DE1076750B - Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger ZahlenInfo
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Description
Gegenstand des deutschen Patents 972 730 ist eine Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen- bzw. Zonenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen.
Es werden in dieser Schaltungsanordnung zu diesem Zweck Koinzidenzschaltungen verwendet, deren einzelne
Eingänge den Stellen der auszuwertenden Kennzahlen zugeordnet sind. Sie sind an Leitungen
von stellenmäßig, insbesondere dekadisch aufgebauten Leitungsgruppen angeschlossen, an denen der betreffenden
Zahl entsprechend Markierpotentiale verteilt sind, durch welche die einzelnen Eingänge der betreffenden
Koinzidenzschaltung aktiviert werden, wodurch an deren Ausgang ein Ausgangspotential auftritt,
welches ein Auswerteorgan steuert und dadurch die Gruppe, in welcher die Zahl liegt, kennzeichnet.
Gemäß dem Hauptpatent ist ein besonderes Verfahren vorgesehen, für den Fall, daß alle Zahlen in dieselbe
Gruppe fallen, bei denen nur die Ziffer einer Stelle der Zahl, vorzugsweise der letzten Stelle variiert.
Nach Anspruch 3 des Hauptpatentes löst man diese Gruppierungsaufgabe dadurch, daß ein Eingang der
betreffenden Koinzidenzschaltung mehreren, vorzugsweise zwei Stellen der zugeordneten Zahl entspricht.
Eine solche Koizidenzschaltung wird im folgenden als Stellenkoizidenzschaltung bezeichnet. In der Fig. 1 a
des Hauptpatents ist unter der Bezeichnung A^ 325
eine derartige Stellenkoinzidenzschaltung enthalten. In der zugehörigen Beschreibung wird dargelegt, daß
wegen der in dieser Weise gewählten Betriebsart der Koinzidenzschaltung N 325 alle der zu gruppierenden
vierstelligen Zahlen, die mit der Zahl 325 anfangen, in, die zu dieser Koizidenzschaltung gehörenden
Gruppe fallen. Eine, derartige Zahlengruppe, bei der
sich die.Zahlen nur in der letztenStelle unterscheiden, sei im folgenden als Stellenzahlengruppe Tjezeichnet.
Nun tritt aber bei den vorgesehenen Anwendungsmöglichkeiten dieser Schaltungsanordnung häufig der
Fall ein, daß bis auf wenige Ausnahmen alle zu einer derartigen Stellenzahlengruppe gehörenden Zahlen in
die gleiche Gruppe bzw. Zone fallen. Bei Verwendung der im Hauptpatent angegebenen Koinzidenzschaltungen
kann in diesem Fall eine so einfache Stellenkoinzidenzschaltung wie die Schaltung N 325 nicht
verwendet werden. Statt dessen könnte man z. B. so verfahren, wie hier in- der Fig. 1 dargestellt ist. In
diesem Beispiel ist die Gruppierung von Zahlen mit den drei Stellen Sl, S2, S3 vorgesehen. Es werde
nun die Stellenzahlengruppe betrachtet, welche alle Zahlen enthält,, die. mit der Zahl 22 anfangen. Die
Zahl 221 gehöre- zur Gruppe mit dem Auswerter Zl, alle übrigen Zahlen dieser Stellenzahlengruppe mögen
dann zur Gruppe mit dem Auswerter Z2n gehören. Dementsprechend ist .der- Auswerter Z1 am Ausgang
der Koinzidenzschaltung Kl angeschlossen, deren Schaltungsanordnung
zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen
zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen
Zusatz zum Patent 972 730
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Alfred Mattem, München,
und Dipl.-Ing. Otto Kneigel, Gauting bei München,
sind als Erfinder genannt worden
Eingänge von der zur Ziffer 2 gehörenden Leitung der Stelle Sl1 der zur Ziffer 2 gehörenden Leitung der
Stelle S2 und der zur Ziffer 1 gehörenden Leitung der Stelle ο* 3 gespeist werden. In entsprechender
Weise sind die Koinzidenzschaltungen K 2 bis Kn an
die zu den Zahlen 222 bis 22 η gehörenden Leitungen angeschlossen. Der Auswerter Z 2 η ist, gegebenenfalls
über die Entkoppelrichtleiter Gi bis Gn, an ihre Ausgänge
angeschlossen, wodurch erreicht wird, daß die letzteren Zahlen sämtlich diesem Auswerter zugeordnet
sind. Es kann natürlich auch der Fall vorliegen, daß dem Auswerter Z1 mehr als eine Zahl zugeordnet
ist, wobei dann an ihn ebenfalls mehr als eine Koinzidenzschaltung anzuschließen wäre.
