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DE1076749B - Halbelektronische Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere automatische Fernsprechanlagen - Google Patents

Halbelektronische Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere automatische Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1076749B
DE1076749B DEI13636A DEI0013636A DE1076749B DE 1076749 B DE1076749 B DE 1076749B DE I13636 A DEI13636 A DE I13636A DE I0013636 A DEI0013636 A DE I0013636A DE 1076749 B DE1076749 B DE 1076749B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
transmitted
circuit arrangement
voice
semi
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI13636A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick H Bray
Ronald G Knight
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1076749B publication Critical patent/DE1076749B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/525Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using tubes in the switching stages
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine halbelektronische Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere automatische Fernsprechanlagen, für ein rein zweiadriges Vermittlungssystem nach Patent 1 047 258. Das Hauptpatent ist unter anderem auch dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsorgane in den beiden Sprechadern je ein Satz symmetrischer elektronischer Schaltmittel mit drei Elektroden verwendet ist, die beim Anlegen entsprechender S teuer Spannungen einen niedrigen Widerstand zwischen erster und zweiter Elektrode annehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Schaltungsanordnung zur Übertragung von Signalen auf den beiden Sprechadern auszubilden. In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen bekannter Ausführungsart ist es üblich, Signale zur Steuerung und Überwachung des Verbindungsaufbaues und einer hergestellten Verbindung teils über die beiden Leitungen des Sprechweges, teils über eine besondere, auch für Prüf- und Sperrzwecke vorgesehene dritte Leitung zu übertragen.
Es sind nun Fernsprechsysteme entwickelt worden, bei denen eine eigene Prüfleitung dann entbehrlich wird, wenn alle für einen ordnungsgemäßen Betrieb erforderlichen Signale über die Sprechleitungen allein übertragen werden können, woraus sich der Vorteil der Ersparnis einer dritten Leitung ergibt.
Die Erfindung bezweckt, diese Vereinfachung durch die Verwendung von elektrischen Spannungen höherer Frequenz als der höchsten im übertragenen Sprachfrequenzband übertragenen Frequenz für Signalzwecke zu erreichen, welche über die Sprechleitung übertragbar sind. Demgemäß ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Signale (z. B. für Zählung, Aufforderung an die Vermittlungsperson, in eine bestehende Verbindung einzutreten u. a.) in an sich bekannter Weise als elektrische Spannungsimpulse mit Wechselspannungen einer Frequenz oberhalb der höchsten in dem übertragenen Sprachfrequenzband auf dem Sprechleitungsadernpaar übertragenen Frequenz ebenfalls auf dem Sprechleitungsadernpaar gegeben werden und daß sie, ebenfalls in an sich bekannter Weise, von der Sprechleitung auf besondere, mehreren Verbindungswegen gemeinsam zugeordnete Signalauswerteeinrichtungen übertragen werden und daß für jedes zu übertragende Signal eine Wechselspannung besonderer Frequenz vorgesehen ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist eine gemeinsame Signalimpulsquelle vorgesehen, welche einen zeitlich geordneten Signalimpulszyklus in ständiger Wiederholung erzeugt, der in bestimmten Zeitlagen Signalimpulse enthält, die der Zeitlage nach bestimmten Verbindungswegen zur Sprachübertragung zugeordnet sind, wobei jeder Signalimpuls die Funktion Halbelektronische Schaltungsanordnung
für Fernmeldeanlagen, insbesondere
automatische Fernsprechanlagen
Zusatz zum Patent 1 047 258
Anmelder:
International Standard
Electric Corporation,
New York, RY. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, HeUmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien, vom 28. August 1956
Frederick H. Bray und Ronald G. Knight, London,
sind als Erfinder genannt worden
