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DE1076167B - Fuellventil fuer die Hilfsluftbehaelter von Druckluftbremsanlagen, insbesondere von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Fuellventil fuer die Hilfsluftbehaelter von Druckluftbremsanlagen, insbesondere von Schienenfahrzeugen

Info

Publication number
DE1076167B
DE1076167B DED24746A DED0024746A DE1076167B DE 1076167 B DE1076167 B DE 1076167B DE D24746 A DED24746 A DE D24746A DE D0024746 A DED0024746 A DE D0024746A DE 1076167 B DE1076167 B DE 1076167B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
bore
shaft
auxiliary air
main air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED24746A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Danek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOVOLIS NARODNI PODNIK
Original Assignee
KOVOLIS NARODNI PODNIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOVOLIS NARODNI PODNIK filed Critical KOVOLIS NARODNI PODNIK
Priority to DED24746A priority Critical patent/DE1076167B/de
Publication of DE1076167B publication Critical patent/DE1076167B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/48Other control devices or valves characterised by definite functions for filling reservoirs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Füllventil für die Hilfsluftbehälter von Druckluftbremsanlagen, insbesondere von Schienenfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf ein Füllventil für die Hilfsluftbehälter von Druckluftbremsanlagen, insbesondere von Schienenfahrzeugen, in Form eines federbelasteten Rückschlagventils, das zwischen Hauptluftleitung und Hilfsluftbehälter angeordnet ist.
  • Die Druckluftbremsen von Schienenfahrzeugen sind in der Regel so angeordnet, daß beim Bremsen, das durch Erniedrigung des Druckes in der Hauptluftleitung der Bremse eingeleitet wird, sich Steuerventile selbsttätig in Lagen umstellen, in denen die Druckluft aus dem Hilfsluftbehälter in den Bremszylinder gelangt. Im Hilfsluftbehälter ist die Druckluft für das Bremsen des Fahrzeuges gespeichert. Die Druckabnahme, welche im Hilfsluftbehälter beim Bremsen eintritt, wird beim Entbremsen wieder aufgehoben, und zwar durch Nachfüllen aus der Hauptluftleitung.
  • Zu diesem Zweck ist in der Regel in der Leitung eine kalibrierte Öffnung vorgesehen, über welche beim Entbremsen die Hauptluftleitung mit dem Hilfsluftbehälter verbunden ist und durch welche das Nachfüllen des Hilfsluftbehälters geregelt wird. Die kalibrierte Öffnung für Nachfüllen des Hilfsluftbehälters muß so bemessen werden, daß die Luft in diesem Behälter unter allen Umständen auf einen für eine verläßliche Wirkungsweise der Bremse erforderlichen Druck gebracht wird.
  • Beim Lösen der Bremsen wird der beim Bremsen abgesenkte Druck in der Hauptluftleitung wieder auf den Betriebsdruck, der üblich 5 kg/cm2 beträgt, erhöht. Zum Entbremsen von langen Zügen verwendet der Zugführer sogenannte Füllstöße, d. h., er erhöht kurzzeitig den Druck in der Hauptluftleitung auf einen höheren als den Betriebswert, z. B. auf 7 kg/cm2, um eine rasche Fortpflanzung der Druckerhöhung in der durchlaufenden Hauptluftleitung bis zum Ende des ganzen Zuges zu erzielen. Wird, wie oben erwähnt, der Hilfsluftbehälter beim Entbremsen über eine kalibrierte Öffnung von konstantem Durchmesser nachgefüllt, so muß die kalibrierte Öffnung für einen genügenden Luftdurchlaß für den Fall bemessen werden, daß das Entbremsen durch Druckerhöhung in der Hauptluftleitung nur auf Betriebsdruck vor sich geht. Falls der Zugführer aber beim Entbremsen des Zuges Füllstöße verwendet, geht bei dieser Bemessung der kalibrierten Öffnung das Nachfüllen der Hilfsluftbehälter in den ersten Wagen des Zuges zu schnell vor sich, wodurch der Hauptluftleitung eine große Luftmenge entnommen wird, so daß der Druck in der Hauptluftleitung am Ende des Zuges trotzdem wieder nur langsam ansteigt. Dadurch verlangsamt sich das Entbremsen des Endes des Zuges vor und während der Fahrt.
