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DE1076750B - Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen

Info

Publication number
DE1076750B
DE1076750B DES56913A DES0056913A DE1076750B DE 1076750 B DE1076750 B DE 1076750B DE S56913 A DES56913 A DE S56913A DE S0056913 A DES0056913 A DE S0056913A DE 1076750 B DE1076750 B DE 1076750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
coincidence
evaluator
circuits
digit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES56913A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Mattern
Dipl-Ing Otto Kneisel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES34595A external-priority patent/DE972730C/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES56913A priority Critical patent/DE1076750B/de
Publication of DE1076750B publication Critical patent/DE1076750B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Description

Gegenstand des deutschen Patents 972 730 ist eine Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen- bzw. Zonenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen. Es werden in dieser Schaltungsanordnung zu diesem Zweck Koinzidenzschaltungen verwendet, deren einzelne Eingänge den Stellen der auszuwertenden Kennzahlen zugeordnet sind. Sie sind an Leitungen von stellenmäßig, insbesondere dekadisch aufgebauten Leitungsgruppen angeschlossen, an denen der betreffenden Zahl entsprechend Markierpotentiale verteilt sind, durch welche die einzelnen Eingänge der betreffenden Koinzidenzschaltung aktiviert werden, wodurch an deren Ausgang ein Ausgangspotential auftritt, welches ein Auswerteorgan steuert und dadurch die Gruppe, in welcher die Zahl liegt, kennzeichnet. Gemäß dem Hauptpatent ist ein besonderes Verfahren vorgesehen, für den Fall, daß alle Zahlen in dieselbe Gruppe fallen, bei denen nur die Ziffer einer Stelle der Zahl, vorzugsweise der letzten Stelle variiert. Nach Anspruch 3 des Hauptpatentes löst man diese Gruppierungsaufgabe dadurch, daß ein Eingang der betreffenden Koinzidenzschaltung mehreren, vorzugsweise zwei Stellen der zugeordneten Zahl entspricht. Eine solche Koizidenzschaltung wird im folgenden als Stellenkoizidenzschaltung bezeichnet. In der Fig. 1 a des Hauptpatents ist unter der Bezeichnung A^ 325 eine derartige Stellenkoinzidenzschaltung enthalten. In der zugehörigen Beschreibung wird dargelegt, daß wegen der in dieser Weise gewählten Betriebsart der Koinzidenzschaltung N 325 alle der zu gruppierenden vierstelligen Zahlen, die mit der Zahl 325 anfangen, in, die zu dieser Koizidenzschaltung gehörenden Gruppe fallen. Eine, derartige Zahlengruppe, bei der sich die.Zahlen nur in der letztenStelle unterscheiden, sei im folgenden als Stellenzahlengruppe Tjezeichnet.
Nun tritt aber bei den vorgesehenen Anwendungsmöglichkeiten dieser Schaltungsanordnung häufig der Fall ein, daß bis auf wenige Ausnahmen alle zu einer derartigen Stellenzahlengruppe gehörenden Zahlen in die gleiche Gruppe bzw. Zone fallen. Bei Verwendung der im Hauptpatent angegebenen Koinzidenzschaltungen kann in diesem Fall eine so einfache Stellenkoinzidenzschaltung wie die Schaltung N 325 nicht verwendet werden. Statt dessen könnte man z. B. so verfahren, wie hier in- der Fig. 1 dargestellt ist. In diesem Beispiel ist die Gruppierung von Zahlen mit den drei Stellen Sl, S2, S3 vorgesehen. Es werde nun die Stellenzahlengruppe betrachtet, welche alle Zahlen enthält,, die. mit der Zahl 22 anfangen. Die Zahl 221 gehöre- zur Gruppe mit dem Auswerter Zl, alle übrigen Zahlen dieser Stellenzahlengruppe mögen dann zur Gruppe mit dem Auswerter Z2n gehören. Dementsprechend ist .der- Auswerter Z1 am Ausgang der Koinzidenzschaltung Kl angeschlossen, deren Schaltungsanordnung
zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen
Zusatz zum Patent 972 730
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Alfred Mattem, München,
und Dipl.-Ing. Otto Kneigel, Gauting bei München,
sind als Erfinder genannt worden
Eingänge von der zur Ziffer 2 gehörenden Leitung der Stelle Sl1 der zur Ziffer 2 gehörenden Leitung der Stelle S2 und der zur Ziffer 1 gehörenden Leitung der Stelle ο* 3 gespeist werden. In entsprechender Weise sind die Koinzidenzschaltungen K 2 bis Kn an die zu den Zahlen 222 bis 22 η gehörenden Leitungen angeschlossen. Der Auswerter Z 2 η ist, gegebenenfalls über die Entkoppelrichtleiter Gi bis Gn, an ihre Ausgänge angeschlossen, wodurch erreicht wird, daß die letzteren Zahlen sämtlich diesem Auswerter zugeordnet sind. Es kann natürlich auch der Fall vorliegen, daß dem Auswerter Z1 mehr als eine Zahl zugeordnet ist, wobei dann an ihn ebenfalls mehr als eine Koinzidenzschaltung anzuschließen wäre.
Diese Methode hat aber den Nachteil, daß für die Zahlen 222 bis 22« viele Koinzidenzschaltungen, nämlich η-ί benötigt werden, was eine großen technischen Aufwand bedeutet. ■
Die Erfindung bringt nun dadurch einen großen Fortschritt, daß sie diesen Aufwand wesentlich verringert. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist dadurch -gekennzeichnet, daß zwecks Ausnahme von einzelnen Zahlen aus der Stellenzahlengruppe für diese Zahlen individuelle Koinzidenzschaltungen mit eigenen Auswertern -vorgesehen sind- und' daß bei Markierung dieser Zahlen- über die Ausgänge der betreffenden Koinzidenzschaltungen Sperrschaltungen beeinflußt werden, welche die von den zugehörigen
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Stellenkoinzidenzschaltungen gesteuerten Auswerter der n-p-n-Transistor T und dessen Basisvorwideram Ansprechen hindern. stand R verwendet. Bei Vertauschung der Polaritäten In den Fig. 2 und 3 sind zwei verschiedene Aus- von Arbeits- und Ruhepotential müßte man sinnführungsformen für derartige Sperrschaltungen im gemäß einen p-n-p-Transistor verwenden, der beZusammenwirken mit den Koinzidenzschaltungen an- 5 kanntlich genauso wie ein n-p-n-Transistor, aber mit gegeben, wobei jeweils eine Ausnahme aus der Stellen- umgekehrter Stromrichtung arbeitet. Am Emitter des Zahlengruppe gemacht wird. Transistors T ist der Ausgang der Stellenkoinzidenz-Die Fig. 4 zeigt eine Schaltung, wo mehrere Aus- schaltung KIn und am Basisvorwiderstand R der nahmen gemacht werden, also mehrere individuelle Ausgang der individuellen Koinzidenzschaltung K1 Koinzidenzschaltungen vorhanden sind und wo io angeschlossen, während sein Kollektor den Auswerter außerdem die Möglichkeit bestimmter Vielfachschal- Z2n speist. Die Innenwiderstände der Auswerter Zl tungen angedeutet wird. und ZIw seien in diesem Schaltungsbeispiel groß Die Fig. S bringt ein Ausführungsbeispiel für die gegen die Quellwiderstände der Ruhe- und Arbeitsvorhergehende Schaltung mit bestimmten Koinzidenz- potentiale. Wenn nun am Emitter Massepotential und schaltungen und Sperrschaltungen. 