DE1076495B - Rotierende Verdraengerpumpe - Google Patents
Rotierende VerdraengerpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- F04C5/00—Rotary-piston machines or pumps with the working-chamber walls at least partly resiliently deformable
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Description
- Rotierende Verdrängerpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine rotierende Verdrängerpumpe, insbesondere eine Rotations-Flügelradpumpe. Die Pumpe nach der Erfindung soll eine ventillose, selbstansaugende, besonders einfache, billige, dauerhafte und universell verwendbare Pumpe darstellen, die für die Förderung aller Flüssigkeiten, insbesondere für Dickstoffe, Schmutzwasser mit Beimengungen von Feststoffen und faserigen Stoffen, Schlamm usw. geeignet ist.
- Drehkolbenpumpen mit einem Rotor und einem zu diesem achsparallelen exzentrischen, feststehenden Gehäuse sind vielfach bekannt, wobei die Ein- und die Auslauföffnung entweder in der Stirnwand oder in der zylindrischen Außenwand, und zwar radial oder tangential, vorgesehen ist. Die Erfindung geht von einer rotierenden Verdrängerpumpe, bzw. einer Rotations-Flügelradpumpe aus, in deren zylindrischem Pumpenhohlraum ein dazu exzentrisch gelagerter Rotor angeordnet ist, der aus einer Nabe und daran befestigten, elastischen Flügeln besteht, die radial von der Nabe abstehen und deren Enden entgegen der Drehrichtung abgewinkelt sind und mit dem äußersten Teil ständig die Pumpenraumwand berühren. .' Meist bestehen sämtliche Flügel einer-'-.derartigen Pumpe mit dem Rotormantel aus einem Stück. Es gibt aber auch eine Pumpe ähnlicher Art, bei der schwenkbare Flügel an radial abstehenden Armen mittels gelenkartiger oder scharnierartiger Verbindung angelenkt sind. Die Arme und Flügel bestehen dabei nicht ganz aus elastischem Material, sondern bestehen aus metallenen Stützkörpern, die mit einer verhältnismäßig dicken Schicht aus elastischem Material überzogen sind. Aber besonders die letztgenannte Pumpe ist zum Fördern von Wasser mit festen Beimengungen ungeeignet, da sich diese in den Flügeln verklemmen, diese bald zerstören oder beschädigen würden.
- Um eine Pumpe zu erhalten, die für den eingangs erwähnten Verwendungszweck geeignet ist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Förderflügel in an sich bekannter Weise zum Teil aus Metall und zum Teil aus elastischem Werkstoff bestehen und daß dabei der radial von der Nabe abstehende Teil aus einem starren Stück besteht, an dem .der winkelförmig ausgebildete, elastische Teil des Flügels befestigt ist.
- Vorzugsweise ist die Flügelnabe mit Dichtungsringen versehen, welche Aussparungen für die radial abstehenden Flügel aufweisen und dabei an den Flügeln dicht anliegen. Die Erfindung betrifft ferner Einzelheiten an einer solchen Pumpe.
- Die Zeichnung stellt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dar. Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt senkrecht zur Pumpenwelle und die Fig.2 einen Längsschnitt durch die Pumpe. In Fig.3 ist eine weitere Schaufelform dargestellt. Die .erfindungsgemäße Pumpe besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Pumpengehäuse 1, versehen mit Saug-2 und Druckstutzen 3, in dem exzentrisch ein Flügelrad 4 angeordnet ist, dessen Flügel aus elastischem Material bzw. zum Teil aus diesem gebildet sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel mit zweiteiligen Schaufeln wird das Flügelrad von einer Flügelradnabe S gebildet, welche in gewählter Anzahl radial abstehende und außen umgebogene Flügel 6, 7 trägt; es kann in seinen starren Teilen aus Metall, z. B. aus Gußeisen, Stahl od. dgl. bestehen. Die radial abstehenden Teile 6 der Flügel können sowohl eben als auch vorwärts oder rückwärts gekrümmt sein. Der Teil aus starrem Material (Metall) des Flügelrades 4 hat, wie aus Fig.2 ersichtlich, in Achsrichtung eine geringere Breite als das Gehäuse 1. An der Vorder- oder der Rückseite der starren Teile 6 der Flügel sind elastische Teile 7 aus polymerisierten Isoprenen, weichgummiartigen Kunststoffen od. dgl. elastischem Material befestigt. Die axiale Breite der elastischen Teile 7 des Flügels ist gleich jener des Gehäuses 1, so daß sie stirnseitig gegen die beiden Deckel 8 und 9 abdichten. Am freien Ende der Flügel 6,7 ist ein Wulst vorgesehen, der gegen die zylindrische Wand des Gehäuses 