  • Diese Schwierigkeiten tauchen auch bei Druckluft bremseinrichtungen auf, welche kein Rückschlagventil und keine kalibrierte Durchflußöffnung haben, z. B. bei Druckluftbremseinrichtungen, die aus einem Zweidruck- und einem Dreidruckventil und einem zwischen diese beiden Ventile geschalteten Hilfsluftbehälter bestehen sowie einen zur Beschickung des Bremszylinders dienenden Hilfsluftbehälter aufweisen. Es ist bekannt, bei dieser Art einer Druckluftbremseinrichtung die Schwierigkeiten dadurch zu beheben, daß im Zweidruckventil, in dessen Gehäuse unter anderem auch eine zum Hilfsluftbehälter führende Leitung mündet, ein Membranglied angeordnet ist, welches beim Lösen der Bremse mit Hilfe von Füllstößen durch die wechselnde Druckbeaufschlagung verformt wird und mit ihrer Oberfläche Fülleitungsanschlüsse sperrt bzw. freigibt. Das Füllen des Hilfsluftbehälters wird durch die Membran in Abhängigkeit von der Größe der Druckdifferenz zwischen der Hauptluftleitung und einem durch die Empfindlichkeitsbohrung überwachten Leitungszweig verschieden stark gedrosselt. Um auch eine verschieden starke Drosselung der Füllungen eines Steuerluftbehälters in Abhängigkeit von der Größe der Füllstöße in der Hauptluftleitung zu erzielen, ist an der Membran ein kegelförmiges Glied befestigt, das mit der Einmündungsöffnung der Verbindungsleitung zum Steuerluftbehälter zusammenwirkt. In der Grundstellung sowie beim Bremsen befindet sich der kegelförmige Körper außerhalb der Öffnung der genannten Verbindungsleitung, wird in sie aber während des durch einen Füllstoß in der Hauptluftleitung herbeigeführten Lösens der Bremse mehr oder weniger weit eingeführt, um das rasche Abfließen der Füllstoßdruckluft ebenfalls zu verhindern. Diese Art der Füllstoßregulierung ist bei Druckluftbremsanlagen, bei welchen das Füllventil für den Hilfsluftbehälter nur als federbelastetes, zwischen Hauptluftleitung und Hilfsluftbehälter angeordnetes Rückschlagventil ausgebildet ist, nicht ohne weiteres anwendbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Rückschlagventil zum Abfangen der großen Füllstoßdruckerhöhungen heranzuziehen.
  • Gemäß der Erfindung wird das Rückschlagventil derart ausgebildet, daß in an sich bekannter Weise mit steigendem Druckunterschied zwischen Hauptluftleitung und Hilfsluftbehälter der Durchströmquerschnitt des Ventils verringert bzw. bei sinkendem Druckunterschied vergrößert wird. Diese besondere Ausbildung des Rückschlagventils erfolgt zweckmäßig derart, daß der in der Ventilgehäusebohrung der Hauptluftleitungsseite geführte Ventilschaft mit einer zur Hauptluftleitung hin offenen axialen und etwa in Höhe der Ventilsitzdichtung nach der Schaftaußenseite hindurchgeführten quergerichteten Bohrung versehen ist und außerdem am Schaftumfang eine achsparallele Nut aufweist, die von der Ventilsitzdichtung ausgehend sich nur über den Mittelteil des Schaftes erstreckt und mit Abstand vor einer von der Querbohrung aus nach der Schaftaußenseite führenden Nebenbohrung unter Bildung einer scharfen Abschlußkante endet und mit einer in der Gehäusewand vorgesehenen Nut mit scharfer Oberabschlußkante derart zusammenwirkt, daß bei geringem Druckunterschied, also mäßig angehobenem Ventil, die Luft aus der Hauptluftleitung sowohl über die Querbohrung als auch über die Nebenbohrung, über die Nut in der Gehäusewandung und über die Nut im Schaftumfang durch das Ventil treten kann, während mit zunehmendem Abheben des Ventils unter steigendem Druckunterschied der Nebendurchlaß durch Verkleinern des Durchtrittsquerschnitts zwischen der Schließkante des Schaftes und der Schließkante der Gehäusenut verkleinert bzw. ganz geschlossen wird. Die Ausbildung des Rückschlagventils kann auch so abgeändert werden, daß die achsparallele Mittelbohrung in Höhe der Nebenbohrung endet, während die achsparallele Nut im Ventilschaft mit Hilfe einer Schrägfläche sich verjüngend in eine in die Nebenbohrung einmündende Durchtrittsöffnung geringen Querschnitts übergeht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1 ein Bremsventil im Schnitt und Fig. 2 eine weitere Ausbildung des Füllventils zeigt. In Fig. 1 ist das Bremsventil mit RU, der Bremszylinder mit BV, der Hilfsluftbehälter mit PV und die Hauptluftleitung mit HP bezeichnet.