15 am Vorwiderstand R positives Potential liegt, wird Die Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für infolge des über den Widerstand R fließenden und die erfindungsgemäße Methode. Es liegt hier wieder durch ihn begrenzten Injektionsstromes der Transistor der gleiche Gruppierungsplan vor wie bei der Fig. 1. leitend, wodurch der Auswerter Z2n ansprechen kann. Dementsprechend ist die Koinzidenzschaltung K1 in Liegt nun auch am Verbindungspunkt zwischen der derselben Weise an die Leitungen angeschlossen wie 20 Stellenkoinzidenzschaltung Kl und dem Vorwidervorher. An ihren Ausgang ist außer dem zugehörigen stand R Massepotential, so kann, da Emitter und Auswerter Zl noch ein Eingang der verwendeten Basis das gleiche Potential haben, kein Injektions-Sperrschaltung Sl angeschlossen. Diese besteht aus strom fließen, und der Transistor ist gesperrt, was einer ausschließlichen Oder-Schaltung mit zwei Ein- das Ansprechen des Auswerters Z2n verhindert. Um gangen und einem Ausgang. Sie hat die Eigenschaft, 25 eine Sperrung des Transistors im letzten Fall sicher an ihren Eingängen auftretendes Arbeitspotential am zu gewährleisten, kann man noch den Widerstand Rv Ausgang abzugeben, wenn dieses gerade nur einem an der Basis vorsehen, über den sich die gegen Masse der beiden Eingänge zugeführt wird. Als Arbeits- negative Sperrvorspannung — Uv in diesem Fall auspotential ist hier das Massepotential und als Ruhe- wirken kann.
potential das Potential + U anzunehmen. Dem- 3° Wenn aus einer Zahlenstellengruppe mehrere Ausentsprechend ist an ihrem zweiten Eingang die nahmen gemacht werden sollen, so kann man sich StellenkoinzidenzschaltungKIn und an ihrem Aus- ebenfalls der vorstehend beschriebenen Methode begang der Auswerter 7,2η für die Stellenzahlengruppe dienen, indem man z. B. zwischen den Ausgängen der angeschlossen. Die Auswerter liegen in diesem Aus- individuellen Koinzidenzschaltungen und dem einen führungsbeispiel mit einem Anschluß an dem posi- 35 Eingang der ausschließlichen Oder-Schaltung ein tiven Pol + U der Betriebsspannungsquelle. Dem Mischgatter legt, welches an seinem Ausgang Arbeitsanderen Anschluß muß daher, um sie zum Ansprechen potential liefert, wenn an einem seiner Eingänge zu bringen, von den angeschlossenen Koinzidenz- Arbeitspotential auftritt. Bei dieser Schaltung wird schaltungen ein dagegen negatives Potential zu- ebenfalls das Ansprechen des Auswerters für die geführt werden, als welches hier das Massepotential 4° Stellenkoinzidenzschaltung verhindert, wenn eine der verwendet wird. Im Ruhezustand müssen die Lei- individuellen Koinzidenzschaltungen aktiviert wird, tungen daher an dem Pol der Betriebsspannungsquelle Die Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel liegen, welcher das Potential + U hat, und sie müssen für die erfmdungsgemäße Methode. Es liegt hier ebenzwecks Erzeugung des Markierpotentials an Masse falls der gleiche Gruppierungsplan vor wie in den gelegt werden. Die Ausführung dieser Markierung 45 Fig. 1 und 2. Die Koinzidenzschaltungen Kl und wird, da sie in diesem Zusammenhang ohne Belang KIn sind genauso wie vorher an den Leitungsgrupist, nicht näher angegeben. Wenn beiden Eingängen pen angeschlossen. Am Ausgang der individuellen der Stellenkoinzidenzschaltung KIn Massepotential Koinzidenzschaltung if 1 ist der Eingang des Verzugeführt wird, so leitet sie dieses Potential einem stärkers und Inverters /1 und an dessen Ausgang der Eingang der Oder-Schaltung vS"l zu. Wenn die indi- 5° Auswerter Zl mit einem Anschluß angeschlossen, viduelle Koinzidenzschaltung Kl nicht aktiviert wor- Der Verstärker und Inverter Jl bewirkt die Verden ist, liegt am zweiten Eingang der Oder-Schal- tauschung der Polarität von Ruhe- und Arbeitstung das positive Potential -\-U. In diesem Falle lie- potential an seinem Ausgang. Außerdem hat er derfert die Oder-Schaltung Sl am Ausgang Arbeits- artige Verstärkereigenschaften, daß das von ihm gepotential, also Massepotential, wodurch der Aus- 55 lieferte Potential sich gegenüber dem von einer werter Z2n zum Ansprechen gebracht wird. Wenn Koinzidenzschaltung abgegebenen