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DE1075999B - Rueckgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung fuer Skier - Google Patents

Rueckgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung fuer Skier

Info

Publication number
DE1075999B
DE1075999B DET12178A DET0012178A DE1075999B DE 1075999 B DE1075999 B DE 1075999B DE T12178 A DET12178 A DE T12178A DE T0012178 A DET0012178 A DE T0012178A DE 1075999 B DE1075999 B DE 1075999B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
ski
bolts
skis
under
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET12178A
Other languages
English (en)
Inventor
Emile Tribelhorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1075999B publication Critical patent/DE1075999B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/005Devices preventing skis from slipping back, actuated by the boot

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung für Skier, die in einem Hohlraum des Skikörpers eingebaut ist und senkrecht zur Lauffläche herausschiebbare Hemmkörper aufweist, zu deren Höhenverstellung eine in Skilängsrichtung durch auf der Oberseite des Skis angeordnetes Mittel verschiebbare, mit schrägen Auflaufflächen ausgestattete Schiene vorgesehen ist. Durch eine solche Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung wird bezweckt, das Steigen mit den Skiern auf Schnee oder Eis zu erleichtern und bei gefährlich steller Abfahrt dementsprechend zu bremsen.
Es sind bereits Rückgleitsicherungen für Skier bekannt, die das Anbringen von Seehundsfellen und dergleichen erübrigen sollen. So ist z. B. eine Rückgleitsicherung bekannt, bei der die Vorrichtung in einem Hohlraum in der Mitte des Skikörpers selber angeordnet ist, so daß sie diesen in seinem am stärksten beanspruchten Querschnitt außerordentlich schwächt. Eine solche Vorrichtung kann daher nicht an einem normalen Ski angebracht werden, sondern bedingt eine ganz spezielle Bauart.
Die Erfindung will demgegenüber eine Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung für Skier schaffen, die sich zum Einbau in einen Ski normaler Bauart eignet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung unterscheidet sich dadurch von bekannten Vorrichtungen dieser Art, daß sie in einem länglich schmalen, an mindestens einer Längsseite des Skikörpers befestigten Kasten untergebracht ist, der nur auf seiner Unterseite öffnungen für das Durchtreten der ausschiebbaren Hemmkörper aufweist, die in einer Mehrzahl als Bolzen von vorzugsweise quadratischem Querschnitt auf einer senkrecht zur Skilauffläche bewegbaren Schiene angeordnet sind, wobei die obere Kante dieser Schiene mit zahnartigen Auflaufflächen und Erhebungen versehen ist, die in dazu passende Auflaufflächen und Vertiefungen der darüberliegenden längsverschiebbaren Schiene eingreifen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung steht die längsverschiebbare obere Schiene unter der Wirkung einer ihrer Betätigung entgegenwirkenden Feder, Ferner steht erfindungsgemäß die senkrecht zur Skilauffläche verschiebbare untere Schiene unter der Wirkung mindestens einer dem Heraustreten der Bolzen entgegenwirkenden Feder.
Nach einem andern Merkmal der Erfindung liegen in der Nichtgebrauchsstellung der Hemmkörper, d. h. in welcher die Unterkanten der Bolzen bündig mit der Skilauffläche sind, die zahnartigen Konturen beider Schienen aufeinander.
Schließlich kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die obere Führung der längsverschieb-Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung für Skier
Anmelder:
Emile Tribelhorn, Vevey (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 9. Mai 1955
Emile Tribelhorn, Vevey (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
baren Schiene in der Höhe verstellbar ausgebildet werden, z. B. mittels einer unter der oberen Kastenwand durch Schrauben einstellbaren Stellschiene.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die am Ski befestigte Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung in der Abfahrtstellung derselben,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen mit der Vorrichtung versehenen Ski,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Vorrichtung entsprechend Fig. 1, jedoch in der Steig- und Bremsstellung der Vorrichtung,
