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DE1076262B - Zeitbasisschalter fuer einen Elektronenstrahloszillographen - Google Patents

Zeitbasisschalter fuer einen Elektronenstrahloszillographen

Info

Publication number
DE1076262B
DE1076262B DEN14593A DEN0014593A DE1076262B DE 1076262 B DE1076262 B DE 1076262B DE N14593 A DEN14593 A DE N14593A DE N0014593 A DEN0014593 A DE N0014593A DE 1076262 B DE1076262 B DE 1076262B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
anode
voltage
circuit
grid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN14593A
Other languages
English (en)
Inventor
Pieter Heertje Dijksterhuis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1076262B publication Critical patent/DE1076262B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/32Circuits for displaying non-recurrent functions such as transients; Circuits for triggering; Circuits for synchronisation; Circuits for time-base expansion
    • G01R13/325Circuits for displaying non-recurrent functions such as transients; Circuits for triggering; Circuits for synchronisation; Circuits for time-base expansion for displaying non-recurrent functions such as transients

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Zeitbasisschalter für einen Elektronenstrahloszittographen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeitbasisschaltung für einen Elektronenstrahloszillographen, mit einer ersten gesteuerten Entladungsröhre, welche einen nahezu konstanten Strom durchläßt, und einer mit ihr in Reihe liegenden zweiten gesteuerten Entladungsröhre, deren Anodenkreis mit dem Steuergitterkreis einer dritten Röhre gekoppelt ist, deren Anodenkreis seinerseits mit dem Gitterkreis der ersten Röhre verbunden ist, und wobei parallel zu einer der beiden zuerst genannten Röhren ein Kondensator liegt. Dem Kondensator wird die Sägezahnspannung für die waagerechte Ablenkung des Elektronenstrahls entnommen.
  • Vorrichtungen der obenbeschriebenen Art sind üblich zur Wiedergabe periodisch auftretender Erscheinungen. Die Zeitbasisschaltung kann dabei mit der wiederzugebenden Erscheinung synchronisiert werden, indem der dieser Erscheinung entsprechenden periodischen Spannung ein periodischer Impuls entnommen wird, der die Aufladung bzw. die Entladung des Kondensators einleitet.
  • Es sind ferner sogenannte Drei-Pentoden-Kippschaltungen bekannt, die jedoch zur einmaligen Triggering eines besonderen Zusatzgerätes bedürfen.
  • Die Erfindung schafft eine Verbesserung einer Vorrichtung der obenbeschriebenen Art, so daß diese besonders zum Triggern mit einem von außen her zugeführten Spannungsimpuls geeignet wird. Dabei wird beim Auftreten der Erscheinung jeweils eine einzige Periode der Sägezahnspannung durch einen sogenamlten Triggerimpuls erzeugt. Die Erfindung bezwecks weiterhin, die erforderliche Röhrenzahl auf eine Mindestzahl zu beschränken.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Anode der zweiten Röhre mit dem Gitterkreis einer vierten Röhre und der Anodenkreis der vierten Röhre mit dem Gitterkreis der dritten Röhre gekoppelt ist und daß weiter der Anodenkreis der dritten Röhre mit dem Gitterkreis der vierten Röhre gekoppelt ist, während die erste und die dritte Röhre einen gemeinsamen Widerstand in der Kathodenzuleitung haben, und der Übergang vom stromführenden Zustand in den gesperrten Zustand der ersten Röhre unter der Einwirkung eines der zweiten Röhre entnommenen Impulses bzw. des Triggerimpulses erfolgt.
  • Nach dem Zeitbasisschalter gemäß der Erfindung wird eine freilaufende Zeitbasisschaltung erhalten. Die neue Schaltung hat den Vorteil, daß sie sich ohne Änderung sowohl für die Erzeugung von periodischen Sägezahnschwingungell als auch für die einmalige Triggerung eignet.
  • Das Gitter der vierten Röhre kann über einen Schiebewiderstand mit einem Punkt festen Potentials verbunden werden. Mit Hilfe dieses Widerstandes kann die Schaltung in eine getriggerte Zeitbasisschaltung umgewandelt werden; der Triggerimpuls wird dann der Anode der vierten Röhre zugeführt.
  • Die Erfindung wird im nachfolgenden an Hand der die Schaltung eines Ausführungsbeispiels darstellenden Zeichnung näher erläutert.
