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DE3324857A1 - Vorrichtung zum durchfuehren einer thermischen gutbehandlung in einer wirbelschicht, insbesondere wirbelschichtofen - Google Patents

Vorrichtung zum durchfuehren einer thermischen gutbehandlung in einer wirbelschicht, insbesondere wirbelschichtofen

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Publication number
DE3324857A1
DE3324857A1 DE19833324857 DE3324857A DE3324857A1 DE 3324857 A1 DE3324857 A1 DE 3324857A1 DE 19833324857 DE19833324857 DE 19833324857 DE 3324857 A DE3324857 A DE 3324857A DE 3324857 A1 DE3324857 A1 DE 3324857A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed material
bed
outlet openings
fluid
fluidized bed
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19833324857
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Dipl.-Ing. 6900 Heidelberg Pawlitschek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG RASCHKA INGENIEUR BUERO
Original Assignee
GEORG RASCHKA INGENIEUR BUERO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG RASCHKA INGENIEUR BUERO filed Critical GEORG RASCHKA INGENIEUR BUERO
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Publication of DE3324857A1 publication Critical patent/DE3324857A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B15/00Fluidised-bed furnaces; Other furnaces using or treating finely-divided materials in dispersion
    • F27B15/02Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B15/10Arrangements of air or gas supply devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/30Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having a fluidised bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Durchführen einer thermischen Gut-
  • behandlung in einer Wirbelschicht, insbesondere Wirbelschichtofen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Durchführen einer thermischen Gutbehandlung in einer Wirbelschicht, die aus feinkörnigem Bettmaterial besteht und sich infolge Durchströmung dieses Bettmaterials mit einem im wesentlichen von unten zugeführten Strömungsmittel über einer Ebene ausbildet, in der die Zuströmwege für das Strömungsmittel ausmünden. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Wirbelschichtofen zum Verbrennen von Brennstoffen mit unbrennbaren Festkörperbeimengungen.
  • Unter thermischer Gutbehandlung im Sinne der vorliegenden Erfindung sind jedwede unter thermischer Einwirkung in einer Wirbelschicht ablaufende Prozesse zu verstehen.
  • Dabei kann es sich beispielsweise um Verbrennungsvoryänge, etwa um die Verbrennung von kfallstoffen, um Röst- oder Trocknungsprozesse, aber auch um Kühlvorgänge handeln.
  • Das Wirbelschichtverfahren und der Durchführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtungen sind allgemein bekannt.
  • Kennzeichnend für diesen Stand der Technik ist die Ausbildung einer Wirbelschicht, die zum Beispiel aus Sand oder sonstigem feinkörnigen Material besteht, über einem sog. Anströmboden, durch den aus einem unter dem Anströmboden angeordneten Windkasten Druckluft oder ein anderes Strömungsmittei von unten zugeführt wird, wodurch die Partikel des Bettmaterials mehr oder weniger angehoben und in turbulente Bewegungen versetzt werden.
  • Das Wirbelschichtverfahren ist an sich für die Verbrennuwj von Abflllstoffen hervorraqend geeignet, aber bisher dann nicht anwendbar, wenn die Abfallstoffe inbrennbare Festkörper, wie Steine, Metallteile od. dgl.
  • enthalten. Gleiches cjilt für Brennstoffe, in denen unbrennbare Festkörperbeimengungen enthalten sind. Derartige Festkörperbeimenungen im Brennmaterial sammeln sich auf den Anströmböden an und beeinträchtigen die für die Aufrechterhaltung der Wirbelschicht notwendige Strömungsmittelzufuhr durch im Anströmboden enthaltene Strömungskanäle oder Düsen bis hin zum Erliegen der Wirbelschicht.
  • Insbesondere Abfallstoffe in Form von Ringe, Teich-und Klärschlämmen, aber auch Deponiematerial, sind mit Steinen und Metallteilen durchsetzt und können daher im Wirbelschichtverfahren nicht verbrannt werden.
  • Gleiches gilt für mit Stahleinlagen versehene Altreifen, aber auch für Haus- und Industriemüll. Auch Brennstoffe mit unbrennbaren Bestandteilen, die gegenüber dem in der Regel inerten Wirbelschichtmaterial Oberkorn aufweisen und nicht fluidisierbar sind, entziehen sich der Verbrennung in der Wirbelschicht.
