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DE1075861B - Interferometer - Google Patents

Interferometer

Info

Publication number
DE1075861B
DE1075861B DENDAT1075861D DE1075861DA DE1075861B DE 1075861 B DE1075861 B DE 1075861B DE NDAT1075861 D DENDAT1075861 D DE NDAT1075861D DE 1075861D A DE1075861D A DE 1075861DA DE 1075861 B DE1075861 B DE 1075861B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
light
interferometer
interferometer according
intensity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075861D
Other languages
German (de)
Inventor
Gerhard Hansen Heidenheim/ Brenz Dr
Original Assignee
Fa Carl Zeiss Heidenheim/Brenz
Publication date
Publication of DE1075861B publication Critical patent/DE1075861B/en
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/41Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length
    • G01N21/45Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length using interferometric methods; using Schlieren methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)

Description

Interferometer Die Erfindung betrifft ein Interferometer, mit dem eine möglichst geringe Zahl von Interferenzstreifen sichtbar gemacht werden soll oder ein Interferenzstreifen, beispielsweise der Interferenzstreifen nullter Ordnung, vor allen anderen ganz besonders hervorgehoben werden soll. Dies ist z. B. dann wichtig, wenn der Interferenzstreifen nullter Ordnung als Einstellmarke auf einer Meßskala dienen soll und eine Verwechslung mit Nachbarstreifen weitestgehend auszuschließen ist. In diesem Fall benutzte man bisher in der Regel ungefiltertes weißes Licht. Der Interferenzstreifen nullter Ordnung trat dann als weißer Streifen in Erscheinung, Welcher sich aber von den benachbarten Interferenzstreifen höherer Ordnung nur wenig abhob. Durch die Erfindung wird der Interferenzstreifen nullter Ordnung dadurch vor allen anderen stärker als bisher hervorgehoben, daß im Strahlengang des Interferometers ein Filter angeordnet ist. welches eine derartige spektrale Durchlässigkeit aufweist, daß das Produkt aus der spektralen Energieverteilung der Lichtquelle, der spektralen Empfindlichkeit des Empfängers und der spektralen Durchlässigkeit des Filters über einen möglichst großen Wellenlängenbereich wenigstens annähernd unabhängig von der Wellenlänge des Lichts ist. Ein derartiges Filter hewirkt, daß eine Reihe von Interferenzstreifen höherer Ordnung verschwindet, so daß nur der von zwei dunklen Streifen flankierte Nullstreifen mit einigen wenigen Streifen höherer Ordnung erhalten bleibt. Dies bewirkt, daß die Blickrichtung mehr auf den Nullstreifen hin konzentriert wird. Überdies erscheinen aber auch die flankierenden »schwarzen« Streifen dunkler, so daß sich der Nullstreifen anderersei ts von den restlichen Interferenzstreifen deutlicher abhebt als es ohne Filter der Fall war.Interferometer The invention relates to an interferometer with which the smallest possible number of interference fringes should be made visible or an interference fringe, for example the zero order interference fringe, should be particularly emphasized above all others. This is e.g. B. then important if the interference fringe zero order as a setting mark on a Measuring scale is to serve and to rule out confusion with neighboring strips as far as possible is. In this case, unfiltered white light was usually used up to now. The zero order interference fringe then appeared as a white stripe, Which, however, differs only slightly from the neighboring higher-order interference fringes took off. With the invention, the interference fringe becomes zero order above all others more strongly than previously emphasized that in the beam path of the interferometer a filter is arranged. which has such a spectral transmittance, that the product of the spectral energy distribution of the light source, the spectral Sensitivity of the receiver and the spectral transmittance of the filter over the largest possible wavelength range at least approximately independent of the Is the wavelength of light. Such a filter causes a series of interference fringes higher order disappears, so that only the one flanked by two dark stripes Zero stripes with a few higher order stripes are retained. this has the effect that the line of sight is more concentrated on the zero stripe. In addition, the flanking "black" stripes also appear darker, see above that the zero fringe is on the other hand clearer from the remaining interference fringes takes off when it was the case without a filter.

Setzt man eine Lichtquelle mit annähernd gleicher Energieverteilung über den sichtbaren Spektralbereich voraus, dann muß das Filter die Intensität des durchtretenden Lichts im mittleren Wellenlängenbereich des sichtbaren Spektrums, das ist der gelbgrüne Spektralbereich, schwächen, wenn der Empfänger das menschliche Auge ist, denn das menschliche Auge zeigt in diesem Bereich seine größte Empfindlichkeit. Assume a light source with approximately the same energy distribution over the visible spectral range, then the filter must match the intensity of the light passing through in the middle wavelength range of the visible spectrum, that is the yellow-green spectral range, if the receiver is weakening the human Eye is because the human eye shows its greatest sensitivity in this area.