der mehreren Verbindungswegen gemeinsamen Signalauswerteeinrichtung in Abhängigkeit von einem Signal in dem zugeordneten Verbindungsweg steuert und die Auswertung eines empfangenen Signals in dem zugeordneten Verbindungsweg unmittelbar angezeigt wird. Es ist bekannt, Gebührenzählstromstöße mit Wechselstrom einer Frequenz von 16 kHz. zu ,übertragen. Ferner ist es bekannt, Teilnehmeridentifizierungen vermittels sogenannter Kontrollstromsysteme vorzunehmen, in denen als eigene, nur für diesen Zweck vorgesehene Energiequelle Wechselspannungsquellen verschiedener Frequenz zwecks unterschiedlicher Beeinflussung von Schaltgliedern in der zu prüfenden Verbindung Anwendung finden. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung befaßt sich ebenfalls mit der Auswertung von Gebührenzählstromstößen, jedoch in Zusammenhang mit einem, teilelektronischen Fernsprechvermittlungssystem mit gasgefüllten Dreielek-
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trodenschaltröhren als Verbindungsglieder in den rein zweiadrig ausgeführten Sprechleitungen. Auch die Übertragung von Signalen mit anderer Zweckbestimmung, z. B. Eintreteaufforderung für die Vermittlungsperson oder Aufschaltung auf bestehende Gesprächsverbindungen, ist Gegenstand der Erfindung.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer Fernsprechanlage nach dem Hauptpatent, deren Verbindungsglieder aus gasgefüllten Schaltröhren aufgebaut sind. Fig. 1, 2 und 3 zeigen im Zusammenhang einen vollständigen Verbindungsweg, der aus Anrufsucher (Fig. 1), Gruppenwähler (Fig. 2) und Leitungswähler (Fig. 3) aufgebaut ist.
Hebt der Teilnehmer Tn ab, dann spricht das Teilnehmerrelais A in bekannter, in der Beschreibung zum Gegenstand des Hauptpatents näher ausgeführter Weise an. Bei der nun folgenden Nummernwahl pendelt das Relais A entsprechend den Schleifenunterbrechungen und legt durch den Kontakt al eine Wechselspannung von 6 kHz impulsweise über den Transformator Tr 1 an einen Speicher Sp. Dadurch ist die Teilnehmernummer des Gerufenen in bekannter Weise gespeichert. Der Verbindungsaufbau über den Gruppenwähler (Fig. 2) zum Leitungswähler (Fig. 3) erfolgt in bekannter, hier nicht näher zu erläuternder Weise, weil diese Vorgänge keinen Bezug auf den Erfindungsgegenstand haben und an sich aus der Beschreibung im Hauptpatent bekannt sind.
Ist der Leitungswähler im Zuge eines Verbindungsaufbaues erreicht und belegt, dann sendet er einen Spannungsimpuls von anderer Frequenz, in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 einen solchen von 8 kHz zum Anrufsucher (Fig. 1) zurück. Hier wird der Impuls in der Signalempfangs- und Auswerteeinrichtung S empfangen und ausgewertet. Das Relais L spricht an und hält sich selbst in nicht weiter dargestellter bekannter Weise selbst. Die Signalempfangs- und Auswerteeinrichtung sendet als Folge des empfangenen Impulses von 8 kHz einen positiven Impuls aus.
Hebt der gerufene Teilnehmer Tn 2 ab, dann spricht Relais D im Leitungswähler an, und der Kontakt d unterdrückt die Aussendung des vorerwähnten Signals.
Die Auswertung des Signalimpulses kann zur Zählung oder für weitere Signalangaben benutzt werden.
In Fig. 3 ist ferner ein Verbindungssatz dargestellt, in dem die Signalisierung in analoger Weise mit Hilfe der Relais Al und Dl und einer Signalempfangs- und -auswerteeinrichtung Sl erfolgt. Mit Wechselspannungen anderer Frequenzen können nach dem Erfindungsprinzip weitere Signale übertragen werden, z. B. eine Aufforderung an die Vermittlungsperson, in eine bestehende Verbindung einzutreten, ein Signal, daß der Gerufene abgehoben hat, u. a. m.
Wenn bei Auswertung übermittelter Signale eine augenblickliche Erfassung des jeweiligen Zustandes des betreffenden Verbindungsgliedes nicht erforderlich ist, dann kann eine schrittweise Prüfung einer Anzahl von Verbindungsgliedern mit einer bestimmten festgesetzten Geschwindigkeit stattfinden und der Zustand des betreffenden Verbindungsgliedes jeweils bei jedem Prüf schritt festgehalten werden. In diesem Fall ist daher nur eine einzige Auswerteeinrichtung zur Verwendung für alle innerhalb einer gegebenen Gruppe vorgesehenen Verbindungsglieder nötig.
Wenn z. B. ein Wechselstrom-Zählimpuls von 10 kHz vom Gerufenen zu dem Anschluß des den Anruf veranlassenden Teilnehmers zurückübertragen wird, dann ist es möglich, alle Teilnehmeranschlüsse der Reihe nach prüfend abzutasten und die angefallene Gebühr aufzuzeichnen.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung dargestellt, in der die Auswertung eines von einer an sich bekannten Zähleinrichtung übertragenen Zählimpulses Px gezeigt ist, der über einen Gleichrichter M1 auf eine Signalempfangs- und -auswerteeinrichtung 5" 3 einwirkt. Diese bewirkt dann die Aufzeichnung der anfallenden Gebühr.
Wo unmittelbare Erfaßbarkeit der durch das Wechselstromsignal gegebenen Information gefordert wird, kann die abgegebene Information unmittelbar an die Stelle durchgeleitet werden, von der sie durch Abtasten gewonnen wurde. Die auftretende Verzögerung hängt dann nur von der Wiederholungsgeschwindigkeit bei der Abtastung der Speicher ab.