Diese Methode hat aber den Nachteil, daß für die Zahlen 222 bis 22« viele Koinzidenzschaltungen,
nämlich η-ί benötigt werden, was eine großen technischen
Aufwand bedeutet. ■
Die Erfindung bringt nun dadurch einen großen Fortschritt, daß sie diesen Aufwand wesentlich verringert. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
ist dadurch -gekennzeichnet, daß zwecks Ausnahme von einzelnen Zahlen aus der Stellenzahlengruppe für
diese Zahlen individuelle Koinzidenzschaltungen mit eigenen Auswertern -vorgesehen sind- und' daß bei
Markierung dieser Zahlen- über die Ausgänge der betreffenden
Koinzidenzschaltungen Sperrschaltungen beeinflußt werden, welche die von den zugehörigen
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Stellenkoinzidenzschaltungen gesteuerten Auswerter der n-p-n-Transistor T und dessen Basisvorwideram
Ansprechen hindern. stand R verwendet. Bei Vertauschung der Polaritäten In den Fig. 2 und 3 sind zwei verschiedene Aus- von Arbeits- und Ruhepotential müßte man sinnführungsformen
für derartige Sperrschaltungen im gemäß einen p-n-p-Transistor verwenden, der beZusammenwirken
mit den Koinzidenzschaltungen an- 5 kanntlich genauso wie ein n-p-n-Transistor, aber mit
gegeben, wobei jeweils eine Ausnahme aus der Stellen- umgekehrter Stromrichtung arbeitet. Am Emitter des
Zahlengruppe gemacht wird. Transistors T ist der Ausgang der Stellenkoinzidenz-Die
Fig. 4 zeigt eine Schaltung, wo mehrere Aus- schaltung KIn und am Basisvorwiderstand R der
nahmen gemacht werden, also mehrere individuelle Ausgang der individuellen Koinzidenzschaltung K1
Koinzidenzschaltungen vorhanden sind und wo io angeschlossen, während sein Kollektor den Auswerter
außerdem die Möglichkeit bestimmter Vielfachschal- Z2n speist. Die Innenwiderstände der Auswerter Zl
tungen angedeutet wird. und ZIw seien in diesem Schaltungsbeispiel groß
Die Fig. S bringt ein Ausführungsbeispiel für die gegen die Quellwiderstände der Ruhe- und Arbeitsvorhergehende
Schaltung mit bestimmten Koinzidenz- potentiale. Wenn nun am Emitter Massepotential und
schaltungen und Sperrschaltungen. 15 am Vorwiderstand R positives Potential liegt, wird
Die Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für infolge des über den Widerstand R fließenden und
die erfindungsgemäße Methode. Es liegt hier wieder durch ihn begrenzten Injektionsstromes der Transistor
der gleiche Gruppierungsplan vor wie bei der Fig. 1. leitend, wodurch der Auswerter Z2n ansprechen kann.
Dementsprechend ist die Koinzidenzschaltung K1 in Liegt nun auch am Verbindungspunkt zwischen der
derselben Weise an die Leitungen angeschlossen wie 20 Stellenkoinzidenzschaltung Kl und dem Vorwidervorher.