  • Angesichts dieser Unzulänglichkeiten des Standes der Technik soll durch die Erfindung eine Vorrichtung zur thermischen Gutbehandlung in einer Wirbelschicht geschaffen werden, bei der eine die Ausbildung der Wirbelschicht allmählich fortschreitend beeinträchtigende Verstopfung der Auströmöffnungen für das Strömungsmittel durch sich auf einem Anströmboden ansammelnde Festkörper ausgeschlossen ist. Die durch die Erfindung zu schaffende Vorrichtung soll somit beispielsweise auch das Verbrennen von Brennstoffen , die mit Steinen, Metallteilen oder sonstigen unbrennbaren Beimengungen durchsetzt sind, ohne Risiko für eine kontinuierliche Aufrechterhaltung des Prozesses ermöglichen.
  • Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein mit einer Austragöffnung versehener Raum das feinkörnige Bettmaterial aufnimmt und daß die Austrittsöffnungen der Zuströmwege für das Strömungsmittel unter Ausbildung von freien Zwischenräumen zwischen benachbarten Austrittsöffnungen innerhalb des Bettmaterials in einem vorbestimmten Abstand unter der Oberfläche der Bettmaterialfüllung ausmünden.
  • Während bei herkömmlichen Vorrichtungen dieser Art die Wirbelschicht sich über einem mit Düsen oder spaltförmigen Zuströmöffnungen versehenen Anströmboden ausbildet, unter dem sich ein sog. Windkasten befindet, ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kein derartiger Anströmboden vorhanden. Bei der Erfindung füllt das Bettmaterial den unteren Teil der Vorrichtung vollständig aus und die Austrittsöffnungen der Zuströmwege für das die Bildung der Wirbelschicht vermittelnde Strömungsmittel münden in einem vorbestimmten Abstand von der Oberfläche der Bettmaterialfüllung in letzterer aus, und zwar unter Ausbildung von Zwischenräumen zwischen benachbarten Austrittsöffnungen. Angesichts dieser Zwischenräume können etwaige Festkörper, die sich in dem in der Wirbelschicht zu behandelnden, beispielsweise zu verbrennenden Gut befinden, nach dem Durchtritt durch die Wirbelschicht im Bereich dieser Zwischenräume zwischen benachbarten Austrittsöffnungen in das unter der Wirbelschicht liegende Bettmaterial durchfallen und dann durch das nicht wirbelnde Bettmaterial durchsacken, um dann über eine unterseitige Austragöffnung zusammen mit Lettmaterial abgezogen werden zu können.
  • Die Korngröße derartiger Feststoffkörper ist dabei lediglich durch die Querschnitte der Zwischenräume zwischen benachbarten Austrittsöffnungen für das Strömungsmittel begrenzt. Ls ist ersichtlich, daß angesichts dieser Ausbildung der Vorrichtung eine Ansammlung unbrennbarer Festkörper im Bereich der Austrittsöffnungen für das Strömungsmittel bzw. über diesen ausgeschlossen ist und mithin eine Beeinträchtigung der Wirbelschicht durch eine allmählich fortschreitende Verstopfung der Austrittsöffnungen für das Strömungsmittel nicht eintreten kann. Demgemäß ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung auch die Verbrennung von Abfallstoffen, die mit Steinen, Metallteilen oder ähnlichen unbrennbaren Festkörpern versetzt sind, wie Baumrinde, Klärschlämme und Deponiematerial, aber auch mit Stahleinlagen ausgerüstete Altreifen und dgl.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sich als Zuströmwege für das Strömungsmittel im Abstand voneinander jeweils unter Ausbildung von freien Zwischenräumen verlaufende Rohrleitungen durch den das Bettmaterial aufnehmenden Raum innerhalb des Bettmaterials hindurcherstrecken, die mit in einem vorbestimmten Abstand unter der Oberfläche der Bettmaterial füllung ausmündenden Austrittsöffnungen versehen sind. Bei den Austrittsöffnungen kann es sich um invDrbestimmten Abständen längs derartiger Rohrleitungen in den Rohrleitungswandungen angeordnete Düsenbohrungen handeln oder um mit den Rohrleitungen in Strömungsverbindung stehende Austrittsdüsen besonderer Gestaltung. Als zweckmäßig hat sich dabei erwiesen, wenn jeweils mehrere mit Austrittsöffnungen in Strömungsverbindung stehende Rohrleitungen von einer sich ebenfalls durch das Bettmaterial erstreckenden Sammelleitung gespeist werden.