Fig. 4 eine Teilansicht des mit der Vorrichtung \rersehenen Skis von unten.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist der Ski zwei in der Nähe der Bindung in die Längsseiten des Skis eingelassene längliche Steig- und Bremselemente A und B auf, die durch je einen Kasten 1 und einen Deckel 2 gebildet sind. Die beiden Kasten sind mittels· Holzschrauben 3 am Ski befestigt, und die Deckel sind durch versenkbare Schraubend mit dem Kasten verbunden. Jeder der beiden Kasten enthält eine Führungsschiene 5, eine in Längsrichtung bewegliche Nockenschiene 6 und eine Halteschiene 7. Die letztere ist durch zwei Anschläge 8., welche am Deckel 2 befestigt sind, gegen. Verschiebung in Längsrichtung gehindert, jedoch in vertikaler Richtung bezüglich des Kastens 1 verschiebbar angeordnet. Die
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Halteschiene 7 und die über derselben angeordnete Schiene 6 weisen beide eine Mehrzahl von über deren Länge verteilte, an den einander zugekehrten Seiten dieser Teile angeordnete Nocken 9 auf, wobei jeder der Nocken eine horizontale Stützfläche 9 a und eine schrägverlaufende Auflauffläche 9 b aufweist. Die Halteschiene 7 besitzt an ihrer Unterseite mehrere Ausnehmungen 10, in welchen Druckfedern 11 angeordnet sind, die sich an der Innenseite des Deckels 2 abstützen. Die Druckfedern 11 drücken demzufolge die Halteschiene 7 aufwärts, so daß die Nocken derselben immer mit denjenigen der Schiene 6 im Eingriff gehalten werden, welch letztere ebenfalls unter der Wirkung dieser Federn gegen die Führungsschiene 5 gepreßt wird. In der in Fig. 1 und 2 dargestellten Stellung der Vorrichtung liegen die Auflaufflächen an den Nocken der beiden Schienen 6 und 7 aneinander an, d.h., die Nocken der Halteschiene 7 greifen in die an der Schiene 6 zwischen deren Nokken gebildeten Ausnehmungen ein. Die Schiene 6 ist an ihrem einen Ende mit einer Zugfeder 12 verbunden, welche an einem Bolzen 13 angehängt ist, wobei die Feder 12 die Tendenz hat, die Schiene 6 in der in Fig. 1 gezeigten Lage zu halten. An deren anderem Ende ist die Schiene über ein Zugkabel 14 mit einer auf der Oberseite des Skis angebrachten Spannvorrichtung 15 (Fig.- 4) bekannter Art verbunden, beispielsweise eine solche mit Kniehebel, wie an Diagonalzügen von Skibindungen verwendet, welche dem Fahrer erlauben, diese vom Stand aus zu bedienen. An der Unterseite der Halteschiene 7 sind mehrere Hemmkörper bzw. Steigzapfen in Form von Bolzen 16 vorgesehen, welche mit einem Gewindezapfen 17 in die Halteschiene 7 eingeschraubt sind. Die Bolzen 16 weisen im Querschnitt quadratisches Profil auf und erstrecken sich durch im Deckel 2 vorgesehene Öffnungen 18, welche ebenfalls quadratische Form aufweisen. Die Stirnflächen der Bolzen sind dabei im eingezogenen Zustand der Schiene 7 mit der Außenseite des Deckels 2 bündig.
Während die Fig. 1 und 2 die Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung in der unwirksamen Stellung zeigen, in welcher der Ski zur Abfahrt bereit ist, stellt Fig. 3 die Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung in der zum Aufsteigen oder Bremsen bereiten Lage dar. Zu diesem Zweck ist die Schiene 6 mittels der Spannvorrichtung 15 über das Zugkabel 14 in Längsrichtung verschoben worden, und zwar bezüglich in der in Fig. 1 dargestellten Lage nach rechts entgegen der Wirkung der Feder 12. Dabei sind die Auflaufflächen 9& entsprechender Nokken 9 an den Schienen 6 und 7 gegeneinander aufgelaufen, wodurch sich die Schiene 7 entgegen der Wirkung der Druckfedern nach abwärts verschoben hat, so daß die Bolzen 16 aus der in Fig. 1 gezeigten zurückgezogenen Lage, in welcher diese mit der Unterseite des Deckels 2 bündig sind, nach unten über diesen hervorragen. Wie in Fig. 3- dargestellt, liegen in der Aufstieg- und Bremsstellung die Stützflächen 9 a der beiden Teile 6 und 7 gegeneinander an, so daß sich die Halteschiene 7 nicht nach aufwärts verschieben kann. Wird andererseits die Spannvorrichtung 15 gelöst, so verschiebt sich die Schiene 6 unter der Wirkung der Zugfeder 12 in die in Fig. 1 gezeigte Lage zurück, wodurch die Schiene 7 durch die Federn 11 ebenfalls in deren ursprüngliche Lage zurückkehrt und die Vorrichtung sich wiederum in Abfahrtstellung befindet.