An ihren Ausgang ist außer dem zugehörigen stand R Massepotential, so kann, da Emitter und
Auswerter Zl noch ein Eingang der verwendeten Basis das gleiche Potential haben, kein Injektions-Sperrschaltung
Sl angeschlossen. Diese besteht aus strom fließen, und der Transistor ist gesperrt, was
einer ausschließlichen Oder-Schaltung mit zwei Ein- das Ansprechen des Auswerters Z2n verhindert. Um
gangen und einem Ausgang. Sie hat die Eigenschaft, 25 eine Sperrung des Transistors im letzten Fall sicher
an ihren Eingängen auftretendes Arbeitspotential am zu gewährleisten, kann man noch den Widerstand Rv
Ausgang abzugeben, wenn dieses gerade nur einem an der Basis vorsehen, über den sich die gegen Masse
der beiden Eingänge zugeführt wird. Als Arbeits- negative Sperrvorspannung — Uv in diesem Fall auspotential
ist hier das Massepotential und als Ruhe- wirken kann.
potential das Potential + U anzunehmen. Dem- 3° Wenn aus einer Zahlenstellengruppe mehrere Ausentsprechend
ist an ihrem zweiten Eingang die nahmen gemacht werden sollen, so kann man sich StellenkoinzidenzschaltungKIn und an ihrem Aus- ebenfalls der vorstehend beschriebenen Methode begang
der Auswerter 7,2η für die Stellenzahlengruppe dienen, indem man z. B. zwischen den Ausgängen der
angeschlossen. Die Auswerter liegen in diesem Aus- individuellen Koinzidenzschaltungen und dem einen
führungsbeispiel mit einem Anschluß an dem posi- 35 Eingang der ausschließlichen Oder-Schaltung ein
tiven Pol + U der Betriebsspannungsquelle. Dem Mischgatter legt, welches an seinem Ausgang Arbeitsanderen
Anschluß muß daher, um sie zum Ansprechen potential liefert, wenn an einem seiner Eingänge
zu bringen, von den angeschlossenen Koinzidenz- Arbeitspotential auftritt. Bei dieser Schaltung wird
schaltungen ein dagegen negatives Potential zu- ebenfalls das Ansprechen des Auswerters für die
geführt werden, als welches hier das Massepotential 4° Stellenkoinzidenzschaltung verhindert, wenn eine der
verwendet wird. Im Ruhezustand müssen die Lei- individuellen Koinzidenzschaltungen aktiviert wird,
tungen daher an dem Pol der Betriebsspannungsquelle Die Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel
liegen, welcher das Potential + U hat, und sie müssen für die erfmdungsgemäße Methode. Es liegt hier ebenzwecks
Erzeugung des Markierpotentials an Masse falls der gleiche Gruppierungsplan vor wie in den
gelegt werden. Die Ausführung dieser Markierung 45 Fig. 1 und 2. Die Koinzidenzschaltungen Kl und
wird, da sie in diesem Zusammenhang ohne Belang KIn sind genauso wie vorher an den Leitungsgrupist,
nicht näher angegeben. Wenn beiden Eingängen pen angeschlossen. Am Ausgang der individuellen
der Stellenkoinzidenzschaltung KIn Massepotential Koinzidenzschaltung if 1 ist der Eingang des Verzugeführt
wird, so leitet sie dieses Potential einem stärkers und Inverters /1 und an dessen Ausgang der
Eingang der Oder-Schaltung vS"l zu. Wenn die indi- 5° Auswerter Zl mit einem Anschluß angeschlossen,
viduelle Koinzidenzschaltung Kl nicht aktiviert wor- Der Verstärker und Inverter Jl bewirkt die Verden
ist, liegt am zweiten Eingang der Oder-Schal- tauschung der Polarität von Ruhe- und Arbeitstung
das positive Potential -\-U. In diesem Falle lie- potential an seinem Ausgang. Außerdem hat er derfert
die Oder-Schaltung Sl am Ausgang Arbeits- artige Verstärkereigenschaften, daß das von ihm gepotential,
also Massepotential, wodurch der Aus- 55 lieferte Potential sich gegenüber dem von einer
werter Z2n zum Ansprechen gebracht wird. Wenn Koinzidenzschaltung abgegebenen Potential durchaber
die auszunehmende Zahl 221 an den Leitungs- setzt. Wegen seiner Invertierungseigenschaft führt der
gruppen markiert worden ist, so wird zugleich die zu- zweite Anschluß des Auswerters Zl in dieser Schalgehörige
individuelle Koinzidenzschaltung Kl akti- tung an den anderen Pol der Betriebsspannungsquelle
viert. Beide Eingänge der Oder-Schaltung erhalten ^0 als in der Fig. 1, hier also an den Massepol und dort
Massepotential als Arbeitspotential, weshalb an ihrem an den Pol mit dem Potential + U. Außer der Koin-Ausgang
Ruhepotential, also das Potential + U, auf- zidenzschaltung K1 ist noch die Koinzidenzschaltung
tritt. Der AuswerterZ2η kann nicht ansprechen, KIn vorhanden. Sie hat nur zwei Eingänge und ist
sondern nur der Auswerter Zl. Damit ist der ge- nur an die zur Ziffer 2 gehörende Leitung der Stelle
wünschte Effekt erzielt worden. Der Aufwand ist bei 55 Si und an die zur Ziffer 2 gehörende Leitung der
dieser Schaltung wesentlich kleiner als bei der in StelleS2 angeschlossen. Sie wird durch Markier-Fig.