Potential durchaber die auszunehmende Zahl 221 an den Leitungs- setzt. Wegen seiner Invertierungseigenschaft führt der gruppen markiert worden ist, so wird zugleich die zu- zweite Anschluß des Auswerters Zl in dieser Schalgehörige individuelle Koinzidenzschaltung Kl akti- tung an den anderen Pol der Betriebsspannungsquelle viert. Beide Eingänge der Oder-Schaltung erhalten ^0 als in der Fig. 1, hier also an den Massepol und dort Massepotential als Arbeitspotential, weshalb an ihrem an den Pol mit dem Potential + U. Außer der Koin-Ausgang Ruhepotential, also das Potential + U, auf- zidenzschaltung K1 ist noch die Koinzidenzschaltung tritt. Der AuswerterZ2η kann nicht ansprechen, KIn vorhanden. Sie hat nur zwei Eingänge und ist sondern nur der Auswerter Zl. Damit ist der ge- nur an die zur Ziffer 2 gehörende Leitung der Stelle wünschte Effekt erzielt worden. Der Aufwand ist bei 55 Si und an die zur Ziffer 2 gehörende Leitung der dieser Schaltung wesentlich kleiner als bei der in StelleS2 angeschlossen. Sie wird durch Markier-Fig. 1 angegebenen. potentiale aktiviert, die den Zahlen 221 bis 22« entin der Fig. 2 ist auch zugleich ein Beispiel für die sprechen. In allen diesen Fällen liefert sie ein AusRealisierung einer ausschließlichen Oder-Schaltung gangspotential, welches den Auswerter Z2n zum Anangegeben, wie sie hier benötigt wird. Es wird dafür 70 sprechen bringen kann. Nun ist jedoch noch die gegen-
1 U /D /OU
seitige Beeinflussung der am Ausgang der Koinzidenzschaltung KIn vorhandenen Potentiale über den eingefügten Richtleiter G1 zu berücksichtigen. Es wird sich zeigen, daß mit Hilfe des Verstärkers und Inverters/I und des Richtleiters Gl der durch die Erfindung angestrebte Zweck erreicht wird. Der Auswerter Z2n wird wie in Fig. 1 durch Massepotential zum Ansprechen gebracht. Dieses Potential tritt auf, wenn an den an den Eingängen der Koinzidenzschaltungen KIn angeschlossenen Leitungen Markierpotential = Massepotential liegt. Wenn nun gleichzeitig die Koinzidenzschaltung Kl aktiviert wird, so liefert sie am Ausgang ebenfalls Massepotential, und der Verstärker und Inverter/I liefert positives Potential an seinem Ausgang, welches sich über den Richtleiter G1 wegen dessen passend gewählter Polung zum Eingang des Auswerters Z 2 η durchsetzt und daher in diesem Fall das Ansprechen des Auswerters Z2n verhindert, was auch erwünscht ist. Gleichzeitig spricht der Auswerter Z1 an. Die Verstärkereigenschaft des Verstärkers und Inverters/1 bewirkt, daß sich das von ihm gelieferte positive Potential trotz seiner Belastung durch den Auswerter Z1 gegenüber dem von der Koinzidenzschaltung KIn abgegebenen Potential durchsetzt. Es muß natürlich auch gewährleistet sein, daß ein gegebenenfalls am Ausgang der Koinzidenzschaltung /CIm vorhandenes positives Potential nicht ein Fehlansprechen des Auswerters Z1 hervorruft. Dies verhindert aber der Richtleiter Gl, der in diesem Fall in Sperrichtung beansprucht wird. Damit ist erwiesen, daß diese Schaltungsanordnung die verlangte Funktion ausüben kann. Es werden hier nur zwei Koinzidenzschaltungen und ein Verstärker und Inverter benötigt. Den Auswerter Z1 könnte man natürlich auch beispielsweise an dem Verbindungspunkt zwischen der zugehörigen Koinzidenzschaltung Kl und dem Verstärker und Inverter Jl anschließen, wobei an seinem zweiten Anschluß das Potential + U liegen müßte. In diesem Fall kann natürlich der Richtleiter G1 weggelassen werden, da seine Aufgabe hinfällig ist. Bei dieser Schaltung brauchen die Quellwiderstände der Ruhe- und Arbeitspotentiale nicht klein gegen die Innenwiderstände der Auswerter zu sein.
