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DE1076475B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1076475B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
strings
chord
fingerboard
keyboard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1076475D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1076475B publication Critical patent/DE1076475B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Griffbrettklaviatur für Saiteninstrumente, wie Gitarren oder Lauten. Solche. Klaviaturen, bei denen die Saiten nicht mehr unmittelbar mit dem Finger niedergedrückt werden, sondern die gewünschte Akkordstimmung durch Niederdrücken eines Knopfes wie beim baßseitigen Akkordeonspiel erreicht wird, sind an sich bekannt.
So sind Griffbrett-Tastaturen für Saiteninstrumente bekannt, bei denen von den einzelnen Tasten jeweils gleichzeitig mehrere Andruckstücke betätigt werden, die mit Wirkung von Akkordgriffen zugeordnete Saiten gegen entsprechende Griffbunde drücken. Das Andrücken erfolgt dabei jedoch rein mechanisch — entweder direkt oder indirekt über Hebelgestänge. Diese Tastaturen haben jedoch den Nachteil, daß sie jeweils nur für eine sehr beschränkte Anzahl von Akkorden gebaut werden können und daß der zum Andrücken der sechs Saiten benötigte Anpreßdruck auf jeweils nur eine Taste ausgeübt werden muß.
In unserer sehnellebigen Zeit werden Musikinstrumente verlangt, die ohne große Lehrzeit von jedermann gespielt werden können. Das Spielen von Saiteninstrumenten, insbesondere das Gitarre- und Lautenspiel, erfordert große Übung. Da es mehrere hundert Akkorde gibt, ist es dem Spieler unmöglich, für jeden Akkord die entsprechenden Fingersätze zu merken. Beim Spielen über längere Zeit treten oft Schmerzen und Schwellungen an den Greiffingern auf, die das Weiterspiel unangenehm bzw. ganz unmöglich machen. Außerdem machen sich häßliche Hornhautbildungen an den Fingerspitzen bemerkbar. Viele möchten Saiteninstrumente spielen, haben jedoch zu starke Finger, so daß sie nicht in der Lage sind, die Saiten zu greifen, ohne dabei gleichzeitig die danebenliegenden Saiten abzudämpfen. Ältere Personen können oft deshalb nicht mehr Gitarre und Laute erlernen, weil ihre Finger schon zu steif für das hohe Ansprüche an Gelenkigkeit stellende Saitenspiel sind. Viele Musiker möchten die Jazzgitarre als Nebeninstrument benutzen, scheuen aber vor der Schwierigkeit des Akkordspiels und der langen Lehrzeit zurück. Kinder können oft deshalb nicht das Saitenspiel erlernen, weil ihre Hände zu klein und ihre Finger zu schwach sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die sehr schwierige Grifftechnik so zu vereinfachen, daß der Spieler durch Betätigen jeweils nur eines Knopfes die gewünschte Akkordstimmung seines Instrumentes erreicht und dann den bestimmten Akkord anschlagen kann, sowie die Anpreßkraft zum Andrücken der sechs Saiten wesentlich zu verringern. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß jedes Andruckstück durch einen eigenen Elektromagnet in seine Andrucklage überführbar ist, wobei alle Magnete der zu einer Akkordverbindung gehörigen Andruckstücke im selben Griffbrettklaviatur für Saiteninstrumente
Anmelder:
Karl-Heinz Johannsmeier, Karlsruhe -Aue, Brühlstr. 66
Karl-Heinz Johannsmeier, Karlsruhe-Aue, ist als Erfinder genannt worden
Stromkreis liegen, der durch den zugehörigen Druckkontaktknopf schließbar ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, die nach dem Tauchspulprinzip arbeiten, zeigen die Abb. 1 (Relais für Aufsatzgerät) und 2 (Relais für Einbaugerät). Wird die Spule 1 von Strom durchflossen, so wird der Weicheisenkern 2, der im Gehäuse 3 geführt ist, in die Spule hineingezogen und drückt dabei mit dem Gummipuffer 4, der beim Aufsatzgerät auf einem Nichteisenflansch 5 sitzt, die Gitarresaite 6 auf das Bundebrett 7. Wird der Stromkreis unterbrochen, so drückt die Feder 8 den Weicheisenkern wieder in die Ausgangsstellung zurück. Dabei wird die Saite freigegeben.
Diese Relais sind mit Druckkontakten 9 (Abb. 3) so geschaltet, daß beim Niederhalten eines Druckkontaktknopfes 10 höchstens so viel Relais ansprechen, wie das Musikinstrument Saiten hat. Wird der Stromkreis durch Loslassen des Druckkontaktknopfes unterbrochen, so werden die niedergedrückten Saiten wie oben beschrieben freigegeben. Kurzes Loslassen der Druckkontaktknöpfe bewirkt Dämpfung der Saiten, die beim Spielen moderner Tanzmusik wichtig ist. Ein Schaltschema für einen Druckkontaktknopf stellt Abb. 3 dar.
Das Schaltprinzip für ein Gerät zum Bespielen sämtlicher Akkorde der ersten Lage zeigt Abb. 4. Die eingeschriebenen Buchstaben in Abb. 4 und 5 geben die Saitenstimmung der Gitarre bzw. Laute und die darunterliegenden Striche die Lage der Saiten an. Der besseren Übersicht halber sind in Abb. 4 nur einige der schwierigsten Akkorde, nämlich F, Bb, Bb7, H9, Db9, F9, geschaltet. Die frei bleibenden Bunde können bei dieser Ausführung in der herkömmlichen Spielart für Läufe usw. benutzt werden.
Werden die Akkorde in verschiedenen Lagen gewünscht, so können je nach Forderung auch über den noch freien Bunden Relais angebracht werden.
909 757/46
Um Druckkontakte einzusparen, können nach der Erfindung die Relais durch Druckschalter 11 (Abb. 5) in verschiedene Gruppen aufgeteilt sein, so daß man beispielsweise nach dem Betätigen eines Druckschalters die gleichen Akkordstimniungen in einer höheren oder tieferen Lage erhält, Abb. 5 verdeutlicht vorgenanntes an Hand der Schaltung für den F-Dur-Akkord in der ersten und achten Lage. In Abb. 5 sind nur die für die Darstellung der F-Dur-Schaltung notwendigen Relais eingezeichnet. Das Gerät kann für verschiedene Spannungen gebaut werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Griffbrettklaviatur für Saiteninstrumente mit
: durch Tasten betätigbaren Aiidruckstückcn für die Saiten, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Andruckstück durch einen eigenen Elektromagnet in seine Andruckslage überführbar ist, wobei alle Magnete der zu einer Akkordverbindung gehörigen Andruckstücke im selben Stromkreis liegen, der durch den zugehörigen Druckkontaktknopf schließbar ist.
2. Griffbrettklaviatur für Saiteninstrumente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Druckschalter (11) eine Umschaltung auf verschiedene Relaisgruppen vorgenommen werden kann, so daß einmal die über den unteren Bunden (1., 2., 3. und 4. Bund) und dann die über den oberen Bunden (z. B. 8., 9., 10. und 11. Bund) liegenden Relais den gleichen Akkord in verschiedenen Lagen ergeben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 669 151.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1076475D Pending DE1076475B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1076475B true DE1076475B (de) 1960-02-25

Family

ID=599603

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1076475D Pending DE1076475B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1076475B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4228718A (en) * 1978-08-28 1980-10-21 Smith Robert L Magic chorder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4228718A (en) * 1978-08-28 1980-10-21 Smith Robert L Magic chorder

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