1 abdichtet. Um die das Anpressen der freien Flügelenden an die Pumpenraumwand unterstützende Fliehkraft zu vergrößern, kann im Wulst an den Flügelenden ein Kern 12 z. B. aus Eisen eingelegt werden. Dieser bewirkt überdies, daß sich die freien Enden nicht infolge ihrer Elastizität bei Vorübergang vor der Saug- oder Druckstutzenöffnung durchbiegen und in diese hineinschlagen. Auch können die elastischen Teile der Flügel ? derart abgebogen oder abgewinkelt sein, daß sie mit Vorspannung am Gehäuse 1 anliegen. An den Stirnseiten ist .die Flügelnabe 5 mit zwei Dichtungsringen 13,14, z. B. aus polymerisierten Isoprenen, weichgummiartigen Kunststoffen od. dgl. Material, zur Abdichtung gegen die Gehäusedeckel 8,9 versehen. Diese können Ausnehmungen aufweisen, in welche die einwärts gerichteten Enden der elastischen Teile 7 der Flügel dichtend ragen, so daß die Förderellen 15,16,17, 18 voneinander dicht abgeschloss'.en sind. Da sich nach Fig. 1 wegen der in vertikaler Mittelebene liegenden Exzentrizität zwischen Flügelrad 4 Lind Pumpenhohlraum der Raum 15 bei abwärts bewegten Schaufeln vergrößert, wodurch in ihm Unterdruck entsteht, und der Raum 16 verkleinert, wodurch Überdruck entsteht, könnten an der unteren übergangsstelle beider Räume ein sie verbindender Druckausgleichsspalt vorgesehen werden.
- Bekanntlich wird bei Rotation des Flügelrades 4 das in die Zelle 15 eintretende Fördermedium weiterbefördert, so daß im Saugstutzen 2 ein Unterdruck entsteht. Dieser Vorgang wiederholt sich bei Vorbeigang jeder Schaufel, wodurch ein Selbstansaugen gewährleistet ist. Der Raum 15 nimmt bei Fortbewegung vom Saugstutzen 2 bis in die unterste Flügellage zu, von da ab, bei Weiterbewegung zum Druckstutzen 3 wieder ab, so daß Überdruck entsteht. Durch diesen Überdruck und zum Teil auch durch Fliehkraftwirkung wird das Fördergut durch den Druckstutzen 3 hinausgefördert. Auf diese Weise ist eine Saug- und eine Druckseite der ventillos arbeitenden Pumpe vorhanden. Durch die Verwendung von korrosionsbeständigem Material kann die Pumpe, wie schon eingangs erwähnt worden ist, für jede beliebige Förderflüssigkeit, auch wenn diese mit festen Bestandteilen vermengt ist, verwendet werden. Auf Grund ihres einfachen Aufbaues bedarf sie nur einfachster Wartung.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Rotierende Verdrängerpumpe, in deren zylindrischem Pumpenhohlraum ein dazu exzentrisch gelagerter Rotor angeordnet ist, der aus einer Nabe und daran befestigten, elastischen Flügeln besteht, die radial von der Nabe abstehen und deren Enden entgegen der Drehrichtung abgewinkelt sind und mit dem äußersten Teil ständig die Pumpenraumwand berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderflügel (6, 7) in an sich bekannter Weise zum Teil aus Metall und zum Teil aus elastischem Werkstoff bestehen und daß dabei der radial von der Nabe abstehende Teil (6) aus einem starren Stück besteht, an dem der winkelförmig ausgebildete, elastische Teil (7) des Flügels befestigt ist.
- 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelnabe (5) mit Dichtungsringen (13,14) versehen ist, welche Aussparungen für die- radial abstehenden Flügel aufweisen und dabei an den Flügeln dicht anliegen.
- 3. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial abstehenden, starren Teile (6) der Flügel, im Schnitt senkrecht zur Pumpenwelle gesehen, gerade oder bezüglich der Drehrichtung, nach vorn oder nach rückwärts gekrümmt ausgebildet sind.
- 4. Pumpe nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Teile (7) der Flügel an der Vorder- oder Rückseite der radial abstehenden, starren Teile (6) der Flügel befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 121168; USA.-Patentschriften Nr. 2 203 974, 2 455194, 2 460 952, 2 466 440, 2 605 715, 2 648 287.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1076495X | 1954-08-17 |
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| DE1076495B true DE1076495B (de) | 1960-02-25 |
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| DEG16638A Pending DE1076495B (de) | 1954-08-17 | 1955-03-07 | Rotierende Verdraengerpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076495B (de) |
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1955
- 1955-03-07 DE DEG16638A patent/DE1076495B/de active Pending
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