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DE1077009B - Futter fuer mit Drahtseilen zusammenarbeitende Seilscheiben, insbesondere Treibscheiben - Google Patents

Futter fuer mit Drahtseilen zusammenarbeitende Seilscheiben, insbesondere Treibscheiben

Info

Publication number
DE1077009B
DE1077009B DEB44966A DEB0044966A DE1077009B DE 1077009 B DE1077009 B DE 1077009B DE B44966 A DEB44966 A DE B44966A DE B0044966 A DEB0044966 A DE B0044966A DE 1077009 B DE1077009 B DE 1077009B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
plastic
lining
inserts
segment halves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB44966A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Beckmann
Herbert Noelle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Becorit Ges Wilhelm Beckmann &
Original Assignee
Becorit Ges Wilhelm Beckmann &
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Becorit Ges Wilhelm Beckmann & filed Critical Becorit Ges Wilhelm Beckmann &
Publication of DE1077009B publication Critical patent/DE1077009B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B15/00Main component parts of mining-hoist winding devices
    • B66B15/02Rope or cable carriers
    • B66B15/04Friction sheaves; "Koepe" pulleys

Landscapes

  • Pulleys (AREA)

Description

  • Futter für mit Drahtseilen zusammenarbeitende Seilscheiben, insbesondere Treibscheiben Für die Fütterung von mit Drahtseilen zusammenarbeitenden Seilscheiben, insbesondere Treibscheiben. ist eine Reihe von Vorschlägen bekannt, um einerseits eine ausreichende Mitnahmefähigkeit des Drahtseiles zu gewährleisten und andererseits den betriebsbedingten Verschleiß so gering wie möglich zu halten. Während früher als Werkstoff für solche Futter - neben anderen Werkstoffen - vorzugsweise das wegen seiner guten Reibeigenschaften bekannte Aluminium oder Aluminiumlegierungen benutzt wurden, ist man in neuerer Zeit zur Verwendung von Kunststoffen, insbesondere thermoplastischen Kunststoffen auf der Basis von Polyvinylchlorid, übergegangen, sowie zu Kombinationen aus solchen Kunststoffen mit anderen bekannten Futterwerkstoffen, wie Aluminium, Aluminiumlegierungen od. dgl.
  • So hat man bereits ein Treib- und Seilscheibenfutter vorgeschlagen, welches aus in Umfangsrichtung der Scheibe hintereinandergeschalteten Futtersegmenten besteht, die in eine am Scheibenumfang vorgesehene Nut eingelegt sind. Die Futtersegmente bestehen aus nach einer im spitzen Winkel zur Scheibenebene verlaufenden Schnittebene geteilten keilförmigen Hälften. Die Gesamtprofilbreite der Segmenthälften ist hierbei etwas größer bemessen als die lichte Breite der Scheibennut, so daß die keilförmig ausgebildeten Segmenthälften gegeneinander verkeilt sowie gegenüber der Scheibennut verspannt werden können. Die keilförmigen Futtersegmenthälften bestehen im wesentlichen aus in Umfangsrichtung der Seilscheibe angeordneten, miteinander verklebten Plättchen aus einem thermoplastischen Kunststoff auf der Grundlage von Polyvinylchlorid, während der äußere Randbereich der Segmenthälften aus Holz oder einem Gußmaterial gebildet ist. Da die Futtersegmente zum überwiegenden Teil aus verhältnismäßig teurem Kunststoff bestehen und außerdem in umständlicher Weise aus einer größeren Anzahl von Kunststoffplättchen zusammengeklebt werden müssen, besitzen sie den Nachteil hoher Material- und Herstellungskosten. Da sie überdies im gesamten Einwirkungsbereich des Seiles ausschließlich aus Kunststoff bestehen, erleiden sie durch die Walkarbeit des Seiles eine verhältnismäßig starke Verformung, die eine hohe innere Erwärmung des Kunststoffes zur Folge hat und unter Umständen zu einer Erweichung desselben und einer Aufhebung seiner Tragfähigkeit füh- ren kann. Eine Wärmeableitung von dem einer ständigen Walkarbeit und damit einer starken inneren Erwärmung unterliegenden Kunststoffmittelteil der Futtersegmente auf deren Seitenteile bzw. die Seilscheibennut tritt dabei nur in sehr begrenztem Umfange ein, da der vom Seil beanspruchte Mittelteil der Ausfütterung auf beiden Seiten in schlecht wärmeleitende Werkstoffe, z. B. Kunststoff und Holz, eingebettet ist, so daß es leicht zu Wärmestauungen und einer unzulässigen Erweichung der Ausfütterung im Bereich der Seillaufrille kommt.