An der Oberseite des Kastens 1 sind über dessen Länge eine Mehrzahl von Gewindebolzen 19 verteilt angeordnet, welche in dessen Wand eingeschraubt sind und in die Stellschiene 5 eingreifen. Jeder dieser Gewindebolzen ist mit einer Sicherungsmutter 20 versehen. Mittels dieser Gewindebolzen 19 kann die Stellschiene 5 in vertikaler Richtung verschoben werden, so daß die Bolzen 16 in der in Fig. 3 dargestellten Steig- und Bremslage der Vorrichtung mehr oder weniger über die Unterseite des Skis hervortreten. Neben der Veränderung der Eingriffstiefe der Bolzen 16 in den Schnee ergibt sich dadurch eine Nachstellmöglichkeit bei Abnützung dieser Bolzen. Durch Entfernen des Deckels 2 lassen sich die Bolzen 16 bei übermäßiger Abnützung auch leicht auswechseln.
Statt quadratisch kann das Profil der Bolzen im Querschnitt auch eine beliebige andere Form aufweisen, beispielsweise dreieckförmig, kreisförmig oder sternförmig, wobei natürlich die Ausnehmungen 18 im Deckel 2 entsprechende Form besitzen, um ein Eindringen von Schnee in den Kasten zu verhindern.
Während die Vorrichtung beim beschriebenen Ausführungsbeispiel in den Ski fest eingebaut ist, könnte diese natürlich mittels geeigneter Befestigungsvorrichtung auch lösbar an diesem angeordnet sein, um ein Entfernen derselben bei der Abfahrt zu ermöglichen.
Infolge der kleinen Breite der Vorrichtung im Verhältnis zur Breite des Skis hat der Einbau derselben keine wesentliche Schwächung der Festigkeit desselben zur Folge.
Vorzugsweise ist der Kasten mit einem geeigneten Tieftemperatur-Schmierfett gefüllt, welches ein Absetzen bzw. Gefrieren von Feuchtigkeit an den beweglichen Teilen der Vorrichtung verhindert.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rückgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung für Skier, die in einem Hohlraum des Skikörpers eingebaut ist und senkrecht zur Lauffläche herausschiebbare Hemmkörper aufweist, zu deren Höhenverstellung eine in Skilängsrichtung durch auf der Oberseite des Skis angeordnete Mittel verschiebbare, mit schrägen Auflaufflächen ausgestattete Schiene vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in einem länglich schmalen, an mindestens einer Längsseite des Skikörpers befestigten Kasten (1, 2) untergebracht ist, der nur auf seiner Unterseite öffnungen für das Durchtreten der ausschiebbaren Hemmkörper aufweist, die in einer Mehrzahl als Bolzen (16) von vorzugsweise quadratischem Querschnitt auf einer senkrecht zur Skilauffläche bewegbaren Schiene (7) angeordnet sind, wobei die obere Kante dieser Schiene mit zahnartigen Auflaufflächen und Erhebungen versehen ist, die in dazu passende Auflaufflächen und A^ertiefungen der darüberliegenden längsverschiebbaren Schiene (6) eingreifen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die längsverschiebbare obere Schiene (6) unter der Wirkung einer ihrer Betätigung entgegenwirkenden Feder (12) steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zur Skilauffläche verschiebbare untere Schiene (7) unter der Wirkung mindestens einer dem Heraustreten der Bolzen (16) entgegenwirkenden Feder (11) steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nichtgebrauchsstellung der Hemmkörper, d. h. in der Stellung, in welcher
die Unterkanten der Bolzen (16) bündig mit der Skilauffläche sind, die zahnartigen Konturen (9 a, 9b) beider Schienen aufeinanderliegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Führung der längsverschiebbaren Schiene (6) in der Höhe verstellbar ist, z. B. mittels einer unter der oberen Kastenwand durch Schrauben (19, 20) einstellbaren Stellschiene (5).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 739 201.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET12178A 1955-05-09 1956-05-04 Rueckgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung fuer Skier Pending DE1075999B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH2844380X 1955-05-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075999B true DE1075999B (de) 1960-02-18

Family

ID=4572219

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET12178A Pending DE1075999B (de) 1955-05-09 1956-05-04 Rueckgleitsicherung bzw. Bremsvorrichtung fuer Skier

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2844380A (de)
CH (1) CH326988A (de)
DE (1) DE1075999B (de)
FR (1) FR1150320A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
CH326988A (de) 1958-01-15
US2844380A (en) 1958-07-22
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