  • Eine gleichfalls weitere Ausgestaltung sieht vor, daß über verschiedene Austrittsöffnungen bzw. über jeweils mit einer Sammelleitung in Strömungsverbindung stehende Gruppen von Austrittsöffnungen verschiedene Medien in die Wirbelschicht eingedüst werden.
  • Nach einem anderen Ausgestaltungsmerkmal können zusätzlich zu den die Strömungsmittelzufuhr für die Bildung der Wirbelschicht vermittelnden Zuströmwegen im Abstand unter der Wirbelschicht sich Zuführleitungen für ein Kühlmedium durch die Bettmaterialfüllung hindurcherstrecken, so daß bei kontinuierlichem Betrieb, bei dem beispielsweise mit nach unten durchgesackten Festkörpern versetztes Bettmaterial aus der Bettmaterialfüllung abgezogen und nach dem Absieben der grobkörnigen Verunreinigungen, wie Steine od. dgl., wieder von oben in den Prozeß eingegeben wird, das allmählich nach unten absackende, heiße Bettmaterial vor dem Austragen eine gewisse Abkühlung erfährt. Zur Kühlung des Bettmaterials können auch unter und ggf. zwischen den Strömungswegen zum Zuführen des die Wirbelschicht-ausbildung vermittelnden Strömungsmittels Tauchheizflächen angeordnet sein, und zwar in solchem Abstand unter Ausbildung freier Zwischenräume voneinander, daß das Durchsacken unbrennbarer Festkörper durch die Bettmaterialfüllung nicht behindert wird.
  • In ebenfalls zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann der die Bettmaterialfüllung aufnehmende Raum ein unterseitig von wenigstens zwei nach unten konvergierend zueinander verlaufenden Wänden begrenzter Bunker sein, der mit Vorteil von einem sich nach unten verengendem Trichter abgeschlossen sein kann.
  • Bei einer derartigen Ausbildung des die Bettmaterialfüllung aufnehmenden Raumes ist es zweckmäßig, wenn sich die Austragöffnung an der tiefsten Stelle des Bunkers befindet und im Bereich dieser Austragöffnung eine Austrageinrichtung angeordnet ist, wobei diese Austrageinrichtung eine sich an die Austragöffnung anschließende Schleuse und eine letzterer nachgeordnete Fördereinrichtung umfassen kann. Bei der Fördereinrichtung kann es sich um eine Transportschnecke, einen Trogkettenförderer, eine Vibrationsrinne oder andere für das Fördern fein-körnigen Gutes, das mit Festkörperbeimengungen verunreinigt ist, eignende Mittel handeln.
  • Es ist ersichtlich, daß die Erfindung gleichermaßen in stationären atmosphärischen Wirbelschichten, in stationären Druckwirbelschichten und auch in zirkulierenden Wirbelschichten eingesetzt werden kann, desgleichen aber auch neben der Verwendung in Wirbelschichtöfen auch für Wirbelschichtkühler. Daß neben der Möglichkeit, gleichzeitig verschiedene Medien in die Wirbelschicht einzudüsen, auch in Abhängigkeit von dem jeweiligen Bedarfsfalle Heißluft oder Kaltluft als Strömungsmittel zur Ausbildung der Wirbel.schicht eingesetzt werden kann, versteht sich von selbst.
  • Anhand der beigefügten Zeichnung sollen nachstehend einige Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen: Fig. 1 in einem Vertikalschnitt durch einen Wirbelschichtofen dessen prinzipiellen Aufbau mit in der Bettmaterialfüllung, die in einem den Ofen nach unten abschließenden trichterförmigen Bunker aufgenommen ist, verlaufenden und von einer Sammelleitung gespeisten Luftverteilungsrohren, von denen sich in Düsenköpfen ausmündende Rohrleitungen schräg nach oben forterstreCken, Fig. 2 in einer Ansicht wie in Fig. 1 einen Wirbelschichtofen, in dem Abfallstoffe verbrannt werden, die mit unbrennbaren Festkörpern durchsetzt sind, Fig. 3 eine gegenüber dem Ofen in Fig. 2 um 900 versetzte Vertikalschnittansicht und Fig. 4 ebenfalls in einer vertikalen Schnittansicht den unteren Teil eines Wirbelschichtofens mit sich zwischen dem Rohrleitungssystem zum Zuführen von Strömungsmittel erstreckenden Tauchheizflächen und einem unter letzteren angeordneten Rohrleitungssystem zum Einführen eines Kühlmediums in das Bettmaterial.
