DE1075945B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten Positiven nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten Positiven nach dem SilbersalzdiffusionsverfahrenInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C8/00—Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
- G03C8/02—Photosensitive materials characterised by the image-forming section
- G03C8/04—Photosensitive materials characterised by the image-forming section the substances transferred by diffusion consisting of inorganic or organo-metallic compounds derived from photosensitive noble metals
- G03C8/06—Silver salt diffusion transfer
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- G—PHYSICS
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- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D15/00—Apparatus for treating processed material
- G03D15/02—Drying; Glazing
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- G—PHYSICS
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- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Zur Herstellung von direkten Positiven nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren wird nach dem Verfahren
der französischen Patentschrift 879 995 eine lichtempfindliche Halogensilberschicht nach der Belichtung
in engem Kontakt mit einer Übertragsschicht in Gegenwart eines Halogensilberlösungsmittels entwickelt,
wobei in der lichtempfindlichen Schicht ein negatives Bild der Vorlage entsteht und gleichzeitig das nicht
belichtete Halogensilber dieser Schicht sich in dem Entwickler mindestens teilweise löst -und in die Übertragsschicht
diffundiert, wo es zu einem seitenrichtigen positiven Bild der Vorlage entwickelt wird. Zur
Durchführung dieses Verfahrens ist es erforderlich, daß die vorgenannten Schichten getrennt mit der Entwicklungsflüssigkeit
benetzt und anschließend zusammengepreßt werden. Im allgemeinen werden nach kurzer
Kontaktzeit die beiden Schichten wieder getrennt und dann einzeln getrocknet.
In der deutschen Patentschrift 1 003 580 wird ein Verfahren beschrieben, nach dem man die in Kontakt ao
siehenden Negativ- und Positivschichten zuerst z. B. heiß trocknet und sie dann voneinander trennt, wodurch
das Verfahren einfacher und schneller wird. In dieser Patentschrift werden auch Vorrichtungen angegeben,
mit deren Hilfe die Heiß trocknungdurchge- ,35
führt werden kann.
Diese Vorrichtungen entsprechen im Prinzip einer Trockentrommel, wie sie für photographische Papiere
zur Trocknung allgemein benutzt wird. Dabei bleiben Positiv- und Negativschicht bis zur völligen Trocknung
unter einem gewissen Druck in Kontakt. Diese Vorrichtungen sind verhältnismäßig umfangreich und
brauchen viel Raum.
Da bei dieser Vorrichtung die beiden Papiere bis zum Schluß unter einem gewissen Druck stehen, bleiben
die Schichten sehr glatt aneinanderhaften und bieten keine Angriffsmöglichkeit für eine leichte und
einfache mechanische Trennung.
Es wurde nun gefunden, daß man bei der Heißtrocknung der Papiere eine mechanische Trennung
der beiden Schichten erleichtern kann, wenn man die Papiere durch eine Art Heißluftkanal führt, in welchem die aufeinandergepreßten Negativ- und Positiv-Schichten
in einem kleinen Abstand von einer geheizten Wandung des Heißluftkanals, beispielsweise von
einer geheizten Walze, geführt und getrocknet werden. Wenn die Papiere den Heißluftkanal verlassen, so
führt man sie am besten noch zwischen zwei Walzen hindurch, die außer ihrer Funktion, die Blätter zu
transportieren, noch die Aufgabe haben, durch einen Bügeleffekt die Blätter zu glätten. Es ist weiterhin
zweckmäßig, die Länge des Trockenweges, die Transportgeschwindigkeit und die Erwärmung der Walze so.
einzurichten, daß die Blätter bei der Ausführungswalze Verfahren und Vorrichtung
zur Herstellung von direkten Positiven
nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren
zur Herstellung von direkten Positiven
nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren
Anmelder:
Agfa Aktiengesellschaft,
Leverkusen-Bayerwerk,
Kaiser -Wilhelm -Allee
Peter Neukirchen und Dr. Edith Weyde, Leverkusen,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
noch eine Spur feucht sind. Als.vorteilhaft hat es sich
erwiesen, wenn die Papiere anfangs verhältnismäßig rasch hoch erhitzt werden. Das äußerste Ende der Papiere
wird dann wellig, und die beiden Schichten springen wenigstens stellenweise auseinander. Durch einen
Dom kann man dann leicht ieine vollständige mechanische
Trennung der Schichten herbeiführen.
Zur Heißtrocknung eigenen sich besonders Schichten nach der deutschen Patentschrift 1013 965, da
diese auch nach vollständiger. Trocknung nicht fest aneinanderhaften.