1 angegebenen. potentiale aktiviert, die den Zahlen 221 bis 22« entin
der Fig. 2 ist auch zugleich ein Beispiel für die sprechen. In allen diesen Fällen liefert sie ein AusRealisierung
einer ausschließlichen Oder-Schaltung gangspotential, welches den Auswerter Z2n zum Anangegeben,
wie sie hier benötigt wird. Es wird dafür 70 sprechen bringen kann. Nun ist jedoch noch die gegen-
1 U /D /OU
seitige Beeinflussung der am Ausgang der Koinzidenzschaltung KIn vorhandenen Potentiale über den eingefügten
Richtleiter G1 zu berücksichtigen. Es wird sich zeigen, daß mit Hilfe des Verstärkers und Inverters/I
und des Richtleiters Gl der durch die Erfindung angestrebte Zweck erreicht wird. Der Auswerter
Z2n wird wie in Fig. 1 durch Massepotential zum
Ansprechen gebracht. Dieses Potential tritt auf, wenn an den an den Eingängen der Koinzidenzschaltungen
KIn angeschlossenen Leitungen Markierpotential = Massepotential liegt. Wenn nun gleichzeitig die
Koinzidenzschaltung Kl aktiviert wird, so liefert sie am Ausgang ebenfalls Massepotential, und der Verstärker
und Inverter/I liefert positives Potential an seinem Ausgang, welches sich über den Richtleiter G1
wegen dessen passend gewählter Polung zum Eingang des Auswerters Z 2 η durchsetzt und daher in diesem
Fall das Ansprechen des Auswerters Z2n verhindert,
was auch erwünscht ist. Gleichzeitig spricht der Auswerter Z1 an. Die Verstärkereigenschaft des Verstärkers
und Inverters/1 bewirkt, daß sich das von ihm gelieferte positive Potential trotz seiner Belastung
durch den Auswerter Z1 gegenüber dem von der Koinzidenzschaltung KIn abgegebenen Potential
durchsetzt. Es muß natürlich auch gewährleistet sein, daß ein gegebenenfalls am Ausgang der Koinzidenzschaltung
/CIm vorhandenes positives Potential nicht ein Fehlansprechen des Auswerters Z1 hervorruft.
Dies verhindert aber der Richtleiter Gl, der in diesem Fall in Sperrichtung beansprucht wird. Damit
ist erwiesen, daß diese Schaltungsanordnung die verlangte Funktion ausüben kann. Es werden hier nur
zwei Koinzidenzschaltungen und ein Verstärker und Inverter benötigt. Den Auswerter Z1 könnte man
natürlich auch beispielsweise an dem Verbindungspunkt zwischen der zugehörigen Koinzidenzschaltung
Kl und dem Verstärker und Inverter Jl anschließen, wobei an seinem zweiten Anschluß das Potential + U
liegen müßte. In diesem Fall kann natürlich der Richtleiter G1 weggelassen werden, da seine Aufgabe
hinfällig ist. Bei dieser Schaltung brauchen die Quellwiderstände der Ruhe- und Arbeitspotentiale nicht
klein gegen die Innenwiderstände der Auswerter zu sein.