Die in der Fig. 4 dargestellte Schaltungsanordnung unterscheidet sich funktionsmäßig nicht von der in Fig. 3 dargestellten. Es sind hier jedoch in die Anordnung einige Erweiterungen aufgenommen worden, deren Anwendungsmöglichkeit gezeigt werden soll.
Zunächst werden hier bei der Zuordnung der Stellenzahlengruppe zu einer Zahlengruppe zwei Ausnahmen gegenüber einer in dem vorhergehenden Fall gemacht. Es gehört nämlich die Zahl 221 zum Auswerter Zl und die Zahl 222 zum Auswerter Z2, während die übrigen Zahlen 223 bis 22 η der Stellen-Zahlengruppe 221 bis 22n zur Zahlengruppe mit dem Auswerter Z3η gehören. Der Auswerter Z3w ist hier beispielsweise ebenfalls über einen Verstärker und Inverter /3 an die zugehörige Stellenkoinzidenzschaltung KIn angeschlossen, wobei sich der dadurch erzielte symmetrische Aufbau der Schaltung mit gleichartigen Bauteilen vorteilhaft auswirkt, insbesondere, wenn in dieselbe Zahlengruppe 7,äh\.&ii verschiedener Stellenzahlengruppen fallen. Um das Ansprechen des Auswerters Z 3 η bei den beiden vorgesehenen Ausnahmen zu verhindern, sind die Ausgänge der Verstärker und Inverter 11 und /2 über die beiden Richtleiter G12 und G 22, die hier auch als EntkoppelricEtleiter wirken, mit dem Eingang des zum Auswerter Z 3 η gehörenden Verstärkers und Inverters /3 verbunden. Damit ist sichergestellt, daß bei einer Verteilung von Markierpotential an den Leitungen, die den Zahlen 221 und 222 entsprechen, das Ansprechen des Auswerters Z 3 η in der bereits an Hand der Fig. 3 beschriebenen Weise verhindert wird. In diesen Fällen spricht daher nur der zugehörige Auswerter Zl bzw. Z2 an. In dieser Schaltungsanordnung sind noch Richtleiter zwischen den Koinzidenzschaltungen und den angeschlossenen Verstärkern und Invertern vorgesehen. Es sind dies die Richtleiter GIl, G21 und Gn. Außerdem sind an den Eingängen der Verstärker und Inverter Vielfachschaltungszeichen angegeben worden. An diesen Stellen können wegen der davor angeschlossenen Richtleiter, die dann als Entkoppelrichtleiter wirken, über weitere Entkoppelrichtleiter andere Koinzidenzschaltungen für bestimmte Zahlen oder Stellenzahlengruppen angeschlossen werden, falls sie in die Gruppe des an den betreffenden Verstärkern und Inverter angeschlossenen Auswerters fallen. Auf diese Weise kann man die Gruppierung der Zahlen nach einem beliebigen, vorgegebenen Gruppierungsplan durchführen.