Weitere Einzelheiten der Trockenvorrichtung sind aus den Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
Beispiel 1, Abb. 1
Die auf der Grundplatte 1 befestigten Lagerschilder 2 dienen zur Aufnahme der Walzen. Hinter den
Einführungsschlitzen werden die Papiere 12 durch die Einführungswalze 3j die federnd gelagert ist, 4, über
einen Abstreifer 5 in einem Heißluftkanal geleitet. Die eine Wandung dieses Kanals besteht aus einer Walze 7,
die in bekannter Weise durch Dampf, Heißluft, elektrische Widerstände, Lampen oder durch einen Infrarotstrahler,
geheizt ist 8. Die andere Wandung 6 ist konzentrisch dazu gelagert und besitzt, um die sich
bei der Trocknung bildenden Wasserdämpfe abzuleiten, eine große Anzahl von Bohrungen. Die Auslaüfwalze
9, die für den gewünschten Preß druck einstellbar ist, leitet das Papier über einen Abstreifer 10 aus dem
Gerät. Der Antrieb erfolgt durch Motor 11.
Durch die Einführungswalze werden die Papiere kurzfristig mit der heißen Walze in Berührung gebracht,
wodurch die Blätter an ihrem Ende stellenweise oder ganz auseinanderspringen. Um sie mechanisch zu
trennen, bringt man entweder nach der Einführungs-
909730Λ17
oder vor der Äusführungswalze einen Dorn an, der
beide Blätter mechanisch voneinander trennt.
Beispiel 2, Abb. 2
Die auf der Grundplatte 1 befestigten Lagerschilder2
dienen zur Aufnahme der Walzen, Die Einführungswalzen. 3 und 4 haben keinen direkten Koniakt
mit der geheizten Walze 7. Man kann hierfür auch die Walzen.verwenden, die in. den üblichen Geräten vorfanden'sind,
die zur Verarbeitung der nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren arbeitenden Papiere dienen.
Die Papiere gelangen dann in einen Heißluftkanal, der von der mit einer Heizvorrichtung 8 versehenen
Wälze 7 und'einem konzentrisch gelagerten Hohlzylinder 6 gebildet wird. Dieser Zylinder trägt eine Anzahl
öffnungen, um den Wasserdampf, der sich bei der Trocknung der Bilder bildet, abzuleiten. Die Abstreifer
5 leiten die getrockneten Papiere auf die Äusführwalze9.
Der Antrieb erfolgt durch den Motor 10.
Es sind aus den deutschen Patentschriften 327 898, 539 164 und 703 276 Trocken vorrichtungen für Lichtpausen
oder für photographische Filme bekanntgeworden, in denen diese Materialien zum Zwecke der
Trocknung gegen eine Trockentrommel gepreßt werden. Ferner ist in der deutschen Patentschrift 847 846
eine Vorrichtung zur Durchführung des Silbersalzdiffusionsverf
ahrens offenbart, in der die Negativ- und Positivschichten nach dem Durchgang durch das Entwicklungsbad
aufeinandergepreßt und durch eine Beheizungsvorrichtung geschickt werden. In dieser Beheizungsvorrichtung
werden die aufeinandergepreßten Papiere jedoch lediglich zur Beschleunigung der Entwicklung
erwärmt, aber nicht getrocknet.
Die geheizte Walze 7 kann entweder rotieren, was den Wärmeausgleich beschleunigt, oder stillstehen.
■ . : , : Beispiel 3, Abb. 3
Eine etwas andere Lösung des Problems zeigt Beispiel 3. Das Schema eines Gerätes 1 dient für die Entwicklung
von Papieren für das Silbersalzdiffusionsverfahren. Die Austrittswalzen2 dieses Gerätes' führen
die Papiere in das Trocknungs- und Trenngerät 3. In diesem Falle wird ein flachliegender Trocknungskanal 4 verwendet, von dem entweder beide oder nur
eine Fläche hoch geheizt sind. Nach Austritt aus dem
Heizkanal werden die Papiere von der Austrittswalze 5 erfaßt und durch einen Dorn 6 mechanisch getrennt.
Um diese Trennung sicher zu gestalten, ist es zweckmäßig,
die Heizung des Kanals so durchzuführen, daß sein Anfang viel höhere Temperaturen zeigt als Mitte
und Ende. Dies kann man z. B. dadurch erreichen, daß man eine Kanalfläche ganz heizt, während die andere
nur in ihrem ersten Viertel geheizt wird.
Es kann auch zweckmäßig sein, die Trockenvorrichtung
mit einem Entwicklungsgerät, beispielsweise gemäß der ausgelegten deutschen Patentanmeldung ,.
F. 9017 IX/57c, zu kombinieren, bei dem das Positivpapier entweder gar nicht oder nur vorderseitig angefeuchtet
wir3. Bei Verwendung geeigneter Schichten, wie beispielsweise gemäß Patent 1013 965, ist der
Feuchtigkeitsbedarf verhältnismäßig klein.
