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DE1077170B - Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Wellen, insbesondere fuer die Antriebsspindeln zweier gegenlaeufig anstellbarer Walzen von Walzwerken - Google Patents

Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Wellen, insbesondere fuer die Antriebsspindeln zweier gegenlaeufig anstellbarer Walzen von Walzwerken

Info

Publication number
DE1077170B
DE1077170B DED29285A DED0029285A DE1077170B DE 1077170 B DE1077170 B DE 1077170B DE D29285 A DED29285 A DE D29285A DE D0029285 A DED0029285 A DE D0029285A DE 1077170 B DE1077170 B DE 1077170B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
traction means
armed lever
shafts
armed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED29285A
Other languages
English (en)
Inventor
Joern Moslener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED29285A priority Critical patent/DE1077170B/de
Publication of DE1077170B publication Critical patent/DE1077170B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/14Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills
    • B21B35/148Spindle carriers or balancers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

  • Gewichtsausgleichsvorrichtung für Wellen, insbesondere für die Antriebsspindeln zweier gegenläufig anstellbarer Walzen von Walzwerken Die Erfindung betrifft eine Gewichtsausgleichsvorrichtung für Wellen, insbesondere für die Antriebsspindeln zweier gegenläufig anstellbarer Walzen von Breitflansch-Trägerwalzwerken.
  • Für den Gewichtsausgleich von Wellen ist es bekannt, einen Doppelhebel vorzusehen, auf dessen einem Arm ;sich die Welle abstützt und auf dessen anderem Arm eine Rolle angeordnet ist, über die ein Zugmittel geführt ist, das mit seinem einen Ende an einem Festpunkt befestigt und an seinem anderen Ende mit einem Gegengewicht belastet ist.
  • Es ist ferner bei einer Vorrichtung, die insbesondere dem Gewichtsausgleich der Antriebsspindeln zweier gegenläufig anstellbarer Walzen von Breitflansch-Trägerwalzwerken dient, bekannt, das Zugmittel, z. B. ein Seil, über an den Hebelarmen zweier gleichartiger Hebel gelagerte Rollen zu führen und eine zusätzliche Umlenkrolle für das an seinem freien Ende festgelegte Zugmittel vorzusehen. Außer dem geringeren baulichen Aufwand hat diese Anordnung noch den Vorteil, daß den Gewichtsausgleich herbeiführende Mittel, beispielsweise ein Gegengewicht, bei der Verlagerung der Hebel keine Bewegungen ausführt, so daß auch ein besonderer Senkschacht für das Gegengewicht eingespart wird. Trotz dieser Vorteile stören bei dieser Vorrichtung noch das Gegengewicht und die Umlenkrolle, die - abgesehen von ihrem baulichen Aufwand - durch ihren Raumbedarf den Zugang zum Gerüst, z. B. bei Reparaturen, noch stark behindern. Zwar kann das auch gewichtsmäßig erheb=-liche Gegengewicht durch eine Feder oder einen druckmittelbeaufschlagten Kolben ersetzt werden. Aber auch diese Mittel benötigen Platz, und durch das die Umlenkrolle umschlingende Seil wird der Zugang zum Walzgerüst noch zusätzlich behindert.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Vorrichtung zu entwickeln, die mit geringem baulichem Aufwand den Gewichtsausgleich für zwei Wellen unter Vermeidung solcher Mittel herbeiführt, die den Zugang zum Walzgerüst behindern.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, eine der Antriebsspindeln auf dem kurzen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels und die andere Antriebsspindel auf einem einarmigen Hebel zu lagern, dessen freies Ende mittels eines Zugmittels mit dem langen Hebelarm des zweiarmigen Hebels zu verbinden und das Übersetzungsverhältnis der Hebelarme des einen Hebels gleich dem des anderen zu wählen. Durch eine solche Anordnung wird auf einfache Weise eine Gewiehtsausgleichsvorriehtung geschaffen, bei der jede Spindel den Gewichtsausgleich bzw. das Gegengewicht für die andere Spindel bildet und beim Heben bzw. Senken einer der beiden Antriebsspindeln die andere um das gleiche Maß in entgegengesetzter Richtung verschoben wird, wenn bei der Verwendung eines ein- und eines zweiarmigen Hebels gleiche Übersetzungsverhältnisse der Hebelarme geschaffen sind.
  • Für Montage und Ausbau der Walzen, bzw. Antriebsspindeln ist es zweckmäßig, die obere Antriebsspindel, auf einem zweiarmigen und die untere Antriebsspindel auf einem einarmigen Hebel zu lagern. Die freien Enden beider Hebel, die gleiche Übersetzungsverhältnisse aufweisen, sind miteinander mittels einer Zugstange od. dgl. verbunden. Da durch diese Verbindung beim Heben und Senken, z. B. der oberen Antriebsspindel, der lange Hebelarm des oberen Hebels den unteren Hebelarm mitnimmt, wird die untere Spindel in entgegengesetzter Richtung bewegt, und zwar durch das bei beiden Hebeln herrschende gleiche Übersetzungsverhältnis um ein gleiches Höhenmaß.
  • Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die gesamte wirksame Länge des zweiarmigen Hebels gleich der halben wirksamen Länge des einarmigen Hebels. In diesem Falle liegen die Angriffspunkte des Zugmittels an den freien Hebelenden senkrecht zueinander, so daß das Zugmittel eine vertikale Lage erhält. Natürlich können auch andere Längenverhältnisse der beiden Hebel zueinander zweckdienliche Anordnungen ergeben.
  • An Stelle einer Zugstange können entsprechend weiteren Merkmalen der Erfindung eine vorgespannte Feder, ein Seil oder Band als Zugmittel dienen. Das Seil bzw. Band wird dann über Rollen an den freien Hebelarmen beider Hebel geführt und ist an den beiden Seil- oder Bandenden angeschlagen oder auch - was vorzuziehen wäre - endlos ausgebildet. Um die Höhenlage der Wellen bzw. Antriebsspindeln unabhängig voneinander justieren zu können; ist die Länge des Zugrnittels veränderbar, z. B. durch Einschalten eines Spannschlosses.
  • Die Übertragung der Erschütterungen und Stöße einer Spindel auf die andere Spindel wird vermieden oder zumindest abgeschwächt, wenn ein stoßdämpfendes Mittel, z. B. eine vorgespannte Zugfeder in die Verbindung der freien Hebelenden eingeschaltet ist.
  • In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung mit verschiedener Ausbildung des Zugmittels schematisch dargestellt.
  • Die obere Antriebsspindel 1 ist auf dem kurzen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels 3 und die Antriebsspindel 2 auf einem einarmigen Hebel 18 gelagert. Beide Hebel haben das gleiche Mersetzungsverhältnis, beispielsweise 2:1 in den Fig. 1 bis 4, so daß sich die Spindelgewichte einander ausgleichen, sobald die freien Enden 3 a und 18a durch eine Zugstange 21 (Fig. 1) oder eine vorgespannte Feder 22 (Fig. 2) miteinander verbunden sind. Die Länge des zweiarmigen Hebels 3 beträgt die Hälfte der Länge des einarmigen Hebels 18, damit die Hebelenden 3 a und 18 ca und somit auch das Zugmittel 21, 22 auf einer Vertikalen liegen. Wie die strichpunktierten Linien in Fig. l andeuten, wird beim Heben der oberen Spindel 1 die untere Spindel 2 um den gleichen Höhenunterschied gesenkt. Das Zugmittel ist mit einem Spannschloß 10 versehen, um es in beschränktem Umfang längenveränderbar zu machen, damit die Vorrichtung justierbar ist und eine eventuelle Dehnung des Zugmittels ausgeglichen werden kann. Die Zugstange 21 kann noch mit einem stoßdämpfenden Glied versehen werden.
  • In den Fig. 3 und 4 sind Rollen 14, 15 an den freien Enden 3 a, 18 a der Hebel 3, 18 angeordnet, über die ein als Zugmittel dienendes Seil oder Band 5 geführt ist. Die Enden des Seiles bzw. Bandes können fest angeschlagen sein (Fig. 3) oder mittels eines Seilschlosses miteinander verbunden werden, so daß ein endloses Seil oder Band entsteht (Fig. 4). Ebenso wie die Zugstange 21 kann auch das Seil 5 mit einem stoßdämpfenden Glied 7 und einem Spannschloß 10 versehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gewichtsausgleichsvorrichtung für Wellen, insbesondere für auf Hebeln gelagerte Antriebsspindeln zweier gegenläufig anstellbarer Walzen von Walzwerken, bei der das den Gewichtsausgleich herbeiführende Mittel an den freien Enden der Hebel angreift, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Spindeln auf dem kurzen Hebelarm eines zweiarmigen Hebels und die andere Spindel auf einem einarmigen Hebel gelagert, das freie Ende des einarmigen Hebels mittels eines Zugmittels mit dem langen Hebelarm des Doppelhebels verbunden und das Übersetzungsverhältnis der Hebelarme des einen Hebels gleich dem des anderen Hebels ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte wirksame Länge des zweiarmigen Hebels gleich der halben wirksamen Länge des einarmigen Hebels ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel durch eine Zugstange gebildet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel durch eine vorgespannte Zugfeder gebildet wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel durch ein über an den freien Hebelenden beider Hebel angeordnete Rollen geführtes endloses oder an beiden Seilenden angeschlagenes Seil oder Band gebildet wird.
  6. 6. Vorrichtung zach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel längenveränderbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in das Zugmittel ein stoßdämpfendes Glied, z. B, eine vorgespannte Feder od. dgl., eingeschaltet ist. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1048 854.
DED29285A 1958-11-04 1958-11-04 Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Wellen, insbesondere fuer die Antriebsspindeln zweier gegenlaeufig anstellbarer Walzen von Walzwerken Pending DE1077170B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996033823A1 (de) * 1995-04-25 1996-10-31 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh Walzgerüst

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048854B (de) 1957-12-13 1959-01-22 Demag Ag Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Wellen, insbesondere fuer zwei gegenlaeufig anstellbare Antriebsspindeln der Walzen von Walzwerken

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WO1996033823A1 (de) * 1995-04-25 1996-10-31 Voest-Alpine Industrieanlagenbau Gmbh Walzgerüst
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