In der Fig. 5 ist eine weiter ins einzelne gehende Ausführung der Schaltung angegeben, wie sie in Fig. 4 vorliegt. Als Koinzidenzschaltungen sind hierbei Sternschaltungen aus Richtleitern und je einem Widerstand verwendet worden. So entsprechen der Koinzidenzschaltung Kl die Sehaltelemente G13, G14 und 2? 13, der Koinzidenzschaltung K 2 die Schaltelemente G23, G24 und R23 und der Koinzidenzschaltung Klη die SchaltelementeGlwundRIn. Die Verstärker und Inverter bestehen aus Transistorverstärkerstufen mit je einem Transistor und zwei Widerständen. Dem Verstärker und Inverter/I entspricht der Transistor Tl mit den Widerständen .RIl und i?12, dem Verstärker und Inverter J 2 der Transistor Γ 2 mit den Widerständen R 21 und 2? 22 und dem Verstärker und Inverter J 3 der Transistor T 3 mit den Widerständen R31 und 2? 32. Die Verteilung der Markierpotentiale wird mit Hilfe der Einstellwählerarme d 1, d2 und dZ bewirkt. Damit z.B. die aus den Schaltelementen G13, G14 und 2? 13 bestehende Koinzidenzschaltung an ihrem Ausgang Arbeitspotential, also Massepotential hat, muß der Wählerarm dl auf Stellung 2, der Wähler arm d 2 auf Stellung 2 und der Wähler arm d 3 auf Stellung 1 eingestellt werden, und danach müssen nach beendeter Einstellung die Arbeitskontakte pI1 p2 und pZ geschlossen werden, wodurch die angeschlossenen Leitungen und damit auch die Eingänge der betreffenden Koinzidenzschaltungen auf Massepotential gelegt werden und der zugehörige Auswerter Z1 zum Ansprechen gebracht wird. Wenn die Arbeitskontakte pl, p2 und />3 nicht geschlossen sind, wird den Eingängen der Koinzidenzschaltung Kl über die Widerstände R12, 2? 22 und 2?31 das positive Potential +U, also Ruhepotential, zugeführt. Das am Ausgang einer Koinzidenzschaltung vorhandene Potential wird mit Hilfe des angeschlossenen Verstärkers und Inverters umgesetzt. Die Arbeitsweise eines Verstärkers und Inverters wird an Hand des Verstärkers und Inverters mit dem Transistor T1 und den Widerständen 2? 11 und 2? 12 erläutert. Der Emitter des Transistors Tl liegt an dem positiven Potential +U und der Kollektor über den zugehörigen Auswerter Z1 auf Masse. Wenn die zugehörige Koinzidenzschaltung Ruhepotential liefert, so liegt an den Enden des aus den Widerständen R11 und 2? 12 gebildeten Spannungsteilers, an dessen Abgriff die Basisspannung für den Transistor Tl abgenommen wird, das positive Poten-
tial +U und das noch positivere Potential + Uv, so daß die Basis positiver als der Emitter ist und der Transistor gesperrt ist und der in seinem Hauptstromkreis liegende Auswerter Zl nicht ansprechen kann. Wenn dagegen von der Koinzidenzschaltung Arbeitspotential, also Massepotential, geliefert wird, so wird der Transistor leitend gemacht, da über den Spannungsteiler R11-R12 sein Basispotential unter das Emitterpotential abgesenkt wird. Die Widerstände des Spannungsteilers dienen zur passenden Bemessung der Basisspannungen. Wenn der Transistor leitend ist, so liegt an seinem Kollektor nahezu das positive Potential + U. Es hat also auch eine Invertierung der der Basis zugeführten Spannung stattgefunden. Der Auswerter Zl spricht an, und außerdem wird über den Richtleiter G12 dem Eingang des aus dem Transistor T3 und den Widerständen R31 und R32 bestehenden Verstärkers und Inverters /3 ein so großes positives Potential zugeführt, daß der Transistor T 3 keinesfalls leitend gemacht werden kann, auch wenn an den Eingängen der zu diesem Verstärker und Inverter gehörenden Koinzidenzschaltung aus den Bauelementen GXn und RIn Massepotential liegt. Die Ableitung des positiven Potentials wird dabei durch den Widerstand RIn und den Richtleiter GIk, der in diesem Fall in Sperrichtung beansprucht ist, verhindert.