  • Bei dem in Fig. 1 mir in seinem prinzipiellen Aufbau veranschaulichten Wirbelschichtofen 10 geht ein zylindrischer Ofenraum 11 über ein konisches Zwischenstück 12 in ein zylindrisches Unterteil über, das gegenüber dem Ofenraum geringeren Querschnitt aufweist und einen Aufnahmebunker 13 für die beispielsweise aus feinkörnigem Sand bestehende Bettmaterialfüllung 14 bildet. Dieser Aufnahmebunker 13 ist unterseitig von einem sich nach unten verengenden Trichter 15 abgeschlossen, der an seiner tiefsten Stelle eine Austragöffnung 16 aufweist, an die sich eine zunächst hier nicht weiter interessierende Austragschleuse 17 mit einer dieser nachgeschalteten Fördereinrichtung 18 anschließt.
  • In den mit fein-körnigem Bettmaterial gefüllten Bunker 13 mündet etwa im Bereich des oberen Endes des den Bunker unterseitig abschließenden Trichters 15 eine Sammelleitung 20 ein, die sich im wesentlichen horizontal und durch den Bunker/die in diesem aufgenommene Bettmaterialfüllung 14 hindurcherstreckt. Diese Sammelleitung 20 steht über vertikal verlaufende Anschlußstücke 21 mit ebenfalls in der Bettmaterialfüllung 14 horizontal über der Sammelleitung und rechtwinklig zu letzterer im Abstand voneinander verlaufenden Rohrleitung 22 in Strömungsverbindung, von denen sich schräg nach oben verlaufende Rohrverzweigungen 23 forterstrecken, die in im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Düsenköpfen 24 ausmünden. Jeweils zwischen den mit der Sammelleitung 20 in Verbindung stehenden Rohrleitungen 22 und den Düsenköpfen 24 sowie den zu diesen hinführenden Rohrverzweigungen 23 sind freie Zwischenräume und das gesamte Rohrleitungssystem, einschließlich der Düsenköpfe, ist innerhalb der Bettmaterialfüllung 14 aufgenommen, wobei die Bettmaterialfüllung um ein vorbestimmtes Maß, das in der Zeichnung mit 25 bezeichnet ist,über die Ebene hinausragt in der die Düsenköpfe 24 angeordnet sind.
  • Die Abfallstoffe werden mittels einer hier nicht interessierenden Aufgabevorrichtung 28 durch eine in vertikalem Abstand über der Wirbelschicht 30 die Ofenwandung durchbrechende Eintragöffnung 26 in den Ofen eingeführt und in bekannter Weise im Wirbelbett verbrannt.
  • Die anfallenden Rauchgase, und von diesen ggf. mitgeführte Aschebestandteile, treten durch eine im oberen Teil des Ofens angeordnete, hier nicht weiter interessierer Gas-Austrittsöffnung 27 aus. Während die brennbaren Bestandteile der aufgegebenen Abfallstoffe nach einer ggf. vor dem Eintauchen in die Wirbelschicht erfolgten Teilverbrennung innerhalb del (,irbelschicht verbrannt werden, fallen die in diesen Abfallstoffen enthaltenen unbrennbaren Bestandteile 31, wie Steine, od. dgl., durch die Wirbelschicht hindurch und gelangen durch die Zwischenräume zwischen den Düsenköpfen 24 und den letztere mit Strömungsmittel versorgenden Rohrleitungen 22 hindurch in das nicht wirbelnde Bettmaterial Innerhalb der nicht wirbelnden Bettmaterialfüllung 14 sacken die unbrennbaren Bestandteile allmählich fortschreitend nach unten und werden über die am unteren Ende des den Bunker 1 3 abschließenden Trichters 15 zusammen mit Bettmaterial über eine Austragöffnung 16 mit der nachgeordneten Schleuse 17 abgezogen. Nach dem Absieben der Festkörperverunreinigungen kann das abgezogene Bettmateriai erneut von oben in den Prozeß eingegeben werden, so daß im kontinuierlichen Betrieb ein allmählicher IJmschlag des Bettmaterials stattfindet, wobei die sich jeweils in dem nicht wirbelnden Bettmaterial ansammelndeD unbrennbaren Festkörper ausgeschieden werden.