  • Um diese Nachteile zu verrneiden, gehen ältere, nicht zum Stande der Technik gehörende Vorschläge des Erfinders dahin, Seil- und Treibscheibenausfütterungen aus in radialer Richtung angeordneten Scheiben auszubilden, welche in wechselnder Folge aus nachgiebigem, insbesondere thermoplastischemKunststoff einerseits und anderen Fütterungswerkstoffen, beispielsweise Aluminium, andererseits bestehen. Durch eine derartige Ausbildung des Futters wird erreicht, daß sich die Walkarbeit des Seiles infolge der Stützwirkung der insbesondere aus Aluminium bestehenden Scheiben nicht mehr unmittelbar auf die nachgiebigeren Scheiben aus Kunststoff auswirken kann, so daß eine zu hohe innere Erwärmung des Kunststoffbestandteils oder gar eine unzulässige Erweichung desselben mit Sicherheit vermieden wird. Futter dieser Art haben sich im Einsatz bewährt. Ein Nachteil liegt indessen darin, daß auch solche, aus in wechselnder Folge hintereinandergeschalteten Scheiben verschiedener Werkstoffe zusammengesetzte Futtersegmente wegen des auch bei ihnen verhältnismäßig hohen Anteils teurer Kunststoffe kostspielig und in der Herstellung umständlich sind. Aus diesem Grund sind Futter der vorstehend beschriebenen Art in der Regele auf solche Einsatzfälle beschränkt, in denen besonders hohe Anforderungen -an den Reibwert und den Verschleißwiderstand gestellt werden müssen bzw. bei denen mit größerer Wärmeeinwirkung - gegebenenfalls von außen - gerechnet werden muß.
  • Bei einer anderen, aus im spitzen Winkel zur Scheibenebene geteilten Segmenthälften bestehenden Treib- und Seilscheibenausfütterung hat man vorgeschlagen, in den aus Leichtmetall bestehenden keilförmigen Segmenthälften Ausnehmungen zur Aufnahme von Einlagen aus Kunststoff mit hohem Reibwert und/oder hoher Verschleißfestigkeit vorzusehen. Die Ausnehmungen sind hierbei im mittleren Breitenbereich der keilförrnigen Segmenthälften vorgesehen und erstrecken sich, von deren breiterer Stirnseite beginnend, etwa bis zu ihrer Längsmitte parallel zu der der Scheibennut zugekehrten Außenwand der Segmente.
  • Diese Anordnung führt zwar zu einer gewissen Verringerung des Kunststoffanteils gegenüber dem Leichtmetallanteil der Futtersegmente, jedoch sind die gegenüber dem Leichtmetall relativ teureren Kunststoffeinlagen mit dem bei weitem überwiegenden Teil ihres Querschnittes außerhalb der Seilrille angeordnet, d. h. in einem Bereich, in dem die gegenüber dem Leichtmetall besseren Reibungs- und Verschleißeigenschaften des Kunststoffes in keiner Weise nutzbar gemacht werden. Vielmehr besteht die Oberfläche der Seillaufrille bei dieser bekannten Ausfütterang im wesentlichen aus Leichtmetall, so daß trotz der Verwendung von relativ kostspieligen Kunststoffeinlagen keine nennenswerte Verbesserung der Mitnahrnefähigkeit bzw. Verschleißfestigkeit des Futters erreicht wird. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Treib- bzw. Seilscheibenausfütterung besteht darin, daß die Kunststoffeinlagen praktisch nur durch Ausgießen in die Ausnehmungen der Futtersegmente eingebracht werden können, was die Herstellung erschwert sowie ein Auswechseln oder Erneuern der Kunststoffeinlagen praktisch ausschließt.
  • Die Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe lor - gestellt, die vorstehend behandelten bekannten Seil und Treibscheibenfutter dahingehend zu verbessern, daß unter Verwendung möglichst geringer Kunststoffmengen eine optimale Ausnutzung ihrer gegenüber Leichtmetall besseren Reibungs- und/oder Verschleißeigenschaften erreicht wird, so daß derartige Futter auch in solchen Fällen verwendet werden können, in denen mit Kunststoff kombinierte Leichtmetallfutter bisher infolge der relativ hohen Kosten der Kunststoffe nicht in Frage kamen. Zur Lösung dieserAufgabe geht die Erfindung von den vorstehend behandelten, mit Ausnehmungen zur Aufnahme von Kunststoffeinlagen versehenen, aus keilförmigen Segmenthälften bestehenden Ausfütterungen aus und kennzeichnet sich dadurch, daß die Ausnehmungen im Bereich der einandner zugekehrten Schnittflächen der Segmenthälften vorgesehen sowie etwa parallel zu ihrer Schnittebene angeordnet sind.
  • Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß im Gegensatz zu der vorstehend behandelten bekannten Ausfütterung die Kunststoffeinlagen fast ausschließlich im Bereich der Seillaufrille angeordnet sind, so daß sich bei Verwendung wesentlich geringerer Kunststoffmengen eine bestmögliche Ausnutzung ihrer guten Reibungs- und/oder Verschleißeigenschaften erreichen läßt. Bei der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Anordnung und Ausbildung der Ausnehmungen können sich die im wesentlichen spitzwinklig zur Seillaufrichtung angeordneten Kunststoffeinlagen trotz ihrer verhältnismäßig kleinen, insbesondere in der Breite ge.messenen Abmessungen mit nahezu ihrer gesamten Oberfläche auf das Seil auswirken, so daß infolge des gegenüber demWerkstoff der Futtersegmente höheren Reibungskoeffizienten des Kunststoffes die Mitnahmefähigkeit erheblich verbessert und zufolge der größeren Verschleißfestigkeit des Kunststoffes die Lebensdauer der Ausfütterung wesentlich vergrößert wird.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Futters besteht darin, daß es ohne weiteres möglich ist, in die Ausnehmungen der Futtersegmente vorgeformte feste Kunststoffeinlagen einzusetzen, die im Bedarfsfalle auf einfache Weise erneuert oder aber gegen Einlagen mit anderen Reibungs- und/oder Verschleißeigenschaften ausgewechselt werden können. Demgegenüber ist bei der bekannten, mit Kunststoffeinlagen versehenen Ausfütterung ein Auswechseln oder Erneuern der eingegossenen Kunststoffeinlagen praktisch ausgeschlossen.
  • Infolge der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Anordnung der Kunststoffeinlagen sind die nicht aus Kunststoff bestehenden Teile der Futtersegmente nur einem sehr geringen Verschleiß ausgesetzt, während andererseits sichergestellt ist, daß weder eine Beeinträchtigung des nachgiebigen Kunststoffbestandteils durch die Walkarbeit des Seiles erfolgt, die von innen her zu einer zu starken Erwärmung des Kunststoffes führen könnte, noch eine zu hohe Erwärmung des Kunststoffbestandteils durch andere Einflüsse eintritt, da die Einbettung der nur geringe Abmessungen besitzenden Kunststoffeinlagen in die insbesondere aus Leichtmetall bestehenden Segmente zu einer schnellen Wärmeableitung führt.
  • Die nach mindestens einer im spitzen Winkel zur Urnfangsrichtung verlaufenden Schnittebene geteilten Segmenthälften werden nach ihrem in Umfangsrichtung versetzten Einbringen in die Scheibennut auf den schrägen Flächen gleitend nebeneinander in Stellung gebracht, wobei die gegenüber der lichten Breite der Scheibennut größere Gesamtprofilbreite der Segmenthälften in bekannter Weise bewirkt, daß in Arbeitsstellung der Segmenthälften an den Stoßstellen abwechselnd auf der einen oder anderen Seite Spalte zwischen den an einander zugekehrten Stirnflächen aufeinanderfolgender Seginente entstehen. Bei dieser Anordnung sind im eingebauten Zustand der Segmenthälften die Kunststoffeinlagen in Seillaufrichtung längs der Schnittebene um ein geringes Maß seitlich zueinander versetzt, sofern die Kunststoffeinlagen bzw. die diese aufnehmenden Ausnehmungen bei beiden Segmenthälften in gleicher Weise ausgebildet sind, was sich aus Gründen einer vereinfachten Herstellung empfiehlt. Die versetzte Anordnung der Kunststoffeinlagen hat hierbei gleichzeitig den Vorteil, daß das Drahtseil ohne Vergrößerung des Aufwandes an Kunststoff auf einem größeren Längenbereich der Futtersegmente mit dem Kunststoffbestandteil in Berührung steht.