Eine Ausführungsform ist in Fig. 5 dargestellt. Wenn in einem Übertragungskanal ein Signal von einer Frequenz f vorhanden ist, dann zieht das Relais 61 an, wenn ein dem Kanal zugeordneter Impuls Px gleichzeitig vorhanden ist. Das Relais 5" und die zugeordnete Signalempfangs- und -auswerteeinrichtung 6*4 sind einer Gruppe von Übertragungskanälen gemeinsam zugeordnet. Die Auswertung erfolgt mittels Kontakt s, der das positive Potential von der Leitung G auf die Leitung H umlegt. Der Impuls Px liegt gleichzeitig auch an der aus den beiden gasgefüllten Schaltröhren TA und TB für jeden Teilnehmer individuell gebildeten Auswerteschaltung an, und je nachdem, ob das positive Potential an der Leitung G oder H anliegt, zündet die Röhre TA oder TB bei Koinzidenz des Impulses Px mit dem positiven Potential an der Auswerteeinrichtung.
Dies verursacht an der Kathode der gezündeten Röhre ein Gleichpotential, das in einem besonderen Kreis ausnutzbar ist.
Das Relais 5" kann auch durch entsprechende elektronische Schaltmittel ersetzt werden, welche geeignet sind, an eine oder die andere der beiden Leitungen G und H ein positives Potential anzulegen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Halbelektronische Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, nach Patent 1 047 258, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale (z. B. für Zählung, Aufforderung an die Vermittlungsperson, in eine bestehende Verbindung einzutreten u. a.) in an sich bekannter Weise als elektrische Spannungsimpulse mit Wechselspannungen einer Frequenz oberhalb der höchsten in dem übertragenen Sprachfrequenzband auf dem Sprechleitungsadernpaar übertragenen Frequenz ebenfalls auf dem Sprechleitungsadernpaar gegeben werden und daß sie ebenfalls in an sich bekannter Weise von der Sprechleitung auf besondere, mehreren Verbindungswegen gemeinsam zugeordnete Signalauswerteeinrichtungen übertragen werden und daß für jedes zu übertragende Signal eine Wechselspannung besonderer Frequenz vorgesehen ist.
2. Halbelektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Signalimpulsquelle vorgesehen ist, welche einen zeitlich geordneten Signalimpulszyklus in ständiger Wiederholung erzeugt, und daß der Signalimpulszyklus in bestimmten Zeitlagen Signalimpulse enthält, die der Zeitlage nach bestimmten Verbindungswegen zur Sprachübertra-
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gung zugeordnet sind, wobei jeder Signalimpuls die Funktion der mehreren Verbindungswegen gemeinsamen Signalauswerteeinrichtung in Abhängigkeit von einem Signal in dem zugeordneten Verbindungsweg steuert und die Auswertung eines
empfangenen Signals in dem zugeordneten Verbindungsweg unmittelbar angezeigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 660 675, 826 167.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEI13636A 1956-08-28 1957-08-27 Halbelektronische Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere automatische Fernsprechanlagen Pending DE1076749B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2622956A GB801576A (en) 1956-08-28 1956-08-28 Improvements in or relating to electrical signalling systems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1076749B true DE1076749B (de) 1960-03-03

Family

ID=10240356

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI13636A Pending DE1076749B (de) 1956-08-28 1957-08-27 Halbelektronische Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere automatische Fernsprechanlagen

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE562566A (de)
DE (1) DE1076749B (de)
FR (1) FR1180780A (de)
GB (1) GB801576A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE660675C (de) * 1932-02-03 1938-06-01 Gerhard Seelmann Eggebert Dipl Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE826167C (de) * 1950-01-10 1951-12-27 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechgebuehrenanzeiger und Muenzfernsprecher

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE660675C (de) * 1932-02-03 1938-06-01 Gerhard Seelmann Eggebert Dipl Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE826167C (de) * 1950-01-10 1951-12-27 Siemens & Halske A G Schaltungsanordnung fuer Fernsprechgebuehrenanzeiger und Muenzfernsprecher

Also Published As

Publication number Publication date
GB801576A (en) 1958-09-17
BE562566A (de)
FR1180780A (fr) 1959-06-09

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