Ist der Empfänger blauempfindlich, z. B. eine blauempfindliche Photoschicht, dann muß das Filter die Intensität des durchtretenden Lichts im blauen Spektralbereich schwächen. Entsprechendes gilt für einen hesonders rotempfindlichen Empfänger, beispielsweise ein Thermoelement. Als Filter kann jedes beliebige Filter, beispielsweise Absorptionsfilter, Interferenzfilter, verwendet werden, wenn es nur die geforderten Eigenschaften aufweist. Is the receiver sensitive to blue, e.g. B. a blue-sensitive photo layer, then the filter must have the intensity of the light passing through in the blue spectral range weaknesses. The same applies to a particularly red-sensitive receiver, for example a thermocouple. Any filter can be used as a filter, for example absorption filter, Interference filter, can be used if it only has the required properties.

In der Zeichnung ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Filters in einem Interferometer zur Bestimmung der Konzentration eines Gases dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch das Interferometer, Fig. 2 das Gesichtsfeld des Interferometers. In the drawing is the use of the filter according to the invention in an interferometer for Determination of the concentration of a gas shown, namely, Fig. 1 shows a cross section through the interferometer, Fig. 2 shows the field of view of the interferometer.

Das von einer Lichtquelle 1 abgestrahlte Licht wird über Linsen 2 und 3 einem Prisma 4 zugeleitet, dessen Rückseite eine halbdurchlässige Spiegelschicht 6 aufweist. An der halbdurchlässigen Spiegelschicht werden die Lichtstrahlen in zwei Anteile geteilt, und zwar in einen strichpunktierten Anteil 6' und einen gestrichelt dargestellten Anteil 6". Der Anteil 6' durchsetzt die halbdurchlässige Spiegelschicht 6 und tritt in eine Glasplatte 5 ein, an deren Rückseite er reflektiert wird. Zur Umlenkung der Lichtstrahlen ist ein Prisma 7 vorgesehen. Das Prisma 7 lenkt die Lichtstrahlen in Verbindung mit der Glasplatte 5 auf die halbdurchlässige Spiegelschicht 6 zurück, wo diese iiberlagert werden. Wird nun das Prisma 7 gegenüber der Grundstellung um eine senkrecht zu den Teilstrahlen 6' und 6" in der Zeichenebene liegende Achse etwas gekippt, dann entsteht ein Interferenzstreifenbild im Unendlichen. Dieses Interferenzstreifenbild kann durch ein Fernrohr, welches aus einer Objddivlinse9 und Okularlinsen 15 besteht, betrachtet werden. Ein auf das Prisma 4 gekittetes Prisma 8 lenkt die Lichtstrahlen in das Fernrohr. Durch die Objektivlinse 9 wird das Interferenzstreifenbild in die Brennebene der Linse9 abgebildet. An dieser Stelle befindet sich eine Glasplatte 10 mit einer quer zur Richtung der Interferenzstreifen liegenden Skala, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Zwischen der halbdurchlässigen Spiegelfläche6 und dem Prisma 7 ist eine Küvette 11 angeordnet, welche drei Kammern 12, 13 und 14 aufweist. Die Kammern 12 und 14 sind mit einem Vergleichsgas, z. B. Luft, gefüllt, in die Kammer 13 ist das zu untersuchende Gas eingefüllt. Die Küvette 11 ist derart angeordnet, daß der Strahl 6' die Kammer 13 und damit das zu untersuchende Gas zweimal durchsetzt, und daß der Strahl 6" je einmal die Kammern 12 und 14 durchsetzt. Die Strahlen 6' und 6" erhalten dabei einen Gangunterschied. Im Interferenzstreifenbild wirkt sich dies so aus, daß sich die Interferenzstreifen längs der Skala 10 (Fig. 2) verschieben. Die Größe dieser Verschiebung kann auf der Skala abgelesen werden und sie ist ein Maß beispielsweise für die Konzentration des zu untersuchenden Gases. Als Index für die Ablesung auf der Skala in der Fig. 2 dient der Interferenzstreifen nullter Ordnung, welcher mit 20 bezeichnet ist. Um diesen Interferenzstreifen vor allen anderen Interferenzstreifen deutlich hervorzuheben, ist zwischen der Licht quelle 1 und der Linse 2 ein Absorptionsfilter 21 angeordnet, welches die Intensität des sichtbaren Lichts im mittleren Wellenlängenbereich stärker schwächt als in den anderen Wellenlängenbereichen. Dadurch erscheinen die rechts und links vom Interferenzstreifen 20 liegenden Streifen stärker gefärbt als ohne Absorptionsfilter 21, und der Interferenzstreifen 20 tritt stärker hervor. The light emitted by a light source 1 is transmitted via lenses 2 and 3 fed to a prism 4, the rear side of which has a semitransparent mirror layer 6 has. At the semi-transparent mirror layer, the light rays are in divided two parts, namely in a dash-dotted part 6 'and a dashed line Portion 6 "shown. Portion 6 'penetrates the semitransparent mirror layer 6 and enters a glass plate 5, on the back of which it is reflected. To the A prism 7 is provided to deflect the light beams. The prism 7 directs the Light rays in connection with the glass plate 5 on the semitransparent mirror layer 6 back where these are superimposed. Now the prism 7 is opposite the basic position about an axis perpendicular to the partial beams 6 'and 6 "in the plane of the drawing tilted a little, then an interference fringe image arises in infinity. This An interference fringe image can be seen through a telescope consisting of an objective lens9 and eyepiece lenses 15 can be considered. One cemented onto the prism 4 Prism 8 directs the light rays into the telescope. Through the objective lens 9 is the interference fringe image is imaged in the focal plane of lens 9. At this point there is a glass plate 10 with a transverse to the direction of the interference fringes lying scale, as shown in Fig. 2. Between the semi-transparent mirror surface 6 and the prism 7 a cuvette 11 is arranged, which three chambers 12, 13 and 14 has. The chambers 12 and 14 are filled with a reference gas, e.g. B. air, filled, The gas to be examined is filled into the chamber 13. The cuvette 11 is such arranged that the beam 6 'the chamber 13 and thus the gas to be examined twice passes through, and that the beam 6 "passes through the chambers 12 and 14 once. The Rays 6 'and 6 "are given a path difference. Im Interference fringe image this has the effect that the interference fringes along the scale 10 (Fig. 2) move. The size of this shift can be read off on the scale and it is a measure, for example, of the concentration of the gas to be examined. The interference fringe is used as an index for the reading on the scale in FIG zeroth order, which is denoted by 20. To this fringe in front clearly highlighting all other interference fringes is between the light source 1 and the lens 2, an absorption filter 21 is arranged, which the intensity of visible light in the medium wavelength range is weakened more than in the other wavelength ranges. This causes the left and right of the interference fringe to appear 20 lying stripes more strongly colored than without absorption filter 21, and the interference stripe 20 stands out more strongly.