  • Im Gehäuse 11 des Bremsventils RU ist ein Steuerkolben 12 geführt, welcher durch Einwirkung der Druckdifferenz auf eine Membran 13 bewegt wird. Der Raum 14 oberhalb der Membran ist mittels eines Kanals 15 mit der Hauptluftleitung der Bremse und der Raum 16 unterhalb der Membran mittels eines Kanals 17 mit dem Hilfsluftbehälter PV verbunden. Der Steuerkolben 12 betätigt bei einer Bewegung nach oben ein Doppelventil 18, welches die Verbindung des Hilfsluftbehälters mit dem Bremszylinder durch Kanäle 17 und 20, den Raum 19, Ventilsitz b, Raum 21 und Kanal 22 überwacht. Steht der Steuerkolben 12 in der unteren Lage, wie gezeichnet, ist der Bremszylinder über den Kanal 22, den Raum 21, die freie Mündung c und eine Öffnung 23 im Verteilerkolben mit dem atmosphärischen Druck verbunden.
  • Der Hilfsluftbehälter PV ist mit der Hauptluftleitung HP auch noch durch einen von dem Kanal 17 ausgehenden Kanal 28 und einen Kanal 24 über einen zwischen beiden Kanälen liegenden Raum 27 verbunden. Die Einmündung des Kanals 24 in den Raum 27 ist als Sitz für einen Ventilkörper 25 ausgebildet, dessen Schaft in dem Kanal 24 geführt ist. Der Schaft hat eine nicht durchgehende Längsbohrung, von welcher im mittleren Teil eine quergerichtete Nebenbohrung 30 und dicht am Ventilsitz eine Querbohrung 31 ausgeht. Außerdem ist der Schaft am Umfang mit einer an der Querbohrung 31 beginnenden und in einer gewissen Entfernung vor der Nebenbohrung 30 in einem scharfen Absatz y endenden Längsnut versehen. In der Wandung des Kanals 24 ist an einer der Nebenbohrung 30 des Ventilschaftes gegenüberliegenden Stelle eine längs verlaufende Nut vorgesehen, welche sich von der Nebenbohrung 30 bis etwa auf halbe Entfernung der Querbohrung 31 erstreckt und an dem der Oberbohrung 31 zugekehrten Ende einen scharfen Absatz mit einer Kante x aufweist. Das Ventil 25 wird durch eine Feder 26 in die Schließlage gedrückt und durch die Druckdifferenz zwischen der Hauptluftleitung HP und dem Hilfsluftbehälter PV geöffnet.
  • Die Bremse wirkt folgendermaßen: Das Bremsen erfolgt nach Füllen der Hauptluftleitung und des Hilfsluftbehälters auf Betriebsdruck durch Luftdruckerniedrigung in der Hauptluftleitung. Bei dieser Luftdrucksenkung im Raum 14 wird der Steuerkolben 12 durch den Überdruck im Hilfsluftbehälter bzw. im Raum 16 nach oben geführt wird. Durch diese Bewegung des Kolbens wird die Mündung c geschlossen, die mit dem Doppelventil 18 zusammenwirkt, und macht durch Heben des Doppelventils 18 dessen Sitz b frei. Die Luft aus dem Hilfsluftbehälter strömt in diesem Fall über den freien Sitz b in den Bremszyinder BV.
  • Das Entbremsen wird durch Druckerhöhung in der Hauptluftleitung vorgenommen, wobei der Kolben 12 in die untere Lage übergeführt wird. Das Doppelventil schließt den Sitz b, und die Druckluft strömt über die freigegebene Mündung c aus dem Bremszylinder in die Atmosphäre. Der Luftdruckabfall, der im Hilfsluftbehälter beim Bremsen eingetreten ist, wird beim Entbremsen aus der Hauptleitung HP über das Füllventil 25 ersetzt, das durch Überdruck in der Hauptleitung gehoben wird. Dieses Heben wird durch die Feder 26 geregelt und ist der Druckdifferenz zwischen Hauptluftleifung und Hilfsluftbehälter, also der Druckdifferenz zwischen Raum 24 unter dem Ventil 25 und dem im Raum 27 oberhalb des Ventils proportional. Falls der Druckunterschied zwischen der Hauptluftleitung und dem Hilfsluftbehälter gering ist und z. B. nicht 1,5 kg/cm2 übersteigt, wird das Rückschlagventil nur so weit gehoben, daß die Luft durch die Öffnungen 30 und 31 strömt und der Hilfsluftbehälter verhältnismäßig rasch nachgefüllt wird. Dieser Fall entspricht dem Entbremsen eines Fahrzeuges am Ende des Zuges.
  • Falls der Druckunterschied zwischen der Hauptleitung und dem Hilfsluftbehälter aber größer ist als z. B. 1,5 kg/em2, wird das Füllventil so weit gehoben, daß die Kante y des Ventils die Kante x der Ventilführung überdeckt. Dadurch ist der Durchgang für Luft durch die Nebenbohrung 30 geschlossen. Der Hilfsluftbehälter wird also bei größerem Druckunterschied lediglich über die Querbohrung 31 im Füllventil nachgefüllt, was langsam vor sich geht. Dieser Fall entspricht dem Entbremsen eines Fahrzeuges in Nähe der Lokomotive, falls der Führer Füllstöße gibt.
  • Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 2 wird der Durchtritt zum Nachfüllen des Hilfsluftbehälters durch einen Spalt gebildet, welchen eine schräge Fläche p des Ventils 25 mit der Kante x der Ventilführung bildet. Dieser Spalt ändert sich bei Bewegen des Ventils und verkleinert sich, falls das Ventil gehoben wird. Da auch in diesem Fall das Heben des Ventils dem Druckunterschied in der Hauptluftleitung und dem Hilfsluftbehälter proportional ist und dadurch auch das Zusammendrücken der Feder 26, wird auch das Nachfüllen des Hilfsluftbehälters in Abhängigkeit vom Druckunterschied zwischen der Hauptluftleitung und dem Hilfsluftbehälter vorgenommen.
  • Die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht so ein gleichmäßiges Nachfüllen der Hilfsluftbehälter der Bremsen auch bei langen Zuggarnituren und verbürgt so einerseits ein genügendes Füllen zwecks richtiger Wirkungsweise der Bremsen, andererseits eine schnelle Druckerhöhung auch in der Hauptluftleitung der letzten Wagen und damit ein schnelles Lösen der Bremsen langer Züge.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Füllventil für die Hilfsluftbehälter von Druckluftbremsanlagen, insbesondere von Schienenfahrzeugen, in Form eines federbelasteten Rückschlagventils, das zwischen Hauptluftleitung und Hilfsluftbehälter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (25, 26) derart ausgebildet ist, daß in an sich bekannter Weise mit steigendem Druckunterschied zwischen Hauptluftleitung und Hilfsluftbehälter der Durchströmquerschnitt des Ventils verringert bzw. bei sinkendem Druckunterschied vergrößert wird.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Ventilgehäusebohrung der Hauptluftleitungsseite geführte Ventilschaft (25) mit einer zur Hauptluftleitung hin offenen axialen und etwa in Höhe der Ventilsitzdichtung nach der Schaftaußenseite hindurchgeführten quergerichteten Bohrung (29, 31) versehen ist und außerdem am Schaftumfang eine achsparallele Nut aufweist, die von der Ventilsitzdichtung ausgehend sich nur über den Mittelteil des Schaftes erstreckt und mit Abstand vor einer von der Querbohrung (29) aus nach der Schaftaußenseite führenden Nebenbohrung (30) unter Bildung einer scharfen Abschlußkante (y) endet und mit einer in der Gehäusewand vorgesehenen Nut mit scharfer Oberabschlußkante (x) derart zusammenwirkt, daß bei geringem Druckunterschied, also mäßig angehobenem Ventil, die Luft aus der Hauptluftleitung sowohl über die Querbohrung (29) als auch über die Nebenbohrung (30), über die Nut in der Gehäusewandung und über die Nut im Schaftumfang durch das Ventil treten kann, während mit zunehmendem Abheben des Ventils unter steigendem Druckunterschied der Nebendurchlaß durch Verkleinern des Durchtrittsquerschnitts zwischen der Schließkante (y) des Schaftes und der Schließkante (x) der Gehäusenut verkleinert bzw. ganz geschlossen wird.
  3. 3. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die achsparallele Mittelbohrung (29) in Höhe der Nebenbohrung (30) endet, während die achsparallele Nut im Ventilschaft mit Hilfe einer Schrägfläche (p) sich verjüngend in eine in die Nebenbohrung (30) einmündende Durchtrittsöffnung geringen Querschnitts übergeht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 835 754, 924 088, 944 380, 964 509.
DED24746A 1957-01-24 1957-01-24 Fuellventil fuer die Hilfsluftbehaelter von Druckluftbremsanlagen, insbesondere von Schienenfahrzeugen Pending DE1076167B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835754C (de) * 1949-01-01 1952-04-03 Knorr Bremse Gmbh Druckluftbremseinrichtung fuer Eisenbahnzuege mit Steuerventilen zur UEberwachung des Drucks in den Bremszylindern
DE924088C (de) * 1951-03-22 1955-03-10 Westinghouse Brake & Signal Steuerventil fuer Druckluftbremsen
DE944380C (de) * 1953-07-04 1956-06-14 Oerlikon Buehrle Ag Indirekt wirkende Druckluftbremse mit Fuellvorrichtung
DE964509C (de) * 1949-12-27 1957-05-23 Westinghouse Brake & Signal Verteilerventileinrichtung fuer Druckmittelbremssysteme

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