  • Als Werkstoff für die Futtersegmente kommen vorzugsweise Aluminium oder Aluminiumlegierungen in Frage, während die Kunststoffeinlagen zweckmäßig aus thermoplastischen Kunststoffen auf der Basis von Polyvinylehlorid oder aus anderen geeigneten Kunststoffen mit hohem Reibwert und/oder hoher Verschleißfestigkeit bestehen. Aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen bestehende Futtersegmente, auch in Kombination mit thermoplastischen Kunststoffen auf der Basis von Polyvinylehlorid, sind an sich bekannt.
  • Für die Aufnahme der festen Kunststoffeinlagen können in den Futtersegmenten taschenförmige Ausnehmungen vorgesehen werden. Eine besonders vorteilhafte Lösung ergibt sich jedoch dadurch, daß die in den Segmenthälften vorgesehenen Ausnehmungen zur Schnittfläche hin offen sind. Bei diesere Anordnung wird die zwischen den Segmenthälften wirksame Reibung durch den hohen Reibungskoeffizienten der Kunststoffeinlagen erheblich vergrößert. Die Futtersegmente werden hierdurch nach ihrem Verspannen zuverlässig in ihrer Lage festgehalten, so daß auch bei möglicherweise auftretenden schlagartigen Beanspruchungen oder einem Rutschen des Seiles eine Relativverschiebung der Segmenthälften mit Sicherheit vermieden wird. Ferner besteht bei dieser Anordnung der Kunststoffeinlagen die Möglichkeit, diese in ihrer Breite etwas stärker zu bemessen als die Breite der Ausnehmungen, so daß sie beim Eintreiben der Futtersegmente elastisch zusammengepreßt werden und infolge ihrer federnden Wirkung eine besonders sichere Verklemmung der Futtersegmente zwischen den Seitenwandungen der Scheibennut bewirken. Ein seitliches Herausdrücken der Kunststoffeinlagen unter dem Seildruck braucht hierbei nicht befürchtet zu werden, weil die Einlagen gegen die Schnittfläche der benachbarten Segmenthälften abgestützt sind.
  • Urn bei der vorzugsweise auswechselbaren Lagerung der Kunststoffeinlagen in den Ausnehmungen der Segmenthälften ein selbständiges Lösen - beispielsweise infolge Fliehkraftwirkung - zu verhindern, sind die Ausnehmungen bzw. die Einlagen zweckmäßig in der Schnittebene in radialer Richtung zur Scheibennabe hin in an sich bekannter Weise keilförmig verbreitert. Dabei kann es ferner vorteilhaft sein, die etwa parallel zur Schnittebene verlaufenden, zur Schnittfläche hin offenen Ausnehrnungen der Segmenthälften zur lösbaren Befestigung entsprechend geformter Kunststoffeinlagen in der Draufsicht schwalbenschwanzförmig auszubilden. Hierdurch wird auch ein seitliches Herausrutschen der Einlagen - beispielsweise während des Einbauens - verhindert.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Treibscheibe in schematischer Ansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Scheibennut, Fig. 3 die Draufsicht auf hintereinandergeschaltete, geteilteFuttersegmente nach dein Einbau in dieTreibscheibennut, Fig. 4 eine Segmenthälfte in perspektivischer Ansicht und Fig. 5 eine Segmenthälfte in Seitenansicht.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt, ist in die Nut 1 des Scheibenkranzes 2 eine Anzahl Futtersegmente 3 eingesetzt. Von einem Schlußstück 4, welches in Umfangslänge kürzer ist als die übrigen Futtersegmente, wird die Fütterung in ihrer Lage gehalten. Mit 5 ist das Drahtseil bezeichnet.
  • Wie aus Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, besteht jedes Futtersegnient 3 aus zwei Teilen 3a, 3b. Die Teilungsebene der Segmenthälften liegt hierbei in einem spitzen Winkel zur Scheibenebene, so daß sich diese Teile beim Gegeneinanderschieben in der Nut 1 verspannen bzw. einklemmen. Da die Gesamtbreite beider Segmenthälften etwas größer ist als die lichte Breite der Nut 1, wird beim Einbau der Futtersegmente abwechselnd auf beiden Seiten ein kleiner Spalt x bzw. x, gebildet. Das in Fig. 3 nicht dargestellte Schlußstück kann in bekannter Weise derart verankert werden, daß ein selbständiges Lösen ausgeschlossen ist. Wie aus Fig. 3 zu entnehmen ist, sind im Bereich der Schnittfläche der Segmenthälften 3 a bzw. 3 b zur Schnittfläche hin offene, parallel zu dieser verlaufende schmale Ausnehmungen 6 vorgesehen, in denen feste Einlagen aus einem thermoplastischen Kunststoff auf der Basis von Polyvinylchlorid auswechselbar gelagert sind. Wie aus Fig, 5 ersichtlich, sind die Ausnehmungen 6 bzw. die Kunststoffeinlagen 7 in der Ebene der Schnittfläche in radialer Richtung zur Scheibennabe 8 hin keilförmig verbreitert. Der Fig. 3 ist ferner zu entnehmen, daß die Ausnehmungen in der Draufsicht schwalbenschwanzförrnig ausgebildet sind, so daß die entsprechend geformten Kunststoffeinlagen 7 fest in den Ausnehmungen verankert werden können.