Die in der Fig. 4 dargestellte Schaltungsanordnung unterscheidet sich funktionsmäßig nicht von der in
Fig. 3 dargestellten. Es sind hier jedoch in die Anordnung einige Erweiterungen aufgenommen worden,
deren Anwendungsmöglichkeit gezeigt werden soll.
Zunächst werden hier bei der Zuordnung der Stellenzahlengruppe zu einer Zahlengruppe zwei
Ausnahmen gegenüber einer in dem vorhergehenden Fall gemacht. Es gehört nämlich die Zahl 221 zum
Auswerter Zl und die Zahl 222 zum Auswerter Z2, während die übrigen Zahlen 223 bis 22 η der Stellen-Zahlengruppe
221 bis 22n zur Zahlengruppe mit dem Auswerter Z3η gehören. Der Auswerter Z3w ist hier
beispielsweise ebenfalls über einen Verstärker und Inverter /3 an die zugehörige Stellenkoinzidenzschaltung
KIn angeschlossen, wobei sich der dadurch erzielte symmetrische Aufbau der Schaltung mit gleichartigen
Bauteilen vorteilhaft auswirkt, insbesondere, wenn in dieselbe Zahlengruppe 7,äh\.&ii verschiedener
Stellenzahlengruppen fallen. Um das Ansprechen des Auswerters Z 3 η bei den beiden vorgesehenen Ausnahmen
zu verhindern, sind die Ausgänge der Verstärker und Inverter 11 und /2 über die beiden
Richtleiter G12 und G 22, die hier auch als EntkoppelricEtleiter
wirken, mit dem Eingang des zum Auswerter Z 3 η gehörenden Verstärkers und Inverters
/3 verbunden. Damit ist sichergestellt, daß bei einer Verteilung von Markierpotential an den Leitungen,
die den Zahlen 221 und 222 entsprechen, das Ansprechen des Auswerters Z 3 η in der bereits an Hand
der Fig. 3 beschriebenen Weise verhindert wird. In diesen Fällen spricht daher nur der zugehörige Auswerter
Zl bzw. Z2 an. In dieser Schaltungsanordnung sind noch Richtleiter zwischen den Koinzidenzschaltungen
und den angeschlossenen Verstärkern und Invertern vorgesehen. Es sind dies die Richtleiter
GIl, G21 und Gn. Außerdem sind an den Eingängen
der Verstärker und Inverter Vielfachschaltungszeichen angegeben worden. An diesen Stellen können
wegen der davor angeschlossenen Richtleiter, die dann als Entkoppelrichtleiter wirken, über weitere
Entkoppelrichtleiter andere Koinzidenzschaltungen für bestimmte Zahlen oder Stellenzahlengruppen angeschlossen
werden, falls sie in die Gruppe des an den betreffenden Verstärkern und Inverter angeschlossenen
Auswerters fallen. Auf diese Weise kann man die Gruppierung der Zahlen nach einem beliebigen, vorgegebenen
Gruppierungsplan durchführen.
In der Fig. 5 ist eine weiter ins einzelne gehende Ausführung der Schaltung angegeben, wie sie in
Fig. 4 vorliegt. Als Koinzidenzschaltungen sind hierbei Sternschaltungen aus Richtleitern und je einem
Widerstand verwendet worden. So entsprechen der Koinzidenzschaltung Kl die Sehaltelemente G13,
G14 und 2? 13, der Koinzidenzschaltung K 2 die
Schaltelemente G23, G24 und R23 und der Koinzidenzschaltung
Klη die SchaltelementeGlwundRIn.