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen unter Verwendung von Koinzidenzschaltungen, deren Eingänge den Stellen der betreffenden Zahl zugeordnet und an Leitungen von stellenmäßig, insbesondere dekadisch aufgebauten Leitungsgruppen angeschlossen sind, an die zwecks Feststellung der Gruppenzugehörigkeit einer Zahl bestimmte Markierpotentiale angelegt werden, welche über den Ausgang der entsprechenden Koinzidenzschaltung einen Auswerter steuern, mit dessen Ansprechen die betreffende Gruppe gekennzeichnet wird, wobei bestimmte Koinzidenzschaltungen als Stellenkoinzidenzschaltungen dadurch einer entsprechenden Stellenzahlengruppe zugeordnet sind, daß ein Eingang der betreffenden Stellenkoinzidenzschaltung mehreren der letzten Stellen, vorzugsweise
letzten beiden zugeordnet ist, nach Patent
972 730. dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aus-, nähme von einzelnen Zahlen aus der Stellenzahlengruppe für diese Zahlen individuelle Koinzidenzschaltungen (K I1 K2) mit zugehörigen Auswertern (Zl, Z 2) vorgesehen sind und daß bei Markierung dieser Zahlen über die Ausgänge der betreffenden Koinzidenzschaltungen (Kl, KZ) Sperrschaltungen (Sl; II, Gl) beeinflußt werden, welche die von den zugehörigen Stellenkoinzidenzschaltungen (KIn) gesteuerten Auswerter (Z 2«, Z 3 m) am Ansprechen hindern.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung (J? 1) aus einer ausschließlichen »Oder«-Schaltung mit zwei Eingängen besteht, an denen eine individuelle Koinzidenzschaltung (Kl) und eine Stellenkoinzidenzschaltung (KIn) und an deren Ausgang der Auswerter (Z2n) für die Stellenkoinzidenzschaltung angeschlossen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, bei der die Quellwiderstände der Ruhe- und Arbeitspotentiale klein gegen die Innenwiderstände der Auswerter sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschließliche »Oder«-Schaltung (Sl) aus einem Transistor (T) mit einem Basisvorwiderstand (R) besteht, wobei am freien Anschluß des Vorwiderstandes (R) die individuelle Koinzidenzschaltung (Kl), am Emitter die Stellenkoinzidenzschaltung (KIn) und am Kollektor der Auswerter (Z 2«) für die Stellenkoinzidenzschaltung (KIn) angeschlossen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltungen jeweils aus der Reihenschaltung eines Verstärkers und Inverters (/1) und eines für die von diesem abgegebenen Arbeitsspannung durchlässigen Richtleiters (Gl) besteht, wobei jeweils eine individuelle Koinzidenzschaltung (Kl) am Eingang eines Verstärkers und Inverters (/1) und der freie Pol des zugehörigen Richtleiters (Gl) am Verbindungspunkt zwischen Stellenkoinzidenzschaltung (KIn) und zugehörigem Auswerter (Z2n) angeschlossen ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffenden Auswerter (Z 1) direkt an den individuellen Koinzidenzschaltungen (Kl) angeschlossen sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den individuellen Koinzidenzschaltungen (Kl) gehörenden Auswerter (Zl) am Verbindungspunkt zwischen dem zugehörigen Verstärker und Inverter (/I) und Richtleiter (Gl). angeschlossen sind.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,. dadurch gekennzeichnet^ daß als Verstärker und Inverter (II, 12) jeweils eine Transistorverstärkerstufe. (Tl, RIl, R12; TZ3 R21^.R22) in Emitterschaltung verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 758/121 2.
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