Richtung dagegen nicht mitnimmt. 9. Spielzeugwaffe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung für das Amorceband eine von der Betätigungsvorrichtung (13-15) angetriebene Förderrolle bzw. Riffelwalze (25) enthält, die das Amorceband gegen ein Widerlager (26) drückt und bei ihrer Drehung lern Amboß (22) zuführt. 10. Spielzeugwaffe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (26) unter Druck einer Feder (27) an der Förderrolle (25) anliegt. 11. Spielzeugwaffe nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (26) eine oder mehrere frei drehbare oder angetriebene Rollen hat, die das Amorceban:d auf die Förderrolle (25) drückt bzw. drücken. 12. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (20) am Umfang einer drehbaren Scheibe (48) derart angeordnet ist, d.aß der Schlagbolzen (20) bei jeder in gleichem Sinn wirkenden Drehung der Scheibe auf das Amc.rcaband auftrifft und nach dem Auftreffen durch die Bewegung der Scheibe wieder abgehoben wird. 13. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Antriebsvorrichtung dienende, in Längsrichtung hin- und herbewegbare Laufschiene (35), die in. bekannter Weise mittels Anschlages (46) den federbetätigten, an der drehbaren Scheibe (48) befindlichen Schlagbolzen (20) verschwenkt und zum Entzünden; der Zündplättchen auf dem Amorceband freigibt, mehrere Anschläge (46) in Abständen hat. 14. Spielzeugwaffe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufkupplung zum Betätigen des Schlagbolzens (20) nur beim Eindrücken (Bewegungsrichtung 42) der Laufschiene (35) in der Art ausgebildet ist, daß die drehbare, mit einer Rückholfeder (45) versehene Schlagbolzenscheibe (48) konzentrisch zur Achse (49) eine etwa halbkreisförmige Nut (50) hat und daß drehbar auf der Achse (49) der Scheibe (48) ein zum Zusammenwirken mit den Anschlägen (46) bestimmter Mitnehmerhebel (47) vorgesehen ist, der einen in die Nut (50) eingreifenden Ansatz (55) trägt, der durch Zug einer Feder (51) am in Abheberichtung des Schlagbolzens (20) liegenden Ende der Nut (50) während der Antriebsbewegung der Laufschiene (35) anliegt, während er bei Rückbewegung (Richtung 44) der Laufschiene durch die Anschläge (46) in den freien. Raum der Nut (50) zurückgeführt wird (Fig. 7). 15. Spielzeugwaffe nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Transportvorrichtung (Riffelwalze 25) für das Amorceband über eine Freilaufkupplung (37, 39, 40) an die Laufschiene (35) angekuppelt ist. 16. Abwandlung der Spielzeugwaffe nach Anspruch 13, dadurch, gekennzeichnet, daß an Stelle der Laufschiene (35) eine nach einer Richtung zu drehende Scheibe mit Anschlägen oder ein Rad mit Anschlägen vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 620 285, 705 258; britische Patentschrift Nr. 137 982; USA.-Patentschriften Nr. 1980 290, 2 478 567, 2 643 476, 2 684 554.
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