Die Verstärker und Inverter bestehen aus Transistorverstärkerstufen mit je einem Transistor und zwei
Widerständen. Dem Verstärker und Inverter/I entspricht
der Transistor Tl mit den Widerständen .RIl
und i?12, dem Verstärker und Inverter J 2 der Transistor Γ 2 mit den Widerständen R 21 und 2? 22 und
dem Verstärker und Inverter J 3 der Transistor T 3 mit den Widerständen R31 und 2? 32. Die Verteilung
der Markierpotentiale wird mit Hilfe der Einstellwählerarme d 1, d2 und dZ bewirkt. Damit z.B. die
aus den Schaltelementen G13, G14 und 2? 13 bestehende
Koinzidenzschaltung an ihrem Ausgang Arbeitspotential, also Massepotential hat, muß der
Wählerarm dl auf Stellung 2, der Wähler arm d 2 auf Stellung 2 und der Wähler arm d 3 auf Stellung 1 eingestellt
werden, und danach müssen nach beendeter Einstellung die Arbeitskontakte pI1 p2 und pZ geschlossen
werden, wodurch die angeschlossenen Leitungen und damit auch die Eingänge der betreffenden
Koinzidenzschaltungen auf Massepotential gelegt werden und der zugehörige Auswerter Z1 zum Ansprechen
gebracht wird. Wenn die Arbeitskontakte pl, p2 und />3 nicht geschlossen sind, wird den Eingängen
der Koinzidenzschaltung Kl über die Widerstände R12, 2? 22 und 2?31 das positive Potential +U,
also Ruhepotential, zugeführt. Das am Ausgang einer Koinzidenzschaltung vorhandene Potential wird mit
Hilfe des angeschlossenen Verstärkers und Inverters umgesetzt. Die Arbeitsweise eines Verstärkers und
Inverters wird an Hand des Verstärkers und Inverters mit dem Transistor T1 und den Widerständen
2? 11 und 2? 12 erläutert. Der Emitter des Transistors Tl liegt an dem positiven Potential +U und der Kollektor
über den zugehörigen Auswerter Z1 auf Masse. Wenn die zugehörige Koinzidenzschaltung Ruhepotential
liefert, so liegt an den Enden des aus den Widerständen R11 und 2? 12 gebildeten Spannungsteilers,
an dessen Abgriff die Basisspannung für den Transistor Tl abgenommen wird, das positive Poten-
tial +U und das noch positivere Potential + Uv, so
daß die Basis positiver als der Emitter ist und der Transistor gesperrt ist und der in seinem Hauptstromkreis
liegende Auswerter Zl nicht ansprechen kann. Wenn dagegen von der Koinzidenzschaltung Arbeitspotential,
also Massepotential, geliefert wird, so wird der Transistor leitend gemacht, da über den Spannungsteiler
R11-R12 sein Basispotential unter das Emitterpotential abgesenkt wird. Die Widerstände des
Spannungsteilers dienen zur passenden Bemessung der Basisspannungen. Wenn der Transistor leitend ist, so
liegt an seinem Kollektor nahezu das positive Potential + U. Es hat also auch eine Invertierung der der
Basis zugeführten Spannung stattgefunden. Der Auswerter Zl spricht an, und außerdem wird über den
Richtleiter G12 dem Eingang des aus dem Transistor T3 und den Widerständen R31 und R32 bestehenden
Verstärkers und Inverters /3 ein so großes positives Potential zugeführt, daß der Transistor T 3 keinesfalls
leitend gemacht werden kann, auch wenn an den Eingängen der zu diesem Verstärker und Inverter gehörenden
Koinzidenzschaltung aus den Bauelementen GXn und RIn Massepotential liegt. Die Ableitung
des positiven Potentials wird dabei durch den Widerstand RIn und den Richtleiter GIk, der in diesem
Fall in Sperrichtung beansprucht ist, verhindert.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehörigkeit mehrstelliger Zahlen unter
Verwendung von Koinzidenzschaltungen, deren Eingänge den Stellen der betreffenden Zahl zugeordnet
und an Leitungen von stellenmäßig, insbesondere dekadisch aufgebauten Leitungsgruppen
angeschlossen sind, an die zwecks Feststellung der Gruppenzugehörigkeit einer Zahl bestimmte Markierpotentiale
angelegt werden, welche über den Ausgang der entsprechenden Koinzidenzschaltung einen Auswerter steuern, mit dessen Ansprechen