  • In der Figur bezeichnet 1 eine Pentode, deren Kathode über einen Widerstand 6 geerdet ist und deren Anode mit der Kathode einer Triode2 in Verbindung steht.
  • Die Anode der Triodc 2 ist über einen Widerstand 14 mit der positiven Klemme einer Speisequelle verbunden. IDas Steuergitter der Triode ist mit dem Schirmgitter der Pentode und gleichzeitig über einen Widerstand 15 mit einem Punkt positiven Potentials verbunden. Zwischen der Anode der Röhre 1 und der positiven Klenime der Speisespannungsquelle liegt der Kondensator 5, der als Autla.dekondensator zur Erzielung einer Sägezahuspannung dient. Die Kathode der Röhre 1 steht in direl;ter Verbindung mit der Kathode der Triode 3, deren Anode über einen Widerstand 10 mit der positiven Klemme der Speisequelle in Verbindung teht. Diese Anode ist weiterhin iiber die Parallelschaltung 11 eines Widerstandes und eines Kondensators mit dem Steuergitter der Röhre 1 verbunden.
  • Es ist auch noch eine vierte Röhre 4 vorgesehen. welche auch als Triode dargestelIt ist, deren Kathode in her einen Widerstand 13 geerdet mld deren Anode über einen Widerstand 8 mit der positiven Klemme der Speisequelle verbunden ist. Die Anode ist auch über die Parallelschaltung 9 mit dem Steuergitter der Röhre3 gekoppelt; das Steuergitter der Röhre 4 steht iiber die Paralleischaltung 12 eines Widerstandes und eines Kondensators mit der Anode der Röhre 3 in Verbindung; dem Steuergitter der Röhre 4 werden gleichzeitig, über den Widerstand7, die an der Anode der Röhre2 auftretenden Impulse zugeführt, welche den Rückschlag der Sägezahnspannung einleiten. Wenn die Schaltung von außen her getriggert wird, so werden die Triggerimpulse der Anode der Röhre 4 zugeführt. lie Sägezahnspannung kann der Anode der Röhre 1 entnommen werden.
  • Der Strom durch die beiden Röhren 1 und 3 ist bei der dargestellten Schaltung sehr konstant infolge des Vorhandenseins des Widerstandes 6 in der gemeinsamen Kathodenzuleitung. Dieser Widerstand veranlaßt für die stromführende Röhre eine starke Stromgegenkopplung. Da die Röhre 1 eine Pentode ist, welche einen nahezu konstanten Strom durchläßt, hat die Aufladespannung des Kondensators 5 einen etwa linearen Verlauf.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die Röhren und 3 bilden eine sogenannte Flip-Flop-Schaltung; wenn die Röhrel dieser Schaltung stromführend ist, wird der Kondensator 5 aufgeladen.
  • Die Aufladung dauert, bis sich das Anodenpotential der Röhre 1 der Schirmgitterspannung nähert. Hierbei wird in einem gegebenen Augenblick die Röhre 2 stromführend; der durch den Widerstand 14 fließende Strom veranlaßt einen Spannungsabfall an der Anode der Röhre 2, der über den Widerstand7, zu dem ein Kondensator parallel liegen kann, am Gitter der Röhre 4 wirksam wird. Der Strom durch diese Röhre nimmt somit ab, so daß die Spannung an der Anode der Röhre 4 zunimmt. Folglich ergibt sich auch eine Zunahme der Spannung am Steuergitter der Röhre 3, so daß diese Röhre stromführend wird und die Spannung an der Anode herabsinkt. Über die Parallelschaltung 11 des Widerstandes und des Kondensators wird dieser Spannungsabfall auf das Steuergitter der Röhre 1 weitergegeben. Diese Röhre wird gesperrt, so daß der Schirmgitterstrom auf Null abnimmt und das Steuergitter der Röhre 2 stark positiv wird. Die Entladung des Kondensators 5, die bereits infolge der Spannungszunahme zwischen der Anode und der Kathode der Röhre 2 eingeleitet war, wird dann beträchtlich beschleunigt, so daß der Kondensator in sehr kurzer Zeit entladen wird. Wenn die Entladung beendet ist, hat die Anode der Röhre 2 wieder eine sehr geringe Spannung gegenüber der Kathode. Folglich wird die Anode der Röhre 3 positiver und die Röhre 4 wird wieder stromführend, so daß die Spannung am Gitter der Röhre 3 abnimmt und diese Röhre gesperrt wird.
  • Der Strom wird dann wieder von der Röhre 1 übernommen, so daß das Aufladen des Kondensators 5 wieder anfängt und ein neuer Zyklus eingeleitet wird.