  • Beim Betrieb eines derartiq ausgebildeten Wirbelschichtofens wird über die Sammelleitung 20 und die damit in Strömungsverblndun stehenden Düsenköpfe 24 Strömungsmittel unter Druck in die Bettmaterialfüllung 14 eingeblasen. Bei dem Strömungsmittel handelt es sich beispielsweise um Druckluft. Infolge dieses Anblasens werden die über der von den Düsenköpfen 24 aufgespannten Ebene liegenden Teile des feinkörnigen Bettmaterials angehoben und fallen nach einer aufwärts gerichteten Vertikalbewegung angesichts der dann nachlassenden Wirkung des eingedüsten Strömungsmittels wieder unter Schwerkraft nach unten, um dann erneut in den intensiven Wirkungsbereich des eingedüsten Strömungsmittels zu gelangen. Durch diese turbulenten Bewegungen der Partikel des Bettmaterials bildet sich über der von den Düsenköpfen aufgespannten Ebene die sog. Wirbelschicht aus.
  • Die hier zunächst nicht interessierende Beschickung des Ofens mit dem zu verbrennenden Gut erfolgt über eine die Ofenwandung im Bereich des konischen Zwischenstücks durchbrechende Eintragöffnung 26, während die bei der Verbrennnung anfallenden Rauchgase, und ggf. auch von letzteren mitgeführte Aschepartikel, über eine im oberen Teil des Ofenraums 11 angeordnete Gas-Austrittsöffnung 27 abströmen.
  • Bei dem in den Fig. 2 und 3 veranschaulichten Wirbelschichtofen sind die horizontal im Bettmaterial verlaufenden Rohrleitungen 22, von denen sich die mit Düsenköpfen 24 bestückten Rohrverzweigungen 23 schräg nach oben forterstrecken, durch die Ofenwandung im Bereich des die Bettmaterialfüllung aufnehmenden Bunkers 13 hindurchgeführt und an eine ofenaußenseitig verlaufende Sammelleitung 20 angeschlossen. Dieser Ofen zeigt das Verbrennen von Abfallstoffen, die mit unbrennbaren Festkörpern versetzt sind. Bei den Abfallstoffen kann es sich beispielsweise um Baumrinde handeln, die mit Steinen od. dgl. verunreinigt ist.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem Wirbelschichtofen nach Fig. 1 durch zusätzliche Einrichtungen zum Kühlen des nichtwirbelnden Teils der BettmaterialHfüllung 14, die in einem an seinem unteren Ende durch einen Trichter 15 abgeschlossenen Bunker 13 aufgenommen ist, der sich unter dem eigentlichen Ofenraum 11 befindet. In der Bettmaterialfüllung 14 erstreckt sich wiederum eine die Ofenwandung im Bereich des Bunkers 13 durchbrechende, horizontal verlaufende Sammelleitung 20 mit nach oben gerichteten Anschlußstücken 21 zum Zuführen von Strömungsmittel zu den rechtwinklig zur Sammelleitung 20 im Abstand voneinander verlaufenden Rohrleitungen 22. Oberseitig erstrecken sich von diesen Rohrleitungen 22 Rohrverzweigungen 23 fort, die in im wesentlichen in einer tiorizontalebene angeordneten Düsenköpfen 24 ausmünden und durch die das zur Erzeugung der Wirbelschicht 30 erforderliche Strömungsmittel in das über den Düsenköpfen befindliche aVlirbel-Bettmaterial eingedüst wird.
  • Unter den Düsenköpfen und zwischen den Leitungsverbindungen 21 und unter der Sammelleitung 20 sind in die Bettmaterialfüllung 14 nur schematisch angedeutete Tauchheizfläche eingebettet, mittels deren dem nicht wirbelnden Bettmaterial Wärme entzogen wird. Diese nur schematisch angedeuteten Tauchheizflächen sind ebenso wie die Düsenköpfe und die das Rohrleitungssystem zum Zuführen des für die Aufrec terhaltung des Wirbelbettes notwendigen Strömungsmittes Jienenden Rohrleitungen unter Ausbildung von freien Zwischenräumen so angeordnet, daß zwischen den Tauchheizflächen 34, 35 in dem zwecks Verbrennung dem Wirbelbett zugeführten Gut enthaltene Festkörper, wie Steine, zwischen den einzelnen Tauchheizflächen hindurch in dem nicht wirbelnden Bettmaterial absacken können. Eine weitere Kühleinrichtung ist im Be-reich des den Bunker 13 nach unten abschließenden Trichters in Form einer die schräg verlaufenden Trichterwandungen durchbrechenden Rohrleitung 36 x>rgesehen, die in vorbestimmten Abständen voneinander mit nach oben gerichteten Austrittsdüsen 37 ausgerüstet ist und zum Eindüsen eines Kühlmediums in das im Bereich des Trichters aufgenommene Bettmaterial dient.