  • Bezogen auf die Länge der Schnittfläche der Futtersegmente, erstrecken sich die Ausnehmungen bzw. Kunststoffeinlagen etwa auf zwei Drittel der Länge der Schnittfläche, während die Breite der Kunststoffeinlagen zweier benachbarter Segmenthälften insgesamt etwa gleich der Breite der Seillaufrille bemessen sind. Selbstverständlich können gegenüber den vorstehenden Bemessungsangaben auch Abänderungen vorgenommen werden, jedoch ist es wichtig, solche Abmessungen für die Kunststoffbestandteile einzuhalten, daß in Seillaufrichtung in jedem Falle eine wechselnde Folge von Kunststoff einerseits und weniger nachgiebigem Werkstoff, beispielsweise Aluminium oder Aluminiumlegierungen andererseits, aufrechterhalten bleibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Futter für mit Drahtseilen zusammenarbeitende Seilscheiben, insbesondere Treibscheiben, das aus in Umfangsrichtung der Scheibe hintereinandergeschalteten, in eine Nut am Scheibenumfang eingelegten Futtersegmenten gebildet ist, welche aus nach einer im spitzen Winkel zur Scheibenebene verlaufenden Schnittebene zerlegten keilförmigen Hälften bestehen, deren Gesamtprofilbreite etwas größer bemessen ist als die lichte Breite der Scheibennut, und welche mit Ausnehmungen zur Aufnahme von Einlagen aus Kunststoff mit hohem Reibwert und/oder hoher Verschleißfestigkeit versehen sind, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Ausnehmungen (6) im Bereich der einander zugekehrten Schnittflächen der Segmenthälften (3 a, 3 b) vorgesehen sowie etwa parallel zu ihrer Schnittebene angeordnet sind.
  2. 2. Futter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Segmenthälften (3 a, 3 b) aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen bestehen und die Einlagen (7) in gleichfalls in an sich bekannter Weise aus einem thermoplastischen Kunststoff auf der Basis von Polyvinylehlorid gebildet sind. 3. Futter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Segmenthälften (3a, 3b) vorgesehenen Ausnehmungen (6) zur Schnittfläche hin offen sind. 4. Futter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffeinlagen (7) in den Ausnehmungen (6) der Segmenthälften (3a, 3b) auswechselbar gelagert sind. 5. Futter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (6) bzw. die Einlagen (7) in der Schnittebene in radialer Richtung zur Scheibennabe (8) hin in an sich bekannter Weise keilförmig verbreitert sind. 6. Futter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa parallel zur Schnittebene verlaufenden, zur Schnittfläche hin offenen Ausnehmungen (6) der Segmenthälften (3a, 3b) zur lösbaren Befestigung entsprechend geformter Kunststoffeinlagen (7) in der Draufsicht schwalbenschwanzförmig ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 934 318, 809 616.
DEB44966A 1956-06-13 1957-06-12 Futter fuer mit Drahtseilen zusammenarbeitende Seilscheiben, insbesondere Treibscheiben Pending DE1077009B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0185531A1 (de) * 1984-12-19 1986-06-25 Thomas And Pilliner (Proprietary Limited) Seilscheibe

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE809616C (de) * 1948-10-06 1951-07-30 Walter Oxe Treib- und Seilscheibenfutter mit trapez- oder schwalbenschwanz-foermigem Querschnitt
DE934318C (de) * 1948-10-06 1955-10-20 Walter Oxe Treib- und Seilscheibenfutter aus Metall, insbesondere Leichtmetall

Patent Citations (2)

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