die betreffende Gruppe gekennzeichnet wird, wobei bestimmte Koinzidenzschaltungen als Stellenkoinzidenzschaltungen
dadurch einer entsprechenden Stellenzahlengruppe zugeordnet sind, daß ein
Eingang der betreffenden Stellenkoinzidenzschaltung mehreren der letzten Stellen, vorzugsweise
letzten beiden zugeordnet ist, nach Patent
972 730. dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aus-, nähme von einzelnen Zahlen aus der Stellenzahlengruppe
für diese Zahlen individuelle Koinzidenzschaltungen (K I1 K2) mit zugehörigen Auswertern
(Zl, Z 2) vorgesehen sind und daß bei Markierung
dieser Zahlen über die Ausgänge der betreffenden Koinzidenzschaltungen (Kl, KZ)
Sperrschaltungen (Sl; II, Gl) beeinflußt werden, welche die von den zugehörigen Stellenkoinzidenzschaltungen
(KIn) gesteuerten Auswerter (Z 2«, Z 3 m) am Ansprechen hindern.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung (J? 1)
aus einer ausschließlichen »Oder«-Schaltung mit zwei Eingängen besteht, an denen eine individuelle
Koinzidenzschaltung (Kl) und eine Stellenkoinzidenzschaltung
(KIn) und an deren Ausgang der Auswerter (Z2n) für die Stellenkoinzidenzschaltung
angeschlossen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, bei der die Quellwiderstände der Ruhe- und Arbeitspotentiale klein gegen die Innenwiderstände der
Auswerter sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschließliche »Oder«-Schaltung (Sl) aus einem
Transistor (T) mit einem Basisvorwiderstand (R) besteht, wobei am freien Anschluß des Vorwiderstandes
(R) die individuelle Koinzidenzschaltung (Kl), am Emitter die Stellenkoinzidenzschaltung
(KIn) und am Kollektor der Auswerter (Z 2«) für die Stellenkoinzidenzschaltung (KIn) angeschlossen
ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltungen
jeweils aus der Reihenschaltung eines Verstärkers und Inverters (/1) und eines für die von diesem
abgegebenen Arbeitsspannung durchlässigen Richtleiters (Gl) besteht, wobei jeweils eine individuelle
Koinzidenzschaltung (Kl) am Eingang eines Verstärkers und Inverters (/1) und der freie
Pol des zugehörigen Richtleiters (Gl) am Verbindungspunkt
zwischen Stellenkoinzidenzschaltung (KIn) und zugehörigem Auswerter (Z2n) angeschlossen
ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die betreffenden Auswerter
(Z 1) direkt an den individuellen Koinzidenzschaltungen (Kl) angeschlossen sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den individuellen
Koinzidenzschaltungen (Kl) gehörenden Auswerter (Zl) am Verbindungspunkt zwischen dem
zugehörigen Verstärker und Inverter (/I) und Richtleiter (Gl). angeschlossen sind.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,. dadurch gekennzeichnet^ daß als
Verstärker und Inverter (II, 12) jeweils eine
Transistorverstärkerstufe. (Tl, RIl, R12; TZ3
R21^.R22) in Emitterschaltung verwendet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 758/121 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56913A DE1076750B (de) | 1953-07-31 | 1958-02-11 | Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES34595A DE972730C (de) | 1953-07-31 | 1953-07-31 | Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppenzugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen, insbesondere fuer Verzoner in Fernmelde- bzw. Fernsprechanlagen |
| DES56913A DE1076750B (de) | 1953-07-31 | 1958-02-11 | Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076750B true DE1076750B (de) | 1960-03-03 |
Family
ID=25995105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56913A Pending DE1076750B (de) | 1953-07-31 | 1958-02-11 | Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung der Gruppen-zugehoerigkeit mehrstelliger Zahlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076750B (de) |
-
1958
- 1958-02-11 DE DES56913A patent/DE1076750B/de active Pending
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