Die beschriebenen Trockenvorrichtungen sind auch für andere Übertragungsverfahren verwendbar, wobei
ein Bild, von einer Schicht während oder nach dem Entwicklungsvorgang auf eine andere Schicht übertragen
wird.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Negativ- und Positivschichten nach Befeuchtung mit der
Entwicklerflüssigkeit En Kontakt gebracht und nach dem Austritt.aus,d_em.Entwicklungsbehälter
über eine EinführungsWfUlze. durch einen Heißluftkanal
geleitet werden, int,«welchem die aufeinandergepreßten Negativ-'und P. psitivschichten in einem
kleinen Abstand von einer' geheizten Wandung des Heißluftkanals geführt und. getrocknet werden.
2. Verfahren nach. Anspruch 1, dadurch gekennr
zeichnet, daß man die Pariere zuerst verhältnismäßig hoch erhitzt und,anschließend bei geringer
Temperatur weiter trocknet, wodurch eine Trennung der Schichten voneinander erleichtert wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch !,,oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Wandung des Heißluftkanals durch eine geheizte Walze (7) und die andere
durch einen konzentrisch, dazu gelagerten .Hohlzylinder
(6) gebildet wird,-der.gegebenenfalls zur
Ableitung der sich bei der,. Trocknung bildenden Wasserdämpfe mit Bohrungen versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, .-dadurch gekennzeichnet,
daß vor undjiiach dem Trockenkanal Einführungs- bzw. Austrittswalzen, vorgesehen
sind. ■ .-..-,·..
5. Vorrichtung zur -Durchführung, des Verfahrens
nach Anspruch^}, ,oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Einführungs- bzw. Austrittswalzen ein flachliegender Trockenkanal
angeordnet ist, dessen Flächen gegebenenfalls verschieden hoch geheizt werden können.
6. Vorrichtung nach den· Ansprüchen 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet,, daß, nach den Austrittswalzen ein Dorn vorgesehen ist, der.die beiden
Papiere mechanisch voneinander trennt,,
7. Vorrichtung zur, Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknungsvorrichtung mit
einem Entwicklungsgerät,kombiniert is,t. -
- . In Betracht gezogene,,Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 327 898, 539164,
.703 276,847 846. -''.
.703 276,847 846. -''.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 730/417 2.60
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA28713A DE1075945B (de) | 1958-01-20 | 1958-01-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten Positiven nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren |
| CH6831259A CH379283A (de) | 1958-01-20 | 1959-01-14 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten positiven Bildern nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren |
| BE574859A BE574859A (fr) | 1958-01-20 | 1959-01-19 | Procédé et appareillage pour la production de positifs directs par le procédé de diffusion de sels d'argent. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA28713A DE1075945B (de) | 1958-01-20 | 1958-01-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten Positiven nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren |
| DEA28714A DE1055953B (de) | 1958-01-20 | 1958-01-20 | Verfahren zur Herstellung direkter Positive nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075945B true DE1075945B (de) | 1960-02-18 |
Family
ID=25963308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA28713A Pending DE1075945B (de) | 1958-01-20 | 1958-01-20 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von direkten Positiven nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075945B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213242B (de) | 1962-04-21 | 1966-03-24 | Hermann Kuemmerl | Vorrichtung zum Hindurchfuehren photographischer Papiere, Filme od. dgl. durch ein photographisches Bad |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE327898C (de) * | 1919-07-25 | 1920-10-19 | Heinrich Wiegand | Trockenvorrichtung fuer Lichtpausen |
| DE539164C (de) * | 1926-03-27 | 1931-11-25 | Heinrich Wiegand | Spuel- und Trockenvorrichtung fuer Lichtpausen |
| DE703276C (de) * | 1937-12-31 | 1941-03-05 | Geyer Werke Komm Ges | Verfahren zum Trocknen von Filmen |
| DE847846C (de) * | 1951-03-25 | 1952-08-28 | Wolf Stratmann | Einrichtung zum Belichten und Entwickeln von Fotopapieren |
-
1958
- 1958-01-20 DE DEA28713A patent/DE1075945B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE327898C (de) * | 1919-07-25 | 1920-10-19 | Heinrich Wiegand | Trockenvorrichtung fuer Lichtpausen |
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| DE847846C (de) * | 1951-03-25 | 1952-08-28 | Wolf Stratmann | Einrichtung zum Belichten und Entwickeln von Fotopapieren |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213242B (de) | 1962-04-21 | 1966-03-24 | Hermann Kuemmerl | Vorrichtung zum Hindurchfuehren photographischer Papiere, Filme od. dgl. durch ein photographisches Bad |
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