  • Wenn die Schaltung getriggert verwendet werden soll, so wird mittels des Widerstandes 16 die Gitterspannung der Röhre 4 geregelt, was auch von Einfluß auf die Anode dieser Röhre ist. Es wird dann derart eingestellt, daß nach der Kondensatorentladung über die Röhre 2 allerdings ein Rückschlag erfolgt, jedoch wenn diese beendet ist und die Anode der Röhre 2 wieder positiv wird, der Spannungsabfall an der Anode der Röhre 4 zum Umlegen der Flip-Flop-Schaltung der Röhren 1 und 3 nicht ausreicht. Nur durch Zuführung eines negativen Spannungsimpulses an die Schaltung, z.B. an die Anode der Röhre4, kann die Flip-Flop- Schaltung zum Umlegen gebracht werden, wodurch die Aufladung des Kondensators 5 aufs neue erfolgen kann.
  • Eine weitere Regelung ist erreichbar, wenn der Widerstand 6 veränderlich gewählt wird.
  • Die Parallel schaltung 12 bietet in der dargestellten Schaltung den besonderen Vorteil, daß eine wesentlich bessere Wirkung bei höheren Frequenzen erreicht wird. Der Grund dafür ist, daß, wenn man die Flip-Flop-Schaltung kritisch einstellt. während der E4athodenstrom immer gleich bleibt, nur eine sehr geringe von außen her zugeführte Spannung zum Umlegen der Schaltung erforderlich ist. In diesem Falle setzt sich das Umlegen der Flip-Flop-Schaltung beim Auftreten eines Synchronisiersignals immer fort, so daß die Zeitbasis ihren Lauf nicht beenden kann. Wenn nun der Strom der Röhre etwas größer als der der Röhre3 gewählt wird, so kann die Kathodenspannung der Röhre 1 die Röhre 3 während des Hinlaufs zusätzlich sperren. Diese Lösung ist jedoch nicht befriedigend infolge der höheren Kapazitäten der Kathoden der Röhren 1 und 3 gegenüber den Glühfäden, so daß die Synchronisierung nicht befriedigend arbeitet. Durch das Anbringen der Parallelschaltung 12 wird beim Aufladen des Kondensators, wobei die Röhre 3 gesperrt ist, das Gitterpotential der Röhre 4 erhöht, so daß die Anodenspannung der Röhre 4 abnimmt und das Gitter der Röhre 3 während des Hinlaufs eine zusätzliche negative Spannung erhält.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Zeitbasisschaltung für einen Elektronen strahloszillographen mit einer ersten gesteuerten Entladungsröhre, welche einen nahezu konstanten Strom durchläßt, und einer mit ihr in Reihe liegenden zweiten gesteuerten Entladungsröhre, deren Anodenkreis mit dem Steuergitterkreis einer dritten Röhre gekoppelt ist, deren Anodenkreis seinerseits mit dem Gitterkreis der ersten Röhre verbunden ist, und wobei parallel zu einer der beiden zuerst genannten Röhren ein Kondensator liegt, dem die Sägezahnspannung entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode der zweiten Röhre mit dem Gitterkreis einer vierten Röhre und der Anodenkreis der vierten Röhre mit dem Gitterkreis der dritten Röhre gekoppelt ist und daß weiter der Anodenkreis der dritten Röhre mit dem Gitterkreis der vierten Röhre gekoppelt ist, während die erste und die dritte Röhre einen gemeinsamen Widerstand in der Kathodenzuleitung haben und der Übergang vom stromführenden Zustand in den gesperrten Zustand der ersten Röhre unter der Einwirkung eines der zweiten Röhre entnommenen Impulses bzw. des Triggerimpulses erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergitter der vierten Röhre über einen Schiebewiderstand mit einem Punkt konstanten Potentials verbunden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 627 411; »AEG-Mitteilungen« (1942), Heft Mai/August, S. 42 und 43; »Funk-Technik« (1956), Heft 16, S. 469 und 470; »Electronic Engineering«, März 1953, S. 94 bis 97.
DEN14593A 1957-01-25 1958-01-21 Zeitbasisschalter fuer einen Elektronenstrahloszillographen Pending DE1076262B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1076262X 1957-01-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1076262B true DE1076262B (de) 1960-02-25

Family

ID=19868430

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN14593A Pending DE1076262B (de) 1957-01-25 1958-01-21 Zeitbasisschalter fuer einen Elektronenstrahloszillographen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1076262B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB627411A (en) * 1947-01-30 1949-08-09 Cinema Television Ltd Improvements in or relating to time base circuits

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB627411A (en) * 1947-01-30 1949-08-09 Cinema Television Ltd Improvements in or relating to time base circuits

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