  • Abgesehen von der Kühlung des bei kontinuierlichem Betrieb des Ofens infolge laufenden Abzugs von Bettmaterial über die unterseitige Austragöffnung 16 allmählich nach unten wandernden Bettmaterials, das nach dem Austragen über die Schleuse 17 und dei Fördereinrichtung 18 durch Absieben von den sich ansammelnden unbrennbaren Festkörpern gereinigt und dann wieder von oben in den Ofen eingegeben wird, unterscheidet sich die Betriebsweise dieses Ofens nicht von der oben in Verbindung mit den Fig. 2 und 3 erläuterten Betriebsweise.

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Durchführen einer thermischen Gutbehandlung in einer Wirbelschicht, die aus feinkörnigem Bettmaterial besteht und sich infolge Durchströmung dieses Bettmaterials mit einem im wesentlichen von unten zugeführten Strömungsmittel über einer Ebene ausbildet, in der die Zuströmwege für das Strömungsmittel ausmünden, insbesondere Wirbelschichtofen zum Verbrennen von Brennstnffent die mit unbrennbaren Festkörperbeimengungen versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Austragöffnung (16) versehener Raum das feinkörnige Bettmaterial aufnimmt und daß die Austrittsöffnungen (24) der Zuströmwege (20, 21, 22, 23) für das Strömungsmittel unter Ausbildung von freien Zwischenräumen zwischen jeweils benachbarten Austrittsöffnungen innerhalb des Bettmaterials in einem vorbestimmten Abstand unter der Oberfläche der Bettmaterialfüllung (14) ausmünden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich als Zuströmwege für das Strömungsmittel jeweils unter Ausbildung von freien Zwischenräumen im Abstand voneinander verlaufende Rohrleitungen (20, 22) durch den das Bettmaterial aufnehmenden Raum innerhalb des Bettmaterials erstrecken, die mit in einem vorbestimmten Abstand unter der Oberfläche der Bettmaterialfüllung ausmündenden Austrittsöffnungen (24) versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen für das Strömungsmittel mit den Rohrleitungen (20, 22) in Strömungsverbindung stehende Austrittsdüsen (24) sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere mit Austrittsöffnungen (24) in Strömungsverbindung stehende Rohrleitungen (22 von eine1 sich ebenfalls durch das Bettmaterial erstreckenden sSamelell.eitung (201 gespeist werden.
  5. 5. Vorrichtung nach cirteff der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzichnet.; daß über verschiedene Austrittsöffnungen (24; bzz. über jeweils mit einer Sammelleitung (20) in Strömungsverbindung stehende Gruppen von Austrittsöffnungen verschiedene Medien in die hirbelschicht (30) eingedüst werden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich zusätzlich zu den die Strömungsmittelzufuhr für die Bildung der Wirbelschicht (30) vermittelnden Zuströmwegen im Abstand unter der Wirbelschicht Zuführleitungen (36) für ein Kühlmedium durch die Bettmaterialfüllung (14) hindurcherstrecken.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unter und ggf. zwischen den Strömungswegen zum Zuführen des die Wirbelschichtausbildung vermittelnden Strömungsmittels Tauchheizflächen (34, 35) zur Kühlung des Bettmaterials angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bettmaterialfüllung (14) aufnehmende Raum ein unterseitig vontenigstens zwei nach unten konvergierend zueinander verlaufenden Wänden begrenzter Bunker (13) ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bettmaterialfüllung (14) aufnehmende Bunker (13) unterseitig von einem sich nach unten verengendem Trichter (15) abgeschlossen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Austragöffnung '16! an der tiefesten Stelle des die Bettmaterialfüllung (14) aufnehmenden Bunkers (13) befindet und daß im Bereich dieser Austragöffnung eine Austrageinrichtung (17, 18) angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrageinrichtung eine sich an die Austragöffnung (16) anschließende Schleuse (17) und eine letzterer nachgeordnete Fördereinrichtung (18) umfaßt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (18) als Transportschnecke, Trogkettenförderer oder Vibrationsrinne ausgebildet ist.
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