PATENTANSPROCHE: 1. Interferometer, gekennzeichnet durch die Verwendung und Anordnung eines Filters im Strahlengang des Interferometers, welches eine derartige spektrale Durchlässigkeit aufweist, daß das Produkt aus der spektralen Energieverteilung der Lichtquelle, der spektralen Empfindlichkeit des Empfängers und der spektralen Durchlässigkeit des Filters über einen möglichst großen Wellenlängenbereich wenigstens annähernd unabhängig von der Wellenlänge des Lichtes ist. PATENT CLAIMS: 1. Interferometer, characterized by use and arrangement of a filter in the beam path of the interferometer, which such has spectral transmittance that the product of the spectral energy distribution the light source, the spectral sensitivity of the receiver and the spectral Permeability of the filter over the largest possible wavelength range at least is almost independent of the wavelength of the light.

Claims (1)

2. Interferometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung und Anordnung eines Filters im Strahlengang des Interferometers, welches die Intensität des durchtretenden Lichtes im mittleren Wellenlängenbereich des sichtbaren Spektrums schwächt. 2. Interferometer according to claim 1, characterized by the use and arranging a filter in the beam path of the interferometer, which the intensity of the light passing through in the middle wavelength range of the visible spectrum weakens. 3. Interferometer nach Anspruch 1, bei dem die Interferenzen auf einen für blaues Licht empfind lichen Empfänger geworfen werden, gekennzeichnet durch ein Filter, welches die Intensität des durchtretenden. Lichtes im blauen Spektralbereich schwächt. 3. Interferometer according to claim 1, wherein the interferences thrown a receiver sensitive to blue light through a filter, which determines the intensity of the passing through. Light in the blue spectral range weakens. 4. Interferometer nach Anspruch 1, bei dem die Interferenzen auf einen für rotes Licht empfindlichen Empfänger geworfen werden, gekennzeichnet durch ein Filter, welches die Intensität des durchtretenden Lichtes im roten Spektralbereich schwächt. 4. Interferometer according to claim 1, wherein the interferences thrown a receiver sensitive to red light, indicated by a filter, which the intensity of the light passing through in the red spectral range weakens. 5. Interferometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Absorptionsfilters. 5. Interferometer according to claim 1, characterized by the use an absorption filter. 6. Interferometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Interferenzfilters. 6. Interferometer according to claim 1, characterized by the use an interference filter. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 301 745. Documents considered: German Patent No. 301 745.
DENDAT1075861D Interferometer Pending DE1075861B (en)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075861B true DE1075861B (en) 1960-02-18

Family

ID=599582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1075861D Pending DE1075861B (en) Interferometer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1075861B (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192848B (en) * 1962-06-30 1965-05-13 Jenoptik Jena Gmbh Interferometer with two interference fringe systems which can be moved in opposite directions

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE301745C (en) *

Patent Citations (1)

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DE1192848B (en) * 1962-06-30 1965-05-13 Jenoptik Jena Gmbh Interferometer with two interference fringe systems which can be moved in opposite directions

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